Yamaha E-Bike Akku Test: Alles, was Sie wissen müssen

Yamaha gehört auf dem E-Bike-Markt zu den großen Technologie- und Innovationsführern und ist bekannt für seine effizienten Motoren und ausgewogenen Komponenten. Dementsprechend fügen sich Energiespeicher für Yamaha und Haibike Elektroräder nahtlos in die Formsprache der E-Bikes ein, ganz gleich, ob City-Rad, Mountainbike oder Trekkingrad. Die hochwertigen Akkumulatoren machen sowohl leistungstechnisch als auch optisch eine ausgezeichnete Figur.

Welcher Akku ist der Richtige?

Welcher Energiespeicher dabei ideal für Ihren Anwendungszweck ist, entscheidet vor allem die in Wattstunden (Wh) angegebene Kapazität. Zum Vergleich: Mit einem 400 Wh starken Akku radelt eine Person in der Ebene bei 22 km/h rund 75 Kilometer. Das Gesamtgewicht aus E-Bike und Radler beträgt dabei 100 Kilogramm. Kommt unter den gleichen Voraussetzungen ein Yamaha bzw. Haibike-Powerpack zum Einsatz, sind es bereits knapp 125 Kilometer.

Yamaha Akku-Linien im Überblick:

  • PW-TE: Diese Variante eignet sich ideal für alle, die mit ihren Rädern gemütlich über den Radweg oder in der Stadt unterwegs sein möchten.
  • PW-X: Die PW-X-Linie wurde von den Ingenieuren speziell für sportliche Mountainbikes mit Elektroantrieb entwickelt. Dementsprechend bringt der Akku besonders viel Power auf die Kette.
  • PW-SE: Wer sich nicht entscheiden kann oder nach dem Besten aus beiden Welten sucht, ist mit einem PW-SE-Akku ideal bedient.

Wichtige Hinweise zum Laden

Ohne das passende Ladegerät nützt Ihnen selbst der effizienteste 36V-Speicher mit 748 Wh nur wenig. Umso wichtiger ist es, dass Sie zum Aufladen nur kompatible Ladegeräte verwenden. Durch Überladung und Überhitzung drohen hier nicht nur Schäden an den E-Bike-Akkus, sondern auch eine erhebliche Brandgefahr. Mit einem Set aus Akku und passendem Ladegerät sind Sie, was die Kompatibilität des Ladegeräts angeht, immer auf der sicheren Seite.

Auch wer eigentlich nur nach einem Ersatz- oder Zweitakku sucht, ist mit einem Set aus 24V bzw. 36V-Akku und Ladegerät gut bedient. Immerhin lässt sich das Zweitladegerät ideal am Arbeitsplatz deponieren, um das E-Bike auch dort komfortabel aufladen zu können.

Nicht bei allen E-Bikes sind die Batterien direkt am Rahmen befestigt. Räder aus der FullNine-Sduro-Serie verfügen über eine Akkuaufnahme am Gepäckträger. Die Sduro-Powerpacks stehen vergleichbaren Akkutypen dabei in Sachen Sicherheit und Effizienz in nichts nach. Durch die moderne Lithium-Ionen-Technologie bleibt auch die Kapazität von Akkus wie dem GT 36V 14,5Ah. 522Wh. SDURO FullNine RC | RX über lange Zeit erhalten. Damit lohnen sich auch Powerpacks mit niedriger Wh-Kapazität.

Nachbauakkus: Eine günstige Alternative?

Markenakkus passen immer, kosten jedoch eine ganze Stange Geld. Die Zeiten, in denen ausschließlich Original-Zellen am Rahmen optimale Leistung und Sicherheit geboten haben, sind glücklicherweise vorbei. In den letzten Jahren sind Nachbauakkus immer besser geworden. Ein Nachbauakku ist also keine billige Kopie, sondern ein hochwertiges Produkt. Wer zum hochwertigen Nachbauakku greift, kann also auch beim E-Bike eine Menge Geld sparen. Achten Sie beim Kauf jedoch immer auf die Kompatibilität der einzelnen Modelle.

Bei WSB Battery Technology profitieren Sie von einem riesigen Akku-Angebot für Ihr E-Bike. Ganz gleich, ob Sie auf der Suche nach einem kraftvollen 36V-Akkumulator mit über 700 Wh für Ihr E-Mountainbike sind oder ein Sduro Powerpack für die Gepäckträgermontage suchen - bei uns werden Sie fündig. Sie haben Fragen zu Nachbauakkus für Haibike- und Yamaha-Systeme? Sie möchten wissen, welches Powerpack Sie an Ihrem E-Bike-Rahmen befestigen können? Oder haben Sie eine Rückfrage zu einem einzelnen Produkt?

Yamaha PW-X3 Motor im Detail

Auch wenn der Yamaha PW-X3 im E-Bike-Segment nur bei wenigen Marken verbaut wird, lockt er mit spannenden Eckdaten. Mit 85 Nm Drehmoment und einem relativ leichten Gewicht von 2,75 kg sagt er der Konkurrenz den Kampf an.

Bei der Marke Yamaha denken wohl die meisten eher an geile Motorräder oder Quads - und an Konzertflügel. Aber die Japaner haben nicht nur Benzin und Musik im Blut, sondern bauen seit Jahren erfolgreich E-Bike-Motoren. PW-X3 ist nicht der Name eines Roboters in einem Star-Wars-Film, sondern die Bezeichnung des Motors, der 2022 vorgestellt wurde und seine Vorgänger PW-X und PW-X2 abgelöst hat.

Für das Modelljahr 2024 hat Yamaha den PW-XM vorgestellt, der den aktuellen PW-X3 allerdings nicht ersetzen soll, sondern das Portfolio als Flaggschiff-Antrieb nach oben hin ergänzt. Er basiert auf dem PW-X3 und besitzt statt des Aluminiumgehäuses eines aus Magnesium, um Gewicht zu sparen. Aber ein wirklich neuer Motor mit neuen Funktionen ist er nicht.

Im Vergleich zu den Platzhirschen Bosch und Shimano setzen nur wenige Bike-Marken auf Yamaha-Motoren. Allen voran verbaut E-Bike-Pionier Haibike den Yamaha-Motor in mehreren Modellen, unter anderem auch im Nduro 7, das wir in unserem Vergleichstest: Das beste E-Mountainbikes bis 7.000 € getestet haben. Aber auch einer der größten Bike-Hersteller der Welt - GIANT - nutzt den Yamaha PW-X3 als Basis mit kleineren Anpassungen für seine E-Mountainbikes.

Im Service-Fall erfolgt die erste Diagnose über die jeweiligen Fahrradhändler, die von Yamaha regelmäßig geschult werden. Sind Ersatzteile zum Reparieren notwendig, hat sich Yamaha zum Ziel gesetzt, eines der schnellsten und effizientesten Ersatzteile-Systeme der Branche zu bieten.

Auch wenn der Yamaha PW-X3 in der breiten Masse nicht so stark vertreten ist, muss er sich mit seinen Eckdaten zumindest auf dem Papier nicht vor der Konkurrenz verstecken und setzt wie der Platzhirsch, der Bosch Performance Line CX, ebenfalls 85 Nm Drehmoment frei.

Akkus für den PW-X3

Im Gegensatz zu den benzinbetriebenen großen Brüdern wird der PW-X3-Motor mit Strom versorgt. Dafür bieten die Japaner insgesamt sechs Akku-Modelle an, von denen sich vor allem die drei internen Modelle mit 400, 500 und 600 Wh für E-MTBs eignen. Einen größeren Akku-Speicher, wie ihn etwa Bosch anbietet, gibt es nicht aus dem Hause Yamaha. Allerdings können die Bike-Hersteller auf größere Akkus von Drittanbietern zurückgreifen.

Bedienung und Displays

Bedient wird das Motorsystem über verschiedene Remote- und Display-Kombinationen. Hierbei waren die Japaner vor allem in der Namensgebung sehr kreativ und haben auf das ABC zurückgegriffen.

  • Display A: Das Display A kombiniert Remote und Display in einem und wird links am Lenker befestigt. Es gibt Auskunft über die wichtigsten Informationen wie Akkustand, gewählter Unterstützungsmodus oder Geschwindigkeit.
  • Display B: Das Display B besteht aus einer kleinen Lenker-Remote und einem 3”-Display für den Vorbau. Wie das Display A zeigt es die wichtigsten Informationen an, kann aber zusätzlich Tageskilometer, Kadenz, Durchschnitts- und Höchstgeschwindigkeit ausgeben.
  • Display C: Das Display C kombiniert die Lenker-Remote mit einem 2,8”-Farbdisplay und zeigt neben den Standard-Informationen auch Richtungspfeile bei aktivierter Navigation über Komoot an.
  • Interface X: Die kompakte Remote für den Lenker überzeugt mit einer guten Ergonomie und trägt zu einer cleanen Optik bei. Weniger überzeugend ist das minimalistische LED-Display, das für den geringen Informationsgehalt viel zu klobig ausfällt, denn über die LEDs werden nur die Fahrstufe und der Akkustand angezeigt.

Fahrmodi des PW-X3

Ist man mit dem Yamaha PW-X3 unterwegs, hat man insgesamt 5 Unterstützungsstufen - ECO, ECO+, STD, HIGH und einen Automatic-Support-Mode - zur Auswahl. Wie auch bei Bosch oder Shimano passt der Automatic-Support-Mode die Unterstützungsleistung an die jeweilige Fahrsituation an. Um jedoch erstmal in den Modus zu gelangen, muss man entweder lange suchen oder die Bedienungsanleitung konsultieren: Hierfür muss die obere Taste der Remote lange gedrückt werden.

Vor- und Nachteile des Yamaha PW-X3

Der Yamaha PW-X3 ist zwar bärenstark, hat aber einige Mankos. Die stürmische Motorabstimmung ist vor allem für Einsteiger schwer zu beherrschen. Yamaha bietet ein wenig zeitgemäßes Hardware-Paket an, gibt aber zum Glück den Herstellern die Freiheit, eigene Lösungen zu entwickeln. Eine dedizierte App gibt es nicht, die Fahrmodi-Auswahl ist umständlich. Damit fährt die Konkurrenz den Japanern in Sachen Connectivity, Integration und Motorabstimmung davon. Der neu angekündigte PW-XM-Motor wird aufgrund seines Magnesiumgehäuses nochmal leichter sein.

Vorteile Nachteile
Bärenstark Stürmische Motorabstimmung
Freiheit für Hersteller bei der Hardware Keine dedizierte App

Akkulebensdauer und Pflege

Die Lebensdauer eines E-Bike-Akkus von Yamaha hängt von verschiedenen Faktoren ab. Bei korrekter Pflege und Handhabung kann der Yamaha E-Bike-Akku problemlos bis zu 3 bis 5 Jahre oder 500 bis 1000 Ladezyklen halten. Dies hängt jedoch stark von der Nutzung und Pflege ab. Regelmäßiges, volles Aufladen und Vermeiden von tiefer Entladung können die Lebensdauer des Akkus erheblich verlängern. Warmes Wetter ist auch besser für den Akku, da Kälte die Batterieleistung beeinträchtigen kann.

Da der Yamaha E-Bike-Akku in der Regel langlebig und zuverlässig ist, sollten Sie trotzdem immer auf die Zeichen achten, die darauf hinweisen, dass der Akku ersetzt werden muss. Dazu gehören eine drastische Reduzierung der Reichweite und eine längere Ladezeit.

Wie testet man die Akkuleistung?

Ob der Akku Ihres E-Bikes, beispielsweise eines Yamaha E-Bike Akkus, noch gut ist und eine ausreichende Leistung liefert, können Sie mit ein paar einfachen Tests überprüfen. Zunächst sollten Sie das E-Bike nach vollständiger Aufladung des Akkus auf eine längere Fahrt mitnehmen. Behält das Bike seine Leistung und schafft die von Ihnen gewohnte Strecke, ist der Akku in der Regel noch in gutem Zustand. Ein erster Hinweis auf eine nachlassende Akkuleistung können jedoch längere Ladezeiten und eine verkürzte Reichweite sein.

Ein professionellerer Ansatz ist die Überprüfung mit einem speziellen Tester, der die tatsächliche Kapazität des Akkus misst. Viele Fahrradläden und Servicezentren bieten solche Tests an. Bei einem solchen Test wird der Akku vollständig entladen und wieder aufgeladen, während die zur Verfügung stehende Kapazität gemessen wird. Liegt die gemessene Kapazität deutlich unter der auf dem Akku angegebenen, könnte dies ein Anzeichen für eine nachlassende Akkuleistung sein.

Den Zustand des Yamaha E-Bike Akkus können Sie auch über die integrierte Software abfragen. Diese gibt in der Regel einen guten Überblick über die noch verfügbare Kapazität und die Lebensdauer des Akkus. Darüber hinaus können Sie auch den Zustand der Zellen prüfen.

Kosten für E-Bike Akkus

Ein E-Bike Akku ist eine essenzielle Komponente, die die Kosten des gesamten E-Bikes erheblich beeinflussen kann. Die Preise für E-Bike Akkus variieren stark je nach Marke, Kapazität und Qualität. Ein Faktor, der den Preis erheblich beeinflusst, ist die Marke des Akkus. Marken wie Bosch und Yamaha sind für ihre E-Bike Akkus bekannt, die sich durch hohe Leistung und Langlebigkeit auszeichnen.

Die Batteriekapazität spielt auch eine wichtige Rolle bei der Bestimmung des Preises eines E-Bike Akkus. Ein Akku mit mehr Kapazität kann Ihr E-Bike über längere Strecken antreiben, kostet aber auch mehr. Sehr entschieden ist auch die Qualität des Akkus. Hochwertige Akkus mit modernster Lithium-Ionen-Technologie kosten mehr, bieten aber eine längere Lebensdauer und Leistung.

Die Kosten für einen Yamaha E-Bike Akku können in der Regel zwischen 400 und 700 Euro liegen, je nach Modell und Händler. Diese Akkus sind bekannt für ihre Langlebigkeit und Leistungsfähigkeit, was die etwas höheren Preise im Vergleich zu weniger bekannten Marken rechtfertigt.

Tipps zur Verlängerung der Lebensdauer

Für eine lange Lebensdauer des Akkus sollten Sie ein paar Ratschläge beherzigen. Laden Sie den Akku nicht vollständig auf und lassen Sie ihn nicht komplett entleeren. Vermeiden Sie es, den Akku bei extremen Temperaturen aufzubewahren oder zu laden. Eine Lagerung bei Raumtemperatur ist ideal.

Der Yamaha E-Bike Akku ist dafür bekannt, dass er relativ unempfindlich gegenüber den meisten Umweltbedingungen ist und eine gute Lebensdauer aufweist. Mit korrekter Nutzung und Pflege lässt sich diese sogar noch weiter maximieren.

Was tun, wenn der Akku schwächelt?

Um den Zustand Ihres Yamaha E-Bike Akkus zu prüfen, sollten Sie zunächst die Reichweite überprüfen: wenn das E-Bike nicht mehr so weit fährt wie früher, ist das ein Zeichen dafür, dass der Akku verschlechtert sein könnte. Ein weiterer Indikator kann die Ladezeit sein: ein Akku, der ungewöhnlich lange zum Aufladen benötigt oder sehr schnell an Leistung verliert, sollte überprüft werden.

Eine detailliertere Analyse ist möglich durch ein spezielles Messgerät, das den Innenwiderstand des Akkus misst. Ein hoher Innenwiderstand kann auf eine schlechte Akkuleistung hindeuten. Es ist auch eine gute Idee, sich an Ihren Yamaha-Vertriebspartner zu wenden.

Sollte man den Akku immer vollständig entladen?

Nein, einen Yamaha E-Bike Akku, oder jeden anderen E-Bike Akku, immer komplett leer zu fahren ist eine weit verbreitete Meinung, die jedoch nicht zutrifft. Tatsächlich können tiefe Entladungen den Akku unnötig belasten und seine Lebensdauer verkürzen. Die optimale Ladung für einen Lithium-Ionen-Akku liegt bei 20 bis 80 Prozent. Es ist daher empfehlenswert, den E-Bike Akku in diesem Bereich zu halten, um seine Lebensdauer zu maximieren.

Es ist auch wichtig, den E-Bike Akku nicht über einen längeren Zeitraum unbenutzt voll geladen liegen zu lassen, da dies auch seine Lebensdauer reduzieren kann. Die optimale Lagerungstemperatur liegt etwa zwischen 10 und 20 Grad Celsius.

Yamaha E-Bike Akku 750 Watt

Die Kraft und Stärke des Yamaha E-Bike Akku 750 Watt ist beeindruckend. Dieser hochwertige Akku steigert die Leistung Ihres E-Bikes erheblich, dank seiner enormen Kapazität, die es Ihnen ermöglicht, längere und anspruchsvollere Fahrten zu unternehmen. Die 750 Watt sind ideal, um auch anspruchsvolle Steigungen zu bewältigen. Der Yamaha E-Bike Akku ist bekannt für seine Langlebigkeit und Zuverlässigkeit.

Die Zielgruppe für dieses Produkt ist breit gefächert. Es richtet sich an alle, die lange und anspruchsvolle Fahrten mit ihrem E-Bike unternehmen möchten und dabei auf eine zuverlässige, robuste und hochleistungsfähige Energiequelle angewiesen sind. Wenn Sie auf der Suche nach einem zuverlässigen und effizienten Energieversorger für Ihr E-Bike sind, ist ein Yamaha E-Bike Akku Original die perfekte Wahl.

Yamaha im E-Bike-Sektor

Im Motorsport fest etabliert und schon sehr früh wegweisend im E-Bike-Sektor: Yamaha steht weltweit für Qualität in vielen Sparten. Der japanische Hersteller produziert eigene E-Bikes und stattet viele etablierte Marken mit den eigenen Antriebssystemen aus.

Bereits 1989 wurde ein Prototyp des Power Assist Systems vorgestellt. Mittlerweile ist Yamaha auch mit eigenen E-Bikes auf dem deutschen Markt präsent. Von futuristisch anmutenden City-E-Bikes bis hin zum sportlichen Gravel bieten die Japaner sportliche Bikes zu einem relativ fairen Preis.

Bei Yamaha steht vor allem die Buchstabenkombination PW an den aktuellen Motoren für E-Bikes im Vordergrund. PW bedeutet hier ganz eindeutig Power. Yamaha hat in den letzten Jahren sein Antriebs-Portfolio radikal ausgemistet und neue, verbesserte Motoren auf den Markt gebracht.

Yamaha Motoren im Überblick

  • PW-C2: Zum 30-jährigen Jubiläum der E-Bike-Marke setzte man auf einen unkomplizierten Allrounder, der mit seinen 55 Newtonmetern vor allem an City-Bikes im Einsatz ist.
  • PWseries S2: Der PW S2 unterstützt dank der Zero Cadence-Technologie vom ersten Tritt an und bietet ein gutes Verhältnis zwischen Gewicht und Power. 75 Newtonmeter Drehmoment bringt der Motor an die Kurbel - bei einem Gewicht von 2,85 Kilogramm.
  • PW-X3: Der 2021 vorgestellte Motor ist auf sportliche Aktivitäten ausgelegt, bei denen es gerne etwas mehr sein darf. Mit 2,75 Kilogramm befindet sich der PW-X3 in seiner Leistungsklasse zudem auch hinsichtlich des Gewichts an einer sehr guten Position. Auf der obersten Stufe sorgt der Yamaha PW-X3 für ein Drehmoment von satten 85 Newtonmetern.
  • PW-XM: Mit nur 2,6 Kilogramm Gewicht ermöglicht der Motor viel Spielraum im Bereich der Gewichtsoptimierung und liefert mit 85 Newtonmetern dennoch ordentlich Drehmoment. Der PW-XM ist in einem robusten und leichten Magnesiumgehäuse untergebracht, der zudem für eine verbesserte Wärmeableitung sorgen soll und damit auch eine dauerhaft hohe Belastung zulässt.

Akkus von Yamaha

Yamaha nennt seine Akkus „Multi Location“ Akkus, da sie sich sowohl vertikal als auch horizontal integrieren lassen. Doch in den meisten Fällen findet man die Energiespeicher im Unterrohr von E-Bikes verbaut. Auch bei den externen Akkus hat Yamaha sein Sortiment ein wenig zusammengestrichen. Mittlerweile bietet der Hersteller nur ein einziges Modell an: den Externen Crossover Akku mit 500 Wattstunden und einem Gewicht von 2,9 Kilogramm.

Yamaha Displays

  • Display A2: Das 8x5cm kleine Display A2 liefert dir übersichtlich und ohne Schnickschnack alle relevanten Daten. Geschwindigkeit, Akkustand und Unterstützungsstufe werden dauerhaft angezeigt, Tageskilometer, Gesamtkilometer und Reichweite sind zusätzlich anwählbar.
  • Display B: Das Display B ist ein 3-Zoll-Display, welches hochkant an der Lenkermitte befestigt wird. Es gibt Einblick in Geschwindigkeit, Uhrzeit, Unterstützungsstufe und Akkustand sowie die Batteriekapazität, den automatischen Unterstützungsmodus und zeigt an, ob das Licht an oder ausgeschaltet ist.
  • Display C: Mit dem Yamaha Display C hast du alle Daten auf 2,8 Zoll zusammengefasst. Das farbige Display zeigt dir nicht nur dauerhaft die Uhrzeit, Akkukapazität, Unterstützungsstufe und Unterstützungsleistung an. Es lässt dich auch eine Vielzahl an zusätzlichen Informationen abrufen.
  • Interface X: Das neue Interface X befestigst du neben dem Vorbau deines E-Flitzers und hast so die wichtigsten Infos direkt vor dir, ohne dass du abgelenkt bist: Akkulaufzeit und Unterstützungsstufe werden per LED angezeigt, zusätzlich gibt es einen An/Aus-Schalter und den Schalter für die Beleuchtung.

Yamaha E-Bikes ab Ende 2022 erhältlich

Vor rund sieben Monaten kündigte Yamaha Motor Europe an, im Rahmen seiner „Switch on“-Initiative bald auch mit eigenen E-Bikes den Fahrradmarkt betreten zu wollen. Dieses „bald“ ist jetzt. Ab Ende 2022 könnt ihr E-Bikes von Yamaha kaufen.

Yamaha passt seine seit Jahren auf dem US-amerikanischen Markt erhältlichen E-Bikes den europäischen Vorgaben an, technisch minimal aktualisiert und stellt sie dann als eines der „aufregendsten, neuen Kapitel in der Geschichte von Yamaha“ hin.

In der Pressemitteilung betont der Hersteller, dass bei allen drei Fahrrädern jeweils der Rahmen zusammen mit dem dazugehörigen Antriebssystem entwickelt worden sei. Dieser ganzheitliche Ansatz ermögliche „ideale Rahmen-Dimensionen, die beste Ausgewogenheit zwischen Leistungsentfaltung und Handling“.

Modelle im Überblick

  • Moro 07: In dem E-Mountainbike Moro 07 steckt jetzt der PW-X3-Motor. Mit einem Drehmoment von 85 Newtonmetern und einem Gewicht von 2,75 Kilogramm handelt es sich dabei um die leistungsstärkste, leichteste und zugleich kleinste Antriebseinheit von Yamaha.
  • Wabash RT: Das Wabash RT ist das erste Fahrrad, bei dem sich die Frage stellt, warum Yamaha dort nicht vom PW-ST-Motor gleich auf den aktuellen PW-S2 gewechselt ist. Sowohl die gesparten 600 Gramm an Gewicht als auch die kompaktere Form hätten diesem E-Gravelbike in jedem Falle gutgetan.
  • Crosscore RC: Analog zum Wabash RT hätte auch das Crosscore RC mit dem einem PW-S2 eine noch glücklichere Figur abgegeben. So müsst ihr an diesem urbanen Allrounder ebenfalls mit dem PW-ST Vorlieb nehmen. Immerhin, die Serienausstattung mit dem 500-Wattstunden-fassenden Akku und der 9-Gang-Kettenschaltung von Shimano ergeben ein stimmiges Ganzes.

Die Anfänge von Yamaha im E-Bike-Bereich

Während die Neuvorstellungen von Yamaha weder wirklich neu, noch revolutionär sind, war das vor rund 30 Jahren gänzlich anders. Damals gehörte der Hersteller zu den echten Vorreitern der Technologie. Bereits 1993 zeigte Yamaha mehrere Fahrräder mit dem Power Assist System-Antrieb, kurz PAS. Dazu zählte beispielsweise das PA26.

Yamaha präsentierte für 2018 einen neuen Motor, genannt PW Series SE. Er bildet das neue Standardmodell und ist natürlich mit allen bekannten Eigenschaften und Funktionen seines Vorgängers ausgestattet.

Displayvarianten im Detail

  • Das für eine linksseitige Montage am Lenker designte Bedienelement kommt mit einem 1,7 Zoll LCD Display, das neben Geschwindigkeit, Unterstützungsstufe und der Akkukapazität auch noch über ein paar weitere Anzeigefunktionen verfügt.
  • Das große 2,8 Zoll TFT Full Color Display wird mittig über dem Lenker/Vorbau montiert. Die Steuerung erfolgt über einen separat linksseitig am Lenker montierten, ergonomisch zu bedienenden Remote. Verschiedene Display-Zonen geben Aufschluss über sämtliche Funktionen und Parameter. Über den integrierten USB-Anschluss mit einem Ampere lässt sich beispielsweise das Smartphone laden. Das Smartphone lässt sich auch mit dem Display C koppeln um beispielsweise die Komoot App auf das Display zu transferieren.

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