Elektromotorräder für Erwachsene: Informationen, Modelle und mehr

Elektro-Motorräder sind motorisierte Fahrzeuge auf 2 Rädern, die durch einen elektrischen Motor angetrieben werden. Während auf dem Automobilmarkt die batterieelektrischen Modelle bereits knapp 20 Prozent aller Neuzulassungen ausmachen, liegen die Zulassungszahlen für Motorräder mit Akku und Elektroantrieb noch im einstelligen Bereich. Dennoch wächst das Angebot an E-Maschinen, und mit ihm vermutlich in Zukunft auch das Interesse der Biker. Denn ähnlich wie für Elektro-Autos gilt auch für elektrische Zweiräder, dass sie ein völlig neues, extrem sportliches und intensives Fahrerlebnis vermitteln.

Die Höchstgeschwindigkeit eines elektrisch betriebenen Motorrads fängt ab 45 km/h an und kann bis zu 120 km/h reichen. Elektromotorräder begeistern die Motorradfahrer durch ihren schnellen Antrieb, womit sie auch mühelos Steigungen meistern. E-Motorräder verfügen über einen Akku, der die Energie für den Motor liefert. Die Steuerung erfolgt in der Regel über einen Gasgriff und einen Bremshebel, genauso wie bei einem herkömmlichen Benzin-Motorrad.

Die Fahrt mit einem Elektromotorrad ist fast lautlos, es gibt kein nerviges Geknatter. Doch genau das birgt auch Risiken. Die anderen Verkehrsteilnehmer nehmen das Elektro-Motorrad kaum war, was leider auch die Unfallgefahr erhöht. Wir raten daher zur besonderer Vorsicht beim Fahren mit einem Elektromotorrad. Elektromotorräder sind perfekt für alle, die häufig in der Stadt unterwegs sind, da Du mit dem Motorrad im Vergleich zum Auto deutlich einfacher einen Parkplatz finden. Wenn Du oft kürzere Strecken zurücklegen musst, diese aber mit dem Fahrrad zu weit sind, du aber dennoch auf das Auto verzichten möchten, bietet sich ein E-Motorrad sehr gut an.

5 Coole Elektromotorrad-Modelle im Überblick

GQ hat sich umgesehen und stellt fünf aktuelle E-Maschinen vor, die für weiteren Zuspruch bei den heißen Öfen mit E-Antrieb sorgen könnten. Hier sind einige der interessantesten E-Bikes, die in Deutschland aktuell oder demnächst erhältlich sind:

5: Royal Enfield Flying Flea C6

Royal Enfield, gegründet 1893 in England, seit 1995 ein indisches Unternehmen - ist die älteste noch produzierende Motorradmarke der Welt. Für die Zukunft hat die Firma aus Chennai jetzt die Marke Flying Flea gegründet, die sich um Elektromobilität kümmern soll. Der Name Flying Flea geht zurück auf die Royal Enfield Flying Flea, ein kleines, leichtes Motorrad aus den Vierzigerjahren. Die neue Flying Flea soll ab 2026 mit Elektroantrieb und retro-futuristischem Design auf den Markt kommen. Details zu den Leistungs- und Fahrdaten gibt es bislang kaum. Den Antrieb wird vermutlich eine E-Maschine mit 11 kW Leistung übernehmen, ein Zahnriemen wird die Power ans Hinterrad übertragen. Dazu kommen schmale 19-Zoll-Räder, die gut zum insgesamt schlanken, sportlichen Erscheinungsbild passen. Der Preis?

E-Cross Motorräder: Hipster auf dem Elektromarkt

„e-Motocross oder Elektro Enduro? So etwas gibt es?“ Ja, das tut es. Nach den E-Rollern kamen langsam aber sicher E Motorräder auf den Markt und jetzt existieren tatsächlich auch Elektro Motocross Maschinen. Wir stellen euch die Hipster auf dem Elektromarkt in Sachen Enduro oder Cross vor. Solche, die es schon zu kaufen gibt und die die noch kommen. Wir haben die Modelle miteinander verglichen und uns für einen Testsieger entschieden.

E Cross Testsieger: Sur-Ron Light Bee

Hier sind die technischen Daten der Sur-Ron Light Bee:

Merkmal Wert
Straßenzulassung Ja
Geschwindigkeit 90 km/h
Motorleistung 12500 W
Drehmoment 440 Nm
Beschleunigung 0-50 km/h in nur 2.3 sek!
Reichweite 140 km
Ladezeit 4 Std.
Akku Li-Ionen 74V 55 Ah
Gewicht 85 Kg (inkl. Akku)
Zuladung 125 kg
Führerschein mit A1 / B196 Führerschein
Preis 7.440 € inkl.

Die Enduro Tinbot Essum Pro hat einen Elektromotor, der bis zu 11.000 Watt bringt. In der Stadt kommt sie auf 130 Kilometer Reichweite, wenn sie mit 45 km/h fährt. Mit ihrer Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h reduziert sich die Reichweite schon auf 75 Kilometer. Im Gelände wird die Strecke noch kürzer. Immerhin gibt es aber eine abstimmbare Mono-Stoßdämpfer-Hinterradaufhängung wie auch eine Offroad-Bereifung bei der Enduro.

Die Horwin Ranger ist ein E Cross Motorrad aus Österreich. Es fährt zwar nur bis 45 Km/h und kann daher auch mit dem B196 Führerschein gefahren werden, aber verfügt über einen anzugsstarken Elektromotor bis 3800 Watt Leistung. Es ist mit Crossreifen und hydraulischen Stossdämpfer ausgestattet. Alles mit Straßenzulassung, also auch für die Straße geeignet.

Worauf muss man beim Kauf einer Elektro Enduro bzw. eines E Cross Motorrad achten?

Zunächst einmal für was das Fahrzeug geeignet sein soll. Wollt Ihr ausschließlich im Gelände, also offroad fahren oder auch auf öffentlichen Straßen. Für letzteres braucht das Motorrad oder auch Moped bzw. Leichtkraftrad eine Straßenzulassung, eine Versicherung und Ihr den entsprechenden Führerschein. das gilt für Erwachsene und aber auch für Kinder. Bei letzteren ist die Möglichkeit einen bestimmten Führerschein auch vom Alter abhängig. Für das Gelände, auch Privatgelände braucht das Modell keine ABE, also Allgemeine Betriebserlaubnis.

Wollt Ihr ein Fahrzeug für euere Kinder oder für Euch? Da spielen dann die gleichen technischen Parameter eine Rolle. Das ist zunächst Gewicht oder Sitzhöhe. Es gibt Kindermodelle, die nur 25 Kg auf die Waage bringen und leicht zu händeln sind. Auch die Modelle für Erwachsene sind leichter, als sonstige Tourenmaschinen. Die Horwin wiegt zum Beispiel nur ca. 120 Kg. Die Sitzhöhe von Geländemaschinen ist grundsätzlich wegen der längeren Federbeinen höher als bei Tourenmotorrädern oder den E Choppern. Das solltet Ihr nicht unterschätzen. Erkundigt euch genau, wie hoch die Sitzhöhe ist und ob Ihr da noch mit beiden Füßen im Halt Tritt findet. Bei der Tinbot Essum Pro beträgt die Sitzhöhe schon 855 mm.

Die Höchstgeschwindigkeit einer E Cross oder Elektro Enduro sollte eurer Führerscheinklasse entsprechen. Braucht man einen Mopedführerschein, A1 oder B Führerschein. Ein weiterer Parameter ist die Motorleistung des Elektromotors. Diese ergibt aus der maximalen Leistung und Drehmoment in der Beschleunigung. Es gibt Motoren mit 11 Kw, das sind ca.

Natürlich ist die Reichweite bei Elektro Enduros im vergleich zu Verbrennern noch etwas reduziert. Aber wir stehen mit den aktuellen elektrischen Modellen längst nicht da, wo wir vor 2 Jahren noch standen. Eine Tinbot Essum Pro zum Beispiel kann schon bis zu 120 Km erreichen. Auch in der Standard Version sind 75 Km Reichweite schon cool. Es kommt halt darauf an wofür man die Maschine braucht. Und Enduros sind ohnehin keine Tourer.

Wichtig bei der Kaufentscheidung sollte aber nicht nur die Akkuleistung und damit der zu erreichende Radius sein, sondern das Akkusystem. Die Lithium Ionen Akkus werden bei manchen Modellen fest verbaut und sind bei anderen herausnehmbar. Letztere Wechselakkuss lassen sich eventuell einfacher aufladen. Es gibt Modelle wie das der Tinbot Enduro, die sogar Pletz für einen zweiten Akku bieten, um die Reichweite zu erhöhen.

Die Ladung erfolgt über das Ladegerät bzw. Ladekabel, das einfach an einer herkömmlichen Haushaltssteckdose (Schukostecker) geladen werden kann. Ihr braucht also an keine sogenannte Wallbox Ladestation.

Die Kraftübertragung bei einem Elektro Motorrad erfolgt kupplungsfrei. Der Fahrer legt keinen Gang ein und schaltet das Getriebe sondern betätigt den Gasgriff in der Art einer Motorautomatik. Dabei schaltet die Leistung in mehreren Stufen hoch. Diese ist nicht zu verwechseln mit den verschiedenen Fahrmodi. Bei diesen handelt es sich um einen vom Fahrer gewünschten Fahrmodus in zum Beispiel Eco, Drive oder Sport. In den verschiedenen Modis verändert sich die Leistung und entsprechend auch der Stromverbrauch. Diese wirkt sich dann wiederum auch auf die Reichweite aus. Im Sport Modus fährt man schnell und kraftvoll, aber kommt nicht weit.

Die Stoßdämpfer bzw. Federung sind das charakteristischste Merkmal bei einer Cross bzw. Enduro Maschine. An der Vorderradgabel befinden sich längere Stoßdämpfer, also Federbeine und aufgrund des längeren Federwegs ein größerer Abstand zwischen Reifen und Schutzblech. Einen Unterschied kann es in der Federung des Hinterrades geben. Hier unterscheidet man zwischen Modellen mit zwei Stoßdämpfern und einer Mono Federung. Die Federung kann entweder eine Luftfederung über Gasdruck sein oder rein mechanisch.

Gute Enduros sind mit Scheibenbremsen ausgestattet, die meist hydraulisch gesteuert werden. Ein Mehr-Phasen-Controller mit regenerativem Bremssystem unterstützt die Bremsanlage. Crossreifen sind Standadrd bei E Crossern und Elektro Enduros. Mozocrossreifen oder sogenannte Stollenreifeen sind für unterschiedliche Untergründe konzipiert. Es gibt reine Crossreifen, die nur für das Gelände gemacht sind und keine Straßenzulassung haben und auch Offroad-Reifen, mit denen man auch auf Straßen fahren kann.

Bei der Traglast einer Elektroenduro geht es nicht um das eigentliche Gewicht, sondern um das zulässige Gesamtgewicht. Also was das Fahrzeug mit Fahrergewicht, Taschen und einem eventuellen Beifahrer / in aufnehmen kann. Das ist in Kombination zum Fahrgestell austariert. Die meisten Elektroenduros und besonders Cross Motorräder sind nur für eine Person zugelassen. Die KTM Freeride oder die Husquarna darf nur mit einer Person fahren und die Horwin Ranger oder die Tinbot Enduro ist auch für Beifahrer zugelassen. Entsprechend sind diese Fahrzeuge auch für das entsprechende Gesamtgewicht zugelassen und mit Fußrasten für Beifahrer ausgestattet. Achtet drauf, nicht jede E-Enduro ist für 2 Personen zugelassen.

Die 125er Klasse ist bei den Cross- bzw. Elektroenduros eigentlich aktuell noch der Standard. Es wird schwierig heute eine elektrische Enduro mit mehr KW zu finden. Für die 125er Klasse darf eine Elektroenduro nicht mehr als 11 Kw Motorleistung bzw. eine Höchstgeschwindigkeit von 110 Km/h haben. Und die meisten Enduros mit Elektromotor gehen heutzutage nicht darüber hinaus. Der Vorteil ist natürlich das diese Modelle mit einem Füherschein der Klasse A, A2 oder A (alte Klasse 3 (vor 1980) gefahren werden dürfen.

Förderung von Elektro Enduros

Auch Elektromotorräder bzw. Elektro Enduros werden neuerdings über die Treibhausgasquote gefördert. Es gibt vom Karaftfahrtbundesamt, also vom Staat eine Förderprämie von ca. 350,- Euro zum Kauf dazu. Über die sogenannte THG Förderung für E-Motorräder könnt Ihr jedes Jahr einen Antrag auf die Prämie stellen, egal ob Ihr das Zweirad schon besitzt oder es neu kauft. Der Antrag muss dann in den Folgejahren immer wieder neu gestellt werden, bis der Staat das Förderprogramm bzw. das Budget auslaufen lässt.

Was ist der Unterschied zwischen E Enduro und Cross?

Von der Ausstattung her sind beide Fahrzeuge ähnlich: Lange Stoßdämpfer, hohe Schutzbleche und natürlich Crossbereifung. Oftmals haben Crossmotorräder keine Straßenzulassung, weil sie nur für das Gelände für Crosstraining gemacht sind.

Gibt es E Cross Motorräder auch für Kinder?

Inzwischen gibt es sogenannte Actionsbikes auch als Cross Modell für Kinder. Die kleinen E Crosser sind mit einem kleinen Elektromotor zwischen 350 und 500 Watt ausgestattet und wiegen um die 25 Kg. Die Kinder Enduros sind schon für 500 Euro zu haben.

Haben die Elektro Cross Motorräder eine Straßenzulassung?

Die Elektro Enduros von Horwin, KTM oder Tinbot haben auch als Enduro eine Straßenzulassung. Sie müssen natürlich angemeldet werden und versichert.

Muss man eine Cross Enduro auch versichern?

Ein E Cross muss versichert und angemeldet werden, wenn man es im öffentlichen Straßenverkehr fahren will. Auf dem Privatgelände ist das nicht nötig.

Braucht eine Elektro Motocross eine Zulassung?

Es kommt darauf an wo Ihr fahren wollt. Auf einem Privatgelände braucht Ihr keine Zulassung und im öffentlichen Verkehr braucht Ihr in Deutschland auf jeden Fall eine Straßenzulassung in Deutschland.

Wo kann man eine Elektro Motocross für Erwachsene kaufen?

Es gibt vescheidene Elektro Motocross für Erwachsene direkt in den Webshops der hersteller, wie Tinbot oder Zero Motorcycles zu kaufen, bzw. über Drittanbieter oder eben, wenn Ihr welche findet beim Händler in der Nähe.

Welche Arten von Elektro Motocross gibt es?

Es gibt im Bereich Motocross, so auch bei Elektro Motocross verschiedene Arten: Die klassische Motocross, die sogenannte Supercross aber auch die Unterart der Freestyle-Motocross Maschinen.

Was ist der Unterschied zwischen Elektro Enduro und Motocross?

Bei Maschinen werden natürlich durch einen Elektromotor angetrieben. Der größte Unterschied liegt darin, das Ihr die Elektro Enduro auch im Straßenverkehr nutzen könnt, wohingegen die meisten Corss Modelle nur für das Gelände konzipiert werden. Also die Enduro läßt sich auch für längere Strecken nutzen.

Welche Höchstgeschwindigkeit hat eine Elektro Enduro?

Es gibt Elektro Enduros mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h und mit mit Straßenzulassung, aber auch welche, die schneller sind bis 100 Km/h. In der Klasse der 125er dürfen sie nur max. 110 Kilometer swchnell fahren. Kinder E-Enduros sind natürlich auch langsamer, da gibt es auch welche die nur 25 Km/h schnell sind und als e-Mofa zugelassen werden können.

Kann man E Enduros schneller machen?

Ja, auch E Enduros lassen sich tunen. Es gibt Tuning Parts oder Tuning Apps. Allerdings ist das verboten. Ihr verliert damit im öffentlichen Straßenverkehr die Zulassung und den Versicherungsschutz. Wenn Ihr mit einer Motocross allerdings nur auf dem Privatgelände fahrt, ist das etwas anderes.

Weitere wichtige Informationen zu Elektro-Motorrädern

  • Muss ein E-Motorrad versichert werden? Ja, E-Motorräder unterliegen der Versicherungspflicht.
  • Für wen ist ein Elektromotorrad geeignet? Stadtbewohner, Pendler, Umweltbewusste Fahrer, Gelegenheitsfahrer, Fahrradfahrer, Jugendliche, junge Erwachsene und Studenten.
  • Wo darf ein E-Motorrad gefahren werden? Im öffentlichen Straßenverkehrsraum, auf Autobahnen für Modelle über 60 km/h.
  • Welche Ausstattungsmerkmale muss ein E-Motorrad haben? Lichtanlage, Hupe, Rückspiegel, Tacho, Batterieanzeige, Blinker, Bremsen.
  • Muss das Elektromotorrad gewartet werden? Ja, regelmäßige Inspektionen sind wichtig, obwohl sie wartungsärmer sind als Benzinmotorräder.
  • Gibt es unterschiedliche Akkus oder Batterien beim E-Motorrad? Ja, Blei-Säure, Nickel-Metallhydrid und Lithium-Ionen-Akkus.
  • Wie lange hält der Akku eines Elektromotorrads? Die Lebensdauer wird in Ladezyklen angegeben.
  • Welche Reichweite haben Elektromotorräder? In der Regel zwischen 50 und 100 Kilometern, abhängig von Akku und Fahrweise.
  • Wird ein Führerschein zum Fahren mit eine E-Motorrad benötigt? Ja, abhängig von der maximalen Leistung.
  • Muss ein Helm beim Fahren eines Elektromotorrades getragen werden? Ja, es besteht Helmpflicht.
  • Gibt es eine Promillegrenze beim E-Motorrad? Ja, die Grenze liegt bei 0,5 Promille.
  • Wo kann das E-Motorrad geparkt werden? Auf Parkflächen auf der Straße oder auf ausgewiesenen Parkplätzen.

Führerscheinanforderungen für E-Motorräder

Grundsätzlich hängt die Führerscheinpflicht beim Fahren eines E-Motorrades von der maximalen Leistung ab. Welche Führerscheinklasse wird für welches Elektro-Motorrad, abhängig von der Leistung, benötigt:

  • Motorradführerschein A1: Für Leichtkrafträder mit höchstens 125 ccm Hubraum, bis zu 11 kW (15 PS) Motorleistung und einem Verhältnis Leistung/Gewicht von maximal 0,1 kW/kg, ab 16 Jahren. Die Motorrad-Fahrerlaubnis berechtigt Sie auch, dreirädrige Krafträder mit Motorleistung von maximal 15 kW zu fahren.
  • Motorradführerschein A2: Für Krafträder mit höchstens 35 kW Motorleistung (48 PS) und einem Leistung/Gewicht-Verhältnis von max. 0,2 kW/kg, ab 18 Jahren.
  • Motorradführerschein A: Für alle Krafträder ohne Hubraum- oder Geschwindigkeitsbeschränkung ohne PS-Begrenzung, ab 20 Jahren und 24 Jahren bei Direkteinstieg.

Um den Zugang zu einem Führerschein zum Fahren mit Leichtkrafträdern der Klasse A1 zu erleichtern, hat die deutsche Regierung die Fahrerlaubnis-Verordnung angepasst. Personen, die seit mindestens fünf Jahren im Besitz eines Pkw-Führerscheins sind und das Mindestalter von 25 Jahren erreicht haben, können durch insgesamt 18 Ausbildungsstunden à 45 Minuten die Fahrerlaubnis-Erweiterung (Schlüsselzahl 196) erwerben. Eine Fahrprüfung ist dafür nicht erforderlich!

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