Die dreirädrigen Mäher mit Antrieb haben jede Menge Vorteile, bringen jedoch auch einige Nachteile mit sich. Ob es ein klassischer Rasenmäher oder ein Trike-Mäher sein soll, hängt von verschiedenen Aspekten ab.
Wie funktioniert der Trike-Rasenmäher?
Ein Trike-Rasenmäher funktioniert wie jeder andere Rasenmäher auch: Der Motor treibt eine Welle an, die die Mäh-Klingen in Rotation versetzt. Diese wiederum kürzen die Halme in gewünschter Höhe und werfen sie anschließend seitlich oder nach hinten aus. Angetrieben werden Rasenmäher mit Benzin oder elektrischem Strom.
Neben der reinen Mähfunktion können viele moderne Geräte auch Mulchen, Häckseln oder Vertikutieren.
Der Trike-Rasenmäher verfügt über drei statt vier Räder. Das vordere Radpaar ist durch ein einzelnes Rad ersetzt. Im vorderen Bereich mittig angeordnet, erleichtert das Bugrad das Lenken und Manövrieren. Damit wird das Fahren auch auf unebenem Gelände oder an schwer zugänglichen Stellen besonders leicht. Mit dem Trike-Rasenmäher umrunden Sie mühelos Baumstämme oder Büsche auch in engem Radius.
Trike-Rasenmäher sind als Selbstfahrer, mit und ohne Radantrieb sowie als Aufsitzrasenmäher in verschiedenen Schnittbreiten und Leistungsklassen erhältlich. Durch die leichte Lenkbarkeit bevorzugen häufig auch körperlich eingeschränkte Menschen diese Rasenmäher-Konstruktion.
Bei all den Vorteilen hat der Trike-Rasenmäher doch auch eine Schattenseite: Durch das einzelne Bugrad ist es deutlicher schwieriger als mit vier Rädern, den Rasen in exakt geraden Spuren zu mähen.
Kaufkriterien für den Trike-Rasenmäher
Der Rasenmäher muss hinsichtlich Funktionalität, Schnittbreite und Leistung zum Garten, bzw. zur vorhandenen Rasenfläche sowie den persönlichen Vorstellungen passen:
- Die ideale Schnittbreite hängt von der Gesamtfläche ab. Je größer der Rasen, umso größer sollte die Arbeitsbreite sein.
- Mit der möglichst flexiblen Höheneinstellung am Rasenmäher lässt sich je nach Rasenart, Untergrund und Witterungsbedingungen die optimale Schnitthöhe wählen.
- Der Fangkorb sollte in seiner Größe zur Rasenfläche passen. Abnehmbare Fangkörbe sind leichter zu reinigen und ermöglichen auch das Mulchen des Rasens.
- Die Räder sind entscheidend für die Stabilität und die Wendigkeit des Trike-Rasenmähers. Auf den guten Stand und die robuste Ausführung kommt es hierbei an.
- Die Griffe sollten höhenverstellbar und über stabile Griffpolsterungen verfügen.
- Multifunktionale Rasenmäher sind besonders praktisch. Mit einem Gerät kann gemäht, gemulcht oder vertikutiert werden. So werden Sie Ihrem Rasen zu jeder Jahreszeit gerecht und ihr Rasen ist das ganze Jahr über gesund und gepflegt.
Große Benzin-Rasenmäher mit Radantrieb und Drehräder
Die Rasenmäher mit Front-Drehräder sind eine hervorragende Lösung für anspruchsvolle Anwender, die eine Maschine mit hervorragender Manövrierfähigkeit und Wendigkeit benötigen.
Die Drehräder mit denen diese Mäher ausgestattet sind, verleihen ihnen eine unvergleichliche Manövrierfähigkeit. Diese Wendigkeit ist besonders praktisch, wenn Sie beispielsweise Rasenflächen mit vielen Bäumen oder Blumenbeeten mähen müssen - also überall dort, wo es eine bestimmte Anzahl von Hindernissen zu überwinden gilt.
Die Karosserie aus Stahl oder Edelstahl, mit der einige dieser Mäher ausgestattet sind, verleiht ihnen eine hohe Schlagfestigkeit und eine lange Lebensdauer.
Bei der Wahl eines großen Benzinrasenmähers mit Drehrädern müssen Sie vor allem das PRODUKT-Niveau berücksichtigen: Es ist von entscheidender Bedeutung, die Intensität und Häufigkeit der geplanten Nutzung des Rasenmähers zu bedenken, um ein Produkt mit Eigenschaften zu wählen, die diese erfüllen.
Bedenken Sie, dass ein Verbrennungsmotor einen Rasenmäher im Durchschnitt auf ein höheres Leistungsniveau hebt als ein elektrisches oder batteriebetriebenes Modell.
MAXIMALE RASENFLÄCHE:
Dies ist zweifellos ein Filter von grundlegender Bedeutung, da er den Kreis der großen Rasenmäher mit Drehrädern ausschließlich auf Modelle beschränkt, die für einen bestimmten Schnittbereich geeignet sind.
Die verschiedenen Modelle der Benzinrasenmäher können Rasenflächen von kleinsten bis zu gut 3000 Quadratmetern bearbeiten. Mit zunehmender Größe einer Grünfläche ist es ratsam, Mäher mit einem größeren Deck und damit einer größeren Schnittbreite einzusetzen.
Dabei ist zu beachten, dass je größer die Rasenfläche ist, desto größer ist auch die körperliche Anstrengung des Bedieners.
SCHNITTBREITE:
Die Funktion dieses Filters steht in direktem Zusammenhang mit der des vorhergehenden, da er die Ausdehnung der Klingen und damit die Fläche des Grases berücksichtigt, die sie bei der Überfahrt der Maschine schneiden können.
Um Ihnen eine ungefähre Vorstellung von der Bedeutung dieses Merkmals in Bezug auf die Größe Ihres Gartens zu geben, können wir sagen, dass Rasenmäher mit Klingen zwischen 40 und 44 cm als klein, 45 bis 49 cm als mittel und über 50 cm als groß gelten.
RADANTRIEB:
Mit diesem Filter können Sie zwischen Vorder- und Hinterradantrieb wählen. Zwischen den beiden gibt es keine großen Unterschiede, aber der Hinterradantrieb ist bei Arbeiten am Hang wesentlich effektiver. Der Filter ermöglicht auch die Auswahl von Modellen mit Geschwindigkeitsregler oder mit Getrieben, die als professioneller gelten.
Der Vorteil des Antriebs mit variabler Geschwindigkeit ist, dass die Geschwindigkeit der Maschine an die Höhe des Grases und die Geradlinigkeit des Weges angepasst werden kann.
LEISTUNG:
Diese ist oft proportional zur Größe des Benzinmähers; es ist jedoch immer ratsam, sich für eine höhere Leistung zu entscheiden, wenn der Anteil der von der Maschine zu verrichtenden Arbeit zunimmt, insbesondere wenn das Gras nicht regelmäßig geschnitten wird.
Rasenmäher mit Benzinmotoren von 4 bis 4,5 PS gelten als mittelstarke Geräte, während 5 PS und mehr als starke Geräte gelten;
MOTORENMARKE:
Die Wahl des Benzinmotors, der bei der Auswahl eines Rasenmähers mit Drehrädern zu bevorzugen ist, ist zweifellos eine Frage des persönlichen Geschmacks und der eigenen Erfahrung. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass die historischen Marken, die mit der Herstellung von Verbrennungsmotoren verbunden sind, immer ein Synonym für Garantie, Langlebigkeit und hohe Leistung sind und bleiben werden.
- Honda-Motoren sind die bekanntesten und beliebtesten Modelle auf dem Markt.
- Briggs & Stratton stellt in den USA hergestellte Motoren her, die über viele Jahre hinweg einen optimalen Betrieb gewährleisten.
- Kawasaki ist ein Synonym für Leistung, Qualität und phänomenale Performance.
- Die Loncin-Motoren werden aus China importiert, aber ihre Zuverlässigkeit und Qualität sind gut bekannt.
MATERIAL DER KAROSSERIE:
Die Karosserie ist zusammen mit dem Motor das teuerste und wichtigste Bauteil des Benzinrasenmähers mit Drehrädern. Es gibt verschiedene Arten von Karosseriearbeiten, die sich durch unterschiedliche Qualitätsergebnisse auszeichnen, von der preiswertesten bis zur professionellsten:
- Ein Rasenmäher mit Stahlgehäuse hat zwar einen höheren Preis, ist aber sicher auf professionellem Niveau, da er stoßfester ist und eine erstaunliche Langlebigkeit gewährleistet.
- Rasenmäher mit Edelstahlgehäuse sind professionelle Mähwerke, die mit Abstand die stärkste und haltbarste Beschichtung auf dem Markt haben, selbst im Vergleich zu Aluminium. In der Tat ist Edelstahl aufgrund seiner hohen Festigkeit und seines geringen Gewichts das beste aller Edelmetalle. Ein solches Gehäuse macht diese professionellen Mäher viel widerstandsfähiger gegen Oxidation und versehentliche Stöße und macht sie zur fortschrittlichsten Wahl für alle Rasenpfleger.
SCHNEIDESYSTEME:
Schließlich wählt dieser Filter nur die Benzinrasenmäher aus, die für die Art der Rasenfläche geeignet sind, auf der das Gerät durch das Schneidsystem seiner Messer arbeiten wird.
Ein Rasenmäher mit Benzinmotor und Drehrädern kann zum Mähen von Gras in Gärten, Parks, Blumenbeeten oder überall dort eingesetzt werden, wo ein gepflegter, nicht zu hoher, gut geebneter Rasen ohne Hindernisse oder Steine vorhanden ist.
Es gibt im Wesentlichen drei Arten, einen Rasenmäher zu mähen:
- Sammeln
- Mulchen
- Seitenauswurf
Der Benzinmäher kann mit einem, zwei oder allen drei Mähsystemen ausgestattet sein.
- Ein Benzinrasenmäher mit Grasfangkorb - wahrscheinlich der einfachste und unkomplizierteste - ist eine gute Investition, wenn Sie ein sauberes Schnittergebnis anstreben, da er das Gras im Inneren aufbewahrt und die Menge an herumfliegendem Gras reduziert.
- Wenn Sie diesem Bedürfnis keine Priorität einräumen, können Sie sich für einen Benzinmäher mit Seitenauswurf entscheiden, der ideal für mittelgroße Flächen ist und auch bei wildem, ungepflegtem Gras eingesetzt werden kann, das höher als die für die Tätigkeit dieser Geräte empfohlene Durchschnittshöhe ist, da der Seitenauswurf eine hohe Auswurfleistung hat.
- Benzin-Mulchmäher sind eine Kategorie, die bei den Gartengeräten zum Mähen und Pflegen von Grünflächen einen immer größeren Platz einnimmt. Diese Benzinmäher entsprechen professionellem Standard und haben ein robustes Stahlgehäuse, das speziell für das Mulchen entwickelt und hergestellt wurde.
Trike-Rasenmäher Vergleich
Hier eine vergleichende Übersicht verschiedener Trike-Rasenmäher Modelle:
| Modell | Schnittbreite | Motor | Leistung | Grasfangsack | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|
| Brast BRB-RM-21224 TRIKE | 53 cm | Benzin-Rasenmäher 4-Takt-Rasenmäher | 7 PS | 60 l | flexibel und wendig, TÜV/GS-geprüft |
| Brast TRIKE 21224 SPEED | 53 cm | Benzin-Rasenmäher 4-Takt-Rasenmäher | 7 PS | 60 l | variabler Radantrieb, mit Füllstandsanzeige |
| Brast 21224 Trike | 53 cm | Benzin-Rasenmäher 4-Takt-Rasenmäher | 7 PS | 60 l | sehr große Schnittbreite, Elektro-Start |
| Scheppach MS197-51B | 51 cm | Benzin-Rasenmäher 4-Takt-Rasenmäher | 5,2 PS | 65 l | vergleichsweise geringes Gewicht, mit Softgriff |
| Güde 460/40-5.0S | 46 cm | Akku-Rasenmäher Lithium-Ionen Akku | 40 V | 40 l | hohe Flexibilität dank Akku-Betrieb, große Schnittbreite |
Akku-Rasenmäher im Test
Akku-Rasenmäher bieten inzwischen eine kabellose und flexible Alternative zu benzin- oder kabelbetriebenen Modellen - und das überzeugend, wie der Test zeigt. Sie ermöglichen eine komfortable, leise und emissionsfreie Rasenpflege - ganz ohne störendes Kabel. Im Anschluss stellen wir einige von der Stiftung Warentest empfohlene Modelle vor.
Die Stiftung Warentest hat im Akku-Rasenmäher-Test Geräte mit mittlerer Schnittbreite überprüft. Von den im neuen Test-Update acht geprüften Akku-Rasenmähern schneiden vier Modelle mit der Wertung „gut“ ab. Drei weitere Modelle sind „befriedigend“ und ein Gerät nur „ausreichend“.
Empfehlenswerte Modelle
- Der STIHL RMA 239 ist ein leichter, effizienter Akku-Rasenmäher mit 37 cm Schnittbreite, ideal für kleine bis mittelgroße Flächen. Der Stihl RMA 239.1 C erreichte die beste Gesamtwertung im Test. Der Akku- Rasenmäher bietet eine Schnittbreite von 37 cm, konzipiert für kleine bis mittelgroße Rasenflächen. Im Set enthalten sind ein AK 20 Akku und das Ladegerät AL 101. Das Gerät wiegt ohne Akku rund 13 kg und verfügt über ein robustes, leichtes Polymergehäuse. Die Schnitthöhe lässt sich zentral in fünf Stufen zwischen 30 und 70 mm einstellen. Der Holm lässt sich zusammenklappen, was Transport und Lagerung erleichtert. Mit einer Akkuladung des AK 20 lassen sich laut Hersteller bis zu 250 m² Rasen mähen.
- Der Einhell Professional GP-CM 36/450 ist verhältnismäßig günstig und bietet laut Hersteller eine Reichweite von 450 m². Der Einhell Professional GP-CM 36/450 wurde im Test ebenfalls mit guter Gesamtnote bewertet und ist die preiswerteste Empfehlung. Der Hersteller verspricht eine Reichweite von 450 m².Die zentrale Schnitthöhenverstellung erlaubt sechs Stufen von 25-75 mm, die Schnittbreite beträgt 38 cm. Zur Ausstattung gehört zudem ein Rasenkamm für randnahes Mähen, ein 45-Liter-Fangkorb mit Füllstandsanzeige und ein klappbarer, höhenverstellbarer Holm. Auch ein Mulchkeil ist inklusive.
- Der Akku-Rasenmäher Gardena PowerMax 37/36V P4A verfügt über eine Reichweite von 350 m² pro Akku-Ladung, einen 45 Liter großen Fangkorb und eine Schnittbreite von 37 cm. Auch der Gardena PowerMax 37/36V P4A erreicht im Test der Akku-Rasenmäher eine gute Gesamtwertung. Der Hersteller gibt eine Reichweite von 350 m² pro Akku-Ladung an. Im 45-Liter-Grasfangkorb finden genügend Halme Platz. Der Mäher arbeitet mit einer Schnittbreite von 37 cm und einer Schnitthöhe von 35 bis 65 mm.Eine Mulchfunktion fehlt. Das Set mit Rasenmäher, Akkus und Ladegerät ist zu einem recht guten Preis zu haben.
Der Test zeigt: Einen brauchbaren Akku-Rasenmäher mit mittlerer Schnittbreite bekommen Sie bereits für unter 200 Euro - jedoch ohne Akku. Meist kommen die Geräte zudem nur mit trockenem Gras zurecht. Für eine gute Leistung beim Mähen müssen Sie schon mindestens 250 Euro zahlen. Hier ist dann auch die Handhabung im Regelfall besser und Akkus sowie Ladegerät sind im Lieferumfang enthalten. Geräte, die mit wirklich allen Rasenarten perfekt zurechtkommen, können auch mal 500 Euro kosten. Teurer wird es bei größeren Akku-Rasenmähern mit Schnittbreiten über 43 Zentimetern. Jedoch gibt es auch in dieser Klasse preiswerte Empfehlungen.
Bei Rasenmähern für den Garten handelt es sich im Regelfall um sogenannte Sichelmäher. Im nach unten offenen Gehäuse sitzt ein schnell rotierender Messerbalken, der die Grashalme abschlägt. Der erzeugte Luftstrom bläst die Halme gleichzeitig in einen Fangbehälter, wo sie gesammelt werden.
Die Schnitthöhe kann bei den meisten Rasenmähern eingestellt werden, so dass Sie die Höhe des Rasens selbst bestimmen können. Die erforderliche Leistung liefert entweder ein Benzin- oder ein Elektromotor. Letzterer wiederum wird wahlweise über ein Netzkabel versorgt, was den Aktionsradius einschränkt, oder der Rasenmäher verfügt über einen oder mehrere Akkus. So haben Sie also Bewegungsfreiheit, aber nur eine begrenzte Laufzeit. Die Elektro-Modelle sind leiser und produzieren keine Abgase.
Die Spindelmäher verwenden rotierende Messerspindeln mit gebogenen Klingen. Damit werden die Halme präzise und sauber abgeschnitten und fransen nicht aus. Die Spindelmäher sind die richtige Wahl für kurzen Zierrasen.
Akku-Rasenmäher unterscheiden sich nicht nur in ihrer Größe, sondern auch in ihrer Leistung. Modelle mit einer Schnittbreite von 33 Zentimetern gehören zu den kompaktesten, während mittelgroße Geräte bis zu 43 Zentimeter schneiden.
Mit einer größeren Schnittbreite steigt jedoch das Gewicht, was das Fahren erschwert. Im Test haben sich Rasenmäher mit einer Schnittbreite über 43 Zentimetern oft als schwerer handhabbar herausgestellt, weshalb sie häufig mit einem elektrischen Radantrieb ausgestattet sind, der die Bedienung erleichtert. Die Akku-Rasenmäher mit Radantrieb brauchen aber zusätzliche Akkuleistung und sind deshalb deutlich teurer.
Die Alternative zum Rasenmäher mit Fangbehälter, der die Halme sammelt, sind die Geräte zum Mulchen: Die abgeschnittenen Halme bleiben auf der Wiese liegen und dienen dort als Dünger.
Schnittbreite & Schnitthöhe
Je größer die Schnittbreite ist, desto schneller können Sie die Grasflächen mähen. Akku-Rasenmäher gibt es auch mit besonders kleinen Schnittbreiten von nur 33 Zentimetern für den Vorgarten. Modelle mit Schnittbreiten bis 43 Zentimeter reichen für die meisten Gärten aus. Akku-Rasenmäher mit größeren Schnittbreiten brauchen Sie wirklich nur, wenn Sie Flächen von Sportplatzgröße mähen müssen.
Die Schnitthöhe können Sie im Regelfall am Gerät einstellen. Die Stufen reichen von etwa 20 Millimeter Höhe des Grases bis über 100 Millimeter, wenn es wilder aussehen soll. Ob die Grashalme da ausreichend sauber abgeschnitten werden, ist eine andere Frage.
Art des Rasens
Die einfachste Anforderung an Akku-Rasenmäher ist trockener, mittelhoher Rasen. Damit werden im Grunde alle Geräte fertig. Unterschiede gibt es nur darin, ob die Kanten sauber geschnitten oder die Grashalme unsauber abgerupft werden. Fransen färben sich nämlich nach dem Mähen unschön braun.
Doch auch mit hohem Gras werden manche Akku-Rasenmäher besser fertig als andere. Das lässt sich meist nur im Praxistest abschätzen, die Angaben zu den Schnitthöhen geben darüber keine verlässlichen Informationen. Eine spezielle Herausforderung ist feuchtes Gras. Dieses lässt sich durch die Feuchtigkeit schwerer abschneiden, zudem verkleben die Grashalme und verstopfen damit den Fangbehälter.
Akkus & Reichweite
Einer oder mehrere Akkus im Gerät versorgen den Motor mit ausreichend Leistung für die Arbeit. Bei Akku-Rasenmähern mit kleinerer Schnittbreite ist ein Akku ausreichend. In größeren Modellen wird neben dem Mäher aber auch noch der Radantrieb elektrisch betrieben. Wegen des Mehrbedarfs an Leistung besitzen diese Rasenmäher zwei Akkus.
Deren Ladung liegt oft bei 4 Amperestunden, Sie bekommen aber auch Exemplare mit mehr oder weniger Ladung. Viele Hersteller geben für ihre Geräte eine empfohlene Fläche an, also beispielsweise 600 Quadratmeter Rasen. Das ist aber meist der Optimalfall, in der Praxis reicht eine Akkuladung oft nur für die Hälfte der Fläche.
Wenn der Akku-Rasenmäher über 250 Quadratmeter Fläche bewältigt, ist das in den meisten Gärten ausreichend. Für den Akku brauchen Sie ein Ladegerät und Sie müssen ihn zum Laden aus dem Rasenmäher entnehmen. Das klappt nicht immer mühelos. Praktisch ist, wenn es Standard-Akkus sind, die in alle Geräte des Herstellers passen.
Lautstärke
Einer der Vorteile von Elektro-Rasenmähern ist, dass sie im Betrieb nicht so laut sind wie Rasenmäher mit Verbrennungsmotor. Nicht immer ist der Unterschied wirklich zufriedenstellend, manche Akku-Rasenmäher sind so laut wie ein kleiner Benziner.
Den gesetzlichen Grenzwert erreichen die Elektro-Modelle zwar nicht, der befindet sich größenabhängig zwischen 94 und 103 Dezibel, doch alles über 90 Dezibel ist eigentlich zu laut. Ein Betriebsgeräusch unter 88 Dezibel ist ideal, dann dürfen Sie sogar zu später Stunde damit arbeiten.
Gewicht & Größe
Die Abmessungen und das Gewicht des Akku-Rasenmähers hängen vor allem von seiner Schnittbreite ab. Modelle mit Schnittbreiten von bis zu 43 Zentimeter sind entsprechend etwa einen halben Meter breit und wiegen rund 20 Kilogramm. Damit können die Rasenmäher noch recht gut mit Muskelkraft gefahren werden.
Modelle mit größerer Schnittbreite sind ausladender und vor allem schwerer. Ein Gewicht von rund 30 Kilogramm ist schon eher unhandlich auf dem Rasen, daher haben die Geräte in der Regel einen elektrischen Radantrieb, der beim Fahren unterstützt. Dieser nimmt Leistung aus dem Akku auf, kann aber auch ausgeschaltet werden.
Sicherheit
Da Akku-Rasenmäher nicht erst an den Strom angeschlossen oder gezündet werden müssen, sondern bei eingesetztem Akku stets startbereit sind, brauchen sie eine Absicherung vor versehentlichem Einschalten.
Der kommt meist in Form eines Schlüssels oder Stifts, der eingesteckt und umgedreht wird. Erst dann kann der Akku-Rasenmäher losfahren. Nicht immer funktioniert diese Absicherung aber so, wie sie soll. Bei einigen Modellen reicht der einfach nur eingesteckte Schlüssel. Das kann zu Unfällen führen, wenn der Rasenmäher unvermittelt losfährt.
Wenn Sie Ihren Garten auch wirklich nutzen wollen und er nicht nur schön aussehen soll, sollten Sie die Grashalme nicht zu kurz schneiden. Das schädigt nämlich die Graspflanzen selbst und macht den Rasen auch generell angreifbar. Vor allem bei heißem Wetter im Sommer sollte das Gras nicht kürzer als 5 Zentimeter sein, weil es sonst zu Verbrennungen auf der Fläche kommen kann.
Üblicherweise wird für Nutzrasen eine „normale“ Länge von 3 bis 5 Zentimeter empfohlen. Nur wenn es gestalteter Zierrasen ist, können Sie auch kürzer schneiden. Bei den meisten Rasenmähern sind 2,5 Zentimeter aber ohnehin die niedrigste Stufe.
Dem Rasenmäher selbst macht es nichts aus, wenn er im Schuppen oder in der Garage gelagert wird. Die Akkus sind da jedoch etwas empfindlicher und wenn Sie deren Langlebigkeit sicherstellen wollen, sollten Sie sie zumindest vor Frost schützen. Beim Überwintern lagern Sie die Akkus am besten im kühlen, aber witterungsgeschützten Raum und achten darauf, dass sie sich nicht komplett entladen.
Der Messerblock im Mäher nutzt sich mit der Zeit ab und schneidet nicht mehr sauber, dadurch wird der Rasen unschön. Die Klingen sollten regelmäßig nachgeschärft werden. Nicht bei allen Modellen lässt sich das Messer problemlos herausnehmen oder austauschen.
Den Fangbehälter für die Halme leeren Sie regelmäßig nach dem Mähen. Dennoch sollten Sie auch die Unterseite des Geräts reinigen, damit keine Verstopfungen entstehen.
Den Rasenmäher mit Elektromotor bekommen Sie alternativ zur Akku-Variante auch mit Kabel. Der Kabel-Rasenmäher schränkt Sie im Bewegungsspielraum ein, dafür müssen Sie sich keine Sorgen um die Leistung machen. Solange das Netzkabel steckt, können Sie sich mit dem Rasen austoben.
Ohne Kabel und dennoch flexibel fahren Sie mit dem herkömmlichen Benzin-Rasenmäher. Dessen Motor wird mit fast allen Widrigkeiten des Rasens fertig, dafür sind die Geräte laut und erzeugen Abgase.
Ganz ohne Motor und nur mit Muskelkraft lassen sich die Spindelmäher betreiben. Diesen schieben Sie über den Rasen und die waagerecht in einer Spindel angeordneten Schnittblätter schneiden die Grashalme wie eine Schere ab. Mit den Geräten kann der Rasen besonders stark gekürzt werden, beispielsweise auf Sport- oder Golfplätzen, dazu dürfen auf der Fläche aber keine Hindernisse sein.
Im Gegensatz dazu kommen Mähroboter ganz ohne Ihr Zutun aus. Die kompakten Geräte mit Elektromotor suchen sich selbstständig ihren Weg und kürzen den Rasen auf die gewünschte Länge. Über einen Fangbehälter verfügen die Mähroboter jedoch nicht, die abgeschnittenen Halme bleiben als Mulch auf dem Boden liegen.
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