Akkuschutz für E-Bikes: Tipps für eine lange Lebensdauer

Der Akku ist ein unverzichtbarer und teurer Bestandteil des E-Bikes. Daher ist es wichtig, ihn sorgfältig zu behandeln, um das Maximum aus ihm herauszuholen. In diesem Artikel finden Sie alle Tipps und Tricks, die Ihnen dabei helfen, Ihren Akku lange und sicher zu benutzen.

Gefahren für E-Bike Akkus

Es gibt verschiedene Einflüsse, gegen die man seinen E-Bike-Akku schützen sollte. Stürze sowie Witterungseinflüsse in Form von Wasser, Schmutz und extremen Temperaturen können eine Gefahr darstellen für E-Bike Akkus. Sehr hohe oder niedrige Temperaturen, direkte Sonneneinstrahlung und Stürze können nämlich zu Kurzschlüssen und somit zu Bränden und sogar zu Explosionen führen. Aber keine Sorge - E-Bike Akkus sind an sich sehr sicher.

E-Bike Akku richtig laden

In der Wohnung laden

Wenn du die Möglichkeit hast, deinen E-Bike Akku in der Wohnung zu laden, ist das die beste Option. Sorge dafür, dass du möglichst Zuhause bist, während du dein E-Bike Akku lädst und dass du den Akku an ein sicheres Stromnetz anschließt. Wie gerade schon erwähnt, ist es wichtig den Akku bei richtigen Temperaturen zu laden und das gilt auch in der Wohnung. Eine Zimmertemperatur zwischen 17°C-20°C ist hier optimal. Vermeide also auch hier zu viel Hitze oder direkte Sonneneinstrahlung während des Ladens.

Idealerweise solltest du deinen Akku unter einem Rauchmelder und im Flur laden, sodass du, falls ein Brand entstehen sollte, rechtzeitig alarmiert wirst und du den Akku schnell nach draußen bringen kannst. Wenn du keine Möglichkeit hast, deinen E-Bike Akku in der Wohnung zu laden und eventuell auf einen Keller, Flur oder Schuppen ausweichen musst: achte darauf, dass es trocken und nicht zu kalt ist.

Auch wenn es praktisch und einfacher ist, empfehlen wir dir, den Akku nicht über Nacht zu laden. Sollte es zu einem Kurzschluss und eventuellen Brand kommen, besteht ein höheres Risiko, wenn du schläfst.

Kann ein E-Bike-Akku explodieren?

Ja, im schlimmsten Fall kann ein E-Bike Akku tatsächlich explodieren. Aber keine Sorge, das sind nur Einzelfälle, die nur dann auftreten, wenn man nachlässig mit seinem Akku umgeht. Wir erklären dir aber trotzdem, wie es in Ausnahmezuständen dazu kommen kann. Ein E-Bikes Akku ist fast immer ein Lithium-Ionen-Akku. Sie sind weit verbreitet, da Lithium das leichteste Metall der Erde ist, eine große Kapazität und eine relativ lange Lebensdauer hat.

Ihr Nachteil ist, dass sie in Verbindung mit den ebenfalls in den Batterien verwendeten Stoffen Mangan, Kobalt und Nickel leicht entzündbar sind. Aber keine Sorge: Lithium-Ionen-Batterien sind dank des technischen Fortschritts der letzten Jahre immer besser und sicherer geworden. Bei neuen Batterien kommt es nur noch sehr selten zu einem Kurzschluss. Um einen Kurzschluss oder Explosion zu vermeiden, ist ein verantwortungsbewusster Umgang daher mehr als ratsam. Sorge dafür, dass dein Akku nicht nass wird oder überhitzt.

Sollte dir dein E-Bike Akku einmal runterfallen, bringe ihn direkt zu einem Fachmann, um den Akku kontrollieren und eventuell reparieren zu lassen. Auch so ist es sinnvoll, den Akku regelmäßig von einem Experten überprüfen und messen zu lassen, um sicherzugehen, dass das Batteriemanagementsystem noch einwandfrei funktioniert. Es verhindert, dass dein Akku überladen oder zu tief entladen wird.

Außerdem solltest du deinen Akku nie zu lange im Ladegerät lassen. Wir empfehlen, den Akku tagsüber aufzuladen und nach einer oder anderthalb Stunden wieder abzuschalten. Er muss nicht unbedingt zu 100% geladen sein, wenn du keine lange Fahrradtour planst.

Zusätzliche Sicherheitstipps für deinen Akku

Abschließend hier noch ein paar nützliche Tipps, wie du dich am besten um deinen E-Bike Akku kümmerst:

  • Lese dir die Gebrauchsanweisung des Herstellers ausreichend durch.
  • Benutze nur das Original Ladekabel zum Laden deines Akkus. Beschrifte es am besten, sodass du es nicht verwechselst.
  • Sorg dafür, dass der Akku genug Platz hat, seine Wärme abzugeben.
  • Ziehe den Stecker des Ladekabels aus der Steckdose, wenn du mit dem Laden fertig bis.
  • Sollte es passieren, dass dein Akku während des Ladens anfängt zu brennen, ziehe sofort den Stecker und lösche nicht selber mit Wasser, sondern rufe die Feuerwehr.
  • Lass deinen Akku regelmäßig von einem Experten kontrollieren. Gehe dazu in eines unserer vielen Fahrradgeschäfte oder in ein E-Bike Testcenter in deiner Nähe.
  • Ist dein Akku runter gefallen, beschädigt oder verformt?

E-Bike-Akku im Winter schützen

Die Blätter fallen von den Bäumen, morgens hängt noch der Nebel zwischen den Baumwipfeln, wenn sich Fahrradpendler auf den Weg machen. Handschuhe und Mütze dürfen dann nicht fehlen. E-Biker packen zusätzlich eine Neoprenhülle für den Akku ein, denn auch der mag’s warm. Doch wofür benötigt man eine Schutzhülle für den E-Bike-Akku und welche Hüllen gibt es überhaupt?

Die gute Nachricht vorneweg: Eine Ausfahrt bei Minusgraden schadet dem Akku per se nicht. Doch rundherum sollte man einige Dinge beachten. Zum einen, um die Lebensdauer des Akkus zu erhalten. Und zum anderen, um auf Tour nicht einzugehen. Denn sowohl die Leistung des Motors, als auch die Reichweite können bei extremen Temperaturen leiden. Denn bei Kälte erhöht sich der elektrische Widerstand in der Batterie. Mit den richtigen Tipps halten sich die Einbußen aber in Grenzen.

Der größte Fehler beim Akku im Winter

Fangen wir mit dem absoluten No Go an: Mit eisgekühltem Akku losfahren. Das wird bei einer Tour zu enormen Reichweiten- und Leistungseinbußen führen, da die Batterie von Beginn an gegen die erhöhten elektrischen Widerstände ankämpfen muss und nur schwer auf Betriebstemperatur kommt. Das gilt spätestens ab einstelligen Plusgraden. Richtig drastisch wird´s, wenn die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken. Das Problem lässt sich allerdings leicht vermeiden. Der Akku sollte vor der Ausfahrt auf Zimmertemperatur durchgewärmt und erst kurz vor der Tour ins Bike eingesetzt werden.

Bei fest verbauten Batterien sollte, wenn irgendwie möglich, das ganze E-Bike nicht in der Kälte geparkt werden. Das gleiche gilt bei längeren Pausen unterwegs. Egal, ob das Bike im Pendelbetrieb vor dem Büro oder auf Tour an der Hütte abgestellt wird: Im Winter den Akku, wenn irgendwie möglich, mit ins Warme nehmen.

Auf vielen Akkus ist übrigens ein Temperaturbereich angegeben, in dem die Batterie betrieben, geladen und gelagert werden darf. Für das Laden geben die meisten Hersteller Temperaturen über null Grad an, für den Betrieb sind meist Werte bis -10 oder gar -20 Grad angegeben.

So bleibt der Akku im E-Bike warm

Während der Fahrt hat das E-Bike einen gewissen Selbstschutz an Bord. Denn Akku und Motor erwärmen sich, wenn sie arbeiten müssen. Je mehr Strom der Akku abgeben muss, desto mehr Wärme entsteht. Deshalb kann es bei eisigen Temperaturen besser sein, eine hohe Unterstützungsstufe einzustellen. “Stromsparen mit dem Eco-Modus ist im Winter nicht sinnvoll, da der Akku zu wenig leisten muss und auskühlt. Ein kalter Akku bricht in der Kapazität ein, da der Strom bildlich gesprochen in den Zellen einfriert”, warnt Bike-Entwickler und E-MTB-Experte Lutz Scheffer von Rotwild.

Entsprechend ist kalte Luft solange kein Problem, wie der Motor arbeitet. Kritisch sind lange Pausen oder lange Strecken, die ohne Motorunterstützung gefahren werden. Helfen können Thermo-Schutzhüllen, die um den Akku bzw. das Unterrohr gewickelt werden, um die Batterie auf Temperatur zu halten. Wunder darf man von diesen Neopren-Hüllen aber vermutlich nicht erwarten.

Auch die Konstruktion des Bikes kann Unterschiede bei der Kälteresistenz machen. Ein externer Akku ist Wind und Wetter direkter ausgesetzt. Ist die Batterie hingegen im Unterrohr verborgen, hat das eine gewisse Isolationswirkung.

Also: Still stehende Akkus raus aus dem Schnee!

Wohin mit dem E-Bike oder Akku im Winter?

Für die dauerhafte Lagerung sind Temperaturen zwischen fünf und 25 Grad in Ordnung. Ideal ist die goldene Mitte, also 10 bis 15 Grad. Wirklich kritisch wird es im Winter erst, wenn die Temperatur am Lagerort unter Null Grad sinkt, das sollte auf Dauer vermieden werden. Also: Akku ausbauen. Wichtig für längere Lagerung ist übrigens auch der Ladestand des Akkus. Batterien sollten nicht vollständig aufgeladen und erst recht nicht vollständig entleert gelagert werden. Ideal ist ein Ladezustand von 30 bis 60 Prozent. Logisch: Der Akku sollte an einem trockenen Ort gelagert werden.

Als Lagertemperatur geben die meisten Hersteller einen Bereich ab 0 Grad an. Wir würde dennoch zu gemütlicherem Klima raten.

E-Bike-Akku richtig laden

Ist der Akku auf oder nach der Tour kalt geworden, sollte man ihn erst ans Ladegerät hängen, wenn er ordentlich durchgewärmt ist und Raumtemperatur erreicht hat. Denn durch plötzliche Temperaturwechsel könne sich Kondenswasser bilden, was wiederum zu Schäden führen könne, warnt der ADAC. Generell gilt fürs Auftanken: idealerweise bei Raumtemperatur.

Wenn das E-Bike in der kalten Garage parkt, sollte die Batterie vor dem Aufladen bei Raumtemperatur erwärmt und bei ebenso angenehmen Bedingungen aufgeladen werden.

Richtige Planung schützt vor Ausfällen

Wer die oben genannten Tipps beherzigt, sollte rein durch die Außentemperatur keine enormen Einbußen bei der Reichweite haben. Trotzdem sollte die Tourenplanung im Winter konservativ angegangen werden. Denn die Reichweite kann in der Praxis durchaus auf die Hälfte sinken. Das liegt meistens aber weniger an der Temperatur, als an anderen Faktoren. Im Schnee steigt der Rollwiderstand der Reifen extrem an. Außerdem haben die Reifen deutlich mehr Schlupf, drehen beim Beschleunigen also leicht durch. “Der Reifen dreht dabei durchschnittlich etwa 30 Prozent schneller, als die Fahrgeschwindigkeit es normalerweise verlangen würde”, weiß Experte Scheffer.

Erhöhter Schlupf und Rollwiderstand kosten richtig viel Energie. Das gleiche gilt für besondere Winterreifen mit weicher Gummimischung oder gar Spikes. Touren, die im Sommer locker mit einer Akku-Ladung möglich sind, können bei ungünstigen Bedingungen im Winter also leicht das doppelte an Batteriekapazität fressen. In der Theorie hat die kalte Außentemperatur sogar einen Vorteil für das E-Bike-System: Der Motor selbst bleibt kühl, was den Wirkungsgrad verbessert. Das sogenannte De-Rating, die Herunterregelung der Motorleistung durch Überhitzung, kommt nicht vor.

Weitere Tipps fürs Radeln im Winter

  • Reifenwahl: Auf verschneiten und vereisten Oberflächen sind Spikes unverzichtbar.
  • Mehr Licht! Die Tage im Winter sind kurz. Deshalb muss eine Lampe ans Bike.
  • Flat statt Klick: Durch die Schuhplatte haben Klickpedalschuhe immer eine Kältebrücke. Im Winter deshalb auf Flats umsteigen.
  • Fahrwerks-Check: Bei niedrigen Temperaturen ändert sich die Beschaffenheit des Öls in Gabel, Dämpfer und Tele-Stütze. Deshalb muss nachjustiert werden.
  • Warme Hände: Bergsteiger ziehen Seidenhandschuhe unter die Wärmehandschuhe.
  • Kette und Bremsen: Kette und Scheibenbremsen brauchen im Winter besondere Zuwendung.
  • Skihelm ist wärmer: Bei Minustemperaturen auf die empfindlichen Hautpartien achten: Wangen und Nase.
  • Tourenwahl: Bei der Touren-Planung die Schneeverhältnisse mit einbeziehen.

E-Bike-Akku im Sommer schützen

E-Bikes sind eine großartige Möglichkeit, um im Sommer die Natur zu erkunden oder um schneller von A nach B zu kommen. Allerdings können heiße Tage eine Belastung für den E-Bike-Akku darstellen und seine Lebensdauer reduzieren. Lithium-Ionen-Akkus, wie sie in den meisten E-Bikes stecken, vertragen weder große Kälte noch starke Hitze - Temperaturen über 30 Grad können ihre Lebensdauer deutlich verkürzen.

Das liegt an den chemischen Vorgängen im Inneren: Bei Hitze laufen elektrochemische Prozesse schneller ab, was den Akku schneller altern lässt. Es bilden sich Ablagerungen auf den Elektroden, die die Kapazität schrumpfen lassen - der Akku hält dann weniger lang durch.

Zudem kann sich der Akku im Betrieb oder beim Laden noch weiter aufheizen. Kritisch wird es, wenn das E-Bike in der prallen Sonne steht, etwa auf dem Autodach. Die Hitze kann die Elektronik beschädigen oder im schlimmsten Fall eine gefährliche Kettenreaktion auslösen.

Wer dem Akku also etwas Gutes tun will, parkt im Schatten, lädt im Kühlen und verzichtet auf Sonnenbäder für das Bike. Denn Akkus sind empfindliche Hochtechnologie - mit wenig Toleranz für Hitzerekorde.

So schützen Sie den E-Bike-Akku vor Hitze

Sommerliche Temperaturen bringen nicht nur Sonnenschein, sondern auch Stress für E-Bike-Akkus. Hitze kann ihre Lebensdauer deutlich verkürzen, wenn sie ungeschützt bleibt. Schon kleine Verhaltensänderungen schaffen hier große Abhilfe: Statt das E-Bike stundenlang in der Sonne brutzeln zu lassen, empfiehlt sich ein Platz im Schatten - unter einem Baum, in der Garage oder an einer kühlen Hauswand. Auch beim Transport auf dem Auto hilft Umsicht. Auf dem Dach oder am Heckträger heizt sich der Akku schnell auf. Besser also, ihn vorher abnehmen und im kühleren Fahrzeuginneren mitreisen lassen.

  • Schütze den Akku vor direkter Sonneneinstrahlung.
  • Vermeide es, den Akku in der prallen Sonne aufzuladen oder zu entladen.
  • Halte den Akku kühl. Lagere den Akku an einem kühlen Ort, wenn er nicht in Gebrauch ist.
  • Achte auf die Ladezyklen.
  • Vermeide es, den Akku auf 100% aufzuladen, wenn es nicht notwendig ist, da dies den Akku belasten kann.
  • Vermeide es, den Akku zu schnell zu entladen oder zu überladen.
  • Achte darauf, dass du den Akku nicht zu schnell entlädst, indem du zum Beispiel den Motor auf einer zu hohen Stufe benutzt.

Es ist nicht empfehlenswert, das E-Bike in der direkten Sonne stehen zu lassen, insbesondere wenn der Akku noch im E-Bike eingesetzt ist. Die Hitze kann den Akku beschädigen und seine Lebensdauer verkürzen. Wenn möglich, sollte das E-Bike im Schatten oder in einem kühlen Raum aufbewahrt werden, insbesondere bei sehr hohen Temperaturen.

Wenn du dein E-Bike im Sommer längere Zeit nicht benutzt, solltest du den Akku ausbauen und ihn an einem kühlen, trockenen Ort lagern. Es ist auch wichtig, den Akku vor Feuchtigkeit und direkter Sonneneinstrahlung zu schützen. Vor dem Einlagern solltest du den Akku aufladen, um sicherzustellen, dass er genügend Energie hat und sich nicht tiefentlädt.

Wählen Sie einen kühlen und trockenen Ort, um den Akku während des Ladevorgangs aufzubewahren. Laden Sie den Akku nicht bei extrem hohen Temperaturen. Verwenden Sie nur das vom Hersteller empfohlene Ladegerät, um den Akku zu laden.

Eine Möglichkeit, den E-Bike-Akku vor Hitze zu schützen, ist die Verwendung einer Abdeckung. Es gibt spezielle Hüllen und Taschen, die den Akku vor direkter Sonneneinstrahlung und hohen Temperaturen schützen können. Eine weitere Möglichkeit ist die Wahl der richtigen Farbe für das E-Bike. Dunkle Farben absorbieren mehr Sonnenlicht und erhitzen das Fahrrad schneller als helle Farben.

E-Bike-Akku und Regen

Ein kurzer Schauer oder andauernder Starkregen - was bei einem normalen Fahrrad höchstens unangenehm für den Fahrer ist, kann sich bei einem E-Bike schnell zu einem Problem entwickeln. Schließlich kann die Elektronik des hochwertigen E-Bike-Akkus bei Kontakt mit Wasser Schaden nehmen. Doch bedeutet dies, dass man mit einem Pedelec nicht bei Regen fahren darf?

Im Inneren eines E-Bike-Akkus steckt eine topmoderne Technologie, die je nach Modell unterschiedlich aussehen kann. Doch unabhängig von der Akku-Art, erweist sie sich als äußerst empfindlich gegenüber Wasser.

Gefahren durch Wasser:

  • Kurzschluss: Ein durch Wasser ausgelöster Kurzschluss im Inneren des E-Bike-Akkus kann dafür sorgen, dass der Akku zu rauchen beginnt und möglicherweise sogar Feuer fängt.
  • Korrosion: Eindringendes Wasser kann dafür sorgen, dass die im E-Bike-Akku verbauten Metallteile korrodieren.

Auch wenn eindringendes Wasser für einen E-Bike-Akku problematisch ist, muss niemand davon ausgehen, dass man im Regen besser nicht mit dem Pedelec unterwegs sein sollte. Manchmal wird man schließlich selbst an einem strahlend schönen Sommertag plötzlich von einem Schauer überrascht. Damit dies für die Fahrradbatterie nicht zum Problem wird, sind sämtliche Bauteile so konstruiert, dass sie kleineren Regenschauern problemlos standhalten.

Allerdings gilt: Mit anhaltendem Starkregen oder gar einem kompletten Untertauchen kommen die meisten E-Bike-Akkus nicht klar. Bei diesen Bedingungen sollte der Akku lieber abmontiert oder das Fahrrad geschützt abgestellt werden.

Sowohl beim Antriebssystem als auch beim E-Bike-Akku findet sich normalerweise eine Angabe der Schutzklasse. Diese setzt sich aus der Buchstabenkombination „IP“ und einer zweistelligen Ziffer zusammen. Die erste Ziffer bezieht sich auf den Schutzgrad, den der E-Bike-Akku gegenüber Fremdkörpern und Berührungen besitzt. Er sollte mindestens bei 4 oder 5 liegen. Die zweite Ziffer bezeichnet, wie gut der Akku gegen Wasser geschützt ist.

Wenn es bei der nächsten Radtour zu regnen beginnt oder der Himmel auf dem Weg zur Arbeit ein wenig Niederschlag freigibt, müssen bei durchschnittlichen Regenmengen eigentlich keine Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Allerdings sollte man das Pedelec nicht unbedingt im Regen stehenlassen. Denn je mehr Wasser auf den E-Bike-Akku einprasselt, umso größer wird das Risiko, dass doch der eine oder andere Tropfen eindringt. Deshalb sollten Touren bei Regenschauern auf ein Minimum reduziert werden und das Fahrrad bei Regen immer trocken oder geschützt untergestellt werden. Alternativ kann sich eine Abdeckhaube empfehlen. Auch die sorgt dafür, dass der E-Bike-Akku bei Regen keinen Schaden nehmen kann.

Auch beim Transport von E-Bikes kann es bisweilen zu regnen beginnen. In diesem Fall sollten Sie ebenfalls die empfindlichen Teile des motorisierten Fahrrads schützen. Der E-Bike-Akku kann im Haus natürlich wetterunabhängig im Trockenen geladen werden. Wer jedoch über einen integrierten Akku verfügt, sollte bei Regenwetter besser vom Aufladen absehen. Zu groß ist die Gefahr, dass Regen in den Akku oder das Ladegerät eindringen kann.

Wichtig: Sollte der E-Bike-Akku doch einmal richtig nass geworden sein, sodass zu befürchten ist, dass Wasser eindringen konnte, sollte der Akku vorerst besser nicht verwendet, sondern von einem Fachmann durchgecheckt werden.

Natürlich kann man ein E-Bike auch bei Regen fahren. Anderenfalls müsste das Pedelec in manchen Regionen Deutschlands gefühlt zwei Drittel des Jahres in der Garage stehen.

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