Akkustarke E-Bike im Test: Was Sie vor dem Kauf wissen sollten

Die Welt der E-Bikes bietet eine Vielzahl von Optionen, von denen die Akkuleistung eine entscheidende Rolle spielt. Dieser Artikel beleuchtet wichtige Aspekte rund um Akkusysteme, Kompatibilität und die Auswahl des richtigen Akkus für Ihre Bedürfnisse.

Akkusysteme und Kompatibilität

Die häufigsten Fragen beim Kauf neuer Akkus für Werkzeuge, Gartengeräte und andere Akkugeräte drehen sich um die Kompatibilität von Akkumulatoren und Geräten untereinander. Vor allem Personen, die durch den Akkutausch die Leistung Ihres Geräts upgraden möchten, müssen aufpassen, dass das jeweilige Gerät durch eine zu hohe Spannung des Akkusystems nicht zu Schaden kommt; die Erhöhung der Spannung und eine höhere Belastung auf dem Gerät gehen also Hand in Hand.

Alle akkubetriebenen Geräte - ob Akkuschrauber, Sägen oder Gartengeräte - werden in ihrer Leistungsstärke entscheidend durch das Akkusystem beeinflusst. Vom Grundsatz her unterscheiden sich die Akkus von denen der Unternehmen Einhell und BOSCH in vielen Dingen, zum Beispiel Gehäuse, Nennkapazität, Schutzelektronik oder auch Nennspannung.

Es kommen aber in sämtlichen akkubetriebenen Produkten der Hersteller die fortschrittlichen Lithium-Ionen-Akkus zum Einsatz. Genaue Informationen zu dieser Akku-Technologie finden Sie auf unserer Seite über den Lithium-Ionen-Akku. Im Gegensatz zu Technologien wie dem Nickelmetallhydrid-Akku (NiMH-Akku) und dem Nickel-Cadmium-Akku (NiCd-Akku) ist der Li-Ion-Akku für seine hohe Kapazität, die hohe Spannung und Langlebigkeit bekannt. Zudem ist der Li-Ion-Akku auch mit hohen Strömen sehr gut belastbar, ohne zu Schaden zu kommen.

In den technischen Nennangaben (Spannung und Kapazität) bestehen zwischen den Akkus in Geräten von Parkside, Einhell und BOSCH grundsätzlich geringe Unterschiede. Das liegt daran, das der Grundbaustein, die Li-Ion Zelle immer eine Nennspannung von 3,6V hat und im Werkzeugbereich eine Zellen mit 1,5Ah, 2,0Ah, 2,5Ah oder 3,0Ah verwendet wird.

Worauf Sie bei der Kompatibilität achten müssen:

  • Spannung: Jedes Werkzeug ist auf eine bestimmte Spannung ausgelegt. Ein Akku mit falscher Spannung kann das Gerät beschädigen.
  • Kapazität: Grundsätzlich darf die Kapazität eines neuen Akkus höher sein als die des vorigen. Dies hat sogar Vorteile, weil die Zellen die Betriebsdauer Ihres Werkzeugs bis zum nächsten Nachladen verlängern.
  • Bauform und -größe: Wenn der Akku im Hinblick auf diese technischen Kriterien angepasst ist, es sich um dasselbe chemische System (z. B. Lithium-Ionen-Akkus, NiMH-Akkus) wie beim vorigen Akku und um die passende Bauform sowie Baugröße handelt, dann ist der Akku mit Geräten der Lidl Marke Parkside kompatibel.

Batterie- und Akku-Zellen müssen in geeigneten Ladegeräten aufgeladen werden; wieder sind die Spannung sowie Bauform und Baugröße wichtige Aspekte, um kompatible Akkus zu finden. Sollte ein Akku mit zu hoher Spannung geladen werden, könnte dies zur Überladung führen.

Auf der Suche nach einer geeigneten Ladeschale ist es sinnvoll, dass Sie die Modelle - also Akku und Ladesystem - zusammen kaufen. Die Produkte von Einhell haben häufig mehr Kontakte fürs Laden und sind somit nicht mit dem Parkside-Akku kompatibel.

Parkside Akkus im Detail

Parkside ist eine Eigenmarke von LIDL. Es existieren sowohl Elektrowerkzeuge als auch Akkus von Parkside. Manche Personen vermuten hinter der Marke Parkside die Firma Einhell als Produzent. Dem ist allerdings nicht so, weswegen die Akkumulatoren von Einhell nicht mit den Parkside-Werkzeugen kompatibel sind.

Der Discounter LIDL hat im Sortiment hin und wieder eine Auswahl an Gartengeräten und Werkzeugen für Hobby-Handwerker: Akkuschrauber, Bohrmaschinen, Schleifmaschinen u. Ä. Diese sind allesamt günstiger als die Markenprodukte von den Herstellern Einhell, BOSCH und Co., gleichzeitig sind die Geräte weniger leistungsstark.

Sie dürfen davon ausgehen, dass Sie leichtere Arbeiten im Garten und im Haushalt mit den Geräten von Parkside problemlos durchführen können. Der berufliche Einsatz der Geräte von Parkside ist wiederum weniger sinnvoll. Aufgrund der geringen Leistungsstärke und Lebensdauer der Parkside Akku Geräte wäre eine Nutzung bei der Arbeit und im professionellen Handwerk ineffizient.

Der Akku von Parkside erreicht eine Spannung von 10,8 Volt bis 20 Volt, jedoch konnten bisher einige Parkside-Akkus diese Spannung unter Last nicht ganz so zuverlässig halten wie die Akkus aus dem Premium Segment. Vor allem am Ende des Entladungsprozesses, kurz bevor der Akku Parkside im Ladegerät wieder aufgeladen werden muss, verliert die Spannung an Stabilität und die Elektrowerkzeuge verrichten ihren Dienst nicht mehr ganz so kraftvoll.

Bei Parkside passt jeder Akku, den Sie auf unserer Seite Ersatzakku für Parkside Akku-Werkzeuge finden. Einer der leistungsstärksten und Akkumulatoren ist unser Parkside Akku PAP 20 A1 inkl. Ladegerät PLG 20 A1. Der Parkside PAP 20 A1 ist mit allen Geräten der Serie "Parkside X20 V Team" kompatibel.

Die richtige Batteriegröße beim E-Auto

Vor- und Nachteile der Akkugrößen

Eigenschaft Kleine Batterie Große Batterie
Anschaffungskosten Günstiger Teurer
Ökobilanz Besser (kleinerer CO₂-Rucksack) Schlechter (größerer CO₂-Rucksack)
Gewicht und Verbrauch Geringer Höher
Reichweite Kleiner Größer
Schnellladeleistung Geringer Höher
Flexibilität im Alltag Geringer Größer
Lebensdauer Kürzer Länger
Wiederverkaufswert Schlechter Besser
Wintertauglichkeit Schlechter Besser

Bei der Wahl der richtigen Akkugröße sind sowohl ökonomische als auch ökologische und alltagspraktische Argumente zu berücksichtigen. Käuferinnen und Käufer eines Elektroautos sollten aber genau abwägen, welche Reichweite sie wirklich brauchen, und die Batterie nur so groß wählen wie notwendig.

Wer oft Strecken von 250 Kilometern und mehr am Stück fahren möchte und für diese Fälle nicht auf ein Verbrennerfahrzeug umsteigen kann (oder will), greift besser zu dem Modell mit der größeren Batterie - oder nimmt in Kauf, auf der Strecke zwischenladen zu müssen. Besonders beim Langstreckeneinsatz ist das von entscheidender Bedeutung: Die Käuferin bzw. Auch die Flexibilität in der Planung ist mit der größeren Batterie besser.

Unabhängig davon gibt es einen weiteren nicht zu unterschätzenden Vorteil der größeren Batterievariante: die längere Lebensdauer. Sie resultiert daraus, dass eine größere Batterie für die gleiche Laufleistung weniger Ladezyklen braucht. Das heißt, sie altert weniger schnell als eine kleine Batterie.

Tipps zur Erhaltung der Batterieleistung

Auch wenn das Energiemanagement des Autos dafür sorgt, dass die Batterie nicht in kritische Zustände kommt: Die Nutzerin bzw. der Nutzer kann durch ihr bzw. sein Verhalten die Lebensdauer ähnlich positiv beeinflussen wie die eines Verbrennungsmotors, für den zum Beispiel hohe Drehzahlen bei kaltem Motor Gift sind. Genauso gibt es bei Elektroautos Verhaltensweisen, welche die Batterie schonen und somit eine lange Lebensdauer bewirken:

  • Das Elektroauto nur dann komplett vollladen, wenn es notwendig ist.
  • Häufiges, starkes Entladen der Batterie reduziert die Lebensdauer.
  • Möglichst mit niedrigen Leistungen laden.
  • Starkes Beschleunigen strapaziert die Batterie, vorausschauendes und gleichmäßiges Fahren schont sie.
  • Die Batterie mag - wie Menschen auch - weder große Hitze noch extreme Kälte.
  • Im Sommer sollte möglichst im Schatten geparkt werden, im Winter ist ein Platz in der Garage ideal.
  • Wird das Elektroauto längere Zeit nicht genutzt, sollte es mit einem Akkuladezustand zwischen 30 und 70 Prozent abgestellt werden.

E-Bike ENGWE MAPFOUR N1 PRO im Test

Das E-Bike MapFour N1 Pro von Engwe ist dank Carbonrahmen leicht, dank Mittelmotor stark und dank leuchtendem LED-Lenker auffällig. Ob es auch gut ist, klärt der Test. Die Ausstattung des Engwe MapFour N1 Pro übertrifft die eines "normalen" E-City-Bikes locker. Und egal ob Motor, beleuchteter Lenker, Fernlicht oder die Alarmanlage - das was dran ist am N1 Pro, das funktioniert auch.

Das Komplettpaket gibt es zum niedrigen Preis weit unter 2.000 Euro. Chinesische E-Bikes genießen nicht überall den besten Ruf. Doch kann es sich lohnen, immer wieder mal einen Blick auf aktuelle Modelle zu werfen.

Engwe setzt mit seiner Neuheit MapFour N1 Pro auf einen Rahmen aus leichtem Kohlefaserverbundstoff, verspricht ein Gewicht von fahrfertigen 19 Kilogramm. Belastet werden darf das Rad mit maximal 120 Kilogramm. Es erfüllt die gesetzlichen Vorgaben an ein Pedelec.

Bei einem E-Bike zum Preis von weit unter 2.000 Euro ist ein auffällig geschwungener und vor allem leichter Carbonrahmen ein waschechtes Highlight. Besonders viel Budget bleibt da für (Marken)-Anbauteile eigentlich nicht übrig. So ist es auch: Auf den hydraulischen Scheibenbremsen prangt kein Herstellerlogo. Auch Sattel, Griffe und Bremshebel sind No-Name-Produkte. Immerhin: Bei der Kettenschaltung (Tourney TZ) mit sieben Gängen setzt Engwe auf Premium-Hersteller Shimano.

Das Engwe MapFour N1 Pro verfügt über verschiedene Mechanismen, die einen Diebstahl des E-Bikes verhindern helfen. Da wäre zunächst das elektronische Rahmenschloss am Hinterrad zu nennen. Es entsperrt sich auf Wunsch automatisch, wenn ihr euch mit eurem Smartphone nähert.

Unter Strich macht das Bike seine Sache gut. Und viel E-Bike fürs Geld bietet das Engwe MapFour N1 Pro allemal - auch, wenn nicht alles Gold ist was glänzt. So strahlt das Frontlicht etwa direkt auf die vor dem Lenker verlegten Kabel und der Rahmen aus Kohlefaser ist nicht ganz kratzfest.

Dafür bietet das Bike wirklich exklusive Features wie das in allen Regenbogenfarben schillernde Frontlicht, das ihr über die App konfigurieren könnt. Die App bietet natürlich zahlreiche weitere Möglichkeiten der Individualisierung. Leider gibt es ein paar störende Übersetzungsfehler.

Besonders praktisch sind die eingeblendeten Pfeile für die Navigation, die uns allerdings nicht immer zum Ziel führten. Wird das Rad bei aktiviertem Schloss angehoben oder bewegt, ertönt ein Alarm. Zusätzlich erhaltet ihr eine Nachricht ("Ihr E-Bike wurde ungewöhnlich bewegt") auf eurem Smartphone. Auch eine Ortung per GPS ist möglich, der Standort des Rads wird in der App angezeigt.

Engwe verspricht wie erwähnt "Mountainbike-Power" für die Stadt. So weit hergeholt ist das nicht. Auf dem Papier leistet der Antrieb stramme 80 Newtonmeter Drehmoment. Schon praktisch: Wer eine Route über die Hersteller-App plant, kann das Smartphone in der Tasche lassen und prinzipiell den Richtungspfeilen auf dem E-Bike-Display folgen.

Der Akku des Engwe-Bikes lässt sich nach dem Öffnen eines Schlosses mühelos aus dem Rahmen befreien. Ihr müsst also zum Laden nicht immer das gesamte Fahrrad zur Steckdose tragen. Ein dicker Pluspunkt.

Das Engwe MapFour N1 Pro gibt es ab sofort mit Rabatt zum Einführungspreis von 1.799 Euro. Als Alternative zum N1 Pro kommt etwa das Urtopia Carbon 1 in Frage, das es aktuell zum Preis von rund 2.300 Euro gibt.

Fahrradbeleuchtung im Test

Wer nachts im Straßenverkehr ohne Licht unterwegs ist, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Nicht nur das Gesehen-Werden ist essenziell, sondern auch das Sehen des Weges selbst - natürlich ohne dabei den Gegenverkehr zu blenden.

Im Test finden sich bis zu 30 LEDs in einem Lampenkopf (Supernova B54 Max). Bei sieben Modellen strahlt die LED direkt nach vorne. Das Licht wird dann durch eine Linse verteilt (Acid, Cateye, Knog, 2x LightSkin, Lupine SL Mono, Sigma). Bei den Akkus verbauen alle Hersteller Lithium-Ionen- und Lithium-Polymerakkus.

Laut einer neuen EU-Verordnung müssen diese an Geräten ab 2027 vom Endnutzer ersetzt werden können. Im Test ist dies bei integrierten Modellen nur bei Lupine SL Monno (27 Euro) perfekt möglich. Bei Cateye kann das hintere Bauteil getauscht werden (70 Euro) und beim LightSkin-Lenker (10 Euro) muss der Händler ran.

Auch der Nutzer selbst kann das Akkuleben deutlich verlängern, indem er die Zellen nicht leer fährt, den Akku vor dem Laden auf Zimmertemperatur kommen lässt und nicht komplett volllädt. Wird die Lampe länger nicht benutzt, sollte sie kühl, trocken und mit ca.

Die aktuelle Lampengeneration mit Akku ist besser denn je. Helles Licht und flächige Ausleuchtung machen das Radfahren bei Dunkelheit sicher und angenehm. Dabei gibt es im Detail große Unterschiede.

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