Cube hat auch im Jahr 2023 verschiedene Cyclocross Modelle des Typs “Cross Race” an den Start gebracht. Worin unterscheiden sich das “PRO”, das “SL” und das “C62 SL” eigentlich? Beim Gewicht sind große Unterschiede erkennbar.
Mit den 8,4 kg des Cube C62 SL dringt dieses geländetaugliche Cyclocross in den Bereich von Rennrädern vor. Das ist schon ein beeindruckend niedriges Gewicht für ein derart geländegängiges Fahrrad. Das geringe Gewicht macht es spritziger bei der Beschleunigung, was im Wettkampfeinsatz sehr viel Sinn macht.
Wer das Rad als Touren- oder Trainingsrad nutzen möchte, den wird das höhere Gewicht der preiswerteren Modelle von 10,2 kg beim Cross Race PRO weniger stören. In diesem Modelljahr kommen entweder die neuen Alexrims alias RA 1.9 CX oder Laufräder von Newmen zum Einsatz.
Die RA 1.9 CX sind wie die Cube RA 0.8 CX damals waren, wieder ein in großen Mengen eingekaufter System Builder Laufradsatz. Die scheinen, wenn man sich mal die Meinungen anhört, aber besser zu funktionieren als die alten RA 0.8 CX.
Die Laufräder von AlexRims sind robust und verzeihen auch Bordsteinkanten und hanseatisches Kopfsteinpflaster. Gerade Einsteiger achten ja bekanntlich nicht unbedingt zwingend auf die richtige Streckenwahl. Hier ist es deutlich vorteilhafter, dass diese Art Räder verbaut wurde.
Cube Cross Race im Detail
Das CycloCross-Modell Cross Race aus dem Hause Cube, ist seit einigen Jahren das Optimum in Sachen Preis-Leistung. Ob als Einstiegsvariante für den mehr und mehr aus den Niederlanden zu uns rüberschwappenden Querfeldein-Trend (CycloCross), als Wintertrainingsgerät oder als Zwischenlösung für die, die sich weder für ein reines Rennrad noch für ein MTB entscheiden können oder wollen.
Die Grundversion des Cross Race lässt im Grunde keinen Raum für Negativkritiken. Einzig das etwas höhere Gesamtgewicht wird immer wieder thematisiert. Über eine solide Ausstattung lässt sich nicht streiten. Im Falle des Cube Cross Race ist dies auch nicht nötig, ist sie doch das Aushängeschild des Einstiegsmodelles. Damit punktet das Cube Cross Race auch in diesem Jahr.
Eine Neuerung bietet die 105er Schaltung dennoch. 2015 kommt sie als 11-fach Version daher und bietet dem Querfeldeinpiloten damit noch mehr Möglichkeiten. Gekoppelt mit einer Shimano Crosskurbel (46/36) und 105er-Kassette (11-32), sorgt sie für eine gewohnt butterweiche Schaltperformance.
Dank des Schwalbe-Reifens „Rocket Ron“, sorgt das Cube Cross Race bei entsprechendem Luftdruck für enorm guten Grip auf jedem Untergrund. Die Cantileverbremsen Shorty 6 von Avid sind ausreichend für einen erfahrenen und vorausschauenden Fahrer, doch lassen sie bei dem Alltagsradler leider etwas an Bremswirkung zu wünschen übrig. Die zusätzlichen Oberlenker-Bremshebel wiederum sorgen für gute Kontrolle im Gelände.
In Sachen Laufräder, wird beim neuen Cube Cross Race erstmals auf Alexrims gesetzt (im Vorjahr noch Fulcrum). Nicht ohne Grund: Leicht und schnell auf der Straße und trotzdem robust genug für den groben Geländeeinsatz läuft er stimmig zum Gesamtkonzept des CX-Bikes.
Die Anbauteile (Lenker, Vorbau, Sattel, Sattelstütze) der Hausmarke sorgen zusammen mit der vibrationsdämpfenden Carbongabel für eine komfortable Fahrt auf allen Wegen. Zu guter Letzt ein paar Worte zum Rahmen. Erfreulich ist hier, dass zumindest beim Grundmodell Cube Cross Race erneut auf innen verlegte Züge gesetzt wird.
So sind die Züge bei auch bei extremen Cross-Schlammschlachten vor Dreck geschützt, zudem besteht keine Gefahr, dass sich Fahrer oder Vegetation in den Bowdenzügen verfangen. Eine gute Ausstattung ist nicht alles. Uns interessiert vor allem, wie sich ein Fahrrad während der Fahrt verhält. Und siehe da, hier punktet das Cube Cross Race erneut.
Die Sitzposition lässt sich durch drehen des Vorbaus von komfortabel bis sportlich leicht und schnell anpassen. Somit ließe sich das Bike durch zusätzliches wechseln der Bereifung (bzw. des komplettes Laufradsatzes), von Cross- auf Rennradreifen, mit wenigen Handgriffen zu einem Straßenrenner auch für längere Distanzen umfunktionieren. Im Gelände jedoch ist grundsätzlich eine eher aufrechte Sitzposition von Vorteil.
Hier zeigt sich das Cube Cross Race von der sehr wendigen und agilen Seite. Die STIs (Schalt/Bremshebel) liegen gewohnt gut in der Hand, schalten und bremsen ist in jeder Situation schnell und zuverlässig möglich, der Sattel bietet ausreichend Komfort, auch bei gröberem Untergrund. Von der eingesetzten Kraft geht kaum etwas verloren, sie wird direkt auf den Boden gebracht. Ein enormer Vortrieb ist das Ergebnis.
Die Übersetzung erweist sich als absolut ausreichend für den Crosseinsatz. Für den Einsatz auf der Straße wären ein paar Zähne mehr auf der Kurbel sicher nicht verkehrt, doch ist dies natürlich nicht das Haupteinsatzgebiet des Cube Cross Race. Die Bremsanlage ist bei trockener Fahrt ein zuverlässiger Begleiter und erfüllt die Erwartungen, die man an eine solche mechanische Bremse stellen würde.
Bei Nässe überzeugt sie erneut, wenn auch mit entsprechender Geräuschkulisse. Das Cube Cross Race überzeugt in erster Linie durch die gute Ausstattung. Auch wenn Cube im CX-Bereich nicht ganz so präsent ist, wie manch anderer Hersteller in Deutschland und darüber hinaus, so wissen die Bayern mit dem Cross Race dennoch zu überzeugen.
Die Ausstattung geht für den Preisbereich bis 1.000 Euro mehr als in Ordnung. Optimal für alle, die einfach mal in den Cyclocrossbereich schnuppern wollen oder eine gute Lösung zwischen MTB und Rennrad suchen. Das Cube Cross Race ist ein zuverlässiges und robustes Rad für Gelände, Straße und Alltag.
Und die „paar Gramm mehr“ kann man locker und leicht an sich selbst sparen, sodass dies bei der Entscheidung keine allzu große Rolle spielen sollte. Wer es noch etwas hochwertiger bzw. Hier geht es zu allen Cube Fahrrädern im Lucky Bike Online Shop.
Erste Erfahrungen mit einem Cube Rennrad
Vom Händler in die heimische Stube ging es recht schnell und schon hier wurden Vor- und Nachteile des Renners schnell deutlich. Natürlich war es leichter damit, als mit dem bisherigem Lightspeed Eigenbau-Rennrad von KS-Cycling und ja, es fährt sich gut.
Schon im Laden war aber klar, dass der Seriensattel schnell vom Rad verschwindet und auch die Plattformpedale gegen ein SPD-System getauscht werden muss. Zudem stimmte der Luftdruck in den Reifen nicht. Die übliche Hausrunde wurde nach einem kleinen Umbau des Sattels und der Pedalen abgespult und brachte gleich ganze 7 Minuten Zeitersparnis.
Eine weitere Strecke durch die Umgebung mit anderem Höhenprofil zeigte aber schnell die Unterschiede im Gewicht und da alles recht gut vom Händler eingestellt war gingen auch diese Touren schneller vorbei als mit dem bisherigen Bike sonst so üblich. Natürlich fährt man mit so einem Rad auch nicht immer nur auf Asphalt. Schotter- und Gravelstrecken ließen sich problemlos abspulen. Gerade bei Steigungen merkt man dann auch das geringere Gewicht.
Natürlich muss es auch wieder herunter und dafür sorgen Bremsen aus der bereits erwähnten Claris-Gruppe. Sie sind baugleich mit der Sora und der Griff an die Felgen ist gut. Ein kaum spürbares Fading schafft großes Vertrauen in die Bremsgummis.
Schaltung und Sicherheit
Reichen die 16 Gänge aus? Die Claris-3×8-Schaltung macht im Grunde, was sie soll. Richtig Schwäche zeigte sie aber in einer schnellen Abfahrt bei über 50km/h. Eine Geister-Schaltung und eine fliegende Kette sorgte beim Downhill fast für einen schweren Sturz mit ungeahnten Folgen.
Definitiv ein Grund mehr, dieses Schaltsystem auf ein präziseres und besseres upzugraden. Hier steht wohl mindestens eine 105er- oder Ultegra-Gruppe auf der Einkaufsliste.
Laufrad-Empfehlungen und Probleme
Nun möchte ich mir noch einen zweiten Laufradsatz kaufen weil ich dort für den Winter andere Reifen drauf machen möchte. Für den Sommer hab ich die Maxxis Hookworm 29 zoll. Welcher Laufradsatz könntet ihr mir empfehlen. Ich habe noch einen neuen Satz Smart Sam 65-622 (29 x 2.60) den ich drauf machen wollte.
TL muß nicht sein . Ich kenne mich ja selber nicht so damit aus muß ich zugeben und hab schon einen Satz gesehen für 400€ gebraucht. Nur waren mit da die felgen zu schmal. TL Ready sind doch (fast) alle aktuellen MTB Laufradsätze. Einsatzgebiet wäre schon mal wichtig, genauso Systemgewicht.
Das Cube hat 23 kg... Einsatzgebiet Wald ,Feld und Asphalt. Günstiger als Systemlaufräder??? Träum mal weiter. Ordentlich von einem vernünftigen Radbauer hergestellte Räder liegen leider um ein Vielfaches über dem Preis von Systemlaufrädern.
Systemgewicht! Also mit Dir und Zuladung Sollte das mit dem Rad zusammen deutlich über 100kg sein, wird’s teuer bei Laufrädern Einfach wäre es natürlich, die identischen Laufräder noch mal zu kaufen und identische Scheiben etc zu montieren.
Dann kannst du innerhalb kürzester Zeit zwischen den LRS wechseln. Oftmals findet man die Original LRS preiswert in den eb-Kleinanzeigen etc. Hab schon geschaut in ebay Kleinanzeigen.... Schau mal nach Alex Rims.... und im mtb-forum bei Kleinanzeigen.
Ich hab mir halt vor längerer Zeit einen LRS mit XT-Naben, DT Swiss XR4.2 Felgen und passenden Speichen und Nippeln im Shop zusammengestellt und war damit sehr günstig unterwegs. Das ist für dich ein Customer-LRS??? Naja. Die Teile findest du in jedem halbwegs preiswerten System LRS...
Ich hab das Problem, dass ich von den Original Cube Felgen den Mantel nicht runterbekomme. Der sitzt so fest, dass ich bei einem Platten zu meinem Fahrradhändler (mit Bärenkräften) muss. Wenn mir das mitten im Wald (am A. der Welt) passiert habe ich ein Problem. Daher suche ich ein paar Felgen von denen ich den Schlauch im Notfall selbst wieder runter bekomme.
Verwandte Beiträge:
- Alexrims Laufräder 26 Zoll: Ultimativer Guide für maximale Performance und Langlebigkeit
- Alexrims 28 Zoll Laufrad Test & Aufbau: Die besten Empfehlungen für dein Fahrrad!
- Laufräder für Gravel Bikes: Kaufberatung, Modelle & Test
- Unschlagbarer Kettler Laufrad Test ab 1 Jahr – Finden Sie das perfekte Modell für Ihr Kind!
- E-Bike mit Handy verbinden – So klappt die einfache & schnelle Verbindung!
Kommentar schreiben