Almtrieb Fahrrad & Service GmbH bietet ein breites Spektrum an Dienstleistungen rund um Ihr Fahrrad. Hier erfahren Sie alles über Reparaturzeiten, Serviceangebote und Lastenradmodelle.
Reparatur und Service
Sie können Ihr Fahrrad ohne Termin vorbeibringen und, falls keine speziellen Bestellungen erforderlich sind, es noch am selben Tag wieder abholen. Reparatur-Termine sollten telefonisch unter 089 44718116 vereinbart werden, da dies am schnellsten geht. Ein Termin hilft sowohl uns bei der Planung als auch Ihnen, da Sie Ihr repariertes Rad schneller zurückbekommen. In den Sommermonaten sind Wartezeiten jedoch unvermeidlich.
Schnelle Hilfe und 24-Stunden-Service
Wir bieten einen 1-DAY FAHRRAD-SERVICE an, bei dem wir innerhalb eines Tages bei Platten, Bremsen und Check-ups helfen. Sie können Ihr Rad von Montag bis Freitag um 10:00 Uhr in unsere Ambulanz bringen oder einen Termin online buchen und es am gleichen Abend wieder abholen. Pannenschnellhilfe (Plattenreparatur) erfolgt taggleich. Reparaturen dauern in der Regel 1-3 Tage, Inspektionen sind nur mit Termin möglich. Ihr Rad ist in der Regel innerhalb von 24 Stunden abholbereit. Meist schaffen wir es, Ihr Rad innerhalb von 4 bis 24 Stunden fertigzustellen.
Reparaturdauer im Überblick:
- Schlauch- und Reifenpannen: Sofort
- Reifen und Schläuche tauschen: In der Regel innerhalb von ein bis zwei Stunden
- Kleinere Reparaturen (platter Reifen, gerissene Speiche, verstellte Schaltung): Unmittelbar
- Größere Reparaturen oder Service: Meist innerhalb weniger Tage
- Inspektionen: In der Regel ein bis zwei Tage
- Allgemeine Reparaturdauer: 2 bis 5 Werktage
In der Regel benötigen wir für die Bearbeitung Ihrer Inspektion ein bis zwei Tage. Reifen und Schläuche tauschen wir in der Regel innerhalb von ein bis zwei Stunden, so dass Sie schnell wieder mobil sind. Schlauch- und Reifenpannen sofort, alles andere hat eine Reparaturdauer von 2 bis 5 Werktagen. Sie Können Ihr Fahrrad OHNE TERMIN zu uns bringen und falls nichts spezielles bestellt werden muss, können Sie es am selben Tag wieder abholen. Handelt es sich um kleinere Reparaturen, können wir dies unmittelbar erledigen. Falls es sich um eine Fahrrad Reparatur oder einen Service von größerem Umfang handelt, bekommen sie es meist innerhalb weniger Tage in repariertem Zustand zurück. Wir machen Service/Reparatur so zeitnah wie möglich. Gerade jetzt zur Corona Krise vorab unbedingt telefonisch anfragen!
Wichtig: Reparaturen und Inspektionen bei E-Bikes werden nur durchgeführt, wenn diese bei uns gekauft wurden.
Lastenräder: Der Trend in der Stadt
Gerade in Städten erleben Lastenräder, insbesondere die sogenannten »Lastis«, seit einiger Zeit einen regelrechten Hype. Dabei gibt es neben dem klassischen Lastenrad, mit dem man Gegenstände wie Kisten, Möbel oder einfach den Einkauf im Supermarkt transportiert, auch immer mehr Lastenräder für Familien. Viele Gemeinden, Kommunen und Städte fördern die umweltschonende E-Mobilität und gewähren Lastenrädern mit Elektroantrieb Zuschüsse.
Getestete Lastenräder für den Kindertransport:
Wir haben 36 Lastenräder, die für den Kindertransport geeignet sind, getestet und Probe gefahren, 29 davon sind aktuell noch erhältlich.
Ausgewählte Lastenradmodelle im Detail:
- Christiania Bikes Classic Medium: Ein Klassiker, der besonders Familien viel Spaß und Raum bietet. Die große Transportbox ermöglicht vielfältige Einsatzmöglichkeiten für Kinder, Einkäufe oder kleine Umzüge.
- Tern GSD S00: Sieht aus wie ein zu groß geratenes Klapprad und ist ideal für den Transport von Kindern auf dem langen Gepäckträger. Es ist wendig, dynamisch und vielseitig.
- Chike E-Kids: Ein Raumschiff auf drei Rädern mit einer Schwenkachse für tolles Fahrverhalten. Die komfortable Kabine schützt die kleinen Mitfahrer vor Regen.
- Btwin Long John F900E von Decathlon: Bietet ein rundes Gesamtpaket zu einem guten Preis. Es verfügt über hochwertige Komponenten, ein einrollbares Regen- und Sonnendach, viel Komfort und Stauraum.
- Load 75 von Riese & Müller: Ein Traum in Bezug auf Fahrverhalten, schluckt mühelos jede Bodenwelle und bietet einen kraftvollen E-Motor. Ideal für den schnellen, komfortablen und sicheren Transport von Kindern in der Stadt.
Besonderheiten beim Fahren mit Lastenrädern:
Wer zum ersten Mal auf einem Lastenfahrrad sitzt, wird den Unterschied zu einem »normalen« Fahrrad bemerken. Vor allem an die dreirädrigen Exemplare muss man sich erst gewöhnen. Während man auf einem normalen Fahrrad unwillkürlich balanciert, steht das Dreirad stabil auf der Straße, was anfangs zu Schlangenlinien führen kann. Auch das Kurvenfahren erfordert Übung, da man sich nicht in die Kurve legen kann.
Modelle mit zwei Rädern fahren sich fast wie ein normales Fahrrad, sind jedoch größer. Sie eignen sich gut für Ausflüge und sportliches Biken. Das Zweirad ist schmaler und leichter zu parken, während das Dreirad mehr Stauraum bietet und durch seine Feststellbremse sicherer beim Ein- und Ausstieg ist.
Wichtig: Dreiräder sind nicht unbedingt sicherer als Zweiräder, da sie schneller umkippen können, besonders in Kurven. Zudem können Dreiräder für die Kinder in der Kiste weniger komfortabel sein, da sie mehr holpern.
E-Antrieb: Ja oder Nein?
Ob man lieber strampelt oder sich mit einem elektrisch angetriebenen Rad kutschieren lässt, ist jedem selbst überlassen. Ein E-Antrieb ermöglicht es, mühelos Berge hochzukommen und nicht verschwitzt bei der Arbeit anzukommen. Allerdings sind E-Bikes teurer in der Anschaffung und Wartung, insbesondere der Akku ist ein Verschleißteil.
Tipps zur E-Bike-Pflege:
- Zweimal jährlich zum Service gehen (ca. 90 Euro pro Besuch).
- E-Bikes in der Garage oder im Schuppen parken.
- Den Akku bei Regen ausbauen und in die Wohnung mitnehmen.
Die Wahl des Motors (Hinterrad-, Mittelmotor- oder Frontmotor) hängt von den individuellen Bedürfnissen ab. Auch bei Lastenrädern gibt es Ketten- oder Nabenschaltungen. Marc Stauß vom Almtrieb empfiehlt Nabenschaltungen, da sie auch im Stand schaltbar und wartungsarm sind.
Komfort und Sicherheit beim Kindertransport:
So komfortabel wie in einem Auto ist der Transport von Kindern im Lastenrad nicht, da es nicht gefedert ist. Babyschalen in der MaxiCosi-Halterung werden zwar schon ab drei Monaten empfohlen, aber Marc Stauß empfiehlt, Kinder erst ab etwa sechs Monaten länger aufrecht sitzen zu lassen und die Babyschale so lange wie möglich zu nutzen.
Kinder dürfen nur bis zu einem Alter von sieben Jahren transportiert werden. Es wird empfohlen, Kindern in der Kiste einen Fahrradhelm aufzusetzen.
Alternativen zum Lastenrad: Fahrradanhänger und Kindersitz
Natürlich kann man Kinder auch mit dem Fahrradanhänger transportieren oder ganz einfach mit dem Kindersitz auf dem Fahrrad. Vor allem, wenn man nur ein Kind hat, ist ein Kindersitz die einfachste Lösung. Bei zwei Kindern wird es aber schon schwierig. Der Fahrradanhänger hat dagegen gegenüber dem Lastenrad einige Vorteile: Er ist kippsicherer als Lastenräder und mit einen Überrollbügel bietet er den Kindern auch innen große Sicherheit. Er kann außerdem gefedert sein und besitzt komfortable Sitze, so dass die Kleinen drinnen gemütlich schlafen können. Außerdem kann man ihn abhängen.
Aber Fahrradanhänger haben auch Nachteile: Problematisch ist, dass sie über keine Bremsen verfügen. Muss man in einer Gefahrensituation scharf bremsen, schiebt der Hänger das Fahrrad vor sich her, was zu Stürzen führen kann. Immer wieder kommt es im Stadtverkehr auch zu Unfällen, weil Autofahrer den Hänger übersehen.
Der größte Vorteil von Lastenrädern ist aber, dass man dank der großen Transportboxen mehr Platz hat. Hier kann man auch mal drei oder vier kleine Kinder transportieren, im Anhänger geht das nicht. Die meisten Familien nutzen ein Cargobike auch weit länger, als sie anfangs annehmen.
Die Wahl des richtigen Lastenrads: Eine emotionale Entscheidung
Aber letztlich ist die Wahl zwischen einem Fahrradanhänger und einem Lastenrad wie auch beim Auto vor allem eine emotionale Entscheidung. Florian Borde empfiehlt seinen Kunden, genau darauf zu achten, was die verschiedenen Marken fürs Geld bieten - und was noch an Zubehörkosten auf einen zukommt. Manchen Käufern kommt es rein auf die Optik an, andere interessiert ausschließlich die Funktionalität, der nächste hat ein knappes Budget oder fährt selten damit. Um sein ganz persönliches Traum-Lastenrad zu finden, braucht es deshalb Zeit.
Etwa zwei Stunden sollten potentielle Käufer mit ins Fachgeschäft bringen. Denn erst während einer Probefahrt merkt man, auf welchem Bike man sich am wohlsten fühlt. »Ich finde es wichtig, dass die ganze Familie mitkommt. Gerade die Kinder sollten beim Test dabei sein. Ein Lastenrad ist eine Anschaffung fürs Leben. Da sollte man auf gute Verarbeitungsqualität setzen.
Aber das ist gar nicht so einfach, wie Florian Borde weiß, denn: »Jedes Rad fährt generell ein Jahr lang top. Wenn Sie sich für ein Lastenrad interessieren, sollten Sie sich daher unbedingt kompetent im Fachhandel beraten lassen und die Lastenräder Probe fahren. Im guten Fachhandel kann man sich sein ganz eigenes Wunschmodell zusammenbauen lassen. Vieles ist - je nach Modell und teils gegen Aufpreis - möglich.
Detaillierte Betrachtung ausgewählter Lastenradmodelle
Christiania Bikes Classic Medium
Das Christiania Bikes Classic Medium ist ein sehr gutes, toll verarbeitetes und schönes dreirädriges Cargobike - und ein echter Klassiker, immerhin baut Christiania seine Räder schon seit 1984. In unserem E-Testrad Classic Medium von Christiania Bikes mit hydraulischer Scheibenbremse vorne und hinten ist bequem für zwei Kinder Platz. Bis zu vier Minis sind möglich, aber dann wird es eng in der Holzkiste. Auch der Einstieg für Kinder gestaltet sich okay.
Den E-Motor empfanden wir als recht spritzig, gleichzeitig schiebt er nicht allzu stark an, was wir als angenehm empfanden. Was uns besonders positiv auffiel: Dieses Modell lässt sich auch ohne E-Antrieb mit reiner Beinkraft im ersten Gang easy anfahren. Das ist bei weitem keine Selbstverständlichkeit.
Der Preis beim Christiania Bikes Classic Medium gestaltet sich etwas schwierig. Auf den ersten Blick erscheint der Lastenrad-Klassiker aus Dänemark sehr günstig. Bei 1.699 Euro liegt der Basispreis. Hört sich gut an. Doch fahren kann man damit noch nicht. Bei den Dänen kann und muss man sich sein Lastenrad selbst zusammenstellen - wie den E-Motor (zwei Varianten: Promovec 54 Nm Heckmotor oder Shimano 85 Nm Mittelmotor), die Schaltung, Bremsen, Beleuchtung oder Klappsitze. Auch bei der Farbe kann man frei wählen. Das ist toll und praktisch. All das hat jedoch seinen Preis. So ist man dann relativ schnell bei über 4.000 Euro angelangt.
Unter drei Lastenrädern im Test des Magazins Radfahren.de (06/2011) erreichte das Christiania Classic Medium den ersten Platz. „Das Christiania Bike ist zu recht ein Klassiker unter den Lastenrädern. Es ist sehr gut verarbeitet und bietet einen sehr breiten Nutzen für allerlei Radfahrer-Last und -Lust im Alltag.
Tern GSD S00
Optisch ist das Tern GSD S00 bereits ein Blickfang. Das knallige Rot könnte auch der Feuerwehr zugeschrieben werden. Der verlängerte Gepäckträger mit dem Captain’s Chair bietet zwei kleinen Mitfahrern Platz. Das Sitzkissen mit Lehne ist dabei schnell und einfach befestigt. Für den hinteren Mitfahrer gibt es rechts und links Armlehnen, der vordere kann sich an einem Griff am Sattel festhalten. Die Füße finden auf einem kleinen Trittbrett komfortabel Halt. In die Speichen können die Kids nicht geraten. Der Hinterreifen ist in dem Bereich mit einer hochwertigen Plastikverschalung versehen.
Wer neben seinen Kindern noch mehr transportieren möchte, der kann sich einen recht großen Gepäckträger für vorne dazu bestellen. Ohne seine Kids an Board kann man auch große Gepäcktaschen am hinteren Gepäckträger befestigen. Für stürmische Regenfahrten gibt es eine „Stormbox“, die wie eine kleine Kabine um die Sitzbank herum montiert werden kann. Diese kann ohne Kinder auch als Transportbox genutzt werden.
Der E-Motor läuft wie eine Eins. Er macht auf Asphalt, Kieswegen und auf Grasflächen eine sehr gute Figur, nimmt Anstiege mit Leichtigkeit und spricht in jeder Fahrsituation sehr gut an. Mit Eco, Tour, Sport und Turbo kann man entsprechend mehr oder weniger Gas geben. Aufgrund der Klapprad-Geometrie mit 20-Zoll-Rädern ist das Tern sehr wendig und spritzig. Es hat einen extrem kleinen Wendekreis für ein Lastenrad. Die Federgabel sorgt für angenehme und komfortable Ausritte auf zwei Rädern. Die Lenkerposition kann man mit ein paar Handgriffen verstellen. Außerdem lässt sich das Lastenrad zumindest an der Lenkstange umklappen, um es besser verstauen zu können. Zudem ist der hintere Gepäckträger und Rahmen so gestaltet, dass man das Bike hochkant aufstellen kann.
Mit knapp 35 Kilogramm gehört das GSD S00 zu den Leichtgewichten bei den E-Lastenrädern. Die Ausstattung ist sehr hochwertig, ebenso die Komponenten. Wer will, kann sogar einen zweiten Akku anschließen und damit die Reichweite verdoppeln. Auch der Bordcomputer lässt sich klar und übersichtlich bedienen.
Weitere Lastenradmarken und -hersteller
Neben den bereits genannten Modellen gibt es eine Vielzahl weiterer Hersteller und Marken, die hochwertige Lastenräder anbieten:
- Bakfiets: Lastenräder aus den Niederlanden, die durch hohe Qualität und Robustheit bestechen.
- Radkutsche: Wendige und leise Lastenräder, ideal für den Transport von Waren.
- Cargo Factory: Fertigt viele Einzelteile ihrer Lastenräder selbst und bezieht Rohmaterialien aus Deutschland.
- Yuba: Bietet Longtail Lastenräder, die das Leben schöner und ausgeglichener machen.
Kontaktinformationen
Almtrieb Fahrrad & Service GmbH
Frundsbergstr. 13, 80634 München
Telefon: 089 44718116
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