Alpenüberquerung mit dem Fahrrad planen: Komoot Tipps und Tricks

Die Planung einer Bikepacking-Route kann anfangs eine Herausforderung darstellen. Viele verlassen sich gerne auf erfahrene Radkollegen, aber gerade in Zeiten von Corona sind viele Radfahrer alleine unterwegs. Dieser Artikel gibt dir Tipps, wie du deine Alpenüberquerung mit dem Fahrrad optimal planst, insbesondere mit Hilfe von Komoot.

Bikepacking Routenplanung: Die Grundlagen

Bei der Streckenführung sollte man einiges beachten. Ich plane je nach Höhenmeter eine Strecke von 80-120 Tageskilometer ein. Mal mehr und mal weniger. Wenn Du bisher mit dem Rennrad auf Asphalt unterwegs warst, kommt Dir das wenig vor?

Du wirst beim Bikepacking schnell feststellen, dass Du auf Schotter und mit dickerem Reifenprofil langsamer vorwärts kommst. Außerdem zieht Dir das Mehr-Gepäck Deinen Schnitt deutlich nach unten. Bei einer Strecke von 100 Kilometer und 600 Höhenmeter gehe ich konservativ und je nach Wegbeschaffenheit und Gepäck von einem Schnitt von circa 15-20 Kilometer pro Stunde aus. Denn unterwegs machst Du evtl. eine längere Pause oder hast einen Platten. Wenn’s mit Rückenwind schneller läuft umso besser.

Meine Tipps für die Bikepacking Routenplanung

  • Probetour zum Ausprobieren: Am allerbesten probierst Du auf einer Probetour vorher aus, wie schnell Du mit vollbeladenem Bike vorwärts kommst. Ich selbst war bei meinem Bikepacking Transgermany Tripp durchaus überrascht, wie behäbig ich mit voll beladenem Bike unterwegs war - und das obwohl ich vorher einen Test-Drive durchgeführt habe.
  • Ruhetage einplanen: Plane auf längeren Touren einen Ruhetag ein. Zum einen können Deine Beine nach einigen Tagen Fahrt sicherlich eine Pause vertragen. Zum anderen lohnt es sich unterwegs an besonders schönen Ort zu verweilen.
  • Die gute, alte Karte: Klar, wie fast jeder bin ich mit GPS und meinem Fahrradcomputer unterwegs. Doch an dieser Stelle möchte ich kurz eine Lanze für die gute, alte Karte brechen. Sie ist für den Gesamtüberblick und die Orientierung Gold wert.

Online-Planungstools und Apps

Es gibt viele, verschiedene Online-Planungstools und Apps, zum Beispiel:

  • Alltrails.com
  • Das Routenplanungstool in Strava
  • Komoot
  • Mapy.cz

Verschiedene Apps sind verschieden gut, abhängig von der Region. Komoot ist sehr gut mit Information in Deutschland bestückt, dagegen ist Alltrails in den USA vermutlich die bessere Wahl.

Mein Tipp, falls Ihr unterwegs Unterschlupf sucht: Mapy.cz ist eine hier in Deutschland relativ unbekannte App, die aber über sehr gutes Kartenmaterial vor allem für die östlichen europäischen Länder verfügt. Ein überragendes Feature in der App ist die Funktion „Shelter“. Diese zeigt auf der Route liegende Schutzhütten und Rastplätze an, die Ihr für ein Pause und Notfälle nutzen könnt.

Ich plane am allerliebsten mit komoot. Die Infos zum Höhenprofil und zur Wegbeschaffenheit sind super. Vor allem begeistert mich die idiotensichere Übertragung der gps Dateien auf meinen Wahoo Roam. Da kann sogar ich nichts falsch machen.

Komoot im Detail

Was ist Komoot?

Komoot ist ein Routenplanungstool, mit dem Du Routen für verschiedene Sportarten planen kannst. In Komoot kannst Du Deine Strecken mit Freunden teilen und Dich von Ihren Routen inspirieren lassen kannst.

Komoot ist für Bikepacking Touren bestens geeignet, da es Dir den Untergrund der Straße (Asphalt, Singletrail, etc.) nennt und Du die Sportart „Rennrad“, „Gravelbike“ oder “MTB - Enduro” einstellen kannst.

Wie plane ich Routen mit Komoot?

Die Routenplanung mit Komoot ist extrem einfach. Die genaue Beschreibung findet Ihr direkt auf Komoot. Und ja, es kann vorkommen, dass ein Streckenabschnitt nicht dem geplanten Straßenprofil entspricht. Auf Komoot steht oft das Naturerlebnis im Vordergrund. Deshalb kann es Dir passieren, dass der Straßenbelag rauer als geplant ist.

Wie übertrage ich die in Komoot geplante Strecke auf meinen Fahrrad Computer?

Hast Du Deine Tour erstellt und in Deinem Profil abgespeichert, lässt sie sich einfach auf Deinen Fahrradcomputer übertragen.

Wie navigiere ich von unterwegs mit Komoot und dem Wahoo Roam?

Unterwegs lasse ich mich von meinem Wahoo Roam navigieren. Die Strecke wird auf der Kartenseite mit einer dicken schwarzen Linie angezeigt. Wenn ich falsch abbiege, blinkt der Roam rot und ein ziemlich aufdringlicher Ton zwingt mich gerade dazu umzudrehen. Es besteht die Möglichkeit „stumm“ einzustellen, wenn Dir das Piepen zu laut sein sollte.

Was kann ich tun, wenn ich die Bikepacking Route unterwegs komplett neu planen muss?

Sollte ich unterwegs eine Umgehung radeln müssen, schaue ich auf dem Wahoo oder dem Handy über Google Maps ob ich eine Alternative finde. Hier hilft es vor der Tour den Bereich der Karte offline zu speichern. Ich versuche später auf den geplanten Streckenabschnitt zurückzukommen. Wahoo selber kann die Strecke nicht neu berechnen. Mit Hilfe der Kartenseite kann ich aber prima selber navigieren. In der Wahoo App könnte ich sonst auch die Funktion “Bring mich zu…” nutzen um so eine neue Route zu planen.

Ich plane meine Touren gerne im Voraus und lege noch zu Hause die einzelnen Streckenabschnitte und Übernachtungsmöglichkeiten fest. So weiß ich im Vorfeld, auf wie viele Kilometer und Höhenmeter ich mich einstellen muss. Danach richtet sich die Auswahl meines Gepäcks und meines Proviants.

Diese Vorbereitung hat den Vorteil, dass ich auf der Tour selber viel entspannter bin: Ich weiß, ob der große Anstieg noch vor mir liegt oder ob ich nur noch geradeaus ins Ziel rollen muss. Dank meiner detaillierten Tourenplanung hab ich viel über mein Streckenpensum gelernt und weiß mich insgesamt besser einzuschätzen.

Mit Komoot in Kombination mit der Übertragung auf meinen Wahoo Roam gelingt mir die Tourenplanung innerhalb weniger Minuten. Dank der prima Konnektivität der Systeme ist das eine tolle Zeitersparnis. Die Kombination erlaubt außerdem eine Anpassung der Strecke “on the fly” falls Du doch schon früher aufhören möchtest und die Route ggf. wegen schlechtem Wetter verkürzen möchtest. Enorm viel Flexibilität also und ein rund um zuverlässiges Navigationssystem.

Spontane Abenteuer und Tourenplanung

Mit der Hilfe von Online-Tourenportalen ist das Entwerfen einer eigenen, mehrtägigen Bike-Route schon lang kein Hexenwerk mehr. Im Prinzip reicht die Eingabe von Start- und Zielort und man erhält in wenigen Sekunden eine ordentliche Route zum Nachfahren. Gelegenheiten für solche spontanen Ausflüge finden sich in fast jedem Alltag.

Eine locker gedrehte Mehrtagestour durch Deutschland ist auf jeden Fall spannender, als lange Einheiten auf den schon ewig bekannten Runden vor der Haustür. Und natürlich deutlich günstiger, als ein Trainingslager-Trip nach Mallorca.

Der Weg zur eigenen Route

Es kommt immer drauf an, was man vorhat. Will man tatsächlich einfach nur zielorientiert irgendwo ankommen, dann gibt man im Tourenplaner den Zielort ein, wählt am besten die Kategorie “Gravelbike” und erhält eine recht direkte Route auf Nebenstraßen und Schotterwegen. Die Höhenmeter sehr moderat, weil die vorgeschlagene Gravel-Route automatisch möglichst durch Flusstäler führt.

Tipps für eine spannendere Routenplanung

Klar, ein Hauptziel für die so genannte Makro-Planung, also zur Orientierung, wo es überhaupt hingehen soll, ist wichtig. Aber muss es wirklich der direkteste Weg dorthin sein? Es lohnt sich, in der digitalen Karte die Lupe anzusetzen: Gibt es vielleicht eine spannende Trail-Abfahrt, einen Panorama-Weg oder andere interessante Spots nahe der direkten Strecke?

Zu Hause am Rechner lassen sich solche Highlights per Drag and Drop noch ganz leicht in die Route integrieren und sie peppen eine Longdistance-Strecke ungemein auf. Die Erfahrung zeigt: Man macht es dann nicht. Wer sich, wie wir, auf ein Tagespensum von 100 Kilometern festgelegt hat, der will die auch schaffen.

Doch es gibt noch ein recht nerviges Problem, das von spontanen Abzweigen abhält: Um beim Fahren den Akku des Navis zu schonen - was bei einer langen Tagesetappe wichtig ist - speichert man den ausgearbeiteten Track samt Karte offline ab. Weicht man nun unterwegs vom Track ab, dann wird die Route nicht einfach neu berechnet, wie beim Auto-Navi. Hier will der Track nun ständig, dass man umkehrt. Reparieren kann man das erst wieder mit Online-Zugang.

Gibt man im Tourenplaner statt “Gravelbike” gleich die Kategorie “Mountainbike” ein, dann nimmt die Route möglichst viele Anstiege mit. Trails sind auch enthalten, aber wenn’s blöd läuft, in falscher Orientierung eingeplant, nämlich bergauf.

Etappen-Planung: Das tägliche Pensum

Wie bei einer Alpenüberquerung auch, macht es Sinn, die Länge der Tagesetappen zu variieren. Das ist gut für die Beine, den Kopf und die Motivation. Als Königsetappe könnte man einen längeren Überführungstag wählen, um richtig Strecke zu machen. An Tagen mit einem eingebauten Highlight - zum Beispiel einem Bikepark-Besuch - darf man dafür deutlich weniger Kilometer planen, um mehr Zeit für die Trails, Sightseeing oder mehr Entspannung an einem schönen Badesee zu haben.

Je höher die Zahl der Gruppenmitglieder übrigens, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit für solche Malheurs, und umso kürzer sollte man die Etappen von vornherein wählen.

Planungshelfer für Route und Navigation

Tourenportale wie Outdooractive und Komoot liefern jede Menge Routenideen und fertige Tracks. Premium-Kunden bei Komoot finden sogar ein Etappenplanungs-Tool, das intuitiv bedienbar ist. Sogar mit Unterkunftsadressen, Sehenswürdigkeiten und Einkehrvorschlägen. Nachteil: Hat man den Track offline gespeichert und ändert unterwegs seine Pläne, dann lässt sich die Route erst wieder online anpassen.

Die Alpenüberquerung planen

Es steht die Entscheidung an, auf welcher Route du die Alpen überqueren willst. Also so ziemlich das Wichtigste im Verlauf des Projektes „Alpencross“. Auch wenn es heute zahlreiche bewährte Routen gibt, und die Planung dank Online-Tourenportalen vergleichsweise komfortabel von der Hand geht - das Wichtigste ist, dass die Route deiner Leistungsfähigkeit entspricht.

Entscheidend für die Planung: Während des Trainings in der Vorbereitung sollten Neulinge zumindest gelernt haben, wie viele Kilometer und - noch wichtiger - Höhenmeter sie am Tag schaffen können. Zu berücksichtigen ist bei der Einschätzung natürlich, dass man diese Leistung sechs bis acht Tage (je nach Route) hintereinander erbringen muss. Erfahrenere Biker haben es hier leichter, denn sie können ihre Leistungsfähigkeit besser einschätzen.

Ein genereller „Nachteil“ für MTB-Einsteiger ist, dass die Auswahl an wirklich „leichten“ Routen durch die Alpen eher überschaubar ist. Es sei denn man akzeptiert, dass ein Großteil der Strecke auf Straßen und asphaltierten Radwegen verläuft. Zum Beispiel über den Brenner. Das Natur-Erlebnis ist einfach intensiver, wenn man abseits von Hauptverkehrswegen im Hochgebirge unterwegs ist.

Leicht, Mittel, Schwer - Der Versuch einer Einteilung

Bei einem Alpencross spielen neben der reinen Fitness viele Faktoren eine Rolle. Zum Beispiel Wetter, Wegbeschaffenheit und Steilheit des Geländes. Deshalb sind die reinen Kilometer- und Höhenmeter-Angaben stets mit Vorsicht zu genießen. Aber man kann sich zumindest bei der Routenplanung an den Werten orientieren.

Leichter Alpencross

  • Maximale Tagesleistung: 50 Kilometer / 1300 Höhenmeter
  • Charakter:
    • Längere Strecken auf Asphalt und (beschilderten) Radwegen
    • Verläuft überwiegend in Tälern
    • Wenn offpiste, dann einfache Schotterwege und Flowtrails
    • 100% der Strecke ist in der Regel fahrbar
    • Wenige Passübergänge mit max. 1000 bis 1500 Meter Höhe
    • Öffentliche Verkehrsmittel notfalls jederzeit erreichbar
    • MTB nicht zwingend notwendig. E-Bike, Trekkingbike oder Gravelbike ebenfalls möglich
  • Planungstipps: Relativ einfache Routen führen über Fernpass und Reschenpass (beide gehören zur Via Claudia Augusta). Oder über den Brennerpass. Oder folgen dem Inn durchs Engadin und am Ende über den Malojapass Richtung Comer See.

Mittelschwerer Alpencross

  • Maximale Tagesleistung: 60 Kilometer / 2000 Höhenmeter
  • Charakter:
    • Höherer Offpiste-Anteil (60/40% bis 70/30% Naturbelag/Asphalt)
    • Meist Schotterwege aber auch viele Trail- und Wanderweg Passagen
    • Täglich ein längerer Anstieg ist die Regel
    • Passübergänge können über 2000 Meter hoch liegen
    • Vereinzelte Schiebepassagen gehören dazu
    • Solide Fahrtechnik Voraussetzung
    • Gelegenheiten für Abkürzungen werden weniger (z. B. Abbruch im Notfall)
    • Öffentliche Verkehrsmittel nicht immer in der Nähe
    • MTB Voraussetzung, Fully empfehlenswert
    • E-Bike-Nutzung abhängig vom Streckenverlauf (Trage- und Schiebepassagen checken!). Lademöglichkeiten an der Strecke sind täglich Pflicht
  • Planungstipps: In dieser Kategorie exisitieren inzwischen zahlreiche Routen über die Alpen. Der Großteil der Strecken ist im Sattel fahrbar, selten gibt es ausgesetzte oder gefährliche Passagen. Man braucht eine gewisse Kondition, aber wird mit einem hohen Erlebnisfaktor belohnt.

Schwerer Alpencross

  • Tagesleistung: Ab 60 Kilometer / über 2000 Höhenmeter
  • Charakter:
    • Kaum Streckenabschnitte auf Asphalt
    • Oft grobe Untergründe und oder unwegsames Gelände
    • Steile oder sehr steile Anstiege
    • Technisch anspruchsvolle Singletrails
    • Schiebe- und Tragepassagen kommen regelmäßig vor
    • Hohe Pässe jenseits 2500 Meter
    • Lange Streckenabschnitte abseits der Zivilisation
    • Sehr gute Fahrtechnik Voraussetzung
    • Ein vollgefedertes MTB ist Pflicht
    • In der Regel NICHT für E-MTBs geeignet
  • Planungstipps: Hier sind der Planungswut kaum Grenzen gesetzt. In wie weit jedoch lange Schiebe- und Tragepassagen Spaß machen, muss jeder für sich entscheiden. Und man muss auch mit Gefahren wie extrem ausgesetzten Wegen und potenziellem Absturzgelände rechnen.

Dank zahlreicher Bücher, Artikel in Magazinen und vor allem Internet-Portalen wie Komoot oder Outdooractive, ist die Planung heute dagegen fast ein Kinderspiel. Längst haben sich beliebte und vor allem sinnvolle (fahrbare) Routen heraus kristallisiert, die im Falle der Via Claudia Augusta sogar durchgehend beschildert sind.

Komoot Tipps und Tricks

Start- und Zielpunkt tauschen

Mit einem einzigen Klick lässt sich die Fahrtrichtung jedenfalls ändern, nämlich mit dem Doppelpfeil unter der Zieleingabe.

Tauschen von Wegpunkten

Wenn du mehrere Wegpunkte hast, dann kann es vorkommen, dass du diese doch nochmal tauschen beziehungsweise die Reihenfolge ändern möchtest. Das geht ganz einfach, indem du neben der Liste der Wegpunkte das Symbol mit den drei Balken anklickst, gedrückt hältst und nach oben beziehungsweise unten ziehst.

Eine Änderung rückgängig machen

Um den Zustand vor dem Fehlklick wiederherzustellen, kannst du einfach im Browser den „Zurück”-Button klicken und alles ist wie zuvor. Funktioniert übrigens auch über mehrere Schritte im Verlauf.

Spezielle Points of interest (POI) suchen

Genau dafür gibt es die Funktion, die es dir ermöglicht, ganz bestimmte „Points-of-Interest“ anzeigen zu lassen. Klick einfach in das Suchfeld, wo du auch eine Adresse eintippen kannst. Es erscheint eine ganze Menge von zusätzlichen Suchoptionen (zum Beispiel Einkaufsmöglichkeiten, Bahnhöfe und so weiter), die du nach Belieben anklicken kannst.

Standardeinstellungen für den Routenplaner

In deinen Profileinstellungen kannst du deine Lieblingssportart(en) angeben. Sofern du nur eine angibst, übernimmt komoot diese Einstellung automatisch in den Tourenplaner.

Offgrid Planung

Du kannst Streckenabschnitte „offgrid“ planen. Wenn du auf den betreffenden Streckenabschnitt klickst, öffnet sich ein kleines Dialogfeld, in dem unter anderem der Punkt „Wegen folgen“ erscheint. Wenn du hier das Häckchen entfernst, erscheint eine gepunktete Linie, die du ungeachtet des vorliegenden Kartenmaterials frei formen und verschieben kannst.

Komoot Shortcuts für schnelle Aktionen bei der Planung

  • komoot Shortcut „C“: Die Karte wird neu zentriert
  • komoot Shortcut „H“: Seitliches Auswahl Menü ein-/ausblenden
  • komoot Shortcut „P“: Höhenprofil ein-/ausblenden
  • komoot Shortcut „M“: Streckenführungs-Linie ausblenden
  • komoot Shortcut „ESC“: Dialogfenster wird geschlossen
  • komoot Shortcut „Alt + Klicken“: Wegpunkt wird direkt als „Neues Ziel“ in die Route eingearbeitet
  • komoot Shortcut „Alt + cmd + Klicken“: Der angeklickte Punkt in der Karte öffnet sich in einem neuen Fenster bei OpenStreetMap.
  • komoot Shortcut „Shift + Aufziehen eines Rechtecks“ mit der Maus auf der Karte: Kartenzoom

Alternative Karte nutzen

Manchmal ist es hilfreich, sich etwas aus einer anderen Perspektive anzusehen. Das gilt auch für Karten. Die komoot Karten sind zwar für die Routenplanung optimiert, trotzdem kann es manchmal helfen, sich das Ganze zum Beispiel auf einer Google Maps Karte oder der OpenStreetMap Karte anzuschauen.

Fehler in Karten entdeckt

Komoot bezieht seine Wege-Daten von OpenStreetMap, einer Art Open-Source Karte. Dieses Kartenmaterial ist sehr gut, aber auch nicht fehlerfrei. Im Prinzip kann jede:r, der mag, sich daran beteiligen, es zu verbessern.

Bestimmte Wegtypen und Wegbeschaffenheiten vermeiden

Links in der Tourenübersicht sind alle vorkommenden Weg-Typen aufgeführt. Wenn du hier zum Beispiel auf „Bundesstraße“ klickst, wird dir der erste Abschnitt über eine Bundesstraße angezeigt. Klickst du ein weiteres Mal darauf, zeigt komoot dir den zweiten und so weiter. Auf diese Weise kannst du nach und nach alle unerwünschten Bundesstraßen-Abschnitte aus deiner Tour entfernen.

Touren aus verschiedenen Highlights zusammensetzen

Stell dir vor, du hast bestimmte Highlights vor Augen und möchtest daraus eine Tour zusammenbauen. Im ersten Schritt öffnest du nun die einzelnen Highlights und klickst auf „merken“. Im Routenplaner kannst du nun in der Highlight- und POI-Suche hinter „Gemerkte Orte“ einen Haken setzen. komoot zeigt dir nun deine gemerkten Orte/Highlights an und markiert diese blau - im Gegensatz zu normalen roten Highlight.

Die unterschiedlichen Komoot Profile

Es kann sehr hilfreich sein, mit unterschiedlichen Aktivitätsprofilen zu arbeiten, um die schönste Strecke zu finden. Eigentlich sind die unterschiedlichen Sportarten ja selbsterklärend, unsere Erfahrung zeigt aber, dass nicht jedes Profil das optimale Ergebnis liefert.

Komoot als Tagebuch und Community

Mit Komoot trefft ihr auf Menschen, die sich für dieselben Outdoor-Sportarten interessieren wie ihr. Somit trefft ihr auf genau eure Zielgruppe. Menschen, die sich für euch und eure Touren interessieren - echte Outdoorfans. Tretet mit den Menschen in Kontakt - liked und kommentiert die Touren von Menschen, die euch begeistern.

Komoot für Blogger

Mit Komoot ist es mir gelungen meine Zielgruppe also echte Outdoorfans noch besser zu erreichen, meine Positionierung als Outdoorblogger zu schärfen, meine Markenbekanntheit zu erhöhen, Kooperationspartner zu begeistern, eine stärkere Vernetzung mit anderen Outdoorbloggern zu pflegen und einen Mehrwert für meine Leser im Blog zu schaffen.

Komoot Kosten

Zunächst einmal könnt ihr Komoot kostenlos testen. Die Planung der Routen und auch der App-Download sind jederzeit kostenlos möglich. Wenn ihr allerdings Offline-Karten, Sprach-Navigation, Karten-Updates und Touren-Exporte für GPS-Geräte nutzen möchtet, dann geht das nur wenn ihr mindestens eine komoot-Region freigeschaltet habt.

Kostenübersicht:

  • Einzelregion: 3,99 €
  • Regionen-Paket: 8,99 €
  • Welt-Paket: 29,99 € (einmalig)

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