Leichte Alpenüberquerung mit dem Mountainbike: Die Via Claudia Augusta Route

Unser bewährter Klassiker für alle Transalp Einsteiger - mit der Sicherheit, auf alle Fälle Spass zu haben. Transfeeling light heißt bei uns, in gleichmäßig langen Etappen und gemütlichem Tempo, auf gut ausgebauten Wegen die Alpen überqueren.

Benannt wurde die Tour nach der Via Claudia Augusta, einer Römischen Kaiserstraße, die vor 2000 Jahren als Handels- sowie Reiseroute zwischen der Adria und Bayern angelegt wurde. Durchqueren Sie mit uns beeindruckende Naturlandschaften, Naturschönheiten und -denkmäler.

Leichte Biketouren führen mit entspanntem Tempo über Schotterwege, Radwege und ruhige Teerstraßen. Kleine Offroad-Passagen laden zum Schnuppern ein. Mit abwechslungsreichem Kulturprogramm, Cappuccino- und Mittagspause sorgen unterwegs für Erholung und Genuss.

Wir passen jede Tour individuell an ihre Wünsche an. Auf dem GPS Leihgerät mit Farbdisplay sind die Tracks bereits installiert. Zur Leihausstattung gehört zudem der Lenkerhalter. Besitzen Sie ein eigenes GPS so erhalten Sie die Tracks als Datenpaket.

Relaxen Sie in hervorragenden Ferien- und Bikehotels der Viersterne und Dreisterne Kategorie. Mit Wellness, Sauna oder Pool können Sie ideal regenerieren. Wellness oder Sauna oder Pool bei 6 Übernachtungen inklusive. Kulinarischen Genuss mit traditioneller und innovativer Küche garantiert.

Auf unseren Genusstouren ist der Name Programm. Denn eine Radreise mit dem Fahrrad bzw. (E-)Mountainbike ist nicht nur austrainierten Profi-Radsportlern vorenthalten. In einer gemischten Gruppe aus (E-)Mountainbikern, Trekkingradlern und E-Bikern erleben wir auf abwechslungsreichen Routen das Flair einer Alpenüberquerung hautnah.

Wir sind ganz entspannt unterwegs und können das Erlebnis der Mehrtagestour in den Alpen dadurch so richtig genießen. Dabei warten keine anstrengenden, kräftezehrenden Schiebe- oder Tragepassagen auf uns. Auf den Etappen bleibt immer wieder auch Zeit für den ein oder anderen Foto- und Kaffee-Stopp.

Unsere Guides erzählen Dir zudem interessante, kulturelle und historische Details zu einzelnen Punkten auf der Strecke. Mit vielen unserer radlerfreundlichen Unterkünften arbeiten wir bereits seit vielen Jahren partnerschaftlich zusammen, was für einen reibungslosen Aufenthalt auf Tour sorgt.

Unsere Einsteiger-Touren ermöglichen allen Fahrradbegeisterten, auch Anfängern, einen perfekten Einstieg in das Abenteuer Alpenüberquerung. Dank landschaftlicher Highlights und wunderschönen Streckenführungen sind die Touren eine perfekte Auszeit vom Alltag. Die fahrradfreundlichen Routen und regionalen Radwegenetze begeistern uns immer mit mit moderaten Steigungen und traumhaften Ausblicken.

Hinweis: Eine leichte Alpenüberquerung bzw. Genusstour ist auch für Einsteiger und Anfänger geeignet. Dennoch empfehlen wir eine der Tour entsprechende Grundkondition, damit Du die Woche so richtig genießen kannst.

Die Etappen der Via Claudia Augusta

TAG 1: Anreise nach Ehrwald

Anreise nach Ehrwald am Fuß der Zugspitze in das 4-Sterne Hotel mit Wellness. Ein ganz besonderer Ort, um von der ersten Minute an entspannt in den Urlaub zu starten. Ein kleiner Märchenwald nimmt uns am Ortsausgang von Ehrwald “in die Arme“.

Im Anschluss beginnt der Anstieg zum ersten Pass, der uns leichte Schweißperlen auf die Stirn zaubert. Der Fernpass ist ein gewaltiger Felssturz, der sich den Reisenden vor 10.000 Jahren in den Weg legte. Nach dem Pass kommen wir zum Fernsteinsee und zur Schlossruine Sigmundsberg aus dem 15. Jahrhundert.

Herzog Sigmund könnte mit einem modernen Ausdruck als „Playboy“ bezeichnet werden, dem Jagd und Vergnügen wesentlich mehr bedeuteten als die Sorgen und Anliegen des Landes Tirol. Den schotterigen Fernpass hinab rollen wir weiter nach Nassereith und später über leichte Radwege durchs Gurgltal zur Fasnachtstadt Imst.

TAG 3: Von Wenns nach Nauders

Wenns - Nauders. Über die Pillerhöhe zum Inntal. Am Inn radeln wir über weite Strecken auf der historischen Trasse, kommen durch malerische Dörfer und vorbei an der Steinbogenbrücke Kajetansbrücke.

Tief im Inntal liegt der schweizerische Grenzort Martinsbruck, links reihen sich die vielen Spitzen der Sesvennagruppe, rechts liegen die Samnauner Berge. Bei Martina streifen wir kurz die Schweiz mit einem „Grüezi“. Mit der Norbertshöhe haben wir dann alle Anstiege hinter uns und erreichen Nauders im 3-Länder-Eck.

Eng und romantisch aneinander geschmiegt liegen die südländisch anmutenden Bauernhäuser von Nauders auf einem sonnigen Plateau am Reschenpass. Über Nauders thront Schloss Naudersberg.

TAG 4: Von Nauders nach Meran

Nauders - Meran. Am Reschenpass (1508m) sind wir in Italien. „Buon Giorno Italia“. Der türkise Reschenstausee und der weiße Gipfel des Ortlers (3.905m) bilden ein Traumpanorama, die Kameras werden gezückt. Nur wenige Meter vom Dorf Reschen entfernt, entspringt auf 1550m die Etschquelle.

Schöne mittelalterliche Dörfer wie Mals und Glurns liegen auf dem Weg ins Vinschgau. Gut ausgebaute Radwege führen durch die Apfelplantagen und Weingärten. Kommt der Wind von hinten geht es rasend schnell, kommt er von vorn geht es auch schnell, denn wir fahren tendenziell bergab.

Ein Blick zu Reinhold Messners Schloss Juval sei uns gegönnt und das Ziel Meran ist fast geschafft.

TAG 5: Von Meran nach Tramin

Meran -Tramin. Strecke 51 km, 700 hm. Meran gilt als die Perle Südtirols. Die schöne Altstadt mit dem Corso Libertà, der Meraner Freiheitsstraße mit den eleganten Geschäften und Hotels machen den Aufbruch schwer.

Nach dem Frühstück führt uns der Weg durch die unzähligen Apfelplantagen hinauf in die Weingegend um Eppan. Nicht verpassen, den Blick auf die weißen, bizarren Spitzen der Dolomiten!

Weitläufige Weinberge im Tal und an den Hängen sind die ständigen Begleiter auf dieser Panoramastraße mit historischen Bauwerken, Ansitzen und Kellereien und gemütlichen Marktflecken.

TAG 6: Von Tramin nach Trento

Tramin - Trento. Durch die Weingärten am Hang geht es entlang der alten Fahrstrasse nach Kurtatsch. Nach einer kurzen Abfahrt ins Etschtal genießen wir nun die markante Landschaft mit eindrucksvollen Bergriesen und schroffen Felsen auf dem Weg nach Mezzocorona.

Hier befindet sich auch die Grenze zwischen der lateinischen und der nordischen Welt. Ab hier spricht der Italiener einen auf italienisch an. Immer der Etsch entlang rollen wir flussabwärts bis Trento.

Frühe Ankunft mit Zeit für einen ausgedehnten Stadtbummel, der sich lohnt. Zu bewundern sind ein romanischer Dom (Baubeginn im 13. Jhd., Vollendung 300 Jahre später), ein mächtiges Schloss und schmucke Straßen mit schönen Häusern im Renaissancestil. Viel italienisches Flair versprühen Gelateria´s und Cappuccino Bars, knatternde Vespas und modische Boutiquen. Beim Abendessen sitzen wir im Hof einer typischen Trattoria wo auch Einheimische gerne speisen.

TAG 7: Von Trento zum Lago di Garda

Trento - Lago di Garda. Alles geben am langen Anstieg nach Sopramonte, hier geht es noch mal richtig zur Sache. An schönen Bergseen vorbei und abwärts ins Tal. An der Sarca entlang rollen wir auf den letzten Kilometern durch die von einem Felsturz geprägte Marocche in Richtung Lago di Garda.

Oliven, Zypressen, Steineichen, Orangenbäume, Agaven erreichen hier ihre nördlichste Vegetationsgrenze. Das malerische Städtchen Arco mit seiner hoch herausragenden Burg und dem schönen, historischen Platz verführt zu einem letzten Gelati. Und schon sind wir am Gardasee - wir haben es geschafft! Wohlfühl- Ambiente im Hotel **** in Riva runden den letzten Reisetag ab.

TAG 8: Abreise

Abreise. Nach dem Frühstück, Rücktransfer. Fahrzeit ca. 4 Stunden.

Zusammenfassung der Etappen

Tag Strecke Highlights
1 Anreise nach Ehrwald Zugspitze, Märchenwald, Wellness
3 Wenns - Nauders Pillerhöhe, Inntal, Sesvennagruppe
4 Nauders - Meran Reschenpass, Reschensee, Vinschgau
5 Meran - Tramin Apfelplantagen, Weingegend, Dolomitenblick
6 Tramin - Trento Weingärten, Etschtal, Stadtbummel in Trento
7 Trento - Lago di Garda Anstieg nach Sopramonte, Sarca, Arco

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