Alpina Sports gehört zu den führenden Anbietern für Fahrradhelme und ist Teil der Uvex Gruppe. Die Dominanz der Marke basiert auf technologischen Premieren, die insbesondere Sportfreaks ansprechen. Die Produkte werden weitestgehend in Deutschland produziert und über den Sportfachhandel vertrieben.
Technologien und Systeme von Alpina
Alpina Sports schafft den größten Abstand zu Billigherstellern mit der konsequenten Herstellung der Helme im Inmold- oder Twinshell-Verfahren. Das heißt: Den teils nur punktuell verklebten Billighüten aus herkömmlicher Produktionstechnik setzt Alpina Sports hochfest verschweißte Helme in Verbundbauweise entgegen, die das Aufbrechen des Helms bei einem Unfall deutlich erschweren.
Twin Shell bedeutet dabei, dass eine zweite Polycarbonatschale den gesamten Helm in einer Zwischenschicht überzieht, die via Inmoldverfahren fest mit dem Helmkörper verbacken wird.
Einer der wohl ersten und bekanntesten Schlüssel zum Erfolg ist sicherlich das Run Classic System, ein robustes Drehrad im Heck des Helms, das zur schnellen Größenanpassung dient und eine millimetergenaue Helmanpassung an den Kopf des Trägers ermöglicht.
Inzwischen hat man mit Custom Fit, Run System Ergo, Ergo Plus und Ergo Pro ganze Ablegerysteme erzeugt, die das Drehrad zum Beispiel mit einem Zweikomponentenmix und besserer Druckverteilung noch weiter verfeinern und für spezielle Zielgruppen optimieren.
Weiter soll es fortan mit einer neuen Belüftungstechnologie gehen, die Alpina etwa beim Elexxion RC und XC (für Rennradfahrer und Mountainbiker) gleich in drei neue Brands packt: Conehead, Rib-Frame und A-B-C-Stystem werden künftig verantwortlich dafür sein, dass sich ein gutes Belüftungsmanagement und Sicherheit nicht gegenseitig ausschließen.
Alpina Taunus MIPS im Test
Vom deutschen Helmhersteller gibt es mittlerweile auch Helme mit MIPS System und das schon zum günstigen Einstiegspreis. Beim Rotationssystem setzt Alpina bereits auf das hochwertigere Evolve Core, das an das Design des Helms angepasst ist. Der Taunus punktet mit geringem Gewicht und sattem Sitz.
Hier fühlt man sich besonders sicher eingepackt, auch weil das Gurtsystem clever am Kopf entlang geführt ist. Das Alpina-typische Ratschenverschluss lässt eine unkomplizierte Anpassung zu.
Das hochwertige MIPS-System scheint gut in den Helm integriert zu sein und liefert mit einem Restrisiko für eine Gehirnerschütterung von 18 Prozent eine ordentliche Leistung. Lineare Stürze puffert der Helm dafür nicht ganz so souverän ab.
Der Rotationsschutz ist gut, Stöße dämpft der Taunus aber weniger souverän. Bei der Belüftung sortiert sich der Alpina Taunus in etwa in der Mitte im Test ein.
Der Taunus ist schmal geschnitten und baut auch von der Helmschale her nicht allzu breit - gut für schmale Gesichter. Im Vergleich zu anderen Modellen fällt die Polsterung beim Taunus eher üppig aus, was für viel Komfort sorgt.
Früher mal Standard, heute nur noch an ganz wenigen Helmen zu finden: Ein Insektengitter. Als einer der wenigen Hersteller verbaut Alpina nach wie vor ein Insektengitter, das die lästigen Querflieger davon abhält in den Helm zu sausen. Einen Sonnenbrillen-Ports gibt es ebenfalls. An den seitlichen Öffnungen verzichtet Alpina auch das Fliegengitter, dafür lässt sich hier die Sonnenbrille verstauen.
Alpina-typisch ist auch der Ratschenverschluss mit Kinnpolster, der auch während der Fahrt noch angepasst werden kann. Auch beim Alpina Taunus passt eine Goggle noch gut unter das leicht verstellbare Visier.
Klar spielt hier auch das geringe Gewicht eine Rolle. Doch hauptsächlich verantwortlich ist hierfür das durchdachte Gurtsystem, welches nicht seitlich an der Helmschale befestigt ist, sondern am Kopf entlang ans Heck geführt wird. Dadurch liegen die Gurtbänder direkt an Kopf an und sorgen für perfekten Sitz.
Höhenverstellung und Drehrad sind ebenfalls gelungen und ermöglichen eine gute Anpassung an den Träger. Einzig die etwas klobigen Y-Gurte liegen recht nah an den Ohren und lassen sich nicht verstellen.
Der Kinngurt wird per Ratsche geschlossen und lässt sich während de Fahrt verstellen. Auch die Polsterung am Kinn gefällt.
Messwerte des Alpina Taunus MIPS
- Restkraft bei linearem Aufprall: 109,2 g
- Risiko einer Gehirnerschütterung: 18 %
Alpina Taunus MIPS - Infos & Preis
- Preis: 99,95 Euro
- Gewicht: 357 Gramm
- Größen: 52-56; 55-59; 59-61
- Made in: China
- Farben: 2 Farben
- Rotationssystem: MIPS Evolve Core
- Ausstattung: Fliegen-Netz; Visier und Kopfband dreifach höhenverstellbar; Ratschenverschluss; Brillen-Port
Alpina Panoma 2.0
Dieser besonders bunt gestaltete Rad Helm des Herstellers Alpina mit dem Produktnamen Panoma 2.0, macht auf den ersten Blick einen soliden Eindruck. Ausgestattet mit Visier sowie farblich passenden Gurten für ein sicheres Verschließen. Erhältlich ist der Helm in drei unterschiedlichen Farben, gewählt werden kann aus den Größen M und L. Gefertigt wurde der Helm aus einem EPS-Kern, selbiges gilt für die Außenschale.
Durch eine Höhenverstellung soll es Käufern ermöglicht werden, den Kopfschutz genau an ihre Bedürfnisse und ihre Kopfform anzupassen. Durch das Multi-Fig Light ist außerdem eine verbesserte Sichtbarkeit, vor allem in der Dunkelheit, gegeben.
Durch die einfache Anpassungsmöglichkeit ist ein Verstellen des Helmes zudem schnell durchführbar. Einmal eingestellt, sitzt dieser fest und wackelt nicht, durch das geringe Gewicht ist der Tragekomfort zudem garantiert.
Alpina Mythos 3.0
Der Alpina Mythos 3.0 ist bereits die dritte Generation einer erfolgreichen Serie. Es handelt sich um eine sehr sportliche Form mit sehr vielen Lufteinlässen. Dadurch bleibt das Modell auch im Sommer bei hohen Temperaturen atmungsaktiv und lässt dich einen kühlen Kopf bewahren.
Gegen Fliegen und andere Insekten ist ein Sicherheitsnetz an der Front mit eingearbeitet. Daneben überzeugt der Mythos 3.0 mit seiner guten Passform. Er ist in zwei Größen wählbar von 52 bis 62 cm. Durch die Einstellungsmöglichkeiten im Inneren passt du den Helm schnell an deine Kopfform an.
Über ein kleines Rad am Hinterkopf stellst du einen Ring aus Kunststoff fest. Meist handelt es sich um einen komplett geschlossenen Ring und nicht nur um einen Halbring. Damit ist ein besserer Tragekomfort gewährleistet.
Auch in der dritten Generation behält der Fahrradhelm seinen modernen und sportlichen Look in unterschiedlichen Farben wie beispielsweise Neon Green-Blue, White Silver, Darksilver, Red oder Black Blue. Der Hinterkopf ist etwas tiefer gezogen für noch mehr Sicherheit.
Von der Haptik liegt der Aplina Fahrradhelm gut in der Hand und macht einen wertigen Eindruck. Nimmt man den Mythos 3 in die Hand und drück mit wenig Kraft auf den Helm, so bleibt er formstabil. Die Außenschale ist fest mit der Innenschale verbunden und die Übergänge der verschiedenen Materialien sind sauber verarbeitet.
Das Kopfpolster ist mittels Klettverschluss angebracht und kann zur Reinigung entfernt werden. Die Gurte und der Kinnbereich machen ebenfalls einen guten Eindruck und sind sauber verarbeitet. Das Stellrad am Hinterkopf ist griffig und lässt sich entsprechend seiner Funktion gut drehen.
Der hintere Feststellgurt (Kopfring) lässt sich in der Position verstellen, so kann der Helm besser auf die verschiedenen Kopfformen eingestellt werden.
Technische Daten laut Hersteller
- Leichtes Gewicht 245 g und vollständige Verbindung vom Kern (EPS) zur Außenschale.
- Gute Kühlung durch Belüftungsöffnungen.
- Hoher Tragekomfort durch weiche Kopfstützen und Polster.
- Antibakterielle Innenschalung Made in Germany
Einstellen der Größe mit dem Drehrad
Das Drehrad dient dazu, den Kopfgurt / Kopfriemen enger zu stellen. Dazu dies zuerst ganz geöffnet werden und der Alpina Mythos 3 wird aufgesetzt. Nun wird das Rädchen im Uhrzeigersinn gedreht, bis man merkt, dass der Helm enger wird. Bitte nur solange drehen, bis der Alpina Fahrradhelm fest sitzt und nicht drückt. Zum Öffnen wird das Rädchen entgegensetzt gedreht.
Einstellen des Kinnriemens
Der Riemen am Kinn ist so einzustellen, dass dieser im geschlossenen Zustand unter dem Kinn sitzt und auch in der Fahrposition auf dem Fahrrad nicht drückt oder unangenehm ist. Das Gurtschloss ist einfach zu bedienen. Zum Öffnen wird der rote Knopf/Button gedrückt und der Riemen kann wieder aus dem Schloss gezogen werden.
Alpina Ximo Flash
Alpina hat in Bezug auf die Kinderhelme ein ganz eigenes Motto: kleine Köpfe brauchen ganz großen Schutz. Und genau nach diesem Prinzip sind die verschiedenen Modelle entwickelt. Der Alpina-Ximo-Flash-Helm ist beispielsweise im Hinterkopfbereich tief nach unten gezogen, um auch hier vor einem Aufprall zu schützen.
Daneben gibt es große Luftöffnungen mit Sicherheitsnetz für eine ausreiche Belüftung. Die flache Bauart der Kinderhelme macht sie auch für den Fahrradanhänger oder für den Kinderfahrradsitz geeignet. Reflektierende Aufkleber garantieren mehr Sichtbarkeit. Im Vergleich zu anderen Herstellern hat sich Alpina auch hier für ein LED-Licht am Helm entschieden.
Es ist jedoch nicht am Verstellmechanismus weit unten am Hinterkopf angebracht, sondern deutlich höher am Helm und deutlich besser sichtbar. Alle Kinderhelme sind nach dem Inmold-Verfahren gefertigt. Das bedeutet: sie bestehen aus einer robusten Außenschale und einem eingeschäumten Kern im Inneren.
So bieten sie noch mehr Sicherheit, als die punktuell verklebten Helme anderer Hersteller. Der Gamma-Helm lässt sich beispielsweise noch besser an die Kopfform der Kleinen anpassen. Hierbei handelt es sich um einen freigleitenden Mechanismus. Größere Kinder setzen ihre Fahrradhelme dank des Systems problemlos selbst auf und stellen sie richtig ein.
Weitere Alpina Modelle
Wer täglich mit dem Rad unterwegs ist, kann sich auf den Panoma-Helm von Alpina verlassen. Hierbei handelt es sich um einen dynamischen Helm mit günstigem Preis. Die einfache und effektive Einstellung im Inneren passt ihn gut an deine Kopfform an. Durch die Inmold-Bauweise ist der Helm relativ leicht und dennoch vollkommen sicher.
Mehrere Lüftungsöffnungen an der Front garantieren einen guten Luftstrom und halten die Temperaturen gering. Das Design ist sehr dynamisch und in verschiedenen Farben verfügbar.
Den klassischen Urbanlook bekommst du mit dem Alpina-Park-Helm. Hierbei handelt es sich um eine robuste Halbschale, die vor allem für Skater oder BMX-Fahrer interessant sein sollte. An der Front befindet sich ein Schild als kleines Visier, das sich bei Bedarf auch abnehmen lässt.
Im Inneren gibt es wieder die typischen Anpassungsmöglichkeiten und Polster für einen angenehmen Tragekomfort. Der Ergomatic-Verschluss lässt sich einfach handhaben und ist auch mit nur einer Hand zu bedienen.
Alpina deckt nahezu alle Bereiche im Radsport mit den Kollektionen und Modellen ab. So gibt es auch eine eigene Reihe mit Fullface-Helmen. Die Produkte sind im Inneren sehr gut gepolstert. Außerdem bieten sie bei rasanter Action umfassende Sicherheit. Der Kinnbügel ist fest mit dem Helm verbunden. Das Visier an der Oberkante lässt sich über zwei Schrauben je nach Bedarf entfernen.
Mehrere Belüftungsschlitze mit Sicherheitsnetz sorgen für ein angenehmes Klima unter dem Helm und erlauben auch eine längere Tragedauer. Der King Carapax ist ebenso ein Fullface-Helm. Hier ist der Kinnbügel aber je nach Gebrauch abnehmbar.
Tipps zur Reinigung und Pflege
Mit den sportlichen Helmen von Alpina bist du mit Sicherheit nicht nur auf glattem Asphalt unterwegs. Wer auch gern abseits der Strecke fährt, sollte den Helm öfter reinigen. Hierfür genügt etwas klares warmes Wasser und ein weicher Lappen.
Problemlos wischt du nicht nur die Oberflächen ab, sondern auch die Riemen. Die Polster im Innenbereich lassen sich bei vielen Modellen entnehmen und in der Waschmaschine reinigen. Zum Trocknen einfach hinlegen und nicht in den Wäschetrockner geben.
Die richtige Größe finden
Wenn du dich für ein Modell entschieden hast, fehlt nur noch die richtige Größe. Alpina hat zu manchen Helmen andere Einteilungen. Kinder bekommen die Fahrradhelme ab einem Kopfumfang von 45 cm bis etwa 54 cm. Die Größen sind anders angelegt, aber auch immer mit dem Kopfumfang zu vergleichen.
Jetzt ist der Helm nur noch richtig aufzusetzen. Er sollte schon zu Beginn nicht zu viel Spiel haben. Danach bewegst du das Einstellungsrad am Hinterkopf und ziehst den Helm fest. An der Front muss er bis in die Stirn reichen und sollte gerade auf dem Kopf sitzen.
Er darf nicht mehr wackeln oder sich wegdrehen lassen. Danach noch den Kinnriemen anpassen, die Clips bis unter die Ohren schieben und den Verschluss bedienen.
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