Alpina Fahrradhelm mit Licht im Test: BRIGHTON MIPS und Alternativen

Unsichere Fahrradwege, dichter Verkehr und schlechte Sicht machen das Fahrradfahren in der City zum gefährlichen Abenteuer - vor allem bei Dunkelheit. Deshalb suchen Personen, die als Pendler oder in der Freizeit unterwegs sind, für solche Situationen einen hochwertigen und sicheren Helm. Mit dem BRIGHTON MIPS will Alpina Licht in den Großstadtdschungel bringen. Kann der urbane Fahrradhelm für 249,95 € die Fahrt sicherer machen? Hier betritt der Alpina BRIGHTON MIPS die Bühne mit einer spannenden Kombination aus coolem Design und beeindruckenden Sicherheits-Features.

Der Alpina BRIGHTON MIPS im Detail

Der Alpina-Helm ist mit einem Preis von 249,95 € der teuerste aus dem Alpina-Portfolio: Der BRIGHTON MIPS kommt dafür mit integrierten Lichtern, inklusive 4 verschiedenen Modi für Front- sowie Rücklicht und einem innovativen Bremslicht, und er integriert auch den Akku in den Helm. Mit einer Mischung aus zeitlosem Design und futuristischem Iron Man-Look sticht der Alpina-Helm aus der Masse langweiliger Fahrradhelme heraus. Ob modebewusste Pendlerin oder trendbewusster Fahrradkurier, der BRIGHTON MIPS passt mit seiner minimalistischen Silhouette zu jedem Stil. Er ist wahlweise in den Farben Schwarz oder Hellgrau/Schwarz erhältlich. Den Alpina-Helm gibt es in zwei unterschiedlichen Größen: 51-55 cm und 55-59 cm.

Der BRIGHTON MIPS ist vielseitig einsetzbar und eignet sich aufgrund seiner unauffälligen Form auch für E-Scooter-, Inline- und Skateboardfahrer. Durchdacht ist auch, dass das Innenfutter herausnehmbar und waschbar ist. Der bayerische Hersteller setzt auf das Gurtschloss Ergomatic. Es ist mit einer Hand bedienbar und der Kinnriemen kann durch die mehrstufige Rastautomatik gelockert oder gestrafft werden, je nach Bedarf. Das höhenverstellbare RUN SYSTEM ERGO FLEX MIPS kann zusätzlich individuell an jede Kopfform angepasst werden.

Die robuste Außenschale und die schockabsorbierende Hi-EPS-Innenschicht - das Kürzel steht für High Expanded Polystyrol, sorgen für Sicherheit: Das Material dieses MIPS-Systems verfügt über mikroskopisch kleine Luftkammern, welche die Kräfte absorbieren, die bei einem Sturz auf Helm und Kopf einwirken. So viel Sicherheit fällt ins Gewicht: Mit 529 g ist der Alpina-Helm durch die integrierte Technik eher schwer im Vergleich zu Standard-Helmen. Hier muss jeder überlegen, ob einem das zusätzliche Gewicht für die Sicherheit wert ist.

Zusätzlich zum Design sorgt die integrierte Lichttechnik für einen optimalen Auftritt auf der Straße. Der Fokus des Alpina-Helms liegt darauf, aufzufallen, und dafür hat sich das Entwicklerteam einiges einfallen lassen. Eingebaute COP-Lichtleisten sorgen für eine dichte Anordnung von vielen LEDs auf kleinsten Raum und ermöglichen die Sichtbarkeit im Straßenverkehr - 360 Grad in alle Richtungen, die Helligkeit liegt bei 10 bis 20 Lumen. Das innovative Bremslicht, das durch einen Gyroskop-Sensor gesteuert wird, misst die negative Beschleunigung.

So werden andere Verkehrsteilnehmende mit einem rot-blinkenden Licht gewarnt, wenn die Geschwindigkeit abnimmt. Die Nutzungsdauer der Helmbeleuchtung liegt bei ca. 10 Stunden, geladen wird der BRIGHTON MIPS direkt am Helm mittels eines USB-C-Ladeports. Rund 50 Minuten beträgt die Ladezeit, bis der Akku wieder voll geladen ist. Der Alpina-Helm BRIGHTON MIPS besticht durch Sicherheit und hohe Funktionalität, ohne Abstriche an das Design zu machen.

Gesehen werden im doppelt positiven Sinn - ideal für Pendelnde und Freizeit-Tourer, die selbst im dichten Feierabendverkehr auffallen möchten.

Sicherheit im Straßenverkehr

Die Fahrradbranche boomt und speziell E-Bikes tragen zur enormen Popularität der Zweiräder bei. Durch das höhere Tempo der elektrifizierten Räder steigt allerdings auch die Unfallgefahr. Bei knapp 27.400 Radunfällen ohne weitere Beteiligte verletzten sich im Jahr 2023 rund 6.400 Menschen schwer und 147 tödlich. Darauf weist die Unfallforschung der Versicherer (UDV) im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hin. Rad-Alleinunfälle hätten sich in den vergangnen 15 Jahren mehr als verdoppelt, dabei sei die Dunkelziffer hoch, heißt es. Dabei sind nicht nur Gehirnerschütterungen, sondern schwere Kopfverletzungen bei Stürzen die häufigste Unfallfolge.

Laut Deutscher Gesellschaft für Unfallchirurgie könnten 60 bis 70 Prozent der tödlichen Hirnverletzungen mit Kopfschutz vermieden werden. Fahrradhelme können schwere Kopfverletzungen verhindern und Leben retten. Das haben bereits verschiedene Studien und Untersuchungen belegt. Laut Bundesverkehrsministerium ist ein guter Fahrradhelm dazu in der Lage, bis zu zwei Drittel der Energie zu absorbieren, die bei einem Sturz ohne Helm auf den Kopf einwirken würde.

Ein Fahrradhelm kann ebenfalls dazu beitragen, dass ein Radler im Straßenverkehr besser gesehen wird. Zudem bieten viele Fahrradhelme zusätzlichen Komfort. Mit einem Sonnenschutz versehen, reduzieren sie einfallendes Licht. Ein wasserdichter Überzug bietet Schutz bei Regen.

Die richtige Passform

Idealerweise sollten Sie einen Fahrradhelm vor dem Kauf immer anprobieren. Nur so können Sie feststellen, ob er optimal zu Ihrer Kopfform passt. Er sollte stramm sitzen, aber nicht drücken. Als Faustformel gilt: Wenn Sie den Helm vor- und zurückbewegen, sollte die Stirn ein wenig Falten schlagen. Dann sitzt der Fahrradhelm fest genug. Ist der Kinnriemen geschlossen, darf sich der Helm nicht nach hinten abstreifen lassen.

Grundsätzlich ermöglicht es so gut wie jeder Fahrradhelm, die Größe über ein Drehrädchen anzupassen. Dennoch ist es wichtig, einen Fahrradhelm zu kaufen, der von seiner Dimension her zu Ihrem Kopf passt. Der Kopf lässt sich in folgende vier Altersgruppen unterteilen: Kleinkinder bis zu drei Jahren haben meist einen Kopfumfang von 44 bis 52 Zentimetern, Zwei- bis Siebenjährige einen von 46 bis 57 Zentimetern und Fünf- bis Zwölfjährige messen für gewöhnlich 52 bis 60 Zentimeter. Allen Radfahrern über zwölf Jahren wird ein Helm für einen Kopfumfang von 52 bis 65 Zentimetern empfohlen.

Die Angaben dienen jedoch nur der groben Orientierung. Einige Fahrradhelme lassen sich zusätzlich durch versetzbare Kletteinsätze an die Kopfform anpassen. Achten Sie beim Kauf auf zusätzliche Reflektoren oder eine für andere Verkehrsteilnehmer gut sichtbare Farbe. Dunkle Fahrradhelme erwärmen sich bei Sonne stärker als helle. Auf der Verpackung und dem Helm sollte das Produktionsdatum abgedruckt sein.

Fahrradhelme, die in der EU verkauft werden, müssen den Anforderungen der DIN EN Norm 1078 entsprechen. Alle Helme in unserem Test erfüllen diese Norm. Wer noch mehr Wert auf Sicherheit legt, kann beim Kauf nach der Norm NTA 8776 Ausschau halten. Nach einem Sturz sollten Sie Ihren Fahrradhelm durch ein neues Modell ersetzen.

Alternativen zum Alpina BRIGHTON MIPS

Wir hatten insgesamt 59 Fahrradhelme im Test, 49 davon sind aktuell noch erhältlich.

  • Der Uvex Urban Planet LED bietet dank seiner tiefergezogenen Bauweise zusätzlichen Schutz im Heck- und im Schläfenbereich. Er lässt sich sehr angenehm tragen und perfekt auf die Kopfform und Kopfgröße einstellen. Der Urban Planet ist sehr robust und mit einem rückseitigen LED-Licht ausgestattet. Zusätzliche Vorteile sind reflektierende Gurtbänder, ein weiches Kinnpolster und ein durchdachter Verschluss.
  • Wenn die Insekten fliegen, die Sonne knallt, der Regen peitscht oder der Wind pfeift, ist der Uvex Finale Visor das optimale Modell. Denn er verfügt über ein klappbares Visier. Zudem ist der Fahrradhelm mit Beleuchtung und Insektenschutz ausgestattet.
  • Dieses Feature ist einmalig: Der Abus Pedelec 2.0 hat einen Regenschutz integriert, der hinten in einem Geheimversteck untergebracht ist. Nasse Haare im Regen gehören somit der Vergangenheit an. Für bestmögliche Erkennbarkeit im Dunkeln ist der Helm zudem mit einem LED-Licht ausgestattet.
  • Farblich ist der schicke POC Omne Beacon Mips ein echter Hingucker. Speziell in der Lackierung in leuchtendem Orange und mattem Grün ist der POC Omne Beacon Mips ein echter Hingucker.
  • Ein vernünftiger Helm muss nicht viel kosten: Das beweist der Fischer Urban Plus Brooklyn. Für gerade mal rund 30 Euro bietet er Beleuchtung, Sonnen- und Insektenschutz, einen gepolsterten Kinnriemen und in die Helmgurte eingewebte Reflexstreifen. Außerdem zeichnet sich der leichte Fahrradhelm durch einen guten Tragekomfort aus.

Uvex Urban Planet LED im Detail

Der Uvex Urban Planet LED ist der ideale Helm für alle, die auf einem Fahrrad im Straßenverkehr optimal geschützt sein wollen. Aber auch auf Inlineskates, dem E-Scooter oder im Gelände auf dem Mountainbike bietet der extrem robuste Helm sehr guten Schutz. Zu haben ist der Uvex in den Größen 54-58 und 58-61 Zentimeter in den Farben Black Matt und Cloud Matt. Wer zusätzlich zwischen einem Gelb- und einem dunklen Blauton auswählen möchte, greift zum günstigeren Uvex Urban Planet. Der von uns getestete Planet LED in 54-58 bringt knapp 390 Gramm auf die Waage. Das hört sich zunächst viel an, leichtere Helme wiegen locker eine Tafel Schokolade weniger. Allerdings ist der Tragekomfort so hoch, dass das Mehrgewicht kaum auffällt. Außerdem ist uns das Plus an Sicherheit, auf das wir gleich noch näher eingehen, das etwas höhere Gewicht wert.

Für die Anpassung des Helms an die Kopfform und an die Kopfgröße setzt Uvex auf eine klassische Verstellschraube an der Rückseite des Helms. Die individuelle Größenanpassung ist sowohl in der Höhe als auch in der Weite möglich. Dazu lassen sich die verstellbaren Kunststoffbänder links und rechts mit etwas Kraftaufwand herausziehen bzw. hineinschieben. Im Inneren des Helms ist eine Art dünnes Netz angebracht. Dies fungiert beim Tragen als Insektenschutzgitter. Außerdem schmiegt es sich an die Schädeldecke und vermittelt ein sehr angenehmes Gefühl.

Der Uvex Urban Planet umhüllt den Kopf perfekt. Was uns gut gefällt: Im Gegensatz zu vielen anderen Helmen sitzt der Uvex nicht nur auf dem Kopf, er umschließt diesen auch, nämlich im Bereich des Hinterkopfs und an den Schläfen. Das steigert das subjektive Sicherheitsempfinden signifikant. Außerdem wirkt der Urban Planet extrem robust. Die Außenschale besteht aus Polycarbonat, innen kommt ein sehr fester Schaum zum Einsatz. Nettes Extra: Uvex setzt bei seinem in Deutschland produzierten Helm auf recycelte und biobasierte Materialien. So ist am Ende des Produktlebenszyklus ein sortenreines Recycling der Helmbauteile durch lösbare Fügetechniken vorgesehen.

Die Gurtbänder reflektieren, um nachts die Sichtbarkeit zu verbessern. Genau wie das Kinnpolster sind diese ebenfalls aus Recyclingmaterial gefertigt. Die Längenanpassung der Gurtbänder gelingt blitzschnell über zwei Kunststoffverschlüsse, die nach oben geklappt bzw. nach unten heruntergedrückt werden. Zum Verschließen des Kinnriemens nimmt man am besten zwei Hände. Eine Art Ratsche wird in das passende Gegenstück eingesetzt, fertig! Das Öffnen gelingt mühelos auch mit einer Hand und mit Handschuhen. Mit der Luftzirkulation sind wir zufrieden. Ja, es gibt noch luftigere Helme. Aber die insgesamt 14 Öffnungen sorgen dafür, dass der Kopf speziell von vorne, oben und hinten mit frischer Luft versorgt wird.

Zum Lieferumfang des Urban Planet LED gehört ein Plug-In-LED-Licht. Durch einen Druck auf das Licht schaltet man dieses ein und wechselt von Dauer- zu Blink- und pulsierendem Licht. Ein langer Druck, und schon ist es ausgeschaltet. Über einen USB-Port lässt sich das LED-Licht beispielsweise an einem PC wieder aufladen. Für rund 15 Euro ist das 24 Gramm leichte Licht separat zu erwerben.

Der Uvex Urban Planet LED schnürt für rund 100 Euro ein attraktives Gesamtpaket. Der Helm ist sehr robust und sowohl hinten als auch im Bereich der Schläfen weit nach unten gezogen. Das sollte im Falle eines Sturzes die Sicherheit erhöhen. Der Tragekomfort ist klasse, der Kopfschutz lässt sich schnell und individuell anpassen. Ein abnehmbares LED-Licht und reflektierende Gurtstreifen erhöhen die Sicherheit.

Die Stiftung Warentest und der ADAC haben im März 2024 gemeinsam einige Fahrradhelme getestet. Der Uvex Urban Planet LED schneidet unter den neu getesteten Helmen mit der Gesamtnote 2,0 (gut) am besten ab. In den Bereichen »Unfallschutz« und »Handhabung und Komfort« vergeben Stiftung Warentest und ADAC jeweils ein »gut« (2,3 bzw. 1,8). »Der etwas schwere, aber gut verarbeitete Helm von Uvex geht als Testsieger hervor. Das Innenfutter dient gleichzeitig als Insektenschutz und vermittelt angenehmen Tragekomfort. Das Kopfband ist 6-fach höhenverstellbar und mittels Drehrad im Umfang verstellbar. Er besitzt Reflektorstreifen in den Trageriemen und ist mit einem aktiven Licht an der Rückseite (3 Modi) ausgestattet.

Uvex Finale Visor im Detail

Regen, Sonne, Wind - wer das ganze Jahr mit seinem Fahrrad unterwegs ist, freut sich möglicherweise über einen Helm mit Visier. Den bietet der Uvex Finale Visor, außerdem eine Beleuchtung und einen Insektenschutz. Uvex verkauft den Finale Visor in den Größen 52 bis 57 und 56 bis 61. Als Farben stehen Schwarz, Grau/Weiß, Grün/Schwarz und Gelb/Weiß zur Auswahl. Unser Testmuster in 56 bis 61 wiegt 370 Gramm. Für einen Helm mit Visier und Beleuchtung ist das ein guter Wert. Zum Vergleich: Der Btwin City CBH 900 bringt satte 630 Gramm auf die Waage.

Vorn, an den Seiten und in der Mitte ist der Finale Visor weich gepolstert. Tragekomfort und Passform des Uvex-Helms sind vorzüglich. Dieser umschließt exakt den Kopf, drückt nicht und reibt nicht. An den Seiten ist der Helm weit heruntergezogen, was das subjektive Sicherheitsempfinden erhöht. Über das rückseitige Rädchen lässt sich die Passform maßgeschneidert anpassen. Der untere Helmbereich wird durch eine zweite Polycarbonat-Schale zusätzlich geschützt. Die gesamte Verarbeitung des in Deutschland hergestellten Helms ist exzellent. Außenhaut und Innenschutz gehen nahtlos ineinander über. Es gibt keine störenden Nähte oder hässliche Klebereste.

Das Visier lässt sich ohne Kraftaufwand mit einer Hand sauber herunterklappen oder wieder nach oben schieben. Wichtig für Brillenträger: In den meisten Fällen darf die Sehhilfe auf der Nase bleiben. Bei uns klappt dies zumindest ohne Probleme, zwischen Helm und Visier ist ausreichend Platz. Trotzdem liegt die gummierte Unterkante des Visiers angenehm auf der Nase auf, was den Tragekomfort verbessert. Uvex hat das Visier ganz dezent getönt. Die Sonneneinstrahlung wird durch die Filterkategorie 1 leicht reduziert, die Lichtdurchlässigkeit beträgt dem Hersteller zufolge 44 bis 80 Prozent. Bei Bedarf kann man einen höheren Sonnenschutz aufrüsten. Das Visier kann abgenommen werden. Ersatzvisiere sind separat erhältlich. Bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen und Helligkeiten sind wir mit der Tönung des Visiers sehr zufrieden.

Beim Verschluss des Kinnriemens setzt Uvex auf eine klassische Ratsche. Diese rastet sauber ein. Drückt man auf den roten Knopf, lässt sich der Verschluss super einfach öffnen. Im Bereich des Kinns ist das Band weich gepolstert. Auf der Rückseite des Helms ist ein LED-Licht integriert. Durch einen leichten Druck wird dieses eingeschaltet, zur Auswahl stehen Dauerlicht und Blinklicht. Die Leuchteinheit kann aus dem Helm genommen werden, die Stromversorgung erfolgt mittels Knopfzelle. Das hat den Vorteil, dass man das Licht nicht aufladen muss. Unterwegs kann es aber auch mal unerwartet passieren, dass die Batterie leer ist. Um die Luftzirkulation im Finale Visor ist es dank 20 Öffnungen sehr gut bestellt. Innen hat Uvex Ventilationskanäle integriert.

Mit dem Uvex Finale Visor ist man das ganze Jahr über und bei jedem Wetter sicher unterwegs.

Abus Pedelec 2.0 im Detail

Fahrradhelme gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Viele unterscheiden sich in Nuancen. Deshalb ist der Abus Pedelec 2.0 eine echte Perle, weil er neben seiner ohnehin schon guten Ausstattung ein absolutes Alleinstellungsmerkmal besitzt: Er hat einen Regenschutz integriert. Verfügbar ist der Helm in den drei Größen S (51 bis 55 Zentimeter), M (52 bis 57) und L (56 bis 62). Die Farbauswahl ist riesig, elf Farben sind erhältlich - von Weiß über Blau, Gelb, Rot und Schwarz bis hin zu Silber, Champagner und Grau. Mit 410 Gramm fällt unser Testexemplar in Größe L nicht sonderlich leicht aus.

Sofort sichtbar wird die so genannte In-Mold-Bauweise, bei der die robuste Außenschale mit dem festen Schaumstoff (EPS) untrennbar verschweißt ist. Alle Übergänge sind perfekt verarbeitet. Für eine optimale Belüftung hat Abus den Pedelec 2.0 mit vier Luftein- und neun Luftauslässen versehen. Rückseitig ist ein LED-Licht integriert. Hier kann man per Knopfdruck zwischen rotem Dauer- und rotem Blinklicht wählen. Der interne Akku wird per USB geladen. Darunter befindet sich der besondere Clou des Helms. Klappt man diese mit etwas Kraft nach unten, so öffnet sich ein Geheimversteck mit einer schwarzen Regenhaube. Diese wird über den Helm gezogen und vorne mit zwei Gummibändern unten eingehakt. Das dauerte im Test nur wenige Sekunden. Die schwarze Außenhaut ist mit kleinen Reflektorstreifen überzogen. Ein nasser Kopf wird durch dieses Regencape zuverlässig verhindert.

Den Pedelec 2.0 gibt es zusätzlich in einer teureren MIPS-Variante (Multi-directional Impact Protection System), bei der der Helm bei bestimmten Aufprallgeschehen schädliche Rotationsbewegungen reduzieren soll, die andernfalls auf den Kopf des Trägers übertragen werden könnten. Wir haben den »normalen« Pedelec 2.0 im Test, bei dem die weichen Polster direkt an die Helminnenseite geklettet bzw. geclipst sind. Der Tragekomfort ist sehr ordentlich. An den Seiten und hinten ist der Helm für besseren Schutz heruntergezogen. Die Größenanpassung lässt sich über das Rädchen fein justieren. Der Riemen im Kinnbereich ist gepolstert und liegt weich auf. Der praktische Verschluss setzt auf Magnetismus - notfalls öffnet und schließt man diesen mit einer Hand, mit zwei Händen gelingt dies super komfortabel.

Sehr sensible Köpfe sollten den Abus unbedingt Probe tragen, ob dieser nicht zu schwer ist. Unter dem Strich ist der Pedelec 2.0 ein innovativer Helm mit integriertem Regenschutz. Auch für die Beleuchtung, die Verarbeitung sowie den Tragekomfort vergeben wir Pluspunkte. Abus bietet als Pedelec 2.0 Ace eine zusätzliche Variante mit komplettem Visier an.

POC Omne Beacon Mips im Detail

Farblich ist der schicke POC Omne Beacon Mips ein echter Hingucker. Wenn ein Helm nicht nur ein Lebensretter, sondern auch ein stylisches Accessoire für den Kopf sein soll, dann ist der POC Omne Beacon Mips ein interessantes Modell. In der von uns getesteten Farbversion in Orange und mattem Grün sieht der Kopfschutz super aus. Alternativ gibt es ihn in Orange/Weiß sowie in Orange und mattem Schwarz. Die Rückseite des Helms zieren vier LEDs.

Alpina Haga LED im ADAC Test

Der zweitplatzierte Helm von Alpina gehört zu den teuersten Modellen im Test, bietet dafür aber einen guten Unfallschutz sowie eine ebenfalls gute Bewertung bei Handhabung und Komfort. Als Besonderheit kommt das Modell mit in die Helmschale integrierten LEDs in Weiß und Rot und einer zusätzlichen Leuchteinheit hinten.

ADAC Testurteil:

  • Testergebnis gesamt: 1,9
  • Unfallschutz: 2,3
  • Handhabung & Komfort: 1,6
  • Hitzebeständigkeit: 1,0
  • Schadstoffe: 1,0

Allgemeine Daten:

  • Mittlerer Preis in Euro: 160
  • Gewicht (gemessen) in Gramm: 298
  • Getestete Größen: 51-56, 55-59, 58-63
  • Bauart: In-Mold Technologie
  • Kinnbandverschluss: Ratschenverschluss
  • Vorkehrungen zur Reduzierung von Rotationsbeschleunigungen: 12.2020 (am Beispiel eines Modells)
  • Integriertes Licht: keine Angabe
  • Hersteller/Vertrieb: ALPINA SPORTS GmbH, Hirschbergstr. 11

Alpina Brighton Mips Urban LED-Helm - Die Fakten im Überblick:

  • Preis: 249,95 Euro
  • Farben: schwarz matt, grau matt
  • Größen: 51 - 55 cm, 55 - 59 cm
  • Gewicht: 465 Gramm
  • Integrierte Vorder- und Rücklichter für mehr Sichtbarkeit
  • Innovatives Bremslicht, das andere Verkehrsteilnehmer automatisch warnt
  • Optimale Stoßabsorption durch das Hi-EPS-Material mit mikroskopisch kleinen Luftkammern
  • Mips soll Rotationskräfte bei Unfällen mit schrägem Aufprall reduzieren
  • Individuelle Helmanpassung durch ein neigbares Verstellsystem am Hinterkopf

Alpina Fahrradhelme im Test & Vergleich

Hier eine Übersicht einiger Alpina-Fahrradhelm Modelle und ihre Eigenschaften:

Modell Besonderheiten
Carapax 2.0 Hohe Sicherheit, Stoßabsorption
FB JR. 2.0 Leichtgewichtige und stabile Bauweise, Inmold-Verfahren, Stoßabsorption, Belüftungsöffnungen, Insektennetz
Soho -
Panoma Classic Geringes Gewicht, Größenanpassung, Belüftungskanäle
Carapax Jr. Robust, In-Mold-Verfahren, Fliegennetz, Norm EN 1078
Rootage Coolmax-Polsterung, Run-System Ergo-Flex, verstellbares Schild, Carbonfaser
Brooklyn Polycarbonat, LED-Licht, 3-Shell-Construction, Gurtschloss mit Rastautomatik
XIMO FLASH Beleuchtung, Reflektoren, HI EPS, Ceramic Shell, EDGE PROTECT, Inmold-Technologie, Norm EN 1078

Worauf sollte man beim Kauf eines Alpina-Fahrradhelms achten?

Die Größe ist ein entscheidendes Kriterium, da der Helm gut auf Ihren Kopf passen muss, um einen optimalen Schutz zu gewährleisten. Messen Sie Ihren Kopfumfang und wählen Sie die entsprechende Größe gemäß der Alpina-Größentabelle. Die Art des Helms ist ebenfalls wichtig, da verschiedene Fahrradtypen unterschiedliche Anforderungen haben. Entscheiden Sie, ob Sie einen Citybike-Helm, Mountainbike-Helm, Rennrad-Helm oder einen speziellen Helm für andere Fahrradaktivitäten benötigen. Zubehör wie abnehmbare Visiere oder integrierte Lichter können ebenfalls ein Kriterium sein. Überlegen Sie, ob Sie zusätzliche Funktionen wünschen wie Sonnenschutz oder verbesserte Sichtbarkeit bei schlechten Lichtverhältnissen.

Ein Alpina-Fahrradhelm ist nicht nur ein stilvolles Accessoire, sondern gemeinsam mit Protektoren auch ein unverzichtbarer Begleiter für maximale Sicherheit auf dem Fahrrad. Egal, ob auf der Straße, im Gelände oder auf dem Rennrad, ein hochwertiger Fahrradhelm bietet Schutz bei möglichen Stürzen oder Kollisionen.

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