Alpina ist ein Unternehmen, das in erster Linie mit Skihelmen und Skibrillen bekannt geworden ist. Doch das Sortiment deckt nicht nur den Radsport ab, sondern auch den Wintersport im großen Rahmen. Alpina setzt dabei auf innovative Brillentechnologien und bietet zusätzlich Protektoren für noch mehr Schutz auf der Skipiste mit an.
Vom deutschen Helmhersteller gibt es mittlerweile auch Helme mit MIPS System und das schon zum günstigen Einstiegspreis. Verstecken muss sich der Alpina vor der Konkurrenz allerdings nicht, denn die Ausstattung kann sich durchaus sehen lassen.
Alpina Taunus MIPS: Ein Detailreicher Überblick
Gravel ist hier, um zu bleiben. Der perfekte Helm für dein nächstes Gravel-Abenteuer ist der Taunus Gravel Mips. Der Namenszusatz „Mips“ zeigt es bereits: Hier ist etwas mehr drin. Und zwar Mips, das Multi-Directional Impact Protection System. Das kann bei Aufprällen mögliche Rotationskräfte minimieren und so die Gefahr einer Gehirnerschütterung reduzieren.
Darüber hinaus wird die Sicherheit beim Taunus Ravel Mips über eine Microshell Außenschale in Kombination mit einer EPS-Inneschale gewährleistet. Damit ist der Helm schön leicht und angenehm zu tragen. Große Lufteinlässe sorgen für ausreichend frische Luft am Kopf, wenn du deinen Dropbar unten anfasst und Vollgas gibst. Dein Schotterweg bringt dich im besten Fall an einen neuen Ort.
Design und Anpassung
Besonders auffällig ist der sichere Sitz des Alpina Taunus. Klar spielt hier auch das geringe Gewicht eine Rolle. Doch hauptsächlich verantwortlich ist hierfür das durchdachte Gurtsystem, welches nicht seitlich an der Helmschale befestigt ist, sondern am Kopf entlang ans Heck geführt wird. Dadurch liegen die Gurtbänder direkt an Kopf an und sorgen für perfekten Sitz. Höhenverstellung und Drehrad sind ebenfalls gelungen und ermöglichen eine gute Anpassung an den Träger. Alpina-typisch ist auch der Ratschenverschluss mit Kinnpolster, der auch während der Fahrt noch angepasst werden kann.
Auch beim Alpina Taunus passt eine Goggle noch gut unter das leicht verstellbare Visier. Einen Sonnenbrillen-Ports gibt es ebenfalls. An den seitlichen Öffnungen verzichtet Alpina auch das Fliegengitter, dafür lässt sich hier die Sonnenbrille verstauen.
Beim Rotationssystem setzt Alpina bereits auf das hochwertigere Evolve Core, das an das Design des Helms angepasst ist. Im Vergleich zu anderen Modellen fällt die Polsterung beim Taunus eher üppig aus, was für viel Komfort sorgt.
Der Kinngurt lässt sich Alpina-typisch per Ratsche anpassen. Visier und Kopfband können in drei Stufen in der Höhe angepasst werden.
Der Taunus punktet mit geringem Gewicht und sattem Sitz. Hier fühlt man sich besonders sicher eingepackt, auch weil das Gurtsystem clever am Kopf entlang geführt ist. Einzig die etwas klobigen Y-Gurte liegen recht nah an den Ohren und lassen sich nicht verstellen. Das Alpina-typische Ratschenverschluss lässt eine unkomplizierte Anpassung zu.
Sicherheit im Labor Getestet
Das hochwertige MIPS-System scheint gut in den Helm integriert zu sein und liefert mit einem Restrisiko für eine Gehirnerschütterung von 18 Prozent eine ordentlich Leistung. Lineare Stürze puffert der Helm dafür nicht ganz so souverän ab. Der Rotationsschutz ist gut, Stöße dämpft der Taunus aber weniger souverän.
Belüftung und Tragekomfort
Das dicke Polster und die etwas dicht geshapte Mips-Schale verhindern etwas den Durchzug. Bei der Belüftung sortiert sich der Alpina Taunus in etwa in der Mitte im Test ein.
Im Vergleich zu anderen Modellen fällt die Polsterung beim Taunus eher üppig aus, was für viel Komfort sorgt.
Technische Details
- Preis: 99,95 Euro
- Gewicht: 357 Gramm
- Größen: 52-56; 55-59; 59-61
- Made in: China
- Farben: 2 Farben
- Rotationssystem: MIPS Evolve Core
- Ausstattung: Fliegen-Netz; Visier und Kopfband dreifach höhenverstellbar; Ratschenverschluss; Brillen-Port
Messwerte
- Restkraft bei linearem Aufprall: 109,2 g
- Risiko einer Gehirnerschütterung: 18 %
Weitere Alpina Helm Modelle im Überblick
Alpina folgt mit seiner Produktpalette immer neuen Trends und ist Vorreiter, was Innovation und Technologien betrifft. So war es beispielsweise genau dieser Hersteller, der das erste Größenverstellsystem in einem Fahrradhelm integrierte. In erster Linie konnten Kinder den Helm besser an ihre eigene Kopfform anpassen. Bis heute bringt das Einstellungssystem sehr viel Komfort mit sich und wird von den Nutzern gelobt.
Daneben überzeugt Alpina im Sortiment mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis und vielen sportlichen Designs. Dabei sind die Fahrradhelme gleichermaßen im Alltag auf dem Fahrrad oder in der City gut zu tragen. Alpina setzt bei der Herstellung der Fahrradhelme auf hochwertige Materialien.
Material und Bauweise
Die Außenschale ist bei vielen Modellen aus CERAMIC gefertigt und damit riss- und bruchfest. Die Innenschalen bestehen aus einem besonderen EPS-Hartschaum, der deutlich mehr kleine Luftlöcher aufweist. Damit ist dein Kopf bei einem Sturz mit dem Bike weicher gedämpft. Beide Schalen werden dank In-Mold Verfahren fest miteinander verschweißt und nicht nur geklebt. Manche Helme bestehen aus robustem und leichtem CARBON, wenn es auf das geringe Eigengewicht ankommt. Für einen seitlichen Aufprall sind zusätzliche Protektoren mit eingearbeitet.
Anpassungssystem
Angepasst werden die Helme über ein 3-stufiges System.
Modelle und Kollektionen
Alpina deckt nahezu alle Bereiche im Radsport mit den Kollektionen und Modellen ab. So gibt es auch eine eigene Reihe mit Fullface-Helmen. Die Produkte sind im Inneren sehr gut gepolstert. Außerdem bieten sie bei rasanter Action umfassende Sicherheit. Der Kinnbügel ist fest mit dem Helm verbunden. Das Visier an der Oberkante lässt sich über zwei Schrauben je nach Bedarf entfernen. Mehrere Belüftungsschlitze mit Sicherheitsnetz sorgen für ein angenehmes Klima unter dem Helm und erlauben auch eine längere Tragedauer. Der King Carapax ist ebenso ein Fullface-Helm. Hier ist der Kinnbügel aber je nach Gebrauch abnehmbar.
Kinderhelme
Alpina hat in Bezug auf die Kinderhelme ein ganz eigenes Motto: kleine Köpfe brauchen ganz großen Schutz. Und genau nach diesem Prinzip sind die verschiedenen Modelle entwickelt. Der Alpina-Ximo-Flash-Helm ist beispielsweise im Hinterkopfbereich tief nach unten gezogen, um auch hier vor einem Aufprall zu schützen. Daneben gibt es große Luftöffnungen mit Sicherheitsnetz für eine ausreiche Belüftung. Die flache Bauart der Kinderhelme macht sie auch für den Fahrradanhänger oder für den Kinderfahrradsitz geeignet. Reflektierende Aufkleber garantieren mehr Sichtbarkeit. Im Vergleich zu anderen Herstellern hat sich Alpina auch hier für ein LED-Licht am Helm entschieden. Es ist jedoch nicht am Verstellmechanismus weit unten am Hinterkopf angebracht, sondern deutlich höher am Helm und deutlich besser sichtbar. Alle Kinderhelme sind nach dem Inmold-Verfahren gefertigt.
Urbanhelme
Den klassischen Urbanlook bekommst du mit dem Alpina-Park-Helm. Hierbei handelt es sich um eine robuste Halbschale, die vor allem für Skater oder BMX-Fahrer interessant sein sollte. An der Front befindet sich ein Schild als kleines Visier, das sich bei Bedarf auch abnehmen lässt. Im Inneren gibt es wieder die typischen Anpassungsmöglichkeiten und Polster für einen angenehmen Tragekomfort. Der Ergomatic-Verschluss lässt sich einfach handhaben und ist auch mit nur einer Hand zu bedienen.
Alpina Mythos 3.0
Dieser Fahrradhelm ist ein wahrer Mythos mit der gleichnamigen Bezeichnung. Das Modell Mythos 3.0 ist bereits die dritte Generation einer erfolgreichen Serie. Es handelt sich um eine sehr sportliche Form mit sehr vielen Lufteinlässen. Dadurch bleibt das Modell auch im Sommer bei hohen Temperaturen atmungsaktiv und lässt dich einen kühlen Kopf bewahren. Gegen Fliegen und andere Insekten ist ein Sicherheitsnetz an der Front mit eingearbeitet. Daneben überzeugt der Mythos 3.0 mit seiner guten Passform. Er ist in zwei Größen wählbar von 52 bis 62 cm. Durch die Einstellungsmöglichkeiten im Inneren passt du den Helm schnell an deine Kopfform an.
Tests und Auszeichnungen
Alpina lässt die Helme regelmäßig vom TÜV Rheinland testen und einer strengen Prüfung unterziehen. Dabei wird auch die EU Norm EN 1078 mit berücksichtigt. Außerdem wurden die Helme oft von Stiftung Warentest eingeschätzt.
Im Testbericht vom Mai 2017 überzeugte beispielsweise der Mythos 3.0 Fahrradhelm vor allem mit seinem großen Kopfumfang. Der Helm ist bis zu einem Umfang von 65 cm problemlos tragbar und besitzt gleichermaßen Komfort.
Pflege und Wartung
Mit den sportlichen Helmen von Alpina bist du mit Sicherheit nicht nur auf glattem Asphalt unterwegs. Wer auch gern abseits der Strecke fährt, sollte den Helm öfter reinigen. Hierfür genügt etwas klares warmes Wasser und ein weicher Lappen. Problemlos wischt du nicht nur die Oberflächen ab, sondern auch die Riemen. Die Polster im Innenbereich lassen sich bei vielen Modellen entnehmen und in der Waschmaschine reinigen. Zum Trocknen einfach hinlegen und nicht in den Wäschetrockner geben.
Die Geschichte von Alpina
Die Geschichte von Alpina begann im Jahr 1980 auf der Sportmesse ISPO. Hier ging es hauptsächlich um Helme und Brillen für den Wintersport. Doch der Bereich für Radfahrer sollte nicht lange auf sich warten lassen. 1996 entwickelte Alpina als erstes Unternehmen das RUN-System als Größenverstellsystem für Fahrradhelme. Später folgte ein eigenes System für Kinderhelme. Da dieses System so erfolgreich wird, integriert es der Hersteller auch in die Skihelme. Die Weiterentwicklung im Jahr 2013 betrifft hauptsächlich den Rennradbereich. Dank der Conehead-Technologie verbessert das Unternehmen die Aerodynamik und erschafft ein wahres Leichtgewicht als Fahrradhelm.
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