Alpina MIPS Fahrradhelm Test: Sicherheit und Komfort im Fokus

Unsichere Fahrradwege, dichter Verkehr und schlechte Sicht machen das Fahrradfahren in der City zum gefährlichen Abenteuer - vor allem bei Dunkelheit. Deshalb suchen Personen, die als Pendler oder in der Freizeit unterwegs sind, für solche Situationen einen hochwertigen und sicheren Helm.

Alpina Brighton MIPS: Urbaner Fahrradhelm im Test

Mit dem BRIGHTON MIPS will Alpina Licht in den Großstadtdschungel bringen. Hier betritt der Alpina BRIGHTON MIPS die Bühne mit einer spannenden Kombination aus coolem Design und beeindruckenden Sicherheits-Features. Kann der urbane Fahrradhelm für 249,95 € die Fahrt sicherer machen?

Der Alpina-Helm ist mit einem Preis von 249,95 € der teuerste aus dem Alpina-Portfolio: Der BRIGHTON MIPS kommt dafür mit integrierten Lichtern, inklusive 4 verschiedenen Modi für Front- sowie Rücklicht und einem innovativen Bremslicht, und er integriert auch den Akku in den Helm.

Mit einer Mischung aus zeitlosem Design und futuristischem Iron Man-Look sticht der Alpina-Helm aus der Masse langweiliger Fahrradhelme heraus. Ob modebewusste Pendlerin oder trendbewusster Fahrradkurier, der BRIGHTON MIPS passt mit seiner minimalistischen Silhouette zu jedem Stil. Er ist wahlweise in den Farben Schwarz oder Hellgrau/Schwarz erhältlich. Den Alpina-Helm gibt es in zwei unterschiedlichen Größen: 51-55 cm und 55-59 cm.

Der BRIGHTON MIPS ist vielseitig einsetzbar und eignet sich aufgrund seiner unauffälligen Form auch für E-Scooter-, Inline- und Skateboardfahrer. Durchdacht ist auch, dass das Innenfutter herausnehmbar und waschbar ist. Der bayerische Hersteller setzt auf das Gurtschloss Ergomatic. Es ist mit einer Hand bedienbar und der Kinnriemen kann durch die mehrstufige Rastautomatik gelockert oder gestrafft werden, je nach Bedarf. Das höhenverstellbare RUN SYSTEM ERGO FLEX MIPS kann zusätzlich individuell an jede Kopfform angepasst werden.

Die robuste Außenschale und die schockabsorbierende Hi-EPS-Innenschicht - das Kürzel steht für High Expanded Polystyrol, sorgen für Sicherheit: Das Material dieses MIPS-Systems verfügt über mikroskopisch kleine Luftkammern, welche die Kräfte absorbieren, die bei einem Sturz auf Helm und Kopf einwirken. So viel Sicherheit fällt ins Gewicht: Mit 529 g ist der Alpina-Helm durch die integrierte Technik eher schwer im Vergleich zu Standard-Helmen. Hier muss jeder überlegen, ob einem das zusätzliche Gewicht für die Sicherheit wert ist.

Zusätzlich zum Design sorgt die integrierte Lichttechnik für einen optimalen Auftritt auf der Straße. Der Fokus des Alpina-Helms liegt darauf, aufzufallen, und dafür hat sich das Entwicklerteam einiges einfallen lassen. Eingebaute COP-Lichtleisten sorgen für eine dichte Anordnung von vielen LEDs auf kleinsten Raum und ermöglichen die Sichtbarkeit im Straßenverkehr - 360 Grad in alle Richtungen, die Helligkeit liegt bei 10 bis 20 Lumen.

Das innovative Bremslicht, das durch einen Gyroskop-Sensor gesteuert wird, misst die negative Beschleunigung. So werden andere Verkehrsteilnehmende mit einem rot-blinkenden Licht gewarnt, wenn die Geschwindigkeit abnimmt. Die Nutzungsdauer der Helmbeleuchtung liegt bei ca. 10 Stunden, geladen wird der BRIGHTON MIPS direkt am Helm mittels eines USB-C-Ladeports. Rund 50 Minuten beträgt die Ladezeit, bis der Akku wieder voll geladen ist.

Der Alpina-Helm BRIGHTON MIPS besticht durch Sicherheit und hohe Funktionalität, ohne Abstriche an das Design zu machen. Gesehen werden im doppelt positiven Sinn - ideal für Pendelnde und Freizeit-Tourer, die selbst im dichten Feierabendverkehr auffallen möchten. Der gut ausgestattete Helm von Alpina lässt sich dank 3-fach höhenverstellbarem Kopfband gut einstellen. Angenehme Passform, gute Belüftung sowie in den Trageriemen eingefasste Reflektoren und eine aktive LED-Beleuchtung nach hinten.

Beim Abnehmen verklemmen sich an der Rückseite der Weitenregulierung lange Haare, zudem können sich die Verschlussteile von Trageriemen lösen.

ADAC Testurteil

Testergebnis gesamt: 2,2

  • Unfallschutz: 2,5
  • Handhabung & Komfort: 1,9
  • Schadstoffe: 1,0

Allgemeine Daten:

  • Mittlerer Preis in Euro: 130
  • Gewicht (gemessen) in Gramm: 326
  • Getestete Größen: 55-59
  • Bauart: In-Mold Technologie
  • Kinnbandverschluss: Ratschenverschluss
  • Vorkehrungen zur Reduzierung von Rotationsbeschleunigungen: ja (MIPS)
  • Integriertes Licht: Licht abnehmbar, Batteriebetrieben (CR2032)
  • Hersteller/Vertrieb: ALPINA SPORTS GmbH, Hirschbergstr.

Alpina Taunus MIPS: Günstiger Einstieg mit solider Ausstattung

Vom deutschen Helmhersteller gibt es mittlerweile auch Helme mit MIPS System und das schon zum günstigen Einstiegspreis. Verstecken muss sich der Alpina vor der Konkurrenz allerdings nicht, denn die Ausstattung kann sich durchaus sehen lassen. Als einer der wenigen Hersteller verbaut Alpina nach wie vor ein Insektengitter, das die lästigen Querflieger davon abhält in den Helm zu sausen.

Früher mal Standard, heute nur noch an ganz wenigen Helmen zu finden: Ein Insektengitter. Wir finden das Feature klasse! Der Kinngurt lässt sich Alpina-typisch per Ratsche anpassen. Visier und Kopfband können in drei Stufen in der Höhe angepasst werden. Beim Rotationssystem setzt Alpina bereits auf das hochwertigere Evolve Core, das an das Design des Helms angepasst ist. Im Vergleich zu anderen Modellen fällt die Polsterung beim Taunus eher üppig aus, was für viel Komfort sorgt.

Besonders auffällig ist der sichere Sitz des Alpina Taunus. Klar spielt hier auch das geringe Gewicht eine Rolle. Doch hauptsächlich verantwortlich ist hierfür das durchdachte Gurtsystem, welches nicht seitlich an der Helmschale befestigt ist, sondern am Kopf entlang ans Heck geführt wird. Dadurch liegen die Gurtbänder direkt an Kopf an und sorgen für perfekten Sitz. Höhenverstellung und Drehrad sind ebenfalls gelungen und ermöglichen eine gute Anpassung an den Träger.

Achtung: Die Y-Gurte lassen sich nicht verstellen und sitzen recht dich an den Ohren. Alpina-typisch ist auch der Ratschenverschluss mit Kinnpolster, der auch während der Fahrt noch angepasst werden kann. Auch beim Alpina Taunus passt eine Goggle noch gut unter das leicht verstellbare Visier. Einen Sonnenbrillen-Ports gibt es ebenfalls.

Alpina Taunus MIPS im Labor

Das hochwertige MIPS-System scheint gut in den Helm integriert zu sein und liefert mit einem Restrisiko für eine Gehirnerschütterung von 18 Prozent eine ordentlich Leistung. Lineare Stürze puffert der Helm dafür nicht ganz so souverän ab. Das dicke Polster und die etwas dicht geshapte Mips-Schale verhindern etwas den Durchzug. Bei der Belüftung sortiert sich der Alpina Taunus in etwa in der Mitte im Test ein.

Infos & Preis - Alpina Taunus MIPS

  • Preis: 99,95 Euro
  • Gewicht: 357 Gramm
  • Größen: 52-56; 55-59; 59-61
  • Made in: China
  • Farben: 2 Farben
  • Rotationssystem: MIPS Evolve Core
  • Ausstattung: Fliegen-Netz; Visier und Kopfband dreifach höhenverstellbar; Ratschenverschluss; Brillen-Port

Messwerte

  • Restkraft bei linearem Aufprall: 109,2 g
  • Risiko einer Gehirnerschütterung: 18 %

Gute Anpassung und solider Rotationsschutz. Bei Belüftung und Aufprallschutz landet der Taunus im Mittelfeld. Der Taunus punktet mit geringem Gewicht und sattem Sitz. Hier fühlt man sich besonders sicher eingepackt, auch weil das Gurtsystem clever am Kopf entlang geführt ist. Einzig die etwas klobigen Y-Gurte liegen recht nah an den Ohren und lassen sich nicht verstellen. Das Alpina-typische Ratschenverschluss lässt eine unkomplizierte Anpassung zu. Der Rotationsschutz ist gut, Stöße dämpft der Taunus aber weniger souverän. Gut anpassbar durch 3-fach höhenverstellbaren Kopfring und verstellbare Gurtdreiecke.

Alpina Paranus MIPS im Praxis-Check

Mit 344 Gramm ist der Alpina Paranus kein Leichtgewicht, dafür besticht er mit seiner hochwertigen Ausstattung. Beim Paranus gefallen zudem die dezente Optik und die sehr saubere Verarbeitung. Der Alpina Paranus ist ein empfehlenswerter City-Helm zum günstigem Preis.

Der Helm lässt sich über das Gurtsystem und den Alpina-typischen Ratschenverschluss perfekt an den Kopf anpassen. Optional kann man an der Rückseite noch ein LED-Rücklicht einstecken. Große Lufteinlässe sorgen für gute Belüftung, ein Fliegennetz hindert Insekten am Eindringen.

Der Alpina Paranus ist neben drei weiteren dezenten Farboptionen auch in einer Signalfarbe “be-visible” erhältlich. Auf zusätzliche Reflexelemente auf der Helmschale oder den Gurten, die die Sichtbarkeit und damit Sicherheit erhöhen, wurde beim Paranus aber leider verzichtet. Dezentes Design, gute Belüftung, Insektenschutz. Nur bei zusätzlichen Reflexelementen wurde gespart.

Alpina Paranus im Labor-Test

Der Alpina Paranus ist mit unter 100 Euro der günstigste MIPS-Helm im Testfeld. Beim Wert für das Gehirnerschütterungsrisiko liegt er aber hinter den anderen MIPS-Helmen.

Bei den Beschleunigungswerten, also den Kräften, die bei einem Aufprall noch auf den Kopf wirken, liegt der Alpina Paranus mit 118,7 g an zweiter Stelle.

Alpina Plose Mips White Matt Helm: Zusammenfassung

Der Alpina Plose Mips White Matt Helm bietet eine gute Passform und ein angenehmes Tragegefühl für den Nutzer. Durch das MIPS-System und die Netze in den vorderen Löchern gewährleistet er zudem ein hohes Maß an Sicherheit. Darüber hinaus ist der Helm leicht und einfach zu handhaben, was ihn ideal für verschiedene Aktivitäten macht.

Dieser Helm eignet sich perfekt für Outdoor-Aktivitäten wie Radfahren, Skifahren oder Wandern. Er richtet sich an Sportler und Abenteurer jeden Alters, die Wert auf Komfort, Sicherheit und Funktionalität legen.

Mit seinem angemessenen Preis bietet der Alpina Plose Mips White Matt Helm eine attraktive Option für alle, die nach einem zuverlässigen Kopfschutz suchen.

Alpina Taunus Gravel MIPS Fahrradhelm und Bonfire Mag Q Sportbrille im Test

Gravel, Asphalt, Alpenpass - Bergzeit Testerin Melina hat den Alpina Taunus Gravel Helm und die Bonfire Mag Q Brille auf über 400 Kilometern getestet. Ich bin regelmäßig auf dem Gravelbike und Rennrad unterwegs - sei es auf mehrtägigen Radreisen, Feierabend-Runden oder ausgedehnten Touren über Schotter- und Feldwege und Asphalt. Ein guter zuverlässiger Helm und eine solide Brille sind dabei natürlich unverzichtbar. Deshalb war ich sehr gespannt, wie sich der Taunus Gravel MIPS Fahrradhelm und die Bonfire Mag Q Sportbrille von Alpina im Praxis-Test schlagen würden.

Der Helm wirkt auf den ersten Blick schlicht und funktional, aber trotzdem sehr sportlich - nicht zu auffällig. Die vielen Belüftungsöffnungen sind großzügig gewählt und versprechen eine angenehme Luftzirkulation - was sich später auch im Praxistest bestätigt. Was mir persönlich optisch nicht ganz zusagt: Die vorderen Belüftungsöffnungen reichen relativ weit in die Stirn hinein. Das sorgt zwar für gute Belüftung, gefällt mir persönlich nicht zu 100 Prozent und gibt in meinem Design-Ranking einen kleinen Abzug.

Auch die Brille überzeugt mit einem stabilen, dennoch leichten Rahmen. Die Form ist eine perfekte Kombi zwischen schneller Rennradoptik und Mountainbike Elementen. Besonders gespannt bin ich auf das Magnet-Wechselsystem es wirkt auf den ersten Blick sehr hochwertig verarbeitet und fällt sofort positiv auf.

Mein Kopfumfang liegt bei 55 Zentimetern, ich habe also die S/M-Variante getestet. Die Passform ist gut - mit dem Einstellrad am Hinterkopf lässt sich der Helm super justieren. Auch nach mehreren Stunden im Sattel gab’s keine Druckstellen, was bei mir nicht selbstverständlich ist. Die Brille sitzt bei mir (eher schmales Gesicht) grundsätzlich gut, aber bei schnelleren Abfahrten auf dem Rennrad merkt man, dass sie seitlich nicht ganz winddicht abschließt. Bei Graveltouren oder gemütlicherem Tempo fällt das nicht auf und die Brille sitzt - auch auf holprigen Waldwegen. Neben dem Biken habe ich die Brille auch beim Wandern dabeigehabt und mich von ihrer Vielseitigkeit überzeugen lassen.

Der Helm ist mit dem MIPS System ausgestattet, was bei schrägem Aufprall für zusätzlichen Schutz sorgt. Das hab ich zum Glück nicht testen müssen, aber es ist gut zu wissen, dass das System da ist. Bei der Brille finde ich das magnetische Gläserwechselsystem einen echten Game Changer. Ich war skeptisch, ob das in der Praxis nicht zu fummelig ist. Doch es klappt erstaunlich schnell und ist total unkompliziert - man muss nicht mal extra anhalten, um das Glas zu wechseln. Das abnehmbare Glas fühlt sich sehr stabil an und man kann es auf der Tour problemlos in der Trikotasche verstauen.

Ich habe sowohl den Alpina Taunus Gravel Fahrradhelm, als auch die Bonfire Sportbrille auf mehreren Touren getestet - auf Gravel-Strecken, Alpenpässen und die Brille zusätzlich auch auf dem Rennrad bei höheren Geschwindigkeiten. Der Helm überzeugte vor allem durch seinen hohen Tragekomfort und die gute Belüftung. Auch bei unebenen Trails oder schnellen Abfahrten fühlte ich mich durch den Helm sicher und gut geschützt. Die Brille hat sich vor allem bei wechselnden Licht- und Wetterverhältnissen bewährt.

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