Die Welt der Mofas und Mopeds ist reich an Geschichte und Vielfalt. Viele Hersteller haben im Laufe der Zeit legendäre Modelle geschaffen. Von italienischen Klassikern bis zu deutschen Traditionsmarken gibt es viel zu entdecken.
Bekannte und weniger bekannte Hersteller
Piaggio, Hercules, Honda oder Yamaha sind bekannte Namen, aber es gibt noch viele andere Hersteller von geliebten Zweirädern:
- Aprilia: Ein italienischer Motorrad- und Motorrollerhersteller mit Sitz in Noale.
- Cimatti: Ein Unternehmen, das vom Radrennfahrer Marco Cimatti gegründet wurde und zunächst Fahrräder produzierte.
- Express-Werke: Bauten die meisten Motorräder als Konfektionär mit Motoren von Fichtel & Sachs und Ilo.
- Garelli: Produzierte überwiegend schlitzgesteuerte Motoren und hatte großen Erfolg mit dem Mosquito-Motor und dem Capri-Roller.
- Gilera: Einer der ältesten italienischen Motorradhersteller und eine Tochterfirma des Piaggio-Konzerns.
- Hercules: Stellte bereits in den Jahren 1905 bis 1907 Motorräder her.
- Halleiner Motorenwerke Hinterberger, Schreitl & Co.: Der Standort des Unternehmens wurde Ende der 1950er Jahre von Hallein nach Kottingbrunn verlagert.
- Honda: Begann 1963 mit der Motorradproduktion in Belgien und hat weltweit 22 Werke für Motorräder und Motorroller.
- Jawa: Ein tschechischer Motorrad- und ehemaliger Automobilhersteller.
- Keeway: Der Markenname, unter dem Qianjiang-Fahrzeuge seit 1999 ins Ausland vertrieben werden.
- Kreidler: Brachte 1951 das erste 50-cm³-Hubraum-Moped auf den Markt und wurde 1982 nach Konkurs geschlossen.
- Malaguti: War ein italienischer Hersteller von Motorrädern, Motorrollern und Mofas mit Sitz bei Bologna.
- M.B.K. Industrie: Ein französischer Hersteller von Motorrollern, Elektro-Mofas und -Fahrrädern und eine Tochterunternehmen von Yamaha.
- Mota: War die Markenbezeichnung für motorisierte Zweiräder der MOTA Maschinenbau GmbH in Nagold.
- Mobylette: War der Markennamen für Mofas und Mopeds des französischen Zweiradhersteller Motobécane.
- Moto Guzzi: Ist ein italienischer Hersteller von Motorrädern mit Sitz am Comer See.
- Peugeot: Stellte ab 1886 Fahrräder her und war ab 1901 an der frühen Entwicklung von Motorrädern in Deutschland beteiligt.
- Piaggio: Ist ein italienischer Fahrzeughersteller mit Sitz in Pontedera und war in seiner Geschichte in unterschiedlichen Branchen tätig.
- Rieju: Ist in diesem Segment Marktführer in Spanien.
- Sachs: Gehörte ab 2001 als Tochterunternehmen ZF Sachs AG zu ZF Friedrichshafen.
- Simson: Erlangte durch die in der DDR hergestellten Zweiräder seine heutige Bekanntheit.
- Solex: Erhielt 1917 ein Patent auf ein Fahrrad mit Hilfsmotor an der Hinterachse.
- Triumph Werke Nürnberg AG: War ein deutscher Motorrad- und Büromaschinenhersteller.
- Yamaha Hatsudōki K.K.: Ein japanischer Hersteller von Motorrädern und anderen Fahrzeugen.
Legendäre Modelle und ihre Besonderheiten
Einige Modelle haben sich besonders hervorgetan und sind bis heute beliebt:
- NSU Quickly: Ersatzteile für dieses Moped aus alten Zeiten sind weiterhin gefragt.
- Simson Schwalbe KR51, S50, S51, SR1, SR2, KR50: Diese Modelle aus der DDR sind Kult und Ersatzteile sind leicht zu finden.
- Vespa: Ein Motorroller, der zu den weltweit bekanntesten und beliebtesten Rollertypen zählt.
- Kreidler K 50: Das erste 50-cm³-Hubraum-Moped von Kreidler, das 1951 auf den Markt kam.
- Solex: Bekannt für den Hilfsmotor, der als Anbaumotor für Fahrräder diente und als "Hühnerschreck" oder "Hackenwärmer" bekannt war.
Bedeutung von Ersatzteilen und Zubehör
Für viele Besitzer alter Mofas und Mopeds ist es wichtig, die passenden Ersatzteile und Zubehör zu finden, um ihre Fahrzeuge in Schuss zu halten. Hierbei gibt es verschiedene Anbieter, die sich auf den Verkauf von Neu- und Gebrauchtware spezialisiert haben.
Es gibt eine große Auswahl an Universal Zubehör für Mofas und Mopeds. Sämtliches Zubehör und Ersatzteile für Mofa's- und Moped's sind erhältlich.
Die Rolle von Piaggio im Krieg
Piaggio war während des Krieges Ende der 1930er Jahren sehr erfolgreich, da die italienische Armee zum Kundenstamm des Unternehmens gehörte. Während des Zweiten Weltkrieges jedoch wurde das Stammwerk in Pontedera völlig zerstört.
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