Die besten Alu-Hardtails unter 10 kg im Test

Die Naturlandschaft zu erobern ist mit dem Urahn aller Mountainbikes, dem Hardtail, am besten möglich. Dank modernster Technik ist dies kein verstaubtes Unterfangen, sondern ein Erlebnis höchster Vergnügungsordnung.

Ob mit oder ohne E-Power, die geländegängigen Mountainbikes mit starrem Hinterbau (= Hardtail) und gefederter Gabel bieten einen bunten Strauß an Möglichkeiten, sich das Terrain zu eigen zu machen - ohne zu viel Rücksicht auf selbiges nehmen zu müssen. Erlebe mit einem Carbonrahmen wendiges Fahrgefühl und exzellentes Handling pur!

Die Grundsatzfrage: Hardtail vs. Fully

Wenn du dich auf der Kategorieseite für Hardtail Mountainbikes befindest, hast du dir diese Grundsatzfrage hoffentlich schon gestellt. Die andere MTB Gattung, das Fully Mountainbike (vorne und hinten gefedert), bietet sich an, wenn du auf unbefestigten Wegen, in anspruchsvollem, steilem, verblocktem Gelände, mit ordentlich Sprüngen oder Drops oder im Bikepark unterwegs bist.

Vorteile sind die bessere Traktion durch die Vollfederung an Gabel und Hinterbau, eine höhere Stabilität durch das Mehrgewicht sowie der größere Komfort. Downhill / Freeride und E-Freeride, Enduro und E-Enduro, All-Mountain / Trail und E- All-Mountain sowie Marathon und E-Marathon sind dann all die zuhause, die in so forderndem (Downhill-) Gelände unterwegs sind, dass ein mehr Federweg an der Gabel und ein gefederter Hinterbau zusammen mit einer abfahrtslastigen Geometrie notwendig sind, um Schläge aus dem ruppigen Trail und die Aufprallenergie nach Drops und Sprüngen wegzuschlucken.

Ein Hardtail-Mountainbike hingegen eignet sich besonders für ausgedehnte Fahrten auf Feld- und Forstwegen, moderaten bis anspruchsvollen Trails, auf denen man keine großen Sprünge macht, sowie (langen) Ausfahrten, bei denen geringes Gewicht und maximale Beschleunigung eine echte Rolle spielen. Vorteile der Hardtails im Vergleich zum Fully sind ein geringerer Preis und Serviceaufwand, die bessere Kraftübertragung über den steiferen Rahmen mit starrem Hinterbau und das niedrigere Gewicht. Der Federweg der Gabel bewegt sich meist zwischen 100 und 130 mm.

Siehst du dich auf so einem Bike sitzen, bist du hier richtig - und kannst dich jetzt ausgiebig damit beschäftigen, auch das richtige Hardtail aus dem riesigen Angebot herauszufiltern.

Welche Größe muss mein MTB haben?

Ganz salopp gesagt: Es muss halt zu dir passen - und das genau. Sonst verpufft die Kraft aus deinen Beinen, du sitzt nicht stabil auf deinem Bike oder noch schlimmer: Radfahren wird zur schmerzhaften Angelegenheit. Deswegen kannst du mit unseren Größenfinder im Onlineshop unter Berücksichtigung von Körpergröße, Innenbeinlänge und Fahrstil deine Rahmengröße bestimmen - oder wir beraten dich bei uns im Laden gerne ausführlich persönlich. Und wenn doch mal im Echtbetrieb zu Tage treten sollte, dass wir mit dir zusammen noch ein paar Prozent mehr Wohlfühl-Feeling oder Performance rauskitzeln können, wenn wir das Setup der Hersteller noch durch den Tausch von Standard-Komponenten pimpen, dann machen wir das natürlich gerne.

Mountainbike Herren oder Mountainbike Damen?

Es gibt einige Hersteller, die spezielle Hardtail-Mountainbikes für Frauen im Sortiment haben oder sich, wie z.B. Liv, sogar komplett mit ihrem Programm auf die weiblichen Besonderheiten spezialisiert haben. Wenn man diesen aber ausreichend Beachtung schenkt, sprich ihnen vor allem bei der Rahmengröße, aber auch bei den tatsächlich entscheidenden Komponenten wie Kurbelgarnituren, Griffen, Pedalen oder Sätteln Rechnung trägt, kann man auch als Frau ein „Männer“-MTB problemlos richtig auswählen bzw. anpassen.

Sicherheit: Wartung & Pflege

Mountainbiken ist nicht ganz billig und nicht ganz ungefährlich. Um deinen Geldbeutel zu schonen und dein Risiko zu minimieren, solltest du deinem zweirädrigen Begleiter kontinuierlich Liebe und Beachtung schenken, das heißt: Reinigen nach der Ausfahrt, ein regelmäßiger Check der Schraubverbindungen und der Verschleißteile sind Pflicht und nicht Kür. Ein erster Check 300-500km nach dem Kauf ist dringend empfohlen (und bei uns im Kaufpreis inbegriffen), danach bist du für den Zustand deines Bikes selbst verantwortlich.

Wenn du nicht selbst Hand anlegen kannst oder willst, sollte von einem Profi Minimum einmal im Jahr eine Inspektion durchgeführt werden, bei der die üblichen Verschleißteile wie Kette, Ritzel, Reifen, Bremsen und Co. sorgfältig unter die Lupe genommen und bei Bedarf gewechselt werden. Logisch: je intensiver du dein MTB nutzt, umso höher ist der Verschleiß. Und auch das Wetter spielt eine Rolle: Je nasser und schmutziger deine Rides sind, umso mehr natürliches Schmirgelpapier wird auf alle Teile aufgetragen, auch auf die sauteuren wie z.B. die Gabel.

Gerade deswegen dankt dir dein Rad nach dem Wildwest-Motto „erst Ross, dann Reiter“ nach einem Regenausritt oder einem Staubtrail eine Dusche, bevor du sie dir selbst gönnst.

Auch an der Gabel geht die Belastungen beim Mountainbiken nicht spurlos vorbei. Um sich an ihrer Performance unbeeinträchtigt und ihrer Lebensdauer lang zu erfreuen, empfehlen die Hersteller von Fox, Rockshox oder Suntour Wartungsintervalle von 50 bis 100 Betriebsstunden bzw. 1x im Jahr, je nachdem, was zuerst eintritt.

Für alles, was du an deinem Rad selbst reparieren, umbauen oder pflegen möchtest, gibt es natürlich eine breite Range an Werkstattbedarf von Minitool bis Montageständer und Pflegemittel von Nabenfett bis Bike-Cleaner. So pflegst du dein Fahrrad richtig!

Sicherheit & Protektion

Auf die Plätze, fertig, Sturz. Schwieriges Gelände kann es durchaus mit sich bringen, dass man mal unfreiwillig von seinem Schätzchen absteigt. Normalerweise passiert bei so einem gepflegtem Bodenkontakt weder Ross noch Reiter:in etwas Schlimmeres, als dass Ego und Optik etwas angekratzt werden - wenn überhaupt.

Hat man bzw. das Bike aber mal wirklich einen relevanten Einschlag gehabt, sollte man in eigenem Sicherheitsinteresse das Rad genau unter die Lupe nehmen: Hat der Rahmen Beschädigungen, die über reine Lackkratzer oder -platzer hinausgehen, also richtige Dellen oder sogar Risse? Dann sollte sich das unbedingt ein Fachmann anschauen, bevor man sich den nächsten Hang runterstürzt. Bei besonders sicherheitsrelevanten Bauteilen (Lenker, Vorbau, Kurbel und Pedalen) gilt im Zweifel „better save than sorry“, deswegen sollten diese nach einem Sturz, der über einen heftigen Umfaller hinausgeht, getauscht werden.

Material matters - Zubehör für dich und dein Rad

Die Liste der Sonderausstattungsmöglichkeiten beim Mountainbike sind uferlos, von Performance bis Optik kannst du quasi alles verändern. Bei uns im Onlineshop findest du jede Menge tolles Material, um dich und/oder dein Bike upzugraden: Bikebekleidung, MTB-Schuhe, Helme, Handschuhe, Fahrradbrillen, Rucksäcke und Hipbags sowie Trinkflaschen für dich. Fahrradcomputer, Pumpen, Schlösser, Pflegemittel für deinen treuen Begleiter. Und wenn du dein Mountainbike auch noch komfortabel und sicher im Alltag nutzen möchtest, bieten wir dir auch die passenden Anbauteile wie Schutzbleche, Anbauständer oder Beleuchtung an.

Pedale & Schuhe

Bei den Pedalen hat man als geneigter Mountainbiker die Wahl: MTB-Klickpedale und MTB-Plattformpedale. Klicks sind unter den Hardtail-Liebhaber:innen oft das erste Mittel der Wahl, da es dort oft auf auf maximale Kraftübertragung ankommt. Je abfahrtslastiger die Angelegenheit wird, umso öfter schätzen die Biker:innen aber die Bewegungsfreiheit, wenn man mal fix den Fuß auf den Boden bringen muss. Am Ende ist es aber in der Hauptsache einfach eine Geschmacksfrage.

Zum Pedal braucht es dann noch den passenden MTB-Schuh: sowohl für Klickpedale, als auch für Plattformpedale gibt es passendes Extra-Schuhwerk von „Einstieg“ bis „Profi“.

Sattelstütze und Sattel

Traditionell kamen Hardtails eigentlich immer mit starren Sattelstützen daher, die via Schraube oder Schnellspanner am Sitzrohr verstellt werden konnten, während die Kollegen aus der Fully-Fraktion mit Variostützen (Sattelstützen, bei denen stufenloses Absenken und Anheben durch einen Fernbedienungshebel am Lenker passiert) daherkamen. Der Vorteil der Variostützen liegt auf der Hand: Man kann die Sattelhöhe während der Fahrt anpassen und den Sattel bei Bergabpassagen easy aus dem Weg schaffen, um seinen Schwerpunkt nach hinten verlagern zu können. Gerade im Down Country Bereich ist das wirklich interessant. Und ja, ok: Auch das Aufsteigen macht sie leichter.

Mittlerweile werden sie generell bei den Hardtails immer beliebter und sind entweder schon ab Werk verbaut oder lassen sich einfach nachrüsten.

Bei Sätteln gilt vor allem eines: Sie müssen zum Podex des oder der Fahrer:in passen. Wenn das bei dem standardmäßig verbauten Sitzmöbel der Fall ist, super. Wenn nicht, gibt es wunderbare Modelle z.B. von SQ-Lab, Ergon, Terry & Co., um das Thema gar nicht erst zum sprichwörtlichen pain in the ass werden zu lassen.

Top elf Hardtails aus 2024

Vollgefederte Bikes sind bei vielen Bikerinnen und Bikern die erste Wahl, wenn es um das perfekte Mountainbike geht. Doch wer seine Fahrtechnik auf das nächste Level bringen möchte wird bei den Hardtails fündig. Hier findest du eine Übersicht über die elf besten Hardtails aus 2024.

Hardtails bleiben ein fester Bestandteil der Mountainbike-Szene - zeitlos, direkt und unschlagbar wartungsarm. Neben den bekannten Größen überraschen 2024 vor allem einige spannende Exoten, die das Hardtail neu interpretieren. Hier sind die besten Modelle der Saison.

Das sind die Top-Hardtails aus 2024:

  • Canyon Exceed CF: Das Canyon Exceed CF kommt mit 100-mm-Federweg und ist Canyons Race-Hardtail mit bestem Preis-LeistungsVerhältnis. Der Carbon-Rahmen teilt sich alle technischen Eckdaten mit Canyons Top-Hardtail Exceed CF SLX - wiegt jedoch mit seinen rund 1300 g um knapp 300 g mehr. Das Exceed CF ist in sieben Modellvarianten schon ab 1599 Euro zu haben, das Topmodell CF8 für 3999 Euro. Die Geometrie ist sportlich-klassisch mit eher steilem 69°-Lenkwinkel. Der Rahmen ist mit vielen nützlichen Features wie beispielsweise einem Lenkeranschlag zum Schutz des Oberrohrs bestückt.
  • Bulls Black Adder: Auch das BULLS Black Adder kommt mit 100-mm-Federweg. Das neue Black Adder wurde zusammen mit den Profis des Bulls-Teams um Dreifach-Weltmeister Alban Lakata entwickelt und für den Einsatz bei Marathons sowie Etappenrennen hin optimiert. In Größe M soll der Carbon-Rahmen schlanke 900 g wiegen! Zu haben ist das Black Adder in drei Modellvarianten, alle mit 100-mm-Gabel.
  • Cube Phenix: Der Rahmen des CUBE Phenix soll unter 900 g wiegen. Das brandneue Phenix setzt bei Cube die Race-Tradition des beliebten Elite fort. Mit 100-mm-Federgabeln und eher gestreckter Sitzposition setzen die Oberpfälzer konsequent auf Vortriebseffizienz, die Geo ist ebenfalls konservativ geschnitten. Zur Markteinführung bietet Cube das Phenix nur in zwei hochwertigen Modellvarianten an, jeweils bestückt mit elektronischer Schaltung. Beide Modelle sind unter neun Kilo leicht!
  • Trek Procaliber Gen 3: Am TREK Procaliber Gen 3 arbeiten vorne 120-mm-Federweg. "Isobow" lautet das Geheimnis der dritten Generation von Treks Cross-Country-Rakete: Die Sitzstreben laufen am Sitzrohr vorbei und sind so bis ins Oberrohr verlängert. Zudem ist der hintere Bremssattel zu einem Teil an der Achsaufnahme befestigt, was den Heckstreben ebenfalls mehr Flex schenken soll. Daneben bedient Trek beim Procaliber den Trend zu mehr Abfahrtslastigkeit mit 120-mm-Federgabel, 67° flachem Lenkwinkel und Vario-Sattelstütze. Zu haben ist die dritte Generation mit Carbon-Rahmen in drei Modellvarianten.
  • Mondraker Podium: Mit 775 g verspricht Mondraker den leichtesten Serien-Rahmen der Welt! Für das Podium verspricht Mondraker den leichtesten Serien-Rahmen der Welt - im doppelten Wortsinne. Auch ein rekordverdächtiges Gesamtgewicht von unter acht Kilo ist so möglich. Die Geometrie erfreut traditionelle Cross-Country-Geschmäcker und Fans einer schnittigen Sitzposition: langes Oberrohr, tiefe Front, nicht zu steiler Sitzwinkel (74,5°), moderater 68,5°-Lenkwinkel.
  • Ghost Lector: Vor 30 Jahren brachte Ghost das erste Lector auf den Markt. Das neue Lector fühlt sich nicht nur auf der Rennstrecke, sondern auch auf dem Trail pudelwohl. Mit bis zu 120 mm Federweg, einem recht langen Rahmen und Dropper Post meistert das neue Lector aber auch bestens technisches Terrain. Ebenfalls absolut auf Höhe der Zeit: Der Carbon-Rahmen wiegt um die 900 g.
  • Rose Bonero: 140-mm-Federweg schenkt Rose dem Bonero. Rose spendiert dem Bonero massige Federgabeln mit 140 mm Hub und voluminöse 2,4"-Reifen. Passend dazu bestücken die Bocholter das auf Stressfreiheit getrimmte Bike mit robusten Parts samt Vario-Sattelstütze, die vielen Anschraubpunkte erfreuen auch Bikepacking-Fans.
  • Merida Big.Nine TR: Das Race-Hardtail Big.Nine von Merida schafft den Spagat aus Downhill und Cross-Country. Mit 120-mm-Gabel, griffigen 2,4"-Reifen sowie Vario-Sattelstütze will die TR-Version des legendären Race-Hardtails Big.Nine den Spagat aus Downhill und Cross-Country schaffen. Logo, durch die längere Federgabel flacht die Geometrie etwas ab, der Lenkwinkel beträgt beim TR Laufruhe und Sicherheit versprechende 66,9°, der Sitzwinkel steht noch ausreichend steil bei 74,2°.
  • Scott Scale Gravel RC: Das Scale Gravel RC von Scott kommt ganz ohne Federweg aus. Mit dem komplett starren Scale Gravel RC katapultiert Scott das Mountainbike zurück zu seinen Anfängen und gleichzeitig in die Zukunft. Die Kombi aus 1013 g leichtem HMF-Carbon-Rahmen (M) und Starrgabel sorgt für Vortrieb ohne Ende. Die Highlights für mich sind die ab Werk verbaute Wattmessung, die Innerbarends sowie die Montageösen an der Gabel.
  • Bike Ahead The Frame: Der Carbon-Experte BIKE AHEAD hat seinen Standort in der Nähe von Würzburg. Bike Ahead steht für hochwertigen und auf die Spitze des Machbaren getriebenen Leichtbau - jetzt auch bei einem Hardtail-Rahmen. Die in der Nähe von Würzburg ansässigen Carbon-Experten versprechen für Rahmengröße M ein Gewicht von nur 795 g.
  • Yeti ARC: Das Yeti ARC kommt mit einer 130-mm-Gabel sowie Vario-Sattelstütze. Anfang der 90er Jahre fuhren Ikonen wie John Tomac mit dem ersten ARC sowohl XC, wie auch Downhill-Rennen! Diesen universellen Anspruch will auch das aktuelle ARC bedienen - zumindest fast.

1000 Euro für ein Mountainbike - Kaufen oder besser nicht?

1000 Euro für ein Mountainbike sind für viele Menschen eine ganze Stange Geld. Gerade Einsteiger wollen verständlicherweise keine fünfstelligen Summen für ein Sportgerät ausgeben. Der Markt hält allerlei Bikes mit schlankem Preisschild bereit. Hardtails mit Rahmen aus Aluminium und einfacher Ausstattung bilden die Basis fast jedes Produktportfolios. Auf einem Hardtail lassen sich problemlos schöne MTB-Touren fahren und auch auf einfachen Trails können Anfänger damit Spaß haben. Um Fahrtechnik zu erlernen und das Rad vielleicht auch im Alltag zu nutzen sind günstige Hardtails perfekt. Das Verhältnis aus Vielseitigkeit und Preis-Leistung ist bei Mountainbikes um 1000 Euro für viele Einsteiger attraktiv.

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Was bekommen Biker heute noch für 1000 Euro? Noch vor gar nicht allzu langer Zeit konnte man Kaufinteressierten die 1000-Euro-Hardtail-Klasse meist unbekümmert empfehlen. In den letzten rund zehn Jahren sind Preise für Mountainbikes jedoch sprunghaft gestiegen und Ausstattungen rund um Shimanos XT-Reihe sucht man in diesem Segment heute umsonst. Mit den steigenden Preisen wurden Mountainbikes jedoch auch deutlich besser. Zwölffach-Schaltung, Teleskopstütze, Steckachsen, performante Federelemente, griffige Reifen und starke Bremsen bringen im Gelände den Spaß. Hardtails um 1000 Euro müssen leider oft auf all das verzichten.

Wir haben zehn interessante Kandidaten um 1000 Euro zusammengetragen.

  1. Bulls Copperhead 2 29 für 999,95 Euro: Mit den Monkey-Link-Schnittstellen für Akku-Lichter besitzt das Bulls Copperhead eine hohe Alltagstauglichkeit. Die Shimano Deore-Schaltung bietet trotz nur elf Schaltstufen einen leichten Klettergang und 180 Millimeter große Bremsscheiben leiten die Hitze auf langen Abfahrten besser ab. Lange Reach-Werte helfen mit einer stabilen Fahrlage.
  2. Canyon Grand Canyon AL6 für 999 Euro: Der Direktversender kann mit viel Ausstattung zum fairen Preis punkten. So stellt die Shimano-Deore-Schaltung volle zwölf Gänge bereit und das Bike verfügt über stabile Steckachsen. 120 Millimeter Federweg und ein 66 Grad flacher Lenkwinkel schaffen in der Trailabfahrt Sicherheitsreserven. Auch der Rest der Geometrie ist modern, das Gewicht erfreulich.
  3. Cube Reaction Pro für 999 Euro: Das Cube Reaction ist ein wahrer Klassiker unter den günstigen Hardtail Mountainbikes und steht dank interner Zugverlegung schick da. Schaltwerk und -hebel stammen sogar aus der wertigen Shimano-XT-Gruppe und bieten mit zwölf Gängen eine große Übersetzungsbandbreite.
  4. Marin Bobcat Trail 5 für 1099 Euro: Am Style hat Marin mit zweifarbiger Lackierung und Tanwall-Reifen definitiv nicht gespart. Am günstigen Elffachantrieb der Shimano-Cues-Serie dafür schon. Ein flacher Lenk- sowie ein steiler Sitzwinkel zeugen von einem modernen Ansatz bei der Geometrie. Hiervon sollte das Marin weder im Up-, noch im Downhill aufgehalten werden.
  5. Merida Big.Nine 200 für 999 Euro: Meridas günstiges Hardtail baut auf einem schön gemachten Alu-Rahmen auf, der das Gewicht gerade noch im Rahmen hält. Eine klassisch angehauchte eher kurze Geometrie und ein steiler Lenkwinkel von 70 Grad dürften für ein agiles Handling in einfachem Gelände sorgen.
  6. Orbea Onna 10 für 959 Euro: Dass sich Orbea mit Design auskennt, merkt man auch am Alu-Rahmen des Onna. Dessen gemäßigte Geometrie prädestiniert das Bike für den vielseitigen Allround-Einsatz. Funktionales Ausstattungshighlight ist die Shimano-Deore-Elffach-Schaltung. Die 2,35 Zoll breiten Kenda-Reifen versprechen ein Plus an Dämpfung und Komfort.
  7. Radon Jealous 8.0 HD für 999 Euro: Radon wirbt mit satten Rabatten und bietet das halbwegs leichte Jealous 8.0 HD derzeit für 999 statt 1699 Euro an. Wer noch eines der Schnäppchen in der passenden Größe beim Online-Versender ergattern will, muss vermutlich schnell sein, denn die Ausstattungsgüte liegt deutlich über dem Preisniveau.
  8. Rose PDQ AL 1 für 1199 Euro: Das preiswerte Allround-Hardtail von Rose ist nicht nur das teuerste, sondern auch das neuste Bike in dieser Auflistung. 120 Millimeter Federweg und 2,4 Zoll breite Stollenreifen von Schwalbe, die leider mit günstiger Gummimischung kommen, rüsten das PDQ fürs Gelände.
  9. Specialized Rockhopper Comp für 975 Euro: Huch, ein Specialized in einer Liste günstiger Hardtails? Bekannt sind die Amerikaner eher für sündhaft teure Traumbikes. Das Rockhopper aber ist mit einem ästhetischen Rahmen aus Aluminium und einer Shimano-Deore-Schaltung noch auf dem Boden geblieben.
  10. Trek Marlin 6 Gen 3 für 899 Euro: Das schwere Marlin wirbt mit einem besonders günstigen Preis. Erstaunlich, da bereits für den aufwändigen Alu-Rahmen alleine 649 Euro aufgerufen werden. Die Hinterradachse ist zwar geschraubt aber nur fünf Millimeter dünn. Die Shimano Cues-Schaltung begnügt sich mit 10 Gängen.

Top 10 Race-Hardtails im Check

Cross-Country ist DIE Ur-Disziplin des Mountainbike-Sports; kein Wunder also, dass die Rennfeilen auch heute nicht nur auf den Racetracks dieser Welt gefragte Ware sind. Wir haben uns die zehn spannendsten Race-Hardtails herausgepickt, weiter unten findet ihr noch unseren Highlight-Test der besten Bikes der Saison.

Übersicht der Top 10 Race-Hardtails:

Modell Besonderheiten Preis (ab) Gewicht (ab)
CANNONDALE SCALPEL HT Lefty-Federgabel mit 110 mm Hub, flache Geometrie 2299 Euro ca. 1100 g (Rahmen)
BMC TWOSTROKE Progressive Geometrie, 67°-Lenkwinkel 2499 Euro 9,8 Kilo
BH BIKES Ultimate 820 g Rahmengewicht, 68°-Lenkwinkel 3599 Euro Keine Angabe
CERVÉLO ZHT-5 Moderate Geometrie, 907 g Rahmengewicht 5299 Euro 8,9 Kilo
CORRATEC REVO BOW Spektakuläres Oberrohr-Design 3799 Euro Keine Angabe
KTM MYROON 920 g Rahmen, Reifen bis zu 2,35" Breite 1899 Euro 8,7 Kilo
CANYON EXCEED Starkes Preis-Leistungs-Verhältnis, 853 g Rahmen (CFR) 1599 Euro Keine Angabe
SCOTT SCALE Progressive Geometrie, 847 g Rahmen (HMX SL) 2099 Euro Keine Angabe
SIMPLON RAZORBLADE IV Baukasten-System für individuelle Konfiguration 4099 Euro Keine Angabe
ROCKRIDER CROSS COUNTRY RACE 900 Preiskracher mit Carbon-Rahmen 2499 Euro Keine Angabe

Die 10 spannendsten Hardtails 2024

Glaubt man den Aufrufzahlen einschlägiger Suchmaschinen, sind wir alle ganz verrückt nach Hardtails. Wer einmal auf einem schnellen, stressfreien Bike durchs Gelände geflogen ist, der wird verstehen, warum der Charme eines Hardtails niemals alt wird. Ohne Heck-Federung verpufft keine Energie in wartungsaufwändigen Hinterbauten. Ohne das Zusatzgewicht von Lagern und Dämpfer sind viele leichte Hardtails nicht nur schnell, sondern auch echte Spaßmaschinen.

Noch dazu muss man per se kein Millionenerbe sein, um sich ein Hardtail-MTB gönnen zu können. Wer will, kann natürlich auch eine ganze Stange Geld für ein solches Sportgerät ausgeben, das auf den ersten Blick einfach aussieht. Bei genauerem Hinsehen wird jedoch schnell klar, warum hochgezüchtete Rennmaschinen, wie etwa das Pinarello Dogma XC, auch fünfstellige Summen kosten können.

Die 10 spannendsten Hardtails 2024:

  • VPace C4M: Leichtbau zum fairen Preis: Mit knapp unter 8,2 Kilo wiegt das VPace C4M weniger als ein kleiner Kasten Bier und kostet 3199 Euro.
  • Canyon Grand Canyon 8: Günstiger Einsteiger-Liebling: Für 1440 Euro bekommt man bei Canyon dank Direktversender-Konzept neben der Fox-Federgabel einen funktionalen Antriebs-Mix aus Shimano SLX und XT Komponenten.
  • Marin Alcatraz 24: Kinder-Bike mit Style: Dank Starrgabel bleibt das Gewicht auf dem Boden, während die Kids auf Pumptrack und Dirtline abheben können. Kostenpunkt für den kleinen Sprungteufel: 999 Euro.
  • Rose Bonero Plus 2: Leichtes Carbon-Hardtail mit Motor: Dank Hardtail-Rahmen aus Carbon und kompaktem TQ-Motor mit maximal 50 Newtonmeter Drehmoment bleibt das Gewicht schön niedrig. Ein leichtgewichtiger 360-Wattstunden-Akku sorgt für die schlanke Silhouette und natürliche Fahreigenschaften. Das Modell Bonero Plus 2 mit Shimano-XT-Antrieb kostet 4999 Euro.
  • Bike Ahead The Frame: Der Sieger nach Punkten: Das 8,3 Kilo leichte Bike Ahead The Frame. Dieser entsteht in Europa, genauer gesagt in Portugal, und kostet mit 1978,99 Euro trotzdem deutlich weniger als die Hochglanz-Produkte der meisten Konkurrenten.
  • Cube Reaction C:62 Pro: Der Publikums-Liebling: In der Pro-Ausführung mit Shimano-XT-Antrieb werden lediglich 1999 Euro für das 10,6 Kilo leichte Racebike fällig.
  • Trek Procaliber Gen 3: Racer mit der Extraportion Komfort: Preise starten ab 1999 Euro, Gewichte ab 10,58 Kilo.
  • Kona Unit X: Die Sorglos-Dampfwalze aus Stahl: Ganz leicht ist das Unit X mit 14,21 Kilo nicht, dafür hat das 1699 Euro günstige Mountainbike mit Starrgabel ganz andere Qualitäten.
  • Ghost Lector HT Worldcup 30: Länger als ein Enduro, leichter als ein Gravelbike: Preise für das potente Carbon-Hardtail starten bereits ab 2299 Euro.
  • Liv Lurra E+: E-MTB-Hardtail speziell für Frauen: Preislich startet das E-MTB bei 3499 Euro.

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