Andalusien ist nicht nur ein Motorrad-Paradies. Da liegt es nahe, eine Empfehlung für die „Erfahrung“ dieser Traumgegend zu schreiben. Zwischenzeitlich habe ich viele Ecken dort kennengelernt und kann dir deshalb ein paar schöne Ziele empfehlen, vor allem wenn du dich für eine Rundreise entscheidest. Dabei ist es eher egal, ob du mit dem Auto bzw. Spar dir pauschalisierte Reiseprogramme in der geführten Gruppe und schau dir Andalusien auf eigene Faust an, denn das klappt ganz prima. Ich empfehle dazu einen Flug, ein Mietfahrzeug, booking.com und die folgenden Tipps.
Anreise und Ausgangspunkt: Málaga
Hier wirst du landen und der Flughafen Málaga Costa del Sol (Flughafencode AGP) ist der grösste Flughafen in Andalusien. Aus Deutschland kommst du da ziemlich einfach hin, z.B. Falls du einen Mietwagen benötigst, empfehle ich dir wärmstens Malagacar. Die sind seriös und haben wirklich preiswerte Fahrzeuge. Málaga, bzw. die Gegend um Málaga wird daher deine Basis sein.
Málaga entdecken
Einer meiner Lieblingspunkte in Málaga sind die Markthallen (Calle Atarazanas 10, 29005 Málaga). Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und vom frühen Morgen bis zum frühen Nachmittag empfehle ich den Besuch. Tipp: Setze dich nach einem ausgedehnten Rundgang direkt vor die Tore der Halle unter die Schirme und lass dir von den Kellnern wunderbare Tapas frisch an den Tisch servieren, idealerweise mit einem Gläschen Wein. Der Hafen bietet an der Promenade (Passeo del Muelle Uno) Restaurants, Bars und Shops. Direkt südlich vom Platz geht die bekannteste Einkaufsstrasse Málagas in Richtung Süden ab, die „Calle Marques de Larios“.
Das sind die Ruinen der Burganalage, nur einen Steinwurf neben der Alcazaba und mit einem tollen Blick über Málaga , inklusive Hafen und Stierkampfarena.
Spektakuläre Ausflugsziele in Andalusien
Caminito del Rey
Der Caminito del Rey ist ein etwa drei Kilometer langer Klettersteig (One-way!) mit absolut spektakulären Ausblicken in eine Felsschlucht. Alles was du brauchst ist etwas Zeit, schönes Wetter und festes Schuhwerk, wobei ich mit gescheiten Turnschuhen da schon gut klarkomme. Tickets musst du allerdings vorab im Internet buchen, was du hier erledigen kannst. Die Tickets sind zu normalen Zeiten, vor allem während der Saison (völlig zu Recht) schon Wochen vorher ausgebucht. Plane den Besuch also rechtzeitig.
Es gibt Tickets mit und ohne Guide. Die Guides erzählen dir auf der Tour viel Wissenswertes (Englisch) zum Caminito, aber die Wanderung ist ohne Guide nicht weniger fantastisch. Ob du also das Ticket mit oder ohne Guide buchst, ist zweitrangig und hängt nur von deinen Wünschen ab. Der Endpunkt der Wanderung ist der kleine Ort El Chorro, von wo aus dich ein Autobus (Gebühr im Ticketpreis enthalten) wieder zurück in Richtung Tunneleingang bringt. Wenn du irgendwie die Möglichkeit hast, den Caminito del Rey zu besuchen: Mach!
Praktisch direkt neben dem Caminito del Rey gehen wir mal kurz in die Geschichte Andalusiens zurück: Als die Araber Andalusien eingenommen hatten, waren die sogenannten Mozaraber die geduldete christliche Minderheit. Sie haben sich in den Bergen Andalusiens einige Verstecke gebaut und von dort aus Widerstand geleistet. An der Strasse gibt es eine kleine Bude, an der du die 3 Euro Eintritt zahlst und dann den kleinen, kurzen Fussweg nach Bobastro in Angriff nimmst.
Torcal de Antequera
Torcal ist relativ unbekannt, was ich überhaupt nicht verstehen kann, dabei ist Torcal für mich eines der grossen Highlights in Andalusien. Torcal, bzw. Schau dir die Gipfel und Spitzen der Felsformationen an. Der Weg nach Torcal führt dich am besten über „Villanueva de la Concepción“ und dann weiter auf der A-7075 nördlich in Richtung Antequera. Torcal kostet keinen Eintritt und du kannst entweder den gelben (langen, ca. 80 Min.) oder grünen (kurzen, ca. 45 Min.) Weg nehmen.
Sierra Tejeda
Die Sierra-Tejeda-Runde ist eine meiner bevorzugten Motorradtouren (geht natürlich auch mit dem Auto), weil die Sierra Tejeda (Höchster Punkt ist der La Maroma mit 2.068 Metern) praktisch direkt vor meiner Haustür liegt und man eine wunderschöne, lockere Tagestour daraus machen kann. Abseits der Strasse gibt es auch kilometerlange Schotterpassagen über Stock und Stein, über Hügel und durch Wälder. Übrigens gibt es seit Ende 2020 zwischen den beiden Orten Canillas de Aceituno und Sedella den „Kleinen Caminito del Rey“ mit dem Namen „El Saltillo„. Am Ende kannst du in La Herradura den Strand geniessen oder in Nerja stoppen und Essen gehen.
Wenn du für die Sierra-Tejeda-Runde eine gute Übernachtungsmöglichkeit benötigst, ist das Cortijo Bravo bei Vélez-Málaga exzellent und eine sehr gute Wahl (gibt es häufig günstig bei booking.com).
Nerja
Nerja (gesprochen Nercha) ist als Stadt nicht wirklich bekannt, aber es gibt zwei empfehlenswerte Punkte dort, nämlich die sehenswerten Höhlen und die City mit den „Balcóne de Europa“. Etwas östlich der Stadt liegen die erst 1959 per Zufall entdeckten, riesigen Höhlen von Nerja, von denen man sich einen grossen Teil auch ansehen kann. Fahre für die Höhlen zum Parkplatz direkt am Eingang.
Puerta del Sol
Die Puerta del Sol ist sogar bei machen einheimischen Motorradfahrern unbekannt, was ich gar nicht verstehe. Die Strasse hinauf auf die Passhöhe auf gut 1.000 Meter ist wunderschön und man kann auch abgelegene Schotterstrecken dorthin fahren. Wenn man die Sierra-Tejeda-Runde fährt, kann man die Offroad-Passage zwischen Zaffaraya und der Puerta del Sol (aber nur mit einem geeigneten Motorrad) auch gut verbinden und einbauen. Empfehlenswert ist zum Abschluss ein Schlenker in Richtung Comares.
Sierra Nevada
Die Sierra Nevada ist das höchste Gebirge der iberischen Halbinsel und der höchste Gipfel ist der Mulhacén mit 3.482 Meter, das darf man also schon mal als Berg bezeichnen!
Ronda
Sehenswert ist die Altstadt mit der extrem hohen Puente Nuevo, einer im 18. Jahrhundert erbauten Steinbrücke, die eine 120 Meter tiefe Schlucht überspannt. Nicht weniger schön und ebenso alt ist die Stierkampfarena „Plaza de Toros“ in Ronda, die als eine der schönsten in Spanien gilt. (Ich finde die Arena in El Puerto de Sta María bei Cádiz mindestens ebenso toll).
Spätestens wenn du von Ronda wegfährst, nimmst du am besten die A-366 nach El Burgo.
Tarifa
Die engste Stelle liegt bei Tarifa, ca. Tarifa ist eine schöne Stadt! Nach der Tour gehst du die paar Schritte vom Hafen östlich in die Altstadt Tarifas zum Tapas essen.
Weitere Sehenswürdigkeiten in Andalusien
Das waren jetzt meine Empfehlungen für Andalusien. Natürlich gibt es noch wesentlich mehr Sehenswürdigkeiten und schöne Orte in Andalusien, aber ich empfehle für deinen ersten Besuch im Süden Spaniens die hier genannten, vor allem bei einer Rundreise auf eigene Faust.
- Granada: Granada erreichst du von Málaga aus mit dem Fahrzeug in eineinhalb Stunden über die Autobahn. Granada war seit 711 der Hauptsitz der Mauren, die dort mit der Alhambra eine riesige Festung erbaut haben. Die Alhambra ist für Spanien das, was Schloss Neuschwanstein für Deutschland ist und seit 1984 Weltkulturerbe. Mache nicht den Fehler, den Zeitbedarf für die Alhambra zu unterschätzen.
- Cádiz: Cádiz ist eine wirklich schöne Hafenstadt mit sehenswerter Altstadt. Westgoten, Wikinger, Mauren, Barbaren, Engländer: Alle haben sie Cádiz im Mittelalter erobert. (Wer will nochmal, wer hat noch nicht?) Cádiz wurde so oft geplündert, zerstört und niedergebrannt, dass die spanischen Geschichtsschreiber wunde Finger bekamen. Da Cádiz auf einer Halbinsel liegt, rate ich davon ab, mit dem Fahrzeug (es sei denn, du hast dein Motorrad dabei) dorthin zu fahren. Suche dir lieber etwas auf dem Festland, zum Beispiel in „El Puerto de Sta María“ und fahre mit der Fähre nach Cádiz, das ist wesentlich entspannter.
- Sevilla: Die Hauptstadt der autonomen Region Andalusien liegt etwa 120 Kilometer nördlich von Cádiz im Hinterland und ist eine der heissesten Regionen Spaniens. Im Hochsommer solltest du dir den Besuch von Sevilla also gut überlegen. Die Anzahl der Sehenswürdigkeiten in Sevilla ist nahezu unüberschaubar, darunter auch das Grab von Christoph Kolumbus in der imposanten Kathedrale.
- Córdoba: Die drittgrösste Stadt Andalusiens liegt schon recht weit im Hinterland, etwa 160 Kilometer von Malaga entfernt.
- Costa de la Luz: Zwischen Cádiz im Norden und Tarifa im Süden liegt dieser idyllische Abschnitt der Costa de la Luz (Küste des Lichts). Schau dir „Zahara de los Atunes“ an, ein kleiner Ort, der als Zentrum des Thunfischfangs gilt.
- Cabo de Gata und Tabernas: Zwei Spots finde ich ganz im Osten Andalusiens noch interessant, nämlich den Naturpark „Cabo de Gata“ direkt an der Küste mit einem wunderschönen Strand und Tabernas. In Tabernas wurden jede Menge Western-Filme (z.B.
Vermeiden Sie diese Orte
- Marbella: Ich habe Marbella noch immer nicht verstanden. Marbella hat vor allem im Norden, in Richtung Berge, ausgedehnte Villenviertel, die du nicht findest, weil die Leute die etwas haben nicht wollen, dass du davon etwas siehst. Bevor du dorthin kommst, müsstest du aber den erheblichen Verkehr zwischen den Betonsünden ertragen, um dich dann in einer Umgebung zu verirren, aus der du möglichst schnell flüchten willst.
- Gibraltar: Grob 34.000 von der EU abgekoppelte Einwohner quetschen sich auf 6,5 Quadratkilometer, von denen ein erheblicher Teil wegen eines ungünstig gelegenen Felsbrockens unbewohnbar ist. Vorher musst du dich jedoch an der Grenze anstellen, wovon ich mit Fahrzeug unbedingt abraten würde, es sei denn, du wolltest immer schon mal die Landebahn eines Flughafens kreuzen oder hast gerade eine Offshore-Briefkastenfirma gegründet.
- Torremolinos: Mach einen grossen Bogen um Torremolinos! So.
Mautgebühren und Parken
Die Autobahn AP7 ist zwischen Torremolinos und Torreguadiaro mautpflichtig (und auch recht teuer!). Alternativ kannst du ohne Maut die etwas südlich der AP7 verlaufende Schnellstrasse A7 fahren, die aber besonders in der Gegend um Marbella und Estepona viel Verkehr hat. Das Parken mit dem Pkw ist in den meisten Orten eine Herausforderung. Parkraum ist überall knapp und teuer.
Beste Reisezeit für Andalusien
Andalusien geht eigentlich immer, aber auch hier gibt es Jahreszeiten. Im Hochsommer kann es sehr heiss werden, was speziell auf dem Motorrad unangenehm sein kann. Im „Winter“ besteht die Möglichkeit, einen Regenschauer zu erwischen am besten im Januar und Februar, evtl. Sehr gut und klimatisch angenehm für eine Rundreise sind z.B. die Monate April bis Juni und September bis November. Das aktuelle Wetter von Malaga gibt es z.B.
Routen Vorschläge für eine Motorradreise
Die jüngere Generation Spanier spricht Englisch, aber oft hast du mit Englisch wenig Chancen.
- Tag 4: Nerja inkl.
- Tag 5: Puerta del Sol-Runde inkl.
- Tag 6: Sierra Nevada (ggf.
- Tag 9: Tarifa inkl.
Benzinpreise
Superbenzin liegt bei ca. 1,24 EUR, an reinen Automatentankstellen auch mal 10 Cent weniger, Super plus liegt immer ca. Auch hier ist es teurer geworden. Superbenzin liegt jetzt bei ca.
Beispielreise: 8 Tage Motorradurlaub in Andalusien
Die brauchst du nicht suchen, du wirst sie ganz automatisch erleben wenn du z.B. 15.05. - 22.05.25 Tag 1) Eigene Anreise nach Malaga. Treffpunkt ist das 4-Sterne Gran Hotel in Malaga. Direkt am Meer. Das ist die Unterkunft für die nächsten 7 Tage. Abends erfolgt eine Begrüßung und eine Einweisung (Die eigene Anreise kann mit eigenem Motorrad erfolgen oder es kann vor Ort auch ein Motorrad gemietet werden. Hierbei vermitteln wir gerne)
Tag 2: El Torcal & Montes de Málaga
Tour 1) El Torcal & Montes de MálagaBerg - und Talfahrt zum Torcal Gebirge und über die Höhenstraße Montes de MálagaNach einer halben Stunde Autovia vorbei an Málaga tauchen wir ein in einen Tag moderater Auf - und Abstiege mit unzähligen Kurven auf kaum befahrenen Straßen.Höhepunkt des ersten Tagesabschnittes durch eine abwechslungsreiche Landschaft ist der Aufstieg zum El Torcal, einem über 1000 m hohen Karstgebirge, in dasdie Errosion unglaubliche Formen gezaubert hat. Bei klarem Wetter reicht der Blick über das Meer bis hinüber nach Marokko.Wir verlassen das Gebirge Richtung Antequera. Dort reicht der Blick über das Castillo hinüber zum Schlafenden Indianerhäuptling. Über ruhige alte, kaum noch befahrene Wege erreichen wir nach einer Stärkung in einer sehr alten Venta den Puerto del Sol, einem bei Radlern beliebten Anstieg mit Blicküber die Axarquía Richtung Meer. Serpentinen führen uns hinab ins Tal.
Tag 3: Gaucin und Júzcar
Vorbei am schönen Ort Casares erreichen wir Gaucin. Aufstiege und Abstiege wechseln sich ständig ab. Vorbei an Ronda tauchen wir ein in die Serranía de Ronda. Auf abgelegenen Wegen in einem riesigen Kessel besuchen wir das ehemalige Schlumpfdorf Júzcar. Ca 290 km
Tag 4: Sierra de las Nieves & Guadalteba
Tour 3) Sierra de las Nieves & GuadaltebaNatur pur und überraschende LandschaftswechselNach gut 20 Minuten entlang der Küste steigt die Strecke bei Marbella vorbei am ersten "Weißen Dorf" Ojén kurvenreich hinauf in die Sierra de las Nieves.Bei Monda verlassen wir die Hauptstraße und folgen fortan wenig befahrenen Wegen durch eine typisch andalusische Landschaft bis Casarabonela.Auf einer engen Bergstraße steigt die Strecke an zum Puerto Martínez und wir tauchen ein in eine atemberaubende Kulisse der Comarca Guadalteba.Wir kreuzen erstmals Ardales und umrunden fortan das Bergmassiv, das den berühmten Caminito del Rey (Königsweg) umschließt.Vorbei an Stauseen und stets auf kaum frequentierten Straßen erreichen wir El Chorro mit dem Blick auf den atemberaubeden Abschluß des Königsweges.Nach dem Anstieg zu einem Aussichtspunkt erreichen wir erneut Ardales, um bei Bedarf eine Mittagspause einzulegen.Hiernach geht es zurück in die Täler Richtung El Burgo und weiter nach Serrato. Nach einer eindrucksvollen Schleife erreichen wir Carratraca und nehmen den altenWeg nach Alora, der das Hinterland früher mit Málaga verband, bevor eine Schnellstraße gebaut wurde. Die Straße liegt im Dornröschenschlaf, ist aber noch gut befahrbar ca 290 km
Tag 5: Sierra de Grazalema
Tour 4) Sierra de GrazalemaBesondere Orte und abgelegene WinkelAuf Überlandstraßen überbrücken wir knapp 120 km hinein ins Gebirge. Bei Cuevas del Becerro folgen wir fortan wenig befahrenen Routen an besondere Orte.Setenil de las Bodegas ist so ein Ort, dessen Zentrum in eine Lücke des Flusses Trejo eingebettet ist. Felsüberhänge bilden eine natürliche Decke über den Wegen.Olvera taucht plötzlich auf und bietet ein majestätischen Anblick. Ein Abstecher an den letzten Naturstrand Cabopino ist beabsichtigt. Ca 360 km
Tag 6: Ronda, Tarifa & Gibraltar
Tour 5) Ronda, Tarifa & GibraltarGebirgsroute an den südlichsten Punkt des europäischen Festlandes mit Besuch von Gibraltar / Mittelmeer und Atlantik treffen sichÜber Alozaina und El Burgo führt die Straße hinauf in eine besondere Landschaft, die teils an die Alpen erinnert, nach Ronda.Ronda liegt auf einem Berggipfel und besitzt eine atemberaubende Schlucht, die wir uns von der berühmten Puente Nuevo aus ansehen; auch ein Abstecher hinab in dieSchlucht mit Blick hinauf zur Stadt folgt. Hiernach verbringen wir knapp 90 km im Gebirge auf breiten kurvenreichen Straßen mit abschließendem Aufstieg zum Castillo de Castellar.Wir nähern uns Algeciras mit Blick auf den Felsen von Gibraltar und die Höhenzüge Marokkos. Hügelig geht es Richtung Tarifa, dem südlichsten Punkt des europäischen Festlandes.Den Blick auf Afrika gerichtet erreichen wir Mittelmeer und Atlantik, nur durch einen Sprung voneinander getrennt. Ein Abstecher zur sehenswerten Düne von Valdevaqueros ist möglich.Wir verlassen diese besondere Gegend und steuern die Grenze von Gibraltar an. Ca 410 km
Tag 7: Sierra Nevada
Tour 6) Sierra Nevada Königsetappe ins HochgebirgeHeute ist Sitzfleisch und Konzentration gefordert. Nach einer Überbrückung von knapp 100 km verlassen wir bei Torrox die Autovia und folgen der alten Nationalstrasseentlang der Küste Richtung Almeria. Über unzählige Kurven stets mit Blick aufs Meer erreichen wir Almuñécar. Hier schrauben wir uns in der Folge von 0 m.ü.M auf finalstattliche 2550 m.ü.M. in der Sierra Nevada. Wir passieren den beliebten Mirador de la Cabra, überqueren hinter Monachil den El Purche Pass hinauf bis zum Endpunktder Strasse bei Hoya La Mora. Es kann kühl werden, hier liegt oftmals noch Schnee. Der Ausblick entschädigt sämtliche Strapazen.Über kleine abgelegene Wege steuern wir hinab Richtung Güejar Sierra zum Meson Barranco San Juan; einem engen Tal, das hier so gar nicht vermutet wird.Wir verlassen das Hochgebirge und folgen Gebirgsstrassen Richtung Ventas de Zafarraya bevor es wieder von immer noch 1000 m.ü.M. hinab in den KüstenortBenajarafe führt. P. 1.499Doppelzimmer € p. P.
Weitere Routen Vorschläge
- Sierra de Aracena y Picos de Aroche: Ungefähre Streckenlänge: Die Strecke beträgt etwa 175 Kilometer. Empfohlene Reisezeit: Herbst und Frühling sind die besten Zeiten.
- Tarifa nach Los Caños de Meca: Ungefähre Streckenlänge: rund 70 Kilometer. Empfohlene Reisezeit: Herbst, Sommer und Frühjahr sind die schönsten Jahreszeiten.
- Route durch die Sierra Morena: Patronato Turismo Provincial de Cádiz. Auf dieser Strecke werden Sie acht Dörfer mit weißen Häusern in den Bergen der Sierra Morena kennenlernen.
- Guadix nach Dúrcal (Sierra Nevada): Route mit außergewöhnlichen Panoramablicken zwischen den Bergen, die sich bis zum Costa Tropical de Granada erstrecken.
- Almería und Cabo de Gata: Ungefähre Streckenlänge: rund 115 Kilometer. Empfohlene Reisezeit: Herbst, Sommer und Frühjahr sind die schönsten Jahreszeiten.
Geführte Motorradreisen
Bei allen Ihren gebuchten Motorradreisen mit uns empfangen wir Sie am Flughafen in Malaga bzw. Für die selbsgeführten Reisen (individuelle Motorrad-Rundreisen, Standortreise, etc.) erhalten Sie von uns ausreichend Info- und Kartenmaterial, damit Sie Ihre Motorradtouren bzw. touristischen Besuche sorglos planen und durchführen können. Ebenso stehen wir Ihnen bei Ankunft bzw. Übergabe der Leihmotorräder stets für ein kleines Infogespräch mit Tipps zu den Motorradtouren zur Verfügung. Bei geführten Gruppenreisen findet im Hotel am Abend des Ankunftstages ein Info-Treffen statt, bei dem Sie Ihren deutschsprachigen Reiseleiter kennenlernen und nähere Informationen zu Ihrer gebuchten Reise und den Touren erhalten werden.
Egal ob Themenausfahrten rund um den Standort Málaga oder Mehrtagestouren mit Übernachtungen an den Tageszielen in ganz Andalusien - wir nutzen jeden der über 300 Sonnentage und jede der über 100.000 Kurven, um die zahlreichen Sehenswürdigkeiten, Strände, Bergpässe und die andalusische Küche in vollen Zügen zu genießen.
Packliste und Ausrüstung
Alle unsere Leihmotorräder besitzen einen Topcase. Alle BMW-Modelle sowie die Strassenenduros (Yamaha) sind mit einem kompletten Koffersystem ausgestattet. Bitte reduzieren Sie Ihr Gepäck auf ein Minimum, da nur ein begrenzter Stauraum zur Verfügung steht. Tankrucksack, Helme, Seitenpacktaschen (Cordura-Stoff), Ram-Kugel Halterungen, usw. stellen wir Ihnen auf Anfrage kostenlos zur Verfügung. Bitte kontaktieren Sie uns, falls Sie noch weitere Fragen haben oder Wünsche haben.
Beispiel einer 7-Tage Tour ab Ronda
First, you ride along the coastal road to Marbella, Mecca of the rich and beautiful, before you head from San Pedro to Ronda in the afternoon, your destination for today's stage. The traditional bullring of Ronda was opened in 1785, the city itself is situated at the 100 metre deep gorge of the Tajo River and is accessed via the imposing "Puente Nuevo“ bridge.
Destination: Ronda
Distance / duration: 230 km / 4 h
Highlights: Serrania de Ronda, route from San Pedro de Alcantara to Ronda, Tagus Gorge and Old Town in Ronda.
Tag 2: Ronda - Sevilla
Not far from Ronda you will find a number of smaller mountain ranges, like Sierra Grazalema. Here you can expect magnificent landscapes and roads that are made for your motorbike. Curves, smooth asphalt and beautiful views of the Strait of Gibraltar and the White Villages of Andalusia are the scenery on your way to the Atlantic Ocean and on to Arcos de la Frontera and Seville, the capital of Andalusia.
Destination: Seville
Distance / duration: 370 km / 6.5 h
Highlights: Cork oak forests of Sierra de Grazalema, Puerto de Palomas, Tarifa, Strait of Gibraltar, lunch stop at the Atlantic Ocean, white villages.
Tag 3: Sevilla
Andalusia's capital is also the region's most fascinating destination. It is hard to escape its unique charm: Seville is elegant, historic and proud, but also welcoming, friendly and vibrant. The huge cathedral with its famous bell tower, the Giralda, is just one of the many sights you will discover today. The Plaza de España in Seville is one of the most famous squares in Spain, and if you're lucky, you might even get to see flamenco dance and music up close.
Highlights: Walking tour of Seville, Plaza de España, Giralda Cathedral, Alcázar
Tag 4: Sevilla - Córdoba
The route takes you further into the rugged mountain terrain and gorges of Sierra Morena. The fantastic roads through this nature park in the north of Andalusia are unique and take you to Cordoba, which was the capital of the Moorish Empire during its political and cultural heyday.
Destination: Cordoba
Kilometres / duration: 245 km / 4.5 h
Highlights: Sierra Morena, Medina Azahara, Mezquita (mosque/cathedral of Cordoba), Old Town of Cordoba
Tag 5: Córdoba - Granada
Even though today's agenda includes a visit to the Alhambra palace, one of the most important Spanish cultural sites, there is still plenty of motorbike fun to enjoy. Your route takes you over stunning mountain passes and through olive groves, past poppy fields and reservoirs, before approaching Granada.
Destination: Granada
Kilometres / duration: 250 km / 4.5 h
Highlights: Sierra Subbética, Sierra Huétor, Alhambra, Mirador San Nicolas, Gypsy Quarter, Medresa Yusufia
Tag 6: Granada - Málaga
Before you return to your starting point in Málaga today, a winding passage through the Sierra Nevada awaits you. It is one of the most important skiing and hiking areas in Spain, with ideal conditions on the slopes in winter and perfect motorbike routes the rest of the year.
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