Anfänger Motorrad Chopper Modelle: Der Ultimative Guide

Du bist auf der Suche nach einem neuen Motorrad? Im 1000PS Marktplatz und in der 1000PS Marktplatz App finden sich tausende Angebote. Doch wie das richtige Modell finden? Dieser Ratgeber richtet sich an alle Chopper und Cruiser Einsteiger inkl. Leitfaden zum Kauf eines Choppers.

Was sind Chopper und Cruiser?

Die Bezeichnung Cruiser wurde vom englischen Verb „to cruise“ abgeleitet, was eine gemütliche Fahrweise umschreibt. Als Kategorie-Bezeichnung für Motorräder wurde der Begriff Cruiser in den 1990er-Jahren eingeführt. In der Regel sind damit schwere, flachgestreckte Motorräder mit einer tiefen Sitzposition gemeint. Weitere typische Eigenschaften sind breite Lenker, viel Chrom und üppig dimensionierte Schutzbleche. Stilistisch orientieren sich moderne Cruiser oft an den großen Komfortmodellen der 1930er-Jahre aus amerikanischer Produktion.

Heutige Cruiser weisen zudem viele Ähnlichkeiten mit Chopper-Modellen auf. Wie diese werden auch viele Cruiser von langhubigen V2-Motoren angetrieben. Die Motoren eignen sich vor allem zum entspannten und zugleich kraftvollen Dahingleiten. Im Gegensatz zum Chopper bietet der Cruiser in der Regel einen besseren Langstreckenkomfort. Neben typischen V2-Modellen wurden von Triumph oder Honda auch Cruiser mit Drei- sowie Sechszylindermotoren gebaut.

Stilprägend für Chopper-Motorräder sind ein hoher Lenker, eine weit vorn liegende Fußrastenanlage und Gangschaltung sowie eine vergleichsweise tiefe Sitzposition. Die Bikes sind weniger für eine sportliche Fahrweise gedacht, sondern mehr auf ein entspanntes Fahren auf Langstrecken mit relativ wenig Kurven ausgelegt. Viele Modelle sind allerdings hart gefedert, worunter ihre Tourentauglichkeit leidet. Cruiser, die den Choppern ähneln, bieten etwas mehr Bequemlichkeit.

Chopper vs. Cruiser: Die Unterschiede

  • Chopper: Hoher Lenker, weit vorn liegende Fußrasten, tiefe Sitzposition, individuell gestaltet (Custom Bikes).
  • Cruiser: Tiefe Sitzposition, hohes Drehmoment im niedrigen Drehzahlbereich, besseres Kurvenverhalten, auf Bequemlichkeit ausgerichtetes Chassis.

Warum Chopper/Cruiser als Einsteigermotorrad?

Diese haben gleich mehrere Vorteile, einer davon ist der niedrigen Schwerpunkte und durch meist mehr Hubraum dennoch genug Leistung zu bekommen, um zügig voranzukommen.

Vor- und Nachteile

  • Vorteile:
    • Niedriger Schwerpunkt
    • Genug Leistung für zügiges Fahren
    • Gemütliche Fahrweise
  • Nachteile:
    • Schwieriger zu fahren als andere Motorräder (langer Radstand, tiefer Schwerpunkt, andere Fahrdynamik)
    • Harte Federung bei vielen Modellen

Top 5 Nippon Cruiser für Anfänger

Um unseren Userinnen und Usern bei der Suche nach einem neuen Motorrad oder einen neuen Roller einen einfachen Überblick geben zu können, bieten wir seit 2017 die Top 5 Listen der 1000PS Crew an. Diese Top 5 Listen erstellen wir für die wichtigsten Anforderungen und beinhalten aktuelle Neue- und gebrauchte Motorräder und Roller. Die Listen haben keinen absolutistischen Anspruch und sind auch nicht vollständig. Aber sie bieten in jedem Fall eine großartige Unterstützung bei dem Beginn einer Suche nach einem neuen Bike.

  1. Kawasaki VN 800:

    Platz 1 der Nippon Cruiser war auch bereits in den Top 5 der besten Kawasakis vertreten: die Kawasaki VN 800. Dass sie eine 1:1 Kopie einer Harley Davidson ist, versucht sie erst gar nicht zu verstecken. Insbesondere mit dem großen Scheinwerfer, der an den der Fat Boy erinnert. Die Gabelverkleidung und die Starrrahmen Optik schreien nach amerikanischen Cruisern. Kawasaki trifft damit die einzig gültige Formensprache, wie Zonko meint. Einzig der Kettenantrieb mag den ein oder anderen Cruiser-Fahrer abschrecken, wenn ein Keilriemen bevorzugt wird.

  2. Suzuki Intruder 1400:

    Die Suzuki Intruder war auch mit einem 600er und einem 800er Aggregat verfügbar, die Intruder 1400 ergattert aber Platz 2. Der V2 mit langem Hub und Vierventilkopf dreht sehr weit und übermittelt damit ein sehr angenehmes Ansprechverhalten. Das Handling enttäuscht im Gegensatz dazu. Trotzdem ist die Suzuki Intruder 1400 flach gebaut und verfügt über ein schmales Vorderrad, was Anfänger zusprechen sollte. Das Trockengewicht von 260kg bleibt auch kontrollierbar. Preise liegen circa bei 4.000 Euro, wofür man einen schönen Cruiser mit Kardanantrieb bekommt. Laut der 1000PS Community sind Bremse und Federbein die beiden Schwachstellen auf die man achten sollte. Auch eine Investition in bessere Teile wird empfohlen.

  3. Honda Shadow 600:

    Auf Platz 3 liegt Motorrad, das schlichtweg nicht umzubringen ist. Deswegen sieht man auch noch heute viele von ihr auf der Straße. Die Rede ist von der Honda Shadow 600. Der Motor stammt direkt aus der Honda Transalp und verfügt über seinen sehr runden Lauf. Wie schon die Kawasaki VN 800, kopiert auch die Shadow 600 die Optik einer Harley Davidson. Diesmal ist es jedoch die Softail. Außerdem ist das wassergekühlte Aggregat optisch so gestaltet, dass es den Eindruck eines luftgekühlten V2 macht. Mit dem Gewicht von 196kg vollgetankt, ist die Honda Shadow 600 der leichteste Nippon Cruiser dieser Top 5 Liste.

  4. Yamaha Virago 535:

    Platz 4 ist wohl der Inbegriff der Verachtung. Harley Davidson Fahrer haben sie einfach gehasst: die Yamaha Virago 535. Trotzdem waren die Verkaufszahlen hervorragend, denn die Virago kam mit vielen Motorkonfigurationen. Für einen Soft Chopper verfügt die Virago 535 über gutes Handling und ein angenehmes Fahrwerk. Das Gewicht von 197kg war gering, wodurch sie auch für Einsteiger sehr interessant wurde. Langsam war die Yamaha aber nicht. 7,5 Sekunden dauert der Sprint auf 100 km/h, bei 159 km/h endet der Spaß. Angetrieben wird mit einem wartungsarmen Kardan. Die Yamaha Virago 535 gilt als recht wertstabil, Preise gehen aber schon ab 1.500 Euro los.

  5. Honda VF 750 C Magna:

    Der Nippon Cruiser auf Platz 5 ist definitiv ungewöhnlich und konkurrenzlos. Die Rede ist von der Honda VF 750 C Magna. Als einziges Bike dieser Liste, kann die Honda Magna als sportlich bezeichnet werden. Ihr V4 leistet 88 PS und läuft über 200 km/h. Leider hat sie damit nicht in die Cruiser Liga gepasst, weswegen die Verkaufszahlen auch in Grenzen blieben. Vielleicht war sie schlichtweg zu sportlich, die Honda musste man nämlich bis zum Drehzahlbegrenzer drehen. Auch das Fahrverhalten hat eher an das eines Sportmotorrads, anstatt an das eines Cruisers erinnert. Somit ist sie wirklich spannend zu fahren, die Honda Qualität spricht im Alltag für sich. Die letzte Generation wurde bis 2003 gebaut, Exemplare mit geringer Laufleistung sollten also zu finden sein.

A2-Cruiser mit breiten Reifen im Überblick (Bobber)

MOTORRAD zeigt 10 spannende Modelle.Klassisch, stilvoll und erschwinglich - im Idealfall vereinen Bobber-Bikes in der A2-Klasse diese Eigenschaften. Für Fahrer, die die Kombination aus coolen Retro-Designs und moderner Technik suchen, bieten die Bobber-Modelle einen besonders markanten Look mit breiten Reifen, tiefem Sitz und minimalistischem Styling. Im Hinblick auf Leistung und Ausstattung bieten die Modelle für kleines Geld teilweise viel.

In diesem Abschnitt werden einige interessante A2-Cruiser (Bobber) Modelle vorgestellt:

  1. Benda Napoleon Bob 500:

    Die Benda Napoleon Bob 500 zeichnet sich durch ihre Hossack-Vorderradführung aus. Ihr flüssigkeitsgekühlter 496-cm³-Zweizylindermotor leistet 50 PS. Ein minimalistisches Design mit kurzem Heck betont den Bobber-Charakter. Informationen zur Markteinführung in Deutschland und zum Preis sind derzeit nicht verfügbar.

  2. Benelli Leoncino Bobber 400:

    Die Benelli Leoncino Bobber 400 erweitert die Leoncino-Familie um ein stylisches Modell in der A2-Klasse. Angetrieben von einem neu entwickelten V-Twin-Motor mit 384,5 cm³ Hubraum, leistet sie 34,5 PS bei 8.000 U/min und bietet ein Drehmoment von 36 Nm bei 4.500 U/min. Der Riemenantrieb sorgt für eine direkte Kraftübertragung ans Hinterrad. Die niedrige Sitzhöhe von 730 mm, breite 16-Zoll-Reifen (130/90-16 vorn, 150/80-16 hinten) und Lenkerendspiegel unterstreichen das typische Bobber-Feeling. Die Markteinführung in Deutschland ist für Mai 2025 geplant. Preis: 5.999 Euro.

  3. Hanway B40 Bobber:

    Die Hanway B40 Bobber präsentiert sich als klassischer A2-Bobber mit einem wassergekühlten Reihenzweizylinder-Motor des chinesischen Herstellers Zongshen. Mit einem Hubraum von 401 cm³ leistet sie 44 PS (32 kW) bei 9.500 U/min und bietet ein maximales Drehmoment von 34 Nm bei 8.000 U/min. Die 16-Zoll-Räder sind mit Reifen der Dimensionen 130/90-16 vorn und 150/80-16 hinten ausgestattet. Mit einem Radstand von 1.518 mm und einer niedrigen Sitzhöhe von 690 mm eignet sich die B40 besonders für kleinere Fahrerinnen und Fahrer. Die Markteinführung in Deutschland ist für März 2025 geplant, mit einem Preis von 6.250 Euro zuzüglich 249 Euro Liefernebenkosten.

  4. Honda CMX 500 Rebel:

    Die Honda CMX 500 Rebel bleibt ein Klassiker unter den A2-Bobbern. Ihr 471-cm³-Zweizylindermotor liefert 46 PS. Mit tiefem Sitz, kurzen Schutzblechen und breiten Reifen bietet sie den typischen Bobber-Stil. Details zur Markteinführung der 2025er-Version in Deutschland und zum Preis sind aktuell nicht bekannt. 2024 kostete die 500er noch 7.340 Euro inklusive Überführung.

  5. Jawa 42 Bobber:

    Die Jawa 42 Bobber vereint klassisches Design mit modernen Elementen und bleibt ihrer Retro-Ästhetik treu. Angetrieben wird sie von einem 294,7-cm³-Einzylindermotor, der 27 PS bei 6.800 U/min leistet und ein maximales Drehmoment von 27,03 Nm bei 5.750 U/min bereitstellt. Die Kraftübertragung erfolgt über ein 6-Gang-Getriebe. Reifen: 100/90-18 vorn und 140/70-17 hinten. Zur Sicherheitsausstattung gehören eine ABS-unterstützte Scheibenbremse vorn und eine Trommelbremse hinten. Mit einer niedrigen Sitzhöhe von 740 mm ist sie auch für kleinere Fahrer gut geeignet. Die Markteinführung für Deutschland ist noch nicht bestätigt, ebenso fehlt eine offizielle Preisangabe für den deutschen Markt. In anderen Märkten wird sie jedoch für umgerechnet rund 4.000 bis 4.500 Euro angeboten.

  6. Kawasaki Eliminator 500:

    Die Kawasaki Eliminator 500 ist ein A2-Cruiser mit 451-cm³-Zweizylindermotor und 48 PS. Typisch für einen Bobber sind der niedrige Sitz (735 mm), das schlanke Heck und breite Reifen (18 Zoll vorn, 16 Zoll hinten). ABS, Traktionskontrolle und ein digitales Display gehören zur Ausstattung. Der Preis in Deutschland beträgt 6.845 Euro.

  7. Royal Enfield Goan Classic 350 Bobber:

    Die Royal Enfield Goan Classic 350 Bobber setzt auf einen bewährten 349-cm³-Einzylindermotor mit 20,2 PS. Typische Bobber-Merkmale wie ein Solo-Sattel, breite Reifen und ein reduziertes Design prägen ihr Erscheinungsbild. Informationen zur Markteinführung in Deutschland und zum Preis sind derzeit nicht verfügbar.

  8. Royal Enfield Shotgun 650:

    Die Royal Enfield Shotgun 650 erweitert die 650er-Reihe mit einem klassischen Bobber. Ihr 648-cm³-Zweizylindermotor leistet 47 PS. Eine gedrungene Silhouette, Solositz und kurze Fender machen sie zum echten Bobber. Preis: ab 7.590 Euro.

  9. Voge CU 525:

    Die Voge CU 525 ist ein neuer A2-Cruiser mit Bobber-Optik. Ihr flüssigkeitsgekühlter 494-cm³-Zweizylindermotor erzeugt 47,6 PS. Ein minimalistischer Look mit kurzen Kotflügeln und tiefem Sitz unterstreicht das Bobber-Design. Details zur Markteinführung in Deutschland und zum Preis sind aktuell nicht bekannt.

  10. Zongshen Cyclone AQS 401:

    Die Zongshen Cyclone AQS 401 kombiniert einen 401-cm³-Zweizylindermotor mit 44 PS und ein halbautomatisches Getriebe. Ein tiefer Solositz, kurze Schutzbleche und breite Reifen geben ihr den Bobber-Look.

Kawasaki Vulcan S, Honda CTX 700 N und Harley-Davidson Street 750 im Vergleich

Still war es geworden in der Klasse der leichten Cruiser. Seit dem Megaerfolg der Yamaha XV 535 Virago zwischen 1988 und 2003 hatte es in diesem Segment für rund ein Jahrzehnt kaum Bewegung gegeben. Im letzten Jahr allerdings präsentierten sowohl Honda mit der Honda CTX 700 N als auch Harley-Davidson mit der Harley-Davidson Street 750 zwei einsteigertaugliche Soft-Chopper. Nun mischt unter denen auch Kawasaki mit der Kawasaki Vulcan S mit.

Kawasaki Vulcan S, Honda CTX 700 N und Harley-Davidson Street 750 :Sie mögen es gemütlich? Letze Rille und Angstschweiß unterm Helm überlassen sie den anderen? Lieber genüsslich durch die Welt schwofen? Dann sind Sie hier goldrichtig, die drei Einsteiger-Cruiser Kawasaki Vulcan S, Honda CTX 700 N und Harley-Davidson Street 750 im Vergleichstest.

Sitzposition

  • Kawasaki Vulcan S: Niedrige Sitzhöhe (710 mm), schmale Tank-Sitzbank-Kombination, etwas gefaltete Sitzposition (kann durch verstellbare Fußrasten, Lenker und Sitzbankvarianten angepasst werden).
  • Honda CTX 700 N: Üppigere Platzverhältnisse, Fußrasten im gemäßigten Cruiser-Wohlfühlbereich, bequemer Lenker, dick gepolstertes Fläz-Kissen.
  • Harley-Davidson Street 750: Sportlichste Sitzposition, mittig und weit unten montierte Fußrasten, nahe bei der geraden Lenkerstange, tiefe Sitzmulde (für Großgewachsene nicht genügend Platz).

Motor und Sound

  • Kawasaki Vulcan S: Reihen-Zweizylinder, dezentes Prötteln, kehliges Ansaugschnorcheln, drehfreudig (5,0 Sekunden auf 100 km/h).
  • Honda CTX 700 N: Bulliger Charakter, schiebt schon ab 2000 Touren ordentlich an, imitiert einen Vau-Motor, gelassenes Brummen.
  • Harley-Davidson Street 750: Wasserkühlung, Vierventiltechnik, ordentliche Laufkultur, tolles Anfahrdrehmoment, kräftige Mitte, echte Drehfreude.

Fahrverhalten

  • Kawasaki Vulcan S: Lenkt gieriger, aber weniger neutral als die Honda ein, straffere Federung, direkterer Fahrbahnkontakt, am einfachsten beherrschbar bei zügiger Gangart (solange die Straße halbwegs eben ist).
  • Honda CTX 700 N: Wunderbar ausgewogen und rund, lenkt leicht und sehr neutral ein, vermittelt gediegene Ruhe, softeste Abstimmung, bester Komfort.
  • Harley-Davidson Street 750: Lenkt ausgesprochen agil und leichtfüßig ein, erkauft sich dies aber mit ausgeprägter Hibbeligkeit, geringe Schräglagenfreiheit.

Bremsen und Verarbeitung

  • Kawasaki Vulcan S: Deutlich beste Bremse im Testfeld (gute Verzögerung, Dosierbarkeit, kräftiges Zupacken, hervorragend regelndes Bosch-ABS), sauberes Finish, gute Ausstattung.
  • Honda CTX 700 N: Adäquate Bremsperformance (ABS greift früher ein und mit seinen groben Regeleingriffen regelrechte Schläge durchs Motorrad schickt).
  • Harley-Davidson Street 750: Keine ABS (soll sich mit dem Modelljahr 2016 ändern), stumpfe Bremsanlage (Vorderradbremse verlangt enorme Handkraft), ausgeprägtes Bremsfading, Verarbeitung weitgehend bedauernswert (grobes Finish, unansehnliche Schweißnähte, offen verlegte Stecker am weithin sichtbaren Kabelbaum, usw.).

Technische Daten und Preise

Im Folgenden werden die technischen Daten und Preise der Kawasaki Vulcan S, Honda CTX 700 N und Harley-Davidson Street 750 verglichen:

Modell Leistung Gewicht Basispreis
Kawasaki Vulcan S 61 PS bei 7500 U/min 230 kg ca. 7300 Euro zzgl. Nebenkosten
Honda CTX 700 N 48 PS 230 kg ca. 8100 Euro zzgl. Nebenkosten
Harley-Davidson Street 750 57 PS 230 kg ca. 8000 Euro inkl.

Kaufberatung für gebrauchte Chopper/Cruiser

Folgende Dinge solltest du beachten, wenn du ein gebrauchtes Bike kaufst.

  1. Risse im Sitz oder Fiberglas und Kratzer an den Fußrasten und Seitenkästen sind ebenfalls typische Anzeichen dafür, dass das auf den Chopper nicht gut aufgepasst.
  2. Die Kette sollte sauber und fest sein, mit nur einem kleinen Sprung zwischen den Kettenrädern und der unteren Sprosse.
  3. Bremsscheiben.

Ich weiß, dass dich die Leistung an einem Motorrad mehr interessiert als die Bremsen.

Custom Bikes und Modifikationen

Chopper können nicht nur von der Stange gekauft werden, sondern werden auch für Kunden komplett handgemacht um einzigartig zu sein. Man kann selbst sein Bike modifizieren, indem man Artikel kauft und so das Aussehen des Choppers/Cruisers ändert.

Hier rate ich von gebraucht kaufen ab, kaufst du zum Beispiel einen Rahmen, so ist dort die Fahrzeugidentifikationsnummer am Rahmen angebracht. Wenn du also solch einen neuen Rahmen kaufst, musst du die Registrierung anpassen von dem das Bike gekauft wurde. Du musst dich aber schon etwas mechanische Erfahrung haben oder jemanden kennen, der das tut.

Tipps für Anfänger

  • Sicherheitsausrüstung: Sich erst die komplette Chopper Sicherheitsausrüstung kaufen, bevor du dir ein Chopper kaufst.
  • Fahrtrainings: Es gibt einige Anbieter wie der ADAC die Fahrtrainings für jedes Motorrad anbieten.
  • Probefahrt: Mache bloß nicht den Fehler, Dir eine Maschine zu kaufen, bevor Du sie nicht einigermaßen ausgiebig gefahren bist.
  • Ergonomie: Stelle dir nun die Frage, kannst du in dieser Position mehrere Stunden aushalten um Sicherheit und Komfort zu gewährleisten? Achte auch auf die Position deiner Füße und den Sitz. Ist alles bequem?

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0