Du bist Motorrad-Fan und willst mehr? Mehr Sicherheit, mehr Kontrolle und einfach mehr Speed? Dann ab zum Rennstreckentraining für Anfänger! Keine Angst, du musst kein Profi sein.
Diese Trainings sind extra für Leute wie dich, die ihre Fahrtechnik verbessern wollen - sicher und mit viel Spaß. Hier erfährst du, was dich erwartet, wie du dich vorbereitest und was du beachten solltest, damit dein erster Tag auf der Strecke mega wird!
Was dich beim Rennstreckentraining erwartet
Keine Panik, du wirst nicht einfach ins kalte Wasser geworfen. Zuerst gibt es eine Einweisung. Da erfährst du alles über den Ablauf, die Regeln und was im Notfall zu tun ist. Keine komplizierten Erklärungen, nur das Wichtigste, damit du dich sicher fühlst.
Danach geht es auf die Strecke - aber nicht alleine. Ihr fahrt in kleinen Gruppen, passend zu eurem Können. Ein Instruktor betreut meist so drei bis sechs Piloten. Am Anfang fährst du hinter dem Trainer her. Er zeigt dir die Ideallinie und hilft dir, dich an die Strecke zu gewöhnen. Er achtet auch auf deine Haltung und gibt dir direkt Tipps. So lernst du die Strecke kennen und bekommst sofort Feedback.
Training mit Herz statt Massenabfertigung
Das Coole an diesen Trainings ist, dass sich jemand um dich kümmert. Die Instruktoren kennen sich im Rennsport super aus und wissen, wie sie dir als Rennstrecken-Neuling optimal helfen können. Sie schauen, wie du fährst, und geben dir Tipps zur Blickführung, Bremsen, Kurvenfahren und zur richtigen Linie.
Oft gibt es auch eine Besichtigung der Strecke oder ein Seminar zur Ideallinie. Da wird erklärt, wie du Kurven am besten fährst, wo du bremsen musst und welche Linie am sichersten und schnellsten ist. Das hilft dir dann auf der Strecke.
Vorbereitung ist alles
Dein Bike vorbereiten - mit Hilfe
Du brauchst keine krasse Rennmaschine, um mitzumachen. Viele kommen mit ihrem normalen Motorrad. Wichtig ist, dass es in Ordnung ist. Bremsen, Reifen und Kette müssen top sein.
Die Coaches helfen dir gern bei der Vorbereitung: Welchen Reifendruck brauchst du für die Strecke? Müssen die Spiegel abgeklebt werden? Muss etwas abgebaut werden? Diese Dinge sind wichtig, damit es keine bösen Überraschungen gibt.
Sicherheit geht vor
Hör auf die Coaches und halte dich an die Regeln - auf und neben der Strecke. Es ist kein Rennen, es geht nicht um Bestzeiten, sondern um Technik und Kontrolle.
Die richtige Schutzkleidung ist Pflicht: Lederkombi (am besten einteilig), Helm, Rückenprotektor, Handschuhe und Stiefel sind ein Muss. Gute Ausrüstung schützt dich und gibt dir Selbstvertrauen.
Weitere wichtige Vorbereitungen
- Du solltest auch fit sein. So ein Tag auf der Strecke ist anstrengend. Du musst dich konzentrieren und deinen Körper einsetzen.
- Trink genug, mach Pausen und übertreib es nicht am Anfang.
Tipps für deinen ersten Tag
Fahrsicherheitstraining vorher
Wenn du vorher ein normales Sicherheitstraining machst, hast du schon mal eine gute Grundlage.
Austausch mit anderen Fahrern
In den Pausen kannst du dich mit anderen austauschen. Oft lernst du in der Boxengasse genauso viel wie auf der Strecke.
Kein Stress
Du musst niemandem etwas beweisen. Hör auf deinen Körper, fahr so, wie du dich wohlfühlst, und steigere dich langsam.
Hab Spaß!
Auch wenn du viel lernst, soll es Spaß machen! Jede Runde bringt dich weiter und jeder Fehler ist eine Chance, etwas Neues zu lernen.
Die richtige Gruppeneinteilung
Keine Sorge, du fährst nicht mit Profis. Die Veranstalter teilen die Gruppen nach Können ein, damit sich niemand unwohl fühlt. So hast du weniger Stress, lernst mehr und fühlst dich sicher.
Die Qual der Wahl: Welche Rennstrecke ist die richtige?
Als allererstes wollte ich mal fragen welche bei mir in der Nähe sind, die sich auch für Anfänger eignen. Würde gerne erstmal schnuppern bedeutet ein tag mit ein paar Turns, mit Instruktor und am liebsten unter 200€(teilweise auch welche für 120/150 o.ä. also Oschersleben wurde ja schon empfohlen, daher werfe ich auch mal Mettet (Belgien) in den Ring. Gerade für deine Freundin auf einem Naked wäre das eine Idee.
Der Topspeed ist dort nicht sehr hoch und es macht Laune, vor allem weil dort die berühmte Korkenzieher-Kurve von Laguna Seca "ähnlich" nachgebildet ist. Deine RR wird zwar nicht ausgereizt, aber Fun macht es allemal. Daneben wäre natürlich Most in Tschechien eine Idee.
Dort darf man sogar noch ohne DB-Killer fahren (war jedenfalls vor 4 Jahren noch so). Super geile und anspruchsvolle Strecke neben den üblichen Verdächtigen. Die näheste Rennstrecke ist der Bilster Berg.
Wenn es also Rennstreckenangebote für Sportfahrer gibt, kannst Du davon ausgehen, dass die Rennstrecke für Motorradfahrer geeignet ist.
Kostenfalle Rennstrecke?
Bei einem Rennstreckentraining musst Du mit sehr hohen Verschleiß rechnen. Die Trainingsgebühr können schnell zum kleinsten Kostenfaktor werden, wenn mal in die Auslaufzone musst.
Erfahrungsbericht: Mein erstes Mal auf der Rennstrecke
Zusammen mit Fiona, Annika und Melli sowie Pit von der Rennleitung110 wirklich tolle Menschen kennen gelernt und bin dafür sehr dankbar.
Mein erstes Mal auf der Rennstrecke verlief vielleicht nicht optimal, allerdings sehe ich genau das als Anreiz, mich intensiver mit der Materie Motorradtrainings auseinander zu setzen. Definitiv hat dieser Tag einige Hemmschwellen und Ängste bei mir abgebaut.
Manchmal muss man eben erst ins kalte Wasser geschubst werden.
Verwandte Beiträge:
- Motocross Kurse für Anfänger: Techniktraining & Sicherheitstraining
- Mountainbike Alpenüberquerung für Anfänger: Tipps & Planung
- Mountainbike Training für Anfänger: Der ultimative Guide zum Einstieg
- Radrennen für Anfänger: Tipps, Training & erste Erfahrungen
- BMW Motorrad & Wegner: Die faszinierende Erfolgsgeschichte voller Innovationen
- Iller-Radweg: Die besten Etappen mit Übernachtung für dein unvergessliches Naturabenteuer von Oberstdorf bis Ulm
Kommentar schreiben