Die Arbeitserfahrungen bei Harley-Davidson in Deutschland sind vielfältig und spiegeln sowohl positive als auch negative Aspekte wider. Bewertungen von Mitarbeitern geben Einblicke in verschiedene Bereiche wie Arbeitsatmosphäre, Image, Work-Life-Balance, Karrierechancen, Gehalt, Umweltbewusstsein, Kollegenzusammenhalt, Vorgesetztenverhalten und interessante Aufgaben.
Mitarbeiterzufriedenheit und Weiterempfehlung
Basierend auf 16 Bewertungen haben Mitarbeiter den Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 von 5 Punkten bewertet. Nur 6 dieser Mitarbeiter würden den Arbeitgeber weiterempfehlen. Dies deutet auf eine gemischte Wahrnehmung des Unternehmens als Arbeitsplatz hin.
Kununu Score Details:
- Kununu Score: 3,2
- Weiterempfehlung: 38%
Positive Aspekte
Einige Mitarbeiter loben die Marke selbst und flexible Arbeitszeiten. In manchen Bereichen wird die Bezahlung als gut empfunden und es gibt Benefits wie eine Tiefgarage und einige nette Kollegen.
- Flexible Arbeitszeiten: Dies wird von einigen Mitarbeitern als positiv hervorgehoben.
- Bezahlung: Je nach Position wird die Bezahlung als gut empfunden.
- Marke: Die Marke Harley-Davidson selbst wird als positiver Faktor genannt.
Negative Aspekte
Kritisiert werden unter anderem die Angst vor Entlassungen, unzumutbare Kollegen und fehlende Kommunikation. Einige Mitarbeiter bemängeln beratungsresistente Vorgesetzte, die Missachtung von Meinungen und Erfahrungen sowie globale Änderungen, die vom Mutterkonzern in Milwaukee beschlossen werden, ohne ausreichendes Verständnis der lokalen Gegebenheiten.
- Ständige Angst vor Entlassung: Dies wird als belastend empfunden.
- Mangelnde Kommunikation: Ein häufig genannter Kritikpunkt.
- Beratungsresistente Vorgesetzte: Dies führt zu Frustration bei den Mitarbeitern.
- Fehlende Wertschätzung: Mitarbeiter fühlen sich nicht ausreichend wertgeschätzt.
Arbeitsatmosphäre und Image
Die Arbeitsatmosphäre wird unterschiedlich wahrgenommen, abhängig von der jeweiligen Abteilung. Das Image des Unternehmens bröckelt laut einigen Bewertungen, und es wird kritisiert, dass Entscheidungen ständig rückgängig gemacht und Strategien geändert werden. Einige Mitarbeiter bemängeln, dass der Fokus zu stark auf Zahlen liegt und die Mitarbeiter weniger Wertschätzung erfahren.
Ein Mitarbeiter beschreibt die Situation als "beruflichen Harakiri" und kritisiert, dass zu viele junge Kollegen, die sich nicht mit der Marke auskennen, Entscheidungen treffen. Es wird bemängelt, dass Marketing tot sei und keine Motorradmanager mehr am Start seien.
Work-Life-Balance und Karriere
Die Work-Life-Balance wird im Vertrieb als schwierig, im Innendienst jedoch als besser bewertet. Karrierechancen werden als begrenzt angesehen, insbesondere in Neu-Isenburg. Weiterbildungen werden zwar gefördert, erfordern jedoch oft jahrelanges Kämpfen.
Einige Mitarbeiter berichten, dass Karriere nur möglich ist, wenn man dem Management gefällt. Die Hierarchien werden als flach beschrieben, was die Entwicklungsmöglichkeiten einschränkt.
Gehalt und Sozialleistungen
Das Gehalt wird im Allgemeinen als überdurchschnittlich gut bewertet. Es gibt jedoch auch Kritik, dass Mitarbeiter nicht mehr wertgeschätzt werden.
Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten
Der Kollegenzusammenhalt wird als von Gruppenbildung geprägt beschrieben, oft mit Spannungen zwischen Innen- und Außendienst. Der Umgang mit älteren Kollegen wird kritisiert, da diese oft kurz vor der Rente entlassen werden. Das Vorgesetztenverhalten wird von einigen als katastrophal bis unterirdisch beschrieben, wobei mangelnde Sozialkompetenz und Überforderung bemängelt werden.
Arbeitsbedingungen und Kommunikation
Die Arbeitsbedingungen werden im Allgemeinen als gut beschrieben, es fehlt jedoch an Kommunikation. Informationen werden oft nur bei Bedarf weitergegeben, und es herrscht Intransparenz.
Gleichberechtigung und interessante Aufgaben
Die Gleichberechtigung wird im Allgemeinen als gegeben angesehen, solange man in der "Spur" läuft. Die Aufgaben werden als interessant beschrieben, jedoch fehlt oft die Unterstützung der Vorgesetzten bei der Umsetzung.
Die Rolle der Ausbildung bei Harley-Davidson
Es gibt auch Berichte über Schwierigkeiten bei der Suche nach Ausbildungsplätzen als Mechatroniker bei Harley-Davidson. Bewerber berichten, dass oft Vitamin B erforderlich ist oder dass Ausbildungsplätze bereits vor der Ausschreibung vergeben sind.
Einige Harley-Davidson Händler suchen gezielt nach Auszubildenden, die bereits ein gutes Grundwissen über die verschiedenen HD-Modelle haben und die Montage von Werkzeugzubehör beherrschen.
Weitere Einblicke und Ratschläge für Bewerber
Bewerberinnen haben möglicherweise Vorteile, da Harley-Davidson verstärkt versucht, Frauen als Kundinnen zu gewinnen. Es kann hilfreich sein, sich im Vorfeld mit dem Harley-Davidson Zubehörkatalog vertraut zu machen und die Vokabeln der verschiedenen Teile zu lernen.
Zusammenfassung der Mitarbeiterbewertungen
Die folgende Tabelle fasst die durchschnittlichen Bewertungen der Mitarbeiter bei Harley-Davidson Germany zusammen:
| Faktor | Durchschnittliche Bewertung |
|---|---|
| Mitarbeiterzufriedenheit | 3,2 |
| Gehalt/Sozialleistungen | 4,1 |
| Image | 2,4 |
| Karriere/Weiterbildung | 3,2 |
| Arbeitsatmosphäre | 2,4 |
| Kommunikation | 2,9 |
| Kollegenzusammenhalt | 3,1 |
| Work-Life-Balance | 2,6 |
| Vorgesetztenverhalten | 3,1 |
| Interessante Aufgaben | 4,0 |
| Arbeitsbedingungen | 3,0 |
| Umwelt-/Sozialbewusstsein | 3,7 |
| Gleichberechtigung | 3,7 |
| Umgang mit älteren Kollegen | k.A. |
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