Der Begriff "E-Bike" ist ein Oberbegriff für Fahrräder, die das Treten mithilfe eines akkubetriebenen Antriebs unterstützen. In unseren Breitengraden wird es auch als Synonym für Pedelecs verwendet. Das Akronym "Pedelec" setzt sich zusammen aus "Pedal Electric Cycle". Viele E-Bikes sind heute durch kompakte Motoren und integrierte Akkus auf den ersten Blick gar nicht mehr als solche zu erkennen.
Räder, die von allein ohne Unterstützung durch die Beinkraft fahren, benötigen laut EU-Gesetzen eine Zulassung beziehungsweise eine Fahrerlaubnis und dürfen somit nicht auf offiziellen Fahrradwegen fahren. Dort sind neben Fahrrädern nur Pedelecs erlaubt, die bis maximal 25 Kilometer pro Stunde unterstützen.
Welche Arten von E-Bikes gibt es?
Grundsätzlich gilt: Man kann in jedes Fahrrad einen E-Antrieb integrieren. Und weil sich das E-Bike einer derart riesigen Nachfrage erfreut, gibt es fast jede Fahrrad-Kategorie auch für das E-Bike.
Es gibt mittlerweile zahllose unterschiedliche Arten von E-Bikes, sie sind längst ein fester Bestandteil der Elektromobilität geworden. Diese große Auswahl ist eine tolle Sache, weil jeder das perfekte E-Bike für seine Bedürfnisse finden kann.
Wir beschreiben hier die wichtigsten E-Bike-Typen. Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Nischenprodukte, und nicht jedes E-Bike lässt sich eindeutig einer Kategorie zuordnen. Doch wer keine Exoten sucht, wird innerhalb der gängigen Kategorien garantiert fündig.
Das sind die gängigsten E-Bike-Kategorien:- E-Trekkingbike
- City-E-Bike
- Cross-E-Bike
- E-Mountainbike
- Cargobike
- E-Falt-Klapprad
- E-Fatbike
- E-Rennrad
- E-Gravelbike
- SUV-E-Bike
E-Trekkingbike
Ob ein kurzer Ausflug zum Biergarten oder die ganz große Tour - wer mit dem E-Bike gern viel und lange Strecken fährt, macht das mit einem E-Trekkingbike, oft Touren-E-Bike genannt. Zu den wichtigsten Merkmalen gehören ein starker Motor und ein Akku mit hoher Reichweite, außerdem eine Vollausstattung mit Lichtanlage, Schutzblechen und stabilem Gepäckträger. Damit ist das E-Trekkingbike der absolute Allrounder unter den E-Bikes. Du kannst damit eigentlich (fast) alles machen: Neben Touren funktioniert es auch in der Stadt oder zum täglichen Pendeln.
Wichtig für den Komfort und einen möglichst großen Einsatzbereich sind etwas breitere Reifen, die sowohl auf Asphalt als auch auf unbefestigten Wegen gut und sicher rollen. Eine Frontfederung ist beim E-Trekkingbike Pflicht. Wenn du maximalen Komfort willst, fährst du vollgefedert.
Apropos Komfort: Sitzposition, Sattel, Lenker und Griffe sind beim Trekking-E-Bike auf hohen Komfort ausgelegt. Diese recht aufrechte Haltung setzt aber auch Grenzen für alle, die gern schnell und sportlich unterwegs sind. Zudem machen die Vollausstattung und die meist eher knappe Federung Fahrten im Gelände nur bedingt möglich.
Das zeichnet ein E-Trekkingbike aus:- Starker Motor und hohe Reichweite
- Vollausstattung mit Licht, Schutzblechen und Gepäckträger
- Fokus auf hohem Komfort und sicherer Fahrweise
- Sehr vielseitig einsetzbar
City-E-Bike
City-E-Bikes, wahlweise auch Urban-E-Bikes genannt, sind die perfekten Alltagsbegleiter. Du kannst sie für den täglichen Weg zu Einkäufen, zur Arbeit oder zur Ausbildung und für alles andere nutzen, was du im urbanen Raum mit dem Fahrrad erledigst. Darum gibt es mehrere Unterkategorien: coole E-Cruiser, kompakte Micro-E-Bikes oder schnelle Commuterbikes, die sich mit einer eher sportiven Sitzposition und schmalen Reifen klar vom E-Trekkingbike abgrenzen.
Diese City-E-Bike-Kategorien gibt es:
- Cruiser-E-Bike
- Lifestyle-E-Bike
- Commuter-E-Bike
- Kompakt/Micro-E-Bike
Das zeichnet ein City-E-Bike aus:
- Möglichst leichter Motor mit mittlerer Akku-Reichweite
- Vollausstattung mit Licht, Schutzblechen und meist auch Gepäckträger
- Fokus auf hohem Komfort und sicheren Fahreigenschaften
- Stressfreie Alltagsbegleiter
Cross-E-Bike
Du willst mit deinem E-Bike vor allem schnell und mit einem sehr direkten, fahrradtypischen Fahrgefühl unterwegs sein? Dann ist ein Cross-E-Bike das passende Vehikel für dich. Du sitzt auf einem Cross-E-Bike immer sportlich, die Rahmengeometrien sind an Rennräder angelehnt. Durch den geraden Lenker behältst du die volle Kontrolle und es bleibt genug Komfort. Schmale Reifen und eine minimalistische Ausstattung ohne Schutzbleche, Gepäckträger und Licht sind typisch für ein Cross-E-Bike. Hier liegt der Unterschied zum Commuter-E-Bike - das basiert auf ähnlichen Rahmen, kommt aber mit Vollausstattung fürs tägliche Pendeln daher.
Beim Antrieb gibt es mittlerweile zwei Möglichkeiten: Traditionell ist das Cross-E-Bike mit starkem Mittelmotor und reichweitenstarkem Akku bestückt. Wenn dir Leichtgewicht und leichtfüßiges Handling wichtiger sind, gibt es Light-Modelle mit leichteren Motoren und vor allem kleineren, leichteren Akkus.
Das zeichnet ein Cross-E-Bike aus:
- Sportliche Sitzposition und direktes Fahrgefühl
- Minimalistische Ausstattung ohne Licht, Schutzbleche und Gepäckträger
- Meist starke Motoren mit hoher Reichweite
- Optional mit leichtem Micro-Assist-Antrieb - das sind kompakte und daher leichtere Motoren und Akkus, die etwas weniger Reichweite bieten, dafür aber ein leichtfüßiges Handling
E-Mountainbike
Mit Motor mehr Spaß im Gelände - dieses unschlagbare Argument macht das E-MTB so beliebt. Dabei geht es nicht nur darum, bei Anstiegen von der E-Unterstützung zu profitieren. Durch die speziell für den Trail-Einsatz optimierten Antriebe wird jeder technische Trail und jede Abfahrt zum adrenalinbefeuerten Vergnügen. Wichtig ist neben einem starken Motor und Akkus mit ausreichend Reichweite auch eine angepasste Geometrie. Weil das E im Mountainbike so überzeugend gut funktioniert, gibt es fast jede MTB-Kategorie zugleich als E-MTB, vom unkomplizierten und günstigen E-Hardtail bis hin zum E-Enduro, vollgepackt mit modernster MTB-Technologie.
Diese E-MTB-Kategorien gibt es:
- E-Hardtail
- Trail/Touren-E-MTB
- All-Mountain-E-MTB
- Enduro-E-MTB
Wie in vielen anderen E-Bike-Kategorien entwickelt sich auch das E-MTB in zwei Richtungen. Da sind einerseits die etablierten Full-Power-Bikes mit starken Mittelmotoren und extrem reichweitenstarken Akkus. Als Gegenbewegung gibt es immer mehr E-MTBs mit Micro-Assist-Antrieben. Diese Motoren sind kompakter, vor allem sind die Akkus deutlich leichter und bieten daher nur Reichweiten zwischen 50 und 70 Kilometern. Dafür wiegen diese Light-E-MTBs deutlich unter 20 Kilo und bieten damit ein leichtfüßiges, direktes Fahrgefühl, das einem klassischen Mountainbike ohne Antrieb sehr nahekommt.
Das zeichnet ein E-Mountainbike aus:
- Sportliche Sitzposition und präzises Handling
- Meist starke Motoren mit hoher Reichweite
- Optional mit leichtem Micro-Assist-Antrieb mit etwas weniger Reichweite
- Geländetaugliche Fahrwerke, meist vollgefedert
- Robuste MTB-Ausstattung mit griffigen Stollenreifen, starken Bremsen und MTB-Schaltungen
- Kein Gepäckträger, Licht oder Schutzblech, daher nicht alltagstauglich
E-Lastenrad
Das Lastenrad, oft auch Cargobike genannt, kam durch die E-Antriebe erst richtig in Schwung. Um im urbanen Raum Dinge wie große Einkäufe, Waren, Arbeitsgeräte oder sogar die Kleinsten entspannt transportieren zu können, sind E-Lastenräder eine starke Alternative zum Auto. Ausgerüstet mit einem leistungsstarken E-Antrieb und Akkus mit hoher Reichweite kannst du so auch größere Lasten oder gleich mehrere Kids problemlos transportieren. Genau genommen ist das Lastenrad also eine spezielle Art City-E-Bike.
Allerdings gibt es das Lastenrad selbst in unheimlich vielen Ausprägungen: Es gibt coole Chopper mit langer Sitzbank für zwei Personen oder extra langem Gepäckträger, natürlich die in den Städten weit verbreiteten Allrounder mit großem Transportabteil und auch die unterschiedlichen Kleintransporter der Brief- und Paketzusteller. All das fällt unter die Kategorie E-Lastenrad.
Das zeichnet ein Lastenrad aus:
- Starker Antrieb und Akkus mit hoher Leistung
- Starke Scheibenbremsen mit großen Bremsscheiben
- Zu deinen persönlichen Bedürfnissen passendes Lastenabteil - für große Einkäufe und Getränkekisten, für Waren, für mehrere Kinder
E-Falt-Klapprad
In den Metropolen sind sie nicht mehr zu übersehen: kompakte E-Bikes, die sich zum einfacheren Transport zusammenklappen oder -falten lassen. Wer seinen Weg zur Arbeit teils mit dem E-Bike, teils mit Bus und Bahn zurücklegt, ist von diesen Spezialisten begeistert. Die Wege zu den Öffis machst du mit dem E-Falt-Klapprad, dann faltest du es mit wenigen Handgriffen zusammen. So kannst du es selbst in vollen Bahnen und Bussen mitnehmen. Manche Bikes lassen sich sogar so klein falten, dass du sie - je nach ÖPNV-Anbieter - kostenlos mitnehmen kannst.
Möglichst geringes Gewicht und ein unkomplizierter Mechanismus, um das Bike schnell möglichst klein zu machen, haben hier absolute Priorität. Darum können die Fahreigenschaften und der Komfort von E-Falt-Klapprädern nicht mit anderen E-Bikes mithalten. Dafür sind diese Bikes immer dabei. Auch wer viel auf Reisen ist und auf das E-Bike nicht verzichten will, fährt gern auf einem E-Falt-Klapprad.
Das zeichnet ein E-Falt-Klapprad aus:
- Möglichst leichter Micro-Assist-Antrieb
- Praktischer Falt- oder Klappmechanismus, durch den das Bike möglichst klein und handlich wird
- Für volle Alltagstauglichkeit Vollausstattung mit Schutzblechen, Gepäckträger und Licht
E-Fatbike
Fatbikes sind die Pick-up-Trucks unter den Mountainbikes. Mit ihren überdimensionierten XXL-Reifen, der etwas aufrechten Sitzposition und gediegenem Cruiser-Feeling sind die Boliden prädestiniert für einen starken E-Antrieb. In der Kombi aus voluminöser Bereifung und kraftvollem Antrieb empfiehlt sich ein E-Fatbike nicht nur als absoluter Spaßgarant auf unbefestigten Wegen bis hin zu Sand und Schnee, sondern punktet auch in der Stadt. Denn die entspannten Fahreigenschaften bringen Sicherheit, während die fetten Reifen völlig unbeeindruckt selbst über Bordsteinkanten rollen.
Neben dem aus dem Mountainbike entstandenen E-Fatbike hat sich auch eine zweite Kategorie mit kleinerem Raddurchmesser und kürzerem Radstand entwickelt. Sie erinnert an das gute alte Bonanzarad mit aufgespritzten Reifen und empfiehlt sich besonders für die Stadt. Diese Modelle sind meist auch mit Schutzblechen, Licht und Gepäckträger ausgerüstet.
Das zeichnet ein E-Fatbike aus:
- Leistungsstarker Antrieb
- Extrem voluminöse Reifen für maximalen Halt und Komfort
- Sehr entspannte Sitzposition und Cruiser-ähnliches Fahrverhalten
E-Rennrad
Klar, bei Rennradfans hat es der E-Antrieb schwer - immerhin dreht sich hier alles um die eigene Leistung und um Ziele, die man mit eigener Kraft erreicht. Doch wer richtig lange Touren fahren oder in einer stärkeren Gruppe gut mithalten will, weiß die Hilfe eines leichten, kompakten E-Antriebs am Berg schnell zu schätzen. Darum profitieren E-Rennräder von den leichten Micro-Assist-Antrieben. So ein Motor hilft am Berg, man kann auf der Ebene aber auch gut und quasi ohne Reibungsverluste ohne Unterstützung treten. Moderne Antriebe wie der Fazua Evation besitzen einen Freilauf, der oberhalb von 25 km/h den Antrieb komplett entkoppelt.
Auch Boschs Active Line Plus oder der Ebikemotion X35 M1 (von Mahle) fahren sich oberhalb der 25 km/h ohne spürbare Reibung. Der unvergleichlich leichtfüßige Charakter eines Rennrads bleibt mit so einem Antrieb und Gewicht von maximal 15 Kilo noch erhalten. Neben Training und Touren ist das E-Rennrad (oder E-Roadbike) auch interessant für alle sportlichen Fahrer, die mit dem Rennrad täglich zur Arbeit fahren. Dank der dezenten, aber wirksamen Unterstützung kommt man gewohnt sportlich und nicht komplett verschwitzt bei der Arbeit an.
Das zeichnet ein E-Rennrad aus:
- Leichter Micro-Assist-Antrieb, der am Berg unterstützt, aber den leichtfüßigen, lebendigen Rennrad-Charakter noch nicht verwässert
- Sportliche Sitzposition
- Slick-Reifen, die etwas breiter sind als beim herkömmlichen Rennrad - das verbessert den Komfort und erweitert den Einsatzbereich
E-Gravelbike
So schnell wie ein Rennrad und fast so vielseitig wie ein MTB-Hardtail: Mit dieser Zauberformel sind Gravelbikes der große Bike-Trend der vergangenen Jahre. Wer sie zum täglichen Pendeln nutzt oder auf Trail gern die Vorteile eines Motors genießen möchte - ähnlich wie beim E-MTB -, der fährt auf ein E-Gravelbike ab. Zum puristischen Ansatz des Gravelns passt ein leichter Antrieb, denn das Leichtgewicht erhält das direkte, sportliche Handling und ist meist wichtiger als maximale Power und Reichweite.
Wer mit dem E-Gravelbike aber Bikepacking und längere Touren im Blick hat, achtet auf einen Motor mit leistungsstarkem Akku, der hohe Reichweiten sicherstellt. Fürs Bikepacking sind außerdem Befestigungspunkte fürs Gepäck und eine etwas komfortablere Sitzposition wichtig.
Das zeichnet ein E-Gravelbike aus:
- Meist leichter Micro-Assist-Antrieb - wer lange Touren im Blick hat, braucht aber einen reichweitenstarken Mittelmotor
- Sportliche, aber etwas entspanntere Sitzposition als auf dem Rennrad
- Breitere Reifen mit etwas Profil, die auf festen Wegen gut rollen und auf Wald- und Schotterwegen sicheren Halt garantieren
SUV-E-Bike
Analog zum SUV-Trend bei Autos werden auch SUV-E-Bikes immer beliebter. Sie sind mit breiten Stollenreifen und mehr Federweg geländegängiger als Trekkingbikes und bieten dazu eine komfortablere Sitzposition als Mountainbikes. Zudem sind sie mit Lichtanlage, Schutzblechen und meist auch Gepäckträger voll alltagstauglich. Perfekt also für alle, die ein sehr vielseitiges, komfortables E-Bike für den Alltag in der Stadt und bei Touren suchen.
E-Bike Motoren und Akkus
Der Akku bildet zusammen mit der Antriebseinheit das Herzstück eines E-Bikes. Es ist die wiederaufladbare Einheit, die den Motor mit Strom versorgt. Aktuell werden in fast allen Elektrorädern Lithium-Ionen (Li-Ion) Akkus verbaut, da diese die beste Energieeffizienz und Energiedichte, bei relativ geringem Eigengewicht bieten. Sie sind am aktuellsten Stand der Technik und am ergiebigsten was die Leistungsausbeute und die Lebensdauer betrifft.
Die Leistung wird dabei in Wattstunden (Wh) angegeben. Genauer gesagt wie viel Watt in einer Stunde vom Akku abgegeben werden kann. E-Bikes für den Gebrauch in der Stadt kommen mit kleineren z.B. 300 Wattstunden-Akku aus und Reiseräder oder Mountainbikes brauchen unter Umständen bei größeren Reichweiten oder härteren Anstiegen Akkus bis 1.000 Wattstunden.
Bei den E-Bike-Motoren wird grundsätzlich unterschieden zwischen Front-, Heck- oder Mittelmotoren. Front- und Heckmotoren werden dabei jeweils an der Nabe des entsprechenden Vorder- oder Hinterrades angebracht. Mittelmotoren werden hingegen direkt am tiefsten Punkt des Rahmens angebracht.
Frontmotoren sind technisch am einfachsten umsetzbar und daher findet man diese oft bei preiswerten E-Cityrädern. Sie sind äußerst energieeffizient und leichter als andere Motoren, was das Fahren ohne elektrische Unterstützung oder den Transport des Rades erleichtert. Heckmotoren sind sehr praktisch, da sie in jeden Rahmen eingebaut werden können und ebenfalls rekuperieren, also während der Fahrt wieder ein bisschen Energie rückgewinnen können.
Am häufigsten werden aktuell jedoch Mittelmotoren verbaut, für die es aber in der Regel eigene Rahmenformen mit einer Motoraufnahme braucht. Die Rahmen hierfür werden immer ausgefeilter und schaffen es die Motoren schützend zu integrieren. Mittelmotoren sorgen für einen tiefen und zentralen Schwerpunkt, was die Kontrolle über das E-Bike erleichtert.
Bekannte Hersteller von E-Bike Motoren:
- Bafang: Bafang ist einer der führenden Hersteller von E-Mobilitätskomponenten und kompletten E-Antriebssystemen.
- Bosch: Bosch ist ein weltweit anerkannter Experte auf dem Gebiet von E-Bike Motoren und Akkus. Das Unternehmen bietet eine große Auswahl verschiedenster hochwertiger Akkus und Motoren für unterschiedliche Bedürfnisse und Einsatzzwecke an.
- Brose: Brose ist weltweit der viertgrößte Automobilzulieferer in Familienbesitz. Jährlich beliefert das Unternehmen die Automobilindustrie mit mehreren Millionen Elektromotoren.
- Fazua: Aus einem studentischen Uni-Projekt entwachsen bietet Fazua formschöne und minimalistische Antriebssysteme an, die Motor und Akku in einem schlanken Paket perfekt miteinander vereinen. Seit Juli 2022 ist Fazua Teil der Porsche eBike Performance GmbH.
- Panasonic Industry: Panasonic Industry ist Teil der weltweit aktiven Panasonic Holding. Das Unternehmen ist bekannt als Hersteller einer Vielzahl von Produkten, wie z. B. Fernsehgeräte, Smartphones, Audio- und Videogeräte, Computerbauteile, Halbleiter, Fahrzeugzubehör.
- Shimano: Der Komponentenspezialist aus Japan dürfte wohl jedem Radfahrer bekannt sein. Die Qualität der Schaltgruppen wie Ultegra oder Dura-Ace haben schon legendären Status erreicht. Auch auf den E-Bike-Markt ist Shimano mit der leistungsstarken Shimano Steps EP8 Antriebseinheit präsent. Diese fällt insbesondere durch die ausgefeilten Schalttechnologien auf.
- TQ: Das Unternehmen ist seit 2008 im E-Bike Sektor mit Antriebssystemen vertreten. TQ kann aus 25-jähriger Erfahrung in der Luft & Raumfahrt sowie Robotik schöpfen und in die Entwicklung innovativer Technologien einfließen lassen.
- Yamaha: Yamaha ist bekannt als Hersteller motorisierter Fahrzeuge und Motoren. Auch auf dem Gebiet der Elektromobilität ist Yamaha ganz vorne mit dabei.
- Pinion: Die revolutionäre Pinion Motorgetriebeeinheit macht die Automobiltechnologie zum neuen Standard für die E-Bikes der Superlative auf dem Markt.
Worauf sollte man beim Kauf eines E-Bikes achten?
Die Frage, welches das beste E-Bike ist, kann man pauschal nicht beantworten. Zum einen hängt das immer vom Einsatzzweck ab, zum anderen aber auch von den Vorlieben des Fahrers. Wer gerne lange Strecken mit viel Gepäck fährt, hat andere Ansprüche als jemand, der damit nur wenige Kilometer zur Arbeit pendelt.
An sich fährt sich ein E-Bike wie ein Biobike, also ein Fahrrad ohne elektrische Unterstützung. Ungeübte Fahrer ganz ohne Fahrpraxis müssen sich eventuell in manchen Situationen an den kräftigen Schub oder auch die Höchstgeschwindigkeit von 25 Kilometer pro Stunde erst einmal gewöhnen. Dafür gibt es aber regional oft Möglichkeiten an kleinen Sicherheitstrainings teilzunehmen. Nach etwas Übung mit dem künstlich erzeugten Rückenwind sind Touren dann oft kein Problem mehr.
Wenn Sie das Rad länger nicht benutzen, sollte der Akkuzustand bei etwa 30-60% liegen. Damit hält der Akku länger, als wenn Sie ihn voll oder leer lagern. Eine Tiefentladung der Batterie sollte unter allen Umständen vermieden werden und kann zu einer dauerhaften Schädigung des Akkus führen. Zur Lagerung wäre zu beachten, dass der Raum trocken und nicht zu kalt ist und der Akku keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Die Aufladung erfolgt idealerweise bei Zimmertemperatur.
Kostenfaktoren
Zum einen sind da die Anschaffungskosten, die für ein E-Bike durch die Ausstattung mit Motor und Akku natürlich etwas höher ausfallen als bei einem herkömmlichen Fahrrad. Zum anderen kommen Folgekosten für den etwas erhöhten Verschleiß bei Bauteilen durch den zusätzlichen elektrischen Schub dazu. Wer sehr viel fährt und damit den Akku häufig wieder komplett aufladen muss, wird das eventuell auch bei den Stromkosten bemerken.
Grob gerechnet wären das aktuell etwa 18 - 19 Cent je Ladung bei einem 500 Wattstunden-Akku (bei ca. 37 Cent je KW). Wer hier sparen will, sollte beim Leasen gleich ein komplettes Paket mit Serviceleistungen wählen. Die enthaltenen Service- und Verschleißkosten sind dann in der Leasingrate inklusive.
Grundsätzlich haben Sie die Möglichkeit in unserem Online-Shop Räder direkt oder in Raten per Finanzierung zu zahlen. In unseren Filialen (alle Leasinganbieter) und im Onlineshop (Jobrad und Deutsche Dienstrad) können Sie aber auch Fahrräder über einen Leasinganbieter leasen.
Weitere wichtige Aspekte
- Tuning: Das Tunen der E-Bikes durch Veränderungen am Motor ist, wie auch bei anderen motorisierten Fahrzeugen die am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen, nicht erlaubt und somit nicht legal. Damit einhergehen Garantie- und Versicherungs-Verlust bei einem Unfall.
- Laden unterwegs: Wenn Sie das Ladegerät des Akkus mit im Gepäck haben, brauchen Sie nur eine normale Steckdose mit 220V. Diese finden Sie oft in Cafés, Gaststätten oder Hotels. Sollte das bei Ihrem Besuch nicht möglich sein, gibt es mittlerweile auch Anbieter von Ladesäulen, an denen Sie das Ladegerät anschließen können. Aktuell (Ende 2024) ist das Laden an den meisten Ladestationen noch kostenlos.
- Ladezeit: Mit einem Schnellladegerät reicht ca. eine Stunde, um etwa 50 Prozent der Akkuladung wiederherzustellen. Die genauen Ladezeiten sind abhängig vom Akku bzw.
- Akkulebensdauer: Die Haltbarkeit von Akkus misst sich in Volladezyklen. Somit hat ein Akku nach ca. 500 Vollladezyklen noch ca. 70 Prozent der ursprünglichen Leistung zur Verfügung.
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