Wer die Motorrad-Fahrprüfung der Klasse A bestehen will, muss in der Regel sechs von neun möglichen Grundfahraufgaben beherrschen. Die Grundfahraufgaben dienen dem Nachweis, dass der Bewerber ein Kraftrad der Klasse A selbständig handhaben kann, die Grundbegriffe der Fahrphysik kennt und sie richtig anwenden kann (Fahrzeugbeherrschung). Sie sind, wenn möglich, außerhalb des öffentlichen Verkehrs, sonst auf verkehrsarmen Straßen oder Plätzen möglichst in der Ebene durchzuführen.
Voraussetzung für die Ablegung der Fahrprüfung ist die Fähigkeit des Bewerbers, das Kraftrad selbständig zu handhaben. Hierzu gehört das Aufstellen und Herunternehmen vom Ständer - Mittel- oder Seitenständer - und ggf. das seitliche Schieben ohne Motorkraft in die Abfahrtposition sowie das Anlassen (mit elektrischem Anlasser, soweit vorhanden) des Kraftrades mit allen damit in Zusammenhang stehenden Handgriffen. Die Fähigkeit zur selbstständigen Handhabung ist u. a. nicht gegeben, wenn der Bewerber das Kraftrad nicht auf den Ständer stellen oder von ihm herunternehmen kann oder ihm das Kraftrad umkippt.
Alle Aufgaben sind sitzend zu fahren. Der Bewerber hat bei der Prüfung geeignete Schutzkleidung (Schutzhelm, Handschuhe, anliegende Jacke, mindestens knöchelhohes festes Schuhwerk - z.B. Der Bewerber hat eine Slalomstrecke (6 Leitkegel, Abstand 3,5 m) mit Schrittgeschwindigkeit (ca. 5 km/h im 1. Gang) unter Beibehaltung des Gleichgewichts und mit richtiger Handhabung von Kupplung, Gas und Bremse zu durchfahren.
Die Grundfahraufgaben der Klassen AM, A1, A2 und A dienen dem Nachweis, dass der/die Bewerber*in ein Kraftrad der Klasse A selbständig handhaben kann.
Grundfahraufgaben im Detail
Die Grundfahraufgabe Abbremsen mit höchstmöglicher Verzögerung entspricht einer Gefahrenbremsung. Hier sollen die Fahrschüler*innen das Zweirad unter gleichzeitiger Benutzung beider Bremsen, mit höchstmöglicher Verzögerung, aus einer Geschwindigkeit von ca. 50 km/h zum Stillstand bringen. Dabei soll das Zweirad jedoch nicht wesentlich von der Fahrlinie abweichen.
Beim Ausweichen ohne Abbremsen soll erst auf etwa 50 km/h beschleunigt und dann vor einer markierten Stelle nach links, ohne zu bremsen, ausgewichen werden. Nach dem Ausweichmanöver soll der/die Fahrschüler*in auf die ursprüngliche Fahrlinie zurückkehren.
Bei der Grundfahraufgabe Ausweichen nach Abbremsen soll der/die Fahrschüler*in auch ca. 50 km/h beschleunigen, dann rechtzeitig kurz abbremsen und nach dem Lösen der Bremse, mit einer Geschwindigkeit von etwa 30 km/h vor einer markierten Stelle nach links ausweichen.
Beim Fahren eines langen Slaloms soll der/die Fahrschüler*in eine Slalomstrecke , bestehend aus 5 Leitkegeln mit jeweils 9 m Abstand und 2 Leitkegeln mit jeweils 7 m Abstand, mit einer Anfangsgeschwindigkeit von ca. 30 km/h und mit annähernd gleichbleibender Geschwindigkeit durchfahren. Die Grundfahraufgabe darf nicht im 1. Die Grundfahraufgabe Stop and Go soll zeigen, ob der/die Fahrschüler*in die Neigung des Zweirads nach der einen oder anderen Seite bewusst steuern kann. Hierfür soll mehrfach angehalten und wieder angefahren werden.
Die Füße dürfen nur zum Abstützen des Zweirads im Stand von den Fußrasten genommen und auf die Fahrbahn gesetzt werden. Bei der Kreisfahrt soll mehrfach in einem Kreis mit einem Durchmessen von etwas 9 m gefahren werden. Solange die Kreisfahrt nicht auf einer öffentlichen Straße stattfindet kann wahlweise in die rechte oder linke Richtung verlangt werden.
Der Bewerber hat das Kraftrad unter gleichzeitiger Benutzung beider Bremsen mit höchstmöglicher Verzögerung aus einer Geschwindigkeit von ca. 50 km/h (bei Klasse AM aus ca. Beschleunigen auf etwa 50 km/h (bei Klasse AM auf etwa 40 km/h), vor einer markierten Stelle um etwa 1 bis 1,5 m nach links ausweichen und, ohne zu bremsen, auf die ursprüngliche Fahrlinie zurückkehren.
Beschleunigen auf etwa 50 km/h (bei Klasse AM auf etwa 40 km/h), dann rechtzeitig kurz abbremsen und nach Lösen der Bremsen mit einer Geschwindigkeit im eigenstabilen Bereich (ca. 30 km/h) vor einer markierten Stelle um etwa 1 bis 1,5m nach links ausweichen und, ohne zu bremsen, auf die ursprüngliche Fahrlinie zurückkehren.
Der Fahrer muss durch einen Slalom aus sechs Pylonen fahren, die etwa 3,5 Meter voneinander entfernt sind. Das Ganze passiert in Schrittgeschwindigkeit, das heißt, er rollt nur mit ungefähr 5 km/h im ersten Gang. Der Fahrschüler muss das Motorrad von etwa 50 km/h auf Null bringen, indem er beide Bremsen voll betätigt, um die maximale Verzögerung zu erreichen, ohne dabei die Fahrspur wesentlich zu verlassen. Dabei muss darauf geachtet werden, dass der nachfolgende Verkehr nicht gefährdet wird. Daher ist es vor dem Bremsen nicht zwingend erforderlich, den rückwärtigen Verkehr zu überprüfen.
Du beschleunigst auf ungefähr 50 km/h, dann weichst du auf der Höhe des ersten Leitkegels um etwa 1 bis 1,5 Meter nach links aus und kommst ohne zu bremsen wieder auf deine ursprüngliche Fahrspur zurück. Es ist sichergestellt dass du dabei keinen nachfolgenden Verkehr gefährdest.
Du beschleunigst bis auf etwa 50 km/h, dann bremst du kurz ab, bevor du die Bremsen löst und mit einer Geschwindigkeit von etwa 30 km/h in einem stabilen Bereich bleibst. Dann weichst du vor einer Markierung um etwa 1 bis 1,5 Meter nach links aus, ohne zu bremsen, und kehrst zur ursprünglichen Fahrlinie zurück. Es ist sichergestellt dass du dabei keinen nachfolgenden Verkehr gefährdest.
Der Schüler fährt mit einer Geschwindigkeit von 30kmh eine Slalomstrecke von ca. Der Fahrer muss durch einen Slalomkurs fahre, der ungefähr 80 Meter lang ist. Dabei stehen die Pylonen im Abstand von 9 Metern, dann gibt's zum Ende eine Engstelle mit nur 7 Metern Abstand zwischen den Pylonen. Starten soll er mit etwa 30 km/h und das Tempo möglichst konstant halten. Die Aufgabe darf nicht im ersten Gang durchgeführt werden.
Die Aufgabe ist hier, dass der Fahrer mehrmals anhalten und wieder losfahren muss. Dabei muss er das Gas, die Kupplung und die Bremse abgestimmt bedienen. Die Füße dürfen nur zum Abstützen des Motorrads auf dem Boden abgesetzt werden, wenn er steht. Außerdem soll er zeigen, dass er bewusst die Neigung des Bikes steuern kann, indem er abwechselnd zweimal mit dem einen und dann zweimal dem anderen Fuß aufsetzt.
Hier ist die Aufgabe, in einen Kreis einzufahren, der einen Halbmesser von 4,5 Metern hat. Es gibt keine spezielle Markierung für den Kreis. Dann fährst du ein paar Runden im Kreis und verlässt ihn wieder. Du kannst entweder im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn fahren, aber auf öffentlichen Straßen nur nach links. Deine Geschwindigkeit sollte so sein, dass du dich richtig in die Kurve legst.
Der Bewerber hat eine Slalomstrecke (6 Leitkegel, Abstand 3,5 m, Aufbau siehe Skizze) mit Schrittgeschwindigkeit (ca. Der Bewerber hat das Kraftrad unter gleichzeitiger Benutzung beider Bremsen mit höchstmöglicher Verzögerung aus einer Geschwindigkeit von ca. 50 km/h (bei Klasse AM aus ca. Beschleunigen auf etwa 50 km/h (bei Klasse AM auf etwa 40 km/h), vor einer markierten Stelle um etwa 1 bis 1,5 m nach links ausweichen und, ohne zu bremsen, auf die ursprüngliche Fahrlinie zurückkehren.
Beschleunigen auf etwa 50 km/h (bei Klasse AM auf etwa 40 km/h), dann rechtzeitig kurz abbremsen und nach Lösen der Bremsen mit einer Geschwindigkeit im eigenstabilen Bereich (ca. 30 km/h) vor einer markierten Stelle um etwa 1 bis 1,5m nach links ausweichen und, ohne zu bremsen, auf die ursprüngliche Fahrlinie zurückkehren. Der Bewerber hat eine Slalomstrecke (Länge ca. 50 m, 5 Leitkegel, Abstand 7 m, Aufbau siehe Skizze) mit einer Geschwindigkeit von ca.
Der Bewerber hat eine Slalomstrecke (Länge ca. 80 m, 5 Leitkegel Abstand 9 m, anschließend 2 Leitkegel Abstand 7 m, Aufbau siehe Skizze) mit einer Anfangsgeschwindigkeit von ca. 30 km/h mit annähernd gleich bleibender Geschwindigkeit zu durchfahren. Die Aufgabe darf nicht im 1.
Der Bewerber hat eine Strecke von ca. Mehrfaches Anhalten und Anfahren, abgestimmtes Betätigen von Gas, Kupplung und Bremse, Füße nur zum Abstützen des Kraftrades im Stand von den Fußrasten nehmen und auf die Fahrbahn absetzen. Zweitens: Die Vorschriften der StVO sind zu beachten; so ist z.B. vor Beginn jeder Aufgabe (Anfahren) der rückwärtige Verkehr durch Spiegelbenutzung und Überprüfen des Toten Winkels zu beobachten.
Sicherheitsaspekte und Notmanöver
Wenn etwas in unmittelbarer Nähe im Weg ist und du hast keine Zeit und keinen Platz mehr zu bremsen, dann kannst du nur noch hoffen, dass seitlich Platz zum Ausweichen ist. Das wäre etwa die knapp vor dir auf deiner Fahrlinie aufgehende Autotür. Wenn du Zeit und Platz zum Bremsen hast, dann solltest du eine Notbremsung einleiten und beherrschen!
Wenn der Platz nicht ausreicht, dass du rechtzeitig zum Stillstand (oder in die erforderliche Geschwindigkeit) kommst, dann kannst du nur noch hoffen, dass seitlich Platz zum Ausweichen ist. Du musst also aus einer Bremsung das Ausweichen einleiten und beherrschen! Wenn all das in der Kurve passiert, musst du es auch können und dabei noch mehr Punkte berücksichtigen!
Beginnen wir beim Ausweichen auf einer Geraden. Öffnet sich verbotenerweise die Tür eines parkenden Autos oder taucht mittig unter dem vor dir fahrenden LKW bei höheren Geschwindigkeiten auf deiner Fahrlinie ein größerer Felsbrocken auf, dann wirst du den Aufprall mit dem Hindernis nur noch vermeiden können, indem du schnell ausweichst. Man nennt das den Ausweichhaken. Er ist nichts anderes, als ein plötzliches, heftiges Drücken.
Der Ausweichhaken: Technik und Übungen
Du bist in Geradeausfahrt und vor dir befindet sich ein Hindernis. Verbinde sozusagen den Lenkimpuls (nach vorne) mit dem Drücken des kurveninneren Lenkerholms (nach unten), sodass dein Motorrad noch schräger fährt und möglichst rasch in die gewünschte Richtung abbiegt! Der kurveninnere Arm ist beim extremen Drücken ziemlich gestreckt, der kurvenäußere ziemlich angewinkelt. Die Schultern sind unverändert im rechten Winkel zur Fahrtrichtung!
Die Aktion kommt aus den Armen, nicht aus den Schultern oder dem Oberkörper! Probiere beim Üben zwei Varianten: Du kannst beim Ausweichhaken das Gas wegnehmen. Du kannst aber zusätzlich auch die Kupplung ziehen. Je nach Motorradmodell wirst du unterschiedliche Ergebnisse erzielen.
Bei Modellen mit quer liegender Kurbelwelle lässt sich dein Motorrad unter Umständen schneller in Schräglage und vom Weg abbringen, wenn du den Kupplungshebel gezogen hast. Du verzichtest dadurch allerdings auf die bremsende Wirkung des Motorschleppmoments, was beim stabilisierenden Haken zurück auch Nachteile, also mehr Geschwindigkeit und damit mehr Platzbedarf bedeuten kann.
Der Ausweichhaken wird immer besser, präziser und funktioniert bei höheren Geschwindigkeiten, wenn du ihn trainierst. Wenn du der Meinung bist, dass du nicht rechtzeitig vor dem Hindernis stehen bleiben kannst, dann musst du einen Ausweg suchen und nutzen. Das Ausweichen.
Ausweichen in Kombination mit Bremsen
Wenn du vor einem Hindernis nicht rechtzeitig stehen bleiben kannst, dann musst du einen Ausweg suchen und nutzen. Das Ausweichen. Du bremst zunächst, wie bei jeder Notbremsung auf einer Geraden also: Kupplung gezogen, vorne progressiv und hinten leicht dazu bremsen, Körperspannung, Fuhre stabil halten!
Entscheide schon beim Bremsen die Ausweichrichtung! Du solltest jetzt die Bremsen lösen! Das hat zwei Hauptgründe: Erstens kannst du viel schwerer einlenken, wenn deine Masse auf den Lenker drückt und viel bedeutsamer zweitens: Wenn du durch Drücken in (extreme) Schräglage gehst, kannst du nicht mehr so viel bremsen und ein Rad würde bei gleichem Bremsdruck blockieren und seitlich wegrutschen.
Verbinde sozusagen den Lenkimpuls (nach vorne) mit dem Drücken des kurveninneren Lenkerholms (nach unten), sodass dein Motorrad noch schräger fährt und möglichst rasch in die gewünschte Richtung abbiegt! Der kurveninnere Arm ist beim extremen Drücken ziemlich gestreckt, der kurvenäußere ziemlich angewinkelt. Die Schulterlinie ist unverändert im rechten Winkel zur Fahrtrichtung!
Die Aktion kommt aus den Armen, nicht aus den Schultern oder dem Oberkörper! Kupple erst wieder ein, wenn du keine Schräglage mehr hast! Der Brems-Ausweichhaken wird immer besser, präziser und funktioniert bei höheren Geschwindigkeiten, wenn du ihn trainierst. Du brauchst den selbstverständlichen Bewegungsablauf und die Einschätzung der Rahmenbedingungen für deine Entscheidungen sowie die Perfektionierung dieses Manövers durch Vorwegnahme aller Aktionen!
ABS und Kurven-ABS
Du hast ABS an deinem Motorrad verbaut. Im Prinzip genauso wie ohne ABS. Du hast nur etwas großzügigere Grenzbereiche. Speziell beim Anbremsen auf der Geraden, aber auch beim Lösen der Bremse am Anfang des Ausweichhakens. Das Wegrutschen des Hinterrads erfolgt meist nur bis zu einem gewissen Punkt, dann macht das ABS auf und dein Hinterrad spurt wieder.
Du musst natürlich mit diesem Effekt leben können oder bestenfalls damit arbeiten können. Das hängt viel von den Griffigkeitsbedingungen und von deinen Quasireflexen ab, die kannst du trainieren! Du hast Kurven-ABS verbaut.
Grundsätzlich hängt es unter diesen Voraussetzungen mehr vom Fahrer als von den elektronischen Helferlein ab, ob und wie so eine Situation ausgeht. Ein erfahrener Reiter, der diese Situationen hunderte Male trainiert hat, wird mit dem Lösen der Bremse bessere Ergebnisse erzielen, als ein ungeübter Fahrer, der einfach nur mit Kurven-ABS bremst. Es kommt auch sehr auf die Programmierung des Kurven-ABS an und welcher Fahrmodus oder welche ABS-Regelung eingestellt wurde. Und auf den Untergrund und auf das Fahrwerk und auf die Reifen.
Beim Brems-Ausweichhaken kann auch das tollste Kurven-ABS zu Motorradreaktionen führen, die dich aus dem Sattel heben, wenn das Fahrwerk falsch eingestellt wurde. Da passieren wirklich binnen kürzester Zeit Dinge, die in ihrer Dynamik schwer prognostizierbare Effekte haben.
Das Kurven-ABS bietet dir enorme Vorteile bei Notbremsungen in der Kurve (wie hier beschrieben). Aber es kann nicht zaubern. Wenn es gut programmiert ist, wird es deine Fehler in Notsituationen bestmöglich zu beheben versuchen.
Elektronische Helferlein nehmen dir nicht das Fahren und Bremsen ab, sondern sie versuchen dich zu retten, wenn du einen Fehler machst.
Wenn es gut programmiert ist, wenn es zu den montierten Reifen passt und wenn der Untergrund halbwegs griffig und eben ist, dann erzielst du mit Kurven-ABS sehr gute Ergebnisse beim Brems-Ausweichhaken, wenn du auf der Bremse bleibst. Aber das musst du üben!
Du musst da wirklich viel mit deiner Körperposition und mit der Fahrlinie machen, weil das ohne Kurven-ABS eigentlich so nicht funktioniert! Es kann auch sein, dass du die unlogischen Reaktionen deines Motorrads unter diesen Bedingungen nicht verkraftest, dann machst du Fehler und hättest mit Bremse Lösen bessere Ergebnisse erzielt. Probiere es unter Laborbedingungen und professioneller Beobachtung aus!
Checkliste für dein Motorrad
Nur ein technisch einwandfreies Motorrad garantiert sicheren Fahrspaß.
- W = WasserDenk auch immer dran, die Kühlflüssigkeit zu überprüfen.
- Richte hierfür das Motorrad auf und kontrolliere den Stand der Kühlflüssigkeit im Behälter.
Hier ist der Reifenluftdruck gemeint, sowie alle weiteren Dinge die du am Reifen kontrollieren musst.
- Reifenluftdruck- Angabe wie viel Luft auf den Reifen muss findest du am Aufkleber an der Schwinge oder im Handbuch
- Reifenprofiltiefe- Mindestprofiltiefe AM & A1: min. 1mm- Mindestprofiltiefe A2 & A: min.
Bei vielen Motorrädern wird die Kraft über eine Kette an das Hinterrad übertragen. An der Kette solltest du folgendes regelmäßig kontrollieren:
- Verschleiß der Kette(Versuche die Kette am Kettenrad vom Motorrad wegzuziehen)
- Pflege der Kette(Schmiere die Kette regelmäßig (ca.
Das Lenkkopflager ist die Verbindung des Vorderradsystems mit dem Rahmen und wird während der Fahrt stark beansprucht.
So testest du das Lenkkopflager auf seine einwandfreie Funktion:
- Entlaste das Vorderrad bei deinem Motorrad.
- Nun bewege den Lenker. Dieser muss sich leicht von einem zum anderen Lenkanschlag drehen lassen. Spürst du einen Rastpunkt ist das Lager defekt und du musst es erneuern lassen.
- Alternativ kannst du das Lenkkopflager wie folgt überprüfen: Betätige die Vorderradbremse und tauche mit dem Lenker tief in die Federung ein.
Das Schwingenlager ist der Drehpunkt der Hinterradaufhängung. Um dieses zu überprüfen gehst du wie folgt vor:
- Du entlastest das Hinterrad und fasst die Schwinge ganz hinten an und bewegst sie hin und her.
- Entlaste das zu prüfende Rad und versuche den Reifen mit beiden Händen hin und her zu bewegen.
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