Die B500, auch bekannt als Schwarzwaldhochstraße, ist eine beliebte Strecke, besonders für Motorradfahrer. Aktuelle Informationen zu Staus und Verkehrsmeldungen auf der B500 können den obigen Verkehrsnachrichten entnommen werden.
Neben Staumeldungen erhalten Sie auch Verkehrsinformationen über Baustellen, Unfälle, Glatteis und Sperrungen auf der B500. Die häufigsten Gründe für Staus sind beispielsweise Unfälle und defekte Fahrzeuge, Baustellen, Geschwindigkeitsüberschreitungen, schlechtes Wetter oder zu dichter Verkehr. Die genauen Ursachen für den B500 Stau können Sie der obigen Übersicht entnehmen.
Saisonstart für Motorradfahrer
Bei Sonne und frühlingshaften Temperaturen sind wieder viele Motorradfahrer im Schwarzwald unterwegs. Fahren aus Spaß am Kurven fahren, aus Freude, weil es wieder losgeht nach der gefühlt langen Winterpause, in der die meisten wenig oder gar nicht im Sattel ihrer Maschine gesessen sind. Viele haben sich in den vergangenen Monaten genau auf diesen Moment im Frühling gefreut.
Erich Hoeppe, sein Sohn Matthias Hoeppe und Markus Junker sind Motorradfreunde und Mitglieder im Motorradverein Rheinau. Sie sind unterwegs in Richtung Schwarzwaldhochstraße. Die Vorfreude darauf, wieder gemeinsam eine Runde zu drehen und die Maschine und die Natur zu genießen, ist groß gewesen.
Markus Junker erzählt, er sei im Winter immer an seinen Maschinen in der Garage vorbeigelaufen und habe auf Sonnenstrahlen gehofft. Erich Hoeppe fährt motorisierte Zweiräder seit 45 Jahren. "Wer noch nie Moped oder Motorrad gefahren ist, hat eindeutig was verpasst", sagt der Rentner. Als erster Vorsitzender im Motorradverein Rheinau fährt er neben Ausfahrten im Schwarzwald auch regelmäßig größere Touren, zum Beispiel nach Frankreich.
Dabei genießt er das gemeinsame Fahren mit anderen Motorradbegeisterten, aber auch das Alleinsein und die Ruhe auf der eigenen Maschine. Man setzt den Helm auf, man hat Zeit für sich, es quatscht einem keiner rein. Kein Handy, gar nichts. Ich habe die Naturgewalten um mich rum, ob Regen, Schnee oder Sonne.
Matthias Hoeppe ist der Sohn von Erich Hoeppe und mit der Leidenschaft für Zweiräder seines Vaters aufgewachsen. Als noch recht junger Biker, sagt er, fahre er generell vorsichtig, versuche es nicht zu übertreiben. Er sei selber auch Autofahrer und sehe, wie manch andere Zweiradfahrer es übertreiben auf öffentlichen Straßen, als seien es Rennstrecken.
Der "Schweigekilometer" auf der B500
Der Schweigekilometer, ein Kilometer langer Straßenabschnitt am Helbingfelsen, erinnert mit Tafel und Stelen an die verunglückten und verstorbenen Motorradfahrer auf der beliebten Kurvenstrecke in den vergangenen sechs Jahren. Auf der Schwarzwaldhochstraße bei Baden-Baden ist am Samstag der landesweit erste und einzige "Schweigekilometer" eröffnet worden.
Mit dem Projekt soll der tödlich verunglückten Motorradfahrer auf der B 500 gedacht werden. Allein in den vergangenen sechs Jahren kamen dort sechs Biker ums Leben. Der 24-Jährige wollte eben nicht mit dem erhobenen Zeigefinger auf Lärm und Gefahren hinweisen, sondern durch den Schweigekilometer und die reduzierte Geschwindigkeit das Risiko von Unfällen minimieren.
Der Baden-Badener Oberbürgermeister Dietmar Späth (parteilos) ist überzeugt, dass solch eine Aktion "viel mehr bewirkt als jedes Hinweisschild, als jede Geschwindigkeitsbeschränkung". Von den Bikern nicht nur auf der B 500 fordert Hermann mehr Rücksicht und Respekt gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern. Eine Sperrung der B 500 für Motorradfahrer, wie sie in der Vergangenheit immer wieder gefordert wurde, halte er aber für falsch.
An der offiziellen Eröffnung beteiligten sich am Samstagnachmittag auch rund 130 Motorradfahrer mit einer Gedenkfahrt. Leise und gesittet, wie sonst selten, fuhr der große Motorradpulk am Helbingfelsen vorbei. Der Präventionsverein "Rennleitung 110" wollte mit der Aktion ein Zeichen setzen. Auch in Zukunft soll auf dem Schweigekilometer mit verringerter Geschwindigkeit gefahren werden.
Die Polizei kündigte an, ihre verschärften Kontrollen auf dem Streckenabschnitt fortsetzen zu wollen. Die Strecke gilt als besonders gefährlich für Motorradfahrer. Die Gedenkstrecke wird durch schwarze Hinweisschilder markiert. Sie zeigen den Bikergruß- eine Faust mit ausgestrecktem Zeige- und Mittelfinger. Ein Mahnmal am Helbingfelsen erklärt den "Schweigekilometer".
Baustellen und Sanierungsarbeiten auf der B500 in 2024
Das Regierungspräsidium Karlsruhe sanierte die Bundesstraße B 500, die sogenannte Schwarzwaldhochstraße, zwischen Unterstmatt und Sand in zwei Bauabschnitten. Für die noch anstehenden Arbeiten bis zum Abschluss der Maßnahme, voraussichtlich Ende Mai 2024, werden noch einige Sperrungen notwendig.
Der erste Abschnitt zwischen Unterstmatt und Hundseck wurde 2023 bis auf die Fahrbahnmarkierung und die Stützwand fertiggestellt. Für diese noch ausstehenden Arbeiten wird die B 500 zwischen Unterstmatt und Hundseck vom 15. bis 26. April 2024 voll gesperrt.
Im Bauabschnitt zwei zwischen Hundseck und Bühl-Sand muss ebenfalls die Markierung aufgebracht werden, ebenso sind noch Haltebuchten für den ruhenden Verkehr zu erneuern. Daher wird dieser Abschnitt voraussichtlich vom 6. bis einschließlich 13. Mai 2024 voll gesperrt. Ebenso werden die Arbeiten an den Parkplätzen Unterstmatt, Hundseck, Sand und Plättig in den kommenden Wochen abgeschlossen. In Sand wird hierzu die Omerskopfstraße (K 3765) vom 15. April 2024 bis einschließlich zum 6. Mai 2024 halbseitig gesperrt.
Für die beiden Vollsperrungen verläuft die ausgeschilderte Umleitung in Richtung Baden-Baden über die Omerskopfstraße (K 3765), Eichwaldstraße (L 83a) und Sandstraße (L 83) und in Richtung Freudenstadt in umgekehrter Reihenfolge über die Sandstraße (L 83), Eichwaldstraße (L 83a) und über die Omerskopfstraße (K 3765).
Verkehrssicherheit und Appelle
Frank Huber arbeitet für die Verkehrspolizei Baden-Baden, fährt privat und im Dienst Motorrad. Dank massiven Kontrollen und Geschwindigkeitsbegrenzungen habe es hier im vergangenen Jahr keinen tödlich verunglückten Motorradfahrer gegeben.
Frank Huber erzählt, gerade jetzt im Frühjahr zum Beginn der Saison beobachteten er und seien Kollegen immer wieder Zweiradfahrerinnen und -fahrer, die unsicher unterwegs seien. Die sich noch nicht mit den Gegebenheiten der Straße vertraut gemacht hätten. Frank Huber empfielt ein Sicherheitstraining speziell für Zweiräder zum Start in die Saison, um wieder Souveränität im Sattel zu erlangen.
Wichtig sei, vor der ersten Ausfahrt die Maschine gründlich durchzuchecken: Stimme der Luftdruck, wie sehe es mit dem Reifenprofil aus, was mache der Ölstand?
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