Die Wahl der richtigen Batterie für Ihre Harley-Davidson Electra Glide ist entscheidend für einen zuverlässigen Start und eine optimale Leistung. Es gibt verschiedene Batterietypen auf dem Markt, darunter Blei-Säure-, AGM- (Absorbent Glass Mat) und Lithium-Ionen-Batterien. Jede hat ihre Vor- und Nachteile, die es zu berücksichtigen gilt.
AGM-Batterien: Ein bewährter Standard
AGM-Batterien sind eine beliebte Wahl für Harley-Davidson-Motorräder. Sie sind wartungsfrei, auslaufsicher und widerstandsfähiger gegen Vibrationen als herkömmliche Blei-Säure-Batterien. Eine AGM Batterie bindet die Elektrolyte in ein Glasfaservlies. Mit einer der wichtigsten Punkte ist, das sie nicht so anfällig für Vibrationen ist, wo sonst bei herkömmlichen Batterien, mit dem Älterwerden schnell ein Kurzschluss entstehen kann.
Einige Benutzer haben gute Erfahrungen mit AGM-Batterien von YUASA gemacht. Wenn man sich bei den Kumpels umhört, wird einem nach meinen Erfahrungen meistens eine Original Harley-Davidson AGM Batterie empfohlen, sie besitzt eine hohe Startleistung und genug Power, um den V2 wieder zum Leben zu erwecken.
Lithium-Ionen-Batterien: Leicht und leistungsstark
Lithium-Ionen-Batterien sind eine relativ neue Technologie, die in den letzten Jahren immer beliebter geworden ist. Die Power Sports Lithium-Ionen Batterien der LTM-Line zeichnen sich durch ein hitzebeständiges, wasserdichtes Nylongehäuse und verbesserte Polanschlüsse aus. Mit dem Ersatz einer Standard Blei-Säure-Batterie durch eine Skyrich Lithium-Ionen-Batterie können bis zu 5 kg Gewicht gespart werden, ohne nennenswerten Aufwand.
Vorteile von Lithium-Ionen-Batterien:
- Geringes Gewicht
- Hohe Startleistung
- Schnellladung möglich
- Geringe Selbstentladung
Nachteile von Lithium-Ionen-Batterien:
- Höherer Preis
- Empfindlicher gegenüber Frost
Skyrich ist ein Premiumhersteller und Serien-Lieferant für namenhafte Hersteller wie z. B. KTM und Ducati. Technik Skyrich Lithium-Ionen Batterien verwenden als Kathodenmaterial Eisenphosphat (Li FePO4) und verwenden das Lithium-Polymer Verfahren bei der Herstellung.
Blei-Säure-Batterien können aufgrund der spezifischen Eigenschaften nur 30% ihrer Kapazität nutzen, während bei Lithium-Ionen-Batterien nahezu 100% der Kapazität nutzbar sind. Aus diesem Grund benötigen die Lithium-Versionen der Skyrich Batterien für die gleiche Startleistung nur 1/3 der Kapazität einer vergleichbaren Blei-Säure-Batterie.
Bitte beachten Sie, dass zum Laden nur geeignete Ladegeräte verwendet werden dürfen. Wir empfehlen JMP-Ladegeräte. Auf gar keinen Fall dürfen Ladegeräte verwendet werden, die versuchen, tiefentladene Batterien unter 10 Volt mit einer Spannung von mehr als 14,8 Volt zu desulfatieren, bevor sie mit der eigentlichen Ladung beginnen.
Lithium-Ionen Batterie mit Überspannungsschutz von Skyrich
- integrierter Überspannungsschutz
- ca. 1/3 des Gewichts der vergleichbaren Blei-Säure-Batterie
- verbesserte Polanschlüsse aus Messing für beste Leitfähigkeit
- wasserdicht
- komplett schwarzes Batteriegehäuse
- Batteriegehäuse aus Nylon, daher ist eine Verformung bei Hitze praktisch ausgeschlossen
- unschlagbares Verhältnis von Kosten/Gewichtsersparnis
- in jeder Position einbaubar, da keine Säure enthalten
- enthält keine Schwermetalle
- ausgewogene Entladung/Ladung aller Zellen durch Balancer
- Schnellladung mit hohem Ladestrom möglich (bis zu 90% in 6 min)
- sehr geringe Selbstentladung (max.
Wartung und Pflege der Batterie
Eine regelmäßige Wartung und Pflege der Batterie kann ihre Lebensdauer erheblich verlängern. Hier sind einige Tipps:
- Halten Sie die Batterie sauber und trocken.
- Überprüfen Sie regelmäßig die Anschlüsse auf Korrosion.
- Verwenden Sie ein geeignetes Ladegerät, um die Batterie aufzuladen.
- Vermeiden Sie Tiefentladung.
Die Maße der Lithium-Ionen-Batterien entsprechen mithilfe von Adaptern den Maßen der originalen Blei-Säure-Batterien. Auch die Anschlüsse sind identisch, weshalb die Batterie ohne weitere Anpassungen in wenigen Minuten ausgetauscht werden kann.
Eine der größten Gefahren für eine Batterie ist, wenn sie Tiefentladen wird. Was kann jetzt passiert sein, entweder die Alarmanlage hat die Batterie mit der Zeit entladen, oder deine Batterie ist mit der Kälte nicht klargekommen. Sie kann Mitunter an Altersschwäche leiden, oder ist einfach kaputt. Gründe für das Versagen könnten noch weitere vorliegen, irgendwann sind sie einfach durch.
Du kannst mit der Ladeerhaltungsfunktion nicht nur dafür sorgen, das die Starter Batterie sich über die Winterzeit nicht entlädt, sondern zusätzlich die Lebensdauer deiner Batterie durchaus um Jahre verlängern. Das können andere Ladegeräte sicherlich genauso, aber wie ich es gerade bei der Pan America festgestellt habe, liegt dort zwar der Stecker, um das Ladegerät komfortabel anzuschließen, aber das geht wohl nur mir den Ladegeräten von Harley-Davidson.
Batterieladegeräte von Harley-Davidson
Harley-Davidson bietet eine Reihe von Batterieladegeräten an, die speziell für ihre Motorräder entwickelt wurden. Immerhin gewährt Harley-Davidson sogar 5 Jahre Garantie auf das 1-Amp Batterie Ladegerät. Das Harley-Davidson 1 Ampere Batterie Ladegerät, hat sechs (6) Modi: Standby, 12 V, 12 V AGM, 12 V LITHIUM, 6 V und Force.
Einige Lademodi müssen drei (3) bis fünf (5) Sekunden. lang gedrúckt gehalten werden, um den Modus zu aktivieren. Diese Gedrückt hatten* Modi sind erweiterte Lademodi, die vor der Auswahl ihre volle Aufmerksamkeit erfordern. Es ist wichtig, die Unterschiede und Zwecke von jedem Lademodus zu verstehen.
Harley-Davidson 1-Amp Batterieladegerät Modi:
- Standby: Im Standby- Modus lädt das Ladegerät nicht und versorgt die Batterie mit keinerlei Strom. Die Energiesparfunktion ist in diesem Modus aktiviert, wodurch nur eine minimale Leistung vom Netzanschluss bezogen wird. CanBus ist aktiviert. Im Standby-Modus leuchtet die orangefarbene LED. - Kein Strom.
- 12V: Zum Laden von Nass-, Gel-, EFB-, MF- und Kalziumbatterien mit 12 Volt Spannung. Ist dies ausgewählt, leuchtet die 12 V weiße LED. - 14.5 V I1 A| Batterien bis zu 30 Ah.
- 12V AGM: Zum Laden von 12-V-AGM-Batterien. Ist dies ausgewählt, leuchtet die 12-V-AGM weiße LED. - 14,8 | 1 A | Batterien bis zu 30 Ah.
- 12V Lithium: Zum Aufladen von 12-Volt-Lithium-lonen-Batterien, einschließlich Lithiurn-Eisenphosphat. Ist dies ausgewählt, leuchtet die 12-V-Lithium blaueLED. Nur zur Verwendung bei Batterien mit Batteriemanagementsystemen (BMS). - 14,6 V | 1 A / Batterién bis zu 30 Ah.
- 6V: Gedrückthalten 3 SekundenZum Laden von Nass-, Gel-, EFB-, MF- und Kalziumbatterien mit 6 Volt Spannung. Ist dies ausgewählt, leuchtet die 6 V weiße LED. - 7.25 VI 1 A | Batterien bis zu 30 Ah
- Force-Modus (Zwangsladung): Gedrückt halten (5 Sekunden)Zum Aufladen von Batterien mit einer niedrigeren Voltzahl als 1 V. Fünf (5) Sekunden lang gedrückt hatten, um den Force- Modus zu akivieren. Dann wird der ausgewählte Lademodus fünf (S) Minuten lang im Force-Modus betrieben, bevor er wieder zum Standard- Laden im ausgewahiten Modus wechsell.
Es gibt von Harley-Davidson noch weitere Ladegeräte, wer etwas mehr Stromstärke benötigt, kann auf das Gerät mit 5 Ampere zurückgreifen.
Die Electra Glide: Eine Ikone seit 1965
Die Electra Glide von Harley-Davidson feiert Geburtstag. Damals lagen bereits beachtliche 17 Produktionsjahre hinter der Baureihe, die jetzt in die neue Electra Glide mündete. Ein Knopfdruck genügte jetzt, um den V2-Motor zum Laufen zu bringen. Seit Einführung der ersten E-Glide 1965 hat die besonders in USA, aber auch weltweit populäre Baureihe zahlreiche neue Komfort-Features sowie überarbeitete Fahrwerke und neue Motoren erhalten.
Zum sofortigen Verkaufserfolg der Electra Glide trug sicherlich auch bei, dass es sich aufgrund zahlreicher Neuerungen im Grunde um ein komplett neues Modell handelte: Die Batteriespannung stieg von 6 auf 12 Volt, das Gewicht um fast 40 kg, das wiederum machte stärkere Bremsen nötig, ein neuer Rahmen war steifer als bisher, höhere Verdichtung und neue Nockenwellen sorgten in der 1965er-Modell „74FLHB Electra Glide“ für 60 PS Leistung und immerhin 158 km/h Höchstgeschwindigkeit.
Im Modelljahrgang 2015 bildet die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU die Speerspitze komfortablen Tourens mit dem inzwischen auf 1.690 ccm gewachsenen „TwinCam 103“. Er leistet 64 kW/87 PS und verwöhnt dank 138 Nm Drehmoment mit reichlich Schubkraft schon bei niedrigen Umdrehungen. Mit ABS (seit 2009 Serie) und elektronischer Bremskraftverteilung ist der Supertourer ab 27.185 zu haben.
Top-Test Harley-Davidson Electra Glide Ultra Limited
Die neue Harley-Davidson Electra Glide Ultra Limited ist das Top-Modell der Touring-Range. Schnittiger, gefälliger: Das Design der 2014er-Ultra Limited unterscheidet sich deutlich von den Vorgängermodellen, ohne einen Stilbruch zu verursachen.
Als Erstes überzeugt sie den Prüfstand: 88 PS bei 5100/min und 140 Nm bei 3900/min. Diese Messwerte übertreffen die Werksangabe um 3 PS und 2 Newtonmeter. Die neue Audioanlage, die den Namen „Boom! Box“ trägt, macht ihrem Namen alle Ehre. Der Sound ist „boom-bastisch“.
Die neue Generation Stopper ist zumindest in puncto ABS den Vorgängermodellen ein Lichtjahr voraus. Auch die Integralbremsfunktion, bei der Vorder- und Hinterradbremse elektronisch gekoppelt werden, ist durchaus sinnvoll.
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