Motorrad-Batterieladegeräte und Steckerarten

Ein modernes Motorrad-Batterieladegerät ist entscheidend, um die Lebensdauer der Batterie zu optimieren. Wer mit einem modernen Ladegerät über den Winter die Spannung aufrechterhält, sorgt nicht nur für einen problemlosen Start, sondern senkt auch die Ersatzteilkosten.

BMW Motorrad Batterieladegerät Plus

Das BMW Motorrad Batterieladegerät Plus ermöglicht das Aufladen der Batterie Ihres BMW-Motorrads oder eines anderen Marken. Es hilft auch, die Ladung Ihrer Batterie während längerer Stillstandszeiten zu erhalten.

Das Laden und Erhaltungsladen wird automatisch durch einen intelligenten Mikroprozessor gesteuert. Über lange Zeiträume kann das Ladegerät angeschlossen bleiben, es führt Ladezyklen durch, wobei die Batterie bei Bedarf nachgeladen wird.

Die Verbindung kann direkt über die CAN-Bus-Steckdose Ihres Motorrads erfolgen, wenn sie damit ausgestattet ist, oder an den Batteriepolen mithilfe des mitgelieferten Adapterkabels, ausgestattet mit Krokodilklemmen. Es handelt sich um ein echtes BMW Motorrad CAN-Bus-Ladegerät.

Alternativen und Kompatibilität

Das Zubehör von CTEK passt größtenteils auch.

Es gibt auch andere Ladegeräte auf dem Markt, wie das Fritec Ladeprofi Vario 2.0 Plus BLACK EDITION, die als Alternativen in Betracht gezogen werden können.

Motorrad-Batterieladegeräte im Vergleichstest

15 Batterieladegeräte wurden von MOTORRAD zusammen mit der GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung) getestet, die sich besonders gut für Motorradbatterien eignen.

Zu Batterieladegeräten, die sich besonders gut für Motorradbatterien eignen, gehört vor allem die Eigenschaft, sich mit der Leistung an Batterien mit weniger Amperestunden (Ah) als beim Auto üblich anpassen zu können, um das Laden der Akkus so schonend wie möglich zu gestalten. Die GTÜ-Ingenieure unterziehen die Batterielader dabei aufwendigen elektrischen und qualitativen Prüfungen.

Testergebnisse im Überblick

Hier ist eine Zusammenfassung der Top-Platzierungen im Test:

Platz Produkt Anbieter Preis MOTORRAD-Urteil
1 CTEK CT5 Powersport CTEK 89,99 Euro sehr gut
2 Gys Gysflash 6.12 Gystech 85,79 Euro gut
3 Bosch C3 6V/12V Bosch 48,97 Euro gut
4 Pro Charger 4000 Louis 99,99 Euro gut
5 Kooroom TKB7 6V/12V Polo 64,90 Euro gut

Wichtige Testkriterien

Das wichtigste Einzelkriterium betrifft dabei die Qualität des Lade- und Ladeerhaltungsverfahrens der Geräte. Dabei geht es unter anderem darum, die Akkus behutsam bis zur Ladeschlussspannung aufzuladen, eine Nachladephase einzuleiten und dann in einen Erhaltungsmodus zu wechseln, welcher die Batterie stets bei optimaler Leistungsfähigkeit hält. Techniker sprechen in diesem Zusammenhang vom IUoU-Ladeverfahren.

Nur die als sehr gut und gut bewerteten Batterielader von CTEK, Gys, Bosch und Dino beherrschen daneben auch die Anpassung der Ladekennlinie an gängige Akkutypen wie Nass-, Gel- und AGM-Batterien in Perfektion und eignen sich obendrein mit ihrer wahlweise erhöhten Ladespannung von 14,7 Volt zur vollständigen Aufladung von AGM-Akkus.

Besondere Funktionen und Eigenschaften

Noch einen Schritt weiter gehen CTEK und Dino mit der speziellen Regenerierungsfunktion, mit welcher bereits angeschlagene Batterien unter Umständen zu einem zweiten Leben verholfen werden kann. Dabei wird über eine zeitlich limitierte Spannungserhöhung auf maximal 15,8 Volt die Batterie kurzfristig zum Gasen gebracht.

Fast alle Testgeräte sind in der Lage, selbst auf bis zu drei Volt tiefentladene Batterien wieder mit neuem Saft zu versorgen. Nur bei hi-Q, der Eigenmarke von Polo, und dem Ladegerät Dino liegen diese Grenzen mit 4,5 bzw. sechs Volt etwas höher.

Falltest

Als letzte Prüfung unterwerfen die GTÜ-Ingenieure alle Kandidaten einem potenziell zerstörerischen Falltest aus einem Meter Höhe auf knallharten Betonboden. Nur wenn keine Beschädigungen auftreten und das Gerät anschließend noch uneingeschränkt funktioniert, gibt es hier volle Punktzahl.

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