Tauche ein in die spannende Welt des Motorrad-Modellbaus im Maßstab 1:12. Diese detailreichen Nachbildungen lassen Dich die ikonischen Zweiräder bis ins kleinste Detail erleben.
Vielfalt der Modelle
Die Auswahl an Motorradmodellen ist groß und vielfältig. Hier sind einige Beispiele:
- Kawasaki Ninja H2R: Dieses Standmodell ist eine Nachempfindung der Kawasaki Ninja H2R. Aufgrund der verbauten Teile ist die Kawasaki Ninja H2R eine Vorzeigemaschine für die Rennstrecke. So sind technische Eigenschaften wie die Traktionskontrolle oder die Motorbremskontrolle, standardmäßig perfekt für die Rennstrecke abgestimmt.
- Honda Dax 125: Das im März 2022 angekündigte Motorrad von Honda ist das Dax 125. Es übernimmt das Bild des ersten Modells, das 1969 auf den Markt kam, und verfügt über einen T-förmigen Pressrahmen und einen langen, dicken Sitz. Ausgestattet mit einem luftgekühlten 123-cm³-Einzylindermotor und einem 4-Gang-Getriebe, das keine Kupplungsbetätigung erfordert, kann das Motorrad auf vielfältige Weise genossen werden, von der Stadtfahrt bis zur Tour. Eine besondere Version einer solchen Honda Dax ist die Tamiya Limited Edition. Dieses auf Bestellung gefertigte und ausschließlich in Thailand verkaufte Motorrad in limitierter Auflage verfügt über eine leuchtend metallisch-blaue Karosseriefarbe.
- Ducati 916 Desmo: 1:12 Ducati 916 Desmo. Artikelbezeichnung: 1:12 Ducati 916 Desmo.
- Honda CBR 1100XX "Super Blackbird": Der Öffentlichkeit 1996 vorgestellte CBR 1100XX "Super Blackbird" verfügt über eine Leistung von 165 PS und eine Spitzengeschwindigkeit von mehr als 300 km/h.
- Honda Monkey 125: Das Standmodell ist eine Nachempfindung des 1967 veröffentlichten Motorrads Honda Monkey 125. Weltweite Anerkennung erlangt die Honda Monkey durch ihr winziges, aber fröhliches Design.
- Honda VFR750R: Das Standmodell ist eine Nachempfindung der 1987 veröffentlichten Werks-Rennmaschine mit dem Namen VFR750R. Die VFR750R ist eine straßentaugliche Abwandlung der RVF750, welche erfolgreich in der Langstrecken-Weltmeisterschaft mitgefahren ist. Demnach sind, wie in der RVF750, Technologien aus der Weltraumtechnik ebenso wie Titan, Kohlefaser, Kevlar und Magnesium zur Verwendung gekommen.
- Kawasaki Ninja ZX-12R: Der Öffentlichkeit 1999 vorgestellte Kawasaki Ninja ZX-12R verfügt über die gewaltige Leistung von 178 PS und eine Spitzengescwindigkeit von mehr als 300km/h. Er verbrachte mehr Zeit im Windkanal als irgendein anderes Motorrad in Kawasaki`s Geschichte.
- Kawasaki Ninja ZX-RR: Das Standmodell ist eine Nachempfindung des ersten 4 Takt Motor MotoGP Motorrads Ninja ZX-RR, welches von Kawasaki hergestellt wurde. Das Motorrad zeigte sein Potenzial nach Überwindung anfänglicher Kinderkrankheiten. Mit dem Beitritt von Shinya Nakano verbesserte sich das Kawasaki Team weiter und war nun in der Lage, die Top-Teams um Rennauszeichnungen herauszufordern.
- Honda RC213V: Das Standmodell ist eine Nachempfindung des von Mar Marquez unter dem Werks-Repsol-Honda-Team in der Saison 2013-2014 gefahrenen Motorrad RC213V. Dieses Motorarad ist etwas Besonderes, da Marc Marquez seine erste Moto GP Saison fuhr und den Gesamtsieg mit diesem Motorrad als jüngster Fahrer jemals gewann. Das Motorrad verfügt über zahlreiche technische Zusätze, wie beispielsweise ein Anti-Wheelie-System als auch eine Motorbremskontrolle.
- Suzuki Katana: Die Katana wurde erstmals 1980 vorgestellt. Das Konzept der auffallend aggressiven aber doch sehr aerodynamischen Karosserieauslegung basierte auf dem Aussehen des Japanischen Saumrai-Schwerts "Katana".
- Honda CX500 Turbo: Die Honda CX500 Turbo war das weltweit erste kommerziell erhältliche Motorrad mit Turbolader, das 1980 auf der Kölner Show vorgestellt wurde. Ausgestattet mit einem wassergekühlten V-Twin-Motor und einer Turboeinheit, die gemeinsam mit Ishikawajima-Harima Heavy Industries entwickelt wurde. Die Kombination leistete 82 PS, und obwohl sie 500 cm³ hatte, hatte sie die gleiche Leistung wie ein 1-Liter-Motorrad. Die Vorderradaufhängung war mit einem Anti-Nose-Dive-Mechanismus ausgestattet, und die Hinterradaufhängung war mit einer Pro-Link-Federung ausgestattet. Große Frontverkleidung mit quadratischem Licht diese sorgt für eine wunderschöne Stimmung.
- Ducati 1199 Panigale S Tricolore: Das Standmodell ist eine Nachempfindung des Ducati 1199 Panigale S Tricolore Motorrads, welches in den drei Farben der italienischen Flagge Weiß, Rot, Grün von Ducati zum 150. Jahrestag der italienischen Wiedervereinigung entwickelt wurde.
- Ducati 888: Das Standmodell ist eine Nachempfindung der Ducati 888 aus der Saison 93. Am 26. September 1993 gab ein junger und inspirierender Motorradrennfahrer namens Tetsuya Harada seiner Maschine auf der Jarama-Rennstrecke kurz vor der letzten Saisonrunde den letzten Schliff. Damit wäre er der erste japanische Weltmeister seit 1977. Der DOHC 16 L Zwillings-V4 Motor ist aus zwei 90° V2 Bauelementen zusammengesetzt und wird von einem rohrförmigen Stahl-Glitterrahmen zusammengehalten.
- Street Rider Figur: Das Standmodell ist eine originelle Nachempfindung eines Street Riders, welcher durch eine männliche Figur in Freizeit-Bike-Ausrüstung dargestellt wird. Die Figur passt perfekt für alle von TAMIYA bestehenden Streetbikes. Die Figur beinhaltet eine Menge von Variationen in Bezug auf Helm, Pose als auch Brille.
- Honda CB750F: 1979 führte Honda den CB750F ein. Die Maschine stammt direkt von der Ausführung für die Straßen-Endurance-Weltmeisterschaft ab, welche das Rennen gewann.
- Honda CBR1000RR-R Fireblade: Das Standmodell ist eine Nachempfindung der CBR1000RR-R Honda Fireblade. Die CBR1000RR-R ist für Honda ein Triumph des Motorraddesigns und ist ein perfektes Motorrad für die Rennstrecke, als auch für den alltäglichen Straßengebrauch. Viele der technischen Details sind an die in der MotoGP fahrenden RC213V angelehnt. Das Honda-Werk-Team HRC plant, die Meisterschaft 2020 auf Grundlage der Honda CBR1000RR-R zu bauen.
- Honda CBR 1000RR-R Fireblade 30 Jahre Jubiläum: Das Standmodell ist eine Nachbildung des limitierten Honda Gedenkmodells der CBR 1000RR-R Fireblade, welche zum 30 Jahre Jubiläum veröffentlicht wurde. Die Farbgebung ist angelehnt, an die CBR 900RR, welche die erste Fireblade war. Diese erschien 1992 für die Kategorie Supersport. Technologisch übertrifft das 30 Jahre Fireblade Modell die heutigen Standards.
- Honda NSR500: Das Standmodell ist eine Nachempfindung der Honda NSR500, welche eine Neuentwicklung des Honda Teams war, das im Jahr 1983 mit der Honda NS500 die Meisterschaft gewann. Die Honda NSR500 besaß im Vergleich zu ihrem Vorgänger einen stärkeren V4-Motor. Das Motorrad verfügt ebenfalls über einen Aluminiumrahmen für den Motor und eine radikale Anordnung, in der die Expansionskammern und der Kraftstofftank über bzw. unter dem Motor positioniert ist.
- Kawasaki Ninja H2 Carbon Optik: Das Standmodell ist eine Nachempfindung der Kawasaki Ninja H2 aus dem Jahre 2017 in Carbon Optik. Ziel des Kawasaki Ninja H2 Projektes war es, eine bislang unbekannte Beschleunigungs-erfahrung zu ermöglichen.
- Kawasaki ZZR 1400 (Ninja): Das Standmodell ist eine Nachempfindung des Motorrads ZZR 1400 von Kawasaki, welche auch unter dem Namen Ninja bekannt ist. Das Motorrad erregte aufgrund des Aussehens als auch der technischen Daten viel Aufmerksamkeit. Die erwartete Verkaufsprognose von Kawasaki wurde mehr als übertroffen. In Amerika erhielt das Motorrad den offiziellen Namen ZX-14 oder den Spitznamen Ninja.
- Suzuki GSX1100S Katana: Making its exciting debut in 1980 at the IFMA trade show in Cologne, Germany and later released to the public in 1981 was the Suzuki GSX1100S Katana. The aggressive form of the Katana designed by Hans Muth is reproduced by this plastic model assembly model kit. The mechanical mood of the 4-cylinder DOHC engine, along with ignition cords, brake pipes, and instrument cables which are reproduced with vinyl tubing, has been precisely captured. In addition, metal screws are included to provided extra strength to parts such as the wheel axles.
- Suzuki Hayabusa 1300: Im Jahre 1998 wurde der Suzuki Hayabusa 1300 vorgestellt. Ihre überwältigenden Daten: 175PS, 141 Nm Drehmoment und 215kg Bremslast überstiegen sämtliche Leistungserwartungen.
- Yamaha XV1000 Virago: Die Yamaha XV1000 Virago ist eines der neuesten Vorzeigemodelle in Bezug auf den sogenannten „Chopper Stil". Dementsprechend ehrt TAMIYA dieses Motorrad und schafft mit dem Modellbaukasten eine hervorragende Passgenauigkeit als auch detaillierte Darstellung dieses Modells.
- Yamaha XV1600 Road Star (Custom): Große Cruiser-Bikes sind auf der ganzen Welt beliebt, und viele Besitzer möchten sie nur an ihren eigenen Geschmack anpassen. Dieser aktualisierte Bausatz bildet ein solches Motorrad nach, eine maßgeschneiderte Version der mächtigen Yamaha XV1600 Road Star, deren Standardversion als Artikel 14080 veröffentlicht wurde. Die XV1600 Road Star war mit einem 1.600 ccm V-Twin ausgestattet, der sie zu einer der besten machte. Leistungsstarke Motorräder dieser Zeit waren mit Teles kopierbarer Vorderradaufhängung und einem nicht sichtbaren hinteren Stoßdämpfer für einen klassischen Hardtail-Look, der die niedrigen Linien betont, und die großzügige Verwendung von Chrom ausgestattet.
- Yamaha R1M (2018): Das Standmodell ist eine Nachempfindung des 2018 hergestellten Motorrads Yamaha, der Yamaha R1M. Das Baujahr 2018 ist aufgrund des zwanzigjährigen Jubiläums eine Besonderheit für sich. Das Motorrad ist als Rennmotorrad konzipiert und das Design als auch die technischen Entwicklungen sind an die YZR-M1 aus der MOTOGP angelehnt.
- Honda NSR500 Keiji Kinoshita: Das Standmodell ist eine Nachbildung der von Keiji Kinoshita gefahrenen Honda NSR500, welche bei der All Japan Road Race Championship antrat. Aufgrund des hohen Maßes an Detailtreue, können die einzigartige Hinterradaufhängung, sowie die Abgaskammer des Zweitaktmotors betrachtet werden.
- Ducati 1199 Panigale S Gabel Detail-Set: Verleihen Sie ihrem Modell der Ducati 1199 Panigale S im Maßstab 1:12 eine noch tiefere Ebene des Realismus, indem Sie dieses detaillierte Teile-Set verwenden, welches die Gabel des Motorrads darstellt!
- Honda RC 166: Das Standmodell ist eine Nachempfindung der Honda RC 166, welche bekannt für Ihre Höchstgeschwindigkeit war. Das Motorrad war mit einem 6-Zylinder-Motor und sechs Auspuffrohren ausgestattet. Bekannt wurde das Motorrad durch Mike „The Bike" Hailwood, der mit dem RC166 10 Siege und einen Weltmeistertitel erzielen konnte.
- Suzuki RG250 Γ (Gamma) Full Options: Die Suzuki RG250 Γ (Gamma) Full Options ist eine abgespeckte Version des 1982er „500cc World Road Champion“-Modells und wurde Mitte der 1980er-Jahre produziert. Die Maschine verfügte über einen leichten Aluminiumrahmen und aerodynamische Verkleidungen sowie eine Suzuki-Vollschwimmer-Federung. Ein wassergekühlter 247ccm 2-Zylinder 2-Takt-Motor sorgte für 45PS und eine hervorragende Beschleunigung. Jetzt erhält das Tamiya-„Full Options“-Modell aus dem Jahr 1984 seine langersehnte Neuauflage. Der Modellsatz ermöglicht Suzuki-Enthusiasten einen vorbildgetreuen Nachbau der aerodynamischen Vollverkleidung, des Rahmens und einzelner Motorteile.
- Yamaha YZF-R1 (1999): Die Yamaha YZF-R1 (1999) ist ein Motorrad der neusten Generation aus der Kategorie Supersportler. Sie verfügt über alle technischen Finessen ihrer Vorgänger und wurde in entscheidenden Punkten nochmals verbessert. Um die Vorgabe schneller Kurvenfahrten auf gewundenen Straßen zu erreichen, wurde die YZF-R1 mit der kompakten Auslegung eines 400-ccm³-Motorrads konstruiert. Sie hat einen kurzen Radstand und verfügt über ein bei Yamaha einmaliges Auspuffsystem. Ihr 998 ccm 4-Takt 4-Zylinder-Motor mit 5-Ventil DOHC (2-fach obenliegenden Nockenwellen) drückt eine Maximalleistung von 110kW (150 PS bei 10.000 U/min) ab. Für Aufsehen sorgte die YZF-R1, weil sie bei atemberaubenden Geschwindigkeiten problemlos dazu in der Lage ist, eine Kurve an die andere zu reihen. Im Laufe der Zeit kam eine breite Palette an Tuning-Teilen für die YZF-R1 auf den Markt. Die Firma Taira Racing des früheren All-Japan Meister in der 500 ccm Klasse, Tadahiko Taira, trieb das Tuning bis zum Exzess: vom Titan-Auspuff für höhere Leistung bei mittlerer Geschwindigkeit, über einen geschwungenen Karbon-Kotflügel bis hin zu einem Hinterrad mit Aluminium-Speichen hat Taira Racing nahezu alles an Tuning-Teilen für die YZF-R1 entwickelt, was denkbar ist.
Wie wählt man ein Motorradmodell aus?
Bei der Auswahl eines Motorradmodells müssen mehrere Kriterien berücksichtigt werden, darunter die Marke oder der Hersteller. Finden Sie heraus, welche das sind.
Marken und Hersteller
Design, Farbe, Größe oder Stabilität sind wichtige Kriterien bei der Auswahl eines Motorradmodells. Durch ihre Berücksichtigung kann sichergestellt werden, dass das gekaufte Modellauto langlebig ist und den Erwartungen entspricht. Allerdings ist auch die Marke des Modellmotorrads von entscheidender Bedeutung. Sie kann europäisch, amerikanisch oder japanisch sein. In jedem Fall sollte man die bekanntesten bevorzugen. Sie bieten in der Regel die besten Motorradtypen auf dem Markt an. Während einige bei GP-Motorradrennen eingesetzt werden, sind andere für die Straße bestimmt, wie z. B. eine Harley Davidson.
Europäische Marken
Viele Hersteller entscheiden sich für beliebte europäische Motorradmarken, die schöne Miniaturmodelle anbieten. Nach dem Vorbild der großen Automarken wie Fiat, BMW, Porsche, Lotus, Mercedes Benz oder auch Triumph und Mini sind alle Cadors im Allgemeinen vertreten.
Auch Liebhaber italienischer Motorräder werden sich über ein Modell eines Guzzi-Motorrads, einer Ducati oder eines Alfa Romeo freuen. Auch für Modellbauer, die europäische Modelle schätzen, gibt es reichlich Auswahl.
Amerikanische Marken
Modellbauer können sich auch für Miniaturmodelle von amerikanischen Marken entscheiden. Auch in diesem Punkt haben sich die Hersteller dafür entschieden, Referenzmodelle zu verwenden. Ford ist auf dem Markt sehr gut vertreten. Auch die legendäre Harley Davidson wird sowohl als Modell als auch im Großformat verkauft. Letztere eignet sich vor allem als Modell eines Motorrads zum Zusammenbauen.
Japanische Marken
Wenn es um Motorräder geht, denkt man zwangsläufig an die bekanntesten Motorradmarken. Ob Honda, Yamaha, Suzuki oder Kawasaki - sie müssen nicht mehr vorgestellt werden. Sie sind in den Schaufenstern der Geschäfte für Miniaturmotorräder leicht zu erkennen. Meistens werden sie stolz neben den legendären Protar-Motorradmodellen ausgestellt.
Bekannte Hersteller von Modellmotorrädern
Um mit dem Sammeln von Motorradmodellen zu beginnen, ist es wichtig, sich zu überlegen, welche Art von Motorrad Sie suchen: Motocross-Motorrad, Gp-Motorrad usw. Dies erleichtert die Auswahl. Es ist auch wichtig, Modelle von einem bekannten Hersteller auszuwählen. Dadurch wird die Qualität des gekauften Objekts sichergestellt.
Zur besseren Übersicht folgt eine nicht erschöpfende Liste der beliebtesten Hersteller:
- Tamiya
- Hasegawa
- Heller
- Italeri
- MPC
- Revell
- Fujimi
- Meng model
Welchen Maßstab sollte man für ein Motorradmodell wählen?
Nicht selten sieht man auf Kartons die Aufschrift "maquette de moto ¼" oder maquette de moto 1/6". Was bedeutet das? Es handelt sich ganz einfach um den Maßstab. Der Maßstab bezieht sich auf die Größe des Modells im Vergleich zum tatsächlichen Modell. Ein Motorradmodell 1/12 bedeutet zum Beispiel, dass das Produkt 12 Mal kleiner ist als das echte Motorrad.
Ein 1/8-Motorradmodell ist also 8-mal kleiner als die tatsächliche Version. Je kleiner die zweite Zahl ist, desto größer ist das Modell.
Was die Auswahl betrifft, so hängt alles vom persönlichen Geschmack und vom Niveau ab. Für Anfänger ist es immer ratsam, mit einem Modell zu beginnen, das aus wenigen Teilen besteht.
LEGO Technic und BMW Motorrad: Eine besondere Partnerschaft
Grenzen überwinden: Das gehörte schon immer zu BMW Motorrad. Die Zukunft der Mobilität steckt voller Überraschungen - das zeigt zumindest der Schwebeboxer. Die LEGO Designer haben Blut geleckt. Sie stürzen sich ins nächste Abenteuer. Die Dänen haben bereits aus bunten Steinen den Miniatur-Bausatz der R 1200 GS gefertigt.
„Aus LEGO Technic kannst du alles kreieren, sogar die Zukunft“, sagt Designer Lars Thygesen selbstbewusst. Sein hochgestecktes Ziel: ein futuristisches Bike entwickeln, das eine Antwort auf die Frage ist, wie wir in Zukunft Motorrad fahren. Verkehrte Welt: Die LEGO Designer nehmen ihren eigenen Bausatz als Grundlage, um ein Concept Bike zu kreieren. Sie schaffen das Unmögliche: Die Münchener Kollegen bringen Leben in die Vision aus Dänemark und entwickeln aus dem Bausatz ein echtes Hover Bike - ein fliegendes Motorrad, das über den Asphalt schwebt: den Hover Ride.
Die beiden Projektpartner haben schon in der Vergangenheit bewiesen, dass sie eine gemeinsame Schnittmenge haben: Denn vermutlich war die BMW R 1200 GS Adventure schon überall auf diesem Planeten, nie zuvor jedoch im Büro von Lars, im Städtchen Billund in Dänemark. Lars sitzt an seinem Schreibtisch. Neben ihm thront die 260 Kilogramm schwere, 125 PS starke Maschine. Seit knapp 25 Jahren ist Lars Designer bei LEGO. Seit fünf Jahren entwirft er Fahrzeuge für LEGO Technic. Jetzt soll ein Abenteuer-Motorrad für das nächste LEGO Abenteuer sorgen.
Die dänische Spielzeugfirma hatte schon zuvor mit der BMW Group gearbeitet und den MINI Cooper in der Creator-Serie umgesetzt. Auch Motorräder hatten die Technic-Bastler schon entworfen, allerdings immer Fantasie-Modelle. Als BMW Motorrad im August 2015 zum ersten Mal mit LEGO über das Vorhaben spricht, werden viele Bikes in Betracht gezogen. Doch nur die GS überlebt den Auswahlprozess. Für Lars war gleich klar, dass dies sein Projekt wird.
„Ich habe eine große Leidenschaft für Motorräder und war sofort begeistert davon, diese Maschine detailgetreu nachzubilden“, sagt der Designer. Trotz all seiner Erfahrung stellt ihn das Projekt vor neue Herausforderungen. Einen Monat nach dem ersten Kontakt steht das erste große Treffen mit BMW Motorrad an. Auf dem Konferenztisch wartet bereits ein erster Prototyp der Miniatur GS. Das Modell überzeugt, die Partner werden sich einig und das Projekt beginnt. Das Motorrad positioniert Las während der gesamten Ausarbeitungsphase direkt neben seinem Schreibtisch, denn es ist sein wichtigstes Werkzeug. „Ich schaue mir die Teile im Detail an und messe direkt die Verhältnisse.“ Lars arbeitet dabei wie ein Übersetzer. So entstehen Teil für Teil mehrere Modelle, die nach München reisen.
Beim Treffen mit den zuständigen Designern von BMW Motorrad führt Lars seine Prototypen vor. Aber der Weg zur perfekten Replika ist noch immer nicht abgeschlossen. Es wird weiter diskutiert, kommentiert und vor allem: gespielt. Mit neuen Inspirationen und einem nochmals gewachsenen Detailwissen fliegt Lars zurück nach Dänemark. Zwar stimmte die Richtung seiner Entwürfe, aber jetzt geht es um Kleinigkeiten. Beispielsweise, dass das Logo gebogen ist und erst gerade wird, wenn der Fahrer im Sattel sitzt. In Dänemark angekommen, fordert die Einarmschwinge Lars’ ganzes Können. „Es ist nicht leicht, sie stabil zu bekommen, weil es eben nur Plastik ist“, sagt er über die schwerste Aufgabe bei der Umsetzung, „aber Kompromisse mache ich grundsätzlich nicht.“ Trotzdem schafft der Däne es, das Teil aus existierenden Steinen zu bauen.
Lars’ Beharrlichkeit zahlt sich aus. Als die Designer von BMW Motorrad im März 2016 ins Hauptquartier von LEGO kommen, ist das Modell in den letzten Zügen. Danach muss es die strengen Tests von LEGO durchlaufen, bei denen kein Stein auf dem anderen bleibt. Als die Wächter der Tauglichkeit keine Fehler finden und die Daumen nach oben strecken, sind „alle sehr glücklich“, sagt Lars.
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