Lederjacken von Belstaff sind einfach Kult. Sie verkörpern den coolen Biker-Look in Perfektion und sind ein echtes Muss für alle Fahrer von Vintage-Motorrädern. Sie sind bei unseren Top 5 nicht fündig geworden? Sieben Jahrzehnte ist es her, seit Marlon Brando als "Der Wilde" an seiner Triumph lehnte. Vieles hat sich seither geändert, geblieben ist das lässige Image der Lederjacke.
Belstaff ist eine italienische Clothing-Company mit britischen Wurzeln, die besonders für ihre exklusiven Lederjacken bekannt ist. Belstaff stattet Biker mit hochwertigen Motorradjacken und trendigen Freizeitjacken im Biker-Stil aus. Die moderne Belstaff Jacke genießt unter Trendsettern längst Kultstatus und wird in einem Atemzuge mit Labels wie Levis oder G-Star-Raw genannt.
Warum eine Belstaff Lederjacke?
Es gibt Klassiker, die sollte jeder Mann sein Eigen nennen. Was haben Harrison Ford in "Indiana Jones", Arnold Schwarzenegger in "Terminator" und Ryan Gosling in "Blade Runner 2049" gemeinsam? Sie alle tragen eine coole Lederjacke. Doch Lederjacken sehen nicht nur gut aus - sie sind herrlich robust, unempfindlich für Flecken sowie wind- und regenfest. Das alles macht sie zur idealen Übergangsjacke, die sie viele Jahre lang zuverlässig vor den Elementen schützt und Sie dabei immer cool aussehen lässt.
Die Geschichte von Belstaff
Die Erfolgsgeschichte der Marke Belstaff beginnt 1924 im britischen Staffordshire mit Motorradjacken. Belstaff entwickelt wasserabweisende Materialqualitäten und setzt als erster Hersteller auf gewachste Baumwolle. In den 90er Jahren stellt Belstaff eine neue wasserabweisende und atmungsaktive Qualität vor. Heute ist die Kultfirma in Italien Zuhause.
Ganz nach dem Vorbild großer Labels wie Diesel und Replay, ist Belstaff in den vergangenen Jahren zum absoluten In-Brand aufgestiegen. Heute werden die Lederjacken von Belstaff auch von zahlreichen Hollywoodstars getragen. Eine Lederjacke aus der neuen Kollektion von Belstaff kleidet einfach jeden modebewussten Mann stilgerecht ein.
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Lassen Sie sich nicht alleine von Optik und Design leiten. Bei Motorradjacken steht in erster Linie die Schutzwirkung im Vordergrund und auch ein guter Tragekomfort ist wichtig. Achten Sie auf einen guten Sitz und wählen Sie die passende Größe aus. Die Jacke sollte nicht zu locker und auch nicht zu eng sitzen.
Auch die Jahreszeit ist entscheidend. Im Winter kann beispielsweise eine warme Jacke mit Thermofutter die bessere Wahl sein. Sie müssen nicht unbedingt eine spezielle Motorrad-Sommerjacke kaufen. Bei manchen Jacken nehmen Sie das warme Futter einfach mit wenigen Handgriffen heraus.
Sicherheitsmerkmale
Klassische Retro- oder Vintage-Lederjacken sind in der Regel nicht mit Protektorenschutz ausgestattet. Moderne Jacken bieten jedoch in der Regel integrierte Schutzpolster, die sich häufig problemlos austauschen lassen. Teilweise sind sogar Exemplare mit zusätzlichen Rückenprotektoren zu finden. Da Rückenverletzungen durchaus schwerwiegende Folgen haben können, können Sie alternativ auch einen zusätzlichen Rückenschutz nutzen. Achten Sie unbedingt auf die Einhaltung der Mindeststandards nach DIN EN 1621-1 (Gelenkprotektoren) sowie EN 1621-2 (Rückenprotektoren).
Wenn Sie sich gegen einen Einteiler entscheiden und dennoch das Flattern der Jacke vermeiden möchten, kann eine Jacke mit Verbindungssystem eine gute Alternative sein. Viele Motorradjacken lassen sich mittels Reißverschluss mit der passenden Hose verbinden. Zusätzliche Funktionen sind beispielsweise verschließbare Taschen, anpassbare Ärmel oder ein 2-teiliges Gürtelsystem. Besonders innovativ sind Jacken mit integriertem Airbag.
Passform und Größen
Die Größen fallen kleiner aus! Also durchaus zwei Bestelle und eine zurückschicken.
Ich habe normalerweise eine Grösse, die zu XXL tendiert. Und ich habe mir jetzt eine 3XL Jacke von Belstaff kommen lassen. Die Ärmel sind von der Länge an der oberen Grenze. Während meine Roland Sands Jacke bei XXL eine Brustweite von 121 cm aufweist (Gut für dickere Pullover), hat die Belstaff Jacke bei 3XL 118 cm. Bei 2XL wären es sogar nur 114 cm gewesen. Dazu hat die Belstaff im Bauchbereich einen eher schlanken Schnitt.
Belstaff Jacke stilgerecht kombinieren
Die Belstaff Jacke ist ein Stilgarant für die Freizeit. Egal ob Sie eine Tour auf dem Bike planen oder nach einer hochwertigen Designerjacke für die Freizeit suchen - die Jacken von Belstaff werden allen Ansprüchen gerecht und sind außerdem hervorragend zur Jeans kombinierbar. Mit ihrem maskulinen Design in erstklassiger Verarbeitungsqualität avancieren diese neuen Motorradjacken und Lederjacken von Belstaff zum Must Have für Trendsetter.
Sicherheitsleistung der Lederjacken
Wenngleich Leder von Natur aus guten Abriebschutz bietet, stiegen die Anforderungen beim Aspekt Sicherheit über die Jahre immer höher. Drum verfügen alle Testteilnehmer über integrierte Gelenkprotektoren für zusätzlichen Aufprallschutz und sind gemäß der in Europa geltenden Norm EN 17092 als Motorrad-Schutzkleidung zertifiziert.
Reißverschlüsse sind bei ausnahmslos allen Jacken im Test mit Leder hinterlegt, sodass sich diese nicht in die Haut brennen können, sollte Reibung sie bei einem Sturz aufheizen. Sinnvoll sind darüber hinaus Sicherheitsnähte, die aus reißfestem Garn bestehen und doppelt oder dreifach ausgeführt sind - schließlich nutzt abriebfestes Obermaterial nur wenig, wenn dazwischen aufgrund schwacher Nähte plötzlich Lücken klaffen. An besonders sturzgefährdeten Stellen setzen viele Jacken außerdem auf Materialdoppelungen, um nochmals mehr Schutz bei ungewolltem Asphaltkontakt zu bieten.
Obwohl Leder eine sehr gute Abriebfestigkeit bietet, sollte - wer damit aufs Motorrad steigt - von Modejacken absehen und auf spezielle Motorradbekleidung setzen. Diese sollten der europäischen Norm EN 17092 entsprechend zertifiziert sein und zumindest Schutzlevel A, besser AA oder gar AAA bieten. Hier kommt im Vergleich zur Modejacke dickeres Leder zum Einsatz. Außerdem wird der Abriebschutz dank Protektoren um zusätzlichen Aufprallschutz ergänzt. Im besten Fall finden sich Protektoren an Schultern, Ellbogen und dem Rücken; an den Gelenken sollten sie zudem verstellbar sein und dadurch perfekt und kaum spürbar sitzen.
Alternativen zu Belstaff
Das deutsche Traditions-Label schafft es, der lässigen Freizeit-Jacke ein wenig Eleganz zu verleihen. Lederjacken von Blauer überzeugen mit ihrer Funktionalität und sind schier unverwüstlich. Klassische Eleganz, perfekter Schnitt: Tom Ford steht für Luxus, Coolness und höchste Qualität. Das gilt für seine ikonischen Anzüge ebenso wie für seine Lederjacken.
Testberichte und Auszeichnungen
Das Fachmagazin MOTORRAD veröffentlicht regelmäßig Testergebnisse zu unterschiedlichen Produktbereichen rund um das Motorrad. Auch unterschiedliche Motorradjacken kamen bereits unter die Lupe. In einem Lederjacken-Test begutachtete das MOTORRAD-Team 13 sportliche Motorrad-Lederjacken. 3 Modelle überzeugten auf ganzer Linie und erhielten dementsprechend die Bestnote “sehr gut”. Dazu zählte beispielsweise die Jacke von Alpinestars, die insbesondere für angenehme Passform, vorbildlichen Protektoren-Sitz und gute Verarbeitung Lob erhielt. Neben dem Testsieger beeindruckten auch die Modelle von Modeka und iXS mit sehr guten Leistungen.
Preisspanne und Verfügbarkeit
Die Jacken von Premiummarken wie Belstaff, Vanucci oder Alpinestar sind im oberen Preissegment zu finden. Auch wenn Sie sich für eine Motorradjacke mit Airbag interessieren, ist dieser Preisbereich die beste Wahl. Hier finden Sie exklusive Modelle, die aus innovativen Materialien gefertigt sind und über Ausstattungsmerkmale wie beispielsweise eine Protektoren-Vollausstattung verfügen.
Günstig angebotene Belstaff Jacken mit ungewöhnlich hohen Lagerbeständen sind übrigens alle Fake.
Weitere Aspekte
Was treibt Menschen im Zeitalter von Gore-Tex, Sympatex und anderen Hightech-Textilien dazu, ihren Körper ausgerechnet in leicht müffelnde, den Straßenstaub magisch anziehende und sicherheitstechnisch suboptimale Klamotten zu stecken? Gegenfrage: Warum geben Menschen Tausende Euro für einen mechanischen Chronografen aus, der ungenauer funktioniert als jede Quarzuhr vom Grabbeltisch? Eben.
Die letzte Barbour-Jacke ließ sich 1999 im Louis-Katalog finden, ein Jahr später gab es aus Hamburg auch kein Hausmarken-Modell mehr - die Zeit der Wachsjacke für Motorradfahrer war lange abgelaufen. Modischere, funktionellere und günstiger herzustellende Kunstfaserprodukte hatten ihren Platz eingenommen.
Barbour und Belstaff scheinen sich nicht mehr wirklich für Motorradfahrer als Kunden zu interessieren. Belstaff, seit 2004 fest in italienischer Hand, hielt es noch nicht einmal für nötig, auf die MOTORRAD-Testeinladung zu reagieren. Barbour teilte immerhin mit, dass man sich nicht in der Lage sehe, innerhalb von anderthalb Wochen eine Jacke von England nach Stuttgart zu liefern.
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