Mal eben auf zwei Rädern ans Mittelmeer oder doch ans Nordkap? Dann sollte es schon eine echte Reisemaschine sein. Auch in diesem Segment ist die Auswahl groß. Wirklich bequem hoch nach Skandinavien und zurück oder sich dabei in Sachen Gepäck nicht nur auf das allernotwendigste beschränken, das müssen schon spezielle Bikes sein. Mit diesen Klasse-Reisemaschinen kann auch der Weg mal das Ziel sein.
Top-Reisemotorräder im Überblick
Hier werden einige der besten Komfortbikes vorgestellt, die sich ideal für lange Touren zu zweit eignen. Logisch, dass echte Reisemaschinen in unserer ausführlichen Kaufberatung eine der zehn Kategorien sind.
Harley-Davidson Low Rider ST: Die Begehrte
Keine Jahrescharge war schneller ausverkauft bei Harley-Davidson als die neue Low Rider ST. Kurz nach den ersten Bildern im Netz setzte der Run auf den bildschönen Performance Cruiser ein. Rahmenmontierte Verkleidung, höhergelegtes Heck, abnehmbare Seitenkoffer. Cool: das 19-Zoll-Vorderrad. Der Milwaukee Eight 117 ist ein gewaltiger Motor. Durch Kurven bewegt sich die Low Rider ST geschmeidig und erstaunlich flink. Die Sitzposition ist endlässig.
Technische Daten und Preis: Harley-Davidson Low Rider ST
- Motor: Zweizylinder (V-Twin)
- Hubraum: 1923 cm3
- Leistung: 78 kW (106 PS) bei 5020/min
- Max. Drehmoment: 169 Nm bei 3500/min
- Gewicht: 327 kg
- Preis: ab 21.595 Euro
Heavy-Metal-Fans, Cowboys, Hubraumjünger fahren auf eine Harley ab. Der Milwaukee Eight 117 ist ein gewaltiger Motor. Rau, urwüchsig, immer präsent mit maximalem Bums.
Honda Gold Wing: Die Unvergleichliche
Die GL 1800 Gold Wing ist der Inbegriff japanischer Reisekultur. Seidenweich agierender Sechszylinder, 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DCT), Soundanlage. Ein Hightech-Gleiter mit zeitgemäßer Konnektivität und Airbag (nur Topmodell). Das ultimative Flaggschiff. Eine Ikone, nichts anderes ist die Gold Wing.
Technische Daten und Preis: Honda Gold Wing
- Motor: Sechszylinder (4-Takt)
- Hubraum: 1833 cm3
- Leistung: 93 kW (126 PS) bei 5500/min
- Max. Drehmoment: 170 Nm bei 4500/min
- Gewicht: 367 kg
- Preis: ab 28.499 Euro
Der Sechszylinder präsentiert sich stolz wie ein Lambo-Triebwerk. Der Sitzkomfort ist unübertroffen, das 7-Gang-DCT das bestmögliche Getriebe für solche Luxusdampfer. Das richtige Bike für Highwaykönige, Landstraßenbummler, Autobahnabreiter.
Indian Pursuit: Die Gewaltige
Das mattschwarze Finish der "Dark Horse"-Modelle passt bestens zum bulligen Auftritt der fast einen Meter breiten Indian Pursuit. Der flüssigkeitsgekühlte V-Twin PowerPlus-Motor produziert gewaltige Durchzugskraft. Rahmenfeste Verkleidung, 7-Zoll-Touchscreen. Die neueste Touringmaschine von Indian ist ein starkes Statement in Sachen US-Langstreckenphilosophie.
Technische Daten und Preis: Indian Pursuit
- Max. Drehmoment: 178 Nm bei 3800/min
- Gewicht: 416 kg
- Preis: ab 34.440 Euro
Extrovertierte, Gewichtheber, Umzugshelfer fahren mit der Amerikanerin richtig. Mehr als 133 Liter Gepäck passen in die abnehmbaren Seitenkoffer und das Topcase mit Rückenpolster und Armlehnen.
BMW 1600 GT: Die Unantastbare
Komme, was da wolle an EU-Normen: BMW Motorrad hält an seiner Sechszylinder-Baureihe fest. Zum Glück! Die imposante dynamische K 1600 gibt es als GT (Seitenkoffer) und GTL (plus Topcase) sowie - nach gleichem Stauraummuster - als Bagger und Grand America. Neu: Voll-LED-Beleuchtung, Kurvenlicht, riesiges Full-HD-Display (10,25 Zoll), mehr Drehmoment, frische Farben.
Technische Daten und Preis: BMW 1600 GT
- Motor: Sechszylinder (4-Takt)
- Hubraum: 1649 cm3
- Leistung: 118 kW (160 PS) bei 6750/min
- Max. Drehmoment: 180 Nm bei 5250/min
- Gewicht: 343 kg
- Preis: ab 26.230 Euro
Perfektionisten, Sechszylinderfans, Markentreue können sich bestimmt für diese Reisemaschine begeistern. Die Sechszylinder-Bikes von BMW Motorrad sind eine Institution. Vor mehr als einem Jahrzehnt gestartet, beeindrucken sie mit maximaler Laufruhe und hoher Fahrdynamik. Vom Gewicht ist beim Fahren nichts zu spüren.
BMW 1250 RT: Der Alpenüberquerer
Komfortables Touren, sportliches Reisen, dynamisches Kurvenräubern - all das geht mit der RT. Seit rund vier Jahrzehnten steht sie fürs Premium-Verreisen auf zwei Rädern. Alles drin, alles dran, was das Reiseherz begehrt: formidabler Windschutz, LED-Licht, Sitzheizung, sogar Abstandsradar (optional).
Technische Daten und Preis: BMW 1250 RT
- Motor: Zweizylinder (Boxer)
- Hubraum: 1254 cm3
- Leistung: 100 kW (136 PS) bei 7750/min
- Max. Drehmoment: 143 Nm bei 6250/min
- Gewicht: 279 kg
- Preis: ab 20.590 Euro
Expressreisende, Alpenbezwinger, Berufspendler. Features wie elektronisches Fahrwerk mit Beladungsausgleich, adaptives Kurvenlicht und aktive Fahrgeschwindigkeitsregelung per Radarsensor machen die RT zum Edel-Reisebike - das zudem leichter ist als viele Wettbewerber.
Weitere Tourenmotorräder für 2024
Das Jahr 2024 bringt eine große Auswahl an neuen Tourenmotorrädern, die speziell für langen Strecken und höchsten Komfort entwickelt wurden:
- BMW K 1600 GT: Ein luxuriöses Touring-Motorrad mit einem kraftvollen Sechszylinder-Motor
- BMW K 1600 GTL: Kombiniert luxuriöse Ausstattung mit beeindruckender Leistung
- BMW R 1250 RT: Ein vielseitiges Tourenmotorrad mit dem innovativen ShiftCam-Motor
- BMW R 18 B: Ein klassischer Cruiser mit einem mächtigen Boxermotor
- BMW R 18 Transcontinental: BMWs Antwort auf luxuriöses Langstrecken-Cruisen
- Honda CMX1100T Rebel: Ein moderner Cruiser mit einem kraftvollen Zweizylindermotor
- Honda CMX1100T Rebel DCT: Bietet ein innovatives Doppelkupplungsgetriebe (DCT) für einfacheres Fahren
- Honda GL 1800 Goldwing DCT: Ein High-End-Touring-Motorrad mit einem automatischen DCT-Getriebe
- Honda GL 1800 Goldwing Tour DCT: Bietet zusätzliche Touring-Features und noch mehr Komfort
- BMW K 1600 B: Ein eleganter Bagger mit einem starken Sechszylindermotor
- BMW K 1600 Grand America: Kombiniert Leistung mit höchstem Komfort für lange Strecken
- Honda NT1100: Ein vielseitiges Tourenmotorrad mit einem robusten Zweizylindermotor
- Honda NT1100 DCT: Ist mit einem DCT-Getriebe ausgestattet, das das Fahren erleichtert
- Indian Chieftain Dark Horse: Ein stylischer Bagger mit einem kraftvollen Thunderstroke-Motor
- Indian Chieftain Limited: Kombiniert klassische Bagger-Optik mit High-End-Ausstattung
- Indian Roadmaster: Ein luxuriöses Touring-Motorrad mit einem leistungsstarken V-Twin-Motor
- Indian Roadmaster Dark Horse: Bietet ein düsteres Design mit den gleichen luxuriösen Features
- Indian Roadmaster Limited: Bietet zusätzliche luxuriöse Features und High-End-Technologie
- Indian Pursuit Limited: Ein High-End-Touring-Motorrad mit modernster Ausstattung
- Indian Pursuit Dark Horse: Bietet ein dunkles, markantes Design und luxuriöse Features
- Harley-Davidson Touring Road Glide Limited FLTRK: Ein luxuriöses Touring-Motorrad von Harley-Davidson
- Harley-Davidson Touring Electra Glide Ultra Limited FLHTK: Bietet ultimative Touring-Features und Komfort
- Harley-Davidson CVO Street Glide FLHXSE: Ein High-End-Touring-Motorrad mit exklusiven Features
- Harley-Davidson Road Glide FLTRX: Bietet ein kraftvolles Fahrerlebnis mit modernen Features
- Harley-Davidson Street Glide FLHX: Ein stilvolles Touring-Motorrad mit einem kraftvollen Motor
- Harley-Davidson CVO Road Glide ST FLTRXSTSE: Bietet exklusive Features und erstklassigen Komfort
- Indian Roadmaster Elite: Ein luxuriöses Touring-Motorrad mit exklusiven Features
Die besten Reiseenduros
Das Beste liegt wie immer im Auge des Betrachters, wie das Schönste natürlich auch. Der Star in dieser Motorradgattung ist nach wie vor und eigentlich schon immer die GS von BMW. Gemeint ist damit der große Boxer (ab 1.100, 1.150 … bis 1.300 Kubik), der seit Jahrzehnten die Alpenstraßen und Zulassungszahlen dominiert. Unerreicht in der Fülle guter Eigenschaften, die zwar nicht immer zu den Topleistungen der Klasse zählen, doch in der Summe eben unerreicht sind.
Checkliste vor dem Kauf
Erst überlegen, dann kaufen:
- Asphalt: Bin ich auf Asphalt ein Heizer oder eher ein Normalo?
- Gelände: Wie oft fahre ich auf Schotterwegen oder in anspruchsvollem Gelände?
- Reisen: Wie oft fahre ich in den Urlaub damit oder zu zweit?
- Optik/Stammtisch: Lege ich Wert auf ein gefälliges Aussehen oder möchte ich eine preiswerte Adventure-Maschine?
Asphalt-Fräsen
Hier liegt der Fokus ganz klar auf Leistung und Fahrwerk, während die Offroad-Eigenschaften ganz oder zum größten Teil vernachlässigt werden.
- Ducati Multistrada V4 Pikes Peak: Ein exquisiter Supersportler auf Stelzen.
- KTM 1390 Super Adventure: Ein Bolide mit unverfrorener Leistungsabgabe.
- Triumph Tiger 1200 GT PRO: Eine Allzweckwaffe mit cremigem Dreizylinder.
Asphalt-Touristen
Genüsslich durch die Gegend fahren, mit etwas Komfort, einer etwas weniger spitzen Leistungscharakteristik und ohne große Ambitionen, was Geländefahrten anbelangt.
- BMW R 1300 GS: Die Klassenbeste, die alles gut kann.
- Honda XL750 Transalp: Eine der klassischsten Reiseenduros.
- Harley-Davidson Pan America 1250: Eine sportliche Alternative zum amerikanischen Schwermetall.
Fast-nie-Schotterer
Klar, so gut wie alle Reiseenduros vertragen leichte Geländefahrten. Je besser der Fahrer, desto deftiger darf es werden. Normale Kradisten stoßen aber schnell an Grenzen.
- BMW R 1300 GS: Auch im Schotter gut, aber eher für Profis.
- Suzuki V-Strom 1050DE: Besser auf Gelände eingestellt als viele andere.
- Moto Guzzi Stelvio PFF: Optisch schön und technisch auf der Höhe der Zeit.
Schotterpässeknacker
Hier kommen die Reiseenduros im besten Sinne. Gerne etwas leichter und weniger ausladend. Sie vertragen eine ordentliche Portion Gelände und sind für Neulinge zum Schnuppern passend.
- Suzuki V-Strom 800DE: Klasse ausbalanciert und voll einstellbares Fahrwerk.
- BMW F 900 GS: Klar auf Enduro getrimmt und leichter als der Vorgänger.
- Triumph Tiger 900 Rally Pro: Teuer, aber am besten ausgestattet.
Trail-Freaks (ACT und TET)
Hier geht es zur Sache. Richtiges Gelände erfordert leichte und robuste Maschinen. Hier braucht man nicht unbedingt digitale oder technische Finessen, sondern was Handfestes.
- Honda CRF300 Rally: Unschlagbar leicht und mit großer Reichweite.
- Yamaha Ténéré 700: Robust, technisch ausgereift und meilenweit vom digitalen Overkill entfernt.
- KTM 890 Adventure R: Robust und mit technischen Finessen gesegnet.
Wüstenfahrer
Im Sand Afrikas zählen ganz andere Dinge als in Europa. Großer Tank, einfache Technik, Wartungsfreundlichkeit. Da taugen so gut wie alle modernen Reiseenduros eher nur so suboptimal.
- Yamaha Ténéré 700 Rally: Mehr Federweg und fetter Motorschutz.
Test: Crossover-Bikes für den Urlaub
Welches ist das beste Urlaubsreise-Motorrad, und welches passt zu wem? Fragen, die nur unterwegs beantwortet werden können.
Yamaha Tracer 9 GT
Der CP3-Triple der Yamaha Tracer 9 GT mit 890 Kubikzentimeter Hubraum säuselt samtig aber mit rauer Stimme vor sich hin und gleitet vibrationslos dahin. Gasbefehle nimmt er ruckfrei entgegen und drückt schon aus niedrigen Drehzahlen verhältnismäßig vehement vorwärts. Die Tracer 9 GT surft erhaben auf bulligem Drehmoment. Trotzdem kann dieser Dreizylinder auch freudig drehen.
BMW F 900 XR
Wer Entspannung dagegen der Definition gemäß auslegt, fühlt sich auf der BMW F 900 XR eindeutig am wohlsten: Ihr Reihentwin mit V2-Hubzapfenversatz ist der Inbegriff von Unaufgeregtheit und Berechenbarkeit. Die BMW malt nicht nur eine schnurgerade Leistungslinie auf das Prüfstandsprotokoll, sondern läuft dazu noch sehr vibrationsarm.
Ducati Multistrada 950 S
Ein nochmals völlig anderes Gefühl genießt dahinter der Fahrer der Ducati Multistrada 950 S. Unter ihm werkelt ein echter 90-Grad-V-Twin mit allem, was dazugehört. Als da wären: mächtiger Punch aus der Mitte, rhythmische Schwingungen über das gesamte Drehzahlband und mäßige Laufkultur unterhalb von 4.000/min.
Sitzpositionen, Komfort, Handlichkeit
Hier thront der Multistrada-Pilot über allen anderen. Als Einzige trägt die Multi ein 19-Zoll-Vorderrad, positioniert den Fahrer oder die Fahrerin dazu am moderatesten mit im Vergleich weit vorne angebrachten Rasten. In Sachen Handlichkeit sticht die hyperagile MV Agusta heraus. Die Linie verfehlt man in der Kennenlernphase aber öfter mal, und zwar nicht nach außen, sondern nach innen. Enge Kurven sind Turismo-Terrain, in weiteren Radien will sie dagegen immer etwas zu ambitioniert nach innen kippen. Davon ist bei BMW und Yamaha nichts zu spüren. Beide biegen etwas weniger handlich, dafür viel neutraler ab.
Fahrwerk und Dämpfung
Mit ihren langen Federwegen hat die Multistrada 950 hier gute Karten. Das semiaktiv dämpfende Fahrwerk schluckt im soften Modus Schläge jeder Härte zuverlässig. Ebenfalls semiaktiv dämpfen die von Kayaba stammenden Federelemente der Yamaha Tracer 9 GT. Die zwei zur Verfügung stehenden Automatik-Modi unterscheiden sich vor allem darin, dass im softeren von beiden die Dämpfung über den Federweg weniger progressiv aufgebaut wird. Das Ansprechverhalten von Gabel und Federbein ist bei BMW wie Ducati erster Güte und einen Tick besser als bei der MV Agusta.
Kuppeln ohne Hebel auf der MV Agusta
Als absolutes Komfort-Alleinstellungsmerkmal trägt die Turismo Veloce mit der Zusatzbezeichnung SCS eine Rekluse-Kupplung, die den Hebel auf der linken Lenkerseite von allen Aufgaben befreit. Der Sozius selbst sitzt auf der Turismo Veloce übrigens weit oben, hat den Fahrer gefühlt unter sich und freie Sicht nach vorn. Am bequemsten hat es der Fahrgast auf der Tracer 9 GT mit angenehmem Sitzpolster, moderatem Kniewinkel und viel Platz.
Brems-Performance der Crossover-Bikes
Die Bremse der Multistrada 950 S mit top Brembo-Hardware packt initial am heftigsten zu und lässt sich am feinsten dosieren. Die Stopper von Yamaha und BMW fühlen sich trotz ebenfalls vorbildlicher Verzögerung weniger knackig an, und bei der MV Agusta steht zur Dosierung nur wenig Hebelweg zur Verfügung. Außerdem regelt das ABS des Crossovers aus Varese recht früh.
Ausstattung
Schon beim Blick auf das aus zwei nebeneinander angebrachten Displays bestehende Cockpit lässt sich erahnen, dass die Tracer das untere Ende der vertretenen Crossover-Preisspanne bildet. Die Elektronikpakete von BMW und Ducati trumpfen im Vergleich aber mit feiner regelnden Helfern auf, und ihre Displays wirken deutlich moderner. Auch das der MV, allerdings spiegelt Letzteres bei Gegenlicht so stark, dass es schwer ablesbar ist.
Tourer von Lesern unter der Lupe genommen
Tourer sind die idealen Motorräder für Fahrer, die ein ausgewogenes Mittelmaß an Sportlichkeit und Fahrkomfort suchen. Ihre Motoren sind eher auf Durchzugskraft bei niedrigen Drehzahlen ausgelegt als auf reine Beschleunigungswerte und üblicherweise wartungsarm. Tourer sollen den Fahrspaß auch auf längeren Fahrten hochhalten, ohne Reue für den Rücken.
Hauptmerkmale von Tourern
Eines der Hauptmerkmale von Tourern ist ihre Halb- oder Vollverkleidung, die den Fahrer vor dem Fahrwind und aufspritzender Nässe schützen soll. Dazu kommen ein hoher Federungskomfort und eine ergonomischere Sitzposition, bei der der Fahrer deutlich weniger vornüber gebeugt ist, was den Rücken entlastet und auch nach langen Fahrtstrecken keine Verspannungen aufkommen lässt. In der Regel bieten Tourer zudem genügend Sitzbankplatz für den Fahrer und einen Sozius, so dass auch Paartouren kein Problem darstellen.
Die Grenzen zu den Sportlern verwischen teilweise
Die in den vergangenen 20 Jahren aufgekommenen Sporttourer wiederum stellen den Versuch dar, die Leistungsmerkmale von Supersportlern mit dem Komfort von Tourern zu verbinden. Denn von der Leistung und dem Drehmoment her können Sporttourer es zumindest vereinzelt durchaus mit Supersportlern aufnehmen, was aber auch mehr Wartungsaufwand bedeutet. Gleichzeitig fällt bei ihnen die Verkleidung kleiner und aerodynamischer aus.
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