Auf deutschen Straßen genießen 4,6 Millionen Motorradfahrer/innen das Gefühl von Freiheit. Doch auch bei diesem Freiheitsgefühl darf die Ausrüstung für die nötige Sicherheit nicht fehlen. Um Dich vor Verletzungen zu schützen, wird mehr Schutzkleidung benötigt als nur der Motorradhelm. Es ist wichtig, dass Du eine Motorrad-Kombi trägst, damit sie Dich im Notfall vor starken Verbrennungen und anderen Verletzungen schützen kann.
Im folgenden Ratgeber haben wir für Dich die wichtigsten Kaufkriterien gesammelt und widmen uns außerdem aktuellen Lederkombi Tests.
Das Wichtigste in Kürze
- Lederkombinationen können den Fahrer vor Verletzungen schützen.
- Beim Kauf solltest Du auf das Vorhandensein der gängigen EU-Normen achten, um umfassende Sicherheit zu gewährleisten.
- Es gibt Einteiler und Zweiteiler Leder-Kombis.
- Protektoren an den Ellenbogen, den Schultern, den Knien, der Hüfte und dem Rücken können Prellungen abdämpfen.
- Die Lederkombi besteht hauptsächlich aus Rinds- oder Känguru-Leder.
Die besten Lederkombis: Favoriten der Redaktion
Hier findest Du ausgewählte Produkte, die aus unserer Sicht gute Lederkombis sind. Nach verschiedenen Kriterien wurden hier die besten Lederkombis für die Kategorien ausgesucht. Dazu kannst Du Dir noch die Vor- und Nachteile, sowie eine redaktionelle Meinung durchlesen.
Die beste Einteiler-Lederkombi für Damen: REV’IT Xena 3
Zum Produkt
Was uns gefällt:
- speziell für Frauen entwickelt
- Akkordeon-Stretch-Einsätze
- Belüftung mit Reißverschluss
- gut für Langstreckenfahrerinnen
- perfekt für sommerliche Fahrten
- Meshfutter für eine gute Belüftung während der Fahrt
- an der Taille verstellbar
Was uns nicht gefällt:
- Einheitsgrößen zwischen 34 und 44
Redaktionelle Einschätzung:
Dieser Einteiler wurde speziell für Frauen entwickelt. Er ist in den Größen von 34 bis 44 verfügbar. Die Lederkombi überzeugt mit einem sportlichen Design. Ausgerüstet mit BETAC® Ellenbogen, Knie- und 2 CE-Level Schulterprotektoren bist Du gut vor Stürzen geschützt. Auch ein Steißbein-Schutz und zwei Knieschleifer sind im Lieferumfang mit dabei. In sturzgefährdeten Bereichen verwendet REV’IT nur Sicherheitsnähte, die über einen sichtbaren und einen unsichtbaren Saum verfügen. Durch diesen Aufbau halten die Sicherheitsnähte den Aufbau der Kombi zusammen, auch wenn die sichtbaren Nähte durchgescheuert sind.
Das Problem bei einem Einteiler für Frauen ist es, dass manche Frauen längere und andere kürzere Beine haben. Genauso verhält es sich auch mit dem Oberkörper. Dies ist bei einem Einteiler schwer zu vereinen, da keine Kombination von Ober- und Unterteil möglich ist. Daher gibt es in den einzelnen Größen-Segmenten nur die normale Einheitsgröße. Diese passt nicht jedem und muss eventuell nachträglich, gegen Geld, nachgebessert werden.
Der Oberstoff besteht aus 3D Air Mesh. Dieser gestrickte Stoff hat eine offene, dreidimensionale Struktur. Dadurch kann beim Fahren die Lederkombi gut belüftet werden. Das Rindsleder ist außerdem noch perforiert, um die beste Belüftung im Sommer zu gewährleisten. Auch Neopren wird bei dieser Lederkombi verwendet, denn es ist abriebfest, wasserdicht und elastisch. Diese Schutzausrüstung ist nach FprEN17092 Standard zertifiziert.
Größe: Einheitsgrößen zwischen 34 und 44 | Besonderheit: Akkordeon-Stretch-Einsätze | Jahreszeit: Sommer
Die beste Einteiler-Lederkombi für Männer: Belezza Lederkombi
Was uns gefällt:
- die für schnelle Fahrten optimiert
- Hochwertiges, ausgesuchtes und ideal verarbeitetes Leder
- Abriebfestes 1,2 bis 1,4 mm starkes Rindsleder
Was uns nicht gefällt:
- fällt kleiner aus
Redaktionelle Einschätzung:
Die Einteiler Lederkombi von Belezza überzeugt mit einer sehr guten Verarbeitung und optimaler Ausrichtung auf schnelles Fahren. Das Obermaterial besteht aus einem abriebfesten 1,2 bis 1,4 mm dicken Rindsleder, welches sehr weich und angenehm ist. Zur Sicherheit befinden sich Lederdoppelung an Hüfte und Gesäß, sowie Sicherheitsnähte an relevanten Stellen.
Im Paket sind außerdem ein Paar abnehmbare Schleifer für die Knie enthalten. Vorteilhaft sind die vorgeformten Ärmel für eine bessere Position auf dem Bike, sowie die Belüftungsöffnungen auf dem Rücken zur optimalen Körpertemperaturregulierung.
Material: 1,2 bis 1,4 mm starkes Rindsleder | Fahrart: Schnell | Größe: 48 bis 62
Die Lederkombi mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis: Berik Race X
Zum Produkt
Was uns gefällt:
- Sicherheit und Komfort sind gut miteinander kombiniert
- Lederdopplung an 3 verschiedenen Stellen
- Steißbein-Polsterung
- stylische Designelemente
- Farbvariationen mit auch knalligen Farbvarianten
Was uns nicht gefällt:
- Innenfutter fixiert
- kein Rückenprotektor dabei
Redaktionelle Einschätzung:
Der Lederkombi Race-X von Berik ist eine zweiteilige Lederkombi. Es gibt diese Kombi aber auch als 1-Teiler Variante. Beide Varianten sind bei Sicherheit und Komfort ganz vorne mit dabei. Sie besteht aus 1,1 - 1,3 mm dickem Rindsleder.
Tense-Tex Stretch-Einsätze sorgen dafür, dass an den Ellenbogen, im Schritt, am Rücken und an den Knien eine Beweglichkeit herrscht, sodass Du Dich gut auf dem Motorrad bewegen kannst. Zu diesen Stretch-Einsätzen gibt es auch noch Stretch Leder Panels am Rücken, der Taille und an den Knien für eine noch flexiblere Bewegung.
Das Netz-Innenfutter ist fixiert, von daher wird es in den Sommermonaten recht warm in dieser Motorrad-Kombi. Jedoch hat diese Kombi teilweise perforiertes Leder, damit eine bessere Ventilation möglich ist. Durch die Lederdopplung setzt Berik auf Komfort als auch auf Sicherheit an den Ellenbogen, dem Gesäß und den Schultern. Auch wurde das Material Neopren an Kragen und Manschetten verwendet, um noch mehr Komfort bieten zu können.
Lederverdopplung: 3 Stellen | Farben: viele Kombinationen | Material: 1,1 - 1,3 mm dickem Rindsleder
Die beste Lederkombi mit Stiefel-Kombi-Einhaksystem: Dainese Mistel
Was uns gefällt:
- sportlicher Look
- in Schwarz/Weiß/Rot verfügbar
- sehr gute Verarbeitung
- hochwertige Protektoren
- aus Rindsleder gefertigt
- Stiefel-Kombi-Einhaksystem
Was uns nicht gefällt:
- wir konnten keine negativen Punkte finden
Redaktionelle Einschätzung:
Dainese bietet diese Lederkombi in der Farbkombination Schwarz/Weiß/Rot an und man kann zwischen den Größen 44, 46, 48 und 58 wählen.
Dainese setzt auf das bewährte Tutu-Rindsleder. Dieses Leder zeichnet sich durch die Geschmeidigkeit aus, ist aber zeitgleich auch sehr widerstandsfähig. Damit sollte bei einem Sturz die Lederkombi auf jeden Fall nicht durchscheuern.
An den Schultern wurden Aluminiumeinsätze befestigt, die die Schulter extra schützen und nach der EN Norm 1621.1 zertifiziert sind. An Ellenbogen, Schultern und Knien sind dementsprechend auch zertifizierte Protektoren platziert worden, die für genug Sicherheit sorgen. Weiche Protektoren sind an der Hüfte zu finden, um bei einem Sturz etwas die Energie der Härte rauszunehmen.
Die Lederkombi ist gut für längere Touren geeignet, da sie nicht allzu eng wie andere Kombis sitzt. Trotzdem sollte sie anprobiert und individuell entschieden werden, ob sie Dir passt.
Sie auch für die kältere Jahreszeit geeignet, da sie Dich auch gut warm halten kann. Denn das 3D-Bubble-Futter sorgt für ein gutes Mikroklima in der Lederkombi. Das zusätzliche Nano-Feel Futter ist ein Bakterien-abweisendes Polyester, welches gegen Bakterien- und Geruchsabfall schützt.
Im Inneren der Jacke befindet sich noch eine Tasche für kleine Gegenstände.
Wenn Du auch Stiefel von Dainese hast, kannst Du diese ganz leicht bei Deiner Lederkombi einhaken. Dadurch liegt der Stiefel enger an den Waden an und der Windwiderstand kann somit vermindert werden.
Geschlecht: egal | Touren-Art: lange Touren | Farbe: Schwarz/Weiß/Rot
Die beste Lederkombi mit austauschbaren Teilen: Dainese Laguna Seca 4
Keine Produkte gefunden.
Was uns gefällt:
- bequeme sportliche Passform
- tauschbare Bauteile
- deutliches Gefühl von Sicherheit
- hoher Tragekomfort
- mit Temperaturregulierung
Was uns nicht gefällt:
- Belüftung kaum spürbar
- Stiefel von anderen Marken passen meist nicht
Redaktionelle Einschätzung:
Die Laguna Seca 4 von Dainese gehört zur oberen Mittelklasse und besteht aus einem voll narbigem Rindsleder. Harte und weiche Protektoren auf Level 2 sind nach der EN Norm 1621.1 in der Lederkombi platziert. Harte Protektoren befinden sich an den Schultern, den Ellenbogen und den Knien. Weiche Protektoren sind an der Hüfte angebracht, um einen Sturz abfedern zu können.
Ein tolles Extra sind die austauschbaren Aluminiumplatten an der Schulter. Bei einem Sturz können die eventuell zerkratzten oder gar zerstörten Platten ausgetauscht werden. Ebenso sind auch die Knieschleife, durch die einfache Befestigung mit Klett, austauschbar.
Wenn die markeneigenen Stiefel verwendet werden, können diese an der Kombi befestigt werden. Das Nanofeel-Futter, die Belüftungsöffnungen und die 3D-Bubble-Einsätze dienen der Temperaturregulierung. Diese Kombi hat eine Innentasche, wo Wertgegenstände verstaut werden können. Dieser Anzug wurde nach der Kat. II-Richtlinie 89/686/EWG gefertigt und ist damit komplett zertifiziert.
Qualität: nach der EN Norm 1621.1 | Besonderheit: mit Temperaturregulierung| Größe: 92 bis 116
Eine Lederkombi für lange Touren: Büse Silverstone Pro
Was uns gefällt:
- guter Komfort bei langen Touren
- sehr gute Passform
- Jacke und Hose in unterschiedlichen Größen
- herausnehmbares Futter
- Kragen und Einsätze aus Neopren
- Weiten-Verstellung an den Waden
- Leder-Stretch-Einsätze für mehr Beweglichkeit
Was uns nicht gefällt:
- Hose hat keine Taschen
- wenig griffiges Obermaterial
- Qualität der Reißverschlüsse
Redaktionelle Einschätzung:
Die Lederkombi von Büse ist ein Zwei-Teiler und ist in den Größen 46 bis 62 verfügbar. Sie wiegt um die 5 Kg und hat eine Leder-Dicke aus Rind von 1,3 mm. Darüber hinaus könnt Ihr aus 6 verschiedenen Farbvariationen wählen. Das Obermaterial dieser Kombi besteht zu 100 % aus Rindsleder und das Innenfutter zu 100 % aus Polyester. Es gibt SAS-TEC Protektoren an Schultern, Ellenbogen und Knien.
Weitere solcher Protektoren an Rücken und Hüfte sind nachrüstbar. Am Gesäß gibt es eine Materialdopplung, was Deinen Komfort und die Sicherheit beim Fahren erhöht. Außerdem hat die Motorrad-Kombi reflektierende Elemente, die Dir in der Nacht helfen, gesehen zu werden.
Auch beim Kragen spart Büse nicht am Komfort, denn dieser besteht aus Neopren. 2 Innentaschen sind an der Kombi angebracht und Platz für Knieschleifer wurde an den Knien mit verfügbaren Klett geschaffen. Leder-Stretch-Einsätze sind an Schultern, den Ellenbogen, der Hüfte, dem Gesäß und an den Knien zu finden. Außerdem sorgt ein umlaufender Verbindungs-Reißverschluss für die nötige Sicherheit und den Windschutz.
Material Innenfutter: 100 % Polyester | Gewicht: 5 Kg| Material: 1,3 mm Rinderleder
Eine Lederkombi für Anfänger: Held Spire
Was uns gefällt:
- Sicherheitsnähte sind qualitativ hoch und gut platziert
- elastische Einsätze sorgen für mehr Freiheit in den Bewegungen
- 3 Innentaschen
- für Herren als auch Damen geeignet
- gute Verarbeitung
- Klettverschluss am Verbindungsstück für den Reißverschluss
- die Lederkombi ist perforiert
Was uns nicht gefällt:
- die meisten Protektoren müssen nachgerüstet werden
- Kombi fällt eine Größe kleiner aus
- nicht wasserdicht
Redaktionelle Einschätzung:
Der Zweiteiler von HELD ist ein gutes Anfängermodell und hat ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Lederkombi ist in den Größen 25 bis 114 verfügbar. Durch viele Reißverschlüsse, die die Belüftung der Lederkombi durch eine Perforierung ermöglichen, lässt es sich im Sommer als auch im Winter mit dieser Kombi angenehm fahren. Am Gesäß gibt es eine Materialdopplung des Rindsleders.
Am Metall-Verbindungsreißverschluss befindet sich außerdem noch ein Klettverschluss. Dieser verhindert, dass der Reißverschluss beim Fahren hin und her rutscht. Durch die 3 Innentaschen bietet diese Motorrad-Kombi genügend Platz. Dazu ist sie auch Unisex und für Herren, als auch für Frauen gut geeignet. Insgesamt wirkt und sieht diese Lederkombi qualitativ sehr hochwertig aus und die Sicherheitsnähte sind an den richtigen Stellen gesetzt.
Anzahl Innentaschen: drei | Geschlecht: alle | Größe: 25 bis 114
Motorrad-Lederkombi Vergleichstabelle
| Modell | Art der Kombi | Windschutz | Protektoren | Innenmaterial | Geeignet für |
|---|---|---|---|---|---|
| Büse Silverstone Pro leather suit | Zweiteiler | keine Herstellerinformation | Schultern, Ellenbogen, Hüfte, Knie, Rücken | elastisch, temperaturregulierend | alle Anwendungen |
| Büse Imola XLS Lederkombi | Zweiteiler | Schultern, Ellenbogen | Hüfte, Knie | elastisch, temperaturregulierend | alle Anwendungen |
| Redbull Motorradanzug aus Leder | Einteiler | Hüfte, Knie, Schultern, Rücken, Ellenbogen | elastisch, temperaturregulierend | alle Anwendungen |
Anders als Autofahrer sind Motorradfahrer bei Unfällen ganz unmittelbar gefährdet. Sie umgibt keine Hülle in Form eines Fahrzeugs. Bei einem Sturz prallen sie direkt auf der Fahrbahn auf. Deshalb gibt es spezielle Schutzkleidung für Motorradfahrer. Sie bedeckt den gesamten Körper des Trägers, bis auf den Kopf, die Hände und die Füße. Dafür wiederum gibt es jeweils besondere Schutzvorrichtungen - z. B. Leder hat sich bisher als Material für die Schutzkleidung am besten bewährt, denn dieses besitzt unter anderem eine hohe Abriebfestigkeit.
Rechtliche Lage: Eine Schutzkleidung für das Motorrad ist mit Ausnahme eines Helms laut § 21a, Absatz 2 der Straßenverkehrsordnung (StVO) nicht vorgeschrieben.
Allgemein lässt sich sagen, dass es zwei Arten von Motorradbekleidung gibt: den Ein- und den Zweiteiler. Beide Lederkombis haben sowohl Vor- als auch Nachteile.
Einteilige Kombi
Eine solche Lederkombi gilt als sicherer als die zweiteilige Variante, denn sie kann im Fall eines Sturzes nicht so leicht zerreißen. Außerdem kann keine Zugluft an den Körper gelangen.
Zweiteilige Kombi
Diese Lederkombi bietet generell mehr Komfort, da sie durch die separate Hose leichter an- und ausgezogen werden kann. Dafür aber muss der Träger Abstriche bei der Sicherheit hinnehmen. Wichtig ist bei einer zweiteiligen Kombi, dass Jacke und Hose gut miteinander verbunden sind - und zwar durch einen festen Reißverschluss, der im Leder vernäht ist.
Unter der Motorradkombi: Meist tragen Fahrer unter den Kombis aus Leder noch andere Kleidung. Das kann nur Funktionswäsche, aber auch zusätzlich noch ein T-Shirt sein. Der Vorteil besteht darin, dass diese Kleidung den Schweiß aufnimmt.
Eine Lederkombi für das Motorrad sollte in einem Test nach unterschiedlichen Gesichtspunkten bewertet werden. Sicherheit steht hierbei an erster Stelle. Doch auch der Komfort spielt eine wichtige Rolle. In gewisser Weise tangiert auch der Komfort einer Kombi den Sicherheitsaspekt. Wenn die Aufmerksamkeit eines Fahrers durch eine unbequeme Schutzkleidung beeinträchtigt wird, steigt die Gefahr eines Motorradunfalls.
- Kombiart: Ob es ein Einteiler oder ein Zweiteiler sein soll, verlangt allerdings eine Entscheidung für ein Plus an Sicherheit oder für ein größeres Maß an Bequemlichkeit.
- Welche Kombi für welchen Fahrer geeignet ist, hängt unter anderem davon ab, welche Strecken er fährt.
- Tendenziell bietet sich der Einteiler eher für kurze Touren an.
- Fahrer, die länger unterwegs sind, greifen vermutlich häufiger zum Zweiteiler.
- Die Jacke lässt sich z. B. bei der Einkehr in ein Lokal ausziehen.
- Windschutz: Zugluft kann zu Muskelverhärtungen führen - darüber hinaus wird sie besonders bei hohen Geschwindigkeiten als unangenehm kalt empfunden und kann den Fahrer ablenken.
- Protektoren: Darunter sind Schutzpolster zu verstehen, welche die Auswirkungen eines Aufpralls abmildern sollen.
Protektoren sind direkt in die Lederkombi eingebaut. Sie werden an Stellen platziert, die bei Unfällen besonders gefährdet sind. Dazu gehören Ellenbogen, Schultern, Knie, Hüfte und der Rücken. Auch am Gesäß, an den Schienbeinen und an den Fußknöcheln können Motorradkombis Protektoren aufweisen. Schutzpolster, die der Europäischen Norm (EN) entsprechen, sind auf ihre Schutzfunktion hin überprüft worden und gelten deshalb als sicherer. Die Zahl für diese Norm lautet 1621. Solche Protektoren werden auch als „CE-geprüft“ bezeichnet.
Andere Sicherheitselemente: Ein anderes Sicherheitselement ist der Schleifer oder Schleifschützer. Dabei handelt es sich um einen Aufsatz, der durch sein gleitfähiges Material die Wucht eines Aufpralls in Bewegung umwandeln soll. Auch Sicherheitsnähte dienen als Schutz, denn sie verhindern, dass die Kombi reißt. Solche Nähte sind durch eine Abdeckung gesichert. Nähte, aber auch Reißverschlüsse, müssen stabil sein.
Innenmaterial: Ein großer Vorteil im Sommer ist es, wenn die Motorradkombi temperaturregulierend ist. Elastikelemente erlauben ein bequemes Sitzen in verschiedenen Haltungen. Ein waschbares Innenmaterial ist ebenfalls gut, da es hygienischer ist als eines, das sich nicht so leicht reinigen lässt.
In einem Test verschiedener Motorrad-Lederkombi-Modelle kommt es auf die oben beschriebenen Kriterien an. Ein Vergleichssieger der Motorrad-Lederkombis sollte davon möglichst viele erfüllen. Auf jeden Fall sollte er jedoch mit Protektoren ausgestattet sein, die nach der EU-Norm zertifiziert worden sind. Protektoren sollten außerdem an Schultern, Ellenbogen und der Hüfte vorhanden sein. Praktisch sind außerdem austauschbare Knieschleifer, die nach einem Unfall ersetzt werden können.
Überzeugen kann eine Motorrad-Lederkombi in einem Test auch oft, wenn sie am Rücken nicht nur eine Polsterung besitzt, sondern dort ebenfalls mit Protektoren ausgestattet ist. Gutes Zubehör vor allem im Bereich Sicherheit kann sich ebenfalls positiv in einem Motorrad-Lederkombi-Test auswirken. Ein Rückenhöcker hat z. B. diverse Vorteile. Im Motorsport soll dieser Buckel die Aerodynamik verbessern. Für Freizeitfahrer ist er insofern nützlich, als er verhindert, dass der Hals bei einem Sturz zu weit nach hinten fallen kann. Genauso vorteilhaft sind Reflektoren. Dadurch ist der Träger auch bei schlechten Sichtverhältnissen z. B. Durch ein Einhaksystem für Motorradstiefel könnte die Schutzfunktion der Kleidung problemlos erweitert werden.
Ein Windschutz hält Zugluft ab. Elastische Einsätze in der Kombi ermöglichen ein komfortables Sitzen auf dem Motorrad. Richtig gutes Innenmaterial ist jedoch nicht nur elastisch, sondern auch temperaturregulierend, bakterienabweisend und waschbar. Sicherheitsnähte verringern zudem die Gefahr des Zerreißens bei einem Unfall.
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