Mountainbiken ist eine fantastische Freizeitbeschäftigung, egal ob auf der Straße, dem Trail oder beim Freestyle. Du kommst raus, genießt die Natur und bringst dich an deine körperlichen Grenzen. Damit du deine Mountainbike-Tour in vollen Zügen genießen kannst, musst du aber einiges beachten. Sicher unterwegs sein hat höchste Priorität; du musst dich auf deinem Mountainbike sicher und wohl fühlen, sprich, das Fahrrad fürs Gelände muss zu dir und deinem Körper passen; du solltest die Reaktion deines Bikes einschätzen können und vieles mehr.
Mountainbike Typen und Einsatzbereiche
Mountainbikes gibt es nicht nur mit unterschiedlicher Federung, sondern auch verschiedene Mountainbike-Typen für unterschiedliche Einsatzzwecke und Gebiete. Welche Eigenschaften bringen die einzelnen Bike-Typen mit & welches Rad passt am besten zu Dir?
- Cross-Country (XC) Bikes: Diese sind für effizientes Fahren auf langen Strecken konzipiert, vor allem auf glatten bis leicht rauen Trails. Sie zeichnen sich durch einen leichtgewichtigen Rahmen aus; die Leistung steht im Vordergrund. Häufig werden sie mit 29-Zoll-Laufrädern ausgestattet und sind ideal für Marathonrennen und leichte Singletrails.
- Trail- bzw. All Mountain Bikes: Sie sind die Allrounder unter den Mountainbikes. Sie bieten Vielseitigkeit für verschiedene Terrains und sind perfekt für den Spaß auf Trails ausgelegt. Mit einem Federweg von 120 bis 150 mm und einer ausgewogenen Geometrie, die sowohl für Abfahrten als auch für Anstiege geeignet ist, bieten sie mehr Stabilität und Komfort als XC-Bikes.
- Enduro Bikes: Diese sind darauf ausgelegt, in technisch anspruchsvollem Gelände zu glänzen, wobei sie sowohl bergauf als auch bergab überzeugen. Mit ihren stabilen und robusten Rahmen sowie Federwegreserven sind sie ideal für technische Abfahrten, Drops und kleine Sprünge.
- Downhill (DH) Bikes: Sie sind speziell für Abfahrten auf steilen und technisch schwierigen Strecken gebaut. Mit einem Federweg von 180 bis 220 mm und einer äußerst robusten Bauweise sind sie für hohe Belastungen ausgelegt.
- Freeride Bikes: Diese kombinieren die Eigenschaften von Downhill- und Dirt Jump-Bikes und sind speziell für Sprünge, Tricks und extreme Stunts konzipiert.
- Fatbikes: Sie sind für außergewöhnliche Untergründe wie Schnee, Sand oder weiche Böden entwickelt. Mit ihren sehr breiten Reifen (4 bis 5 Zoll) und dem geringen Luftdruck bieten sie maximale Traktion, meist ohne Federung oder mit einem sehr geringen Federweg.
- Dirt Bikes: Diese sind speziell für Sprünge, Kunststücke bzw. Tricks und Pumptracks gedacht. Sie besitzen einen robusten Hardtail-Rahmen, einen kurzen Federweg und kleinere Laufräder, die sie besonders wendig machen.
- E-Mountainbikes: Diese gibt es in vielen verschiedenen Varianten. Seine Besonderheit ist: Es bietet elektrische Unterstützung und ermöglicht dadurch längere oder anspruchsvollere Touren und einfache Bergauffahrten.
Hardtail vs. Fully - Was ist der Unterschied?
Ein Fully-Rahmen verfügt im Gegensatz zum Hardtail über Federung sowohl an der Vordergabel als auch im hinteren Teil des Fahrrads. Dies sorgt für eine bessere Dämpfung und Komfort auf rauen und technisch anspruchsvollen Trails. Da beide Räder unabhängig voneinander gefedert sind, hast Du auf anspruchsvollen Trails eine bessere Kontrolle. Zudem ist das Hardtail-Mountainbike in der Herstellung günstiger als das Fully, was sich natürlich auf den Preis niederschlägt.
Letztendlich hängt die Wahl zwischen einem Hardtail- und einem Fully-Mountain-Bike von Deinen individuellen Bedürfnissen und Deinem bevorzugten Fahrstil ab. Wenn Du hauptsächlich auf flachen Strecken und einfacheren Trails fahren möchtest, kann ein Hardtail eine gute Wahl sein.
Federweg
- Ein geringer Federweg (80-120 mm) ist typisch für Cross-Country (XC), Marathon und Hardtails.
- Der moderate Federweg (120-150 mm) ist typisch für Trail-Bikes & leichte All-Mountain-Bikes. Einsatzbereich: Abwechslungsreiche Trails mit moderatem technischen Anspruch.
- Ein Federweg von 200-220 mm ist für das Downhill-Bike geeignet, das speziell für extrem technische Abfahrten und sehr große Sprünge konzipiert ist und durch stabile und robuste Bauweise glänzt.
Laufradgrößen
Mountainbike-Laufräder gibt es in verschiedenen Größen, die sich jeweils für unterschiedliche Einsatzbereiche und Fahrstile eignen.
- Die klassische 26-Zoll-Größe war lange Standard und ist heute vor allem bei Dirt-Jump- und Freeride-Bikes beliebt. Sie bietet hohe Wendigkeit und ein geringes Gewicht, ist jedoch weniger stabil und überrollt Hindernisse schlechter als größere Räder.
- Die 27,5-Zoll-Laufräder sind ein guter Kompromiss zwischen Wendigkeit und Stabilität. Sie sind wendiger als 29-Zoll-Räder, bieten aber mehr Traktion und Überrollverhalten als 26-Zoll-Laufräder. Dadurch sind sie vielseitig einsetzbar und werden häufig bei Trail-, All-Mountain- und Enduro-Bikes verwendet.
- 29-Zoll-Laufräder sind die größten Räder und überzeugen durch hervorragendes Überrollverhalten sowie hohe Stabilität bei schnellen Fahrten. Sie bieten mehr Traktion und Komfort durch ihre größere Kontaktfläche, sind jedoch schwerer und weniger wendig als kleinere Laufräder.
- Eine besondere Kombination sind sogenannte Mixed Wheels oder das "Mullet Setup", bei dem ein 29-Zoll-Rad vorne und ein 27,5-Zoll-Rad hinten eingesetzt wird. Dieses Setup kombiniert die Stabilität und das Überrollverhalten des größeren Vorderrads mit der Wendigkeit des kleineren Hinterrads.
Bremsen
Dein Mountainbike ist ein Sportgerät, das hohe Belastungen aushalten muss. Gerade wenn Du auf dem Trail unterwegs bist, benötigst Du ein sicheres und zuverlässiges Bremssystem. Heutzutage findet man am Mountainbike vorwiegend hydraulische Scheibenbremsen. Sie lassen sich präzise dosieren und bieten die höchste Bremskraft. Das sorgt im Gelände für Sicherheit und Spaß.
Schaltung
Die gängigste Schaltungsart beim Mountainbikes ist die Kettenschaltung, da ein großer Übersetzungsbereich notwendig ist. Wir unterscheiden 1x-Schaltung sowie 2x- oder 3x-Schaltung.
- 1x-Schaltung (Single Chainring vorne): Die moderne Standardausführung bei Mountainbikes. Sie hat ein einzelnes Kettenblatt vorne und eine Kassette mit großem Übersetzungsbereich (z. B. 10-51 Zähne) hinten. Diese Schaltung ist einfach, leicht und wartungsarm, da kein Umwerfer vorne nötig ist.
- 2x- oder 3x-Schaltung: Diese traditionellen Systeme verwenden zwei oder drei Kettenblätter vorne, was eine größere Bandbreite an Gängen bietet. Sie sind schwerer und komplexer, bieten aber Vorteile bei extrem langen Anstiegen.
Gewicht
Das Gewicht des Mountainbikes hängt von seiner Gattung, den verbauten Komponenten und natürlich auch vom Preis ab.
- Einsteiger Hardtails bewegen sich in der Regel zwischen 12-13 Kilogramm; Fullys in diesem Bereich zwischen 15-16 Kilogramm.
- Mittelklasse Hardtails bringen zwischen 11-12 Kilogramm auf die Wage; das Fully dieser Klasse ca. 13-15 Kilogramm.
- Teuerere Premium Hardtails weisen durchaus auch ein Gewicht von unter 11 Kilogramm auf (viele dieser Bikes schaffen es sogar unter 10 Kilogramm), während die Fullys dieser Preisklasse zwischen 12-14 Kilogramm liegen.
- Manches XC-Racebike glänzt sogar mit einer Kilogrammzahl von unter 11.
Reifendruck
Der Reifendruck beeinflusst Dein Fahrgefühl auf dem Trail. Während Du mit einem prallen Reifen schnell unterwegs bist, hat ein weicher Reifen viel Grip. Letzterer ist allerdings pannenanfälliger. Als Reifendruck-Richtwert gilt: Je nach Einsatzgebiet kannst Du Dich an dem auf Deinem Reifen angegebenen Wert orientieren. Der Mittelwert zwischen Minimum und Maximum ist ein guter Ausgangswert.
Wartung
Beim Mountainbike, das Du als Sportgerät nutzt, solltest Du unbedingt regelmäßig eine Wartung durchführen. Nach 200-300 Kilometern Nutzung sollte eine erste kleine Inspektion erfolgen. Bei einem gewöhnlichen Gebrauch solltest Du Dein Bike mindestens ein Mal im Jahr in einer Werkstatt vorstellen. Dort sollten Verschleissteile wie Bremsen, Kette sowie Reifen geprüft und bei Bedarf gewechselt werden. Federgabeln und Dämpfer unterliegen ebenfalls Verschleiss. Kleinere Wartungsarbeiten können häufig selbst durchgeführt werden.
Top-Mountainbike Marken
"Welche Mountainbike Marken gibt es?" oder "welche Mountainbikes sind die besten?" - solche Fragen tauchen sehr häufig auf, sobald es mit dem Kauf eines MTB konkreter wird. Daher haben wir dir eine Liste an Top-Mountainbike Marken zusammengestellt, mit der du stets den Überblick behältst!
Bulls
Bulls ist eine Eigenmarke der ZEG in Köln und in der Branche für seine sportlichen und insbesondere preiswerten Räder bekannt. Den größten Anteil des Produktsortiments nehmen die Mountainbikes ein. Beliebte MTB-Modelle sind beispielsweise das Copperhead, das Nandi oder das Zarena, die jeweils verschiedene Preisklassen repräsentieren und unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Die zahlreichen Testsiege bestätigen die hohe Qualität ebenso wie die Profi-Modelle, mit denen das UCI Bulls Team bereits mehr als 35 Medaillen auf nationaler Ebene sowie bei Europa- und Weltmeisterschaften gewinnen konnte.
Cannondale
1972 von Joe Montgomery gegründet, ist Cannondale heute ein international bekannter Radhersteller. Im Mountain-Bereich bietet Cannondale 3 verschiedene Rad-Typen an: Cross-Country, Trail Bikes und E-Mountain. Die US-Amerikaner sind zwar für ihre leistungsstarken und innovativen Räder bekannt, dennoch ist vom Anfänger-Bike bis hin zum Profi-Modell alles dabei. Sehr beliebte MTB-Modelle sind beispielsweise das Jekyll (Enduro), Scalpel (Race-Fully) oder das Trail (Hardtail).
Conway
Es war das deutsche Unternehmen Hermann Hartje KG, das im Jahr 1993 Conway gründete. Die Räder werden dabei ausschließlich in Deutschland entwickelt. Während sich der Firmensitz im niedersächsischen Hoya liegt, befindet sich das Büro in Weiden in Bayern. Charakteristisch für die Mountainbikes sind optimal austarierte Federwege, eine sportliche Ausrichtung und innovative Features wie beispielsweise das Federsystem „Intelligent Moving Pivot“. Wer sich für ein MTB von Conway entscheidet, erhält ein zuverlässiges, qualitativ hochwertiges und preiswertes Bike.
Cube
Cube zählt nicht nur zu den beliebtesten MTB Marken in Deutschland, sondern ist auch weit über die Landesgrenze hinaus bekannt. So punkten die Räder des in der Oberpfalz ansässigen Unternehmens mit Hochwertigkeit, attraktiven Preisen und einer markanten Optik. Sehr nachgefragte Modelle sind zum Beispiel das Aim (Hardtail-Allrounder), das Reaction (Tour-Hardtail) oder das Stereo (Fully).
Ghost
Ghost ist eine der Mountainbike Top-Marken. Gegründet wurde sie im Jahr 1993 von Uwe Kalliwoda und Klaus Möhwald im nordbayerischen Waldsassen, drei Jahre später wurden die ersten Fullys produziert. Bekannt ist die Marke durch ihre leichten und schnellen Sporträder. Beliebte Ghost Modelle hören auf den Namen Kato FS (Einsteiger-Fully), Asket (Offroad-Hardtail) Lanao (Einsteiger-Hardtail). Die Profis vom Factory-Racing-Team von Ghost beweisen stets aufs Neue, dass die MTB-Topmodelle absolut mit der Welt-Elite mithalten können.
Giant
Giant gehört zu den weltweit größten Zweiradsportproduzenten und wurde 1972 gegründet, das erste Vollcarbon-Rennrad brachten die Taiwanesen 1996 auf den Markt. Erkennbar sind die Bikes an der speziellen Rahmengeometrie: das Oberrohr fällt zum Sattelrohr deutlich ab und dadurch wird das Rahmen-Dreieck kompakter. Das reduziert zum einen das Gewicht, zum anderen verbessert sich dadurch die Steifigkeit. Das ausgezeichnete Preis-Leistungs-Verhältnis, die innovative Technologie und erstklassige Verarbeitungsqualität machen die Rennräder von Giant so beliebt.
KTM
Wer mit seinen Rädern bereits zweimal den weltweit anerkannten Eurobike-Design-Award gewinnen konnte, hat sicher einiges richtig gemacht. Doch nicht nur die stilvolle Optik, sondern auch die hohe Robustheit und der höchste Anspruch an Qualität und Innovation, machen die MTBs von KTM zu etwas ganz Besonderen. Dabei hatte sich das österreichische Unternehmen bis in die 60er rein auf die Herstellung von Motorrädern spezialisiert. Die MTB Marke KTM bietet Bikes sowohl für den Profisport als auch für den ambitionierten Hobbysportler und Freizeitradler an. Zu den attraktiven Modellen zählen unter anderem das Prowler (Enduro-Fully), Scarp (Race-Fully), Chicago (Einsteiger-Hardtail) und Myroon (Race-Hardtail).
Liv
Liv ist eine Marke von Ghost, die sich ausschließlich auf die Produktion von Damen-Rädern spezialisiert hat. Das langjährige Know-how des gigantischen Mutterkonzerns im Rücken, kann die junge MTB Marke (2014 gegründet) erstklassige Räder für Fahrerinnen jeden Leistungsniveaus herstellen. Die spezielle Rahmen-Geometrie ermöglicht nicht nur eine aufrechte Haltung, sondern sorgt auch für eine bessere Kontrollierbarkeit im Gelände. Aber auch die Komponenten, wie beispielsweise Dämpfer, sind auch Frauen ausgelegt. Im Hardtail-Bereich sorgen das Temp und Bliss für Fahrspaß auf längeren Fahrradtouren, im Alltag oder auch auf dem Trail. Das Modell Intrique ist ein vielseitiges Trail-/All Mountain-Bike, das auch als Pro-Variante erhältlich ist.
Marin
Wer ein Bike mit einer exzellente Ausstattung möchte, ist bei den Kaliforniern von Marin definitiv an der richtigen Adresse! Ins Leben gerufen wurde die US-Rennradmarke im Jahr 1986 von Bob Buckley, selbst passionierter Mountainbiker. Als Namensvorlage diente die Geburtsstätte des Mountainbikes, Marin County. Wer sich für Marin entscheidet, bekommt ein preiswertes Bike mit einem leichten und robusten Rahmen in höchster Qualität.
Merida
Merida wurde 1972 in Taiwan gegründet und ist weltweit für seine durchdachten und qualitativ hochwertigen Bikes bekannt. So werden nur Highend-Komponenten verbaut, auch innovative Forschungstechnologien kommen hier nicht zu kurz. Das Innovationszentrum der asiatischen Marke befindet sich in Stuttgart, der Hauptsitz jedoch liegt in Taiwan. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Konstruktion des Rahmens gelegt, der zuerst zahlreiche Qualitätskontrollen durchlaufen muss. Die beliebtesten Modelle sind die Hardtails Big.Nine und Big.Seven, das One-Twenty und die Trail-Boliden One-Forty und One-Sixty.
Mondraker
Der Radhersteller aus dem sonnigen Alicante in Spanien hat sich auf die Produktion von Highend-Mountainbikes spezialisiert. An den Start ging die Brand im Jahr 2001. Innovative Features, wie die Forward Geometry (höhere Balance und besseres Handling durch längeren Reach und längere Oberrohre) oder das Zero Suspension System (hocheffizientes Federungssystem) machen Mondraker zu einer ganz besonderen MTB-Marke. Regelmäßig für Furore sorgt das MS Mondraker Team beim Downhill World Cup.
Orbea
Der größte Radhersteller in Spanien fühlt sich im Gelände zuhause und lässt die Kooperation mit dem Profi-Team in die Entwicklung der MTBs einfließen. Ob Hobby-Mountainbiker, Downhill-Profi oder Wettkampf-Fahrer - mit mehr als 60 Modellen ist bei Orbea für jeden Typ das richtige Bike dabei. Beliebte Modelle der Brand aus dem Baskenland sind Alma (Race-Hardtail), MX (Einsteiger-Hardtail) und Occam (All-Mountain Fully).
Rocky Mountain
Die Kanadier können mit gutem Gewissen als echte MTB-Pioniere bezeichnet werden und genießen in der Branche einen exzellenten Ruf. Die Entwicklung der Hochleistungs-Bikes erfolgt am Hauptstandort in Vancouver, wo die Firma auch im Jahr 1978 gegründet wurde. Ihr Mountainbike-Segment hat Rocky Mountain in 5 verschiedene Bereiche gegliedert: Freeride, Cross Country, Trail, Enduro und Abenteuer. Obwohl die Räder eher in der oberen Preisklasse und im Profi-Bereich zu verorten sind, werden mit der breiten Produktpalette Fahrer aller Leistungsklassen angesprochen.
Santa Cruz
Die Geschichte der Kalifornier begann 1994, als das erste handgefertigte Bike über die Ladentheke rollte. Der Fokus liegt auf Highend-Fullys, die für höchste Fahrqualität, Robustheit und Langlebigkeit bekannt sind. Die Bike-Rahmen werden in der hauseigenen Produktionsstätte hergestellt und auch die Forschung im eigenen Carbon-Labor vorangetrieben. Santa Cruz ist so sehr vom eigenen Produkt überzeugt, dass eine lebenslange Garantie auf Rahmen und Rahmenteile gewährt wird.
Scott
Auf einer Liste mit guten MTB Marken darf der Name Scott auf keinen Fall fehlen. Vor allem für seine Innovationen, moderne Optik und technologische Hochwertigkeit ist der US-Schweizer Radhersteller bekannt. So ist es also kein Wunder, dass mit den Top-Modellen schon einige Weltmeister- und Olympiatitel geholt wurden. Zu den beliebtesten Fully-Modellen zählen das Spark, Genius und das Gambler. Im Hardtail-Bereich sind die Modelle Aspect, Contessa und Scale sehr nachgefragt.
Specialized
Die Kalifornier gehören zu den besten Mountainbike Marken weltweit und sind im Premium-Segment angesiedelt. So überrascht es kaum, dass die Spitzenmodelle von Specialized schon zahlreichen Profis zu Siegen auf internationaler Ebene verholfen hat. Die Top-Modelle laufen unter der Serie S-Works, bei der nur fortschrittlichste Materialien, modernste Designs sowie innovative Technologien zum Einsatz kommen.
Trek
Trek macht keine halben Sachen. Für die Kultmarke aus Wisconsin zählt nur eins - die besten Bikes in ihrer jeweiligen Kategorie zu entwickeln. So auch in der Sparte der Mountainbikes. Als einer der internationalen Technologieführer baut Trek fortschrittliche MTBs für Einsteiger, Hobby-Racer und Profis. In jedem der zahlreichen Modelle stecken ausgeklügelte Features und Details, die dich jeden Trail meistern lassen.
Günstige MTB Hardtails und ihre Einsatzbereiche
Günstige MTB Hardtails werden oft als Einsteiger Mountainbikes bezeichnet. Sie kosten wenig und sind robust. Zudem werden die meisten Bikes mittlerweile ohnehin über ein Leasing wie zum Beispiel Business-Bike gekauft und so durch Ersparnisse in der Lohnsteuer günstiger. Wir haben den kompletten Mountainbike Markt bewertet und dabei einige wirklich gute MTB-Modelle gefunden, die teilweise deutlich unter 1500 € kosten. Eins haben diese Modelle alle gemein: Es sind allesamt Hardtails. Also Bikes ohne gefedertes Heck.
Da können wir dir pauschal schon mal den ersten Einsteiger Tipp geben: In der Preisklasse unter 1500 € taugen Fullys nichts! Bei Fullys fängt der Spaß ab 1500 € an. Ein Gewicht von ca. Klassische Einsteiger Hardtails haben 100 Millimeter Federweg an der Gabel.
Diese Bikes sind mit gut rollenden Reifen und relativ niedrigem Gewicht auf Vortrieb getrimmt. Lange Anstiege oder Touren mit 50 Kilometer und mehr sind mit diesen Bikes kein Problem. Außerdem lassen sie sich auch super im Alltag zum Pendeln oder für den Weg zur Arbeit einsetzen. Auf technischen Trails, in steilen Abfahrten oder bei Sprüngen sind diese Bikes raus. Wer mit ihnen bergab im Gelände Spaß haben will, braucht eine exzellente Fahrtechnik und ist selbst dann nicht vor Materialdefekten und Stürzen gefeit. Kurzum: Beim richtigen Einsatz sind klassische Racehardtails immer noch geniale Bikes.
Allround Hardtails
Seit dem Jahr 2022 nimmt der Trend rund um die Allround Hardtails richtig Schwung auf. Neben Canyon und Cannondale haben auch Marken wie Rockrider, Cube oder Whyte erkannt, dass der Einsatzbereich von klassischen Einsteiger Bikes zu spitz für die meisten Menschen ist. Wenn man dann noch mit der Teleskopstütze den Sattel versenkt, erhöht sich die Bewegungsfreiheit auf dem Bike extrem. Das lässt einem anspruchsvollere Trails locker meistern. Gute Allround Modelle wiegen zwischen 12 Kilo und 13 Kilo und sind damit absolut tourenfähig. Die günstigsten Allround-Hardtails gibt es ab zirka 1000 Euro. Gute Fahrtechniker wagen mit diesen Bikes sogar kleinere Sprünge.
Trailhardtails
Trailhardtails sind die radikalsten Mountainbikes ohne gefederten Rahmen. Mit wuchtigen Federgabeln und Reifen aus dem Enduro Segment schrecken sie vor keiner Abfahrt oder keinem Sprung zurück. Sie sind besonders robust gebaut und wiegen meist deutlich über 12,5 Kilo. Lange Touren machen damit nicht wirklich Spaß. Trotz der extremen Ausrichtung fällt es vielen Bikern schwer, das Potential eines Trailbikes auszuschöpfen. In vielen Fällen reicht die eigene Fahrtechnik nicht aus, um die Anbauteile an ihr Limit zu bringen.
Ein Hardtail bleibt nun mal ein Hardtail. Auch massive Reifen und reichlich Federweg an der Gabel ändern nichts an der Tatsache, dass bei höherem Tempo im Gelände die Schläge am Hinterrad heftig einprasseln. Da kann es einem schon mal den Fuß von den Pedalen ziehen, das ganze Hinterrad versetzen oder den Reifen zerstören. Als Fazit zu den Trailhardtails lässt sich sagen: Sie sind super robust und maximal auf Fahrspaß bergab getrimmt. Vor allem für jugendliche Trail-Liebhaber mit geringem Budget sind sie eine gute Wahl.
Mountainbikes unter 600 €
Ganz ehrlich: Unter 600 € können wir nur die wenigsten Mountainbikes für den sportlichen Einsatz empfehlen. Bikes in dieser Preisklasse sind super zum Pendeln oder für den Alltag, kommen aber schon auf leichten Trails an ihre Grenzen. Natürlich gibt es auch in dieser Preisklasse Bikes mit denen man erste Erfahrungen im Gelände sammeln kann. Wer ein gutes Bike sucht, um in erster Linie täglich zum Bäcker, in die Schule oder zur Arbeit zu fahren und nur gelegentlich Touren fahren will, wird in dieser Preisklasse fündig. Für den regelmäßigen, sportlichen Einsatz bei ausgedehnten Mountainbike Touren sind die Federgabeln meist zu wenig sensibel. Auch die Schaltungen mit meist drei Kettenblätter an der Kurbel und sieben bis zehn Ritzeln an der Kassette sind nicht mehr ganz up to date. Dafür haben die meisten Modelle in dieser Preisklasse Montagemöglichkeiten für einen Seitenständer oder Schutzbleche. Ein Kinderanhänger lässt sich an nahezu allen Modellen montieren. Modelle mit etwas mehr Federweg, modernen Einfachantrieb und griffigen Reifen ermöglichen auch Fahrspaß im gröberen Gelände. Vor allem für Kinder und Jugendliche, die mit dem Mountainbiken anfangen wollen, dürften diese Modelle interessant sein.
Mountainbikes bis 1500 €
In der Preisklasse bis 1500 € wird es bereits sportlich. Hochwertige Schaltungen von Shimano oder Sram und gut funktionierende Fahrwerke gehören in dieser Preisklasse zum guten Ton. Ein Alpencross ist nicht ausgeschlossen. Ausgedehnte Touren mit leichten Singletrails machen mit diesen Bikes richtig Spaß. „Die aktuellen Einsteiger Hardtails bis 1500 € können sich sehen lassen. Anstatt faden Einheitsbrei, hält die Industrie ein vielfältiges Angebot für unterschiedlichste Einsatzzwecke bereit. Vor allem der noch junge Trend zu den Allround Hardtails dürfte viele Mountainbike Anfänger ansprechen.
Komponenten sind entscheidend
Wenn man sich die einzelnen Bauteile an einem Mountainbike mal genauer anschaut, dann wird man feststellen, dass im Prinzip der MTB-Hersteller nur den Rahmen und im Falle von Fullys (vollgefederte MTBs) die Hinterbaukonstruktion stellt. Alle anderen Anbauteile wie Schaltwerk, Bremsen und Federsysteme kommen von Zulieferern wie Shimano, SRAM, Magura, FOX oder RockShox. Man kann es also so formulieren: Wenn ein Hersteller einen guten Rahmen baut, dann wird daraus in der Regel ein ganz gutes Mountainbike. Dies verdeutlicht, dass die Komponenten letztendlich einen maßgeblichen Anteil an der Qualität des Komplettrads haben.
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