Die beste Reisezeit für eine Motorradtour auf der Route 66

Die Route 66, auch bekannt als "Mother Road", ist eine legendäre Straße, die für Hoffnung, Freiheit und Abenteuer steht. Sie erstreckt sich über fast 4000 Kilometer von Chicago nach Los Angeles und durchquert dabei acht amerikanische Bundesstaaten. Entlang der Strecke findet man Wüstenabschnitte, Berge, Grünflächen, Flüsse, kleine Dörfer und große Städte. Heute ist die Straße an sich das Ziel, und es gibt viele Museen, Denkmäler und Touristenattraktionen, die an die alte Zeit erinnern.

Die beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für einen Roadtrip auf der Route 66 liegt zwischen April und Juni sowie zwischen Mitte September und Oktober. Im Sommer (August) kann es sehr heiß werden, und es sind die meisten Touristen unterwegs, was sich durch höhere Preise bemerkbar macht. Außerdem gibt es in den Bundesstaaten New Mexico, Arizona und Kalifornien die sogenannte „Monsoon Season“, in der plötzliche Niederschläge und starke Gewitter möglich sind, die vereinzelt zu Hochwasser führen können. Auch der Winter sollte vermieden werden, da vor allem der Startpunkt Chicago für seine eiskalten Winter bekannt ist und Passstraßen in New Mexico und Arizona häufig aufgrund von Schnee und Eis gesperrt werden.

Empfohlene Reiserichtung

Grundsätzlich lässt sich die Route 66 in beide Richtungen befahren. Wir empfehlen die Entscheidung von Faktoren wie Flugkosten, Mietauto Angeboten und sonstigen Faktoren (z.B. eine Veranstaltung in LA die du sehen möchtest und welche nur in einem bestimmten Zeitraum stattfindet) abhängig machen. Falls du jedoch keine der genannten logistischen Probleme hast, empfehlen wir die Route „westbound“ also von Chicago nach Santa Monica fahren, da dies den Weg der tausenden Menschen darstellt, die sich damals auf den Weg nach Kalifornien machten um dort ein besseres Leben zu führen. Wenn du genügend Zeit mitbringst kannst du die Route 66 natürlich auch in beide Richtungen fahren.

Route 66 Highlights und Sehenswürdigkeiten

Nachfolgend haben wir euch 30 Highlights und Sehenswürdigkeiten entlang der Route 66 aufgelistet die definitiv einen Besuch wert sind. Die Liste ist von Ost nach West sortiert. Solltet Ihr die Route 66 in die entgegengesetzte Richtung fahren müsst Ihr diese logischerweise von unten nach oben befolgen.

  1. Standard Oil Gas Station (Odell, Illinois): Die 1932 erbaute Tankstelle wurde restauriert und bietet einen Einblick in die Tankstellen der 1930er Jahre.
  2. Wandgemälde in Pontiac (Illinois): In der Stadt Pontiac befinden sich insgesamt 23 Wandgemälde, die im Englischen als „Murals“ bezeichnet werden.
  3. Gemini Giant (Wilmington, Illinois): Diese 1966 erbaute, fast 6 Meter hohe Statue trägt einen gigantischen Hotdog in der Hand.
  4. World’s Largest Covered Wagon (Lincoln, Illinois): Dieser riesige Planwagen hält den Guinness Weltrekord für den größten Planwagen der Welt.
  5. Chain of Rocks Bridge (St. Louis, Missouri): Diese 1929 eröffnete Brücke ist bekannt für ihren 22° Knick in der Mitte und dient heute Fußgängern und Radfahrern.
  6. Brooks Catsup Bottle water tower (Collinsville, Illinois): Diese 52 Meter hohe gigantische Ketchupflasche ist eigentlich ein Wasserturm.
  7. Gateway Arch (St. Louis, Missouri): Dieser 192 Meter hohe Torbogen aus Edelstahl wurde 1967 nach einer langen Planungs- und Bauphase auf der westlichen Seite des Mississippi Flusses in St. Louis eröffnet.
  8. Old Chain of Rocks Bridge (Eureka, Missouri): Die im Jahr 1900 unter dem Namen „Votaw Bridge“ erbaute, 308 Meter lange und 10 Meter breite Brücke, wurde in ihrer kurzen Lebenszeit bereits 4 mal umgebaut.
  9. Route 66 Red Rocker (Fanning, Missouri): Dieser 2008 erbaute gigantische Schaukelstuhl ist eine weitere eher kitschige, aber dennoch sehenswerte Attraktion entlang der Route 66.
  10. 66 Drive-In Theatre (Carthage, Missouri): Das 1949 eröffnete „66 Drive-In Theatre“ ist eines der wenigen noch übrig gebliebenen Autokinos an der Route 66.
  11. Litch Historical and Mining Museum (Galena, Kansas): In dem Museum gibt es Ausstellungsstücke, die an die Geschichte der Stadt erinnern.
  12. Allen’s Conoco Fillin‘ Station (Riverton, Kansas): Diese kleine, auch als „Allen’s Conoco Fillin‘ Station“ bekannte, Tankstelle entlang der Route 66 wurde 1929 oder 1930 erbaut.
  13. Blue Whale of Catoosa (Catoosa, Oklahoma): Der riesige Wal wurde in den frühen 1970ern von Hugh Davis aus zwei Gründen gebaut: Einerseits als Geschenk zum 34. Hochzeitstag an seine Frau, welche Walfiguren sammelte, andererseits sah er in einem Teich nahe seines Grundstücks Kinder schwimmen.
  14. Arcadia’s runde Scheune (Arcadia, Oklahoma): Diese Scheune in Arcadia ist die einzige entlang der Route 66, die keine Ecken hat.
  15. Milk Bottle Grocery (Oklahoma City, Oklahoma): Die “Milk Bottle Grocery” ist ein Lebensmittelgeschäft mit einer großen Milchflasche aus Metall auf dem Dach.
  16. Leaning Tower of Texas (Groom, Texas): Dieser auch als „Leaning Tower of Texas“ bezeichnete Turm wurde von Ralph Britten gekauft, um Werbung für seinen ehemaligen Autohof mit zugehörigem Restaurant zu machen.
  17. The Cross of our Lord Jesus Christ (Groom, Texas): Bereits aus 32 Kilometer Entfernung kann man dieses 58 Meter hohe freistehende Kreuz erkennen.
  18. Palo Duro Canyon State Park (Canyon, Texas): Der Palo Duro Canyon ist der zweitgrößte Canyon der USA und wird auch als „Grand Canyon von Texas“ bezeichnet.
  19. Cadillac Ranch (Amarillo, Texas): Die Cadillac Ranch zählt zu den bekanntesten „roadside attractions“ entlang der Route 66.

Die Route 66: Ein Blick hinter den Mythos

Die Route 66 ist mehr als nur eine Straße; sie ist ein Symbol für die amerikanische Vorstellung von Freiheit und Aufbruch. Sie war die erste der großen asphaltierten Fernverkehrsstraßen in den USA und verband ab 1926 die Städte Chicago am Michigansee und Santa Monica in Kalifornien. Obwohl die Route 66 offiziell aus dem US Highway System entfernt wurde, lebt der Mythos weiter, und viele Teilstücke wurden von Gemeinden und Liebhabern instand gesetzt.

Bedeutende Städte entlang der Route 66

  • Chicago: Ausgangsort der "Mother Road" mit beeindruckender Skyline und reichem Kulturangebot.
  • St. Louis: Bekannt für den riesigen Bogen des Jefferson National Expansion Memorials.
  • Las Vegas: Die "Fabulous Las Vegas" ist eine Stadt, die im Dunkeln reizvoller ist als bei Tage.
  • Santa Monica: Einer der berühmtesten Badeorte der amerikanischen Westküste und das Ziel der Reise.

Praktische Tipps für die Motorradtour

  • Reisezeit: Frühling und Herbst sind ideal für eine Motorradtour auf der Route 66.
  • Reisedauer: Plane mindestens 14 Tage ein, um die Route und ihre Sehenswürdigkeiten zu genießen.
  • Motorrad: Traditionell sind Harley-Davidsons beliebt, aber auch andere Motorräder eignen sich gut.
  • Navigation: Eine detaillierte Straßenkarte oder ein Navigationsgerät sind empfehlenswert, da die Wegweiser der Route 66 manchmal fehlen.
  • Unterkünfte: Buche Hotels für die ersten und letzten Nächte und sei flexibel bei den restlichen Übernachtungen.

Die Freiheit genießen

Eine Motorradtour auf der Route 66 ist die Erfüllung eines Männertraums. Genieße die Freiheit, die die Straße bietet, entdecke neue Landschaften und lerne neue Menschen kennen. Die Route 66 ist ein unvergessliches Abenteuer, das du nicht verpassen solltest.

Die beste Reisezeit für die Route 66
Monat Bedingungen
April - Juni Ideal, sonniges Wetter
August Sehr heiß, viele Touristen
September - Oktober Ideal, sonniges Wetter
Winter Eiskalt, Schnee und Eis

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