Der beste Zeitpunkt, um Ihr Motorrad zu verkaufen

Fahranfänger oder Biker, die länger nicht gefahren sind, interessieren sich häufig für gebrauchte Motorräder - am besten natürlich in gepflegtem Zustand, mit geringer Kilometerzahl und zu einem guten Preis. Der Handel mit Motorrädern hat in den letzten Jahren enorm an Fahrt aufgenommen.

Wann ist der beste Zeitpunkt für den Verkauf?

Die klare Antwort auf die Frage „Wann soll ich mein Motorrad verkaufen?“ lautet: Im Frühling - idealerweise zwischen Februar und Mai. Unstrittig ist dagegen, dass im Frühjahr viel mehr Interessenten auf der Suche nach einem Motorrad sind. Oft ist das der Faktor, der die Motorradpreise zum Frühling steigen lässt. Auch in den Sommermonaten lässt sich ein Motorrad gut verkaufen - allerdings steigt in dieser Zeit auch die Zahl der Angebote. Im Winter sollten Sie Ihr Motorrad nur verkaufen, wenn es unbedingt sein muss.

Es ist aber genauso möglich, einen guten Verkaufspreis im Herbst oder Winter zu erzielen. Das hat damit zu tun, dass wiederum die Anzahl der angebotenen Fahrzeuge sinkt und ein Motorrad, welches im Sommer noch neben vielen günstigen Bikes preislich uninteressant war, plötzlich im Winter attraktiver wird. Wenn neue Motorradmodelle angekündigt werden, sinkt der Wert älterer Modelle. Events wie Motorrad-Messen oder Harley-Treffen inspirieren viele Menschen zum Kauf. Viele Menschen erhalten im Frühling eine Rückzahlung vom Finanzamt - und investieren dieses Geld gern in Hobbys wie Motorradfahren.

Da könnte es durchaus besser sein, ein Motorrad zum Herbst zu verkaufen, bevor es im Frühjahr mit einem neuerem Modell konkurrieren muss. Denn, um mit seiner Annonce unter den zahlreichen Inseraten im Online-Bereich herauszustechen, gilt es, einige essenzielle Faktoren zu berücksichtigen.

Wie bereite ich das zu verkaufende Motorrad vor?

Unabhängig davon, ob Sie Ihr gebrauchtes Motorrad an uns veräußern oder es an einen anderen Motorradhändler oder auch privat verkaufen möchten: Es ist immer ratsam, das Fahrzeug zu waschen und gute aussagekräftige Bilder anzufertigen. Es zählen nicht nur die technischen Daten eines Motorrads, um das Interesse von Käufern zu wecken. Demnach sollte man nicht darauf verzichten, das Motorrad aufzupolieren. Die Optik spielt für viele Käufer eine entscheidende Rolle, so dass sich Motorräder in einer tadellosen Optik deutlich besser verkaufen lassen.

Bereiten Sie am besten alle Zulassungsdokumente und Unterlagen wie z.B. Service-Nachweise und HU-Berichte vor. Das hilft bei der Erstellung von Inseraten oder der schnellen Datenübermittlung an einen Motorradankäufer. Zusammen mit einer ehrlichen Fahrzeugbeschreibung ist das bereits eine gute Grundlage für den erfolgreichen Verkauf. Verheimlichen Sie nie Sturzschäden oder Mängel und halten Sie sich von Schönungsversuchen, was den Zustand der Maschine angeht zurück. Denn spätestens bei der Übergabe oder einer Besichtigung kann das zu unnötigem Ärger führen.

Neben den inneren Werten zählt beim Verkauf im Internet selbstverständlich auch die Optik. Bringen Sie Ihr Bike daher vor dem Verkauf auf Hochglanz, um es Interessenten von seiner besten Seite zu präsentieren. Dazu sollten Sie das Motorrad zunächst gründlich waschen - und zwar auch an verdeckten Stellen wie hinter Verkleidungen. Prüfen Sie darüber hinaus den Öl- und Wasserstand sowie den Reifenluftdruck, kontrollieren Sie die Bremsbeläge und den Säurestand der Batterie. Vergessen Sie zudem nicht, die Kette fachgerecht zu justieren und falls nötig zu schmieren.

Wie präsentiere ich mein Motorrad optimal?

Ein gepflegtes Motorrad verkauft sich nicht nur besser - es wirkt auch vertrauenswürdiger. Der private Handel mit Motorrädern floriert, Käufer und Verkäufer finden sich heute vorwiegend über das Internet. Online-Portale ermöglichen es, das Motorrad rasch und kostenlos zu inserieren. Das Internet ist voll mit Annoncen für Motorräder.

Um sein Motorrad erfolgreich auf einer Verkaufsplattform im Internet anzubieten, sind ansprechende Bilder das A und O. Dabei gilt es das Motorrad möglichst bei Tageslicht abzulichten und eine Vielzahl von unterschiedlichen Bildern zu machen. Eine umfangreiche und ehrliche Beschreibung ist beim Motorradverkauf im Internet ausschlaggebend. Hierzu sollten sowohl verschiedene Angaben zum Hersteller, der Typbezeichnung, der Motorleistung als auch vom Kilometerstand gemacht werden.

Neben dem Verkauf im Internet gibt auch noch die Möglichkeit sich direkt an einen Händler zu wenden. Hier kann das Motorrad schnell und einfach verkauft werden, wenngleich auch nicht immer der höchste Verkaufspreis erzielt werden kann. Um ein Motorrad zu einem guten Preis verkaufen zu können, gilt es auf die richtige Vorbereitung zu setzen.

Wie erziele ich den besten Preis für mein Motorrad?

Eine realistische Preisgestaltung ist das A und O beim Verkauf. Woher weiß ich nun welchen Preis ich für mein Motorrad verlangen kann oder ob das Angebot eines Händler fair ist? Dafür lohnt ein Blick in die gängigen Fahrzeugbörsen wie mobile oder autoscout24 um ein erstes Preisgefühl zu bekommen. Sie dürfen dabei aber nicht vergessen, dass es sich um Angebotspreise und nicht um Verkaufspreise handelt!

Nur weil jemand ein Preis verlangt heißt es noch lange nicht, dass ein Interessent bereit ist, dieses auch zu zahlen. Außerdem müssen Sie noch zwischen privaten und gewerblichen Verkäufern unterscheiden. Ein gewerblicher Motorradhändler bieten ein Motorrad in der Regel mit frisch gemachter Inspektion, neuer HU und einer 1-jährigen Gewährleistung an. Zusätzlich können Sie durch eine detaillierte Beschreibung Vertrauen bei potenziellen Käufern schaffen. Gehen Sie auf den Zustand des Motorrads ein und erwähnen Sie eventuelle Reparaturen, durchgeführte Wartungen oder Mängel offen. Käufer schätzen Ehrlichkeit und fühlen sich sicherer, wenn keine bösen Überraschungen zu erwarten sind.

Generell gilt, dass Sie als Privatverkäufer deutlich unter dem Händlerpreis bleiben sollten. Einen Verhandlungsspielraum von etwa 10 bis 20 Prozent können Sie bei der Preisfestsetzung mit einkalkulieren.

Wichtig: Wenn ein Motorrad "gekauft wie gesehen" gekauft wird, bedeutet dies, dass der Verkäufer keine Gewährleistung für den Zustand des Motorrads übernimmt.

Moto-Top: Ihr Partner für den Motorradankauf

Sie möchten Ihr Motorrad schnell und unkompliziert verkaufen? Dann bieten Sie uns Ihr Bike unverbindlich an und wir garantieren Ihnen eine schnelle und unkomplizierte Angebotserstellung. Moto-Top ist seit 2007 auf den bundesweiten Ankauf von Motorrädern spezialisiert. Jährlich bewerten wir über 1300 Motorräder aller gängigen Marken. Verkaufen auch Sie ihr Motorrad an Moto-Top und profitieren von verbindlichen Kaufzusagen, fairen Preisen und einer schnellen Abwicklung.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • kostenlos und unverbindlich anbieten
  • Ankauf fast aller Motorräder
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So läuft der Motorradverkauf bei uns ab:

  1. Füllen Sie ein kurzes Ankaufsformular aus und übermitteln uns aussagekräftige Bilder ihrer Maschine.
  2. Sie erhalten in der Regel bin in 24 Stunden Ihr persönliches Angebot.
  3. Wenn Sie den Ankaufspreis bestätigen, erhalten Sie von uns eine schriftliche und verbindliche Kaufzusage.
  4. Terminierung und die Verladung inklusive Geld- und Vertragsübergabe.

Die Abholung ist für Sie kostenlos und wird von unserer internen Motorradspedition übernommen. Die Abmeldung, die innerhalb von drei Tagen erfolgt, gehört ebenfalls zum kostenlosen Moto-Top Service. Wir kaufen alle gängigen Motorradmarken von BMW, Honda, Kawasaki oder Yamaha bis hin zu Harley-Davidson, Triumph oder Indian. Nutzen Sie unser Ankaufsformular, wenn Sie Ihr Motorrad zum Verkauf anbieten möchten und erhalten Sie in kürzester Zeit ein seriöses Angebot für den Ankauf Ihrer Maschine.

Der Motorrad-Kaufvertrag

Bei einem privaten Kaufvertrag für das Motorrad sollten Käufer und Verkäufer alles schriftlich festhalten. Ein schriftlicher Motorrad-Kaufvertrag ist vom Gesetzgeber nicht vorgeschrieben. Er ist jedoch für die rechtliche Absicherung des Käufers und Verkäufers beim Kauf oder Verkauf eines Motorrads unbedingt zu empfehlen. Wer sich die Mühe sparen möchte, einen eigenen Kaufvertrag aufzusetzen, kann auf einen Kfz-Mustervertrag zurückgreifen.

Um allerdings Streitigkeiten oder sogar gerichtliche Auseinandersetzungen im Nachgang zu vermeiden, ist ein schriftlicher Motorrad-Kaufvertrag immer ratsam. Käufer und Verkäufer müssen ihre persönlichen Angaben detailliert ausfüllen. Der Motorrad-Kaufvertrag muss alle Angaben zum Motorrad enthalten. Der Kaufpreis ist im Vertrag fixiert. Mit der Unterschrift des Käufers beglaubigt der neue Besitzer die Übergabe des Motorrads.

Der Motorrad-Kaufvertrag muss den vollständigen Namen sowie die Adresse des Käufers enthalten. Die Daten sollten unbedingt mit den Informationen auf dem Personalausweis übereinstimmen. Bei Vertragsabschluss muss der Verkäufer dem Käufer über jegliche Mängel und Schäden an dem Motorrad Auskunft geben. Dies gilt insbesondere für Unfallschäden. Generell zu empfehlen, ist die Barzahlung bei Übergabe, denn Ratenzahlungen, Stundungen oder auch Schecks können sich als problematisch erweisen.

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