Endlich mobil, endlich frei, endlich auf 2 Rädern - davon träumen viele. Hier ist definitiv für jeden ein Hobel dabei. Doch darf der Papa oder die Mama mit B-Schein auch damit fahren? Grundsätzlich nein, er oder sie benötigt zumindest den Code 111 oder den richtigen Moped Lappen (A1). Den Code 111 kann man aber sehr leicht erwerben, dafür braucht man nur einen Tag Fahrstunden, ohne abschließende Prüfung. Noch ein wichtiges Kriterium ist, dass das Eisenschwein max. 11 kW und mind. 10 kg pro kW hat.
Top Einsteiger-Motorräder mit bestem Preis-Leistungs-Verhältnis
Von aktuell 28 Motorrädern der Einsteiger-Klasse in der Bestenliste von MOTORRAD haben 16 im Fach Preis-Leistung die Note 1 vor dem Komma. Doch die kommt nicht nur allein über einen niedrigen Preis, sondern auch über gute Ergebnisse in der 1.000-Punkte-Wertung von MOTORRAD.
Wie MOTORRAD das Preis-Leistungs-Verhältnis bewertet
Teil jedes MOTORRAD-Tests ist eine objektive Bewertung über das Preis-Leistungs-Verhältnis. Dabei fließen die Punkte der 1.000-Punkte-Wertung und der reale Preis des Testfahrzeugs in eine Schulnote ein. Die 1.000 Punkte verteilen sich auf die Kategorien Motor (250 P.), Fahrwerk (250 P.), Alltag (250 P.), Sicherheit (150 P.) und Kosten (100 P.).
Bei 16 Motorrädern mit maximal 48 PS aus der A2-Klasse steht derzeit die Note 1 vor dem Komma im Hinblick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein echtes "sehr gut" (Note 1,0 - 1,4) attestierte der MOTORRAD-Test immerhin noch 7 Modellen. Übrigens: Die Bandbreite der A2-Bikes mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis erstreckt sich von Retro bis Supersport.
Die Top 9 im Detail
Hier sind einige der bemerkenswertesten Modelle im Überblick:
- Honda CB 500 X: Die CB 500 X ist sogar insgesamt die beste Einsteiger-Maschine bei MOTORRAD: 623 Punkte im Test 2021 setzen sie auf Platz 1 der Bestenliste der Einsteiger-Bikes. Und nicht nur bietet Honda mit der 500 X das derzeit beste Einsteiger-Bike in MOTORRAD, die 500 X darf sich auch noch mit der Preis-Leistungs-Note 1,0 schmücken.
- Kawasaki Ninja 400: Bereits mit deutlichem Abstand in Form von 8 Punkten steht die Kawasaki Ninja 400 mit 615 Punkten auf Platz 2. Interessant: Die Motorwertung entscheidet die kleine Ninja mit starken 131 Punkten für sich im Vergleich zur 500er-Honda mit 117 Punkten. Dafür verliert die Kawasaki ihren deutlichen Vorsprung dann wieder in der Alltagswertung.
- Triumph Speed 400: Allein auf Platz 3 der Preis-Leistungs-Wertung steht mit der Note 1,2 die Triumph Speed 400. Das Naked Bike der neuen 400er-Reihe von Triumph erfuhr in einem Test 2024 insgesamt 601 Punkte. Preis des Testmotorrads: 5.345 Euro.
- Kawasaki Ninja 400: Komplett wird das Trio auf Platz 4 der Preis-Leistungs-Wertung durch die Ninja 400 mit der Note 1,3. Sie bekam in einem Test 2023 mit 615 Punkten deutlich mehr Zähler als die beiden Voge und die mehr oder weniger baugleiche Z 400 (auf Rang 6) kostete damals mit 6.945 Euro deutlich mehr.
- Voge 500 R: Noch eine Voge auf Platz 4 und noch eine mit dem geklonten 500er-Honda-Twin im Rahmen. Zwar deutlich schlechter im Test (576 Punkte) als die Enduro 500 DS, dafür im Test 2020 mit nur 4.869 Euro viel günstiger. Und das reicht für die Note 1,3.
- Honda CB 500 F: Allein auf dem Platz 5 der Preis-Leistungs-Wertung steht die Honda CB 500 F. Die Note von 1,4 ergibt sich aus dem 2023er-Ergebnis von 607 Punkten und dem damaligen Preis des Testmotorrads von 6.370 Euro.
- Kawasaki Z 400: Im Test mit 598 Punkten aus dem Jahr 2023 nicht so stark wie die KTM 390 Adventure, trotzdem mit der Note 1,5 auf Platz 6: die Kawasaki Z 400. Möglich macht es der deutlich niedrigere Preis von 6.445 Euro für das Testmotorrad.
- Yamaha R3: Insgesamt 4 Modelle stehen mit einer Preis-Leistungs-Note 1,6 auf Platz 7. Eine davon ist Yamaha R3, die 2022 im Test 582 Punkte erfuhr. Preis für das Testmotorrad: 6.099 Euro.
- KTM 390 Duke: Ebenfalls auf Platz 9 steht die KTM 390 Duke, hier noch mit dem 373er-Single. Im Test 2023 erfuhr sie 573 Punkte, was bei einem Preis 6.342 Euro die Preis-Leistungs-Note von 1,9 ergibt.
Die 5 besten A2-Motorräder laut MOTORRAD
Die Klasse der Einsteiger-Bikes für den A2-Führerschein (maximal 48 PS) wandelt sich seit gut 3 Jahren weg von der Budget- hin zur Premium-Klasse. Interessanterweise ohne wirklich teurer zu werden. Die neuen Modelle sind piekfein konstruiert und produziert. Gerade die Kategorien 'Kosten' und 'Alltag' sammeln bei den Einsteigern viele Punkte. Überraschung: Selbst in der Fahrwerkswertung sind die besten Einsteiger besser als die schwächsten Supersportler. Spannend!
- Honda CB 500 X: Als einziger Crossover der Klasse wirkt sie wie eine Reiseenduro und fährt wie ein Naked Bikes. Zu Recht versammelt sie 623 Punkte auf ihrem Testkonto und liegt damit weit vor dem 2. Platz.
- Kawasaki Ninja 400: Bereits mit deutlichem Abstand in Form von 8 Punkten steht die Kawasaki Ninja 400 mit 615 Punkten auf Platz 2. Interessant: Die Motorwertung entscheidet die kleine Ninja mit starken 131 Punkten für sich im Vergleich zur 500er-Honda mit 117 Punkten. Dafür verliert die Kawasaki ihren deutlichen Vorsprung dann wieder in der Alltagswertung.
- Kawasaki Ninja 500 SE: Den aktuell besten Einsteiger-Motor bietet Kawasaki in der Ninja 500. Mit 132 Punkten steht er unerreicht auf Platz 1 der Antriebe, während die Ninja mit 613 auf Platz 3 steht. Im Grunde ist der 500er-Motor der von 399 auf 451 aufgebohrte Motor der Ninja 400, bietet allerdings einiges mehr an Kraft und Kraftentfaltung.
- Honda CB 500 Hornet: Mit 611 Punkten steht die Honda Hornet 500 auf Platz 4 der Bestenliste der Einsteiger-Bikes von MOTORRAD. Interessant: Der Twin mit 471 Kubik erfährt in der Hornet satte 7 Punkte mehr als in der motorisch baugleichen CB 500 X. Den Grund zeigt die Punktewertung im Detail.
- KTM 390 Adventure: Tatsächlich steht erst auf Platz 5 die erste Enduro in der Bestenlisten der Einsteiger. Und zwar dank der 609 Punkte, die die KTM 390 Adventure einfuhr.
Einsteiger-Nakedbikes: Worauf es ankommt
Zugängliche, einfach zu bewegende Motorräder, die dennoch aber Emotion und Leidenschaft versprühen können und obendrein noch wenig kosten. Man soll zwar keine Angst vorm Gas haben, doch auch nicht am Hebel einschlafen. Zuerst sei angemerkt, dass es zugängliche Nakedbikes in sehr vielen Formen, Farben und Preissegmenten gibt. Die Klasse der Nakedbikes an sich zeichnet sich ja durch Kompromissbereitschaft und Vielseitigkeit aus. In dieser Liste variieren technische Ausstattung und Kostenpunkt teilweise stark. Auch der Jahrgang spielt eine wichtige Rolle. Hier vorgeschlagen werden eher nur allgemeine Modelle.
Jeder Jahrgang näher an die Gegenwart bringt in der Regel kleine Veränderungen und Anpassungen mit sich, die grundlegenden Eigenschaften des Modells bleiben aber gleich oder werden sogar noch verbessert. Es gilt also: Umso jünger, umso besser. Sollte das bei Modellen mal doch anders sein, dann wird das selbstverständlich angesprochen. Letzte Anmerkung bevor es endlich losgeht: Große Piloten haben es schwer. Bei Einsteiger-Modellen zieht sich leider das Merkmal von extrem niedrigen Sitzhöhen durch.
Empfehlenswerte Nakedbikes für Einsteiger
- Yamaha MT-07: Mit der MT-07 hat Yamaha ein sagenhaftes Motorrad mit einem der besten Preis-Leistungsverhältnisse am Motorradmarkt geschaffen. Neben leiwander Optik und dem Preis besticht aber vor allem die grenzgeniale Motorabstimmung. Untenrum läuft der CP2-Motor absolut sanft, kultiviert und einsteigerfreundlich. Doch dreht man den Gashahn etwas auf und lässt das Drehzahlband ins obere Drittel wandern, wird der Motor richtig geil rotzig, räudig und schäuffelt dieses Extra an Adrenalin und Action nach, die die MT-07 zur Nummer 1 auf dieser Liste machen. Rundum leicht zu beherrschen, aber großer Spaßfaktor mit dabei.
- Kawasaki ER-6N: Die ER-6N war für die breite Masse gebaut. Doch wer will schon Massenware? Diesen Vorsatz hat Kawasaki mit einem emotionalen Motor und super Handling geschickt ausgehebelt. Der Motor gehört sicher nicht in die Liga der blutlosen Vierzylinder aus Japan sondern versprüht Freude und Leidenschaft während er hochdreht.
- KTM 690 Duke: Eines der wenigen Einzylinder-Motorrädern, welches man Einsteigern empfehlen kann. Aber aufgepasst: die Charakteristik der 690er Duke hat sich im Laufe ihrer Modellhistorie ziemlich gewandelt. Vor 2011 war sie ein radikales, hochbeiniges und recht Supermoto-lastiges Eisen. Ab 2012 wurde die 690 Duke niedriger, softer und noch besser für Einsteiger. Größter Pluspunkt aller Baujahre: das niedrige Gewicht.
- Honda CB 600 F Hornet: Die Honda CB 600 F Hornet wurde in riesiger Stückzahl verkauft. Das sorgt für extrem niedrige Preise für Angebote auf der Motorrad-Gebrauchtbörse. Schon unter 2000 € bekommt man wirklich anständige Bikes mit japanischer Qualität. Die Honda CB 600 F Hornet schaut gut aus, ist günstig und hält einfach ewig.
- Suzuki SV 650: Suzuki blickt mit ihrem V2-Motor auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück. Mit geilem V2-Klang, Emotion, ordentlich Drehmoment von unten und japanischer Qualität macht man mit keiner V2-Suzuki was falsch. Die erste Suzuki SV 650 war schon ein Kassenschlager und super Eisen, ist aber inzwischen etwas in die Jahre gekommen.
- Ducati Monster 696: Auch als Einsteiger kann man echten Italoflair haben. Die Ducati Monster 696 ist mit fahrfertigen 180 Kilogramm Gewicht relativ leicht und trotz exotischen Touchs leicht zu fahren. Sie ist eine Mischung aus italienischer Diva und zugänglichem Einsteigermotorrad.
Wichtiger Tipp für den Kauf von Nakedbikes
Gerade in diesem Segment sind minderwertige oder alte Reifen keine Seltenheit. Bei gebrauchten Bikes muss man auf das Alter der Pneus achten. Älter als 5 Jahre sollte ein Reifen nicht sein, denn durch die UV-Strahlung der Sonne und Witterungseinflüsse wird das Gummigemisch hart und haftet mit der Zeit immer schlechter. Damit man auch als Einsteiger mit dem neuen Nakedbike richtig und vor allem sicher Spaß haben kann, sollte man sich Sport-Touring-Reifen montieren. Hochwertige Sporttouringreifen haben hohe Laufleistungen und funktionieren auch bei den meisten Witterungsbedingungen sehr gut.
Die Top 10 der günstigen Einsteiger-Supersport-Motorräder 2024
Günstige Einsteiger-Supersport-Motorräder erfreuen sich besonders bei jüngeren Fahrern großer Beliebtheit. Sie bieten genügend Power und Fahrdynamik, um erste Erfahrungen zu machen udn sind für Einsteiger gut beherrschbar. Das schlanke, renninspirierte Design und die aggressive Sitzposition sprechen besonders junge Fahrer an, die sich vom Look und Feel des Rennsports angezogen fühlen.
Die Top-Platzierungen im Detail
- Suzuki GSX-8R: Sie bietet eine perfekte Kombination aus Leistung, Handling und Erschwinglichkeit. Der Zweizylindermotor liefert eine hervorragende Beschleunigung und ist gleichzeitig relativ sparsam im Verbrauch, was sie besonders attraktiv für preisbewusste Fahrer macht. Zudem überzeugt die GSX-8R mit ihrem agilen Fahrwerk und einer aggressiven Optik, die stark an größere Supersport-Modelle erinnert.
- Triumph Daytona 660: Ihr Dreizylindermotor sorgt für ein einzigartiges Fahrerlebnis, das durch einen satten Sound und eine lineare Leistungsabgabe ergänzt wird. Das sportlich abgestimmte Fahrwerk bietet nicht nur eine hohe Präzision, sondern auch ausreichend Komfort für den Alltag. Zudem besticht die Daytona 660 durch eine hochwertige Verarbeitung und eine umfangreiche Elektronikausstattung.
- Kawasaki Ninja ZX-4R/RR & Honda CBR650R (geteilt): Die Honda CBR650R ist ein ausgezeichnetes Modell für Einsteiger, das eine ausgewogene Mischung aus Leistung und Handlichkeit bietet. Die hochwertige Verarbeitung und Ausstattung, einschließlich eines einstellbaren Fahrwerks und eines modernen Farb-TFT Displays, machen die CBR650R 2024 besonders attraktiv. Ausgestattet mit einem 399-ccm-Vierzylindermotor, bietet die Ninja ZX-4R eine außergewöhnliche Leistungsentfaltung und ein atemberaubendes Fahrerlebnis, das in dieser Hubraumklasse sonst so nicht zu finden ist.
A2-Führerschein: Die Qual der Wahl beim ersten Motorrad
Wer die Klasse A2 bestanden hat, steht vor der Frage, welches Motorrad es nun sein soll. Grundsätzlich gilt es zwischen zwei Varianten zu unterscheiden: Bikes, die serienmäßig nicht mehr als 48 PS leisten und Motorräder, die auf diese Leistung gedrosselt werden. Allerdings gibt es ältere Gebrauchtmotorräder, die zwar weniger als 36 kW in der Zulassungsbescheinigung eingetragen haben, aber wegen ihres zu geringen Gewichts nicht mit der Klasse A2 gefahren werden dürfen. Dazu zählen unter anderem etliche Zweitakter.
Viele Modelle werden von den Herstellern schon beim Neukauf gegen geringen Aufpreis auch auf 35 kW gedrosselt angeboten. Doch auch hier gilt eine Einschränkung, denn die Motorräder dürfen offen höchstens die doppelte Leistung, also maximal 70 kW (95 PS) haben. Es ist daher kein Zufall, dass viele Modelle von den Herstellern mit 95 PS homologiert werden, obwohl sie technisch zu deutlich mehr in der Lage wären. Der Vorteil für den Käufer liegt darin, dass er nach zwei Jahren mit dem gedrosselten Modell und bestandenem Führerschein Klasse A, die Drosselung wieder relativ günstig entfernen kann und dann mit offener Leistung fahren darf, ohne sich ein neues Motorrad kaufen zu müssen.
Empfehlenswerte A2-Motorräder
- Benelli TRK 502: Die Reiseenduro ist das meistverkaufte Motorrad in Italien. Ihr Reihenzweizylinder mit 500 cm3 liefert 48 PS und lässt sich sogar halbwegs schaltfaul fahren. Mit 235 kg ist die TRK 502 kein Leichtgewicht, doch ihre Stärke liegt im komfortablen Touren.
- BMW G 310 R/GS: Das Einstiegsmodell von BMW stammt aus einer Kooperation mit TVS in Indien, wo die G 310 R auch gebaut wird. Nach einer Überarbeitung des Designs im vergangenen Jahr wirkt die kleine BMW moderner und cooler. Die G 310 GS sieht aus wie eine geschrumpfte R 1250 GS, nur ohne Boxermotor. Sie basiert auf der G 310 R, hat jedoch längere Federwege, eine aufrechte Sitzposition und Windschutz.
- Brixton Crossfire 500: Entworfen werden die Modelle in Österreich und günstig in China gefertigt. Doch im Falle der Brixton Crossfire 500 kommen qualitativ hochwertige Komponenten zum Einsatz: KYB-Gabel und -Federbein und ein Bosch-ABS. Auffallend ist das scharf hervorstechende "X" am Tank. Optisch kommt die Crossfire 500 im Retro-Look mit hübschen Drahtspeichenrädern.
- Fantic Caballero 500 Scrambler: Wer ein schickes Motorrad im Retro-Stil sucht, mit der er sich auch abseits befestigter Pfade austoben kann, sollte die Fantic Caballero 500 Scrambler (Test) in Betracht ziehen. Das italienische Bike mit dem Tropfentank, dem Doppelrohrauspuff und der fetten Upside-down-Gabel ist ein echter Hingucker. Angetrieben wird es von einem chinesischen Einzylindermotor, der 40 PS liefert und den 157 kg leichten Scrambler ordentlich vorantreibt.
- Honda CRF 300 L Rally: Dabei bringt die Honda nur 157 kg mit vollem 13-Liter-Tank auf die Waage, was ihr im Gelände zusätzliche Vorteile verschafft. Dank ihres geringen Verbrauchs schafft die CRF 300 L Rally über 400 km Reichweite, was wiederum die Fernreisenden aufhorchen lässt.
- Honda CB 500 F/X: Ihr Ruf als Fahrschulmotorrad darf als Kompliment verstanden werden, kaum ein anderes Motorrad lässt sich so unkompliziert fahren. Auch wenn die Honda CB 500 X komplett anders wirkt, basiert sie doch auf der CB 500 F, verfügt aber über längere Federwege, hohen Windschild, komfortable Sitzbank, breiten Endurolenker und 19-Zoll-Vorderrad. Sie soll die Tourenfraktion ansprechen und mit ihrem 18-Liter-Tank für ordentlich Reichweite sorgen.
- Husqvarna Vitpilen 401: Star-Designer Kiska wollte sich hier vom kantigen KTM-Design lösen - die Vitpilen 401 basiert auf der KTM 390 Duke (Test) - und etwas völlig Neues wagen. Der nahtlos in die Sitzbank übergehende Tank mit der seitlichen Erhebung ist gewagt, aber absolut eigenständig. Die Vitpilen 401 leistet wie ihr Schwestermodell 44 PS und zeigt ein superbes Handling.
- Kawasaki Ninja 400: Der kleine Sportler verbuchte schon immer hohe Sympathiewerte und entpuppte sich stets als problemloser Kurvenwetzer. Der Zweizylinder holt 45 PS aus 399 cm3 - das reicht für viel Vergnügen auf der Landstraße.
- KTM 390 Duke/Adventure: Die quirlige Österreicherin wuselt wie von allein durch Kurven und bereitet enormen Spaß. Ihr Einzylinder steht mit 44 PS gut im Futter und beschleunigt die 163 kg schwere Duke durchaus flott. Serienmäßig ist ein TFT-Display an Bord und selbst an einstellbare Handhebel hat KTM gedacht. Die Federelemente sind in der Dämpfung einstellbar und auch Kurven-ABS ist in der Preisklasse keine Selbstverständlichkeit.
- Mash X-Ride 650: Mash ist eine noch junge, französische Firma und lässt seine Modelle in China fertigen. Der luftgekühlte, 644 cm3 große Einzylindermotor stammt von Shineray und ist ein exakter Nachbau des Honda-Dominator-Motors von 1988.
- Royal Enfield Himalayan/Interceptor INT 650: Man mag bei einer fast 200 kg schweren Reiseenduro über 24 PS aus einem luftgekühlten, 411 cm3 großen Einzylinder lächeln. Fakt ist aber, dass die Royal Enfield Himalayan ihren Fahrer stets zuverlässig ans Ziel trägt und auch vor üblen Schotterpisten nicht zurückschreckt. Die Interceptor INT 650 hat einen Zweizylindermotor mit 648 cm3 Hubraum und leistet 48 PS. Zwar muss sie 217 kg beschleunigen, aber wer nicht auf Zeitenjagd geht, wird das Retro-Bike mögen. Sie ist ein Bike zum Cruisen und Genießen, einzig die Sitzbank dürfte besser gepolstert sein.
- Voge 500 AC: Die 500 AC ist optisch gelungen, mit einem kurzen Heck, LED-Sheinwerfer und eher knappen Flächen, nur der Endschalldämpfer geriet etwas extravagant. Der rundliche Tank bunkert 19 Liter Benzin und verschafft der Voge ordentlich Reichweite. Ihr flüssigkeitsgekühlter Reihenzweizylinder ist 471 cm3 groß und leistet 48 PS.
- Yamaha MT-03: Ihr großer Vorteil ist das spielerische Handling, die Yamaha lässt sich wie ein Fahrrad durch Kehren scheuchen. Außerdem entpuppt sich das Naked Bike als sehr sparsam im Verbrauch.
Honda dominiert den Zweiradmarkt in Deutschland
Betrachtet man den Gesamtmarkt Zweiräder in Deutschland, so ist Honda mittlerweile die unangefochtene Nummer 1. Das Produktportfolio erstreckt sich über sämtliche Sparten, weshalb die Modellvielfalt als Begründung für den Erfolg herangezogen werden kann.
Die beliebtesten Hondas 2023
Vorne weg marschiert - wenig überraschend - ein Mittelklasse-Naked-Bike. Was auch sonst? Mit der CMX500 Rebel stammt der beliebteste Cruiser ebenfalls von Honda.
Die beliebtesten Hondas 2023
| # | Modell | Anzahl |
|---|---|---|
| 1 | Honda CB750 HORNET | 3.295 |
| 2 | Honda FORZA 125 | 2.630 |
| 3 | Honda CB125R | 2.129 |
| 4 | Honda CMX500 REBEL | 2.011 |
| 5 | Honda CBR650R | 1.991 |
| 6 | Honda CB650R NEO SPORTS CAFE | 1.857 |
| 7 | Honda XL 750 TRANSALP | 1.752 |
| 8 | Honda CB500F | 1.371 |
| 9 | Honda CRF1100 AFRICA TWIN | 1.313 |
| 10 | Honda CL500 | 1.185 |
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