Das ewige Nachschauen und Suchen in großen Fahrradkarten ist passé. Dank moderner Technik lassen sich Ihre Radtouren nicht nur effektiv planen und gestalten, sondern Sie können dank vieler weiterer Features ein ganz neues Raderlebnis genießen. Ob Aufzeichnung Ihrer Leistungsdaten oder den genauen Kalorienverbrauch: Je nach Modell und Preisklasse ist das Fahrrad Navi weit mehr als nur ein Bordcomputer.
Warum ein Fahrrad-Navi?
Fast jeder Biker kennt diese Situation: Sie haben Ihre Mountainbike-Tour im Vorhinein minutiös geplant und sich die Strecke mindestens drei Mal genau angeschaut. Und jetzt stehen Sie mitten in der Pampa und wissen nicht mehr, wohin. Daraufhin geht das lästige Kramen in verschiedenen Fahrradkarten los, die viel zu groß und umständlich sind. Spätestens jetzt ist die Lust an einer gelungenen Fahrradtour verflogen.
Ein Fahrrad-Navi ist im Prinzip ein klassischer Bordcomputer, der um einige Funktionen erweitert wurde, etwa Radrouten zu planen und deren Verlauf auf einem Display mehr oder weniger übersichtlich darzustellen. Dabei hat natürlich jeder Radfahrer andere Ansprüche an sein Fahrrad Navi.
Arten von Fahrrad-Navigationsgeräten
- Fahrrad Navi: Diese Geräte sind hinsichtlich Größe, Gewicht und Form ideal fürs Radfahren.
- GPS-Fahrradcomputer: Diese Geräte sind zwar meist ohne Navigationsfunktion ausgestattet, fallen aber dennoch unter die Kategorie der Bordcomputer. Ein solches GPS-Gerät ist ideal für alle sportlichen Radler, da es vor allem für die Aufzeichnung von Leistungsdaten wie Geschwindigkeit, Höhenmeter, etc. geeignet ist.
- Outdoor-GPS-Computer: Das Allround-Gerät unter den Bordcomputern. Diese Bord-Computer sind speziell für Outdoor-Aktivitäten, wie bspw. das berühmte Geocaching, ideal.
Gerade für eine längere Radtour lohnt sich die Anschaffung eines Fahrrad Navis. Auch wenn Sie früher gefeierter Spurenleser bei den Pfadfindern waren: Es kommt schon mal vor, dass Sie sich irgendwann nicht mehr auskennen. Und dann, das garantieren wir Ihnen, sind Sie über jede Hilfe froh, die Sie bekommen können.
Je nach Modell und Preisklasse kommen noch weitere Pluspunkte, wie etwa die Aufzeichnung und Auswertung von individuellen Leistungsdaten dazu. Der einzige Punkt, der bei modernen Navis noch negativ zu vermerken wäre, ist die oft äußerst mäßige Akkulaufzeit. Denn es gibt nichts Schlimmeres, als sich zu verfahren und ohne jegliche Hilfe dazustehen, wenn die Technik versagt.
Funktionen, die ein Fahrrad-Navi haben sollte
Moderne Fahrrad Navis stehen anderen technischen Geräten in nichts nach und so vereinen sie in ihrem kompakten Format zahllose Funktionen, von denen manche mehr, andere jedoch weniger nützlich sein können. Wie kann man bei dieser Vielzahl an technischen Möglichkeiten noch den Überblick behalten? Hier eine Übersicht:
- "Fahrradfunktionen": Ihr Fahrrad Navi sollte Sie auf jeden Fall über Faktoren wie zurückgelegte Distanz, aktuelle Geschwindigkeit, Fahrzeit oder sogar Herz- und Trittfrequenz auf dem Laufenden halten. Dadurch können Sie auf die aufwendige Montage einer Sende-Einheit an den Speichen verzichten.
- Profile: Je nachdem, ob Sie sich auf Ihr Trekkingrad oder Ihr Mountainbike schwingen, sollte Ihr Navi Ihnen unterschiedliche, speziell angepasste Routen vorschlagen. So sollte die Strecke beim Rennrad möglichst asphaltiert sein, während es beim Mountainbike schon mal etwas ruppiger und rauer werden darf. Bei manchen Navis lassen sich auch "Querfeldein"-Routen einstellen, was speziell für Geocaching interessant ist.
- Points of Interest (POI): Als Points of Interests bezeichnet der Tourenprofi Orte, welche Ihre grundlegenden Bedürfnisse befriedigen. Dazu gehören neben Supermärkten oder Hotels auch touristische Attraktionen wie Museen.
- Navigation: Die (für viele) wichtigste Funktion, die Navigation, darf natürlich auch nicht fehlen. Dabei orientieren sich die meisten Bordcomputer an den Wegenetzen von klassischen Karten. Eine andere Möglichkeit stellt die Tracknavigation dar: Hier kann der Fahrer sein Ziel, welches nur aus einem Richtungspfeil besteht, oft nur über abgelegenen Straßen und Pfade erreichen. Eher etwas für Abenteuerlustige.
- Aufzeichnung von Leistungsdaten: Bei vielen (nicht allen) Navis können die Leistungsdaten (Distanz, Geschwindigkeit, Höhenmeter,...) im Anschluss an eine Fahrradtour am Rechner ausgewertet werden. Das ist vor allem für ambitionierte Radler wichtig, die Wert auf eine gute Trainingsanalyse legen.
- Routenvorschläge: Diese Funktion eignet sich gerade für spontane Fahrradtouren. Sie haben nach der Arbeit noch eine Stunde Zeit und nichts vor? Geben Sie nur verfügbare Zeit und maximale Streckenlänge an und schon generiert das Gerät die perfekte Route für zwischendurch. Damit sind alle Ausreden hinfällig.
- Weitere Zusatzfunktionen: Je nach Modell und Preisklasse gibt es einige weitere Funktionen, die wir unter einem Punkt zusammen fassen wollen. So locken einige Hersteller mit Features wie Kalorienverbrauch oder Bluetooth-Kopplung. Solche Zusatzfunktionen sind ganz eine ganz nette Spielerei, aber nicht zwingend notwendig.
Warum nicht einfach das Handy als Navi nutzen?
Natürlich kann man das. Dabei wird dir auf längeren Trainingsfahrten allerdings nicht nur die kurze Akkulaufzeit deines Smartphones einen Strich durch die Rechnung machen. Dieses ist auch weder Spritzwassergeschützt, noch vereint es die vielen spezialisierten Zusatzfunktionen in einem praktischen, kompakten Gerät, das dich nicht vom essenziellen ablenkt: Fahrrad fahren.
Die besten Fahrrad-Navis im Test
Das Test-Team unserer belgischen Partnerzeitschrift von Test Achats hat 16 Fahrrad-Navis (französisch, kostenpflichtig) geprüft. Insgesamt reichen die Preise der Routenfinder von rund 250 Euro bis 750 Euro, die meisten überzeugen. Fast alle verfügen über ein Touch-Display.
Testsieger: Garmin Edge 1050
Testsieger ist das rund 750 Euro teure Garmin-Spitzenmodell Edge 1050. Spricht auf Wunsch sogar mit den Radelnden: Testsieger Garmin Edge 1050. Auch die nächsten vier Positionen gehen an Garmin.
Preis-Leistungs-Sieger: Coros Dura GPS Navigationsgerät
Preis-Leistungs-Sieger ist das Coros Dura GPS Navigationsgerät für 289 Euro. Wie der Testsieger von Garmin erzielt es Bestnoten für Benutzerfreundlichkeit und Akkulaufzeit.
Weitere Empfehlungen
Die Stiftung Warentest sagt, welche Radreise zu Ihnen passt. Ein gutes E-Bike finden Sie mithilfe der Suchfunktion im E-Bike-Test. 31 Räder stehen zur Auswahl.
Im Test von IMTEST überzeugte das Hammerhead Karoo 3* mit der besten Navigation und einfachsten Bedienung. Das Gerät bietet die beste Orientierung im Gesamtvergleich aufgrund seiner sehr guten GPS-Genauigkeit und zahlreicher speicherbarer Routen. Dabei gelingt der Import neuer Routen besonders einfach. So geht auch die Tourenplanung leicht von der Hand. Das Navi lässt sich zudem sehr einfach bedienen, sogar mit Handschuhen. Selbst bei niedrigen Temperaturen steht einer zuverlässigen Routenführung somit nichts im Weg. Dank der langen Akkulaufzeit führt Sie das Gerät außerdem auch bei ausgedehnten Touren zuverlässig ans Ziel.
IMTEST, das Test- und Verbraucherportal der FUNKE Mediengruppe, hat sieben Bike-Computer auf Ausstattung, Bedienung, Navigation und Funktionen getestet.
Die Top-Modelle im Überblick
Hier eine Übersicht der Top-Modelle, die von der Planet-Outdoor-Redaktion empfohlen werden:
- Garmin Edge 840: Vielseitig, Trainings-Coaching, wasserabweisendes Gehäuse.
- Bryton Rider 750 SE: Profilmodus, inkl. Zubehör, Sprachsteuerung, offline EU-Modus.
- Garmin Edge Explore 2: Sehr übersichtliche Routenführung, zuverlässig und langlebig, E-Bike Routing.
- Wahoo Elemnt Bolt V2 GPS: Display bei Sonne gut ablesbar, farbenfrohes Display, App-gesteuert.
- Sigma Sport ROX 12.1: Diverse Sportprofile, automatische Helligkeitsanpassung, E-Bike kompatibel.
- TwoNav Cross Plus: Hohe Qualität, langlebiger Akku, klein und robust.
- Garmin Edge 1040 Solar: Solarstrom, Trainings-Coaching, wasserabweisendes Gehäuse.
- Wahoo Elemnt Roam V2: Live-Tracker Funktion, Gorilla-Glas-Technologie.
- Sigma Sport ROX 11.1: Preis-Leistungs-Sieger, Sportprofile, E-Bike-Funktionen.
- Garmin Edge 830: Wasserdicht, perfekte Navigation.
Detaillierte Betrachtung einiger Modelle
Garmin Edge Explore 2
Das jetzt 104 Gramm schwere und mit einem 3 Zoll großen Display ausgestattete Fahrrad-Navi kommt mit zwei einfachen Lenkerhaltern mit den entsprechenden Gummiringen, einem USB-C-Ladekabel, einer Handschlaufe sowie einem kleinen Benutzerhandbuch. Somit ist alles Notwendige zur Montage und dem Betrieb des Navis im Lieferumfang enthalten. Die Montage des Gerätes ist sehr einfach und schnell.
Wie schon beim High-End-Modell von Garmin, dem Garmin Edge 1040 Solar, kommt auch beim Edge Explore 2 die neue Bedienoberfläche zum Einsatz. Diese ist nicht ganz so intuitiv wie beim Vorgängermodell, jedoch kommt man nach kurzer Eingewöhnungsphase sehr gut damit zurecht. Das gilt vor allem für langjährige Garmin-Nutzer. Das Einrichten geht recht schnell, sodass das Navi nach dem ersten Einschalten nach kurzer Zeit einsatzfähig ist. Dazu einfach den Anweisungen auf dem Display folgen. Es lohnt sich auch, die Garmin Connect App auf dem Smartphone zu installieren. Mit dieser App kann im Nachhinein eine Auswertung der Touren erfolgen, aber auch ein individuelles Anpassen der Profile beziehungsweise der Oberfläche ist möglich. Somit ist das Explore 2 deutlich fortschrittlicher als das Vorgängermodell.
Die Navigation des Garmin Edge Explore 2 ist wie gewohnt sehr gut, wir konnten nichts Negatives feststellen. Auf dem Gerät können Touren selbst geplant werden, entweder durch Wählen von Punkten auf der Karte oder durch eine Eingabe einer Adresse. Auch eine Liste von Points of Interest (POI) ist jetzt enthalten. Das Navi nutzt die üblichen Satelliten wie GPS, Galileo und GLONASS, wodurch die Positionsbestimmung sehr genau ist und uns bei den Testfahrten nie enttäuscht hat.
Am Ende hat uns das Garmin Edge Explore 2 überzeugt und ist bis auf ein paar Kleinigkeiten, die aber für den aufgerufenen Preis verschmerzbar sind, ein ausgezeichnetes Fahrrad-Navi.
Garmin Edge 1040 Solar
Der Lieferumfang lässt zunächst keine Wünsche offen. Neben dem Navi selbst sind noch allerlei Halterungen fürs Fahrrad wie die Standard-, MTB- und Aero-Halterung mit dem notwendigen Montagezubehör und Ersatzteilen enthalten. Ein USB-Ladekabel, eine kurze Anleitung und ein Befestigungsband sind natürlich ebenfalls enthalten. Auch die Verarbeitung lässt keine Wünsche offen.
Die Bedienung des Fahrrad-Navis ist unserer Ansicht nach nicht mehr ganz so einfach wie mit der alten Benutzeroberfläche und erfordert etwas mehr Zeit und Kennenlernen mit dem Gerät. Auf dem Bike schlägt sich das Navi recht gut. Besonders ist uns die schnelle Routenberechnung unter der Fahrt aufgefallen. Diese ist durch einen Trick besonders flott. Nur sind die errechneten Alternativen, sollte man mal vom Kurs kommen, teilweise unsinnig und man sollte darauf nicht blind vertrauen.
Ein besonderer Punkt beim Edge 1040 Solar ist natürlich die Solarladung. Im unteren- und oberen Abschnitt des 3,5 Zoll großen Displays sind die Solarflächen gut zu erkennen, aber auch über die gesamte Anzeige wird das Sonnenlicht in elektrischen Strom umgewandelt. Der Nachteil an dieser Variante ist, dass das Display dunkler und aufgrund Spiegelungen teilweise schlecht ablesbar ist, je nach Sonneneinstrahlung. Während der Fahrt kann der Fahrer die Daten der Solarladung ablesen. Dieses Feature funktioniert recht gut und auch bei teilweise bedecktem Himmel nutzt das 1040 Solar noch die ankommenden Photonen.
Alles in allem ist das Garmin Edge 1040 Solar ein gut funktionierendes Fahrrad-Navi mit toller Akkulaufzeit und einer enormen Anzahl an Funktionen. Der große Haken an dem Gerät ist jedoch der stolze Preis, der jeden abschreckt, der eigentlich nur ein einfaches Navigationsgerät wie unseren Testsieger möchte.
Sigma ROX 12.1 Evo
Mit dem Sigma ROX 12.1 Evo bekommt man nicht nur ein fast vollwertiges und einfach zu bedienendes Navi, sondern auch einen hervorragenden Trainingsbegleiter. Der Lieferumfang des Gerätes in der Basic-Variante ist recht ordentlich. Neben einer Anleitung und einem USB-Ladekabel ist ein klassischer Halter mit den notwendigen Montagemitteln wie Gummi-Spacer und Kabelbinder enthalten, wodurch der Halter an Lenker oder am Vorbau montiert werden kann. Weiter lässt sich in der Verpackung der Long-Butler-Halter finden, welcher an den Lenker geschraubt werden kann.
Das Einrichten ist die Sigma Ride App erforderlich. Das Koppeln des Gerätes mit dem Smartphone ist sehr einfach. Dazu wird die App geöffnet und ein am ROX generierter QR-Code eingescannt. Sowohl am Gerät selbst als auch in der App kann das ROX 12. Evo nach Wunsch konfiguriert werden. Die Anzahl und Ansicht der Anzeigefenster lassen sich je Profil individuell einstellen, je nachdem, welche Informationen man in der jeweiligen Disziplin bekommen möchte.
Was den GPS-Radcomputer aber zum fast vollwertigen Navi macht, ist, dass am Gerät selbst Touren geplant sowie Points of Interest angefahren werden können. Auch eine Adresseingabe ist möglich, hier jedoch ohne Hausnummer. Die richtige Nummer am Ende zu finden, sollte im Fall der Fälle kein Problem mehr sein.
Ist der Track aufgespielt, ist das Nachfahren der Route problemlos. Dabei wird der Track auf dem 3 Zoll großen Display angezeigt und durch die Autozoom-Funktion - je nach Situation - entweder im großen oder kleinen Maßstab angezeigt. Abbiegungen werden am Display durch einen Kreis besonders hervorgehoben. Die Abbiegehinweise sind optisch und akustisch gut wahrnehmbar und werden dem Biker frühzeitig angezeigt.
Der Sigma ROX 12.1 Evo verfügt natürlich über eine ANT+, BLE und WiFi-Schnittstelle, wodurch sich zum Beispiel externe Sensoren verbinden lassen.
Die Niederlande: Ein Paradies für Radfahrer ohne Navi?
Eine rühmliche Ausnahme bildeten hier bisher die Niederlande: Das Navigieren mittels Knotenpunkten und das dichte und gleichmäßig verteilte Radwegenetz unseres Nachbarstaates macht Radeln ohne Karte zum Genuss.
Die Niederlande sind für ihre Fahrradkultur berühmt. Das Radwegenetz ist hervorragend ausgebaut, und um sich im dichten Wirrwarr der Wegstrecken zurechtzufinden, hat man ein intelligentes System entwickelt.
Am leichtesten folgt man den Fernrouten, die farblich markiert durchs komplette Land führen. Wenn es abwechslungsreicher sein soll, schaut man sich vor Abfahrt eine Karte mit den sogenannten “Knooppunten” an - diese “Knotenpunkte” haben jeweils zweistellige Nummern, die zwar mehrfach vergeben sind, aber nicht in einer Region. Erreicht man eine Kreuzung, sind die wegführenden Radwege mit jeweils der Nummer gekennzeichnet, die die nächste zu erreichende Kreuzung trägt. Das macht das Abbiegen eindeutig. Der Aufschrieb besteht letzten Endes nur aus einer Reihe dieser zweistelligen Zahlen, die man Kreuzung für Kreuzung “abarbeitet”. Das ist simpel, fast spielerisch.
Smartphone-Navigation als Alternative?
Neben der klassischen Karte und dem Aufschrieb wie beim Knotensystem gibt es drei elektronische Möglichkeiten, sich leiten zu lassen. Standard ist heute das Smartphone mit Google Maps als Navi-App. Vor allem, wenn man bereit ist, ein paar Euro auszugeben, bieten spezialisierte Apps gerade für den Radtouristen und Nutzer von weniger zivilisierten Straßen aber deutlich mehr Sicherheit und Nutzerkomfort als Google.
Ganz besonders die Investition in die komoot-App mit ihren Hunderttausenden von Routenvorschlägen anderer User ist die 30 Euro für alle Karten der Welt absolut wert. Weiter haben wir schon sehr schöne Trips mit Bikemap, Outdooractive, Niviki, der Locus Map oder Maps.me gemacht.
Sie alle bieten sicheres Routing mit unterschiedlichen Schwerpunkten sowie Stärken und Schwächen, deren Auflistung in einem der nächsten Hefte Platz finden muss. Routenplanung und -führung sind bei den gelisteten Apps top, das Problem bei Smartphones allgemein ist: Navigieren mit kostenlosen Online-Karten und sehr aktuellen Daten zur Strecke benötigt eine dauerhafte Internetverbindung, der Datentransfer und die zusätzliche App plus das durchweg aktivierte Display erhitzen das Gerät und fressen den Akku regelrecht auf. Mehr als drei Stunden halten selbst aktuelle Modelle das kaum durch.
Hinzu kommt die problematische Lenkerbefestigung, denn das Handy bei jeder Kreuzung aus der Tasche zu friemeln macht auch keinen Spaß. Handyhalter gibt es en masse, die allermeisten eignen sich aber nur für Kurzstrecken über glatte Straßen. Versprechen von Erschütterungsfreiheit und bombenfestem Halt selbst auf Downhill-Strecken haben sich bisher nicht wirklich bestätigen lassen.
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