E-Scooter erfreuen sich wachsender Beliebtheit, da sie wendig, kompakt und dank Klappmechanismus leicht zu transportieren sind. Inzwischen erwägt nach Branchenangaben jeder dritte Deutsche den Kauf eines eigenen E-Scooters - der Corona-Pandemie sei Dank. Doch ein ADAC Test beweist: Die neuen Kampfpreise gehen oft auf Kosten der Sicherheit.
Aktuelle Testergebnisse und Modelle im Überblick
Seit dem letzten ADAC Test im Herbst 2019 hat das Angebot an E-Scootern deutlich zugenommen, vor allem im Niedrigpreissegment. Über Sonderaktionen sind einzelne E-Scooter sogar schon ab 199 Euro im Handel erhältlich. Doch was taugen die neuen Angebote?
Mit der besten Verarbeitung sowie überzeugenden Resultaten in den Fahreigenschaften - vor allem der außergewöhnlich starke Antrieb und eine Reichweite von 46,2 Kilometern begeistern - wird der Segway-Ninebot mit der Note 2,2 ("gut") insgesamt zum Testsieger. Eine sehr gute Gesamtnote war durch seine großen Abmessungen, das vergleichsweise hohe Gewicht und die nur befriedigenden Bremseigenschaften leider nicht drin.
Der Velix E-Kick auf Platz zwei besticht besonders durch sein Gesamtpaket: Er kann in allen Kapiteln überzeugen und verdient somit das Prädikat „Alleskönner“. Der SO Flow SO6 ist mit akzeptablen 704 Euro unser Preis-Leistungs-Sieger, erhält ebenfalls die Gesamtnote "gut".
Der Go!Mate auf Platz vier bietet ein Alleinstellungsmerkmal: Der Akku ist am Steuerrohr montiert, und sein flexibles Trittbrett spart Dämpfungskomponenten, also Gewicht. Auf Schlechtwegen überzeugt er mit bestem Fahrkomfort, doch aufgrund seines labbrigen Klappmechanismus sowie der labilen Flex-Konstruktion verliert er Punkte.
Der robuste und sichere My Tier ist ein aufbereiteter Scooter des Verleihanbieters TIER und bietet gute Fahreigenschaften. Weil er recht schwer und vor allem nicht zusammenklappbar ist, enttäuscht er jedoch im Kapitel Handhabung.
Abgeschlagen auf den letzten Plätzen landen der Iconbit IK-1971K und der Maginon Street One: Vor allem die zu kleinen Räder und das instabile Fahrverhalten führen zu Punktabzügen. Beim Maginon übersteht außerdem eine Schweißnaht des Alu-Rahmens die Dauerhaltbarkeitsprüfung nicht unbeschadet, der Scooter erfährt daher eine Abwertung auf die Note 4,5 ("ausreichend").
Testergebnis in Kürze
| Hersteller/Modell | Preis in Euro | Fahrzeuggewicht / zul. Fahrergewicht (ermittelt) | Reichweite in km (ermittelt) | Testjahr | ADAC Urteil |
|---|---|---|---|---|---|
| Segway-Ninebot Max G30 D | 799 | 19,6 kg/100 kg | 46 | Juni 2020 | 2,2 |
| velix E-Kick 20 | 798 | 18,5 kg/121 kg | 29 | Juni 2020 | 2,4 |
| SO Flow SO 6 | 704 | 16,8 kg/118 kg | 24 | Juni 2020 | 2,5 |
Sicherheit geht vor: Bremswege und Konstruktion
Neben der Beurteilung von Handhabung, Komfort und allgemeinen Fahreigenschaften liegt ein besonderer Schwerpunkt auf dem Kriterium Fahrsicherheit.
Doch gerade in diesem Punkt zeigt sich ein negativer Trend: Die Realisierung der neuen Kampfpreise geht häufig auf Kosten der Sicherheit. Im letztjährigen Test konnten die Tester noch erstaunlich kurze Bremswege erzielen: Die meisten Scooter kamen aus 20 km/h nach rund 2 Metern zum Stehen. In diesem Jahr beträgt der Bremsweg jedoch bei identischem Testverfahren im Schnitt 3,4 Meter - offensichtlich sparen die Hersteller an der Qualität der Bremsen und verbauen zum Teil ineffiziente Systeme.
Ohnehin erfordert das Fahren generell eine gute Körperbeherrschung und Balance. Das gilt sowohl beim Anschieben (bis sich der E-Antrieb zuschaltet), ganz besonders aber beim Abbiegen, wenn Handzeichen nötig werden. Beim einhändigen Fahren besteht unabhängig vom Modell eine sehr hohe Sturzgefahr. Der ADAC appelliert daher an die Hersteller, trotz fehlender Ausrüstungspflicht serienmäßig Blinker zu verbauen, zumindest aber als Option anzubieten.
Reichweite und Akku: Herstellerangaben vs. Realität
Große Unterschiede bei den Reichweiten Die Reichweitentests erfolgten auf einem speziellen Prüfstand, den die E-Scooter mit vollgeladenem Akku absolvieren mussten. Dabei wurde jeder Scooter dauerhaft und ohne Pause mit der maximalen Geschwindigkeit gefahren.
Das Ergebnis: Die Reichweitenangaben der Hersteller fallen je nach Hersteller und Modell sehr unterschiedlich aus (zwischen 10 und knapp 65 Kilometer) und weichen teils drastisch von den Testergebnissen ab.
Vergleicht man die erzielten Kilometer mit den Werksangaben, so erfüllt diese einzig der Maginon. Der Hersteller gibt bei ihm eine Reichweite von 8 bis 12 Kilometer an. Auf dem Prüfstand erzielt er mit 12,2 Kilometern eine Punktlandung. Alle weiteren E-Scooter liegen unter ihrer Werksangabe. Deutlich verpasste sie der Iconbit mit 18,1 von angegebenen 28 Kilometern. Der Spitzenreiter in Sachen Reichweite ist der Ninebot mit 46 Kilometern.
Tipps für E-Scooter-Käufer
Vor dem Kauf unbedingt eine ausgiebige Probefahrt machen.
Achten Sie beim Kauf eines Elektrorollers unbedingt darauf, dass das Fahrzeug der Verordnung entspricht und eine gültige Betriebserlaubnis hat. Bremsen und Beleuchtungsanlage sind vorgeschrieben. Informieren Sie sich bei den Anbietern über Wartung und die Verfügbarkeit von Ersatzteilen.
Die Wartungs- und Stilllegungshinweise der Hersteller befolgen, da der Akku bei mehrwöchiger Nichtnutzung (z.B. über den Winter) und falscher Behandlung kaputtgehen kann.
E-Scooter immer absperren, bestenfalls mithilfe eines Schlosses an einem festen Gegenstand. Auf eine Möglichkeit (Ösen oder Absperrhaken), ein Schloss zu befestigen, sollte man beim Kauf achten. Im Test waren nicht alle Scooter mit einer Vorrichtung zur Befestigung eines Schlosses ausgestattet.
Regeln und Empfehlungen für E-Scooter-Nutzer
Doch auch wenn viele Nutzer von E-Scootern oft das Gefühl haben, mit einem Spaßgerät unterwegs zu sein: Gedacht sind sie vorrangig für den Personentransport auf der „letzten Meile“ im urbanen Umfeld. Deshalb müssen diese Fahrzeuge - mit Lenk- oder Haltestange ausgestattet und mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von maximal 20 km/h - über eine Betriebserlaubnis verfügen, wenn sie im öffentlichen Raum genutzt werden.
E-Scooter sind auf Radwegen, Radfahrstreifen und in Fahrradstraßen erlaubt. Nur wenn diese fehlen, muss auf die Fahrbahn ausgewichen werden. Auf dem Gehweg, in der Fußgängerzone und in Einbahnstraßen entgegen der Fahrtrichtung sind die kleinen E-Tretroller verboten - außer das Befahren wird durch das Zusatzzeichen "E-Scooter frei" erlaubt. Wichtig: Bei Verbot der Einfahrt (Zeichen 267) bei Einbahnstraßen gilt das Zusatzzeichen „Radfahrer frei“ (Zeichen 1022-10) auch für Elektrokleinstfahrzeuge.
Das Mindestalter für das Fahren mit einem Elektrotretroller liegt bei 14 Jahren.
Eine Helmpflicht besteht für E-Scooter nicht - es ist aber empfehlenswert, sich mit einem Helm zu schützen.
Für Elektroroller-Fahrer gelten dieselben Alkoholgrenzwerte wie für Autofahrer.
Elektroroller sind nur für eine Person zugelassen. Daran ändert sich auch dann nichts, wenn man zu zweit das zulässige Gesamtgewicht nicht überschreitet.
Eine Haftpflichtversicherung ist zwingend vorgeschrieben. Diese wird mit einer aufgeklebten Versicherungsplakette am Roller nachgewiesen. Die Haftpflichtversicherung haftet für Schäden, die Dritten durch den E-Scooter zugefügt werden. Zudem bieten manche Versicherungen die Möglichkeit, zusätzlich eine freiwillige Teilkasko-Versicherung abzuschließen.
ADAC Empfehlungen an die Hersteller
- Die Bedienungsanleitung sollte zumindest online auf der Herstellerseite abrufbar sein.
- Um eine gute Verzögerung zu erzielen, müssen beide Räder, insbesondere das Vorderrad, über eine mechanische Bremse verfügen.
- Das Lichtsystem sollte serienmäßig und an die Antriebsbatterie gekoppelt sein.
- Wichtig ist eine Information über die maximal zulässige Zuladung direkt am Scooter.
- Der Akku sollte entnehmbar oder zumindest mit wenig Aufwand ersetzbar sein.
- Eine Diebstahlsicherung (z.B. mit stabiler Öse) zum einfachen Anketten ist die Mindestausstattung. Ergänzt werden kann der Diebstahlschutz mit einer PIN-Sperre, einer abnehmbaren Bedieneinheit oder einer mechanischen Verriegelung der Räder oder des Lenkers.
- Große Räder und gut dosierbare Bremsen, breite Lenker und Fußaufstandsflächen und eine verwindungssteife Konstruktion erhöhen die Fahrsicherheit. Bei der Entwicklung müssen diese Aspekte vor Kriterien wie Motorleistung, Handlichkeit und Reichweite stehen.
Die Qual der Wahl: Weitere getestete Modelle und ihre Besonderheiten
Neben den bereits genannten Modellen wurden weitere E-Scooter getestet, die sich in verschiedenen Aspekten unterscheiden.
SoFlow SO One Pro
Viel Power bei vergleichsweise geringem Gewicht - das bringt den SoFlow SO ONE PRO auf den Punkt. Mit etwa 15 Kilogramm bleibt der E-Scooter angenehm tragbar, überzeugt aber gleichzeitig mit robuster Bauweise und ordentlich Schubkraft. Im Test zeigte das Modell kaum Schwächen: Die Verarbeitung wirkt hochwertig, keine wackelnden Teile oder unsaubere Schweißnähte.
Im Inneren arbeitet ein 500-Watt-Motor, der kurzfristig sogar bis zu 1.200 Watt bereitstellt. Die Fahrweise lässt sich über drei Modi in der App einstellen - während der Fahrt wird das Tempo über den rechten Griff geregelt. Auch Blinker sind an Bord und lassen dich am Lenker bedienen - das macht Handzeichen beim Abbiegen überflüssig. Der SoFlow überzeugt aber auch mit seiner App, die unter anderem die Navigation entlang vorher festgelegter Routen erlaubt.
Xiaomi Electric Scooter 4
Der Xiaomi Electric Scooter 4 punktet mit einem ausgewogenen Gesamtpaket und einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit rund 17,2 Kilogramm ist er zwar nicht ultraleicht, lässt sich aber problemlos ein paar Stufen hochtragen. Ein zentrales Display in der Lenkermitte zeigt Geschwindigkeit, Akkustand und Fahrmodus.
Über einen einzigen Knopf lassen sich alle Funktionen direkt am Gerät bedienen, ein Smartphone braucht es dafür nicht. Für Sichtbarkeit sorgen schön helle Front- und Rücklichter, seitliche Reflektoren - und akustisch auffällige Blinker. Gut: Die Bremse erwies sich im Test als äußerst griffig. Der Xiaomi-Roller verfügt über integrierte Blinker - in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich.
NIU KQi3 Max
Der KQi3 Max ist ein Top-Modell des Herstellers NIU - und das zeigt sich. Bereits beim ersten Fahrtest fällt die hochwertige Verarbeitung auf: Nichts wackelt, nichts klappert. Das Design wirkt minimalistisch, aber dennoch modern. Mit einem Gewicht von 21 Kilogramm zählt der KQi3 Max allerdings nicht zu den leichtesten Modellen.
Bei der Leistung macht der E-Scooter eine starke Figur. Der 450-Watt-Motor bringt den NIU KQi3 Max in nur sechs Sekunden auf 20 Stundenkilometer und sogar Steigungen meistert er problemlos mit voller Geschwindigkeit. Für Fahrkomfort sorgen die 9,5 Zoll großen Luftreifen, die Unebenheiten zuverlässig abfedern. Ein größeres Manko in dieser Preisklasse: Blinker sucht man vergeblich, was gerade im Stadtverkehr ein Sicherheitsnachteil sein kann.
E-Scooter mit Wechselakku: Flexibilität und Komfort
In den vergangenen Jahren ist bei E-Scootern insbesondere die Reichweite gestiegen. Zeitgleich werden die kompakten Stadtflitzer jedoch immer schwerer. Die Lösung sind E-Scooter mit einem austauschbaren Akku.
Durch einen zusätzlichen Akku ist es zudem möglich, die maximale Reichweite zu verbessern - gerade auf langen Touren gibt dies Sicherheit.
Grundsätzlich zeigt unsere Erfahrung, dass E-Scooter mit herausnehmbarem Akku teurer als vergleichbare Modelle ohne Wechselakku sind.
Vorteile und Nachteile von E-Scootern mit Wechselakku
- Vorteile:
- Leerer Akku kann schnell gegen geladenen Akku getauscht werden.
- Du kannst den Akku flexibel im Büro, zu Hause oder an anderen Orten laden.
- E-Scooter mit herausnehmbarem Akku sind oftmals leichter.
- Du kannst dich besser an die Ladezeiten deines E-Scooter-Akkus halten.
- Im Winter und Sommer muss der Akku nicht extremen Temperaturen ausgesetzt werden.
- Bei einem defekten Akku kann dieser einfach und schnell ausgetauscht werden.
- Nachteile:
- Die Anschaffung eines E-Scooters mit Wechselakku ist oftmals etwas teurer.
- Der Wechselakku kostet ebenfalls recht viel Geld.
- Ein Wechselakku ist entnehmbar und somit attraktiv für Diebe.
- Steck- und Verriegelungsmechanismen sind wartungsintensiv.
- Es gibt keine standardisierten Systeme zwischen Herstellern
Ausgewählte Modelle mit Wechselakku
- Egret GT: Mit Wechselakku in zwei Varianten (15 Ah für 75 km, 20 Ah für 100 km Reichweite).
- ePowerFun ePF-2 PRO: Mit Wechselakku, gute Preis-Leistung.
- STREETBOOSTER Pollux: Geländetauglicher E-Scooter mit Wechselakku, aber höherem Gewicht.
- STREETBOOSTER Sirius: Kompakter E-Scooter mit Wechselakku für den städtischen Einsatz.
- Joyor C10-E: Solide Verarbeitung zu einem fairen Preis, Federung vorhanden.
Federung bei E-Scootern: Komfort und Sicherheit
Eine gute Federung muss den E Scooter auch nicht schwerer machen. Der ePowerfun epf-1 zum Beispiel hat eine doppelte Federung und gehört dennoch mit zu den leichtesten E Scootern auf dem Markt. Der große große Vorteil eines E Scooters mit Federung ist, das er komfortabler fährt und auf allen Untergründen (Kopfstein etc) und in Kurven sicherer fährt.
Verschiedene Federsysteme
Ein E Scooter kann mit verschiedenen Stoßdämpfungssystemen ausgestattet sein, meist in Form von Federn, hydraulischen Dämpfern oder Schwingen um Unebenheiten auf der Fahrbahn abzufangen.
- Günstige Gummifederungen: Findest Du bei kompakten Stadtmodellen.
- Schraubenfederung: Kommt bei mittleren Modellen, in Kombination mit Stoßdämpfern zum Einsatz.
- Pneumatische Luftfederung: Ist aufwendiger und eher selten.
Ausgewählte Modelle mit guter Federung
- ePowerfun epf-2 Pulse+: Bietet mit 140 Kg Traglast und einen stabilen Rahmen mit einer der besten Vollfederungen auf dem Markt.
- VMAX New VX2: Vorne ist eine Öldruckfederung verbaut, die Stöße effektiv absorbiert und eine ruhige, kontrollierte Lenkung ermöglicht, selbst bei höheren Traglasten. Hinten kommt eine Elastomerfederung zum Einsatz.
- Egret Ey!: Die Hamburger Premiummarke bietet gleich eine ganze Modellreihe mit Vollfederung.
- iScooter T4: Ist für Offroad bzw Crossfahrten im Gelände geeignet, aber er gehört dennoch zu den günstigeren Modellen.
- Mega SUV E Scooter Egret GT: Ein starker Akku bietet 100 km Reichweite. Der GT ‚fährt’rennt‘ auf seinen größeren 13 Zoll Reifen bei Bedarf auch mit höheren Traglasten (150 kg) Steigungen von 33% hoch.
E-Scooter im Test bei Stiftung Warentest
Im E-Scooter-Vergleich hat die Stiftung Warentest sieben Modelle geprüft. Im Mittelpunkt standen Fahrverhalten, Komfort, Haltbarkeit und Sicherheit. Der Test verrät, welche E-Scooter besonders robust sind, welche sich für unebenes Gelände eignen und welche sich einfach tragen lassen.
Ausgestattet sind die E-Scooter mit Licht, Display, Klingel, zwei Bremsen und Blinker. Die Blinker machen das Abbiegen deutlich sicherer. Ein wichtiges Kaufkriterium ist zudem die maximale Zuladung der Scooter - also das Gewicht, das sie transportieren dürfen. Nur ein Scooter hat einen herausnehmbaren Akku - ideal für das komfortable Laden. Alle anderen Roller müssen komplett an die Steckdose.
Tipp: Um die Lebensdauer des E-Scooter-Akkus zu verlängern, halten Sie den Ladestand möglichst zwischen 20 und 80 Prozent - also weder komplett entladen noch dauerhaft voll aufladen.
Die Testerinnen und Tester legten einen Parcours zurück, der Asphalt, Schotter, Feldwege, Pflastersteine sowie Kurven, Bordsteinkanten und Steigungen umfasste. Auf holprigen Strecken hörte mit einigen Rollern der Fahrspaß auf.
Bekannte Mängel und Testsieger
Die schlechteste Note im Test bekam der Streetbooster Vega für 549 Euro. Der E-Scooter ist leicht und lässt sich gut tragen, ist beim Zusammenklappen aber unpraktisch. Laut Stiftung Warentest fährt er sich sehr wackelig und ist schlecht gefedert. Im Belastungstest brach sogar der Lenker. Ergebnis: mangelhaft.
Der Segway Ninebot Max G2 D fuhr sich im Test am besten, auch auf holprigen Strecken. Er lässt sich leicht bedienen und eignet sich besonders für Kunden, die bequem auch mal längere Strecken fahren wollen. Das Modell erzielte mit 2,3 das beste Testergebnis.
Der Preistipp und mit der Note 2,4 kaum schlechter als der Testsieger: der Odys Alpha X5 Pro für 400 Euro, also nur halb so teuer wie der Testsieger. Auch wenn er ein wenig ruppig beim Gas geben ist, fährt er sich gut auf ebenem Gelände und erwies sich auch im Belastungstest als gut verarbeitet und robust. Ein Haken: sein hohes Gewicht von 23 Kilogramm.
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