Die Wahl des richtigen E-Scooters hängt von den tatsächlichen Anforderungen im Alltag ab.
Warum die Federung ein wichtiges Kriterium beim Kauf ist
Es gibt E Scooter ohne Federung und auch mit Federung. Und das sogar schon für unter 400,- Euro! Der große Vorteil eines E Scooters mit Federung ist, das er komfortabler fährt und auf allen Untergründen (Kopfstein etc) und in Kurven sicherer fährt.
Also warum solltet Ihr darauf verzichten, wenn es bereits in allen Preisklassen Federung gibt.
Welche Federsysteme gibt es und ihre Vor- und Nachteile
Ein E Scooter kann mit verschiedenen Stoßdämpfungssystemen ausgestattet sein, meist in Form von Federn, hydraulischen Dämpfern oder Schwingen um Unebenheiten auf der Fahrbahn abzufangen.
HINWEIS: Günstige Gummifederungen findest Du bei kompakten Stadtmodellen. Schraubenfederung kommt bei mittleren Modellen, in Kombination mit Stoßdämpfern zum Einsatz. Die Pneumatische Luftfederung ist aufwendiger und eher selten.
Eine gute Federung muss den E Scooter auch nicht schwerer machen. Der ePowerfun epf-1 zum Beispiel hat eine doppelte Federung und gehört dennoch mit zu den leichtesten E Scootern auf dem Markt.
Testkriterien für E-Scooter-Federungen
Wir haben unseren Praxistest zur E-Scooter-Federung auf verschiedenen Untergründen durchgeführt (Kopfsteinpflaster, Asphalt, Bordsteinkanten, Schotterwege und der Härtetest im Pumptrack).
Unsere Testkriterien waren der Federweg und Dämpfung, also wie tief federt der Scooter ein, und wie schnell beruhigt er sich wieder? Der Komfort, ob man Vibrationen in Händen und Füßen spürt. Ganz wichtig, die Balance und Kontrolle, damit der Scooter auch bei Unebenheiten gut steuerbar bleibt.
Die Federung verbessert die Bodenhaftung und damit auch die Bremsstabilität, was besonders bei Nässe oder unebenem Terrain wichtig ist.
Top E-Scooter mit Federung im Test
Die 3 Testsieger in der Kathegorie E Scooter mit Federung heißen ePowerfun epf-Pulse, VMAX VX2 Hub und VX4 und Egret X und GT. Diese Modelle haben die besten Federungen, die beste Leistung, die beste Fahrstabilität und Ausstattung. Alle drei sind auch unter die Servicesieger 2025 gekommen.
Wenn Ihr einen günstigen mit Federung sucht, dann ist der iScooter E9 für die Stadt mit unter 300 Euro oder der T8 für’s Gelände mit unter 600 Euro unsere Enpfehlung.
Sehr leicht & günstig (um die 500 Euro) ist der coole Egret Ey 3 mit seinen Antishock Federschwingen.
1. ePowerfun epf-Pulse
Technik Testsieger 2025 ist die deutsche Marke ePowerfun. Das Spitzenmodell epf-2 Pulse+ bietet mit 140 Kg Traglast und einen stabilen Rahmen mit einer der besten Vollfederungen auf dem Markt. Auch die Motorpower für 35% Steigung und je nach Modelle bis 100 Km Reichweite sind enorm.
Der ePF-Pulse hat sich in Sachen Federung wirklich einen Namen gemacht. Vorne nutzt ePowerfun statt einer einfachen Teleskopgabel eine Federschwinge, die Unebenheiten sehr effektiv abfedert, selbst bei höheren Geschwindigkeiten oder Bordsteinkanten. Hinten sorgen zwei kräftige Federn unter dem Trittbrett für eine stabile Dämpfung auch bei höherer Zuladung. Die Federung ist anpassbar auf Körpergewicht oder Untergrund.
Selbst bei Testfahrten über Kopfsteinpflaster, Bordsteine und sogar Treppen (!) hat die Federung überzeugt.
2. VMAX New VX2 Gear
Der Persormance Sieger VMAX New VX2 kommt in den Varianten Hub und Gear rennt dank V-Torque Gear Getriebemotor und V-Core Gear Controller sogar 35-38% Steigung hoch. Vorne ist eine Öldruckfederung verbaut, die Stöße effektiv absorbiert und eine ruhige, kontrollierte Lenkung ermöglicht, selbst bei höheren Traglasten. Hinten kommt eine Elastomerfederung zum Einsatz. Diese ist wartungsarm, wetterfest und passt sich dem Untergrund flexibel an. Die Kombination aus beiden Systemen ergibt eine dynamische Vollfederung, die den Fahrkomfort deutlich erhöht und die Sicherheit verbessert.
VMAX bietet mit dem VX2 Gear die beste Motor-Performance, eine Highend Ausstattung mit Vollfederung und wurde 2025 auch Service-Sieger.
Vorteil VMAX VX2 Gear: top Vollfederung, wetterfest hohe Motorleistung bis 1900 W extreme 38% Steigleistung bis 80 km Reichweite Technik- un.
3. Egret Ey!
Die Hamburger Premiummarke bietet gleich eine ganze Modellreihe mit Vollfederung: Ey! 1, Ey! 2 und Egret Ey! 3. Der Ey! 1 kommt mit max.1512 Watt und 40 Nm Drehmoment. Damit beschleunigt er sauschnell und schafft starke Steigungen Die Reichweite beträgt max. 65 Km. Egret setzt ein innovatives Schwingensystem mit Polymer-Dämpfung ein. Es ist sehr dämpfend, stabil und wartungsarm. Vorne und hinten die sogenannte Einarmschwingen (beim Ey 1) oder Zweiarmschwingen (beim Ey 2 und 3). Diese Konstruktion sorgt dafür, dass auch harte Stöße effektiv abgefangen werden, ohne dass die Federung schwammig wirkt. Besonders stark zeigte sich im Praxistest die Anti-Schock-Technologie, die harte Stöße in sanfte Bewegungen umwandelt. Das Ergebnis: eine ruhige, kontrollierte Fahrt mit hoher Bodenhaftung. Mit bis zu 150 mm (z. B. beim Ey 1) bietet der leichte Scooter auch mehr Bodefreiheit.
4. iScooter T4
Der iScooter T4 ist für Offroad bzw Crossfahrten im Gelände geeignet, aber er gehört dennoch zu den günstigeren Modellen. Zwei mechanische Sprungfedern (rechts und links) sorgen für stabile Dämpfung bei Schlaglöchern. Die Hinterradschwinge ist ebenfalls mit zwei Federn ausgestattet, die in geschlossenen Hülsen sitzen - das schützt vor Schmutz. Sein Nachteil: Die Federung lässt sich nicht einstellen. Durch die Vollfederung ist der Scooter etwas schwerer (ca. 24 kg). Seine sonstige Leistung (Motor und Steigfähigkeit) ist geringer, als bei den Testsiegern. In Geländetests zeigte der T4 hohe Fahrstabilität.
5. Egret GT
Der Mega SUV E Scooter mit Vollfederung. Bevor wir beim Egret GT der Hamburger Premiummarke zur Federung kommen, ein paar Facts der Superlative: Ein starker Akku bietet 100 km Reichweite. Der GT ‚fährt’rennt‘ auf seinen größeren 13 Zoll Reifen bei Bedarf auch mit höheren Traglasten (150 kg) Steigungen von 33% hoch. Er hat zudem eine Highend Ausstattung, die alles zusammenbringt, was es gibt: Einen entnehmbaren Wechselakku, Blinker, ein Rahmenschloss, stärkere Scheibenbremsen u.v.m.
Die großen Luftreifen (mit Pannenschutz) in Kombination mit der Federung zeigte im Praxistest hohen Fahrkomfort und Geländetauglichkeit. Die Vorderrad Upside-Down Öldruck-Federgabel (Teleskopgabel vom bekannten Hersteller RST) mit Öldruckdämpfung und die Hinterrad Doppelfederung mit Gewindefahrwerk (zwei Federn an der Hinterradschwinge) sind alle einstellbar je nach Untergrund und Fahrstil. Das sorgt für ruhiges Einfedern bei Schlaglöchern, Bordsteinen.
6. Segway Ninebot Max G3D
Der G3D, das vollgefederte Modell von Segway wurde mit einer sehr gut aussehenden Vollfederung ausgestattet. Wir haben uns im Praxistest angesehen, was er kann.
Die Federung des Ninebot Max G3D wird von vielen Nutzern als enttäuschend empfunden - und das liegt weniger an der Technik als an der Umsetzung und Qualität. Nutzer berichten von Klappergeräuschen bei kleinen Unebenheiten, selbst auf glatten Straßen mit Fugen. Auch nach Demontage der Kunststoffteile bleibt das Geräusch bestehen - was auf Spiel in der Federgabel hindeutet. Die Federung ist laut Erfahrungsberichten zu hart abgestimmt, so dass kleine Stöße weniger abgefedert werden. Auf Kopfsteinpflaster wirkt das Fahrverhalten eher „starr“ als komfortabel. Manche vermuten „kostenoptimierte“ Federbeine.
Wir haben den G3D hier gelistet, weil es einer der meist verkauften Modelle mit Federung in Deutschland ist.
7. VMAX VX4
Der VMAX VX4 ist zweifellos der stärkste vollgefederte E Scooter mit Straßenzulassung. Es gibt ihn als VX4 und New VX4. Letzterer ist mit dem neuen V-Torque R10 Direktantriebsmotor ausgestattet und erreicht eine beeindruckende Spitzenleistung von bis zu 2800 Watt, für Steigungen bis zu 40 %. Der Rest ist auch stark: max 110 Reichweite, Blinker und 150 Traglast!
Der VX4 verfügt über eine Federgabel vorne mit bis zu 5 cm Federweg und eine hintere Schwungfederung. Dank dieser Kombination eignet sich der Scooter nicht nur für die Stadt, sondern auch für Offroad-Strecken und schlechte Fahrradwege. Im Praxis Test zeigte sich das sie alle Unebenheiten ausglich ohne das die Fahrstabilität verloren ging und ermöglichte eine sehr angenehme Fahrweise. Die Federung entlastet einen spürbar bei längeren Strecken oder Kopfsteinpflaster. Die Federung ist nicht zu weich, sodass man bei höheren Geschwindigkeiten und Steigungen sicher in der Spur bleibt.
8. Egret X
Stabileres Fahrverhalten durch größere Reifen und Federung. Der Hamburger Egret X macht es möglich. Er hat zwar ’nur‘ eine Traglast von 130 Kg, aber bietet als einer der wenigen E Scooter 12,5 Zoll Reifen für besseres Fahren auch für Schwergewichte. Er bietet mehr Drehmoment, von 35 Nm für mehr Beschleunigung an Steigungen (der Marktdurchschnitt liegt bei 15-20 Nm) und ein größeres Trittbrett. Zudem bietet die gesamte Rahmenkonstruktion mehr Sicherheit. Er ist mit einer hochwertigen Federgabel an der Vorderachse ausgestattet. Diese Frontfederung bietet einen Federweg von 20 mm und ist speziell darauf ausgelegt, Stöße durch unebene Untergründe wie Schotter, Kopfsteinpflaster oder Bordsteinkanten effektiv abzufangen. Die Kombination aus dieser Federgabel und den großen 12,5-Zoll-Gravel-Luftreifen sorgt für ein besonders ruhiges, stabiles und komfortables Fahrgefühl - auch bei höheren Geschwindigkeiten oder auf anspruchsvollem Terrain.
Last but not least bietet die Hamburger Nobelmarke nicht nur die aktuell besten E Scooter, sondern auch guten Service nach dem Kauf.
9. ePowerfun epf-2 Pro
Der epf-2 Pro des deuschen Technik-Siegers ePowerfun hat eine hochwertige Vollfederung, einen entnehmbaren Wechselakku und bietet (je nach Akkuvariante) eine max. Reichweite von 100 km. Und das zu einem sehr günstigen Preis! Damit würden wir uns eher für dieses Modell entscheiden, als für den Ninebot G3D.
In unserem Praxistest zeigte sich die Federung als ein echtes Komfort-Upgrade. ePowerfun kombiniert eine Federgabel vorne mit einer hinteren Schwingachse samt einstellbarem Stahlfederbein. Das sorgt für spürbare Dämpfung auf Kopfsteinpflaster, Bordsteinkanten oder jedem Untergrund. Die hintere Federung lässt sich mit einem mitgelieferten Spezialschlüssel einstellen. Das ergibt mehr Kontrolle und Komfort auch bei höheren Traglasten. Zudem wurde der Rahmen überarbeitet und fährt sehr ruhig, stabil und sicher.
10. Joyor E Scooter
Der Joyor E Scooter ist einer der günstigsten E Scooter mit Stoßdämpfern vorne und hinten, der auch eine Straßenzulassung hat. Leider schnitt er in unserem Fahrtest nicht so gut ab, wie der Egret Ey! oben, der in der selben Preisklasse fährt, aber einiges mehr zu bieten hat.
Weitere Modelle mit Federung
- Der iScooter E9 hat hinten unter dem Trittbrett eine Doppelfederung und ist ein sehr günstiges Einsteigermodell. Die Motorleistung liegt bei ausreichenden 350 oder 500 Watt und die Reichweite bei bis zu 40 Km.
- Der ePowerfun epf-1 ist auch hinten unter dem Trittbrett mit einer Doppelfederung ausgestattet und wird von uns wegen seiner Technik und seinem guten Service des Herstellers. ePowerfun ist Technik Testsieger 2024 und 2025 geworden. Er hat am Hinterrad eine beidseitige integrierte Federgabel und fährt damit extrem gut auf unebenen Untergrund! Das Premiummodell der deutschen Testsieger Marke ePowerfun epf-2 hat vorne eine beidseitige Federgabel.
E-Scooter im Test - worauf wir geachtet haben
Wir haben inzwischen über 124 E Scooter einem Praxistest unterzogen. In diesem Testbericht steht natürlich die Federung auf dem Prüfstand. Nach welchen Kriterien wir bewerten haben wir Euch unten aufgelistet:
- Anpassung an Fahrergewicht: Funktioniert die Federung bei leichten und schweren Personen (z. B. 65 kg vs.
- Technische Umsetzung: Welche Art von Federung ist verbaut (z. B.
- Wie ist die Verarbeitung (z. B.
- Sicherheitsaspekte.
- Gibt es Unterschiede bei trockener vs.
Die Bedeutung der Federung für das Fahrgefühl
Mit einer Federung lassen sich Stöße während dem Fahren abfangen. Das steigert das Fahrgefühl beim Elektroscooter, da der Fahrer nicht so durchgerüttelt wird. Außerdem wird das Material beim eScooter mit Federung geschont.
Luftreifen können Unebenheiten zwar ausgleichen, aber je nach Untergrund fährt es sich ruhiger und angenehmer, wenn der e Scooter gefedert ist. Je schneller man unterwegs ist und je grober der Untergrund, desto eher lohnt sich eine Federung.
Eine Federung bzw. Stoßdämpfer sind aber für Stadt und Land gleichermaßen ein Vorteil. In der Stadt ist auch nicht jeder Weg eben. Es gibt Kopfsteinpflaster, Bordsteinkanten und andere Unebenheiten. Da möchte man nicht jede Erbse spüren. Wer auf dem Land offroad fahren will, sollte auf jeden Fall mit einer Federung ausgestattet sein. Mindestens mit integrierten Hinterrad Stoßdämpfer oder zusätzlichen Vorderrad Stoßdämpfer.
Verschiedene Federungssysteme
Es gibt Modelle, bei denen die Federung am Hinterrad, am Vorderrad oder an beiden Rädern verbaut wurden. Stoßdämpfer am hinteren Rad verhindern, dass Erschütterungen ungedämpft auf das Trittbrett übertragen werden.
Unser E Scooter Testsieger der E Powerfun epf-1 verfügt über eine integrierte Federung. Bei diesem Federungssystem sind die Federn des Stoßdämpfers nicht sichtbar. Es gibt Modelle mit zwei Federn, wie beim ePowerfun ep-1 oder mit nur einer Feder. Wir bevorzugen zwei Federn, da sich dadurch unserer Meinung nach das Kurvenverhalten verbessert.
Im Gegensatz zur starren Gabel bietet die Federgabel eine passable Federung, die nicht ganz extrem in Richtung Vollfederung geht. Die Federgabel funktioniert so wie bei E Bikes auch. Ein Kolben wird bei Belastung auf ein Luftpolster gedrückt, so das die Gabel runterfedert und das Luftpolster wird k...
ADAC Empfehlungen an die Hersteller
- Die Bedienungsanleitung sollte zumindest online auf der Herstellerseite abrufbar sein.
- Um eine gute Verzögerung zu erzielen, müssen beide Räder, insbesondere das Vorderrad, über eine mechanische Bremse verfügen.
- Das Lichtsystem sollte serienmäßig und an die Antriebsbatterie gekoppelt sein.
- Wichtig ist eine Information über die maximal zulässige Zuladung direkt am Scooter.
- Der Akku sollte entnehmbar oder zumindest mit wenig Aufwand ersetzbar sein.
- Eine Diebstahlsicherung (z.B. mit stabiler Öse) zum einfachen Anketten ist die Mindestausstattung. Ergänzt werden kann der Diebstahlschutz mit einer PIN-Sperre, einer abnehmbaren Bedieneinheit oder einer mechanischen Verriegelung der Räder oder des Lenkers.
- Große Räder und gut dosierbare Bremsen, breite Lenker und Fußaufstandsflächen und eine verwindungssteife Konstruktion erhöhen die Fahrsicherheit. Bei der Entwicklung müssen diese Aspekte vor Kriterien wie Motorleistung, Handlichkeit und Reichweite stehen.
Tipps für E-Scooter-Käufer
- Vor dem Kauf unbedingt eine ausgiebige Probefahrt machen.
- Achten Sie beim Kauf eines Elektrorollers unbedingt darauf, dass das Fahrzeug der Verordnung entspricht und eine gültige Betriebserlaubnis hat. Bremsen und Beleuchtungsanlage sind vorgeschrieben.
- Informieren Sie sich bei den Anbietern über Wartung und die Verfügbarkeit von Ersatzteilen.
- Die Wartungs- und Stilllegungshinweise der Hersteller befolgen, da der Akku bei mehrwöchiger Nichtnutzung (z.B. über den Winter) und falscher Behandlung kaputtgehen kann.
- E-Scooter immer absperren, bestenfalls mithilfe eines Schlosses an einem festen Gegenstand. Auf eine Möglichkeit (Ösen oder Absperrhaken), ein Schloss zu befestigen, sollte man beim Kauf achten. Im Test waren nicht alle Scooter mit einer Vorrichtung zur Befestigung eines Schlosses ausgestattet.
Zusätzliche Aspekte beim E-Scooter-Kauf
- Motor: Gerade bei den verbauten Motoren gibt es signifikante Unterschiede. Während die Nennleistung immer auf 500 W limitiert ist, können die Motorleistungen der E-Scooter in der Spitze variieren. Zudem setzen immer mehr Hersteller auf eine Kombination von zwei Motoren für ein Optimum an Leistung.
- Fahrverhalten: Das Fahrverhalten eines E-Scooters ist das Resultat aus den verbauten Komponenten. Wir geben einen Überblick über das Fahrgefühl und bewerten den Federungskomfort, die Fahrleistung sowie die Agilität.
- Bremsen: Gerade bei den verbauten Bremsen setzen die Hersteller erfahrungsgemäß auf unterschiedliche Kombinationen. Je teurer der E-Scooter, desto besser die verbauten Bremssysteme. Wir bewerten in unserem Vergleich, wie gut die E-Scooter wirklich bremsen, um dir einen optimalen Überblick zu bieten.
- Alltagstauglichkeit: E-Scooter eignen sich in erster Linie für die Mikromobilität, also für die letzte Meile. In unserem Vergleich prüfen wir, wie gut die Modelle im Alltag sind. Hierzu zählt die Reichweite, der Akku, die Anpassbarkeit des E-Scooters sowie das Gewicht.
- Konnektivität: Du kannst fast jeden E-Scooter mit einer App verknüpfen. Welche Funktionen die App des Herstellers bietet, bewerten wir in unserem Testverfahren. Wir gehen auf Funktionen, die Genauigkeit der Angaben und die allgemeine Stabilität der App ein.
Die besten E-Scooter der Einstiegsklasse im Vergleich
- Mit einem Preis von 499,00 € ist der ePowerFun ePF-1 nicht nur der erste E-Scooter aus dem Hause ePowerFun, sondern auch eines der besten Modelle bis 500 €. Der ePF-1 ist ein guter Alltagsbegleiter. Der ePF-1 bietet eine Reichweite von bis zu 30 km, 350 W Motorleistung, eine Federung an der Hinterachse und eine Scheibenbremse am Hinterrad.
- Mit einem Preis von 449 € bietet Trittbrett einen attraktiven Einstieg in den E-Scooter-Markt. Der Trittbrett Kalle bietet eine gute Ausleuchtung. Gerade beim regelmäßigen Einsatz während der Abenddämmerung konnte uns der Kalle überzeugen.
- Abschließend möchten wir dir noch kurz den VMAX VX5 vorstellen. Auch auf unebenen Straßen kann der VX5 überzeugen. In unserem Test hat der VMAX VX5 einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Der VMAX VX5 ist der stärkste der drei hier vorgestellten E-Scooter mit einer Leistung von 400W.
E-Scooter der Premiumklasse im Test
Die Modelle der Premiumklasse sind die wohl teuersten Vertreter am Markt. Unserer Ansicht nach ist hier der Segway Ninebot Max G30D der unangefochtene Testsieger.
Offroad-E-Scooter
Wer mit dem E-Scooter über Bordstein, Wald und Wiese pflügt, benötigt eine gute Federung, eine robuste Verarbeitung und einen starken Motor. Wir zeigen die 10 besten Offroad-E-Scooter.
Elektroroller sind mehr als nur Schönwetter-Gadgets. Mit ordentlicher Federung, stabiler Verarbeitung und starkem Motor eignen sich E‑Scooter auch für unbefestigte Wege. Dabei lohnt es sich beim E-Scooter-Kauf grundsätzlich, auf diese drei Attribute Wert zu legen, erhöhen sie doch den Fahrkomfort auch im urbanen Umfeld.
Für unsere Bestenliste Offroad-E-Scooter haben wir aus unseren über 80 Einzeltests die zehn Elektroroller mit Straßenzulassung herausgesucht, welche am sichersten über unbefestigte Wege heizen.
Das ist der beste Offroad-E-Scooter: Am Testsieger Segway Ninebot Max G3 D führt kein Weg vorbei. Souverän steht er an der Spitze dieser und auch der allgemeinen Bestenliste der E-Scooter und kostet 949 Euro. Auf dem zweiten Platz rollt der Navee ST3 Pro für 699 Euro und glänzt mit seiner exzellenten Federung sowie starkem Motor. Wer sparen will, bekommt mit dem Joyor Y8-S einen kräftigen Offroader mit immens großem Akku für nur 469 Euro.
Technische Daten Worauf muss ich beim Kauf eines E-Rollers achten?
- Eine solide Verarbeitung bieten mittlerweile die meisten elektrischen Scooter jenseits der 500-Euro-Marke. Hier sollte man darauf achten, dass die Lenkstange kaum wackelt und keine Teile leicht abzubrechen drohen. Der Lenker sollte zudem hoch und breit genug sein und das hintere Schutzblech fest sitzen. Die maximale Zuladung sollte zum eigenen Körpergewicht passen. Der Faltmechanismus muss leichtgängig, aber dennoch stabil sein.
- Auch der besonders für schwerere Fahrer wichtige starke Motor hält in immer mehr E-Rollern ab der Mittelklasse Einzug. Hier ist es wichtig, nicht nur auf die Leistung des Motors in Watt, sondern besonders auf das Drehmoment in Newton-Meter (Nm) zu achten. Starke Motoren sind wichtig, um den Fahrer flott auf die maximale Geschwindigkeit zu beschleunigen, ihn Hügel und Berge hinauszutransportieren und ihn in Matsch, Schnee, Wald und Wiese über Unebenheiten zu bringen.
Was ist der Unterschied zwischen Federung und Dämpfung?
Der Punkt, an dem sich die Spreu vom Weizen trennt, ist die Dämpfung, also wie viele Unebenheiten der Strecke an den elektrischen Scooter und Fahrer weitergegeben werden. Zunächst ist hier die Größe und die Art der Reifen relevant. Große Räder wie das 16 Zoll große Vorderrad des Gomate Steap ER1 Evo schlucken Unebenheiten deutlich besser weg als 8-Zoll- oder 10-Zoll-Räder. Außerdem sind Luftreifen den Vollgummi- oder Honeycomb-Reifen vorzuziehen. Denn Luftreifen besitzen, je nachdem wie stark sie aufgepumpt sind, eine natürliche Dämpfung und greifen bei Nässe, Schnee und Matsch deutlich besser. Vorteil Vollgummi: Diese Reifenart ist pannensicher.
Wer jedoch abseits der befestigten Straßen und Wege mit seinem E-Roller mit vollem Tempo fahren will, der benötigt eine gute Federung. Diese umfasst im besten Fall nicht nur das Vorderrad, sondern auch das Hinterrad. Beim Vorderrad gibt es zwei verschiedene Ansätze. So nutzt der sehr beliebte und hervorragende Ninebot Segway Max G2D (Testbericht) genauso wie der Joyor Y8-S eine Federung, die an eine Federgabel am Fahrrad erinnert.
Die elektrischen Scooter Trittbrett Fritz und Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra nutzt hingegen eine zweite, hinter dem Vorderrad liegende Achse. Diese Variante hat mehr Hub und eignet sich tendenziell besser für Offroad-Fahrten. Bei der Federung des Hinterrads gibt es weniger eklatante Unterschiede zwischen den E-Scootern. Hier nutzen fast alle eine zweite Achse. Einen Sonderweg geht der Gomate Steap ER1 Evo. Dort erinnert das flexible Trittbrett an ein Skateboard mit seiner natürlichen Federung - es besteht aus geleimten Holzplatten.
Fazit
Wer auch Offroad sicher mit seinem E-Roller unterwegs sein will, sollte neben einer stabilen Verarbeitung und einem starken Motor primär auf eine richtig gute Federung achten.
Noch mehr Informationen und die besten universell einsetzbaren Elektroscooter aus weit über 50 Einzeltests zeigen wir in unserer großen Top 10 der besten E-Scooter. Wer beim Kauf sparen will, dem empfehlen wir unsere Top 10 der günstigsten E-Scooter.
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