Die heimischen Trails sind längst ausgereizt? Dann ist es Zeit, das Bike aufs Auto zu packen und neue Spots zu finden! Fehlt nur noch der richtige Fahrrad Heckträger. Aber welcher passt zu euch und euren Bikes?
Egal, ob 100 Kilometer in den nächsten Bikepark oder 1000 Kilometer nach Finale - die Bikes müssen aufs Auto und das möglichst sicher und ohne großen Aufwand. Wo ist das Problem? Heckträger drauf und fertig, denkt ihr? So einfach ist es leider nicht, denn nicht jeder Heckträger kann mit seiner Konstruktion und den Befestigungsarmen jedes Bike aufnehmen. Mit dem richtigen Fahrrad Heckträger habt ihr deutlich weniger Aufwand und Stress.
Es gibt riesige Unterschiede und coole Features wie Einparkhilfen, Transportrollen oder integrierte ABUS-Schlösser. Teuer muss nicht gut sein und billig nicht schlecht. Groß ist nicht unhandlich und klein nicht besser. Doch was macht einen guten Fahrrad Heckträger aus? Bevor ihr auf die Suche geht, ist es wichtig zu wissen, was euer Fahrrad Heckträger können muss. Wir helfen euch, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Es ist kaum zu übersehen: Der Fahrrad-Boom ist nicht nur auf Radwegen oder auf Nebenstraßen angekommen, sondern man sieht ihn immer mehr auch auf Schnellstraßen und Autobahnen. Nicht fahrend, sondern in verschiedensten Varianten am Fahrzeug fixiert. Ein Grund dafür ist unter anderem, dass man durch ein Dienstrad-Leasing schnell und kostengünstig zu einem neuen Rad kommt und dies möchte man natürlich dann auch im Urlaub oder beim Wochenendausflug nutzen. Die Tourismusregionen stellen sich zudem verstärkt auf Zweiradgäste ein und bieten attraktive Touren, Unterkünfte und Einkehrmöglichkeiten an. Das zeigt, dass die anfangs doch eher kleine Fahrradgemeinde zum Breitensportphänomen herangewachsen ist.
Das spielt den Herstellern von Kupplungsträgersystemen in die Karten und diese haben sich einige nützliche Neuigkeiten überlegt. Eine davon sind Auffahrrampen, über die man die Räder rückenschonend auf den Träger schiebt. Räder werden aber in letzter Zeit nicht mehr vorrangig an PKWs transportiert. Wohnmobile in verschiedensten Größen und Ausführungen sind von den Autobahnen und in den Urlaubsgebieten nicht mehr wegzudenken. Somit müssen auch hier die Räder außen am Fahrzeug befestigt werden. Da kommt ein normaler PKW-Kupplungsheckträger leicht an seine Grenzen, denn die Bedürfnisse sind gewachsen. Da auch hier die Hersteller ihre Hausaufgaben gemacht haben, gibt es seit kurzem auch funktionelle Kupplungsträger für Flügeltüren oder Heckklappen.
Wie bei jedem Heckträgertest, liegt der Fokus auf der Handhabung und der Praxistauglichkeit. Hierbei beobachteten wir bei unseren Testfahrten das Pendelverhalten aller Träger. Wir begutachteten Anlieferzustand, Inhalt und Gebrauchsanleitung. Nur die Testträger von Fischer und Buzzrack benötigten etwas mehr Aufbauzeit. Neben den Kriterien Transport und Handhabung prüften wir auch die Verstau- bzw. Faltmöglichkeiten. Wie schnell läuft die eigentliche Radmontage ab?
Um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten, haben wir jeden Heckträger im Detail auf Handling, technische Besonderheiten, Verarbeitung und Praxistauglichkeit überprüft. Fahrräder kompakter waren. Montagezeit verkürzen. Das Punktesystem mit maximal 20 Punkten hat sich in den letzten Jahren als sehr verständlich und übersichtlich gezeigt.
Zur Verarbeitung zählt auch die generelle Materialqualität. Zum Kriterium Radmontage zählen Punkte wie das Fixieren der Räder über die Haltearme sowie das Ratschen- und Schienensystem. Auch das Trägergewicht fließt in den Endpunktestand mit ein.
Testergebnisse im Detail
In diesem Test haben wir den Fokus auf klappbare Kupplungsheckträger für zwei Räder gelegt. Mit der größten Spurbreite im Test von 30 cm und einem Doppelriemen-Befestigungssystem pro Laufrad geht Buzzrack ins Rennen - ideal für Fatbikes. Im günstigen Preissegment ist Fischer mit 429 Euro vertreten, wobei Thule die Preisspanne im Test auf 1099,95 Euro dehnt. Als leichtester Träger wurde Uebler mit nur 13,5 kg ermittelt. Somit sind zwei E-Bikes noch im Rahmen des Möglichen. Auch hier bleiben wir beim Bewährten.
- Als Preis-Leistungs-Sieger ist der Fischer ProlineEvo 2 mit seinen gerade mal 429 Euro und der durchaus guten Verarbeitung unschlagbar.
- Im Bereich Kaufempfehlung hatte der Thule Epos leichtes Spiel, da er durch seine bekannt hohe Qualität und den innovativen Befestigungsarmen definitiv top ist.
- Testsieger wurde dieses Mal der Uebler i21 Z.
Am bequemsten transportierst du deine Fahrräder und E-Bikes auf der Anhängerkupplung, erst recht, wenn der Kofferraum voll mit Gepäck ist. Zudem sind Kupplungsfahrradträger im Hinblick auf Luftwiderstand und Montage das Maß der Dinge, wie unser aufwendiger Test beweist.
Der Urlaub steht vor der Tür und du suchst einen geeigneten Fahrradträger? Dann hier entlang, denn wir haben zusammen mit den Kollegen unserer Schwesterzeitschrift auto motor und sport die wichtigsten Fahrradträger auf dem Markt auf Handhabung, Eignung und Sicherheit getestet.
Mittlerweile umfasst unser Fahrradträger-Mega-Test 27 moderne Modelle, von Herstellern wie Thule, Yakima, Uebler und XLC bis hin zu Neuheiten von Spinder oder Atera! Auch in puncto Preis sind die getesteten Kupplungsträger reichlich divers: von günstigen 250 Euro (Testsieger 2024!) bis zum High-End-Modell (Testsieger 2025!) findest du hier für jedes Portemonnaie den richtigen Reisebegleiter!
BikeX-Redakteur und Fahrradträger-Spezialist Irre, wie die Zeit vergeht: 2021, 2023, 2024 und 2025 haben die Kollegen und ich zusammengezählt satte 27 verschiedene Modelle von richtig günstig bis richtig teuer auf dem Haken gehabt.
Das sind unsere Test-Highlights:
- 🏆 Richtig gut - und richtig teuer: der Uebler i21 Z60 ist Testsieger 2025!
- 💰 Der XLC Almada Work-E ist hingegen ein pfiffiger und guter High-End-Träger!
- 🏆 Einfache Montage, günstiger Preis: Der Norauto E-Fit 100-2 ist Testsieger 2024!
- 💰 Gute Fahrversuch-Performance bot der XLC Beluga im Test 2024 - ihn kannst du hier bei Amazon bestellen!
- 🏆 Stabil, sicher, flexibel und günstig: der Norauto E-Fit 200-2 ist Testsieger 2023!
- 💰 Auch empfehlenswert: Der Atera Genio Pro Advanced mit prima Eignung für moderne (E-) Mountainbikes. Hier im Partnershop bestellen!
- 🏆 Testsieger 2021 ist der Uebler I21 - ihn kannst du hier im Partnershop kaufen!
- 💰 Der Velospace XT 2 von Thule ist ebenfalls eine hervorragende Wahl - damals wie heute. Hier bei Amazon bestellen!
Damit der Transport auch wirklich sicher ist, gilt es vieles zu beachten - mehr denn je, wenn eben nicht superleichte Hardtails mit auf die Reise gehen, sondern schwere E-Bikes. So muss der Träger das Gewicht der zu transportierenden Bikes stemmen können (die maximale Zuladung der Träger liegt meist bei 60 Kilo), zum anderen dürfen Radträger plus Zuladung die Stützlast der Anhängerkupplung nicht überschreiten. Auch die zulässige Achslast (also die Zuladung) des Zugfahrzeugs darf nicht überschritten werden. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn das Auto auf einer Urlaubsfahrt ohnehin schon voll bepackt ist.
Im Straßenverkehr gilt es ebenso einiges zu beachten: Es gibt zwar keine gesetzliche Geschwindigkeitsbeschränkung, die Hersteller geben ihre Träger aber in der Regel "nur" für Geschwindigkeiten bis maximal 130 km/h frei. Soll es ins Ausland gehen, kommen länderspezifische Bestimmungen dazu. Mehr dazu findest du weiter unten im Artikel. In Italien, Portugal und Spanien braucht es unter anderem eine Warntafel, um überstehende Ladung zu kennzeichnen. Landesunabhängig muss am Kupplungsträger ein drittes Nummernschild befestigt werden. Und: In Deutschland darf das Auto samt Ladung maximal 2,55 m breit sein, der Überstand der Ladung seitlich maximal 40 cm pro Seite betragen.
Übersicht: Diese Kupplungsträger haben wir getestet!
In der Tabelle findest du alle getesteten Modelle, inklusive Bewertung und der Angabe zum Jahr des Tests.
Sechs Kupplungsträger ab 649 Euro im Test (2025)
- Uebler i21 Z60
So sieht ein Sieger aus: Der Uebler i21 Z60 gewinnt den Vergleichstest 2025!- Preis: 887 Euro
- Eigengewicht: 13,5 kg
- max. Zuladung: 60 kg
- wertiger Träger, sicher, geringes Gewicht, teuer, Radschienen für große Bikes etwas kurz
- Testergebnis: sehr gut (🏆 Testsieger 2025)
- Thule EasyFold 3
Dicht auf den Fersen: Der Thule EasyFold 3 ist ein sehr guter Träger - mit kleinen Detailschwächen.- Preis: 950 Euro
- Eigengewicht: 18,5 kg
- max. Zuladung: 60 kg
- gute Verarbeitung, sicheres Konzept, gute Fahrradbefestigung, teuer, schwer, Räder stehen zu dicht
- Testergebnis: sehr gut
- Atera Forza M
Der Atera Forza M patzte bei den kurzen Radschienen.- Preis: 899 Euro
- Eigengewicht: 18,2 kg
- max. Zuladung: 60 kg
- gute Verarbeitung, sicheres Konzept, gute Fahrradbefestigung, teuer, schwer, kurze Radschienen
- Testergebnis: gut
- Yakima JustCklick 2 Evo
Der JustClick 2 ist auch in der neuen EVO-Variante eine gute Wahl!- Preis: 739 Euro
- Eigengewicht: 17 kg
- max. Zuladung: 60 kg
- gute Verarbeitung, sicheres Konzept, Montage, ausziehbare Radschienen, Spannriemen für große Bikes zu kurz, hohe Ladekante
- Testergebnis: gut
- XLC Almada Work-E
Pfiffif: Der Almada Work-E-Träger fungiert auch als Montageständer - ist aber sehr schwer.- Preis: 700 Euro
- Eigengewicht: 20,4 kg
- max. Zuladung: 60 kg
- durchdachtes Konzept, Bikes stehen sicher, für große Bikes geeignet, Träger ist schwer, manche Materialien nicht so hochwertig
- Testergebnis: gut
- Spinder TX2
Geniales Konzept - aber Schwächen bei den Fahrversuchen: Spinder TX2 bleibt hinter den Erwartungen zurück.- Preis: 649 Euro
- Eigengewicht: 18 kg
- max. Zuladung: 60 kg
- Rahmenhalter sind anpassbar, Radschienen für große Bikes geeignet, Träger ist schwer, Kugelkopf-Arretierung ist Schwachpunkt
- Testergebnis: befriedigend
Sieben Kupplungsträger ab 250 Euro im Test (2024)
- Apex 58000
Der vergleichsweise teure Apex 58000 landete im Test 2024 auf dem letzten Platz.- Preis: 389 Euro
- Eigengewicht: 20 kg
- max. Zuladung: 60 kg
- Greifarme gut gummiert, stabil bei der Vollbremsung, in Einzelteilen geliefert, Schienen zu nah beieinander
- Testergebnis: Befriedigend
- Bullwing SR 11
Geringes Packmaß, zufriedenstellende Performance: Der Bullwing SR 11 hat flexible Befestigungsmöglichkeiten und ein geringes Packmaß.- Preis: 290 Euro
- Eigengewicht: 17 kg
- max. Zuladung: 60 kg
- flexible Befestigung (Schienen und Schlaufen), geringes Packmaß, Bewegung beim Aufstellen, Nachjustierung nötig, Schlaufen lösen
- Testergebnis: Gut
- Eufab Crow Plus
Geringer Schienenabstand, Greifarme mit Webstoff-Schlaufen: Trotzdem war der Eufab Crow Plus im Fahrsicherheitstest eine Bank und bekam in der Wertung ein "Gut".- Preis: 260 Euro
- Eigengewicht: 14,5 kg
- max. Zuladung: 50 kg
- stabil bei der Vollbremsung, leichte Montage am Kugelkopf, aufwändiges Einstellen des Spannhebels, Schienenabstand zu gering
- Testergebnis: Gut
- Green Valley Discovery 2
Der Green Valley Discovery 2 heimste ebenfalls ein "Gut" ab: Die Sicherheits-Performance bei der Vollbremsung war prima, allerdings lösten sich beim Ausweichen zwei Schlaufen und die Haltearme leicht.- Preis: 290 Euro
- Eigengewicht: 16 kg
- max. Zuladung: 60 kg
- gummierte Greifarme, einfache Montage des Trägers, Schlaufen lösen sich, Greifarme müssten stabiler sein
- Testergebnis: Gut
- Menabo Merak
Der superleichte Merak von Menabo musste zunächst aus Einzelteilen zusammengebaut werden, stand bei den Fahrversuchen aber superstabil auf der Anhängerkupplung. Schade: Die Schienen stehen sehr nah beieinander. Note: Gut.- Preis: 264 Euro
- Eigengewicht: 9,6 kg
- max. Zuladung: 45 kg
- super Sitz auf der AHK, gummierte Greifarme, Schienen zu nah beieinander, Schlaufen nicht am Träger befestigt
- Testergebnis: Gut
- Norauto E-Fit 100-2
Testsieger 2024: Der Norauto E-Fit 100-2 überzeugte mit einfacher Montage, gummierter Greifarme und langen Schlaufen mit Felgenschonern.- Preis: 250 Euro
- Eigengewicht: 18,2 kg
- max. Zuladung: 60 kg
- lange Schlaufen mit Felgenschutz, Greifarme gummiert, einfache Montage, Drehgriff rutschig, Wackeln der Vorräder beim Rütteltest
- Testergebnis: Sehr gut
- XLC Beluga
Der zweite Platz geht an XLCs Beluga: ordentliche Performance bei den Fahrversuchen und gute Schlaufen an den etwas kurzen Schienen.- Preis: 289 Euro
- Eigengewicht: 14,6 kg
- max. Zuladung: 60 kg
- gute Schlaufen aus Kunststoff, ordentliche Performance bei den Fahrversuchen, Schienen relativ kurz, Fixierung auf der AHK etwas beschwerlich
- Testergebnis: Gut
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