Die besten Hardtail Mountainbikes unter 1000 Euro im Test

Scheinbar bist du auf der Suche nach deinem ersten, richtigen Mountainbike - Glückwunsch dazu! Diese heiß umkämpfte 1000-Euro-Preisklasse war für viele der BikeX-Redakteure (der Autor dieses Artikels übrigens eingeschlossen) die Einstiegsdroge in das wohl schönste Hobby auf diesem Planeten. Daher wollen wir dich an die Hand nehmen und dir zehn der spannendsten Bikes 2023/2024 kurz vorstellen - und natürlich auch einige deiner wohl brennendsten Fragen beantworten. Mit dabei sind Hardtails von Cube, Rose, Scott, Giant und vielen mehr. Also: Los geht's!

1000 Euro: Viel Geld für den Einstieg in ein Hobby, mit dem man vielleicht noch gar nicht so viele Berührungspunkte hatte. Aber keine Bange: Bei allen zehn der hier vorgestellten Einsteiger-Hardtails stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis, schlechte Räder bekommst du hier definitiv nicht geboten. Was dich erwartet? Rahmen aus Aluminium, 100-mm-Federgabeln, moderne und haltbare Schaltungen, gute Bremsen - und natürlich etwas Tuning-Potenzial, solltest du nach der Anfangsphase Lust auf mehr haben.

Was in dieser Preisklasse fehlt: Eine Vario-Sattelstütze, im Trail-Einsatz musst du die Sattelstütze von Hand in das Sattelrohr schieben. Sollte dir dieses Feature wichtig sein, musst du mehr Geld in die Hand nehmen - oder vor dem Kauf darauf achten, dass der Sattelrohrdurchmesser Nachrüst-Lösungen erlaubt. Dafür geizen viele Hardtails nicht mit Anschraubpunkten für Seitenständer, Gepäckträger oder Spritzschützern - was einige Probanden auch als Pendler-Bikes interessant machen dürfte.

Der beste Kaufzeitpunkt seit Jahren!

Mit dem Fahrradboom während der Coronakrise wurden Bikes aller Marken und Kategorien zu knappen und hoch gehandelten Gütern. Dank voller Lager hat sich die Situation nun merklich entspannt - was sich auch in den teils aufgerufenen Preisen der hier vorgestellten 1000-Euro-Klasse widerspiegelt. Der Hintergrund ist einfach: Die Räder müssen raus aus den Lagern, die Nachfrage ist aber nicht mehr so hoch, wie noch zu Höchstzeiten in den Jahren 2020 bis 2022. Es lohnt sich also, jetzt zuzugreifen!

Aber fangen wir erst einmal beim Anfang an: Worauf kommt es vor dem Kauf an - und insbesondere: Was bedeuten viele der für dich sicherlich fremd klingenden Fachbegriffe?

Top 10: Diese Hardtails unter 1000 Euro sind echte Preiskracher!

Kein Thema: Vorhang auf für unsere Top 10 der Einsteiger-Hardtails, sortiert nach dem Alphabet: Von B wie BMC zu T wie Trek. Los geht's!

1. BMC Twostroke AL Six

Der Name "Twostroke" hat bei der Schweizer Radschmiede BMC echte Renntradition, ihn tragen sowohl die High-End-Carbonflitzer als auch das hier gezeigte Alu-Hardtail. Die Ausstattung ist für den Kurs fair: Geschaltet wird mit Shimanos Deore mit zehn Gängen, die Sunrace-Kassette mit maximal 42 Zähnen verlangt am Berg aber mehr gute Waden vom Fahrer. Die Suntour-Stahlfedergabel bietet klassentypische 100 mm Federgabel. Maximal zulässiges Gewicht laut BMC: 110 Kilogramm. Rollt in allen Rahmengrößen mit 29°-Laufrädern.

  • Preis: 999,99 Euro
  • Größen: S bis XL
  • Gewicht: ca. 13,5 kg
  • Gabel: SR Suntour XCM (100 mm)
  • Schaltung: Shimano Deore, 1x10
  • Bremse: Shimano BR-MT200 (180/160 mm bei Rahmengrößen M bis XL)
  • Reifen: WTB Ranger Comp

2. Cannondale Trail SL 4

Wie so viele setzt auch Cannondale auf Shimanos Deore-Schaltung, allerdings mit zwei Kettenblättern an der Kurbel und elf Gängen im Heck. So hat es, verglichen mit dem BMC oben drüber, eine etwas breitere Gangspreizung und einen leichteren Berggang. Top: Die im Vergleich zum Twostroke etwas besser ausgestattete SR Suntour mit einstellbarer Vorspannung. Schade: Ab Werk in allen Größen nur kleine 160er Bremsscheiben, schwere Fahrer sollten hier auf 180 mm aufrüsten. Auch hier: Nur mit 29"-Laufrädern erhältlich.

  • Preis: 999 Euro
  • Größen: SM bis XL
  • Gewicht: k.A.
  • Gabel: SR Suntour XCR-RL (100 mm)
  • Schaltung: Shimano Deore, 2x11
  • Bremse: Shimano BR-MT200 (160/160 mm)
  • Reifen: Schwalbe Rocket Rick

3. Cube Attention

Auch 2023 stricken die Waldershofer von Cube ein feines Hardtail-Einsteigerpaket: Das Attention kommt bereits mit einer recht wertigen und ordentlich ansprechenden Rock-Shox-Gabel, gut funktionierender Shimano 2x-11-Schaltung auf Deore-Niveau und schon großer Bremsscheibe vorn. Aber: Das Rad ist mit 13,8 Kilo kein Leichtgewicht. Löblich hingegen: Cube setzt bei den kleinen Rahmengrößen auf etwas leichter zu handelnde 27,5" Laufräder, große Piloten freuen sich wiederum über 29".

  • Preis: 999 Euro
  • Größen: 18" bis 24"
  • Gewicht: ca. 13,8 kg
  • Gabel: Rock Shox Judy Silver TK (100 mm)
  • Schaltung: Shimano Deore, 2x11
  • Bremse: Shimano BR-MT200 (180/160 mm)
  • Reifen: Schwalbe Smart Sam

4. Ghost Kato Pro 29 AL

Das Ghost reißt theoretisch die 1000-Euro-Schallmauer, im Netz und beim Händler stehen die Chancen aber gut, den Preis um die 50 Euro drücken zu können. Und das dürfte sich lohnen: Nur das Ghost und zwei weitere Kandidaten setzen auf moderne 1x12-Schaltungen, im Falle des Kato Pro sogar auf eine sortenreine (!) Deore mit zwölf Gängen und mit 51 Zähnen alpentauglichem Berggang. Auch sonst liest sich die Ausstattungsliste gut: Wie bereits erwähnt ist Rock Shox' Judy eine prima Einsteiger-Gabel, und die Shimano MT200 mit großen 180-mm-Scheiben vorne wie hinten eine gute Wahl. Kommt in jeder Rahmengröße mit 29"-Laufrädern.

  • Preis: 1049 Euro
  • Größen: S bis XL
  • Gewicht: k.A.
  • Gabel: Rock Shox Judy Silver TK (100 mm)
  • Schaltung: Shimano Deore, 1x12
  • Bremse: Shimano BR-MT200 (180/180 mm)
  • Reifen: Schwalbe Smart Sam

5. Giant Talon 1

"Talon" nennt sich das Einsteiger-Hardtail vom taiwanesischen Rad-Giganten Giant. Auch hier gibt's die großen Bremsscheiben vorn wie hinten ab Werk zu loben, die bei kleinen Rahmengrößen verbauten 27,5"-Laufräder und die wertige Deore-Schaltung von Shimano. Ebenfalls nicht zu verachten: Das Talon bietet Giant bis Rahmengröße XXL an!

  • Preis: 999 Euro
  • Größen: S bis XXL
  • Gewicht: k.A.
  • Gabel: Giant SXC32-2 RL Air (100 mm)
  • Schaltung: Shimano Deore, 2x11
  • Bremse: Shimano BR-MT200 (180/180 mm)
  • Reifen: Kenda Booster

6. KTM Ultra Ride 29

Das kurioseste zuerst: KTM ist nicht gleich KTM! Motorrad- und Fahrradmarke heißen zwar gleich, sind aber getrennte Unternehmen. Dennoch kommt der "Ready to Race"-Spirit der Motorrad-Marke auch beim Ultra Ride Hardtail durch: Die verbaute Sram-Schaltung mit zwölf Gängen und großem, 50 Zähne messenden Berggang ist zwar kein Leichtgewicht, funktional aber über jeden Zweifel erhaben. Das zulässige Maximalgewicht beträgt 105 Kilo - von dem 14,3 Kilo auf das nur mit 29"-Laufrädern ausgelieferte Hardtail fallen.

  • Preis: 999 Euro
  • Größen: S bis XXL
  • Gewicht: 14,3 kg
  • Gabel: Suntour SF14 XCR-AIR RL DS (100 mm)
  • Schaltung: Sram SX Eagle, 1x12
  • Bremse: Shimano BR-MT200 (180/160 mm)
  • Reifen: Maxxis Rekon Race

7. Merida Big.Nine 300

Mit dem Merida Big.Nine machen die Magstädter eine echte Ansage: Für satte 135 Kilo ist das Hardtail laut Hersteller-Webseite zugelassen, mit der serienmäßig großen 180-mm-Scheibe ist es so auch für schwerere Fahrer interessant. Wie einige Mitbewerber kommt auch das Merida mit Shimanos Zweifach-Deore-Schaltung, in Kombination mit den Anschraubpunkten für Spritzschutz und Seitenständer hat man so ein flottes SUV für Stadt und Tour.

  • Preis: 1049 Euro
  • Größen: S bis XXL
  • Gewicht: k.A.
  • Gabel: Suntour XCR LOR (100 mm)
  • Schaltung: Shimano Deore, 2x10
  • Bremse: Tektro M275 (180/160 mm)
  • Reifen: Maxxis Ikon

8. Rose Count Solo 3

Nur 12,9 Kilo: Das Count Solo von Rose dürfte das wohl leichteste Hardtail in dieser Übersicht darstellen. Auch die Ausstattung stimmt: Die Bocholter setzen auf Shimanos moderne 12-Fach-Deore-Schaltung mit fettem 51-Zahn Berggang und eine gut funktionierenden Rock-Shox-Gabel. Für Selberschrauber nicht uninteressant: Die Züge sind noch klassisch außen am Rahmen verlegt, was die Wartung deutlich vereinfacht.

  • Preis: 949 Euro
  • Größen: XS bis XL
  • Gewicht: 12,9 kg
  • Gabel: Rock Shox Judy Silver TK (100 mm)
  • Schaltung: Shimano Deore, 1x12
  • Bremse: Shimano BL-M4100 (k.A.)
  • Reifen: Kenda Booster

9. Scott Aspect 940

Mit Scotts Aspect-Reihe kann man sich schon für relativ wenig Bares fühlen wie Cross-Country-Star Nino Schurter: Als Gabel setzt der Sport-Multi auf Suntours XCR32, geschaltet wird mit einer recht einfachen (aber funktionablen!) Shimano Alivio. Das Aspect versteht sich eher als Allrounder und Stadtflitzer, denn als rassiges CC-Hardtail.

  • Preis: 949 Euro
  • Größen: S bis XXL
  • Gewicht: ca. 14,2 kg
  • Gabel: Suntour XCR32 (100 mm)
  • Schaltung: Shimano Alivio, 2x9
  • Bremse: Shimano BR-MT200 (160/160 mm)
  • Reifen: Kenda Booster

10. Trek Marlin 7 Gen 3

Das eine Rad für alle Situationen? Auch das Trek versteht sich als Mittler zwischen den Welten: So kommt es mit Anschraubpunkten für Gepäckträger und Co, mit der Rock-Shox-Gabel und der Deore-Schaltung kann man aber auch bereits erste, leichte Trail-Touren abfahren. Aber: Mit 14,6 Kilo ist das Trek wahrlich kein Leichtgewicht.

  • Preis: 1029 Euro
  • Größen: XS bis XXL
  • Gewicht: ca. 14,6 kg
  • Gabel: Rock Shox Judy Silver TK (100 mm)
  • Schaltung: Shimano Deore, 1x10
  • Bremse: Shimano BR-MT200 (180/160 mm)
  • Reifen: Bontrager XR2 Comp

Mountainbikes unter 1.000 Euro

Wenn du auf der Suche nach einem erstklassigen Mountainbike bist, das dein Budget nicht sprengt, bist du hier genau richtig! Unsere Auswahl an Mountainbikes umfasst sowohl Hardtails als auch Full-Suspension-Bikes (Fullys), die für verschiedene Einsatzbereiche geeignet sind. Unsere MTBs sind mit hochwertigen Komponenten ausgestattet, die für hervorragende Leistung und Langlebigkeit sorgen. Wir bei BikeExchange wissen, dass jeder Fahrer unterschiedliche Anforderungen hat. Zögere nicht länger und entdecke unsere breite Auswahl an MTBs bis 1000 Euro.

Mountainbike-Hardtails werden immer beliebter und sind dank der wachsenden Modellvielfalt mittlerweile für verschiedenste Einsatzzwecke und Disziplinen einsetzbar. „Hardtail“ lässt sich mit „harter, hinterer Teil“ übersetzen. Das verdeutlicht, dass ein MTB-Hardtail einen ungefederten Rahmen hat und nur der vordere Teil des Fahrrads mit einer Federung in Form einer Federgabel ausgestattet ist.

Günstige MTB Hardtails

Sie kosten wenig und sind robust. Mountainbike Anfänger sind häufig von den Preisen für Bikes geschockt. Die Preise der Topmodelle wirken für MTB Einsteiger erst mal suspekt. Aber wir können dich beruhigen: Es gibt auch günstige Bikes mit denen man jede Menge Spaß im Gelände haben kann.

Wir haben den kompletten Mountainbike Markt bewertet und dabei einige wirklich gute MTB-Modelle gefunden, die teilweise deutlich unter 1500 € kosten. Eins haben diese Modelle alle gemein: Es sind allesamt Hardtails. Also Bikes ohne gefedertes Heck.

Klassische Einsteiger Hardtails

Diese Bikes sind mit gut rollenden Reifen und relativ niedrigem Gewicht auf Vortrieb getrimmt. Lange Anstiege oder Touren mit 50 Kilometer und mehr sind mit diesen Bikes kein Problem. Außerdem lassen sie sich auch super im Alltag zum Pendeln oder für den Weg zur Arbeit einsetzen. Auf technischen Trails, in steilen Abfahrten oder bei Sprüngen sind diese Bikes raus. Wer mit ihnen bergab im Gelände Spaß haben will, braucht eine exzellente Fahrtechnik und ist selbst dann nicht vor Materialdefekten und Stürzen gefeit. Kurzum: Beim richtigen Einsatz sind klassische Racehardtails immer noch geniale Bikes.

Allround Hardtails

Neben Canyon und Cannondale haben auch Marken wie Rockrider, Cube oder Whyte erkannt, dass der Einsatzbereich von klassischen Einsteiger Bikes zu spitz für die meisten Menschen ist. Wenn man dann noch mit der Teleskopstütze den Sattel versenkt, erhöht sich die Bewegungsfreiheit auf dem Bike extrem. Das lässt einem anspruchsvollere Trails locker meistern. Gute Allround Modelle wiegen zwischen 12 Kilo und 13 Kilo und sind damit absolut tourenfähig. Die günstigsten Allround-Hardtails gibt es ab zirka 1000 Euro. Gute Fahrtechniker wagen mit diesen Bikes sogar kleinere Sprünge.

Trailhardtails

Mit wuchtigen Federgabeln und Reifen aus dem Enduro Segment schrecken sie vor keiner Abfahrt oder keinem Sprung zurück. Sie sind besonders robust gebaut und wiegen meist deutlich über 12,5 Kilo. Trotz der extremen Ausrichtung fällt es vielen Bikern schwer, das Potential eines Trailbikes auszuschöpfen. Ein Hardtail bleibt nun mal ein Hardtail. Auch massive Reifen und reichlich Federweg an der Gabel ändern nichts an der Tatsache, dass bei höherem Tempo im Gelände die Schläge am Hinterrad heftig einprasseln. Als Fazit zu den Trailhardtails lässt sich sagen: Sie sind super robust und maximal auf Fahrspaß bergab getrimmt. Vor allem für jugendliche Trail-Liebhaber mit geringem Budget sind sie eine gute Wahl.

In der Preisklasse bis 1500 € wird es bereits sportlich. Hochwertige Schaltungen von Shimano oder Sram und gut funktionierende Fahrwerke gehören in dieser Preisklasse zum guten Ton. Ein Alpencross ist nicht ausgeschlossen. Ausgedehnte Touren mit leichten Singletrails machen mit diesen Bikes richtig Spaß.

Die Qual der Wahl

Die hohe Nachfrage und geringe Verfügbarkeiten lassen seit der Corona-Krise die Bike-Preise nach oben schnellen. Hardtails sind von dieser Problematik nicht ausgenommen. Auch wenn man meinen könnte, dass niedrige Preise gerade im Einsteigersegment ausschlaggebend für die Verkaufszahlen sind, sieht die Realität anders aus. Neueinsteiger haben es aktuell besonders schwer: So wenig Bike für sein Geld hat man bisher vermutlich noch nie bekommen. Für 1000 Euro gibt es von etablierten Herstellern ausschließlich Aluminium-Rahmen aus asiatischer Produktion. Das muss nicht zwingend schlecht sein. Bieten Firmen viele Modelle zu unterschiedlichen Preisen an, unterscheiden sich diese in der Regel nur in der Ausstattung. Geometrie und Rahmenplattform sind gleich.

Leider müssen preisbewusste Einsteiger sich für 1000 Euro auf teilweise zehn Jahre alte Standards einstellen. Hochwertige Federgabeln, breite Felgen, Reifen mit griffiger Gummimischung, breitbandige Kassetten, versenkbare Teleskop-Sattelstützen und selbst Steckachsen vorne und hinten sucht man an diesen Bikes oft vergeblich. Für eine Ausstattung auf dem aktuellen Stand der Technik müssen Biker je nach Hersteller mindestens 1500 oder sogar 2000 Euro hinlegen. Der günstige Preis der 1000-Euro-Mountainbikes schlägt sich vor allem im Gewicht nieder.

Stattdessen sparen die Hersteller an ihren MTB-Einsteigermodellen, wo es nur geht. Federgabeln und Rahmen mit Schnellspann-Achsen erschweren das Nachrüsten hochwertiger Laufräder und weißen nicht dieselbe Steifigkeit auf, wie moderne Versionen mit Steckachsen. Günstige Federgabeln von Rockshox oder SR Suntour bieten zwar wenige Einstellmöglichkeiten, können im leichten Mountainbike-Einsatz aber gut funktionieren.

Günstige Schaltungen und Bremsen

Gerade Mountainbike-Neulinge wollen sich nicht mit rasselnden Schaltungen herumschlagen. Zudem brauchen Einsteiger einen leichten Klettergang. Die Funktion günstiger Schaltungen von Shimano und Sram ist für Beginner meist ausreichend. Gerade günstige Kassetten sind jedoch oft aus weichem Material und verschleißen schneller als hochwertigere Teile. Zwölffach-Antriebe mit nur einem Kettenblatt vorne und zwölf Ritzeln hinten sind in der 1000 Euro Klasse rar. Auf eine große Übersetzungsbandbreite sollten aber auch Einsteiger nicht verzichten müssen.

Vor allem günstige Scheibenbremsen von Shimano genießen zu Recht einen guten Ruf. Nur in sehr steilen und langen Abfahrten kommen einfache Stopper an ihre Grenzen. Für viele Kilometer müssen nicht nur die Rahmengröße, sondern auch Sattel und Griffe passen. Diese Teile sind zur Not jedoch auch einigermaßen günstig zu tauschen.

Hier ist eine tabellarische Übersicht einiger empfohlener Modelle mit ihren wichtigsten Eigenschaften:

Modell Preis (ca.) Federgabel Schaltung Besonderheiten
BMC Twostroke AL Six 999,99 € SR Suntour XCM (100 mm) Shimano Deore, 1x10 Renntradition
Cannondale Trail SL 4 999 € SR Suntour XCR-RL (100 mm) Shimano Deore, 2x11 Breitere Gangspreizung
Cube Attention 999 € Rock Shox Judy Silver TK (100 mm) Shimano Deore, 2x11 Wertige Gabel
Ghost Kato Pro 29 AL 1049 € Rock Shox Judy Silver TK (100 mm) Shimano Deore, 1x12 Sortenreine Deore
Giant Talon 1 999 € Giant SXC32-2 RL Air (100 mm) Shimano Deore, 2x11 Große Bremsscheiben
KTM Ultra Ride 29 999 € Suntour SF14 XCR-AIR RL DS (100 mm) Sram SX Eagle, 1x12 Sram-Schaltung
Merida Big.Nine 300 1049 € Suntour XCR LOR (100 mm) Shimano Deore, 2x10 Hohe Zuladung
Rose Count Solo 3 949 € Rock Shox Judy Silver TK (100 mm) Shimano Deore, 1x12 Leichtgewicht
Scott Aspect 940 949 € Suntour XCR32 (100 mm) Shimano Alivio, 2x9 Allrounder
Trek Marlin 7 Gen 3 1029 € Rock Shox Judy Silver TK (100 mm) Shimano Deore, 1x10 Anschraubpunkte für Gepäckträger

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