Elektroroller aller Geschwindigkeitsklassen sind weiter im Trend. Wer emissionsfrei unterwegs sein will, trifft speziell im Rollerbereich auf ein stetig wachsendes Angebot an leisen und sauberen Modellen. Der ADAC stellt die wichtigsten Neuheiten des Modelljahres 2025 vor. Mit Bildern, Infos, Daten und Preisen.
Neue Modelle und Konzepte
Der ADAC stellt die wichtigsten Neuheiten des Modelljahres 2025 vor. Mit Bildern, Infos, Daten und Preisen.
Honda CUV e:
Der futuristisch gestylte Stadtflitzer kombiniert einen 6 kW/8 PS starken Seitenmotor mit ein oder zwei jeweils 1,3 kWh großen Akkus. Die herausnehmbaren 48-Volt-Batterien erlauben zusammen eine Reichweite von gut 70 Kilometern. Der Fahrer kann zwischen den drei Fahrmodi Econ, Standard und Sport wählen. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Honda mit 83 km/h an.
Dank der herausnehmbaren Akkus sind die Nutzer oder Nutzerinnen des CUV e: (CUV steht für Clean Urban Vehicle) nicht unbedingt auf einen Garagenstellplatz angewiesen. Die jeweils 10 Kilogramm schweren Batterien lassen sich problemlos in einer Etagenwohnung an der Haushaltssteckdose laden. Honda veranschlagt rund sechs Stunden für das Aufladen eines leeren Akkus, dessen Zellchemie auf 2500 Ladezyklen ausgelegt wurde.
Für das Cockpit bietet Honda zwei Display-Optionen. Serienmäßig ist ein 5-Zoll-TFT-Screen verbaut. Gegen Aufpreis ist der CUV e: mit einem 7 Zoll großen TFT-RoadSync-Duo-Display lieferbar, das EV-spezifische Infos sowie eine Navigations- und eine Konnektivitätsfunktion bietet.
Außerdem an Bord: Ein Rückfahr-Assistent, Smartkey-Bedienung, LED-Lichttechnik, eine USB-C-Buchse zum Laden von Mobilgeräten sowie Stauraum unter dem Sitz. Der CUV e: wird in drei verschiedenen Farben verfügbar sein: Pearl Jubilee White, Matte Gunpowder Black Metallic und Premium Silver Metallic. Einen Preis und den Termin zur Markteinführung verrät Honda noch nicht.
Air von [Herstellername]
Die Besonderheit des Rollerkonzepts ist seine Modularität. Es gibt ihn mit zwei oder drei Rädern sowie das Dreirad optional mit einer Dachkonstruktion, die sogar ohne Helm gefahren werden darf. Um sie in Deutschland zu fahren, reicht ein Pkw-Führerschein.
Das einspurige Modell heißt 2W Air, das es in zwei Leistungsstufen als L1e- und L3e-Fahrzeug geben wird. Die schwächere Variante mit 4 kW und 462 Newtonmeter starkem E-Motor fährt bis 45 km/h schnell. Der 2W Air führt maximal drei herausnehmbare 2,3 kWh-Akkus mit. Die maximale Reichweite soll 220 Kilometer betragen. Ohne Akkus wiegt der Elektro-Motorroller 115 Kilogramm, 13 Kilogramm bringt ein Batteriemodul auf die Waage.
Die Ausstattung umfasst ein CBS-Bremssystem sowie ein Farbdisplay mit IoT- und Bluetooth-Konnektivität. Der stärkere Air mit 9 kW und 540 Newtonmeter soll bis zu 100 km/h schnell und bis zu 160 Kilometer weit fahren. Statt CBS ist beim stärkeren Modell eine ABS-Bremse an Bord.
Mit der gleichen Antriebs- und Akkutechnik gibt es den 3W Air, der dank einer zweirädrigen Vorderachse als L2e (bis 45 km/h) oder L5e (bis 100 km/h) zugelassen wird. Beide Varianten sind mit CBS/ABS ausgestattet, das Reichweitenfenster verkleinert sich auf 200 bzw. 150 Kilometer. Der Clou bei der L5e-Version: Inhaber eines Pkw-Führerscheins dürfen sie fahren.
Das dritte Modell ist der 3W Cell, den ein Wetterschutz überspannt und der dank einer "Sicherheitszelle" mit Sicherheitsgurt ohne Helm gefahren werden darf. Technisch ist der Cell mit dem 3W Air identisch, büßt allerdings durch den Aufbau Reichweite ein, die der Hersteller mit 115 bzw. 165 Kilometer angibt.
Sol Motors Pocket Rocket
Viele von ihnen mussten schnell feststellen, dass es mehr braucht als eine originelle Idee und chinesische Partner, um sich als Hersteller von Elektrofahrzeugen am Markt zu etablieren. Zu den wenigen, die die Hürde zur Marktreife genommen haben, gehört heute Sol Motors aus Böblingen mit dem auffällig gestylten E-Moped Pocket Rocket. Inzwischen technisch ausgereift, kann es als Kleinkraftrad oder Leichtkraftrad bestellt werden. Ende 2024 sind die ersten Exemplare in Kundenhand gegangen.
Das Herzstück der Pocket Rocket bildet ein horizontales Rohr, auf dessen Oberseite sich ein Einzelsitz befindet, während in die vorderen und hinteren Enden jeweils der Scheinwerfer bzw. die Rückleuchte integriert ist. Mittig unter dem Oberrohr verläuft in V-Form ein dünneres Rohr, das die Fußrasten beherbergt und als Anlenkpunkt für die Hinterradführung dient. Diese besteht aus einer Zweiarmschwinge und zwei Federbeinen. Das Vorderrad wird durch eine Teleskopgabel geführt.
Das Gewicht der Pocket Rocket ist von ursprünglich 55 auf 71 Kilogramm gestiegen. Eine Person, die auf dem E-Scooter Platz findet, sollte nicht mehr als 150 Kilogramm wiegen. Für die Verzögerung sorgen zwei hydraulische Scheibenbremsen, die Sol Motors mit einem CBS-Bremssystem aufgerüstet hat.
Der Sekundärantrieb entfällt, denn für den Vortrieb sorgt ein Nabenmotor, der zentral im Hinterrad sitzt und damit auch für die Energierückgewinnung geeignet ist. Die auf 45 km/h begrenzte Variante leistet 4 kW/6 PS und 120 Newtonmeter Drehmoment. Die Pocket Rocket S genannte Leichtkraftradversion bringt es auf 6 kW/8,5 PS und 160 Newtonmeter. Dank neuer Batteriezellen von LG soll die Pocket Rocket S echte 85 km/h erreichen. 108 beziehungsweise 68 Kilometer Reichweite verspricht der Hersteller. Mit einem Schnelllader dauert das Tanken rund zwei Stunden. Die Akkus sollen auch nach 1200 Ladezyklen noch mindestens 80 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität bieten.
Die Preise für eine Pocket Rocket beginnen bei rund 6000 Euro für die 50er-Version, das 125er-Pendant kostet 7000 Euro. Wer eine Sonderlackierung wünscht - der Online-Konfigurator bietet hier eine Vielzahl von Kombinationsmöglichkeiten -, muss noch einmal einige hundert Euro drauflegen. Bei einer Online-Bestellung kommen noch die Versandkosten hinzu. Die Technik für die Pocket Rocket kommt vornehmlich aus Europa. Den Rahmen fertigt die österreichische Firma Remus, die für ihre Auspuffanlagen bekannt ist.
Niu MQi GT 100
Dahingehend wurde der MQi GT 100 von Niu weiterentwickelt. Der Einspur-Stromer aus China flitzt leichtfüßig und mühelos durch Innenstädte, kann aber auch auf Landstraßen-Etappen überzeugen, denn der Roller erreicht echte 100 km/h. Damit zählt der MQi GT zu den schnellsten Elektrorollern überhaupt. In der Spitze ist sein E-Motor für 8,2 PS gut, als Dauerleistung gibt Niu immerhin noch 6,8 PS an.
Seine Energie bezieht der Antrieb aus zwei Lithium-Ionen-Akkus mit je 1,87 kWh unter der Sitzbank, die je nach Fahr- und Streckenprofil eine realistische Reichweite von 80 Kilometern ermöglichen. Wer es langsam angehen lässt oder vornehmlich im urbanen Raum unterwegs ist, kann sicher dreistellige Werte erreichen.
Das 14-Zoll-Fahrwerk des schnellen Niu gefällt. Die Federelemente funktionieren manierlich und filtern allzu grobe Unebenheiten heraus.
Elektroroller bis 45 km/h im Vergleich
Elektro-Roller mit bis zu 45 km/h sind eine gute Alternative zum Moped bzw. zu Roller der 50ccm-Klasse. Wir haben uns im Detail angesehen, worin sich die am Markt erhältlichen E-Roller in puncto Reichweite, Akkukapazität und andere technische Merkmale unterscheiden und eine Auswahl der beliebtesten Roller zusammengestellt, die auch für kleinere Budgets infrage kommen. Auch Informationen zu Förderstellen in Deutschland sowie unterschiedliche Testberichte haben wir recherchiert.
Auswahl beliebter E-Roller bis 45 km/h
Die teuersten Modelle (Vespa Elettrica und Schwalbe von Govecs) bieten zwar hohe Qualität, kosten aber weit über 5.000 Euro und sind damit deutlich teurer als andere Modelle. Hier eine Auswahl von E-Roller, die in unseren Augen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten:
- E-Roller „Falcon“ von Elektroroller Futura: Der leistungsstarke 3400-Watt-Motor schafft einen Top-Speed von 45 km/h, bei einer Reichweite von bis zu 80 km. Damit kommt man wunderbar durch den Alltag bei minimalen Betriebskosten von ca. 85 Cent pro 100 km. Das Modell mit einem wartungsarmen Lithium-Ionen-Akku wird vollmontiert geliefert, ist straßenzugelassen und benötigt lediglich eine Haftpflichtversicherung samt Kennzeichen.
- Elektromoped „E-City 45 Hero“ von Rolektro: Dieses leichte E-Mofa schafft dank eines 2000 W starken Elektromotors eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Der entnehmbare Lithium-Akku lässt sich an jeder Haushaltssteckdose laden. Mit 58 kg Gesamtgewicht ist das Fahrzeug gut handhabbar und eignet sich besonders für Einsteiger oder Camper. Zur Ausstattung gehören ein digitales Farbdisplay, USB-Anschluss, Alarmanlage und ein abschließbarer Heckkoffer.
- E-Roller „Hawk 3000“ von Elektroroller Futura: Der Elektroroller Hawk 3000 bietet mit seinem 3000-Watt-Motor eine Reichweite von bis zu 70 km bei einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Dank des langlebigen Blei-Gel-Akkus und minimaler Betriebskosten von etwa 85 Cent pro 100 km ist er eine kostengünstige und umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Verkehrsmitteln. Der Roller punktet zudem mit einer unkomplizierten Straßenzulassung, da weder Kfz-Steuer noch TÜV erforderlich sind.
Allrad-E-Roller
Ein vergleichsweise kräftiger E-Roller mit 13 Zoll-Bereifung und 2×1000 Watt Leistung (hinten und vorne), womit bis zu 45 km/h Spitzengeschwindigkeit erreicht werden. Inklusive Allrad-Antrieb und wartungsfreien Nabenmotoren. Das maximale Zuladungsgewicht beträgt 120 kg, dank „Easy-Fold-Funktion“ lässt sich der Roller schnell und einfach zusammenklappen.
Gabel und Schwinge sind aus Aluminium gefertigt, das sorgt für eine hohe Strapazierfähigkeit. Der 48 Volt-Akku mit 20 Ah Kapazität sorgt laut Hersteller für eine Reichweite bis zu 50 km, diese hängt aber naturgemäß von der Art der Verwendung und dem Fahrergewicht ab. Realistisch sind bei „normaler“ Nutzung unserer Einschätzung nach 35 bis 40 Kilometer.
Ein robuster Allrad-E-Roller mit Straßenzulassung mit recht kräftigem Antrieb, der mit einer Fahrerlaubnis der Klasse AM auf öffentlichen Straßen gefahren werden darf. Ein COC-Zertifikat für die Anmeldung/Versicherung in Deutschland wird mitgeliefert. 1.479,99 EUR Richtpreis
E-Mopeds bis 25 km/h
E-Mopeds bis 25 km/h bieten eine umweltfreundliche und kosteneffiziente Möglichkeit für den urbanen Verkehr. Mit ihrem leisen Elektromotor und der bequemen Sitzposition sind sie ideal für kurze und mittlere Strecken in der Stadt geeignet.
Ein E-Roller mit einer maximalen Geschwindigkeit von 20 km/h und 500 Watt Motorleistung. Der Roller ist vollgefedert mit Stoßdämpfer hinten und vorne. Der 36 Volt-Akku mit 12 Ah kann herausgenommen und extern geladen werden, es ist damit eine Reichweite von maximal 30 km möglich laut Hersteller. Realistisch sind unserer Einschätzung nach mit dieser Akkugröße eher bis 20 km.
Der eFlux Street 20 verfügt über eine Straßenzulassung und ist mit einem Mofa-Führerschein, einem Führerschein der Klasse M oder B, bzw. der alten Klasse 3, sowie mit einem Versicherungskennzeichen auf öffentlichen Straßen fahrbar. Ein COC-Zertifikat für die Anmeldung/Versicherung in Deutschland wird mitgeliefert.
Ein solider E-Scooter inklusive Sitz mit guter Motorisierung. Die Reichweite aber im Vergleich etwas geringer. Somit kein Langstreckengefährt, aber für kürzere Erledigungen und Ausfahrten eine gute Wahl. Insgesamt unserer Meinung nach ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis. 649,99 EUR Richtpreis
Tipp: Wer auf der Suche nach E-Scootern mit Straßenzulassung ist, findet hier die kompakte Übersicht mit Ratgeber.
Worauf Sie beim Kauf eines Elektrorollers achten sollten
Rasante Beschleunigung, geringer Geräuschpegel und emissionsfreie Fahrt: Das sind die Gründe, warum die Verkäufe von E-Roller um etwa 50% pro Jahr zunehmen.[1] Sie gelten als die perfekte Alternative zum Moped mit Benzinmotor. Die E-Roller bis 45 km/h sind äquivalent zu 50 ccm-Motorrollern.[2]
Aber: Obwohl bereits einige sehr empfehlenswerte Modelle am Start sind, sind nicht alle Modelle für die teils sehr unterschiedlichen Bedürfnisse geeignet. Beispielsweise ist für Rollerfahrer in der Stadt die Reichweite oftmals nicht das entscheidende Kriterium, da eher kurze Strecken am Stück zurückgelegt werden. Wichtiger ist für viele die Frage, ob ein fix verbauter oder herausnehmbarer Akku verbaut ist, was stark von den individuellen Lademöglichkeiten abhängt. Und auch die Ladedauer sowie die Reifengröße unterscheidet sich bei den angebotenen Modelle teils stark.
Checkliste für den Kauf
- Rechtliche Lage: Für einen E-Roller mit 45 km/h Höchstgeschwindigkeit reicht wie bei 50ccm-Rollern ein Auto- oder Mopedführerschein (AM), Mindestalter ist somit 16 bzw. 18 Jahre (je nach Bundesland teilweise unterschiedlich). Es besteht Helmpflicht.
- Versicherung: Die Versicherung für einen Elektro-Roller („kleines Kennzeichen“) kostet im Jahr ab etwa 50 Euro inklusive Teilkasko. Die exakte Summe ist auch vom Alter des Nutzers abhängig.
- Reichweite: Wie weit man mit dem E-Roller kommt, hängt von der Kapazität des Akkus und vom Verbrauch ab. Einsteigermodelle bieten durchschnittlich eine Reichweite ab etwa 30 km, Spitzenmodelle bis zu 100 km und teils noch mehr. Da Elektroroller meist im Stadtgebiet für eher kurze Strecken verwendet werden, ist die Reichweite für viele Rollerfahrer aber nicht das entscheidende Kriterium. Wer längere Strecken zurücklegen muss, ist mit einem Modell mit Wechselakku besser dran.
- Ladedauer: Entscheidender ist für viele, dass der Akku möglichst schnell wieder aufgeladen werden kann. Eine Schnelllademöglichkeit gibt es - im Gegensatz zu E-Autos - für Elektroroller noch nicht. Die Ladedauer variiert je nach Modell zwischen etwa 4 Stunden bis hin zu 8 Stunden. E-Roller mit herausnehmbarem Akku sind für alle jene interessant, die keine Lademöglichkeit in der Nähe des geparkten Rollers haben. Für Modelle mit fest verbauten Akkus ist eine Lademöglichkeit vor der Haustüre Voraussetzung.
- Motor: Die Motorleistung in Watt entscheidet über die Fahrleistung bzw. die Beschleunigung. Kurz: Je mehr Watt, desto rasanter ist die Beschleunigung. Spitzen-Modelle mit etwa 4000 Watt beschleunigen in etwa 4 Sekunden von 0 auf 40 km/h, bei ca. 1200 Watt liegt dieser Wert bei etwa 10 Sekunden (auch abhängig vom Gesamtgewicht).
- Fahrkomfort: Die Größe der Räder ist entscheidend für den Fahrkomfort. Es gilt: Je kleiner die Räder sind, desto „rumpeliger“ wird die Fahrt, besonders über unebene Fläche wie z.B. Kopfsteinpflaster. Aber auch das Fahrwerk, die Federung sowie die Dosierung und Wirksamkeit der Bremsen sollten auf möglichst hohem Niveau sein, damit sich das Gefährt stabil und sicher fahren lässt.
Häufige Fragen (FAQ)
Was ist beim Kauf eines Elektro-Rollers wichtig?
Die Reichweite hängt von der Kapazität des Akkus und vom Verbrauch ab. Einsteigermodelle bieten durchschnittlich eine Reichweite ab etwa 30 km, Spitzenmodelle wie der Elektroroller “Falcon” schaffen 80 km.
Eine Schnelllademöglichkeit gibt es - im Gegensatz zu E-Autos - für Elektroroller noch nicht. Die Ladedauer variiert je nach Akkukapazität und Modell zwischen etwa 4 Stunden bis hin zu 8 Stunden.
E-Roller mit herausnehmbarem Akku sind wichtig, wenn es keine Lademöglichkeit in der Nähe des geparkten Rollers gibt.
Die Motorleistung in Watt entscheidet über die Fahrleistung bzw. die Beschleunigung. Je mehr Watt, desto rasanter ist die Beschleunigung.
Die Größe der Räder ist entscheidend für den Fahrkomfort. Es gilt: Je kleiner die Räder sind, desto „rumpeliger“ wird die Fahrt. Aber auch das Fahrwerk, die Federung sowie die Dosierung und Wirksamkeit der Bremsen sollten auf möglichst hohem Niveau sein, damit sich das Gefährt stabil und sicher fahren lässt.
Welche Roller mit Elektromotor haben einen herausnehmbaren Akku?
E-Roller mit herausnehmbarem Akku sind wichtig, wenn es keine Lademöglichkeit in der Nähe des geparkten Rollers gibt. Bei diesen Elektrorollern kann der Akku herausgenommen und an jeder beliebigen Steckdose aufgeladen werden:
- Elektroroller Futura "Falcon": Note „Sehr gut“ beim Test von Auto-Bild
- Elektroroller Futura „Hawk 3000“: Note „Sehr gut“ bei Auto-Bild
Welchen Führerschein braucht man für einen Elektro-Roller?
Für einen E-Roller mit 45 km/h Höchstgeschwindigkeit reicht ein Auto- oder Mopedführerschein (AM), Mindestalter ist somit 16 bzw. 18 Jahre (je nach Bundesland teilweise unterschiedlich).
Welche Förderungen für E-Roller gibt es in Deutschland?
E-Roller werden in Deutschland nicht bundesweit gefördert, einzelne Städte und Kommunen bieten aber immer wieder Förderungen beim Kauf eines solchen Gefährtes. Hinweis: E-Scooter die unter die Elektrokleinstfahrzeug-Verordnung (eKVO) fallen, werden in der Regel nicht gefördert.
Testberichte und Bewertungen
Der ADAC hat Elektroroller zu Preisen zwischen 2300 und 6400 Euro getestet. Die Scooter von Vespa, Schwalbe und anderen sind maximal 45 km/h schnell. Durchgefallen ist keiner, bei Reichweite und Ladedauer unterscheiden sie sich aber erheblich.
Die Stiftung Warentest hat sieben E-Scooter mit Straßenzulassung getestet - unter anderem Modelle von Segway Ninebot, Soflow und Xiaomi. Die Noten reichen von Gut bis Mangelhaft. Die Ergebnisse zeigen, welche Roller sich für Stadttouren, Geländefahrten oder bergiges Terrain eignen.
Ausgewählte Modelle im Detail
Evyvo 45er Elektroroller
Der Evyvo 45er Elektroroller ist eine Ausnahme auf dem Markt der 45 km/h Roller. Er bietet den Vorteil eines herausnehmbaren Doppelakkus mit einer tollen Reichweite von 90 Km. Der 3000 Watt Motor bietet eine hohe Steigfähigkeit. Fahrkomfort und die Sicherheit bekommen im Test eine Bestnote! Und es gibt einen guten Bundesweiten Service! Und ,al ganz im Ernst: Der Evyvo sieht auch noch unverschämt gut aus. Einfach Lieblingsfarbe wählen.
Rolektro E City 45 Elektroroller
Die Leistung und Qualität stimmt hier und im Fahrtest bewies er ein ausgezeichnetes Fahrverhalten und Sicherheit. Der Rolektro E City gehört bei uns mit zu den Preis- Leistungssiegern, weil er neben den technischen Leistungsdaten, wie 70 Km Reichweite, einem 2000 W starken Motor auch eine umfangreiche technische Ausstattung und gute Verarbeitung bietet. Das spiegelt sich in einem hohen Fahrkomfort und Sicherheit wieder. Abgesehen davon ist der Rolektro e City besonders formschön.
Blu:s XT2000 Elektroroller
Günstig und gut ist der Blu:s XT2000 Elektroroller. Es gibt den Blu:s Elektroroller in 2 Modellvariaten in blau, rot und schwarz. Der Unterschied liegt in der Endgeschwindigkeit: Einmal mit 900 W Elektromotor bis 25 Km/h und mit 2000 W bis 45 Km/h. Beide Modelle sind für 2 Personen zugelassen. Die Reichweite ist mit über 70 Km im Vergleich zu anderen Elektroroller Marken in diesem Preissegment höher. Das Fahrverhalten ist mit der hydraulischem Teleskopgabel vorne und einem Hydraulischem Federbein hinten gut und sicher.
Luxxon E3000
Auch der Luxxon E3000 gehört mit zu den besten 10 Elektrorolller, weil er trotz eines günstigen Preises sogar 3000 W auch eine annehmbare Steigfähigkeit bietet. Neben dem Luxxon E3000 Elektroroller werden noch der E2100, der E3800 und der E4800 angeboten. Die Modelle bieten verschiedene Motorleistungen, Reichweiten und Ausstattungen. Die Reichweite geht zwar nur bis 65 Km - das reicht für die meisten Elektroroller schon - aber die Motorleistung mit 3000 W und die Ausstattung ist sehr gut. Zudem gibt es einen Gepäckträger und ein Topcase für serienmäßig dazu. Und last but not least ist der Luxxon E3000 sehr hübsch.
Egret GTs
Der Egret GTs der Hamburger E Scooter Premium Marke fährt 45 km/h und ist der einzige Elektroroller mit 45 km/h, der faltbar ist. Einfach Sitz abziehen und zusammenklappen. Dennoch hat er die Power eines Großen: Mit einer Motorleistung für über 33% Steigung und einer Reichweite von bis zu 100 km schlägt er alle aus dem Rennen. Mit seiner Vollfederung (vorne Öldruckfederung und hinten Doppelfederung) fährt er sogar komfortabler und sicherer als andere.
Futura Angry Hawk Elektroroller
Der Futura Angry Hawk Elektroroller fährt 80 Km/h. Es gibt zwar Elektroroller, die da noch mehr Peakleistung bieten - nach oben ist immer Platz - aber die 4000 W des Angra Hawk sind im Vergleich zu den meisten Modellen auf dem Markt, die nur 2000 Watt Motorleistung bieten schon sehr gut. Die Reichweite liegt mit 100 Km auch klar über dem Durchschnitt. Das deutsche Unternehmen ist in Sachen Elektrofahrzeuge schon länger breit aufgestellt und bietet ebenfalls Elektro Minicars an. Der Angry Haw ist also nicht nur laufstark sondern auch gut ausgestattet, mit allem was ein E Roller so braucht: Sichere Bremsen, gute Stoßdämpfer, Digitaldisplay, Alarmanlage, Bluetoothradio, Fingerabdrucksensor und vieles mehr. Und es gibt bei Futura einen guten Service aus über 300 angeschlossenen Partnerwerkstätten.
GreenStreet Seed
Optisch gehört der GreenStreet Seed mit zu unseren Lieblings Elektrorollern. Der Fahrtest macht Spaß, das der Greenstrett flott unterwegs ist und einfach zu bedienen ist. Die Sitzhöhe beträgt nur 72 cm. Dank eines Doppelakkusystems (Lithium Ionen) könnt Ihr entscheiden, ob Ihr das Modell mit 50 (im Ecomodus auch 80 Km) oder 100 Km Reichweite kauft. Der Bosch Motor hat zwar nur 1200 Watt, aber ist qualitativ gut und von der Beschleunigung ausreichend - auch zu zweit. Und uns gefällt das Design, das auch gut verabeitet wurde.
Futura Eagle
Mit dem Elektroroller Futura Eagle wurden schon viele gute Erfahrungen gemacht. Der Stromer ist ein Allrounder für umweltbewusste Fahrer, die es praktisch mögen. Die Statue des Modells ist etwas größer gebaut als manch andere kleinere Roller auf dem Markt. Dennoch ist er nicht viel schwerer und lässt sich genauso easy fahren. Es ist halt ein Roller. Dafür ist die Sitzbank für 2 Personen groß genug und ein Topcase inklusive. Ein zweiter Helm kann unter der Sitzbank verstaut werden.
Zusammenfassung der getesteten Modelle
Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Informationen zu den im Artikel erwähnten Elektrorollern:
| Modell | Höchstgeschwindigkeit | Reichweite | Motorleistung | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|
| Honda CUV e: | 83 km/h | 70 km | 6 kW / 8 PS | Herausnehmbare Akkus, verschiedene Fahrmodi |
| Air von [Herstellername] | 45 km/h / 100 km/h | 150-220 km | 4 kW / 9 kW | Modularität, zwei oder drei Räder |
| Sol Motors Pocket Rocket | 45 km/h / 85 km/h | 68-108 km | 4 kW / 6 kW | Auffälliges Design, Energierückgewinnung |
| Niu MQi GT 100 | 100 km/h | 80 km | 8,2 PS | Schnell, gutes Fahrwerk |
| Elektroroller Futura "Falcon" | 45 km/h | 80 km | 3400 W | Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis |
| Rolektro E City 45 Elektroroller | 45 km/h | 70 km | 2000 W | Gute Ausstattung, formschön |
| Blu:s XT2000 Elektroroller | 25/45 km/h | 70 km | 900/2000 W | 2 Modellvarianten, hohe Reichweite |
| Luxxon E3000 | 45 km/h | 65 km | 3000 W | Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, Topcase |
| Egret GTs | 45 km/h | 100 km | - | Faltbar, hohe Steigfähigkeit |
| Futura Angry Hawk Elektroroller | 80 km/h | 100 km | 4000 W | Hohe Motorleistung, gute Ausstattung |
| GreenStreet Seed | 45 km/h | 50/100 km | 1200 W | Leicht, gutes Design |
| Futura Eagle | 45 km/h | 60 km | 1600 W | Allrounder, großes Topcase |
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