Die Suche nach dem idealen Motorrad, das Leistung, Agilität und Fahrspaß vereint, ohne das Budget zu sprengen, ist eine Herausforderung. Glücklicherweise gibt es eine Vielzahl von Modellen, die diese Kriterien erfüllen. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über die besten Motorräder unter 10.000 Euro, einschließlich Naked Bikes, Reiseenduros und Elektromotorräder.
Naked Bikes mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis
Es ist durchaus möglich, leistungsstarke Naked Bikes mit über 100 PS für unter 10.000 Euro zu erwerben. Einige der Top-Empfehlungen in dieser Kategorie sind:
- BMW F 900 R
- Honda Hornet 1000
- Kawasaki Z 900
- KTM 790 Duke
Kawasaki Z 900 - 124 PS ab 9.845 Euro
Seit ihrer Einführung im Jahr 2017 ist die Kawasaki Z 900 fast durchgehend in den Top 3 der Neuzulassungen vertreten. Und zwar wird sie gekauft, um zu fahren. Das Update der Z 900 für 2025 brachte endlich schräglagensensible Assistenzsysteme mit sich - und dazu eine ordentliche Preissenkung um knapp 700 Euro auf 9.845 Euro. Zwar kommen noch 400 Euro für die Überführung hinzu, doch damit ist die 2025er-Z immer noch nach Liste günstiger als die deutlich schwächer ausgestattete 2024er-Version.
Honda CB 1000 Hornet - 152 PS ab 9.900 Euro
Wie schon mit der Hornet 750 gewinnt Honda mit der Hornet 1000 die Wertung PS pro Euro. 152 PS kosten bei Honda nur 9.900 Euro. Allerdings ist die Honda Hornet 1000 im Kontext des ähnlich eingepreisten Umfelds deutlich schwächer ausgestattet. Insbesondere die schräglagensensiblen Systeme fehlen, und das kostet Punkte. Trotzdem: Mehr "Bang for the Buck" ist unter "10k" derzeit nicht zu bekommen. Die Nebenkosten liegen laut Honda aktuell bei happigen 599 Euro, was den günstigen Listenpreis dann doch etwas relativiert.
BMW F 900 R - 105 PS für 9.400 Euro
Überraschung: Eine BMW ist das günstigste Modell eines Vergleichs und bietet trotzdem mit die meiste Ausstattung. Die aktuelle BMW F 900 R mit ihrem 895er-Twin und 105 PS kostet nach Liste nur 9.400 Euro und hat trotzdem schräglagensensible Systeme im Bordnetz programmiert. Selbst mit happigen 590 Euro für die Überführung bleibt die Basis-R unter 10.000 Euro. Und auch dieser Preis dürfte bei einer der zahlreichen Sell-Out-Aktionen von BMW deutlich zu unterbieten sein.
KTM 790 Duke - 105 PS ab 9.199 Euro
Die KTM 790 Duke darf nicht unerwähnt bleiben, wenn es um Naked Bikes mit über 100 PS für unter 10.000 Euro geht. Und ja: Die 790 Duke hat in Deutschland wieder die vollen 105 PS, eine 95-PS-Version für die A2-Drossel ist wie bei BMW und Kawasaki parallel zu haben.
Preisgünstige Mittelklasse-Motorräder unter 9.000 Euro
Es gibt sie noch: neue Motorräder mit mehr als 48 PS Leistung in Serie, die unter 9.000 Euro kosten und trotzdem nicht alle vom Rasenmäher-Händler mit angeschlossener chinesischer Handelsvertretung stammen. MOTORRAD hat 15 Motorräder zwischen 70 und 95 PS ermittelt, die du neu zwischen 7.000 und 9.000 Euro kaufen kannst, manche davon bedenkenlos.
Hier eine Auswahl:
- Suzuki SV 650
- Suzuki GSX-8S
- Honda CB 750 Hornet
- Honda CB 650 R
- Triumph Trident 660
- Kawasaki Z 650, Ninja 650 und Z 650 RS
- CFMoto 700 CL-X
- Benelli Leoncino 800 und 752 S
- QJMotor SRK 700
- QJ Motor SRT 700 und SRT 700 X
- Yamaha MT-07
Evergreen: Suzuki SV 650
Mit 7.100 Euro eine der günstigsten, mit 73 PS nicht die schwächste und als Highlight: der einzige V2 der Klasse. Der Evergreen, die Suzuki SV 650. Den Motor kennen wir im Grunde seit 1999, kontinuierlich weiterentwickelt und "kugelsicher". Sie fährt sich mit 649 Kubik wie gehabt enorm elastisch, dreht recht frisch aus und verbraucht dabei wenig. Man muss allerdings 200 Kilo fahrfertig bewegen, dafür ist die Sitzhöhe mit 785 Millimeter entspannt. Die Ausstattung darf als spartanisch bezeichnet werden, doch für 7.100 Euro plus Nebenkosten ist kaum mehr zu erwarten.
Neu: Suzuki GSX-8S
Bleiben wir bei Suzuki, denn mit der GSX-8S steht gleich noch eine zweite Suzi in der Liste. Mit 8.900 Euro allerdings recht weit oben in der Preisliste, dafür mit Fahrmodi und Traktionskontrolle. Mit 83 PS und 78 Nm aus dem neuen Reihentwin mit 778 Kubik steht sie gut im Futter, ist mit 202 Kilo allerdings nicht ganz leicht im Kontext Einsteiger. Und mit 810 Millimeter Sitzhöhe eher war für "Großgewachsene". Für beide Suzukis gilt: Die Fahrwerke sind gut abgestimmt, und 4 Jahre Garantie sorgen für ein Grundvertrauen.
Honda CB 750 Hornet
Ebenfalls neu im Segment Ü-48 und U-9.000: die -Honda Hornet CB 750 A. Ebenfalls ein neuer Reihenmotor mit 755 Kubik, allerdings 92 PS und 75 Nm stark, beides bei recht hohen Drehzahlen von teils über 9.000/min, muss man also wollen und können. Sitzhöhe 795 Millimeter bei 190 Kilo. Preis: 8.190 Euro plus Nebenkosten inkl. Traktionskontrolle. Mehr Leistung für weniger Geld ist derzeit neu außer in China nicht käuflich und wenn wie bei japanischen Herstellern fast üblich: Die Dinger halten ewig, da stören die "nur" 2 Jahre Garantie kaum.
Vierzylinder: Honda CB 650 R
Wer nicht so auf Zweizylinder steht und hohe Leistung bei niedrigem Preis schätzt, für den könnte die zweite Honda im Reigen passen: Die CB 650 R protzt mit einem sportlichen Reihenvierer mit 649 Kubik, 95 PS und 63 Nm, allerdings muss man für beide Spitzenwerte fast bis 10.000, respektive bis 12.0000 Touren drehen, und das will sowohl gewollt als auch gelernt sein. Mit 203 Kilo nicht ganz leicht, dafür mit Traktionskontrolle. Die Sitzhöhe von 810 Millimeter lässt die Honda recht erwachsen wirken. Preis: 8.800 Euro plus Nebenkosten. Also eher an der oberen Preisgrenze, mit 2 Jahren Garantie und seit 2024 optional mit der Automatik-Kupplung E-Clutch für 400 Euro Aufpreis.
Dreizylinder: Triumph Trident 660
Weder Twin noch Vierer verbaut Triumph in der Trident 660. Sondern ein Dreizylinder mit 660 Kubik, 81 PS und 64 Nm. Für die PS muss allerdings über 10.000/min. gedreht werden. Das maximale Drehmoment liegt bei 6.250 Touren bereits recht früh an und muss nur 189 Kilo bewegen, während man 805 Millimeter über der Straße sitzt. Fahrmodi und Traktionskontrolle sind an Bord. Und mit der Trident ab 8.145 Euro plus Nebenkosten bietet Triumph das optisch eigenständigste Krad unserer Auswahl und obendrein 4 Jahre Garantie.
Drillinge mit Twin: Kawasaki Z 650, Ninja 650 und Z 650 RS
Ebenfalls 4 Jahre Garantie gibt Kawasaki seinen gleich 3 in unseren Suchfilter passenden Motorrädern mit. Die Z 650, die Z 650 RS und die Ninja 650 werden alle vom bekannten 649er-Twin angetrieben, allerdings mit 2 PS weniger als 70. Der leistet 68 PS bei 8.000 Touren. Seit 2023 mit Traktionskontrolle. Die Stile der Kräder vollkommen unterschiedlich: die Z 650 im bekannten Sugomi-Style, passend dazu die Sportlerin Ninja. Retro-Look bietet die Z 650 RS und dazu mit 187 Kilo das niedrigste Gewicht, dafür mit 820 Millimeter die höchste Sitzhöhe. Die Z wiegt 188 Kilo, die Ninja 193, je 790 Millimeter Sitzhöhe. Der Motor stammt von der KTM 790 Duke. Er leistet 95 PS bei 9.500 Touren und muss hier nur 194 Kilo bewegen. Sitzhöhe 795 Millimeter. Preis ab 7.390 Euro plus 475 Euro Nebenkosten und inklusive 4 Jahre Garantie. Die Ausstattung mit Traktionskontrolle und Connectivity ist für den Preis üppig.
China-Kracher: QJMotor SRK 700
Von der Benelli-Konzernschwester steht noch die QJMotor SRK 700 zur Wahl. Reihentwin mit 73 PS bei 8.000 Touren. 196 Kilo fahrfertig sind an der Grenze zu schwer, die Sitzhöhe von 790 Millimeter dürfte den meisten passen. Preis mit 3 Jahren Garantie: 6.999 Euro.
Reiseenduro unter 7.000 Euro: QJ Motor SRT 700 und SRT 700 X
Für den gleichen Preis bietet QJMotor noch die einzige Reiseenduro im Segment an. Die SRT 700 mit dem gleichen Motor, serienmäßiger Griff- und Sitzheizung und sogar Kofferset ab Werk. Die Sitzhöhe beträgt niedrige 790 Millimeter, das Gewicht ausstattungsgemäß 235 Kilo. Preis: 6.999 Euro. Allerdings mit eher asphaltorientierten 17-Zoll-Rädern, also eher ein Crossover-Konzept.
Wer preisgünstig auch mal ins Gelände will, der kann für 7.699 Euro die SRT 700 X kaufen. Hochwertigeres Fahrwerk mit 19-Zoll-Vorderrad. Übrige Ausstattung wie die SRT 700, samt TFT-Display, bei der X allerdings 830 Millimeter Sitzhöhe.
Alte Revolution: Yamaha MT-07
Last but not least das Modell, das die Klasse "stark, leicht und preisgünstig" ab 2013 revolutionierte: Yamaha MT-07 in der günstigsten Version Pure. Herzstück weiterhin der Twin mit 689 Kubik und 73 PS bei 8.750/min. Dazu den prestigeträchtigen 180er-Reifen hinten, 184 Kilo fahrfertig und 805 Millimeter Sitzhöhe. Mit 7.874 Euro gerade noch günstig. Für 500 Euro mehr ohne Pure, dafür mit TFT, Connectivity und in bunt zu haben. In jedem Fall: 2 Jahre Garantie.
Die Wahl des Autors
Selbst gefahren bin ich bis auf die 752 S von Benelli und die beiden QJs alle diese Moppeds. Und ich würde mit dieser Erfahrung die Suzuki GSX-8S wählen. 3 Gründe: Der neue Suzuki-Twin bietet viel Kraft und Schmalz, perfekt für die Landstraße. Das Fahrwerk ist zwar einfach aufgebaut, aber einwandfrei abgestimmt - gerade für etwas stabilere Grillsportler wie mich. Und sie bietet mir bei 1,88 Meter Körpergröße viel Platz ohne zu zwicken.
Reiseenduros für ca. 10.000 Euro
Reiseenduros gehören inzwischen zu den teureren Motorrad-Segmenten. Selbst für 10.000€, wahrlich keine geringe Summe, sind die meisten neuen Modelle nicht zu haben. Da sind wir umso mehr für unsere Gebrauchtbörse dankbar. Wenn man weiß nach was man suchen muss, kann man nämlich top Reiseenduros mit wenigen Kilometern und in gutem, oder sogar im neuen Zustand um 10.000 € finden.
Einige der besten Reiseenduros um ca. 10.000 €:
- KTM 790 Adventure
- KTM 1190 Adventure
- Yamaha Tenere 700
- Ducati Multistrada 950
- Honda Africa Twin (CRF1000L)
KTM 790 Adventure
Die KTM 790 Adventure wurde bei ihrer Vorstellung 2018 viel von der Presse gelobt. Mit 95 PS und einem fahrfertigen Gewicht von knapp über 200 kg ist sie eine klassische Mittelklasse-Reiseenduro. Der nervöse, doch quirlige Zweizylinder konnte überzeugen und Tester Schaaf war sowohl auf, als auch abseits der Straße von der Sportlichkeit der 790 Adventure begeistert. Inzwischen ist schon das Nachfolgemodell, die 890 Adventure, für 2021 vorgestellt. Dadurch werden die 790er Adventures günstiger. So findet man auch noch fast neue um 10.000€.
KTM 1190 Adventure
Noch eine KTM Adventure, doch diesmal aus der oberen Klasse. Normalerweise ist KTMs Königsklasse der Adventures weit jenseits der 10.000€ zu finden. Doch die 1190 Adventure ist inzwischen schon etwas in die Jahre gekommen, was den Preis selbst bei niedrigen Laufleistungen auf unter 10.000€ drücken kann. Dabei ist sie nicht schlecht gealtert. 150 PS sind auch heute noch leiwand. Die reisetaugliche Ergonomie hat sich auch nicht verändert und vor allem technisch steht die 1190er Adventure technisch noch gut da. Schließlich war sie 2014 auch das erste Serienmotorrad mit Kurven-ABS. Fahrmodi, Traktionskontrolle und mehr lassen auch am Elektronikpaket nichts missen. Rundum richtig viel Motorrad fürs Geld.
Yamaha Tenere 700
Die Yamaha Tenere 700 ist das einzige Adventure-Bike auf dieser Liste, wessen Neupreis im 10.000er Bereich liegt. Im Angesicht dessen ist es wenig verwunderlich, dass die Tenere so gut am Markt angekommen ist. Aber nicht nur ihr Preis ist attraktiv. Mit 73 PS, kaum Elektronik und einem Gewicht von nur 204 kg fahrfertig geht die Tenere gegen den allgemeinen Trend von immer mehr Leistung und Ausstattung. Sie bewegt sich zwischen Einzylinder-Enduros und Big-Adventure-Bikes, ist laufruhiger als erstere, doch deutlich geländegängiger als zweitere. Mit dieser Kombination hat sie anscheinend den Nerv vieler Reiseenduro-Fahrer getroffen, denn sie verkauft sich nicht schlecht.
Ducati Multistrada 950
Ducati Multistradas, diese edlen Rösser aus Bolognas feinster Motorrad-Schmiede würde man normalerweise gar nicht im Preissegment unter 10.00€ suchen. Doch die kleine Multistrada 950 findet man tatsächlich auch mit Laufleistungen unter 15.000 km und aus recht neuen Baujahren für um die 10.000€. Die Multistrada 950 ist ein bildschönes, deutlich auf die Straße orientiertes Adventure-Bike. Man sitzt schön tief im Motorrad drinnen, kann den quirligen V2 mit 113 PS schnell und sehr mühelos in die Radien jagen und trotzdem auch lange Strecken mit hohem Komfort und vollem Elektronikpaket bewältigen. Dreifach verstellbares, deaktivierbares ABS, achtfach verstellbare Traktionskontrolle und vier Fahrmodi sind schon ziemlich viel Ausstattung für den Preis. Wheelie-Control, Kurven-ABS und LED-Leuchten gibt es dann aber doch erst bei der großen Multistrada.
Honda Africa Twin (CRF1000L)
Honda Africa Twin, für manche die Königin der Reiseenduros, für die meisten zumindest unter den Top 3 der Adventure-Bikes. erst bei ca. 16.000€. Doch seit der Einführung der neuesten Africa Twin, der Honda CRF1100L, ist auch der Preis der 2018er CRF1000L Africa Twin in sehr attraktive Preiszonen gesunken, und das selbst bei Motorrädern mit geringem Kilometerstand. Obwohl sie mit Ausstattung vollgestopft ist und wahrlich nicht als Offroad-Gazelle beschrieben werden kann, schlägt sie sich im Gelände trotzdem sehr gut. Die zahlreichen Fans der Africa Twin feiern vor allem den souveränen Zweizylinder-Motor mit ordentlich Druck aus der Mitte und das sagenhafte DCT-Getriebe.
Elektromotorräder: Eine wachsende Vielfalt
Das Angebot an Elektromotorrädern wächst langsam, aber stetig. Viele kleinere Hersteller und Start-ups vertrauen auf die Weiterentwicklung der Akku-Kapazitäten und bieten reine Elektro-Modelle an. Doch viele kleinere Hersteller und Start-ups vertrauen auf die Weiterentwicklung der Akku-Kapazitäten und bieten reine Elektro-Modelle an.
Hier eine Auswahl:
- NIU RQi Sport
- Can-Am Pulse und Origin
- Silence S05 Weekender
- Kawasaki Ninja e-1 und Z e-1
- Honda EV Fun Concept
- Kymco RevoNex
- Tazzari Italian Volt Lacama
- Livewire S2 Del Mar
- Royal Enfield Flying Flea C6
- Zero DSR/X
NIU RQi Sport
Die Reichweite des NIU RQi Sport liegt bei ca. Das E-Motorrad sieht nicht nur wie ein richtiges Motorrad der Leichtkraftklasse Le3 aus, es fühlt sich beim Besteigen sogar noch erwachsener an. Mittig lagern zwei mächtige Akkublöcke unter einer großen Klappe, geöffnet vom Transponderschlüssel oder dem zentralen Steuerknopf. Die Ausstattung kann sich sehen lassen: Tempomat, ABS vorn und hinten, selbstrückstellende Blinker, Traktionskontrolle und ein topmodernes Display inklusive Dashcams. Das Bike geht für ca. 7.999 Euro über die Ladentheke.
Can-Am Pulse und Origin
Die Bikes sind 2025 zu Preisen um 17.000 Euro in den Handel gekommen, beide auf der gleichen Antriebsbasis. Und die hat es in sich: Den Akku, eine 8,9 kWh starke Lithium-Ionen-Einheit, haben die Spezialisten am Firmensitz in Valcourt/Quebec zusammen mit der Steuerungs- und Lade-Elektronik selbst entwickelt. Beide Versionen schaffen locker stattliche 129 km/h - von solchen Höchsttempi können verbrennende 125er nur träumen. Die Reichweite macht das Bike für Pendler interessant - Can-Am gibt für den wenig praxisgerechten WMTC-Zyklus 115 Kilometer an. Die Ausstattung kann sich sehen lassen: 10,25-Zoll-TFT mit Apple-Carplay-Integration sowie Touchscreen-Funktionalität und einlegbarem rückwärtigem Kriechgang.
Silence S05 Weekender
Mit der S05 Weekender haben die Spanier nun ein E-Motorrad vorgestellt, das als Leichtkraftrad an den Start gehen soll. Wie bei den anderen Fahrzeugen von Silence gibt es einen herausnehmbaren 5,6 kWh-Akku, der auch als Powerstation genutzt werden kann. Silence verspricht eine Reichweite von deutlich über 100 Kilometern. Für den Vortrieb sorgt ein ins Hinterrad integrierter Nabenmotor, der die Maschine auf bis zu 120 km/h beschleunigt. Wann genau die S05 auf den Markt kommt, verrät Silence noch nicht.
Kawasaki Ninja e-1 und Z e-1
Die vollverkleidete Ninja e-1 steht den Verbrennermodellen optisch in nichts nach. Mit 5 kW/7 PS Dauer- sowie der über einen "E-Boost"-Button kurzzeitig abrufbaren Spitzenleistung von 9 kW/12 PS handelt es sich allerdings ebenfalls um ein Leichtkraftrad. Das unverkleidete Schwestermodell Z e-1 wiegt 135 Kilogramm. Beide Motorräder sind in den Farben Silber und Lime-Green matt erhältlich. Strom kommt aus zwei herausnehmbaren Akkupaketen.
Honda EV Fun Concept
Im November 2024 stellten die Japaner das seriennahe Konzeptfahrzeug EV Fun vor. Technische Details hat Honda noch keine genannt. Die mögliche Reichweite gibt der Hersteller allerdings mit 100 Kilometern an. Allerdings setzen die Japaner auf einen CCS-Ladeanschluss, der den Weg in die Welt der Schnelllader ebnet. Im Laufe des Jahres 2025 will Honda ein der EV Fun Concept ähnliches Serienmodell auf den Markt bringen. Das bedeutet: Der Markteinführung in Europa steht nichts mehr im Wege.
Kymco RevoNex
2025 soll die elektrisch angetriebene Mischung aus Streetfighter und Supersportler auf den Markt kommen. Für rund 9990 Euro erhält man einen Elektromotor mit 20 kW/27 PS Dauerleistung und 30 KW/40 PS Spitzenleistung. Damit sollen bis zu 155 km/h Spitze möglich sein. Die Technik der RevoNex stammt vom Livewire-Modell S2 Del Mar. Allerdings hat Kymco dem S2-Pendant ein besonders progressives Design verpasst, das futuristische mit klassischen italienischen Elementen verbindet.
Livewire S2 Del Mar
Zu diesem Zweck entwickelte man zusätzlich zum Modell S2 Del Mar zwei weitere S2-Versionen: die Alpinista und die Mulholland. Die drei Varianten sind antriebsseitig selbstverständlich identisch, unterscheiden sich aber im Lenkkopfwinkel und damit in der Konzeption wie auch in den Radgrößen und der Sitzposition. Angetrieben werden alle drei Modelle von einem 63 kW/86 PS starken E-Motor, der das fast schon sagenhaft hohe Drehmoment von 263 Newtonmetern stemmt.
Royal Enfield Flying Flea C6
Die C6 markiert gleichzeitig den Start der neuen elektrischen Submarke Flying Flea. Das Elektromotorrad bietet einen ebenso eigenwilligen wie interessanten Stilmix aus progressiven und Retro-Elementen. Die C6 soll ab 2026 im Leistungssegment der 125er-Klasse antreten und im Stadtverkehr eine Reichweite von bis zu 150 Kilometern bieten. Trotz einiger extravaganter Lösungen wie der schicken Trapezgabel soll die C6 bei rund 7000 Euro starten.
Zero DSR/X
Der kalifornische Hersteller Zero gilt ebenfalls als Vorreiter in Sachen Elektromobilität auf zwei Rädern. Zero konstruiert schon seit 2006 Elektromotorräder und bietet derzeit die größte Auswahl an Modellen. Die E-Motoren der Motorräder sind eine Eigenentwicklung. Mit der DSR/X wollen die Amerikaner ebenfalls reiselustige Biker auf die saubere Seite der Zweiradwelt locken.
Sporttourer und Tourer unter 15.000 Euro
Hier eine kleine Auswahl von Sporttourern und Tourern, die gebraucht unter 15.000 Euro erhältlich sind:
- BMW R 1250 RS
- BMW R 1250 RT
- BMW S 1000 XR
- Ducati Multistrada 1260 S
- Honda NT1100
- Kawasaki Ninja 1000SX
- Kawasaki Versys 1000 SE
- KTM 1290 Super Duke GT
Fazit
Die Vielfalt an Motorrädern unter 10.000 Euro ist beeindruckend. Ob Naked Bikes, Reiseenduros oder Elektromotorräder, es gibt für jeden Geschmack und Bedarf das passende Modell. Wichtig ist, die eigenen Prioritäten zu kennen und die verschiedenen Angebote sorgfältig zu vergleichen, um die beste Wahl zu treffen.
Tabelle: Vergleich ausgewählter Motorräder unter 10.000 Euro
| Modell | Leistung | Preis (ca.) | Kategorie |
|---|---|---|---|
| Kawasaki Z 900 | 124 PS | 9.845 Euro | Naked Bike |
| Honda CB 1000 Hornet | 152 PS | 9.900 Euro | Naked Bike |
| BMW F 900 R | 105 PS | 9.400 Euro | Naked Bike |
| KTM 790 Duke | 105 PS | 9.199 Euro | Naked Bike |
| Suzuki SV 650 | 73 PS | 7.100 Euro | Naked Bike |
| Yamaha Tenere 700 | 73 PS | ca. 10.000 Euro | Reiseenduro |
| QJMotor SRK 700 | 73 PS | 6.999 Euro | Naked Bike |
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