Die besten Mountainbike-Magazine im Test

Die Mountainbikezeitschriften Bike, Freeride, EMTB und Mountain BIKE adressieren abenteuerlustige Menschen, die nach einem Adrenalinkick suchen, sowie gemütliche Biker, die gerne fernab der Straße unterwegs sind.

Sie sind Naturliebhaber, aktiv und bereit, für ihr Hobby Geld in die Hand zu nehmen.

Zielgruppen der MTB Magazine

Zu der Leserschaft der Fahrradzeitschrift Bike - Europas Nr. 1 zählen laut Verlag zu 91% Männer mit einem Durchschnittsalter von 43 Jahren. Darunter befinden sich junge und junggebliebene Trail- und Genussbiker aus Stadt und Land, die gerne im freien Gelände unterwegs sind.

Das MountainBIKE Magazin wird von Einsteigern und Profis gelesen. Die MountainBIKE-Leser sind über 80% männlich, über die Hälfte von ihnen sind zwischen 14 und 39 Jahren, 35% sind zwischen 40 und 59 Jahren alt.

Das Freeride Mountainbike Magazin mit dem Untertitel "Das Gravity-Magazin" adressiert Gravitybiker, die auf technisch anspruchsvollen Trails Downhill fahren.

Die Zeitschrift EMTB - Das Magazin für E-Mountainbiker spricht Menschen an, die gerne mit einem E-Mountainbike, also mit Unterstützung durch einen Elektromotor, unterwegs sind.

Das World of MTB Magazin wurde bis 2012 unter dem Namen World of Mountainbiking vertrieben und richtet sich an Mountainbiker als auch aktive E-Mountainbiker, die mit unterschiedlichen Bike-Arten unterwegs sind.

Themenvielfalt in Mountainbike-Zeitschriften

Mit den Magazinen Bike, Freeride, World of MTB, EMTB und Mountain-BIKE erhalten Menschen die gerne in Wäldern und Gebirgen Fahrrad fahren herausfordernde Touren, Hintergründe und Tipps für sämtliche Aspekte des Mountainbike Sports.

Die Redakteure testen diverse Mountainbike-Typen, darunter Trailbikes, All Mountain, Enduro und Marathon-Fully, von günstig bis hochpreisig, mit und ohne Elektromotor.

Die Zubehör-Tests umfassen MTB-Bekleidung wie Regenjacken, Helme und Hosen, aber auch Ausrüstung und Komponenten, darunter Standpumpen, Leuchten und Pedalen.

Aktive Mountainbiker wollen nicht nur über aktuelle Bikes und ihre Leistung informiert werden, sondern auch neue Regionen erkunden - im Salzburger Land, in der Schwäbischen Alb, im Lappland oder in den Dolomiten.

So sind Revier Guides mit Angaben zur Schwierigkeit, Fahrzeit und Streckenlänge ein fester Bestandteil der Zeitschriften Mountain BIKE, Freeride und Co. Neben Reiseberichten trifft man auf praxisnahe Tipps rund um Fahrtechnik, Fitness und Ergonomie.

Hinzu kommen spannende Interviews und Reportagen, in denen Fahrradhersteller besucht werden oder Abenteuer im Grünen mit viel Bildmaterial eingefangen werden.

E-Mountainbike Test 2025

Die E-MTB-Welt steht vor krassen Veränderungen mit neuen Playern, neuen Technologien und Trends. Für den größten Vergleichstest unserer Geschichte haben wir 30 heiße E-Mountainbikes getestet, liefern Nerd-Daten, Entwicklungsempfehlungen für die Hersteller und klare Erkenntnisse. In diesem E-Mountainbike Test liefern wir euch alle Antworten und sagen euch, warum immer mehr Leistung nicht gleich besser ist - und welche Bikes 2025 wirklich liefern.

Wir bringen Licht in den Spec-Dschungel, entlarven Marketing-Märchen und liefern Analysen & Daten aus der Praxis, wie ihr sie sonst nirgends bekommt. Plus: Klare Handlungsempfehlungen für die Entwicklungsabteilungen der Hersteller.

Beim ersten Blick auf das Testfeld in unserem E-Mountainbike Test 2025 könnte man sich fragen, ob diese E-MTBs überhaupt vergleichbar sind. Preispunkte, Motor- und Akkukonzepte und Rahmenmaterialien sind je nach Modell sehr verschieden - keine Frage: Die Bandbreite in diesem Testfeld ist größer denn je.

Doch genau das ist wichtig, um die beste Kaufberatung und Marktübersicht zu liefern. Wie viel Bike bekommt man für sein Geld? Ist teurer automatisch besser? Kommen die beeindruckenden Leistungsdaten auf dem Trail an? Oder können die aktuellen Angaben nur blenden? Wie gut lassen sich Motor-Leistungsdaten überhaupt vergleichen und was ist auf dem Trail tatsächlich spürbar? Was macht das Gewicht am E-MTB aus?

Und so kommt es, dass von manchen Bike-Marken gleich mehrere Modelle oder sogar Modellvarianten im E-Mountainbike Test 2025 vertreten sind, um genau diese Erkenntnisse zu liefern: Wie groß ist der Unterschied zwischen dem AMFLOW PL Carbon für 6.449 € und dem AMFLOW PL Carbon Pro für 9.999 €? Spürt man den Unterschied zwischen Alu und Carbon beim Orbea WILD? Und welches der Transition-Regulator-Modelle mit Bosch CX- oder SX-Motor macht für wen Sinn?

Hinweis: Zum Testzeitpunkt war das kostenlose Update für den Bosch Performance Line CX Gen5 noch nicht verfügbar. Alle getesteten Bosch CX-Motoren laufen daher mit 85 Nm Drehmoment und 600 Watt Spitzenleistung.

Ganz egal, ob Tour-de-France-Renner oder Worldcup E-MTB. Das ist zwar faszinierend und begehrenswert, geht aber an dem vorbei, was der Großteil der Rider benötigt.

Seit unserem ersten großen E-MOUNTAINBIKE Test im Jahr 2014 haben wir die Kriterien unseres Vergleichstests so gestaltet, dass sie vor allem die Bedürfnisse des Markts widerspiegeln - sprich euch. Dabei zeichnet sich jedes Jahr ein klares Bild: Es geht nicht um ultimative Leistungswerte und Eckdaten, sondern um den besten Allrounder, der es schafft, eine Bandbreite an Einsatzzwecken abzudecken und dabei verlässlich abzuliefern.

Das beste E-Mountainbike des Jahres 2025 muss mehr können, als nur in einem Bereich glänzen: Es vereint vermeintliche Gegensätze in sich und funktioniert für Einsteiger und Experten gleichermaßen, bei jeglicher Art von Terrain und Fahrstil.

Es ist das ausgewogenste Bike im gesamten Testfeld und bietet eine unschlagbare Kombination aus Allround-Performance, Alltagstauglichkeit, Usability, smarten Features und jede Menge Vertrauen.

Eine bessere Location für Testing und Benchmarking der 30 E-MTBs hätten wir nicht wählen können. Zwischen flowigen Singletrails, ruppigen Endurotracks und vor allem den speziell angelegten technischen Uphill-Passagen der Outdoor-Region Finale haben wir Abertausende Trail-Kilometer gesammelt - ganz zu schweigen von unseren Reichhöhenfahrten.

Den Segen des MTB-Papsts und des Bürgermeisters hatten wir übrigens auch: Enrico Guala, auch bekannt als Enduro-Papst, unterstützte uns während des Testings für den E-Mountainbike Test 2025 genauso wie Martino und Nicolò vom Agriturismo Rose di Pietra.

Gesagt, getan. Für alle, die mit ihren E-MTBs die Trails hinaufsurfen wollen, sind die zahlreichen Uphill-Trails in der Region eine echte Chance, ihre Fahrtechnik zu verbessern.

Die Fahrtechnik muss man sich erstmal aneignen, da es in Sachen Timing und Skills ganz anders ist als bergabfahren.

Anspruchsvolle Uphill-Trails wie in Finale Ligure sind in den meisten Bike-Regionen noch die Ausnahme, werden aber in Zukunft immer häufiger - und wir wünschen uns ganz klar mehr davon.

Der E-MTB-Markt ist voll mit Bikes, die sich nach einem kurzen Blick aufs Spec-Sheet direkt in den Warenkorb klicken lassen. Stärkster Motor, leichtestes Gesamtgewicht, größter Federweg - her damit! Aber Moment: Hört auf, einzelne Parameter zu vergleichen. Es geht nicht um den besten Wert, sondern ums beste Gesamtpaket. Und: Dein perfektes Bike ist nicht automatisch auch meins.

Checkliste für den E-MTB-Kauf

Was zählt, sind eure Ansprüche, euer Nutzungsverhalten und eure Prioritäten. Entscheidungen, die ihr vor eurem Kauf treffen müsst, müssen klar überlegt sein. Was will ich und - noch wichtiger - was brauche ich überhaupt? Hier kommt unsere Checkliste mit den 5 wichtigsten Fragen, die ihr euch vor dem E-MTB-Kauf stellen solltet.

  1. Was willst du mit deinem E-Mountainbike machen? Fährst du Feierabendrunden auf dem Hausberg, liebst epische Tagestouren oder ballerst jedes Wochenende durch den Bikepark? Je klarer dein Einsatzbereich, desto besser kannst du das passende Bike wählen.
  2. Welches E-Bike-Motor-Konzept passt am besten zu dir? Full-Power-Shuttle-Feeling oder sanfter Rückenwind? Willst du maximale Unterstützung bergauf oder eher ein sportlich-natürliches Fahrgefühl?
  3. Wie viel Akkukapazität brauchst du wirklich? Nicht die Wattstunden zählen, sondern wie du fährst: Unterstützungsmodus + Einsatzgebiet + Fahrergewicht + Fahrtdauer = realer Akkubedarf. Dabei muss die Lösung nicht immer heißen: mehr Akku.
  4. Wie wichtig ist ein entnehmbarer Akku für dich? Wenn du dein Bike immer - auch im Urlaub - an der Steckdose im Keller oder der Garage laden kannst, ist ein fest verbauter Akku praktischer, denn so sparst du dir Gewicht.
  5. Welche Fahreigenschaften erwartest du von deinem Bike? Sicherheit ist ein großes Thema - und da spielt das Handling eine entscheidende Rolle! Agil oder laufruhig? Verspielt oder spurtreu? Manche Bikes sind ad hoc intuitiv zu fahren, andere benötigen Eingewöhnungszeit oder kommen in bestimmten Situationen schnell an ihre Grenzen.
  6. Welche Features brauchst du wirklich am Bike? Multitool im Rahmen? Stauraum für Snacks oder Pumpe? USB-C-Port fürs Smartphone? Integrierte Beleuchtung für den Heimweg nach dem After-Ride-Bier?

Um ein umfangreiches und vollständiges Bild von jedem Bike zu zeichnen, braucht es mehr als nur einen Fahrer-Typ auf dem Rad. Deshalb ist unsere Testcrew so vielfältig wie die Test-Trails in Finale Ligure: jung und alt, leicht und schwer, Rookie und Speed-Junkie, Tech-Nerd und Trail-Akrobat. Denn nur wenn unterschiedliche Perspektiven und Präferenzen aufeinandertreffen, entstehen angeregte Diskussionen, ein Gesamtbild und eine echte Erkenntnis.

Trail-Bike Vergleichstest 2025

Jahr für Jahr testen wir die spannendsten Trail-Bikes auf dem Markt und es gibt weiterhin wichtige Entwicklungen.

Erstmals hat sich das Testfeld in zwei Lager gespalten und gezeigt, wie unterschiedlich Hersteller moderne Trail-Bikes interpretieren. Gelegentliche Bikepark-Besuche oder Rides in anspruchsvollen Gebieten verleiten viele dazu, auf überdimensionierte Bikes zu setzen.

Und das, obwohl der Großteil der Runde eigentlich auch mit weniger potenten Bikes kein Problem ist, sogar mehr Spaß macht und den Uphill erleichtert. Denn die modernen Geometrien, ausgefeilten Fahrwerke und robusten Komponenten von aktuellen Trail-Bikes bieten Reserven, die für die meisten von uns völlig ausreichend sind.

Dank der technologischen Fortschritte sind Trail-Bikes für wilde Trails, größere Sprünge und hohe Geschwindigkeiten bestens gerüstet - ohne dabei an Stabilität und Sicherheit einzubüßen.

Und selbst unter hoher Belastung zeigen sich Rahmen und Komponenten zuverlässig und robust. Und das Beste: Trotz der verbesserten Abfahrts-Performance sind die Räder weiterhin super effizient im Uphill.

Während in den vergangenen Jahren vereinzelte Ausreißer - wie das Orbea Occam LT oder Specialized Stumpjumper EVO - unsere Trail-Bike-Vergleichstests aufgemischt und mit deutlich höherer Potenz bestochen haben, gibt es in diesem Vergleichstest um das beste Trail-Bike 2025 gleich eine ganze Handvoll solcher Kandidaten.

Damit teilt sich das diesjährige Testfeld in zwei Klassen auf und zeigt deutlich, wie sich die Entwicklung von modernen Trail-Bikes unterscheidet und welche Ansätze die Hersteller wählen. Das Spannendste daran: Die Uphill-Performance ist davon nicht beeinflusst!

So entpuppen sich viele der Bikes als echte Ballermaschinen, die nur so vor Potenz strotzen und selbst auf roughen Bikepark-Strecken mit einigen aktuellen Enduro-Bikes mithalten können, während andere Trail-Bikes eine gemäßigte - aber auf keinen Fall schlechtere - Gangart an den Tag legen.

Letztere überzeugen hingegen mit einem ausgewogeneren Charakter und motivieren zu langen Touren und verspielten Flowtrail-Abenteuern. Durch ihr flinkes, agiles Handling bestechen sie zudem mit hohem Spaßpotenzial.

Doch welches Bike ist nun das beste Trail-Bike 2025?

Die Zeiten, in denen ihr eure Kaufentscheidungen strikt nach wirren Unterkategorien wie All-Mountain, Super-Enduro oder Touren-Fully treffen solltet, sind lang vorbei. Heutzutage zählen nicht mehr die Labels der Bikes, sondern die individuellen Bedürfnisse von euch.

Wie gut passt ein bestimmtes Bike zu eurem Fahrstil und euren bevorzugten Trails? Welche Ansprüche habt ihr an euer nächstes Bike und auf welche Kriterien legt ihr den größten Wert?

Wenn ihr diese Fragen für euch beantworten könnt, werdet ihr ein Trail-Bike finden, was perfekt zu euren Anforderungen passt und euch die beste Zeit beschert.

Aber Vorsicht, auf dem Papier ähneln sich viele Bikes: gleicher Federweg, ähnliche Geometrie, identische Laufradgrößen. Doch auf dem Trail zeigt sich schnell, wie groß die Unterschiede wirklich sind.

Mal sorgt ein vermeintlich zahmes Bike für überraschend viel Potenz, während ein anderes mit mehr Federweg unerwartet an seine Grenzen stößt. Und auch im Uphill zeigt sich: Weniger Federweg ist nicht immer besser. Denn ob ein Fahrwerk effizient ist, liegt nicht an der Menge seines Federwegs.

Und ob ein Bike spritzig den Trail hoch fliegt, hängt nicht allein von seinem niedrigen Gewicht ab. Auch dieser Vergleichstest hat wieder deutlich gezeigt: Es kommt nicht nur auf die Eckdaten an, sondern darauf, wie das Gesamtpaket auf dem Trail harmoniert.

In unserem Testfeld mischen neben den spannendsten Trail-Bikes auch drei E-Mountainbikes mit modernster Motor- und Akku-Technologie kräftig mit.

Welche Bikes und Technologien euch wirklich interessieren und was wirklich spannend ist, wisst ihr am besten selbst. Genau deshalb sind die Informationen , die wir durch unsere jährliche Leserumfrage mit über 16.000 Teilnehmern von euch bekommen, ausschlaggebend für die Entscheidung, welche Bikes wir unseren Testings aufnehmen - so auch in diesem Vergleichstest.

Mehr als 7.000 € Preisunterschied zwischen dem günstigsten und teuersten Bike: Das klingt erst einmal unverhältnismäßig und nach einem unfairen Wettbewerb zwischen den Testkandidaten. Doch wir haben festgestellt: Es gibt kaum Unterschiede bei der Ausstattung und auch auf dem Trail sind die Bikes sich verblüffend ähnlich.

Muss es also immer das Teuerste sein? Und rechtfertigt sich so ein Preisunterschied?

Auch beim Gewicht gibt es krasse Diskrepanzen: Bis zu 6,2 kg trennen die leichtesten von den schwersten Bikes - vor allem durch die Integration der E-MTBs in unserem Test. Aber auch zwischen den analogen Kontrahenten gibt es eine Gewichtsdifferenz von bis zu 2,7 kg. Die Realität zeigt: Schwerere Bikes sind nicht automatisch langsamer im Uphill oder weniger agil auf engem Gelände.

Aber auch in Sachen Federweg unterscheiden sich die Bikes signifikant und decken eine Spannweite von 120 mm bis 160 mm Federweg am Heck ab. Klingt, als wäre die Sache klar: Mehr Federweg, mehr Downhill-Performance, oder?

Doch ganz so einfach ist es auch hier nicht. Denn Geometrie, Kinematik und Gesamtkonzept spielen eine mindestens genauso große Rolle. Also, welches Bike hat im Downhill wohl wirklich am besten abgeschnitten?

Zur besseren Übersicht haben wir euch hier alle 16 Bikes aus dem Vergleichstest um das beste Trail-Bike 2025 aufgelistet und die wichtigsten Daten zusammengefasst.

Ganz oben in der Liste steht das neue Atherton S.150. Mit dem neuen S.150 bringen die Atherton-Entwickler ein Aluminium-Trail-Bike auf den Markt, das - auch dank seines DW-Link-Hinterbaus - der perfekte Allrounder sein soll. Doch wie schlägt es sich auf dem Trail?

Bereits 2021 holte sich das Canyon Spectral den Testsieg in unserem Vergleichstest und steht jetzt mit spannenden Updates wieder am Start: Dazu zählen ein verringerter Federweg von 150/140 mm, 29er-Setup und serienmäßiger K.I.S.-Lenkungsstabilisator. Doch reicht das, um die Konkurrenz erneut in den Schatten zu stellen?

Das Canyon Spectral:ONfly hat den 50 Nm starken TQ-HPR50-Motor und den 360-Wh-Akku geschickt in das schlanke Rahmendesign integriert und schmuggelt sich so als E-MTB ins Testfeld. Doch wie behauptet sich das 18,6 kg leichte E-MTB der Koblenzer auf dem Trail und kann es sein analoges Pendant abhängen?

Das Orbea Rise LT konnte in der vergangenen Saison bereits bei unserem Schwestermagazin E-MOUNTAINBIKE einen Vergleichstest für sich entscheiden und ist nicht nur dank des praktischen MyO-Konfigurators ein sehr beliebtes Bike in der ENDURO Redaktion, sondern bringt auch die meiste Motor-Power mit.

Mit 160 mm Federweg vorne und hinten bringt es den meisten Federweg im Testfeld mit. Den Rückenwind liefern ein 55 Nm starker Bosch SX-Motor und ein 400-Wh-Akku.

Die kalifornische Brand Ibis ist unter Kennern schon lange als Marke für Bikes bekannt, mit denen man es bergab ordentlich krachen lassen kann. Ihr Enduro-Bolide - das IBIS HD6 - hat erst vor Kurzem unseren großen Vergleichstest um das beste Enduro-Bike gewonnen. Jetzt geht die neueste Version des Ibis Ripmo ins Rennen und präsentiert sich mit klareren Linien und einem noch cleaneren Look.

Das Santa Cruz Bronson soll die mit 27,5″-Hinterrad ausgestattete Spaßmaschine im Line-up der Kalifornier sein und euch ein dickes Grinsen ins Gesicht zaubern - egal auf welchem Trail ihr unterwegs seid. Auch das Santa Cruz Hightower wurde für die neueste Generation gründlich überarbeitet und bietet - wie das Bronson - jetzt mit 160/150 mm (v/h) mehr Federweg sowie eine abfahrtslastigere Geometrie. Es rollt aber weiterhin auf 29”-Laufrädern an Front und Heck.

Als High-Pivot-Pionier schickt Norco ihr kurzhubiges Trail-Bike Optic in den Test. Das Pivot Switchblade setzt hingegen als vielseitiges Allround-Trail-Bike den klassischen Pivot-Look fort und baut weiterhin auf den bewährten DW-Link-Hinterbau und aufrecht stehendem Dämpfer.

Mit dem Jibb V2 präsentieren sie bereits die - wer hätt’s gedacht - zweite Generation ihres Trail-Bikes. Gleich geblieben ist hingegen die Philosophie, auch die Neuauflage, das RAAW Jibb V2, robust und simpel zu gestalten und den vollen Fokus auf Trail-Performance und lange Haltbarkeit zu legen.

Rocky Mountain, die Traditionsmarke aus Vancouver, hat mit ihren Bikes in der Vergangenheit mehrfach bewiesen, dass sie echte Trail-Raketen bauen können. Doch wie schlägt sich die Neuauflage des Rocky Mountain Instinct mit seinem praktischen RIDE-4-System auf dem Trail?

Mit seinem cleanen, unscheinbaren Look und ordentlich Abfahrtspotenzial passt das neue Transition Sentinel nicht nur optisch perfekt ins bestehende Portfolio der Firma aus Bellingham, sondern auch als Kandidat in unserem Vergleichstest.

Als Außenseiter startet das Trek Top Fuel in den Vergleichstest, das mit dem geringsten Federweg im Testfeld eher wie ein aufgemotztes XC-Bike als ein waschechtes Trail-Bike wirkt.

Zuletzt darf natürlich der amtierende Champion, das YT JEFFSY, nicht fehlen. Denn es hat im letzten Jahr nicht nur den großen Vergleichstest gewonnen, sondern den begehrten Kauftipp direkt mit abgeräumt, was noch kein Bike vor ihm geschafft hat. Diesen Titel zu verteidigen, steht dem JEFFSY natürlich zu.

Viele Bikes wie das Orbea Occam, das Trek Fuel EX oder das YETI SB140 haben seit unserem letzten Vergleichstest kein Update bekommen und konnten sich bereits damals nicht gegen den Gewinner durchsetzen. Deshalb sind sie dieses Jahr nicht erneut angetreten und dennoch lassen sich mit genauem Lesen und Abgleich der Tests der jeweiligen Bikes aus dem vergangenen Jahr spannende Rückschlüsse ziehen.

Was macht ein richtig gutes Trail-Bike aus?

Die Antwort ist so vielseitig wie der perfekte Trail selbst! Ein gutes Trail-Bike muss heute weit mehr können als nur irgendwo zwischen Cross-Country und Enduro zu liegen.

Bergauf sollte es leichtfüßig klettern, ohne dass jeder Höhenmeter zur Qual wird. Hohe Antriebsneutralität und effiziente Kraftübertragung sind hier der Schlüssel - schließlich will niemand unnötige Energie verpuffen lassen. Zudem sollte ein gelungenes Trail-Bike sowohl im Climb als auch auf der Ebene eine komfortable Sitzposition bieten, um auch auf langen Touren ein guter Begleiter zu sein.

Die wahre Magie zeigt sich dann aber bergab: Moderne Trail-Bikes haben so viel Laufruhe und Reserven, dass sie mittlerweile als kleine Enduros durchgehen und ihnen dicht an deren Fersen kleben. Kombiniert wird das Ganze mit einer verspielten Geometrie, die für maximale Trail-Action sorgt.

Ein gutes Trail-Bike geht also keinen Kompromiss ein, sondern kombiniert scheinbare Gegensätze miteinander.

Neben schnellen und super gepflegten Flowtrails, die mit Sprüngen und Anliegern geschmückt sind, finden sich auch technische Singletrails und knackige Downhill-Strecken im Park und bieten super Abwechslung. Zudem lassen sich durch den Aufbau des Parks unzählige Trails miteinander kombinieren, denn sie kommen immer wieder an gemeinsamen Stellen zusammen. Perfekt, um mehrfach pro Runde den Trail zu wechseln.

Unsere Testkriterien: Entscheidend hierfür sind nicht nur die passende Ausstattung, sondern auch der Charakter des Bikes. Um diesen hervorzuheben und euch die bestmögliche Kaufberatung zu bieten, setzen wir nicht auf ein starres Punktebewertungssystem, sondern betrachten das Bike als Ganzes. Bei der Wahl der Komponenten ist nicht das große oder kleine Preisschild relevant, sondern wie sie auf dem Trail performen, ob sie zum Charakter und Einsatzgebiet des Bikes passen und wie sie miteinander harmonieren.

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