Beta Motorrad Erfahrungen: Ein umfassender Testbericht

Offen und ehrlich: Die 1000PS Crew testet alle neuen Motorräder und Roller, egal ob auf Asphalt, Schotter oder der Rennstrecke. Wir berichten über unsere Erfahrungen, Erlebnisse und Bewertungen in Form von Testberichten. Zu den Berichten findet ihr auch eine Galerie, in der euch eine Abwechslung zwischen Actionbildern und Detailaufnahmen eurer Lieblingsmotorräder erwartet. Kurze Zeit nach dem geschriebenen Text veröffentlichen wir auf YouTube unsere Motorrad Testvideos, die in den Testberichten verlinkt werden.

Beta Enduro Modelle X Pro 2025 im Test

Ralf Scheidhauer war bei der Präsentation der 2025 Beta Enduro Modelle X Pro! Die Veranstaltung fand in Niederösterreich, mitten in einem spektakulären Alpenkurs statt. Hier hatten wir die Möglichkeit, die neuen Beta Modelle X Pro 120 bis zur 480 Viertakt ausgiebig zu testen.

Neuerungen und Verbesserungen der 2025er Modelle

Die 2025er Modelle haben zahlreiche Änderungen am Fahrwerk erhalten. Die Gabel wurde von ZF neu entwickelt und ist nun auf einer Seite mit einer Feder und auf der anderen Seite mit Druck- und Zugstufe ausgestattet. Eine der auffälligsten Änderungen ist die neue Lenkeraufnahme mit Vibrationsdämpfern. Diese dämpfen harte Schläge, sodass sie nicht direkt an den Lenker und die Hände weitergegeben werden, was beim Fahren deutlich spürbar ist. Das Bremssystem wurde ebenfalls verbessert. Die neuen, größeren Bremssättel bieten eine bessere Dosierbarkeit und mehr Reserven, was besonders im anspruchsvollen Gelände von Vorteil ist. Ein weiteres Highlight der neuen Modelle ist die um 20 Millimeter reduzierte Sitzhöhe.

Modellübersicht und Fahreindrücke

  • Beta X Pro 125: Ein leichtes, agiles Motorrad mit erstaunlicher Performance für eine 125er.
  • Beta X Pro 200: Bietet ein besseres Drehmoment und lässt sich sehr gut fahren.
  • Beta X Pro 250 (Zweitakter): Mein persönlicher Favorit bei den Zweitaktern.
  • Beta X Pro 300 (Zweitakter): Das stärkste Zweitakt-Modell und bietet in jeder Lage genug Leistung.
  • Beta X Pro 350: Ein Allrounder, der in jeder Lebenslage Spaß macht.
  • Beta X Pro 390: Vereint die Kraft der größeren Modelle mit der Handlichkeit der 350er.
  • Beta X Pro 480: Das kräftigste Modell und erfordert einen erfahrenen Fahrer.

Nach einem langen Testtag mit allen neuen Modellen der Beta X Pro-Serie kann ich sagen, dass Beta für 2025 einige beeindruckende Motorräder auf den Markt gebracht hat. Die Kombination aus tieferer Sitzhöhe, neuen Fahrwerkskomponenten und verbesserten Bremssystemen macht die X Pro-Modelle zu einer ausgezeichneten Wahl für Enduro-Enthusiasten.

Über Ralf Scheidhauer

Ralf Scheidhauer ist ein erfahrener Trainer für Enduro und Extreme Enduro aus dem Erzgebirge. Ralf lebt in Drehbach im Erzgebirge, einer Region, die sich für das Endurofahren enorm begeistert. Er kann auf eine beeindruckende Liste sportlicher Erfolge zurückblicken: Der Gewinn des Deutschen Enduropokals, der Titel des Deutschen Meisters, der Vizemeistertitel bei der Europameisterschaft und ein starker vierter Platz bei den Six Days. Ralf Scheidhauer hat sich nicht nur als erfolgreicher Rennfahrer etabliert, sondern ist auch als Trainer gefragt. Sein umfangreiches Wissen und seine Erfahrung im Enduro-Bereich machen ihn zu einem geschätzten Experten, der sein Know-how an Nachwuchsfahrer weitergibt.

Erfahrungen mit der Beta RR 350 Racing (2020)

Mit dem Jahr 2020 hatte ich die Ehre und auch das Glück Erfahrungen mit einer BETA RR 350 Racing sammeln zu können. Hier nochmal ein großes Dankeschön an Beta (Frank Schröder) und Hard-Enduro-Shop für die Möglichkeit und auch Unterstützung. Da das Jahr 2020 leider nicht so gelaufen ist wie geplant und sehr viele (eigentlich alle) meiner geplanten Rennen abgesagt wurden, konnte ich die Beta nicht so testen/vertreten wie ich es gerne gemacht hätte. Schade, hätte mich wirklich gefreut und somit ist das Jahr nun vorbei und ich würde trotzdem gerne meine Erfahrungen mit euch teilen.

Da ich von Beginn an KTM und kurz mal Husqvarna gefahren bin, war alles Neuland für mich und somit ging ich mit "fresh eyes" an die Sache. Die Entscheidung fiel auf eine 350RR Racing, da ich unbedingt das Kayaba Fahrwerk haben wollte.

Erste Eindrücke und Modifikationen

Als erstes habe ich mir mal die blaue Abdeckung am Tank zu Herzen genommen. Mag optisch gut ausschauen, aber für mich nicht praktisch da ich den Tankinhalt nicht gut sehe und gleich mal zu viel eingefüllt habe. Abdeckung entfernt und Mapping Schalter inklusive Stundenzähler am Rahmen angebracht - Finde ich optisch eine nette Lösung. Das Tachokabel habe ich auch gleich entfernt da es für mich eine Fehlerquelle darstellt. Der Tacho blieb aber drauf damit ich eventuelle Fehlermeldungen erkennen kann.

Bei einer meiner ersten Ausfahrten musste ich gleich mal die erste Erfahrung bezüglich Verbesserungspotential machen. Der Stecker am Tank für die Einspritzpumpe schaut nach unten. Auf Grund einiger Landungen hat sich dieser gelockert und gleich mal alles zum Stillstand gebracht. Nach etwas Recherche „Fehler“ gefunden und behoben. Ist mir aber nur einmal passiert. Weiters habe ich den Lenkeinschlag angepasst. Also Schraube am Rahmen weiter nach innen geschraubt (=Mutter entfernt), da ich gerne etwas mehr Einschlag habe.

Entdeckungen und Verbesserungen

Jedoch habe ich im Zuge der oben genannten Macken die Beta etwas genauer betrachtet und auch gleich ein paar gute Dinge/Lösungen von Beta entdeckt.

  • Luftfilter: Die Lösung gleich wie bei den Kollegen. Wunderschön einfach und praktisch. Wechsel geht rasch und ohne Probleme! Anmerkung: Weitere Pluspunkt das der Ansaugtrakt etwas weiter oben im Luftfilterkasten sitzt.
  • Bremsbeläge: Musste die Beläge „leider“ erst nach ca. 30h hinten tauschen. Dabei lernte ich zum ersten Mal das System von Beta kennen. Die Lösung mit Schraube und der Kontermutter ist zwar nicht die schnellste, aber ich finde die beste Lösung. Kein Splint verlieren, suchen oder sonstiges.
  • Motorschutz: Ah ja, da wurde bereits im Werk ein Motorschutz verbaut.
  • Schmierung: zwei getrennte Schmierungen? Das war mir neu, aber nicht unbekannt. Über das Jahr betrachtet habe ich es lieben gelernt.

Erfahrungen während des Betriebs

Motor: Bezüglich meiner Wahl auf die 350er muss ich noch erwähnen, dass ich im Zuge eines Testtages alle 4t Motorisierungen bis auf 480 testen konnte. Mir persönlich gefiel der 350er Motor auf Grund seiner Vielfalt am besten. Mit der aktuellen Übersetzung von 13-48/50 habe ich im unteren Bereich genug Drehmoment und durch den linearen Übergang zieht es einem nicht gleich die Ärmel lang. Der Motor kommt mir harmonischer im Leistungsverlauf vor als die von mir zuvor gefahrenen Modelle. Die Motorbremse ist spürbar weniger, welche man vielleicht beim Bergab fahren vermissen könnte, jedoch bei anderen Situationen ergeben sich neue Vorteile.

Fahrwerk: Das Fahrwerk hat mich am meisten überrascht - Kayaba sei Dank! Ich war es von meinen vorigen Modellen gewohnt, dass es mal gleich zum Fahrwerk Tuner geschickt wird, härtere Federn rein müssen und die Gabel getauscht wird. Ich bin einfach kein Fan vom open Cartridge System und etwas pingelig, wenn es um die Einstellung vom Fahrwerk geht. Die Gabel spricht gut über Wurzeln oder Steinkanten an und hat wiederrum genug Durchschlagsreserve für die ein oder andere Landung im flachen Gelände. Für mich persönlich könnte sie etwas höher arbeiten - Mehr Federvorspannung vielleicht? Der Dämpfer reagiert gut auf Unebenheiten und fängt auch einiges ab. Jedoch sobald man etwas schneller wird (ja schnell ist sehr relativ), wirkt mir der Dämpfer etwas überfordert und ist mir persönlich „zu tief“. Bin mit der Federrate beim Dämpfer eine Nummer höher gegangen, hat geholfen. Im technischen Gelände mag es dem einen oder anderen schon mal zu straff werden. Ich kam gut damit zurecht. Conclusio -> Für den Racing Einsatz wundervoll, mit genug „Schwung“ auch im technisch anspruchsvollen Gelände gut einsetzbar.

Bremsen: Die Vorderbremse habe ich mit einer schwimmend gelagerten Bremse ausgerüstet. Funktioniert einwandfrei und lässt sich gut dosieren. Lediglich stört mich, dass man für die Einstellung vom Spiel nichts unterwegs machen kann, da man dafür einen Schraubendreher und Ringschlüssel braucht. Anfangs wollte ich im Training den Hinterrad Bremshebel mal schnell ein wenig an meine Vorlieben anpassen, jedoch ging dafür gleich mal mehr Zeit drauf.

Beta RR 125 LC: Einsteigerfreundliche Enduro

Wer Ausschau nach einer 4T 125er Enduro hält, merkt schnell, dass die Auswahlmöglichkeit eher bescheiden ist. Will man dazu noch einen Hersteller, der nicht aus Fernost kommt oder dort zur Gänze fertigen lässt, kommen überhaupt nur 2 Marken in Frage. Einer davon ist der italienische Traditionsbetrieb Beta. Beta fertigt ihre Bikes in Rignano sullArno (Italien) und verbaut Motoren für die RR 125 LC von Motor Minarelli.

Mit ihren 15 PS schöpft das Maximum des A1 Rahmens aus und kommt dazu noch einem relativ niedrigen Gesamtgewicht aus. Im Prospekt wirbt Beta mit einem Trockengewicht von 98kg. 115kg zeigt das Display nachdem wir den Tank randvoll gefüllt haben. Auch wenn die RR 4T kein Wettbewerbs Modell ist wie es ihre gleichnamigen RR Geschwister sind, gibt es da doch mehrere Parallelen. Allen voran die Optik. Auf den ersten Blick ist die RR125LC nur schwer von den Renngeräten zu unterscheiden.

Natürlich haben wir die RR 125 LC in dem Terrain getestet für das sie gebaut wurde. Gerade für Teilzeit Offroader und Beginner kann die LC die richtige Wahl sein. Die Leistung von 15 PS überfordert nicht und reicht für die meisten Auffahrten. Das nur begrenzt einstellbare Fahrwerk zeigt bei gediegener Fahrweise keine Schwächen.

Verfügbar ist die Beta RR 125 LC in zwei Farbvarianten weiß/rot und rot/schwarz. Die Beta ist in ihrer Klasse das Bike mit der sportlichsten Optik. Der Motor wurde quasi Jahrzehnte lang in verschiedenen Modellen erprobt und kann als und kann als unproblematisch eingestuft werden. Bremsen und Fahrwerk kann man als Klassenüblich einstufen und leisten dabei gute Arbeit.

Beta RR 250 Racing im Dauertest

Die Zeit ist schnell vergangen und ich darf euch den zweiten Teil des Dauertests der Beta RR 250 Racing präsentieren. Leider muss ich sagen, dass iaufgrund von Terminen nicht so oft zum Fahren gekommen bin, wie ich wollte. Trotzdem habe ich das Beste daraus gemacht.

Denn das erste große Abenteuer mit der Beta stand bevor: Der zweite Lauf der deutschen Enduro-Meisterschaft in Dahlen. Vorher musste ich natürlich das Bike vorbereiten, aber das war kein großes Hexenwerk. Ich habe einfach neue Reifen aufgezogen. Die standardmäßigen Maxxis-Maxx-Enduro-Reifen fand ich wirklich sehr gut. Sie haben mich durch ihre sehr weichen mittleren Stollen überzeugt, gerade bei feuchteren Bedingungen. Der Geradeauslauf war hervorragend, vor allem, wenn es etwas technischer wurde, hat das für echt guten Antrieb gesorgt. Trotzdem habe ich die Reifen getauscht.

Zusätzlich habe ich beim Vergaser-Setting etwas experimentiert. Mit einer 170er-Hauptdüse, einer 40er-Leerlaufdüse und der originalen Nadel auf der Standard-Position habe ich das beste Ergebnis für mich erzielen können. Danach habe ich dem Bike noch einen frischen Ölwechsel gegönnt und dann ging es schon los mit der Elektrik, denn die Blinker mussten montiert werden. Standardmäßig sind die Blinker nach vorne ausgerichtet. Aber für das klassische Enduro müssen sie ja nach unten zeigen. Also habe ich kurzerhand den Akkuschrauber genommen, ein kleines Loch gebohrt und schon konnte ich die originalen Blinker an der Lampenmaske befestigen.

Die Elektrik des Bikes muss ich noch einmal ansprechen, da die Beta hier doch ein paar kleine Defizite im Vergleich zur Konkurrenz aufweist. Sie funktioniert zwar, das steht außer Frage, aber gerade bei der Verarbeitung und bei den Komponenten merkt man doch, dass Beta vielleicht noch etwas Nachholbedarf hat. Es ist alles etwas wackelig und nicht so benutzerfreundlich. Wenn man Elektriker ist und weiß, wie man die Stecker bedienen muss, ist es sicherlich kein Problem, aber ich habe mich doch ein bisschen schwergetan. Da gibt es auf jeden Fall Potenzial nach oben.

Das Bike hat dort wirklich geglänzt und war super. Es war ein harter Tag, siebeneinhalb Stunden Fahrzeit standen insgesamt auf dem Plan. Nach ungefähr 20 Minuten Fahrzeit ging es dann in die erste Sonderprüfung, den Enduro-Test. Ich bin einfach viel zu aggressiv, viel zu schnell und viel zu unkontrolliert in die erste Sonderprüfung gefahren. Es hat deshalb nicht lange gedauert, bis die Arme dick waren. Da hatte ich in der ersten Runde ziemlich zu kämpfen.

Ich habe dann auch tatsächlich noch ein bisschen am Fahrwerk gedreht, weil mir das noch etwas zu weich war. Gerade bei der Druckstufe an der Gabel. Die habe ich drei Klicks härter gedreht, weil die großen harten Wellen auf der Etappe schon ganz ordentlich waren. Das neue Setup hat mir ein bisschen mehr Sicherheit gegeben. Es war eine anspruchsvolle Veranstaltung. Besonders die Schlammlöcher hatten es in sich, aber es hat richtig viel Spaß gemacht und ich habe gemerkt, dass ich mich mit jeder Minute, die ich auf dem Bike saß, wohler darauf gefühlt habe. Der Zweitakter lässt sich so sanft fahren und auch auf der Etappe zieht er einfach nach vorne. Es ist also überhaupt nicht kompliziert, das Bike zu fahren.

Besonders das Fahrwerk muss ich hier nochmal lobend erwähnen. Ich fahre immer noch standardmäßig das KYB-Fahrwerk und bin erstaunt, wie gut das wirklich aus der Kiste heraus funktioniert. Wer mich kennt, der weiß, dass ich relativ groß und mit meinen 90 bis 92 Kilogramm auch relativ schwer bin. Hätte ich ein Bike gehabt, das mich weniger gut unterstützt hätte, dann wäre die Sache wahrscheinlich wirklich sehr anspruchsvoll gewesen. Auch so hatte ich zu kämpfen, aber ich habe es durchgezogen.

Weitere Aspekte und Meinungen

Hier sind einige zusätzliche Punkte und Meinungen zu Beta Motorrädern:

  • Gewicht: Gewichtsmäßig ist die Beta, gefühlt, echt gut dabei. Fühlte sich beim rumschieben schon mal gut an.
  • Schrauben: Schrauben an der Beta läuft mittlerweile ziemlich gut, durchdachte (wenige) Schraubengrößen, ganz so wies sein soll.
  • Qualität: Ich muss echt sagen, die Qualität bzw. Haptik des ganzen Bikes ist mittlerweile wirklich hochwertig.
  • Fahrwerk: Die Gabel fühlte sich im Stand irgendwie witzig an. Im ersten Drittel recht fluffig und dann steif. Ich war gespannt......
  • Handling: Handling würde ich als sehr spielerisch bezeichnen, jedoch bis in den 5. Gang nicht nervös. Darüber hinaus machts mit dem 2T dann nicht mehr wirklich Spaß. Das können 4T Bikes besser.

Diese vielfältigen Erfahrungen und Meinungen bieten ein umfassendes Bild von Beta Motorrädern und ihren jeweiligen Stärken und Schwächen.

Beta Xtrainer: Details und Besonderheiten

Wenn man sich den von Beta bereitgestellen Ersatzteilkatalog mit Explosionszeichnungen etwas genauer zu Gemüte führt, stellt man schnell fest dass die Fahrwerksingenieure von R16V Suspension, um bei der Xtrainer weiteres Gewicht zu sparen, nur im rechten Standrohr der 43mm Upside Down Gabel eine Feder vorgesehen haben. Vollwangen-Kurbelwellen sind bei hochverdichteten Zweitaktmotoren gerne im Einsatz, da sie das Volumen im Kurbelgehäuse verkleinern und die Sogwirkung des Kolbens unterstützen. So wird das Benzin-Luft-Gemisch besser beschleunigt, sozusagen vorverdichtet und durch die Überströmer in den Zylinder gesaugt.

Wie bei der Kategorie Gewicht schon angemerkt ist die Gabel mit nur einer Gabelfeder sehr gewichtsoptimiert ausgeführt. Den Kickstarter hat die Beta Xtrainer aus Gewichtsgründen auch hergeben müssen. Zum Glück gibt es den Kickstarter, anders als z.B. bei der KTM Freeride 350 oder Freeride 250R, als Kit für ca. Diese stellt drehzahlabhängig immer eine korrekte Ölmenge zur Verfügung die bei einem Verhältnis von ca.

Als einzigen „Schwachpunkt“ kann ich auf den ersten technischen Blick nur die Kupplungsarmatur anführen, die sich geringfügig schwerer betätigen lässt als bei der vergeichs-RR300 und diese ist vergleichsweise schwergängiger als bei z.B. Was aber auf langen Steilhang- oder Singletrailfahrten sich evtl. als Nachteil für die Kupplungshand herausstellen könnte.

Was auf den ersten Blick noch auffällt ist der optische Eindruck im direkten Vergleich zur KTM Freeride. Wo bei der Freeride bis ins Detail auf „Schönheit“ geachtet wird, ist bei der Beta eher eine Zweckmäßigkeit zu erkennen, was jedoch auf die Qualität keinen Einfluss nimmt allerdings evtl. einen interessierten potentiellen „orangen“ Käufer nicht aus der KTM-Familie argumentiert. Leider hat die Xtrainer eine, wenn auch nur geringfügig schwerer zu betätigende Kupplung als die RR300, die ich zum Vergleich hatte. Wobei diese schon schwerer zu betätigen war als bei z.B.

Da die Xtrainer bis auf den Rahmen von der Beta RR300 abstammt dürfte man ohne weiteres auf das Ersatzteilpacket der RR zurückgreifen können.

Diskussionen und Community-Meinungen zur Beta RR Motard 125 R

Hier sind einige Diskussionspunkte und Meinungen aus der Community zur Beta RR Motard 125 R:

  • Batterie: Bei den älteren Modellen soll die Batterie angeblich nicht sehr gut sein und viele würden wohl schnell auf eine Lithium Batterie wechseln, da die Serienmäßige so schlecht sei. Die Betas sind klasse und sicherlich auf hohem Niveau. Die Batterie ist Standard. Wenn die gleiche Batterie wie bei den 2019 Modellen verbaut ist, dann ist die Batterie definitiv schlechter als bei der Konkurrenz!
  • Licht: Oft wurde gesagt das Licht sei so schlecht und man würde nachts nichts sehen, kann mir davon einer berichten der mal nachts bzw wenn es dunkel ist fährt? Die neuen haben gutes, helles LED.
  • Ölverlust: In einem Youtube Video wurde behauptet, dass die Beta z.B beim Wheelie Öl verliert welches dann irgendwie zum Luftfilter und dann durch den Auspuff rauskäme. Stimmt das und wenn ja gibt es da eine Lösung, denn eigentlich sollte das doch nicht so sein, oder? Ja, egal ob Fahrer selber Schuld oder nicht. Dennoch sollte so etwas doch nicht passieren, ist ja bei anderen Motorrädern auch nicht so, oder liege ich da vollkommen falsch? Bei vielen Motoren versagt auch die Schmierung weil kein Öl mehr angesaugt wird.
  • Kosten: Im Normalfall sollte der erste Besuch doch keine 350€ kosten? Ersatzteile sind vergleichsweise fair/günstig kalkuliert. Den Preis halte ich für ein Märchen.
  • Verarbeitung: Ist die Maschine bzw Beta allgemein gut verarbeitet, besonders die Plastikteile? Was soll an den Plastikteilen sein? Absolut auf dem Niveau der Wettbewerber.
  • Langlebigkeit: Und wie sieht es mit der Langlebigkeit aus, also ist sie anfällig oder macht sie geringe bis wenige Probleme? Probleme hatte ich mit ihr bisher keine.

Einige Fahrer loben das weiche Fahrwerk und den guten Sound der Beta RR Motard 125 R. Sie hat unter den 125er 4 Taktern ziemlich den besten original Sound. Man kann die Beta entdrosseln, dann hat sie einen besseren Anzug und läuft etwas schneller als vorher + der Sound wird nochmal lauter. Sonst gibts zu ihr nicht viel zu sagen, halt ein gutes Motorrad. Wie gesagt, hatte ich bisher überhaupt keine Probleme mit ihr und ich kann sie nur weiter empfehlen.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0