Einer der Vorzüge des Gravelbikes ist seine vielseitige Verwendbarkeit. Das bedeutet nicht nur Gelände und Asphalt, sondern auch Sport- und Alltagsnutzung, und so wird der Offroad-Renner von vielen Menschen eingesetzt, die sich auf ein einziges Fahrrad beschränken möchten. Doch manchmal verschwimmen die Grenzen zwischen beidem, und dann wird aus einer längeren Pendelfahrt eine flotte Trainingseinheit. Doch eine Sache fehlt: die passenden Schuhe.
Warum spezielle Fahrradschuhe?
Wer schnell und dynamisch Rad fährt, vertraut nicht auf konventionelle Pedale; selbst moderne Plattformpedale mit rauer Oberfläche kommen bei kräftigen Antritten an ihre Grenzen und verlieren auf die Dauer ihren Grip. Klickpedale sind unerreicht, was die sichere Verbindung von Rad und Fahrer angeht, und an MTB wie Gravelbike ist das Shimano-SPD-Pedal („Shimano Pedalling Dynamics“) praktisch konkurrenzlos. Doch kompatible Treter wirken mit ihren mit klobigen Formen und Klick-, Klett- oder Drehverschlüssen ausgesprochen technisch und wollen nicht so recht zum Alltags-Outfit passen. Außerdem mögen ihre harten Sohlen zwar ideal zum Biken sein, zum Gehen sind aber nicht wirklich geeignet.
Das haben natürlich auch ein paar Firmen in der Fahrradbranche erkannt und sich an Modellen versucht, die diese Lücke füllen sollen; solche Treter sind aber schwer zu finden und dann doch wieder so speziell gestylt, dass sie nicht unbedingt massenkompatibel sind.
Adidas Velosamba: Der Sneaker als Fahrradschuh
Adidas konzipierte den Samba vor über 70 Jahren als Fußballschuh für winterlich harte Böden; später setzte er sich mit seiner weichen Gummisohle beim Hallenfußball durch und wurde zur Streetwear-Ikone mit hohem Wiedererkennungswert. Heute geht er in der unübersehbaren Modellvielfalt der (Adidas-) Sneaker etwas unter; als Velosamba ist er jedoch einzigartig. Wie also wird der Fußball- zum Fahrradschuh?
Die Hürde, die es zu überwinden gilt, ist natürlich die Integration der Schuhplatte in die Sohle, die deshalb etwas stärker ausfallen muss. Das SPD-Cleat sitzt in einer etwa 9 mm tiefen Mulde, damit es beim Gehen nicht auf den Boden aufschlägt; der Schlitten im Inneren der Sohle, auf den die Schuhplatte aufgeschraubt wird, sorgt für zusätzliche Bauhöhe. Optisch ist das beim Adidas Velosamba gut gelungen: Der Fahrradschuh wirkt keineswegs klobig, die Sohle ist nicht auffällig hoch.
Das Gewicht aber schon, was man gleich bemerkt, wenn man ihn aus dem Karton hervorholt. In Größe 44 wiegt der Schuh ein sattes Pfund, rund 50 % mehr als ein konventioneller Sneaker ähnlicher Machart (Adidas Hamburg) - 501 zu 343 Gramm pro Stück, wozu noch einige Gramm für das Cleat kommen. Unser Adidas Hamburg lässt sich nach Lust und Laune knautschen und verdrehen und beweist damit eine sehr flexible Sohle - mit dem Velosamba geht das nicht.
Gehfähigkeit und Tragekomfort
Was bedeutet das für die Gehfähigkeit des Adidas-Radschuhs? Nichts, denn ein halbstündiger Spaziergang auf Asphalt zeigt, dass der Velosamba durchaus zum Laufen zu gebrauchen ist. Im Fersenbereich dämpft die Sohle angenehm, im Bereich des Großzehengrundgelenks ist die Flexibilität der Sohle groß genug, um das gewohnte Abrollen zu erlauben. Dass man Radschuhe trägt, merkt man eigentlich nur durch das typische Knirschen, wenn man auf kleine Steinchen tritt. Als angenehm erweist sich auch die weiche Polsterung seitlich und im Fersenbereich.
Um den Schuh schön fest zu schnüren, müssen die Senkel Loch für Loch strammgezogen werden; typisch für den Samba gibt es oben drei Löcher, mit denen man darüber entscheiden kann, ob der Schuh am Fußgelenk etwas fester oder lockerer sitzt.
Praxistest auf dem Rad
Jetzt aber schnell aufs Rad - eine anderthalbstündige Tour zu einer Veranstaltung steht an, dort zwei Stunden rumstehen und -schlendern und dann wieder zurück. Einsatzbedingungen also, die wie gemacht sind für den Adidas Velosamba, und was soll man sagen: Der Fahrradschuh funktioniert. Die Sohle ist steif genug für harte Antritte, und der Schnürschuh sitzt fest genug am Fuß, um einen runden Tritt mit „Zugphase“ am Pedal zu erlauben. Ein- und Ausklicken sind ein Kinderspiel, zumal keine vorstehenden Profilstollen im Weg sind, wenn der Schuh auf dem Pedal positioniert wird.
Bei eher kühler Witterung ist der Schuh angenehm warm; an heißen Sommertagen könnte sich der Mangel irgendwelcher Belüftungselemente bemerkbar machen. Das Fußbett bietet eine angedeutet Fußgewölbeunterstützung, wie sie typisch für Sneaker ist; die Innensohle ist eingeklebt, könnte aber wahrscheinlich gegen eine ergonomische Sohle ausgetauscht werden. Für einen Radschuh, der nicht für sportliche Höchstleistungen konzipiert ist, geht all dies völlig in Ordnung.
Dabei sieht man den Velosamba auch immer mal auf ambitionierten Gravel-Touren; ein reiner Commuting-Schuh ist er sicher nicht. Wie und wo man mit dem Rad unterwegs ist, ist nicht das Wichtigste - die Frage ist, wie man sich anziehen will.
Apropos Optik: Ein Merkmal von Sneakern ist ja die schnellen Farbwechsel; die hier vorgestellte Variante in Weinrot ist aktuell nicht erhältlich. In Leder wird der Schuh derzeit in Crèmeweiß und Dunkelblau angeboten, als Velosamba Vegan aus Kunststoff in Weiß, Schwarz und Grau - nur im Adidas-Onlineshop bestellbar für jeweils 120 Euro.
Adidas Five Ten Freerider Pro Primeblue: Für Flatpedal-Enthusiasten
Für den sicheren Stand auf dem Enduro-MTB kommt man nicht an guten Fahrradschuhen vorbei. Im Enduro-Bereich gibt es die Möglichkeit, Klickpedale mit Klickschuhen zu fahren. Der Vorteil ist, dass man fest auf den Pedalen steht und damit auch bei größeren Erschütterungen mit dem Fahrrad verbunden bleibt. Eine weitere Möglichkeit sind sogenannte Flatpedals, welche mit haltgebenden Pins versehen sind.
Der Vorteil gegenüber den Klickern ist, dass man etwas schneller von den Pedalen kommt, wenn es nötig ist, den Fuß runterzunehmen. Auch beim Anfahren an kniffligen Stellen haben Flatpedals gegenüber Klickern einen Vorteil. Um aber ähnlich sicher auf den Pedalen zu stehen braucht es einen Schuh, welcher auf den Pins guten Halt findet.
Adidas sendete den Schuh in Größe 40 zu, welche wie immer bei Adidas sehr gut passt. Der Schuh scheint sich auf den ersten Blick an einem Skater-Schuh zu orientieren. Auch die Schnürsenkel sind dazu passend sehr breit. Die Farbe Acid Mint ist ein angenehmes erfrischendes mintgrün und nicht zu grell. Das Obermaterial ist aus Synthetik und fühlt sich an wie ein festes Stoffgewebe, laut Hersteller ist dieser wasserabweisend.
Nimmt man den Schuh hoch, fühlt er sich nicht allzu schwer an, gewogen waren es 315g pro Schuh. Die EVA-Zwischensohle ist mit den Händen beweglich und scheint doch ausreichend fest zu sein. Wie bei einem Skater-Schuh schlüpft es sich sehr einfach mit dem Fuß hinein. Die Schnürsenkel lassen sich gut festbinden, sodass der gesamte Fuß gut umschlossen ist. Eingeschlafen sind die Füße die komplette Testzeit nicht ein Mal. Der Schuh war von Anfang an sehr bequem, auch wenn man den ganzen Tag damit unterwegs ist.
Obwohl die Schuhe schon sehr oft getragen wurden, gab es beim Alpencross allerdings an einem Tag eine kleine Blase an der Ferse, welche jedoch gleich wieder verschwand und ab da auch nicht mehr auftrat. Die Ursache ist bis jetzt nicht klar.
Der Halt mit dem Dotty Profil auf den Flatpedals ist sensationell. Man klebt förmlich an den Pedalen und rutscht kein bisschen umher. Auch zu Fuß kann man - im Gegensatz zu den meisten Klickschuhen - wie in einem normalen Schuh gehen. Bei Regen und auch Spritzwasser von unten ist das Obermaterial recht lange wasserabweisend und die Schuhe trocknen sehr schnell wieder ab. Beim Halt auf den Pedalen macht es kaum einen Unterschied, ob es trocken oder nass ist.
Fährt man durch felsiges Gelände oder springt ab und stößt mal ungeschickt an, schützt der Schuh den Fuß durch die gepolsterten Seiten und die Aufpralldämpfung im Zehenbereich sehr gut. Die etwas dickeren Seiten um den Schaft herum verleiten kleine Steinchen, welche bei den Fußmärschen durch die Alpen zahlreich vorkommen, nicht am Schuh vorbei sondern den Weg hinein zu finden.
Fazit zum Five Ten Freerider Pro Primeblue
Abschließend kann gesagt werden, dass man sich im Gegensatz zu Klickschuhen auf den Flatpedals mit diesen tollen Schuhen deutlich sicherer fühlt, da man schneller auf- und abspringen kann. Durch den hervorragenden Grip der Stealth S1 Sohle klebt man beinahe am Pedal als wäre man eingeklickt. Die adidas Five Ten Freerider Pro Primeblue haben überzeugt.
Adidas The Road: Ein Rennradschuh mit Schnürsenkeln?
Bisher kannte man Adidas in den letzten Jahren ja nur für Fahrradschuhe, die man in normalen Pedalen fahren konnte. Besonders die adidas TERREX Fahrradschuhe haben im MTB-Bereich ihre Fans gewonnen.
Die letzten adidas Rennradschuhe, wie beispielsweise die adidas adistar Road Pro mit Carbonsohle und Ratschenverschluss hergestellt hat, wurden vor mehr als zehn Jahren vorgestellt. Der neue Fahrradschuh von adidas überrascht vor allem mit dem Schnürsystem. Denn gerade bei Rennradschuhen sind Schnürsenkel sehr unüblich, da diese zwei große Nachteile mit sich bringen.
Zum einen lassen sich Schnürsenkel nicht während der Fahrt nachjustieren, was bei allen anderen Systemen, wie Klettverschlüssen, Ratschensystem oder BOA-Verschluss problemlos möglich ist. Zum anderen kann es bei Schnürsenkeln immer vorkommen, daß man damit irgendwo hängenbleibt. Daher gibt es gerade unter den ambitionierteren Rennradfahrern etwas Kopfschütteln, wenn man sich vorstellt, daß jemand aus der Gruppe ruft „Moment, ich muss mal kurz anhalten und meine Schnürsenkel nachziehen“.
Neben dem Schnürsystem fällt auf, daß für die Sohle kein Carbon eingesetzt wird, sondern beim adidas The Road eine Synthetik-Außensohle / Glasfaserverstärkte Nylonsohle zum Einsatz kommt. Aber das ein Rennradschuh auch ohne Carbon gut funktionieren kann, hat ja schon der Nike SuperRep Cycle gezeigt.
Beim Obermaterial setzt adidas auf Primeweave, ein nahtloses Textilobermaterial aus recycelten Materialien, daß wie eine nachhaltigere Variante von Primeknit wirkt, daß wir schon von einigen Laufschuhen kennen.
Für den Test wurde der adidas Rennradschuh in Größe 43 bestellt und musste leider schon beim ersten Hineinschlüpfen feststellen, daß man vorn mit dem Zeh anstößt. Im Sattel, mit fest geschürten Schuhen, war das allerdings kein Problem mehr. Wer jedoch lieber ein wenig Spiel in seinem Fahrradschuh hat, sollte vielleicht etwas großzügiger planen und eine Nummer größer bestellen. Grundsätzlich ist der adidas The Road aber durch das weiche Obermaterial sehr bequem und bietet einen guten Seitenhalt, da das Obermaterial sich kaum stretchen lässt.
Trotz des eingesetzen Synthetikmaterials ist die Sohle absolut stabil und lässt sich weder biegen, noch verwinden.
Der Knackpunkt beim adidas The Road bleibt aber das Verschlussystem, mit dem man sich bisher nicht wirklich anfreunden konnte. Natürlich bieten Schnürsenkel den Vorteil, daß man sie in den verschieden Zonen über dem Fuß unterschiedlich fest fixieren und damit optimal an den Fuß anpassen kann. Aber gerade beim oberen Abschluss, im Übergang zum Knöchel, wo auch die größten Kräfte wirken, habe ich bisher nicht wirklich ein überzeugendes Ergebnis hinbekommen. Denn bei maximalem Zug, drücken die Senkel sich unweigerlich in den Fuß und sind damit nicht wirklich komfortabel.
Aber wenigstens muss man sich keine Gedanken um die herumwirbelnden Schnürsenkelenden machen. Denn dafür hat adidas im unteren Bereich der Schnürung eine Gummilasche angebracht, unter die man die Schnürsenkelschleifen stecken kann.
Fazit zum Adidas The Road
Der adidas The Road ist ein optisch gelungener und sehr bequemer Rennradschuh, der einen guten Halt bietet und tolle bietet tolle Steifigkeitswerte bei der Sohle erreicht. Allerdings ist das Schürsenkel-Verschlussystem absolute Geschmackssache. Für Indoor-Training oder kurze Rides für den Büroweg sehe ich da keine Probleme, aber eine lange Tour oder Wettkämpfe würde ich im adidas The Road nicht fahren.
Allgemeine Tipps zur Auswahl von Fahrradschuhen
Mit richtigen Schuhen macht Radfahren noch mehr Spaß: Man fährt schneller, ermüdet langsamer und die Gelenke werden geschont. Alle Radschuhe haben eine steife Sohle. Sie verteilt die Kraftübertragung auf den gesamten Fuß und entlastet so die Bereiche, die auf dem Pedal aufliegen.
Viele Radschuhe können mit Pedalplatten (auch engl. Cleats genannt) ausgerüstet werden. Zusammen mit entsprechenden Pedalen als Gegenstück fährt man so »eingeklickt«: Schuh und Pedal sind nach dem ersten Eindrücken verbunden. So drückt man beim Pedalieren nicht nur auf das Pedal, sondern zieht es auch hoch. Zudem sitzt der Fuß immer an der optimalen Stelle am Pedal.Zum Lösen der Verbindung wird die Ferse zur Seite gedreht.
Viele Radfahrer fallen mindestens einmal um, weil sie bei den ersten Ausfahrten das Ausklicken beim Anhalten vergessen. Wer das beherrscht, man lernt es mit etwas Übung schnell, möchte wahrscheinlich nicht mehr ohne fahren.
Es gibt mehrere Systeme für die Verbindung von Schuh und Pedal. Weitverbreitet und auch für Radreisen und Pendelstrecken geeignet ist das System SPD (Shimano Pedaling Dynamics). Im Unterschied zu bei Rennradfahrern verbreiteten Systemen erlaubt SPD eine versenkte Integration der Pedalplatte aus Metall in die Sohle. So läuft man mit den Schuhen, ohne dass die Pedalplatten auf dem Boden klackern.
Weitere getestete Modelle und Alternativen
Neben den ausführlich besprochenen Modellen wurden auch andere Fahrradschuhe getestet, darunter:
- Vaude Pavei II STX (wasserdicht)
- Shimano EX 500 (gut für Touren)
- Crankbrothers Mallet Trail Lace (urbaner Look)
- Fizik Terra Ergolace (All-Terrain)
- Five Ten Kestrel BOA (sportlich)
- Chrome Southside Pro 3.0 (für Fahrradboten)
Adidas Five Ten Trailcross Clip-in MTB: Der Hybrid-Schuh für Bike and Hike
Der Adidas Five Ten Trailcross Clip-in MTB-Schuh ist ein Hybridschuh, der die Lücke zwischen Bike- und Laufschuh schließen soll. Er besitzt ein leichtes, aber dennoch robustes Obermaterial, was für gute Belüftung während der Tour sorgen soll. Für einen guten Sitz sorgt ein klassischer Schnürverschluss mit einem zusätzlichen und relativ breiten Klettverschluss am Knöchel.
Die Cleats liegen vollständig unterhalb der Laufsohle. Die Stealth Marathon Gummiaußensohle sorgt auf Fels und losem Untergrund für hervorragenden Grip.
Der Schuh ist normal bis weit geschnitten, schmalere Füße finden aber dennoch guten Halt. Ausgezeichnet ist auch die Belüftung des Schuhs, auch aufgrund auf Verzicht einer wasserdichten Membran.
Während des Pedalierens auf dem Bike fühlt sich der Adidas Five Ten Trailcross Clip-in super an. Er ist steif genug, um bei steilen Uphills die Energie effizient aufs Pedal zu bringen. Dank der leichten EVA-Zwischensohle läuft er sich erstaunlich komfortabel auf ebener Strecke.
Auf steilem, glatten Fels läuft sich der Schuh fast wie ein Zustiegsschuh. Auch auf weichem Waldboden baut der Schuh ordentlich Grip auf.
Der Adidas Five Ten Trailcross Clip-in MTB-Schuh ist ein gelungener Schuh für Bike and Hike Touren, wo der Bikeanteil größer ist als der Laufanteil. Auf schnellen oder technischen Trails mit stellenweise Schiebe- oder Trageanteil ist der Schuh die perfekte Wahl.
Adidas Five Ten Freerider Pro Boa: Mit Boa-Verschluss zum Top-Grip
Five Ten hat seinem All-Time-Klassiker Freerider Pro eine Variante mit Boa-Verschluss zur Seite gestellt. Gleichgeblieben sind die hochwertige Verarbeitung und die Stealth Sohle mit dem typischen Dot-Design.
Die Passform des Five Ten Freerider Pro erweist sich als recht angenehm. Allerdings fallen die Größen tendenziell etwas klein aus. Aus unserer Erfahrungen raten wir dazu, eher eine Nummer größer zu wählen als die übliche Schuhgröße.
Der Boa Li2-Verschluss läuft sehr gut und passt den Schuh bis in den vorderen Bereich sauber an die Füße an. In Verbindung mit dem zugfesten Material finden die Füße sehr guten Halt.
Die bewährte Five Ten Stealth-Sohle zeigte ihre Stärken mit ausgezeichnetem Grip und sicherem Halt auf den Pedalen. Selbst in Extremsituationen kann man den Fuß noch umpositionieren, ohne den Schuh komplett vom Pedal abheben zu müssen. Diese Eigenschaft gibt ein hohes Maß an Kontrolle und Sicherheit, gerade wenn es auf dem Trail hektisch wird.
Ein markanter Unterschied zu früheren Modellen ist die erhöhte Steifigkeit der Sohle. Die direkte Kraftübertragung auf das Pedal ist spürbar und macht sich besonders bei längeren Anstiegen oder kraftintensiven Passagen positiv bemerkbar. Auch im Downhill profitiert man vom Plus an Steifigkeit. In Verbindung mit der griffigen Sohle hat man stets das Gefühl, die volle Kontrolle über das Bike zu behalten und jeder Situation sicher auf den Pedalen zu stehen.
Beim Laufen oder Schieben zeigt sich der Five Ten trotz der guten Steifigkeit von der komfortablen Seite. Die Sohle rollt gut ab, der Fersenbereich gibt guten Halt und auch das robuste Material macht die Bewegungen gut mit, ohne zu drücken oder unangenehm abzuknicken.
Der Five Ten Freerider Pro ist auch mit Boa eine hervorragende Wahl für Trailbiker. In Sachen Grip ist nur die Sohle des Specilalized 2FO Roost auf demselben Niveau. Knapp dahinter: First Degree.
| Schuhmodell | Gewicht (Größe 46) | Verschluss | Besonderheiten | Preis (ca.) |
|---|---|---|---|---|
| Five Ten Freerider Pro Boa | 801 g | Boa-Drehverschluss | Stealth Sohle, steife Sohle für Kraftübertragung | 170 Euro |
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