Fahrrad und Sport: Eine Vielfalt an Möglichkeiten

Fahrradfahren erfreut sich in Deutschland großer Beliebtheit. Im Jahr 2022 war der Bestand an Fahrrädern in Deutschland laut Statista mit rund 82,8 Millionen so hoch wie nie zuvor. Mehr als die Hälfte davon sind City- und Trekkingräder. Man bewegt sich - und Forscher der Universität Zürich haben zudem herausgefunden, dass Radeln sich insgesamt positiv auf das Wohlbefinden auswirkt.

Erst einmal ist das Fahrrad ein gutes Sportgerät für alle, die mit Sport beginnen oder wieder einsteigen möchten. Außerdem ist es gelenkschonend, weil durch die sitzende Position ein Großteil des Körpergewichts auf dem Sattel liegt - laut ADFC bis zu 80 Prozent. Zugleich verbrennt der Körper beim Radfahren viel Energie und fördert durch die Bewegung auch den Abnehmprozess. Laut Herzstiftung sind das in 30 Minuten bei einer Geschwindigkeit von 15 bis 20 Stundenkilometern in ebenem Gelände etwa 150 bis 250 Kilokalorien, bei höheren Geschwindigkeiten oder Anstiegen entsprechend mehr.

Neben Gewichtsverlust baut der Körper aber auch - zumindest an Beinen und Po - Muskulatur auf. Wer darauf achtet, mit ergänzenden Sportarten auch andere Bereiche des Körpers zu trainieren, der stellt sich mit dem Radfahren gut auf. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben diejenigen, die täglich mindestens 30 Minuten Fahrrad fahren, eine höhere Lebenserwartung als diejenigen, die keinen Sport treiben. Schon 30 Minuten Zufußgehen oder 20 Minuten Radfahren an mehreren Tagen pro Woche kann demnach das Sterberisiko um mindestens 10 Prozent senken. Auch die Sterblichkeit aufgrund von Krebs ist bei einem Fahrradpendler laut WHO um 30 Prozent niedriger.

Grund dafür sind die positiven Effekte auf den menschlichen Körper. Es trainiert laut Herzstiftung Herz und Lunge, verbessert die Ausdauer und kräftigt die Gesäß- und Beinmuskulatur. Das reduziert langfristig das Risiko für Herzkreislauferkrankungen, zum Beispiel Herzinfarkte. Auch sorgt die gleichmäßige Bewegung auf dem Rad für eine regelmäßige und bessere Lungenkapazität. Wie bei jeder Tätigkeit und sportlichen Aktivität an der frischen Luft unterstützt auch Radfahren ein starkes Immunsystem.

Wichtig ist jedoch, dass hier das ganz normale Fahrradfahren und nicht exzessives Training gemeint ist. Darum kommt es wie bei jeder Sportart darauf an, wie Radfahren praktiziert wird. Nicht nur die Art, wie Fahrrad gefahren wird, sondern auch die Zeit und die Intensität spielen eine bedeutende Rolle. Wie immer ist die Regelmäßigkeit wichtig. Einmal die Woche ist besser als nie zu fahren. Je häufiger man in der Woche auf seinem Rad sitzt, umso besser ist das natürlich. Außerdem spielt die jeweilige Art Rad zu fahren eine große Rolle.

Verschiedene Fahrradtypen und ihre Einsatzbereiche

So unterschiedlich die Geschmäcker und Vorlieben sind, so vielfältig ist der Fahrradmarkt. Für jeden noch so kleinen Einsatzbereich gibt es eine hochspezialisierte Fahrradart. Vor dem Kauf solltest du deshalb genau überlegen, was du brauchst. Das lohnt sich, denn Fahrräder sind heute echte Spezialisten, die den Fahrspaß auf die Spitze treiben. Übrigens: Falls du den bestmöglichen Kompromiss suchst, fährst du mit einem Trekkingrad richtig.

Wir stellen Ihnen hier die wichtigsten Fahrradtypen vor:

  • Citybike
  • Trekkingrad
  • Mountainbike
  • Rennrad
  • Gravelbike
  • Cyclocross
  • BMX
  • Fatbike

Citybike

Gerade in der Stadt ist das Fahrrad unschlagbar. Du kommst damit schnell von A nach B, lässt Staus links liegen und benötigst weder Fahrkarte noch Parkplatz. Das heißt aber nicht, dass hier der Style zu kurz kommt. City Bikes verfügen meist über eine Ausstattung gemäß der StVZO. Sie besitzen eine 3- oder 7-Gang-Schaltung und eine Rücktrittbremse. Es besitzt flexible Federungssysteme und überzeugende Bremsen. Insbesondere bei Alltagstätigkeiten, etwa dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder eine gemütliche Radrunde durch den Park ist das City Bike in seinem Element.

Gerade für Citybikes, die auch bei Regen oder Schnee gefahren werden, lohnt sich ein Riemenantrieb von Gates. Er ist wartungsfrei und läuft geräuschlos.

Trekkingrad

Trekkingräder heißen auch Tourenräder. Denn sie sind ideale Begleiter für genussvolle Fahrten übers Land, unter anderem dank sportlich komfortabler Sitzposition. Dank dieser Eigenschaften sind die Top-Allrounder unter den Fahrradarten in hohem Maße alltagstauglich. Wie das Citybike verfügt es ebenfalls über die laut StVZO notwendige Grundausstattung, wie den Gepäckträger, und auch in ihrer Bauweise ähneln sich Citybike und Trekkingrad. Letzteres ist allerdings etwas sportlicher und leichter. Das Trekkingrad ist der Alleskönner unter den sportlichen Bikes. Selbst wenn deine Radwege über Schotter und Bordsteinkanten führen, verzeiht es dir das flexible Bike. Damit wird auch schnell deutlich, zu wem das Fahrrad passt: Wenn du auf der Suche nach einem vielseitig einsetzbaren Fortbewegungsmittel bist, das absolut straßentauglich ausgestattet ist und zudem unter schweren Lasten nicht zusammenbricht, ist das Trekkingrad dein idealer Begleiter.

Das Trekkingrad ist insbesondere für längere Fahrrad-Touren, bei denen du mehrere Tage oder Wochen lang unterwegs bist, konzipiert. Bikepacking, Alpenüberquerungen, und noch vieles mehr: das alles kann das Trekkingrad. Durch seine breiten Reifen lassen sich auch leichte Geländepassagen abseits von Asphaltstraßen bewältigen. Beispiele für Trekkingbikes sind:

  • Auf das Trekkingrad lassen sich auch Taschen und Co.

Anders als ein Mountainbike ist es aber nicht für schwieriges Gelände geeignet. Die oft fehlende Federung stellt einen Grund dafür. Gleiches gilt für die schwächeren Bremssysteme.

Mountainbike

Mit dem Fahrrad durch die Landschaft kurven, den Flow auf gewundenen Pfaden erleben - ein Mountainbike (MTB) ermöglicht Fahrfreude abseits befahrener Straßen und eignet sich bestens als Fitnessgerät. Die Räder sind meist mit Kettenschaltung und Scheibenbremsen ausgestattet, verfügen über einen leichten und stabilen Rahmen aus Stahl, Carbon, Aluminium oder auch Titan, eine Federung ist entweder an der Vorderradgabel („Hardtail“) oder an Vorder- und Hinterrad („Fully“). Keine Schutzbleche oder ähnliches Zubehör.

Als Wiege des Mountainbikesports gilt der Mount Tamalpais in Marin County (Kalifornien). Du willst lieber auf unwegsamen Gelände den einen oder anderen Adrenalinkick verspüren? Dann bist du mit einem Mountainbike gut beraten. Typische Merkmale des Bikes: Gute Federungen, dickere Reifen und Rahmen sowie starke Bremsen. Als Cityrad ist das Mountainbike dagegen eher ungeeignet. Zum einen ist es nicht straßentauglich - Rückstrahler, Licht und Klingel fehlen und müssen teuer nachgerüstet werden, wenn du dein Mountainbike in die City ausführen möchtest. Auch ein Gepäckträger und ein Kettenschutz sind in der Regel nicht vorhanden.

Rennrad

Mit hoher Geschwindigkeit über einsame Straßen flitzen, das Ausdauertraining mit Landschaftsgenuss verbinden - immer mehr Velo-Fans verfallen dem Reiz des Rennradfahrens. Die leichten Rahmen sind meist aus Carbon oder Aluminium, Federung ist nicht vorhanden. Ein Rennrad ist ein Sportgerät mit Erlebniswert und Kultfaktor. Aber Rennrad ist nicht gleich Rennrad. Die verschiedenen Untertypen variieren nicht zuletzt hinsichtlich des Komforts, den sie für lange Ausfahrten bieten. Laut StVZO müssen Rennräder keine fest installierte Beleuchtung haben.

Das Rennrad ist das spindeldürre Gegenteil zum Mountainbike. Dennoch ist auch das Rennrad, wie das geländeaffine MTB, komplett auf seine sportliche Funktion ausgerichtet - die heißt in diesem Falle: schnell wie der Wind zu sein. Dieses schnieke Sport-Bike ist das Fliegengewicht im Rad-Universum. Die Reifen sind besonders dünn und der Rahmen besteht aus Leichtmetallen wie Aluminium. Je leichter das Rad, desto weniger unnötiger Widerstand während der Fahrt. Das kommt der Schnelligkeit zugute. Das schnittige Modell ist jedoch nichts für blutjunge Einsteiger*innen. Es ist einzig dafür gedacht, sich blitzschnell auf den Straßen fortzubewegen.

Rennradfahrer*innen sitzen zum Beispiel stets stark nach vornüber geneigt, um einen geringen Luftwiderstand zu erzeugen. Wenn du häufiger Rückenprobleme hast, solltest du dich daher für eine der anderen Sport-Bikes entscheiden. Auch schwere Einkäufe kannst du mit diesem grazilen Fahrrad nicht transportieren - für den Trip in den Supermarkt passt ein Trekkingrad dann vielleicht doch besser. Beim Rennrad liegt der Fokus auf Schnelligkeit.

Triathlonrad

Du suchst sportliche Herausforderungen? Ein Triathlonrad ist einem Rennrad sehr ähnlich. Die Sitzhaltung ist auf minimalen Luftwiderstand ausgerichtet. Der Oberkörper liegt entsprechend flach. Ein spezieller Triathlonlenker erlaubt es während der Fahrt, die Unterarme abzulegen. Auch das Triathlonrad selbst ist auf minimalen Luftwiderstand ausgelegt. Triathlonräder sind ein gutes Stück teurer als Rennräder mit vergleichbarer Ausstattung. Die Anschaffung eines solchen Bikes lohnt sich nur für das Training und die Wettkämpfe selbst. Neben Radfahren stehst du auf Schwimmen und Laufen?

Gravelbike

Das Gravelbike ist ein vergleichsweise junger Fahrradtyp. Zumindest unter diesem Namen, denn Gravelbikes ähneln den klassischen Crossbikes. Jedenfalls sind sie der ideale Mittelweg zwischen Rennrad und Mountainbike: einerseits wendig und schnell, andererseits robust und geländegängig. Die leicht profilierten und mittelbreiten Reifen (ca. Gravelbikes mit Beleuchtung sowie alltagstauglicher Ausstattung (Schutzbleche, Gepäckträger usw.) heißen traditionell „Randonneure“.

Das Gravel Bike zählt zu den neueren Erfindungen der Radbranche. Man kann es als einen Hybrid zwischen Crossrad und Endurance-Bike beschreiben, wobei die Abstufungen nicht immer klar sind. Mit dem Fahrrad kannst du vor allem eines: Lange Strecken fahren - dank der soliden Reifen geht das selbst im Winter auf vereisten Straßen gut. Wie der Name schon vermuten lässt, sind Fahrten auf Schotter problemlos möglich („gravel“ ist das englische Wort für „Schotter“ oder „Kies“). Nachteil: Die Bequemlichkeit solcher Räder geht zulasten der Leichtigkeit. Ein Gravel Bike ist darauf ausgerichtet, lange Strecken zu fahren.

Das Gravelbike ist eine Mischung aus Cyclocrossbike und Rennrad - und zurzeit schwer angesagt! Sie sind für Straßen ebenso geeignet wie für abseitige Pisten und das sogar auf längeren Strecken. Die perfekte Kontrolle übers Bike bringen die extra breiten Reifen: 40 Millimeter statt um die 25 beim Rennrad. Und auch der Lenker ist robuster als beim Rennrad: Extra breite Griffe bieten ordentlich Grip - auch wenn der Schlamm auf der Piste spritzt.

Cyclocross

Wenn du nicht nur auf ebenmäßigen Straßen rasend unterwegs sein willst, sondern auch mal durch eine Landschaft sausen möchtest, in der dich unwegsameres Gelände erwartet, benötigst du eine Alternative zum Rennrad: Das Cyclocross. Dieser Fahrradtyp stammt ursprünglich aus der Radsportdisziplin des Querfeldeinrennens. Üblicherweise wird diese Bike-Sportart im Herbst oder Winter auf rauem Gelände ausgetragen. Dank seiner grobprofiligen, aber schnellen Reifen bist du auf dem Cyclocross schnell unterwegs, fällst aber auch nicht gleich vom Rad, wenn der Weg etwas steiniger ist. Damit vereint das Cyclocross die Eigenschaften der Fahrradtypen Rennrad und Mountainbike. Das Cyclocross vereint die Eigenschaften von Rennrad und Mountainbike.

BMX

BMX ist die Abkürzung für Bicyle Motocross, wobei das Cross durch das X ersetzt wird. Das Rad ist deutlich kleiner als ein normales Fahrrad, wendig und besitzt ebenfalls keine Schaltung. Bei der Sportart gibt es unterschiedliche Unterarten, die bekanntesten sind Racing und Freestyle. Beim Racing geht es darum, in möglichst kürzester Zeit einen Rennkurs zu befahren, der üblicherweise mit Sprunghügeln, Wellen und Steilkurven präpariert ist.

Fatbike

Wenn du Lust hast, dich abseits der üblichen Wege zu bewegen, dann ist Fatbiking genau das Richtige für dich. Das Fahrrad mit den extra-breiten Reifen trägt dich mühelos über Oberflächen, die einem normalen Fahrrad Probleme bereiten würden. Dank der voluminösen Reifen erhältst du eine beeindruckende Traktion und Stabilität, die es dir ermöglicht, neue Landschaften zu erkunden und dich in unwegsamem Gelände fortzubewegen. Du kannst entlang abgelegener Strände fahren, verschneite Pfade durchqueren oder dich durch schlammige Trails kämpfen - und das alles mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Fatbiking eröffnet dir eine völlig neue Perspektive auf das Radfahren und ermöglicht es dir, die Natur in ihrer ganzen Vielfalt zu erleben. Egal, ob du ein erfahrener Radfahrer bist, der nach neuen Herausforderungen sucht, oder einfach nur eine andere Art des Abenteuers genießen möchtest - Fatbiking ist eine unterhaltsame und zugängliche Radsportart, die dich garantiert begeistern wird.

Weitere Fahrradtypen

  • **Liegeräder:** Windschnittig und selbst auf langen Strecken bequem - Liegeräder trumpfen vor allem mit ihrem geringen Luftwiderstand und komfortablen Schalen- oder Netzsitzen auf. Auch bei Rückenproblemen lassen sich damit lange Distanzen in sportlichem Tempo zurücklegen, dank des niedrigen Schwerpunktes sogar mit reduzierter Sturzgefahr.
  • **Bahnrad:** Wie der Name schon sagt, wird Bahnsport auf einer Radbahn ausgetragen. Das Fahrrad besitzt keine Bremsen, keine Schaltung und keinen Freilauf. Ziel beim Bahnradfahren ist es, möglichst viele Runden zu drehen. Pro Runde sammelt der Radler Punkte. Für Rundengewinne gibt es extra Punkte und die letzte Wertung zählt doppelt. Der Sport wird im Team ausgetragen.
  • **Radballrad:** Das Fahrrad, das beim Radball zum Einsatz kommt, ist für die Sportart entwickelt worden. Es hat einen längeren Lenker sowie eine Lenkerstange, einen verkürzten Hinterbau und weder Beleuchtung noch Bremsen, Schutzbleche oder Ähnliches. Bei der Sportart spielen Mannschaften, mindestens jedoch zwei gegen zwei, gegeneinander. Mittelpunkt des Spiels ist ein Ball, der in der Regel mit dem Rad gespielt wird.
  • **Kunstrad:** Kunstradfahren ist Turnen auf und mit dem Fahrrad. Die Akrobatik wird von Richtern bewertet. Das Rad wurde für die Halle konzipiert und hat eine optimale Haftung für den dortigen Boden.
  • **Trialrad:** Hier sind Balance, Konzentration, Rad- und Körperbeherrschung sowie Fitness gefragt, denn beim Trial zeigen sich die wahren Meister ihres Bikes: Sie müssen Hindernisse fahren, ohne den Boden mit den Füßen auch nur ansatzweise zu berühren. Das können Steine sein, Felsen, Baumstämme, Wurzeln, Gräben oder künstlich geschaffene Hindernisse aus z. B. Paletten.
  • **Spinningbike:** Spinning findet vorwiegend als Gruppentraining in Sportclubs oder Fitnessstudios statt. Das Spinningbike ist nicht mobil, sondern ein stationäres Fahrrad mit elektronischer Ausstattung. Es ist mehr ein Fitnessgerät als ein richtiges Rad. Anstieg, Widerstand etc.

E-Bikes

Die meisten hier genannten Fahrradtypen gibt es auch als E-Bikes, insbesondere die Auswahl an E-Mountainbikes ist mittlerweile riesig. Und selbst bei Rennrädern hat die elektrische Tretkraftunterstützung Einzug gehalten. Der eingebaute Rückenwind erhöht den Preis eines Fahrrads um mindestens 1.500 Euro gegenüber einem vergleichbaren Modell ohne E-Antrieb.

Alternative Sportarten für Radfahrer

Radfahren fordert und trainiert den Körper nicht gleichmäßig. Biken? Die schönste Sportart der Welt, keine Frage. Doch die Belastung auf den Körper durch stundenlanges Radeln kann recht einseitig und monoton sein, vor allem bei langen Touren im leichten Gelände oder bei ewig langen Anstiegen in den Alpen. Verkürzte Muskeln und Bänder, schwache Knochenstrukturen oder Haltungsschäden können die Folge sein.

Gerade der Spätherbst und der nahende Winter bieten sich an, Neues auszuprobieren. Wer also jetzt das Rad ein-, zweimal pro Woche stehen lässt und eine Ausgleichssportart betreibt, profitiert langfristig. Und geht topfit im Frühjahr in die neue Saison - egal welche Höhepunkte (Marathon, Alpencross, Bike-Urlaub) da so warten. Eines ist allen gemein: Sie machen Spaß und halten Sie fit!

Empfohlene Ausgleichssportarten:

  • **Schwimmen:** Sanftes Ganzkörper-Training. Arme, Beine, Rumpf: Schwimmen ist ein schonender Ganzkörpersport und daher ein toller Ausgleich. "Schwimmen ist ein Ganzkörpersport, der Kraft und Ausdauer kombiniert - bei geringem Verletzungsrisiko."Egal ob Brust oder Kraul: Schwimmen fordert den ganzen Körper. Arme, Beine, Rumpf werden trainiert. Auch eine saubere Technik ist wichtig - das ist gut für die Koordination. Da das Körpergewicht im Wasser keine Rolle spielt, werden Gelenke geschont und Verletzungen vermieden.
  • **Skilanglauf:** Schneetraining für Biker. Eine dichte Schneedecke ist kein Grund, im Bett zu bleiben: Skilanglauf bietet den idealen Ersatz fürs Biken. "Skilanglauf ist die ideale Ausgleichssportart. Er trainiert nicht nur die Ausdauer, sondern auch nahezu den gesamten Körper sowie die Koordination."
  • **Laufen:** Schneller Trainingserfolg. Kaum Ausrüstung, überall durchführbar: Laufen bietet hervorragende Trainingsreize bei geringem Zeitaufwand. "Beim Laufen sind Maß und Vorsicht geboten, sonst drohen Muskelkater und im schlimmsten Fall Verletzungen."Viele Radsportler hegen eine große Aversion gegen das Laufen. Dabei ist das kardiovaskuläre System eines Radsportlers bestens darauf vorbereitet.
  • **Krafttraining:** Zuhause oder im Studio. Gezieltes Training der Muskulatur beseitigt Schwachstellen und beugt Verletzungen vor. "Athletiktraining gehört zum Pflichtprogramm jedes Radfahrers. Schwachstellen lassen sich so gezielt stärken."Langweilig." "Wozu brauche ich als Biker Kraft im Oberkörper?" Krafttraining schreckt viele Biker ab. Doch wer zweimal pro Woche gezielt an seiner Tiefenmuskulatur arbeitet, kann länger und entspannter im Sattel sitzen, zudem bergab besser Stöße "abfedern". Das hilft auch Hobbybikern, Schmerzen vorzubeugen oder gar los zu werden.
  • **Rudern:** Ob im Fitnesstudio oder in der Natur. Rudern stärkt Arme, Rumpf sowie die Beine und trainiert die maximale Sauerstoffaufnahme. "Ruderer können dank ihrer sehr guten maximalen Sauerstoffaufnahme auf dem Rad hohe Wattzahlen treten."Rudern und Radfahren sind sich ähnlicher, als man auf den ersten Blick vermuten könnte: Beide Sportarten verlangen eine stabile Körpermitte für die optimale Kraftübertragung und eine hohe Sauerstoffaufnahmefähigkeit. Diese hilft beim Radfahren an kurzen, steilen Anstiegen. Aber auch die Grundlagenausdauer lässt sich beim Rudern trainieren. Zudem wird der Oberkörper gekräftigt, was Mountainbikern speziell im ruppigen Downhill zugutekommt. Achtung: Beim Rudern kommt es auf eine saubere Technik an, denn sonst droht eine Verletzung der Bandscheiben.
  • **Spielsportarten:** Ballzauber in der Bude. "Wer nicht gerade der absolute Bewegungs-Legastheniker ist, sollte ab und an einem Ball hinterherjagen", sagt Böhme. Egal ob Fußball oder Volleyball, Tennis oder Squash - sie alle aktivieren durch die wechselnden Belastungsformen das HerzKreislauf-System und die Muskulatur.

Die richtige Fahrradgröße finden

Welches Fahrrad passt zu mir? Die Antwort auf diese Frage ist nicht gerade einfach. Schließlich erwarten dich im gut sortierten Fachhandel nicht nur verschiedene Fahrradgrößen. Auch zwischen unterschiedlichen Fahrradtypen kann man auswählen. In diesem Ratgeber erklären wir dir im Detail, wie du deine ideale Fahrradgröße bestimmen kannst und welches Fahrrad wirklich zu dir passt.

Fahrradgröße anhand der Körpergröße bestimmen

Nimm von Kopf bis Fuß Maß und wähle anschließend die passende Fahrradgröße. Sie bezieht sich auf den Rahmen. Beachte dabei, dass die vorgestellten Fahrradgrößen für erwachsene Personen gelten.

Bist du zwischen 150 cm und 160 cm groß, liegt die ideale Rahmengröße zwischen 33 cm und 38 cm.Misst du zwischen 160 cm und 170 cm, ist eine Fahrradgröße von 38 cm bis 43 cm für dich ideal.Bei einer Körpergröße von 170 cm bis 180 cm empfiehlt sich ein 43 cm bis 48 cm hoher Rahmen.Pro zehn Zentimeter Körpergröße vergrößert sich der Rahmen um bis zu fünf Zentimeter. Personen über 190 cm sollten also auf einen Rahmen ab 58 cm zurückgreifen.

Fahrradgröße anhand der Schrittlänge bestimmen

Um die optimale Fahrradgröße für dich zu finden, kannst du deine Körpergröße rechnerisch an den Rahmen anpassen und mithilfe deiner sogenannten Schrittlänge errechnen. Diese zweite Methode in Sachen Fahrradgröße berechnen ist ebenfalls beliebt.

Ziehe hierfür zunächst deine Schuhe und Hose aus. Stelle deine Füße anschließend schulterbreit auf den Boden. Vom Fußboden bis zu Deinem Schritt misst du nun die Höhe mit einem Maßband. Dann musst du die spezifischen Daten deiner gewünschten Fahrradtypen hinzuziehen.

Multipliziere deine Schritthöhe beim Cityrad mit dem Faktor 0,66, um die optimale Fahrradgröße zu finden. Beim Mountainbike ist der Faktor 0,571 (Fully) bzw. 0,574 (Hardtail) gefragt. Im Gegensatz dazu multiplizierst du die Schritthöhe beim Rennrad mit 0,665.

Ein Beispiel: Deine Schritthöhe misst 60 cm. Diese multiplizierst du mit 0,66, da du ein Cityrad kaufen möchtest. Als ideale Rahmengröße ergeben sich aufgrund deiner Berechnung 39,6 cm.

Faktoren zur Berechnung der Fahrradgröße

Fahrrad-Art Faktor
Citybike 0,66
Mountainbike 0,571 (Fully); 0,574 (Hardtail)
Trekkingrad 0,66
Crossbike 0,66
Rennrad 0,665

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0