Die Geschichte und Herkunft der Biker Bell

Biker-Bells sind kleine, fingerhutgroße Glöckchen, die Bikern, Trikern, Mopped- und Quad-Fahrern eine sichere Fahrt bescheren sollen. Diese kleinen Glücksbringer werden am Kraftrad angebracht, um alle bösen Geister und damit verbundenes Unglück fern zu halten. Die kleinen Motorradglöckchen werden auch sehr gerne gesammelt und das nicht nur von Bikern. Bikerbells sind schon seit vielen Jahrzehnten lieb gewonnene Begleiter von Motorradfahrern.

Sie heißen Biker Bells, Gremlin Bell, Engelglocken oder Wächterglocken. Sie hängen an Motorrädern aller Art und sollen Mensch und Maschine schützen. So verschieden die Namen, so verschieden die Geschichten hinter den kleinen Glocken an vielen Motorrädern. Allen gemein: Der Ursprung liegt in den USA und lässt sich auf das Ende der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts eingrenzen. Ebenfalls decken alle Erzählungen den Grund der Glocken. Sie sollen Mensch und Maschine vor Unglück schützen.

Der Ursprung und die Legende der Biker-Bells

Um die Biker-Bell kursieren unterschiedliche Legenden. Ihren Ursprung fanden sie in den USA. Glaubt man den Geschichten, gibt es die kleinen Glöckchen bereits seit Beginn des 19. Jahrhunderts. Angeblich wurden sie von Motorradfahrer zu Motorradfahrer schon damals viel und gerne getragen.

Der Legende nach war ein alter, graubärtiger Biker spät nachts auf dem Rückweg von einem Road Trip nach Mexico. Seine Satteltaschen waren gefüllt mit Geschenken und Mitbringsel für die Kinder in dem Waisenhaus, in dem er arbeitete. Während er durch die kühle Wüstenluft fuhr, war er froh über sein Leben, über die Kinder im Waisenhaus und seine Biker-Freunde und insbesondere über sein Bike, das ihn nie im Stich gelassen hatte.

Er hatte mit seiner Harley zahllose Meilen auf dem Highway abgerissen und die beiden hatten eine Verbindung, die nur Harley Fahrer verstehen können. Während er durch die Wüste fuhr erleuchtete der Vollmond den Himmel und die Kakteen warfen gruselige Schatten. Der graubärtige Biker hatte keine Ahnung, dass ein paar Meilen weiter eine Gruppe von fiesen Road Gremlins wartete.

Road Gremlins

Road Gremlins sind böse kleine Kreaturen, die Hindernisse vor Bikern auf die Straße legen: Auspufftöpfe, Reifenreste, Öl oder diese Gegenstände, die man nie sieht aber Reifen perforieren und andere Schäden am Bike verursachen. Außerdem scheuchen sie wilde Tiere auf die Landstraße, wenn Motorradfahrer vorbeifahren. Das einzige Ziel der Road Gremlins ist, Biker zu Fall zu bringen.

Als der alte Biker die Kurve durchfuhr, setzten die Gremlins ihr gesamtes Arsenal ein und brachten ihn dazu zu Stürzen. Er kam im Graben zu sich. Neben Ihm lag eine seiner Satteltaschen. Er war völlig hilflos, als die Gremlins ihn umkreisten, um ihm den Rest zu geben. Aber der alte Biker wollte nicht kampflos aufgeben. Also schmiss er mit den Geschenken aus seiner Satteltasche nach den Gremlins. Letztendlich hatte er nichts mehr zu werfen. Ihm blieb nur eine kleine Glocke - also begann er sie zu läuten.

Erstaunlicherweise schien das Klingen der Glocken die Gremlins zu verwirren und sie unterbrachen vorerst ihren Vormarsch. Zufällig schlugen zeitgleich zwei andere Biker vor der Kurve, in der sich der Unfall ereignet hatte, ihr Zelt für die Nacht auf. Sie konnten die Unfallstelle nicht sehen, aber sie wunderten sich über das Glockenläuten. Da ihnen das so ungewöhnlich vorkam, machten sie sich auf, um herauszufinden, was es damit auf sich hat.

Sie fanden den alten Biker in dem Graben - umkreist von den Gremlins. Ohne zu zögern stürmten die Biker auf die Gremlins zu und verscheuchten sie. Der alte Biker war unendlich dankbar. Er wollte sich unbedingt bei seinen Rettern revanchieren, aber sie wollten nichts akzeptieren. Also schnitt er zwei Lederstreifen von seiner Satteltasche ab und band an jeden eine kleine Glocke.

Weitere Geschichten und Ursprünge

Unter den verbreiteten Geschichten über den Ursprung der Biker-Glocke haben einige einen greifbaren Anlass und wirken trotz des Aberglaubens einigermaßen logisch.

Glocke gegen Gremlins

Eine Geschichte bezieht sich auf Piloten der Air Force, die nach dem 2. Weltkrieg zurück in den USA mit Motorrädern mobil wurden. Unter Fliegern damals war die Angst vor Gremlins groß. Also Unglück bringende Wesen, die die Technik im Flugzeug zerstörten und so Abstürze auslösten. Zum Schutz sollte das helle Klingeln einer kleinen Glocke die Gremlins verwirren, was ihr den Namen Gremlins Glocke einbrachte.

Glocke als Alarmanlage

In einer weiteren Überlieferung diente die kleine Glocke am Bike als Alarmanlage. Ebenfalls in der Blütezeit des Motorrads in den USA, nach dem 2. Weltkrieg, sollte die Glocke nachts vor Dieben warnen, da es im Grunde keine Wegfahreinrichtungen zu dieser Zeit gab.

Notzeichen bei Sturgis-Rally?

Einen weiteren Grund für die Glocke am Bike könnte die Sturgis Rally der 1930er-Jahre geben. Angeblich gab es für die Fahrer ein offizielles Erkennungszeichen als "registriert", in Form einer kleinen Glocke. Hier fehlt allerdings der Kontext, was das mit Schutz vor Unglück zu tun haben könnte. Vielleicht als Notzeichen für verunglückte Fahrer? Denn ursprünglich war Sturgis eine Offroad-Rallye und wurde erst später zu einer Sternfahrt für bis zu 750.000 Motorräder.

Die Biker-Bell heute

Eine Guardian Bell wird auch als Biker-Bell, Ride Bells, Good Luck Bells oder Gremlin Bells bezeichnet. Bikerbells werden auch Ride Bells, Gremlin Bells oder Guardian Bells genannt und typischerweise am Motorrad angebracht. Das Klingen der kleinen Glöckchen soll böse Geister vom Motorrad fern halten und den Biker sicher ans Ziel bringen. Biker-Bells gibt es in allen möglichen Formen, Farben und Varianten.

Da sich das Glück verdoppelt, wenn man eine Biker-Bell verschenkt, sind Biker-Bells auch immer eine super Geschenkidee für einen Motorradfahrer. Biker-Bells sind nicht nur eine zauberhafte Geschenkidee für bislang noch unsichere Fahranfänger oder Wiedereinsteiger, sondern für alle lieben Motorradfreunde.

So amerikanisch der Ursprung der Glocke am Bike, so chinesisch die Herkunft der Glocken selbst. Einer der größten Hersteller der kleinen Glocken sitzt in Hangzhou und verkauft allein in den USA jährlich um die 500.000 sogenannten Exocist Bells. Die Stadt Hangzhou gilt als das Silicon Valley China und dient den bekanntesten Motorradmarken Chinas als Sitz.

Klassische Bikerbells bestehen aus Zinn oder Messing. In unserem Online Shop findest Du zahlreiche Bikerbells mit ganz verschiedenen Motiven. Sie werden beispielsweise vom Eiserne Kreuz, von Totenköpfen, Flammen, Motorblöcken oder Adlerköpfen geziert. Einige der Glocken haben eine silberfarbene Oberfläche, andere sind vergoldet.

Sicherheits- und Verwendungshinweise

Biker-Bells müssen sicher am Fahrzeug befestigt werden. Eine sich vom fahrenden Fahrzeug lösende Biker-Bell kann Sach- und/oder Personenschäden verursachen. Geeignetes Zubehör zur sicheren Befestigung findest Du hier im Onlineshop. Der beste Schutz vor Unfällen ist umsichtiges und rücksichtsvolles Fahren. Das Glück einer Biker-Bell ist hierfür eine Ergänzung, aber kein Ersatz.

Biker-Bells sind kleine, fingerhutgroße Glöckchen die Bikern, Trikern, Mopped- und Quad-Fahrern eine sichere Fahrt bescheren sollen. Diese kleinen Glücksbringer werden am Kraftrad angebracht, um alle bösen Geister und damit verbundenes Unglück fern zu halten.

Jede Biker-Bell wird mit Beutel und Erklärungskarte verschickt.

Hier ist eine Tabelle mit einigen Beispielen für Biker Bells und ihren Eigenschaften:
Motiv Gesamtgröße (ohne Ring) Ringdurchmesser Gewicht Material Farbe Herkunft
Lady Rider mit Rose ca. 22 x 34mm ca. 22mm ca. 22,4g Hartzinn Silber (teilweise geschwärzt) Made in the USA
Schiffs-Anker ca. 22 x 32mm ca. 22mm ca. 18,8g Hartzinn Silber (teilweise geschwärzt) Made in the USA
3D Skull mit Motorblock - - - - - -

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