Die angesagtesten Bikerjacken für Damen: Ein Must-Have im Kleiderschrank

Eine Bikerjacke ist ein Must-Have in deinem Kleiderschrank. Wir verraten dir alles, was du über die coole Jacke aus Leder wissen musst und haben dir die besten Styles rausgesucht.

Was ist eine Bikerjacke?

Die Bikerjacke ist eine der beliebtesten Lederjacken und war nicht nur in den letzten Jahren schwer angesagt, sondern ist bereits seit Jahrzehnten ein Klassiker unter den Übergangsjacken. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Lederjacken und später auch Bikerjacken getragen. Zunächst als Uniform von Mitgliedern des Militärs, in späteren Jahrzehnten dann auch von Stars und Fashion-Victims.

Eine Bikerjacke ist meist aus chemisch gegerbtem Echtleder oder auch aus Kunstleder gefertigt und zeichnet sich durch ihre Funktionalität, aber auch den Style-Faktor aus. Bikerjacken sind aus verschiedenen Lederarten im Handel zu finden. Während Lederjacken beispielsweise aus Rindsleder besonders fest und stabil sind, sind Bikerjacken aus Lammleder weicher im Griff und leichter.

Einst von Schauspiel-Ikonen wie James Dean, Marlon Brando oder auch der Punk-Band Sex Pistols getragen, ist die Bikerjacke auch heute noch ein beliebtes Fashion-Piece, was nach wie vor einen Hauch von Rebellion und Rock-Vibe versprüht. Aber nicht nur neue Bikerjacken erfreuen sich großer Beliebtheit, auch die Vintage-Ableger aus anderen Jahrzehnten sind ein schwer gefragter Trend und in Second-Hand-Shops zu finden.

Die angesagtesten Modelle der Bikerjacke für Frauen

Klassische Bikerjacke

Die klassische Bikerjacke definiert sich durch einen Reverskragen, ist aus Kunst- oder Echtleder gefertigt und ist mit Reißverschluss- und Nieten-Details versehen. Die Bikerjacke ist neben ihrer Verwendung im Motorradsport auch in der Mode-Welt als Trend angekommen. Während die Jacken-Modelle im Motorrad-Segment aus Sicherheitsgründen an Schulter- und Armpartien gepolstert sind, wurde dieses Designdetail teilweise auch für die modischen Bikerjacken-Ableger abgeguckt. Auf Instagram beweist Model Kendall Jenner, wie lässig ein Jeans-Bikerjacke-Look aussehen kann.

Farbige Bikerjacke

Wenn du es farbenfroher magst, findest du eine Vielzahl von bunten Bikerjacken im Handel. Ob in einem angesagten Camelton oder in einer fröhlichen Pastellfarbe - bei Marken wie beispielsweise AllSaints, Tigha oder Only findest du Bikerjacken farblich passend zu deinem Look. Wie ein schöner Style mit einer farbigen Bikerjacke aussehen kann, zeigt Bloggerin Monique Agar auf Instagram.

Verzierte Bikerjacke

Du magst verspielte Muster und Stickereien? Dann ist eine verzierte Bikerjacke dein Must-have! Die Bikerjacken kommen mit aufwendigen Mustern bestickt oder mit Nietenverzierungen daher und sind ein echter Blickfang. Wie sich ein gelungenes Outfit samt bestickter Blumen-Bikerjacke stylen lässt, präsentiert Bloggerin Marie Higgs auf Instagram.

Stylische Bikerjacke

Weg vom Rockstar-Image und dafür clean und stylisch bist du mit einer Trend-Bikerjacke unterwegs, die sich durch Schnittführung, Material und Details von der klassischen Bikerjacke abhebt. Marken wie AllSaints, Asos Design oder Sportmax setzen auf individuelle Schnitte und zeigen, wie cool eine Bikerjacke sein kann. Wie so eine Jacke getragen aussieht, zeigt Bloggerin Niko auf Instagram.

Bikerjacke mit Fell

Wenn die Temperaturen sinken und es zu kalt für eine normale Bikerjacke wird, kommt die Bikerjacke mit Fell ins Spiel. Sie kombiniert den Style mit der wärmenden Funktion von Fell und ist ein guter Begleiter in den kalten Monaten. Während auch günstigere Modelle in der Kunstleder und Kunstfell-Variante im Handel bei Marken wie Asos, Only und Mango erhältlich sind, finden sich dagegen Modelle mit echtem Lammfell von Marken wie Saint Laurent oder Gipsy im höheren Preissegment ein.

Bikerjacke für Herren

Nicht nur Blogger Samuel weiß, dass eine Bikerjacke auch für Männer eine gute Wahl ist. In einer Vintage-Bikerjacke zeigt er, dass eine Lederjacke den Fashion-Nerv trifft. Während Bikerjacken vorwiegend im Motorrad-Bereich getragen werden, fahren auch abseits der Motorradwelt stilbewusste Männer auf die coole Jacke aus Leder ab. Die Jacken-Modelle unterscheiden sich vom Design dabei kaum von den Bikerjacken für Damen und so greifen manche Ladys immer häufiger auch auf die Oversize-Variante ihres Liebsten zurück.

Alles, was du über deine Bikerjacke wissen musst

Eine Bikerjacke ist ein Staple Piece, das dich im besten Fall viele Jahre deines Lebens begleitet und dir lange Freude bereitet. Damit deine Lederjacke über lange Zeit schön und geschmeidig bleibt, gibt es einige Tipps zur Pflege und Aufbewahrung, die du kennen solltest. Zudem haben wir einen Passform-Guide für dich zusammengestellt, damit du beim Kauf auf die richtige Größe für deine Jacke aus Leder setzt.

Wie muss eine Bikerjacke sitzen?

Die Passform einer Bikerjacke für Damen entscheidet darüber, ob du darin stylisch aussiehst oder einfach nur verkleidet. Es gibt einige Punkte zu beachten, damit deine Lederjacke cool und lässig an dir sitzt:

  • Der vordere Reißverschluss sollte sich schließen lassen. Auch wenn du deine Jacke locker und offen über deinem Outfit tragen willst, solltest du die Jacke theoretisch schließen können, damit sie auch offen getragen nicht zu eng aussieht. Der Reißverschluss-Test ist der ultimative Indikator für die richtige Passform.
  • Die Jacke sollte an der Schulterpartie und den Oberarmen nicht spannen. Leder ist ein geduldiges Material, das heißt aber nicht, dass du dich mit allen Mitteln in deine Bikerjacke zwängen solltest. Wenn die Partie an den Oberarmen spannt, passt dir die Jacke definitiv nicht, selbst wenn der Rest gut an dir sitzt.
  • Die Länge der Bikerjacke variiert von Style zu Style, doch eines sollte deine Jacke dabei niemals machen: am Saum nach außen abstehen. Wenn dir deine Lederjacke nicht gut passt, kann dies leicht passieren. Daher lieber auf eine Kleidergröße größer setzen.
  • Wenn die Reißverschluss- oder Eingrifftaschen aufspringen, weil die Jacke so eng anliegt, ist sie definitiv zu klein. Auch hier besser eine Größe größer wählen für eine schönere Trageoptik.

Was trägt man zur Bikerjacke?

Eine Bikerjacke ist deswegen so beliebt, weil sie sich so einfach überwerfen und zu den verschiedensten Outfits kombinieren lässt. Ob zum kurzen Boho-Hängerchenkleid oder zu Jeans und T-Shirt - eine Bikerjacke gibt deinem Look den coolen Touch und lässt dich immer gestylt aussehen. Auch Accessoires lassen sich gut zur Jacke aus Leder kombinieren. Ein Bakerboy-Hut oder eine Fanny-Pack sind nur zwei Beispiele für Accessoires, die deinen Bikerjacken-Look ergänzen können.

Wie pflegt man eine Bikerjacke?

Da eine Bikerjacke meist aus Echtleder besteht, musst du einige Dinge bei der Pflege beachten. Achte zuallererst auf das Waschetikett in deiner Jacke. Manche Echtlederarten vertragen die Wäsche in der Waschmaschine, aber manche auch nicht. Generell solltest du deine Bikerjacke aus Echtleder möglichst selten waschen. Jeder Waschgang strapaziert das Leder und kann im schlimmsten Fall die Lebensdauer verringern. Daher solltest du deine Jacke nur in besonderen Fällen in die Waschmaschine stecken. Wenn du deine Bikerjacke dennoch waschen möchtest, greif zu einem besonderen Lederwaschmittel, welches das Leder schont und zudem pflegt. Außerdem solltest du deine Bikerjacke zwei bis drei Mal im Jahr mit einem besonderen Lederfett einfetten. Dadurch bleibt das Leder geschmeidig, es wird wasserresistenter und wird nicht so leicht brüchig.

Wie wird eine Bikerjacke aufbewahrt?

Leder ist eine Tierhaut, die durch das Gerbeverfahren auf Dauer haltbar gemacht wird. Da es ein Naturmaterial ist, muss deine Bikerjacke aus Echtleder auch bei der Aufbewahrung belüftet sein, da sie sonst schimmeln könnte. Das heißt, deine Jacke sollte im Kleiderschrank nicht in einer Tüte oder einer Box eingelagert sein.

Lederjacke Plus-Size

Eine Lederjacke Plus-Size ist ein echtes Must-have im Kleiderschrank aller Frauen. Denn das Material Leder hat schon seit tausenden von Jahren einen festen Platz in der Modewelt und wird diesen auch so schnell nicht wieder hergeben. Da es relativ fest, haltbar und wasserundurchlässig, gleichzeitig aber auch geschmeidig und atmungsaktiv ist, finden wir es nicht verwunderlich, dass es sich als Material für Jacken großer Beliebtheit erfreut.

Systematisch fängst Du dabei am besten mit dem Leder an. Zunächst musst Du entscheiden, ob Du den Kauf einer Echt-Lederjacke Plus-Size für Dich selbst moralisch vertreten kannst. Wenn man etwas tiefer in den Geldbeutel greift, ist dieses qualitativ einwandfrei und der Unterschied ist mit dem bloßen Auge kaum zu sehen. Im Zweifel kannst Du aber auch das Fachpersonal fragen oder einen Geruchstest machen, da Echtleder einen starken Eigengeruch hat.

Natürlich ist der Kauf einer Lederjacke Plus-Size auch eine Frage der Farbe. Besonders bei Trenderscheinungen wie auffälligen Animal-Prints oder schimmerndem Metallic solltest Du beachten, dass diese Varianten nicht vielseitig kombinierbar sind und Du Dich daran auch schnell sattgesehen haben könntest. Bei der Wahl der Farbe Deiner Lederjacke Plus-Size kannst Du Dich auch am Rest Deiner Garderobe orientieren. Wenn Du eher kräftige Farben wie Rot trägst oder sowieso eher der All-black-everything-Typ bist, dann stehst Du mit einem klassischen Schwarz definitiv auf der richtigen Seite.

Besonders für eine Lederjacke in großen Größen ist die Passform das A und O. Zunächst solltest Du Dich entscheiden, ob Du lieber ein körperbetontes oder oversized Modell einer Lederjacke Plus-Size tragen möchtest. Wichtig ist, dass diese nirgendwo spannen und Deine Bewegungsfreiheit einschränken sollte. Dies kannst Du überprüfen, indem Du die Arme in die Höhe hebst, sollte das mühelos und ohne Kneifen funktionieren, ist die Lederjacke Plus-Size zumindest nicht zu klein.

Um den richtigen Schnitt für Deine Lederjacke Plus-Size herauszufinden, kannst Du Dich an Deinem Figurtyp orientieren, den Du in diesem Fall kennen solltest. Dir steht eine Lederjacke Plus-Size am Besten, die ohne viel Schnick-Schnack auskommt und Deiner Figur von ihrem Schnitt am nächsten sind. Gerne kannst Du mit einem Taillengürtel Deine Sanduhr-Figur zusätzlich betonen. Zu Dir passen vor allem eine taillierte Lederjacke Plus-Size mit einem breiten und offen getragenem Kragen. Du kannst alles tragen, das den Fokus auf Deinen Oberkörper lenkt und diesen betont. Experimentiere mit Nieten, Schulterklappen, Steppungen oder Brusttaschen. Für Dich ist eine Lederjacke optimal, die Dir eine Sanduhr-Silhouette zaubert, also eine Taille verleiht. Dazu ist es wichtig, den oberen Brust- und Schulterbereich sowie die Hüften zu betonen.

An diesen Stellen kann mit Ziernähten, Reißverschlüssen und einem breiten Kragen gearbeitet werden. Ein typischer Kragen, wie ihn Biker tragen, ist für Dich optimal. Die Betonung sollte bei Dir auf den Schultern und dem Hals liegen. Ein taillierte Lederjacke Plus-Size lässt Dich etwas weicher wirken. Am Besten eignet sich für Dich ein längeres Modell mit leichter Taillierung. Verzichte sonst auf weitere Ausschmückungen und Extras an Deiner Lederjacke Plus-Size.

Die Geschichte der Lederjacken

Rockstars, Piloten und Fashionistas: Sie alle tragen die Lederjacke, die sich von einer funktionalen Arbeitsbekleidung zu einem Trend-Piece entwickelt hat. Die Jacke aus Echtleder, die vor Jahrzehnten Rockstars und Bad Boys vorbehalten war, hat im Eiltempo die Modewelt erobert und ist inzwischen von den Laufstegen dieser Welt nicht mehr wegzudenken.

Die schönsten Lederjacken

Eine Lederjacke ist das perfekte Kleidungsstück im Schrank, da sie ein echtes Styling-Talent ist. Die angesagte Damen-Jacke lässt sich zu fast allem kombinieren und verleiht dir den gewissen Look. Lederjacken gibt es in vielen verschiedenen Farben, aber die klassische schwarze Lederjacke ist der unangefochtene Liebling.

Lederjacken mit Fell

Lederjacken mit Fellbesatz, ob aus Kunstfell oder echtem Lammfell halten nicht nur kuschelig warm, sondern bringen den Trendfaktor mit. Die klassische Lammfell-Lederjacke, die auch unter dem Namen Shearling Jacke bekannt ist, besteht aus der gegerbten Haut von Lämmern, an der das Fell nicht entfernt wurde. Die tierfreie Variante aus Kunstpelz besteht meist aus Polyester und ist je nach Qualität vom Laien kaum noch von einer echten Lammfelljacke zu unterscheiden.

Lederjacken mit Verzierungen

Nicht mehr länger nur Punks tragen mit Nieten besetzte Lederjacken. Inzwischen sind Lederjacken mit Nieten, Stickereien und Co. en vogue. Wenn du es extravaganter magst und mit deiner Jacke einen Wow-Auftritt hinlegen möchtest, haben wir schöne Jacken-Beispiele für dich zum Nachshoppen zusammengestellt.

Stylische Lederjacken

Für alle Fashionistas darf die Lederjacke etwas ausgefallener sein und den gewissen Style-Faktor mitbringen. Asymmetrische Schnitte, extravagante Verzierungen oder auch eine auffällige Farbgebung lassen dich und deine Lederjacke zum Eyecatcher werden.

Wie wird eine Lederjacke hergestellt?

Lederjacken aus Echtleder werden aus den gegerbten Häuten von Tieren hergestellt. Die Tierhäute sind teilweise ein Nebenerzeugnis der Lebensmittelindustrie. Diese werden nach dem Schlachten konserviert, gereinigt und in diversen Bädern vorbehandelt. Durch dieses Verfahren werden unter anderem die Eiweiße und Fette in den Tierhäuten aufgebrochen und gelöst. Anschließend wird die gereinigte Tierhaut meist mit Chromsalzen gegerbt. Die Gerbung macht das Leder auf die Dauer haltbar. Die Herstellung von Leder ist ein aufwendiger, langer und Ressourcen zehrender Prozess und kann rund 40 Arbeitsschritte umfassen. Wer den Umwelt- und Tierschutzaspekt im Auge hat, kann alternativ auf Kunstlederjacken zurückgreifen. Inzwischen sind Qualität, Funktion und Optik einiger Kunstlederarten so gut, dass diese sich nur vom Fachmann von Echtleder unterscheiden lassen.

Wie kombiniert man eine Lederjacke?

Deine Lederjacke kannst du zu vielen Kleidungsstücken kombinieren und auf verschiedene Arten tragen. Du kannst sie als Outdoorjacke als wärmenden Schutz gegen Kälte verwenden oder auch als Indoorjacke aus rein modischen Gründen. Lederjacken stylen ist nicht schwer, denn sie sind echte Kombi-Lieblinge und lassen sich zur klassischen Jeans genauso gut tragen wie zum Rock oder zu einem Kleid. Als Oberteil kannst du unter der Lederjacke im Winter einen dicken Wollpullover stylen und liegst damit immer richtig. Bei wärmeren Temperaturen sorgt ein T-Shirt in uni oder mit Aufdruck für ein lässiges Outfit. Gelungene Look-Beispiele für deine Lederjacke findest du bei Stars wie Kendall Jenner oder Stefanie Giesinger.

Wie teuer darf eine Jacke aus Echtleder sein?

Der Preis einer Lederjacke kann stark variieren. Je nach Lederqualität und Art des Leders definiert sich der Preis. Lederjacken findest du im Handel ab 100 Euro. Eine Jacke aus Echtleder kann je nach Modell beim Fachhändler aber auch bis zu 1000 Euro kosten. Speziell im Bereich der Motorrad- oder Biker-Jacken ist die Preisspanne sehr groß. Je nach Zweck und Einsatz der Lederjacke sollte daher auf eine gute Lederqualität geachtet werden. Bei wem die Funktionalität der Jacke nicht im Fokus steht und wer mehr auf den Preisaspekt achtet, kann alternativ auf eine Jacke aus Kunstleder zurückgreifen. Inzwischen haben sich die Jacken-Varianten aus Kunstleder im Handel etabliert und sind von diversen Marken erhältlich.

Welches Leder ist am besten für Jacken?

Es gibt viele Lederarten, doch nicht alle eignen sich zur Herstellung von Lederjacken. Wie bereits zuvor erwähnt, muss die Lederjacke je nach Einsatzgebiet bestimmte Kriterien erfüllen und dementsprechend wird das Material ausgewählt. Lammleder beispielsweise ist angenehm weich und leicht und wird gerne als Jacken-Material verwendet. Da es ein hochwertiges Leder ist, sind Jacken-Modelle aus Lammleder preislich höher angesiedelt. Lammleder hat zwar einen weichen Griff, ist jedoch nicht das festeste Leder. Soll die Lederjacke besonders robust und widerstandsfähig sein, zum Beispiel zum Motorrad fahren, eignet sich Rindsleder sehr gut. Das Leder aus den Häuten von Stieren, Kühen und Kälbern ist besonders stabil und sehr gut für den Einsatz von stark beanspruchter Kleidung geeignet.

Sind Lederjacken noch modern?

Lederjacken haben geschafft, was nur wenige Kleidungsstücke schaffen - sie sind zum Mode-Klassiker avanciert. Über die Jahrzehnte haben sich das Design und die Schnitte der Jacken-Modelle immer wieder verändert, doch die Lederjacke ist und bleibt ein zeitloses Kleidungsstück. In den vergangenen Jahrzehnten prägte sie maßgeblich die Popkultur und auch heute ist sie nicht aus der Mode wegzudenken.

Darf man eine Lederjacke waschen?

Die Pflege deiner Lederjacke bedarf Fingerspitzengefühl. Leder ist ein sehr empfindliches Material. Je hochwertiger das Leder, desto vorsichtiger musst du bei der Pflege und Reinigung deiner Jacke aus Echtleder sein. Daher solltest du dir bewusst sein, dass du deine Lederjacke nicht so regelmäßig waschen solltest, wie andere Kleidungsstücke. Jede Wäsche beansprucht das Leder und kann die Lebensdauer deiner Jacke verringern. Kleidungsstücke aus Leder dürfen daher nur unter bestimmten Kriterien in der Waschmaschine gewaschen werden. Vorab solltest du unbedingt die Pflegehinweise auf dem Etikett deiner Lederjacke beachten. Wenn das Waschetikett nicht von einer Wäsche abrät, kann die Jacke mit einem speziellen Lederwaschmittel bei 30 Grad im Schonwaschgang gewaschen werden. Heißer sollte sie in der Maschine allerdings nicht gewaschen werden, da sich die Nähte verschieben und das Leder schrumpfen könnte.

Wem das Waschen in der Waschmaschine zu unsicher ist, der kann eine Lederjacke auch mit lauwarmem Wasser per Hand reinigen. Handelsübliche Waschmittel würden die oberste Schicht des Leders angreifen und zerstören, daher ist davon unbedingt abzuraten. Zu heißes Wasser kann ebenfalls das Leder sowie die Nähte stark schädigen. Generell solltest du vorab das Leder-Waschmittel an einer nicht sichtbaren Stelle testen, um Schäden zu vermeiden. Jede Lederart reagiert anders und daher kann nicht garantiert werden, dass deine Jacke die Wäsche unbeschadet übersteht. Wenn du dir nicht zutraust, deine Jacke selber zu reinigen, kannst du sie alternativ in einer professionellen Reinigung waschen lassen.

Welches Fett verwendet man zur Pflege der Lederjacke?

Leder muss gepflegt werden, da es sonst auf Dauer hart und brüchig werden kann, weil Feuchtigkeit und Fett verloren geht. Da es sich um ein Naturmaterial handelt, solltest du deine Lederjacke zweimal bis dreimal im Jahr einfetten. Glattleder kann mit einem speziellen Lederfett oder Leder-Balsam dünn eingerieben werden. Das Fett kannst du mithilfe eines weichen Baumwolltuchs einmassieren. Das regelmäßige Einfetten übernimmt jedoch nicht zwangsläufig das Imprägnieren des Leders. Dies muss in einem zusätzlichen Schritt vorgenommen werden, um die Lederjacke wasserresistent zu machen. Komplett wasserfest wird Leder jedoch nie. Wenn deine Lederjacke mal nass geworden ist, kannst du sie bei Zimmertemperatur auf einem Bügel trocknen lassen. Leder sollte nicht in der Sonne oder bei zu heißen Temperaturen getrocknet werden, da dies zu Verfärbungen führen kann.

Wie muss man eine Lederjacke aufbewahren?

Wer glaubt, es sei egal, wie man eine Lederjacke aufbewahrt, sollte folgende Punkte beachten. Leder ist ein Naturmaterial und daher sollte deine Lederbekleidung nicht in einer zu feuchten Umgebung gelagert werden. Ein Raumklima mit zu hoher Luftfeuchtigkeit kann zu Schimmelbildung führen. Leder sollte stets atmen können und daher nicht verschlossen in einer Plastiktüte oder Ähnlichem verstaut werden. Auch das könnte Schimmel begünstigen. Im Idealfall wird eine Lederjacke auf einem Kleiderbügel im Schrank gelagert. Dabei sollte die Jacke nicht zu eng an anderen Kleidungsstücken hängen, damit keine Knicke im Leder entstehen. Außerdem könnte eine frisch gefettete Jacke auf andere Kleidungsstücke abfärben.

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