BMW Laufrad 12 Zoll Test: Ein umfassender Überblick

Klassiker: Mit einem Laufrad können schon Zweijährige die Welt erobern. Viele Eltern stehen vor der Frage, welches Laufrad für ihr Kind am besten geeignet ist. In diesem Artikel werden wir das BMW Laufrad 12 Zoll genauer unter die Lupe nehmen und seine Vor- und Nachteile beleuchten.

Was ist ein Laufrad?

Das Laufrad besteht aus einem Rahmen, einem Lenker, Bremsen, einem Sattel, einer Gabel und zwei bis vier Reifen. Es ist einem Fahrrad nachempfunden, jedoch liegt der wesentliche Unterschied in den fehlenden Pedalen. So ist es für Kinder eine Mischung aus Laufen und Radfahren und einfacher zu erlernen. Kinderlaufräder schulen zudem den Gleichgewichtssinn und weiter gefasst, die Motorik der Kleinen.

Das BMW Kidsbike: Ein Zwitter aus dem Hause BMW

Der bayerische Autohersteller hat mit dem Kidsbike ein Laufrad im Programm, das zum Fahrrad umgebaut werden kann. Die Reifengröße beträgt 14 Zoll, das Gewicht sechs beziehungsweise mit Antrieb acht Kilogramm.

Erfahrungen mit dem BMW Laufrad

Wir haben es uns gerade live bei BMW angesehen, da unser Auto gerade bei BMW zur Inspektion war. Ich finde es super und wenn qualitativ absolut hochwertig, das Ratz Fatz hingegen, eher müllig, aber zum Fahren reicht es erstmal aus.

Von der Verarbeitung ist das Rad super. Mein Mann hat es sich genau angesehen und ist überzeugt. DIe Schweißnähte sind sehr sorfältig und die Details scheinen auch durchdacht.

Das einzige was mir ein wenig Angst macht: Er hat heute nach einer längeren Fahrt gejammert ihm täte der Popo weh!

Umbau zum Fahrrad

Das Kidsbike wird vom Automobilhersteller BMW vertrieben und man kann es beim Fahrzeugkauf gleich mal als Dreingabe dazubekommen, wenn man sich wieder mal eine neue, größere Partikelschleuder kauft. Nun, das Laufrad war schon einige Zeit in Benutzung und der Spross sollte langsam mal an Kette und Kraftübertragung gewöhnt werden. Eine gute Idee, denn das Kids-Bike von BMW lässt sich tatsächlich mit wenigen Handgriffen auch als Fahrrad umrüsten.

Dabei gibt es einen Satz Pedale, eine Klingel, ein Reflektor-Set, einen Kettenschutz, natürlich die Kurbelbasis und eine Kette. Im Grunde ist das fast selbsterklärend. Das Kurbelkit wird in den Rahmen geschoben und verschraubt. Dazu muss man die Taschen etwas entfernen und mit den beigelegten Schrauben das Steckrohr im Sattelrohr verschrauben. Letzterer muss dabei etwas höher gestellt werden, da der Entwicklungsingenieur die Sattelstange zu lang bemessen hat. Sattel ganz runter mit Kurbelgarnitur passt nicht.

Das Hinterrad verfügt bereits schon als Laufrad über den notwendigen Kettenantrieb, welcher durch eine Schutzkappe verdeckt ist. Man löst das Hinterrad aus seiner Position und es wandert ohne die Abdeckung in das untere Ausfallende. Ab diesem Zeitpunkt verfügt es auch über einen Rücktritt. Die Kette aufgezogen und gespannt, die Pedalen angeschraubt und einen Kettenschutz angeklippt und schon ist man fertig. Keine halbe Stunde Sache und aus einem Laufrad wird das erste Fahrrad für den Spross. Also die Idee dahinter finde ich grundsätzlich Klasse.

Vor- und Nachteile des BMW Kidsbike

Vorteile:

  • Lange Nutzungsdauer: Das Kidsbike wird für Kinder mit einem Alter zwischen 2,5 Jahren und 6 Jahren empfohlen.
  • Umbaubarkeit: Es kann zunächst als Laufrad und später als Fahrrad benutzt werden.
  • Keine Stützräder notwendig: Ein Kind, das gerne und viel Laufrad gefahren ist, wird problemlos ohne Stützräder Fahrradfahren lernen.

Nachteile:

  • Kompromiss: Eine Kombination kann immer nur ein Kompromiss sein zwischen verschiedenen Anforderungen.
  • Größe: Mit seinen 14 Zoll Reifen und einer minimalen Sitzhöhe gehört es bei uns in die Kategorie 4 (Laufräder für Kinder ab 3 Jahren).
  • Gewicht: Mit einem Gewicht von 6 kg ist es eines der schwersten Laufräder überhaupt.
  • Passgenauigkeit: Trotz zweifacher Schraubensicherung wackelt das Tretlager am bzw. im Sattelrohr.
  • Inkompatibilität mit Stützrädern: Der größte Fail in meinen Augen ist hier aber die Inkompatibilität mit sämtlichen handelsüblichen Stützrädern.

Alternativen zum BMW Laufrad

Es gibt verschiedene Arten von umbaubaren Laufrädern: Laufräder die sich zu einem Fahrrad umbauen lassen, Laufräder die sich in ein Dreirad umbauen lassen und Laufräder die sich in einen Roller oder Scooter umbauen lassen.

Weitere Laufrad-Modelle:

  • Like a Bike Jumper von Kokua: Besitzt eine gefederte Schwinge und wiegt nur 3,4 Kilogramm.
  • Puky Laufrad: Das meistverkaufte Kinderrad aus dem Hause Puky hat 16-Zoll-Räder und kostet 190 Euro.
  • Islabikes CNOC: Bringt nur sechs Kilogramm auf die Waage.

Worauf sollte man beim Kauf eines Laufrads achten?

Der entscheidende Faktor ist die richtige Größe beim Laufrad. Ist das Rad zu klein passt die Haltung nicht, ist das Rad zu groß kann das Kind sich nicht fortbewegen, da die Füße den Boden nicht mehr berühren. Bei der Auswahl helfen dir die Herstellerangaben, die Empfehlungen für Alter und Kindesgröße aussprechen. Zwar sind viele Modelle bereits höhenverstellbar, aber die Rahmengeometrie muss zum Kind passen.

Sicherheit wird durch den Hersteller bereits durch die verwendeten Materialien, die Qualität der Komponenten und deren Verarbeitung hergestellt. Eine kindgerechte Handbremse, luftgefüllte Reifen und ein stabiler, bruchsicherer Rahmen sollten vorausgesetzt werden. Ebenso sollten Sicherheitslenkergriffe und Lenkerpolster verwendet werden, damit ein seitliches Abrutschen verhindert wird und die kleinen Hände angenehm aufgestützt werden können. Außerdem gehört eine Klingel an jeden Lenker, damit sich die Heranwachsenden bereits bemerkbar machen können.

Laufrad mit oder ohne Bremse?

Im Gegensatz zum Kinderfahrrad bei dem vollkommen klar ist, dass es zwei Bremsen benötigt kommen Laufräder auch ohne eine Bremse aus. Der Grund: die Kinder bremsen genauso wie sie „Gas geben“: mit den Füßen am Boden. Bei kleineren Kindern die nicht so schnell fahren können ist dies meist ausreichend.

Trotzdem hat eine Bremse am Kinderlaufrad hat eigentlich nur Vorteile für dein Kind:Es hat einen großen Sicherheitsgewinn: eine gute Bremse wird besser und sicherer Verzögern als die „Fuß-Bremse“. Dein Kind kann schneller zum Stehen kommen und brenzlige Situationen besser bewältigen. Gerade größere Kinder sind auf ihrem Laufrad ganz schön schnell unterwegs.

Das Kind lernt frühzeitig den Umgang mit der Bremse: spätestens mit dem ersten Fahrrad ist es vorbei mit der „Fuß-Bremse“. Es schadet nicht, wenn dein Kind den Umgang schon beim Laufrad geübt hat. Dann klappt der Umstieg auf das erste Fahrrad noch schneller.

Diese Vorteile kommen aber nur zum Tragen, wenn dein Kind die Benutzung der Bremse beherrscht. Wenn die Bremse kaputt ist oder für dein Kind nicht gut zu erreichen ist bringt sie gar nichts. Im Gegenteil: unter Umständen wird das Kind verwirrt oder abgelenkt.

Nachteile hat die Bremse durch ihr zusätzliches Gewicht und höhere Kosten:Ein Lauflernrad mit Bremse muss nicht unbedingt schwerer und teurer sein als eines ohne Bremse. Aber in jedem Fall trägt die Bremse bei beiden einen Teil bei. Ohne die Bremse wäre das selbe Laufrad also in jedem Fall etwas leichter und etwas günstiger. Es muss also das Gesamtpaket betrachtet werden.

Während ein Laufrad beinahe wartungsfrei ist und nur sehr wenig daran kaputt gehen kann ist eine Bremse etwas komplizierter. Wie beim Fahrrad auch muss sie von Zeit zu Zeit justiert werden um zuverlässig zu bremsen. Aber das hängt auch von der Bauart ab.

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