Die Geschichte von BMW Motorrad: 100 Jahre Innovation und Leidenschaft

Die BMW Motorrad Geschichte ist geprägt von Vorwärtsdrang, von Herausforderungen und Erfolgen, aber auch von Rückschlägen und Durchhaltevermögen. Aufgeben war nie eine Option. Sie handelt vor allem von Menschen, die eine Leidenschaft teilen: Abenteurer, Träumer, Tüftler, Sportler, Visionäre - Männer wie Frauen, die mit großen Ideen auf zwei Rädern die Straßen revolutionieren wollen. 100 Jahre Make Life a Ride Spirit.

In diesem Spirit schauen wir heute zurück und gleichzeitig nach vorne: auf Events und Highlights im Jubiläumsjahr 2023. 2023 zelebrieren wir unsere Historie mit zwei Editionsmodellen: der BMW R 18 100 Years und der BMW R nineT 100 Years. Die R nineT erinnert mit verchromtem Tank und Paint-on-Chrome-Technik an die R 75/5 von 1969. Die R 18 greift mit ihrem tropfenförmigen Tank das Design der R 5 von 1936 auf.

100 Jahre in einem Artwork: Die Highlights der 100-jährigen Geschichte von BMW Motorrad zeigt dieses Motiv auf spielerisch-illustrative Weise. Die passen perfekt zum Jubiläum: unsere Edition 100 Years Bekleidung, Accessoires und Sonderausstattung. Unverkennbar sind die Stücke beispielsweise durch einzigartige Details, spezielle Stitchings oder Retroformen. Accessoires wie Taschen und Motorradteppich sind unter anderem am 100-Jahre-Emblem zu erkennen und in verschiedenen Ausführungen und Größen erhältlich.

Sportlicher Wettkampf als Ansporn zu höchster Leistung

Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts galt der sportliche Wettbewerb für die Hersteller von Motorrädern und Automobilen als ideale Bühne, um die Öffentlichkeit von der Leistungsfähigkeit neuer Fahrzeuge zu überzeugen. Ebenso konnte das Aufstellen von nationalen und internationalen Bestmarken seit jeher als Beleg für fortschrittliche Technologie dienen. So sorgte im Juni 1919 der Testpilot Zeno Diemer mit einem Höhenflugweltrekord für Aufsehen. Mit einer vom Flugzeugmotor BMW IV angetriebenen Maschine der Deutschen Flugzeugwerke stieg er vom Münchner Oberwiesenfeld auf und erreichte eine Höhe von 9.760 Metern. Ein Vierteljahr später ließ Diemer eine neue Bestmarke für Passagierflugzeuge folgen. Mit acht Mitreisenden an Bord seiner von einem BMW IIIa angetriebenen Junkers F 13 gelangte er am 13. September 1919 auf 6.750 Meter.

Auch der Dornier „Wal“, mit dem Wolfgang von Gronau und seiner Crew zwischen Juli und November 1932 nach insgesamt 254 Flugstunden und einer Distanz von 44.800 Kilometern die erste Weltumrundung in einem Flugboot gelang, sowie der „Schienenzeppelin“ des Eisenbahnpioniers Franz Kruckenberg, der bereits im Jahr zuvor auf einer zwölf Kilometer langen Strecke zwischen Ludwigslust und Wittenberge mit 230 km/h einen Geschwindigkeitsweltrekord für Schienenfahrzeuge aufgestellt hatte, wurden von BMW Motoren angetrieben.

Auf zwei Rädern gelangen dem BMW Werksfahrer Ernst Jakob Henne zwischen 1929 und 1937 zahlreiche Geschwindigkeitsrekorde. Das Unternehmen nutzte die Bestmarken, um mit dem Slogan „BMW - das schnellste Motorrad der Welt“ zu werben. Zuletzt brachte Henne seine Maschine mit 500-Kubikzentimeter-Kompressormotor und Stromlinienverkleidung auf einem abgesperrten Autobahnteilstück bei Frankfurt auf eine Geschwindigkeit von 279,503 km/h - eine Bestmarke, die 14 Jahre lang Bestand haben sollte. Auch in jüngerer Zeit wurden Rekorde erzielt, um Innovationskraft zu demonstrieren. Auf dem BMW Testgelände im französischen Miramas stellte der Prototyp BMW H2R im September 2004 gleich neun Bestmarken für mit Wasserstoff betriebene Fahrzeuge auf.

Frühes Motto: „Erprobt im Sport - bewährt in der Serie“

Der erste Rennerfolg für die Marke BMW gelang im Februar 1924. Mit der BMW R 32 gewann der Konstrukteur und Rennfahrer Rudolf Schleicher an diesem Tag das Bergrennen auf der Mittenwalder Gsteig. Fortan galt der Leitsatz „Erprobt im Sport - bewährt in der Serie“, untermauert durch zahlreiche Deutsche Meisterschaften und erste internationale Erfolge. Besonders bedeutend war der 1939 von Georg Meier mit einer BMW Kompressor-Rennmaschine erzielte Sieg. Meier gewann bei der Tourist Trophy auf der Isle of Man als erster Nicht-Brite die 500er-Klasse, die sogenannte Senior-TT. Der Brite Jock West, ebenfalls BMW Fahrer, wurde Zweiter. Exakt 75 Jahre später trat der Nordire Michael Dunlop in Meiers Fußstapfen und holte auf einer BMW S 1000 RR den Sieg bei der Senior TT.

„Schorsch“ Meier knüpfte in der Nachkriegszeit mit dem Gewinn des Deutschen Meistertitels 1947 an seine frühen Erfolge an. Eine besonders eindrucksvolle Siegesserie gelang den von BMW mit Motoren versorgten Teams in der Seitenwagenweltmeisterschaft mit 20 Marken- und 19 Fahrertiteln zwischen 1954 und 1974. Abseits der Straßen machte 1980 erstmals die BMW R 80 G/S auf sich aufmerksam. Dem Gewinn der Geländesport-Europameisterschaft folgten Siege bei der Rallye Paris-Dakar in den Jahren 1981, 1983, 1984 und 1985.

Vom Goldenen Alpenpokal zum Gesamtsieg bei der Mille Miglia

Das erste von BMW produzierte Automobil bewährte sich ebenfalls auf Anhieb im sportlichen Wettbewerb. Nur vier Wochen nach seinem Verkaufsstart siegte der BMW 3/15 PS bei der Internationalen Alpenfahrt. Sie führte als Zuverlässigkeitsprüfung über 2.650 Kilometer von München nach Como. Das Team von BMW blieb von Ausfällen und Strafpunkten verschont und gewann den Goldenen Alpenpokal. Als Gelegenheit, neue Entwicklungen unter anspruchsvollen Bedingungen zu testen und anschließend zu verfeinern, war der Sport zu diesem Zeitpunkt bereits unverzichtbar geworden. Auch der legendäre Roadster BMW 328 absolvierte seinen ersten öffentlichen Auftritt auf der Rennstrecke. Beim Eifelrennen auf dem Nürburgring im Juni 1936 holte der auch auf vier Rädern erfolgreiche Ernst Henne mit einem Vorserienexemplar des neuen Modells auf Anhieb den Klassensieg. Obendrein fuhr er gegen die zum Teil deutlich stärker motorisierte Konkurrenz auch die schnellste Rennrunde.

Einer der bis dato größten Triumphe für die Marke BMW folgte vier Jahre später. Im BMW 328 Touring Coupé gewannen Fritz Huschke von Hanstein und Walter Bäumer mit deutlichem Vorsprung vor den Zweitplatzierten die Gesamtwertung des legendären Langstreckenrennens Mille Miglia in Italien. Auf den Plätzen drei, fünf und sechs folgten weitere BMW 328 und bescherten dem Team aus München auch den Sieg in der Mannschaftswertung.

Die Nachkriegsära brachte zunächst nur bescheidene Erfolge im Automobilrennsport. Mit dem BMW 700 wurden zu Beginn der 1960er-Jahre erste Siege bei Berg- und Rundstreckenrennen erzielt. Auch hier setzte die „Neue Klasse“ den ersten großen Paukenschlag. Hubert Hahne gewann 1966 mit dem BMW 2000 TI die Tourenwagen-Europameisterschaft. Außerdem umrundete er als erster Fahrer mit einem Tourenwagen die Nürburgring-Nordschleife in weniger als zehn Minuten. Ausdruck für die gewachsene Bedeutung der Rennstreckenaktivitäten war die Gründung der BMW Motorsport GmbH im Mai 1972.

In den folgenden Jahren wurden vor allem im Tourenwagensport zahlreiche Erfolge erzielt. Der BMW 3.0 CSL war auch das erste Modell, das als Art Car Aufsehen erregte. Im Juni 1975 ging ein Exemplar des Coupés mit einer von dem US- amerikanischen Künstler Alexander Calder gestalteten Karosserielackierung und einem 450 PS starken Sechszylinder-Motor beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans an den Start. Darüber hinaus sorgte die BMW Motorsport GmbH auf den Rennstrecken in aller Welt mit einem komplett neu entwickelten Hochleistungssportwagen für Furore. Mit dem 1978 vorgestellten BMW M1 konnten Privatfahrer in der eigens für ihn geschaffenen BMW Procar Serie gegen Formel-1-Piloten antreten.

Mit einem aus dem Serienfahrzeugbau abgeleiteten Vierzylinder-Motor engagierte sich BMW in der zweiten Hälfte der 1960er-Jahre erstmals im Formelrennsport. Hubert Hahne und Jo Siffert starteten 1967 in der Formel 2 mit Fahrzeugen des britischen Rennstalls Lola, die von BMW Motoren angetrieben wurden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte bereits 1969 der zweite Platz in Formel-2-Europameisterschaft (Hubert Hahne) erreicht werden. Nach dem Rückzug des BMW Werkteams nach der Saison 1970 stieg BMW ab 1973 wieder als Motorenlieferant in die Formel 2 ein und dominierte in den Folgejahren das Geschehen. Insbesondere zusammen mit dem Team von March Engineering war man erfolgreich. Diese Konstellation verhalf zunächst dem Franzosen Jean-Pierre Jarier und im Jahr darauf seinem Landsmann Patrick Depailler zum Gewinn der Formel-2-Europameisterschaft. Darüber hinaus wurden bis 1982 auch die Piloten Jacques Laffite, Bruno Giacomelli, Marc Surer und Corrado Fabi dank BMW Power zu Champions in dieser Rennserie.

Im Jahr 1982 betrat BMW als Motorenlieferant gemeinsam mit Partner Brabham die Bühne der Formel 1. Erneut brachte das Unternehmen einen Vierzylinder-Motor in die Partnerschaft ein. Am 13. Juni 1982 fuhr der Brasilianer Nelson Piquet in Kanada zum ersten Sieg. Im Jahr darauf folgte dann bereits der große Triumph: Piquet gewann die Weltmeisterschaft - nur 630 Tage nach dem ersten Renneinsatz des gemeinsamen Teams von BMW und Brabham in der Formel 1. Als erster Fahrer holte Nelson Piquet den Titel mit einem von einem Turbomotor angetriebenen Auto.

Eng miteinander verbunden sind im Rennsport auch die Buchstabenkombinationen BMW und DTM. 1984 wurde die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft, damals noch „Deutsche Produktionswagen- Meisterschaft“ (DPM) genannt, als Kräftemessen für seriennahe Gruppe-A- Fahrzeuge ins Leben gerufen. Beim ersten Rennen im belgischen Zolder kam es zu einem Vierfach-Sieg für den BMW 635CSi. Beim Saison-Finale am Nürburgring machte Volker Strycek den Titelgewinn für BMW perfekt.

Im Jahr 1987 absolvierte der BMW M3 sein Debüt im Tourenwagensport und gewann auf Anhieb die drei wichtigsten Titel der Saison. Eric van de Poele wurde DTM-Champion, Winfried Vogt wurde Europameister, und Roberto Ravaglia sicherte sich den Titel in der erstmals ausgetragenen Tourenwagen- Weltmeisterschaft. Der Italiener Ravaglia errang 1989 den zweiten DTM-Titel im BMW M3. Er war es auch, der 1992 beim letzten Werkseinsatz dieses Modells in der DTM das Abschlussrennen der Saison gewann. Der BMW M3 der ersten Generation dominierte über fünf Jahre den internationalen Tourenwagensport und seine unzähligen Siege und Meisterschaften machen ihn bis heute zum erfolgreichsten Tourenwagen überhaupt. Auch danach blieb BMW im Tourenwagensport aktiv. Vor allem auf europäischer Ebene wurden weiterhin Erfolge eingefahren. Im Jahr 1998 gewann mit dem BMW 320d erstmals ein von einem Dieselmotor angetriebenes Fahrzeug das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring.

Als im Jahr 2005 erstmals die Neuauflage der Tourenwagen-Weltmeisterschaft namens WTCC ausgetragen wurde, war Priaulx auch in diesem Wettbewerb auf Anhieb siegreich. Im neuen BMW 320si konnte er zudem sowohl 2006 als auch 2007 erfolgreich seinen Weltmeistertitel verteidigen.

Im Jahr 2012 kehrte BMW in die DTM - das Kürzel stand inzwischen für Deutsche Tourenwagen-Masters - zurück. Drei Teams und sechs Fahrer gingen mit der mittlerweile vierten Generation des BMW M3 ins Rennen. Das Comeback brachte auf Anhieb den maximalen Erfolg. Der Kanadier Bruno Spengler beendete die Auftaktsaison im BMW M3 als DTM-Champion. Außerdem gewann BMW auch die Hersteller- und die Teamwertung. Im Jahr darauf gingen fünf Rennsiege auf das Konto der BMW Teams. Der Brasilianer Augusto Farfus schloss die Saison als Zweitplatzierter der Fahrerwertung ab und trug maßgeblich dazu bei, dass BMW erneut die Herstellerwertung für sich entscheiden konnte. In der DTM-Saison 2014 trat BMW erstmals mit dem neuen BMW M4 DTM an. Gleich zum Auftakt fuhr der Deutsche Marco Wittmann mit dem neuen Fahrzeug zum Sieg. Auch die Teamwertung ging an BMW. Die folgende Saison war von Anlaufschwierigkeiten und einer spektakulären Aufholjagd geprägt. Sie endete für BMW mit einem erneuten Sieg in der Herstellerwertung.

Schorsch Meier: Eine Legende des Motorsports

Am 9. November 1910 kommt Georg „Schorsch“ Meier in Mühldorf am Inn zur Welt. Sein Vater Georg Meier ist Angestellter bei der königlich-bayerischen Staatsbahn. Nach Schule und Lehrzeit bei der Reparaturwerkstatt Heinrich Braun in Mühldorf steht anfangs als Sportgerät nur ein Fahrrad der Marke Mammut zur Verfügung. Erst nach dem Eintritt bei der Bayerischen Landespolizei 1929 absolviert er die Führerscheinprüfung für alle Klassen und kauft sich sein erstes eigenes Motorrad, eine Viktoria KR 35. Sein sportliches Talent bleibt seinem Vorsetzen Hauptmann Dahme nicht verborgen. „Der Meier ist ein verrückter Hund, aber Motorradfahren kann er!“.

Zusammen mit Josef Forster, Fritz Linhard bestreitet Schorsch Meier nun im Dienstauftrag alle bedeutenden Geländefahrten in Deutschland. Ihre zahlreichen Siege, auch unter härtesten Bedingungen, bringt ihnen bald die Bezeichnung „Die drei Gusseisernen“ ein.

Beim Herbstrennen 1937 in Hockenheim belegt er auf einer Straßenrennmaschine von BMW den vierten Platz und ist seit der Saison 1938 Werksfahrer für BMW. Bei der Saisoneröffnung 1938 auf dem Eilenriede-Kurs in Hannover besiegt er die etablierten Fahrer. Im selben Jahr gewinnt er nach weiteren Siegen auf dem Sachsenring, in Assen und in Monza die Europameisterschaft und 1939 als erster nicht Brite die Senior Tourist Trophy auf der Isle of Man. Mit den vier gewonnen Meisterschaften 1948, 1949, 1959 und 1953 wird er zum populärsten deutschen Sportmann nach dem Krieg. Die Motorleistung lag, bedingt durch die Kompressor-Aufladung, etwa 10 PS höher als die der Norton-Maschine. Gegenüber der italienischen Gilera, die ebenfalls über einen aufgeladenen Motor verfügte, hatte die BMW-Maschine ein sehr leicht gehaltenes Fahrwerk mit Teleskopgabel und Hinterradfederung.

Nach dem Gewinn der Europameisterschaft 1938 wird ihn die Auto-Union (Anmerkung der Redaktion: Ein Vorgänger-Unternehmen von Audi) im Grand Prix mit über 400 PS einsetzen.

Anfangs konnte er nur Fahrräder anbieten, es folgten aber 1949 Motorräder von Imme, Horex und Victoria. Als man ihn 1950 wieder für den neuaufgebauten Rennstall unter Vertrag nimmt, verkauft er auch BMW-Motorräder. Er baut seinen Betrieb mit über 200 Mitarbeitern zum weltweit führenden BMW-Händlerbetrieb aus, den er 1969 an die BMW AG verpachtet.

Am 19. Februar 1999 stirbt Schorsch Meier in München. „Ois gwunna!“, steht auf seinem Sterbebild, das ihn als Rennfahrer zeigt.

90 Jahre BMW Motorrad: Zeitleiste BMW Motorrad im Motorsport

BMW Motorrad blickt auf eine ereignisreiche Motorsportgeschichte zurück:

  • Rudolf Schleicher erzielt am 2. Februar beim Bergrennen auf der Mittenwalder Steig die Tagesbestzeit und schreibt sich damit als erster Sieger in die Motorsportgeschichte der Bayerischen Motoren Werke ein.
  • Mit Schleicher, Franz Bieber und Rudolf Reich gehen bei der Stuttgarter Solitude drei BMW Werksfahrer an den Start und gewinnen jeweils in ihren Klassen.
  • Josef Stelzer wird Deutscher Meister in der Viertelliter-Klasse.
  • Rudolf Schleicher gewinnt bei der Six Days Cross-Serie im englischen Buxton eine der Goldmedaillen der Fahrerwertung und sichert BMW damit den ersten internationalen Erfolg.
  • Deutschland erreicht mit Schleicher, seinem BMW Kollegen Fritz Roth sowie Gustav Gubela auf Macebo zudem Rang drei in der Trophy-Teamwertung.
  • Ernst Jakob Henne siegt bei der Targa Florio auf Sizilien.
  • Erneuter Sieg bei der Targa Florio durch Paul Köppen.
  • Dritter nationaler Triumph hintereinander für Hans Soenius in der 500er-Klasse.
  • Ernst Jakob Henne stellt auf einer 750er BMW mit einer Höchstgeschwindigkeit von 216,75 km/h den ersten von 76 Geschwindigkeits-Weltrekorden auf BMW Motorrädern auf.
  • Ralph Roese wird zweimal in Folge Deutscher Meister in der Klasse über 500 cm3.
  • Das BMW Team gewinnt für Deutschland 1933 erstmals die Nationenwertung bei der Internationalen Sechstagefahrt in Llandrindod, Wales.
  • Erste Grand Prix Siege 1936 und 1937.
  • Ernst Jakob Henne erzielt am 28. November 1937 den absoluten Geschwindigkeits-Weltrekord. Seine auf einer Autobahn bei Frankfurt erzielte Marke von 279,5 km/h bleibt 14 Jahre lang bestehen.
  • Von 1937 bis 1939 Siegesserie bei den nationalen Meisterschaften in der 500-cm3-Klasse durch Karl Gall, Georg Meier und Ludwig Kraus.
  • 1938 wird Georg Meier Europameister in der 500-cm3-Klasse und gewinnt 1939 in der gleichen Kategorie als erster Nicht- Brite die Senior TT bei der Tourist Trophy auf der Isle of Man.
  • Fünf nationale Titel in Folge in der Halbliter-Klasse durch Georg Meier (1947–1950) und Walter Zeller (1951).
  • BMW holt ununterbrochen sieben nationale Titel in der 500er- Klasse durch Georg Meier (1953), Walter Zeller (1954, 1955), Ernst Riedelbauch (1956) und Ernst Hiller (1957–1959).
  • Walter Zeller verpasst 1956 nur extrem knapp den Gewinn des Weltmeister-Titels in der 500-cm3-Klasse. Sein zweiter Rang ist bis heute die beste Platzierung eines Deutschen in der „Königsklasse“ des Motorradrennsports.
  • Dominanz im Gespann-Rennsport: Mit Boxer-Einspritzern erringt BMW 19 von 21 möglichen Fahrer- und 20 Markentitel bei den Weltmeisterschaften im Seitenwagensport. Allein das BMW Team Klaus Enders und Ralf Engelhardt ist zwischen 1967 und 1974 sechsmal erfolgreich.
  • Sebastian Nachtmann und Kurt Tweesmann gewinnen auf einer Variante der BMW R 69 S mehrfach die Deutsche Geländemeisterschaft. Herbert Schek tut es ihnen mit dem Nachfolgemodell BMW R 75/5 von 1970 bis 1972 gleich.
  • Zwei aufeinander folgende nationale Titel in der 500-cm3- Klasse durch Hans-Günther Jäger und Ernst Hiller. Hans-Otto Butenuth wird Deutscher Meister in der Halbliter- Klasse.
  • BMW geht mit dem Butler & Smith Team bei der Premiere der US-Superbike-Meisterschaft an den Start. Steve McLaughlin (USA) gewinnt auf einer BMW R 90 S mit den 200-Meilen- Rennen von Daytona den Saisonauftakt, Reg Pridmore (USA) wird auf der gleichen Maschine Saisonsieger und damit erster US-Superbike-Champion.
  • Richard Schalber wird 1979 Deutscher Geländesport-Meister und belegt bei der Europameisterschaft den dritten Platz.
  • Vier Siege bei der Damenwertung der Rallye Paris-Dakar: 1994 durch Jutta Kleinschmidt, 1999, 2001 und 2002 durch Andrea Mayer.
  • Dave Morris (GB) siegt mit dem Motor der BMW F 650 im Aluminium-Brückenrahmen der englischen Fahrwerksschmiede Harris für das Chrysalis Team in der Einzylinder Klasse der Tourist Trophy auf der Isle of Man.
  • Die BMW-Piloten Sainct, Oscar Gallardo (ESP), Jimmy Lewis (USA) und Jean Brucy (FRA) belegen die ersten vier Plätze in der Motorradwertung der Rallye Paris-Dakar.
  • Zum Auftakt des BMW Motorrad Boxer Cup treten 30 Fahrer aus ganz Europa mit identischen BMW R 1100 S gegeneinander an. Ab der Saison 2005 werden die Markenrennen zum auf der BMW K 1200 R ausgefahrenen BMW Motorrad Power Cup.
  • Open Class Sieg von Markus Barth, Thomas Hinterreiter und Rico Penzkofer auf der BMW HP2 Sport beim 24-Stunden- Rennen von Le Mans. Bei den anderen vier Langstecken WM- Läufen gewinnt das BMW Team dreimal und holt in der Gesamtwertung der Open Class Kategorie souverän den Sieg.
  • Juha Salminen holt bei der Enduro-WM den Titel in der Klasse E1 auf der zu BMW Motorrad gehörenden Marke Husqvarna.
  • BMW Motorrad gewinnt in der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft die Superbike-Markenwertung.
  • 2012 BMW kehrt nach 30 Jahren Abstinenz in die Seitenwagen- WM zurück. Das deutsch-französische Duo mit Jörg Steinhausen und Grégory Cluze gewinnt auf Anhieb die Vize- Weltmeisterschaft mit einem vom Motor der BMW S 1000 RR angetriebenen Gespann.
  • Sylvain Barrier (FRA) siegt mit der BMW S 1000 RR beim Superstock 1000 FIM Cup, sein Landsmann Erwan Nigon holt mit der gleichen Maschine den Superbike-Titel bei der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft.
  • Ebenfalls mit der BMW S 1000 RR werden bei den Superbike- Weltmeisterschaften sechs Siege durch den Italiener Marco Melandri sowie 16 Podiumsplatzierungen und fünf schnellste Rennrunden erzielt.

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