Die Schräglagenfunktion der BMW Motorrad Connected App: Ein Überblick

Die BMW Motorrad Connected App erfreut sich bei vielen Motorradfahrern großer Beliebtheit. Sie ermöglicht die Vernetzung von Motorrad, Smartphone und Zubehör über Bluetooth und bietet Funktionen wie Navigation, Telefonie und Musiksteuerung über den Multi-Controller am Lenker. Ein besonders spannendes Feature ist die Live-Anzeige der Schräglage während der Fahrt.

Genauigkeit der Schräglagenanzeige

Es gibt unterschiedliche Meinungen darüber, wie genau die Connected App die Schräglage erfasst. Einige Nutzer sind der Ansicht, dass die App sehr präzise Werte liefert, da die Daten vom Steuergerät des Motorrads stammen und auch das Kurven-ABS auf diese Messdaten zurückgreift. Andere wiederum sind skeptischer und warnen davor, sich zu sehr auf die angezeigten Werte zu verlassen. Sie argumentieren, dass die App zwar eine gute Schätzung liefert, aber die tatsächliche Schräglage in der Praxis abweichen kann.

Calimoto nimmt die Handy Daten und das ist eher eine grobe Schätzung. Ich glaube schon das die Conected App ziemlich genaue Angaben zur Schräglage und Verzögerung/Beschleunigung gibt, da die Daten ja vom Steuergerät des Motorräder kommen und das Kurven ABS vermutlich auf die selben Messdaten zurückgreift. Es kann gut sein, das die Rasten kratzen, der Reifen bis zur Kante gefahren wird und die App sagt Dir 30 Grad. Aber auch da würd ich nicht allzuviel drauf geben.

Erfahrungen mit der Connected App und dem ConnectedRide Navigator

Viele Nutzer sind mit der Connected App zufrieden und nutzen sie für die Navigation und Routenaufzeichnung. Die App eignet sich gut für einfaches Routing von A nach B und bietet Optionen wie "kurvige Route" oder "effiziente Route". Die Routenplanung, Zielführung und weitere Features machen die App zu einer perfekten Ergänzung für die Motorradnavigation.

Der ConnectedRide Navigator ist ein weiteres nützliches Tool für Motorradfahrer. Er ist Routenplaner, Erlebnisspeicher und zentrales Kommunikationssystem in einem. Dank BMW Cloud Integration synchronisiert er sich automatisch mit der BMW Connected App. Die Hardware wurde für die Anforderungen von Motorradfahrern konstruiert und hält auch härtesten Bedingungen stand.

TFT-Display und ConnectedRide Navigator arbeiten perfekt miteinander. Ob BMW ConnectedRide Produkte oder Dein Smartphone: Der ConnectedRide Navigator verbindet alle Devices und Media-Anwendungen in einem Gerät. So werden bspw. die Navigationsfunktion, Telefonie und Media bei aktiver Verbindung zwischen Bike und Navigator auf dem TFT-Display des Bikes ausgegraut und übersichtlich auf dem Display des ConnectedRide Navigators dargestellt.

Mit der als Sonderausstattung für neue Modelle oder als Nachrüstlösung erhältlichen Navigationsvorbereitung verbindet der ConnectedRide Navigator auch viele ältere BMW Motorräder ab Baujahr 2014 mit den Straßen der Welt. Während der Fahrt lassen sich die Funktionen des ConnectedRide Navigators einfach und sicher über den Multicontroller bedienen.

Probleme und Einschränkungen

Einige Nutzer berichten von Problemen mit der Connected App, wie z.B. unzuverlässige Streckenaufzeichnung oder Fehler bei der Visualisierung auf der Strecke. Auch die Bedienung des ConnectedRide Navigators mit Handschuhen kann schwierig sein. Zudem fehlen einigen Nutzern bestimmte Funktionen, wie z.B. die Möglichkeit, Rundtouren in der App zu erstellen.

  • Die Navigation spielt auf der Autobahn bei Abfahrten n bisschen doof, und denkt oft das man auf der Abfahrt ist, obwohl man auf der Autobahn bleibt.
  • Aktuell MUSS das Handy dazu rausgenommen werden.
  • Die App pubertiert die letzte Zeit ganz schön vor sich hin. Erst keine gefahrenen Routen mehr angezeigt, nur die Weltkugel, jetzt zeigt es zwar die Stecken wieder an, aber die Visualisierung auf der Strecke geht gar nicht mehr. Die Simulation startet zwar, aber weder die Position, ABS Einsatz noch max. Schräglage werden auf der Kartendarstellung angezeigt.

Schräglage im Straßenverkehr: Eine Frage der Perspektive

Die Diskussion über die maximale Schräglage im Straßenverkehr ist oft von unterschiedlichen Meinungen geprägt. Einige Fahrer betonen, dass hohe Schräglagen auf öffentlichen Straßen lebensmüde sind, da keine Reserven zum Korrigieren oder Bremsen vorhanden sind. Andere wiederum argumentieren, dass ein guter Fahrer die Situation richtig einschätzen und die Schräglage entsprechend anpassen kann. Statistisch gesehen passieren viele Unfälle in Kurven, weil sich die Fahrer nicht mehr Schräglage zutrauen und dadurch die Kontrolle verlieren.

Bei meiner 850 Adventure ist je nach Fahrmodi und ESA Einstellungen bei 48 Grad auf der linken Seite mechanisch begrenzt weil die Verbreiterung vom Seitenständer aufsetzt. Auf der rechten Seite kommt auf ebener Fläche bei 49 Grad die Raste. Letztendlich ist man mit der GS beim Aufsetzen irgendwelcher Teile wahrscheinlich deutlich schneller unterwegs wie die StVo in dem Bereich erlaubt. Wenn ich mir dann noch überlege wieviel Platz ich aufrecht sitzend mit der GS bei 45 Grad in der Linkskurve benötige sollte der Gegenverkehr bitte schön auf seiner Seite bleiben.

Zusätzliche Aspekte

Es ist wichtig zu beachten, dass die Schräglage nicht der einzige Faktor ist, der die Sicherheit in Kurven beeinflusst. Auch die Geschwindigkeit, der Zustand der Reifen und die Fahrbahnbeschaffenheit spielen eine entscheidende Rolle.

Ich liege im Durchschnitt auch immer zwischen 25 - 33 Grad. Mit TKC 70. Reicht mir völlig. Habe Vertrauen zu den Reifen und wenn ich dann doch mal schräger bin ist es auch gut. Ich lege es nicht drauf an sondern fahre wie ich mich wohl fühle.

Einige Nutzer nutzen alternative Methoden, um die Schräglage zu messen, z.B. anhand des Abriebs auf den Reifen oder durch Beobachtung der Schuhsohle oder Raste.

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