Für Fahrer eines BMW Motorrades ist es eine gute Tradition: Mit dem Beginn einer jeden neuen Saison steht ihnen eine erstklassige Kollektion zur Verfügung. Auch für die Saison 2017 ist maximale Vorfreude angebracht - die BMW Motorrad Fahrerausstattung bietet zahlreiche Neuheiten, die für topaktuellen Style stehen und, safety first, schutztechnisch auf dem neuesten Stand sind. Starke Upgrades und Updates für beliebte Produkte runden das Portfolio der BMW Motorrad Fahrerausstattung 2017 ab.
Der EnduroGuard Anzug: Eine komplette Neuentwicklung
Der Anzug EnduroGuard, eine komplette Neuentwicklung, ist ein Profi-Enduroanzug, der mit speziell entwickelten Materialien mehr als nur beeindruckt. So entstand in Kooperation mit Schoeller Textil das Highend-Material Dynatec und dank ceraspace - extrem harte, in eine Polymermatrix eingebundene Keramikteilchen - schützt dieser Anzug auch im Grenzbereich wie kaum ein anderer. Die Entwickler der Jacke EnduroGuard wurden aufgefordert, die Anforderungen an die Funktionalität ohne Kompromisse so gut wie möglich zu erfüllen. Das Ergebnis ist eine professionelle Enduro-Jacke der neuesten Generation aus speziell entwickelten Materialien, für die ein völlig neues Erscheinungsbild geschaffen wurde.
Materialien und Technologien
Das Hauptmaterial wurde von BMW Motorrad in Zusammenarbeit mit den Textilexperten von Schoeller entwickelt: Dynatec - ein Polyester-Polyamid-Gemisch mit extremer Abriebfestigkeit - wird hier als 3-Lagen-Laminat mit Dynatec Stretch für erstklassigen Komfort eingesetzt. In der EnduroGuard Jacke wird auch ein spezielles Schutzgewebe namens ceraspace verwendet. Ceraspace wird aus extrem harten Keramikpartikeln hergestellt, die in eine Polymermatrix eingebunden sind, und zeichnet sich durch enorme Festigkeit und hohe Temperaturbeständigkeit aus. Diese innovative Technologie von Schoeller hat ihre Wirksamkeit bereits in Militärtechnik und professioneller Outdoor-Bekleidung unter Beweis gestellt. Beim EnduroGuard Anzug wird ceraspace großflächig an Ellbogen und Unterarmen eingesetzt, was maximalen Schutz und - sozusagen als zusätzlichen Bonus - ein sehr attraktives Aussehen bietet.
Die EnduroGuard Jacke verfügt außerdem über ein weiteres hochwertiges Material in Form der BMW Klimamembran für ein optimales Körperklima. Vielseitige Belüftungsreißverschlüsse, das AirVent System und weitere Details bieten Fahrern zahlreiche Möglichkeiten, ihr eigenes Komfortklima zu verbessern. Zu den Sicherheitsmerkmalen gehören nicht nur "NP 2 s", sondern auch Schutz der neuesten Generation. Dank ihrer unübertroffenen Dämpfungseigenschaften bieten sie einen hervorragenden Schutz im EnduroGuard Anzug an Rücken, Schultern und Ellbogen.
Praxistest: Fünf Highend-Textilkombis im Vergleich
Fünf Kombis der Preisklasse 1000 Euro plus x mussten in einem Intensivtest über 5500 Kilometer Farbe bekennen: Ist teuer immer gut? Ob bei sonnigen Temperaturen oder eisige Kälte: auf die richtige Motorrad-Kombi kommt es an. Höher, weiter, schneller: Der Trend, dass heute alles größer, ausgefeilter und umfangreicher sein muss, macht auch vor den Bekleidungsherstellern im Motorradbusiness nicht halt. Analog zum Motorrad, das heutzutage wie selbstverständlich 20.000 Euro kosten darf und eine Vielzahl technischer Spielereien und Finessen aufweist, kann man sich entsprechend einkleiden: Die Textilkombi aus raffiniert versponnenen Polyamid- und Polyesterfäden zum Preis von deutlich über 1000 Euro ist ebenfalls keine Seltenheit, sondern wird von Premiummarken wie Rukka, Spidi oder Stadler ohne Wimpernzucken in die Läden gehängt.
Der große MOTORRAD-Reifentest mit seiner 5500 Kilometer langen Verschleißfahrt von Stuttgart bis an die spanische Westküste bot genau das richtige Umfeld, um den Anzügen der Champions League mal gehörig auf den Zahn zu fühlen. Schließlich wird hier im Zeitraffer von sieben Fahrtagen eine komplette Saison abgespult. Mit dabei: frostige Morgenstunden im einstelligen Temperaturbereich, mehrstündiger Dauerschiff auf Autobahnen und Landstraßen, glühendheißes Kurvenwedeln bei weit über 30 Grad Außentemperatur. Bei der ersten Anprobe stellt sich heraus: Auch in der Superteuer-Liga wird nur mit Wasser gekocht. Die Stoffe fühlen sich nicht sehr viel anders an als solche, die in günstigen Synthetikanzügen verarbeitet werden. Protektoren vorhanden, aber die sind ja auch in einer 200-Euro-Kombi beim Discounter längst Standard. Beim Zuziehen mancher Reißverschlüsse ist ebenso Fummeln angesagt wie bei den Zippern in Billigkombis. Somit die spannende Frage: Wird der große Aha-Effekt erst auf der Strecke kommen?
Nicht ganz: Bei genauerem Hinsehen lassen sich bei manchen Kombis schon etliche Unterschiede herausarbeiten. Beispiel Spidi: Die Edelkombi der italienischen Marke bietet einige Finessen wie Brustprotektor oder Trinkblase. Dazu kommt ein raffiniert ausgetüfteltes Taschenpaket, das auch zur Tanktasche fürs Motorrad umfunktioniert werden kann. Doch der vielschichtig verspielte Aufbau führt bei Tester Rainer Froberg irgendwann zum Overkill. Bis nach Tankstopps oder Mautstationen wieder alles sauber geschlossen und richtig verstaut ist, können etliche Minuten vergehen, in denen der Rest der Truppe bereits fertig aufgesattelt und mit laufenden Motoren leicht genervt auf den Abflug wartet.
Deutlich einfacher gestrickt scheint da das Zwillingspärchen von Stadler und Touratech zu sein. Allerdings nur bei wirklich oberflächlicher Betrachtung. Wer den Anzug seziert, wird feststellen, dass man hier den Wetterschutz umgekrempelt hat. Bislang üblich bei sogenannten Hybridkombis war, dass die wasserdichte Klimamembrane für den Umbau zum luftigen Sommeranzug aus Jacke und Hose herausgenommen werden musste. Nicht so bei Compañero und Concept/Invention. Das regenfeste und gleichsam atmungsaktive Gore-Tex-Laminat wird in Form einer Überjacke, bzw. -hose getragen. Was logisch betrachtet deutlich sinnvoller ist.
Der Regenschutz ist so - und vor allem unterwegs - viel schneller ab- oder übergestreift. Der herkömmliche Gegenpart ist bei den Kombis von Rukka oder Alpinestars zu betrachten: Um die zur gut durchlüfteten Sommerkombi umzubauen, muss man sich komplett entkleiden. Das ist nichts, was man gemeinhin am Straßenrand macht. Oder zum Rückbau bei einsetzendem Regen in der Gischt unter einer Autobahnbrücke machen möchte.
Was also zunächst nach einem handfesten Vorteil klingt, relativiert sich allerdings auf der Waage. Rund 25 Prozent an Mehrgewicht gegenüber der herkömmlichen Variante muss der Stadler- und Touratech-Pilot ertragen. Kein Wunder, schließlich besteht der Gore-Tex-Überanzug aus einem kräftigen und wegen der Schutzfunktion entsprechend abriebfesten Cordura-Gewebe. Der Gore-Tex-Wetterschutz von Rukka und Alpinestars besteht hingegen aus einem federleichten, kompakt verstaubaren Futterstoff. Trotz des zweilagigen Aufbaus kommen die beiden Tester in Stadler und Touratech auf den ersten, kühleren Etappentagen mächtig ins Frösteln. Die Gore-Tex-Klimamembrane ist zwar winddicht, isoliert aber nicht gegen Kälte. Ein Thermofutter, Standard beim Rest des Testfelds, wird nicht mitgeliefert. So muss der Träger durch entsprechende Wahl der Unterbekleidung für eine angenehme Isolierung sorgen.
Unser Tipp: Eine Windstopper-Funktionswäsche ist das Minimum, was unter dem Stadler- bzw. Touratech-Anzug getragen werden sollte. Selbst bei relativ warmen Außentemperaturen zwischen 15 und 20 Grad kann man in Compañero und Concept/Invention bereits ins Frösteln kommen - jedenfalls auffällig mehr als in herkömmlichen Anzügen. Hier muss bereits über eine zweite Lage Funktionswäsche nachgedacht werden. Problematisch kann das bei Alpentouristen werden, die aus den heißen Tälern auf frostige Passhöhen klettern. Hier muss man ganz individuell den passenden Mix aus komfortabler Funktionswäsche finden.
Auf der Gewinnerseite stehen jedoch beide Kombis, wenn es um den ultimativen Regenschutz geht. Strahlende Gesichter hingegen bei den Testern von Touratech und Stadler, die erst bei der warmen Dusche im Hotel Wasser auf ihrer Haut spürten.
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Gut angezogen auf zur nächsten Weltreise. Der Preis der Textilkombi ist dabei nicht von entscheidender Rolle. Viel wichtiger ist, dass die Entwickler viele praktische Lösungen haben einfließen lassen. Auf dem Papier hört sich vieles beeindruckend an, doch setzen Sie auf den Praxistest bei der Anprobe: Sind alle Reißverschlüsse und Druckknöpfe leicht zu verschließen, die Taschen gut erreichbar?
Auf die folgenden Punkte sollten Sie besonders achten:
- Kragen: Ein hoher Abschluss ist genauso wichtig wie ein gut bedienbarer Verschluss. Magnetlösungen sind toll, müssen aber entsprechend haftstark sein.
- Protektoren: Alle Gelenke inklusive Hüfte, Rücken und nach Möglichkeit auch die Brust sollten mit CE-genormten Sturzpolstern bestückt sein.
- Taschen: Nicht die Masse machts, die Güte zählt. Zwei wasserdichte Außentaschen (Kennzeichnung!) und zwei gut erreichbare Innentaschen reichen.
- Ärmel: Nur eine weite Öffnung garantiert, dass man Handschuhstulpen sauber unter den Ärmeln verstauen kann. Pfiffig: wasserdichte Stretchbündchen.
- Frontreißverschluss: Einer der neuralgischen Punkte, an denen Wasser eindringt. Vorsicht bei wulstigen Labyrinth-Eingängen, die Zeit und Nerven rauben.
- Überlappung: Die zweite Gefahrenstelle, an der Wassereinbruch droht. Die Klimamembran von Jacke und Hose muss ausreichend überlappen.
- Verstärkungen: Exponierte Stellen wie Schultern, Ellbogen und Knie müssen mit besonders abriebfestem Material verstärkt sein.
- Beinabschluss: Darf im Sitzen nicht hochrutschen, soll den Stiefelschaft abdecken und eng verschließbar sein.
Kleine Materialkunde
Nicht frieren, nicht schwitzen, trocken bleiben und beim Sturz mit heiler Haut davonkommen. Das Anforderungsprofil an synthetische Motorradbekleidung umfasst ein weites Feld. Bereits vor mehr als 30 Jahren wagte sich Peter Fackelmann an den textilen Wunderanzug aus Polyester. Aufgebaut aus vielen Schichten, die sich beim Sturz verschieben, sollte die Haut des Trägers geschützt werden. Anfang der 80er-Jahre wurden schließlich allwettertaugliche Gore-Tex-Anzüge populär.
Außenstoffe müssen hochgradig abrieb- und reißfest sein. Das Gewebe sollte erst bei Temperaturen deutlich über 200 Grad schmelzen und im Idealfall wasserabweisend sein. Üblicherweise werden Textilfasern der Gattung 500 bis 1000 D verwendet. "D" steht für die Maßeinheit "Denier" und beziffert das Gewicht in Gramm je 9000 Meter Fadenlänge. Bei der Z-Liner-Konstruktion wird die Klimamembran lose zwischen Innen- und Außengewebe gehängt.
Typische Markennamen sind Cordura (Garn aus geschnittenen und erneut versponnenen Polyamidfasern), Kevlar (Aramidfasern mit einem Schmelzpunkt von 450 Grad), Keprotec (dehnbares Mischgewebe aus Kevlar und Polyamid) oder Armacor (Kevlar-Cordura-Mix von Gore-Tex). Klimamembrane sind entweder mikroporöse (Gore-Tex) oder beschichtete Folien (z.B. Sympatex), die Wasserdampfmoleküle durchlassen ("atmungsaktiv"), Wassertropfen dagegen abperlen lassen. Sie werden entweder in mehreren Lagen direkt mit dem Außenstoff verklebt ("Laminat") oder (oftmals bei Sommeranzügen) lose zwischen Außen- und Innengewebe gehängt ("Z-Liner").
Innenstoffe sollen für Tragekomfort und Isolierung sorgen. Ihr Ausgangsmaterial: Polyester oder Polyamid. Gelenkprotektoren gehören mittlerweile zur Standardausrüstung in der Motorradbekleidung. In den meisten Fällen wird aber nur auf das Minimalpaket gesetzt: Schulter, Ellbogen und Knie sind geschützt, die im Sturz oft malträtierte Hüfte bleibt dagegen schutzlos. Ein ähnliches Bild beim Rücken: Oft ist nur ein dünnes Alibipolster eingeschoben. Ein handfester, der Norm entsprechender Schutz muss extra nachgekauft werden. Gelenkprotektoren müssen der Norm EN 1621-1, Rückenschoner der EN 1621-2 entsprechen.
Die gerade in Mode kommenden Brustprotektoren werden in Zukunft nach der EN 1621-3 geprüft. Auf dem Fallprüfstand von Sas-Tec (www.sas-tec.de) hat MOTORRAD die Güte der Protektoren aus diesem Test in Anlehnung an die entsprechenden Normen geprüft. Echte Ausreißer gab es kaum.
Einzelne Testberichte im Überblick
Hier eine Zusammenfassung einiger Testberichte zu verschiedenen Motorradkombis:
Alpinestars Durban
- Preis: Jacke 599,95 Euro, Hose 399,95 Euro, Set 999,90 Euro
- Passform und Tragekomfort: Satter Sitz bei hoher Beweglichkeit
- Sicherheit: Nur Schultern, Ellbogen und die Knie werden mit zertifizierten Protektoren geschützt.
- Wetterschutz: Mit einem leicht feuchten Schritt beendet der Alpinestars-Pilot den heftigen Regenritt.
- Fazit: Ein verlässlicher Partner fürs Kilometerfressen mit GS und Co.
Rukka
- Preis: Jacke 849 Euro, Hose 549 Euro, Set 1398 Euro
- Passform und Tragekomfort: Mit weitem Schnitt ist der Rukka-Anzug auf bequemen Sitz beim Endurowandern ausgelegt.
- Sicherheit: Die CE-Protektoren decken Schultern, Ellbogen, Hüfte und Knie zwar umfassend ab, zeigen auf dem Prüfstand aber nur durchschnittliche Schlagdämpfungswerte.
- Wetterschutz: Hose und Jacke überlappen nur mäßig und geben nach zwei Stunden Dauerregen schließlich auf.
- Fazit: Unterm Strich eine sehr durchwachsene Kombination.
Spidi
- Preis: Jacke 899,90 Euro, Hose 399,90 Euro, Set 1299,80 Euro
- Passform und Tragekomfort: Mit vergleichsweise engem Schnitt ist die Spidi-Kombi eher ein straff sitzender Touren- denn luftiger Enduroanzug.
- Sicherheit: Das Schutzpaket ist reichhaltig und vorbildlich geschnürt: Alle Gelenke, der Rücken und sogar die Brust werden durch große Protektoren abgedeckt.
- Wetterschutz: Auch der Spidi-Träger kommt nicht trocken durch die Regenzeit: Im Schritt wird es erst kühl, dann feucht und schließlich richtig nass.
- Fazit: Insgesamt eine überfrachtete Lösung für Tourenfreunde, der allerdings wichtige Details wie z. B. Innentaschen in der Jacke fehlen.
Stadler
- Preis: Jacke ab 999 Euro, Hose ab 619 Euro, Set ab 1618 Euro
- Passform und Tragekomfort: Mit festem Sitz überzeugt der Stadler-Anzug auf der Europa-Tournee, trägt sich durch den innovativen Aufbau (Regenschutz außen) allerdings etwas störrisch.
- Sicherheit: Alle Gelenke sowie der Rücken werden von sauber positionierten Protektoren abgedeckt, dazu kommt ein Dämpfungselement am Steißbein.
- Wetterschutz: Beim Nässeschutz gibt sich Stadler keine Blöße.
- Fazit: Ein zuverlässiger Begleiter für lange Touren.
Weitere Produkte der BMW Motorrad Fahrerausstattung
Wenn die Tage kürzer und die Temperaturen niedriger werden, bedeutet das für uns nicht, dass wir auf die Freiheit im Sattel verzichtet müssen. Mit funktionaler Ausrüstung kann auch die Motorradtour im Herbst und Winter zum Genuss werden. Um ein Auskühlen zu vermeiden, ist qualitativ hochwertige Schutzkleidung unumgänglich. Kalte Extremitäten führen zu verringerter Reaktionsfähigkeit und erschweren das Bedienen von Brems- und Kupplungshebeln.
Handschuh EnduroGuard
Beim Handschuh EnduroGuard kommt die 2-in-1-Technologie von Gore Tex® zum Einsatz: Je nach Wetterlage kann der Fahrer zwischen der wasserdichten blauen Kammer PROOF oder der gelben Kammer GRIP wählen: PROOF wird bei Regen verwendet und besteht aus einer GORE-TEX-Membran mit leichtem, wärmeisolierenden Pikee-Jersey-Futter. Zur Sicherheitsausstattung des EnduroGuard zählt ein neues, spektakuläres Schutzgewebe, entwickelt vom BMW Motorsport-Partner Schoeller Textil. In die im Falle eines Sturzes besonders sensiblen Bereiche an Knöcheln und Handballen ist Ceraspace eingearbeitet. Diese Spezialkeramik ist beinahe so hart wie Diamant und extrem temperaturbeständig. Auch sonst erfüllt der Premium-Handschuh bis ins Detail die höchsten Ansprüche: Die Oberhand bildet ein Material-Mix aus Softrindleder und dem hochabriebfesten Material Dynatec. Die robuste Knöchelhartschale sowie die Finger- und Handoberseite sind mit stoßabsorbierendem Schaum unterlegt. Spezialnähte und Stretchzonen stellen besten Tragekomfort sicher. Bedienung eines Touchscreens muss der Handschuh dank Zeigefinger- und Daumen-tip nicht abgestreift werden.
Stiefel SportDry
Wer es schnell mag, liebt den für High Performance ausgelegten ledernen Stiefel SportDry. Seinen Namen verdient er sich dank des Einsatzes der GORE-TEX-Membran, die ihn atmungsaktiv, wasser- und winddicht macht. Sein Obermaterial besteht aus 2,2 mm starkem Vollrindleder. Außerdem ist er mit austauschbaren Seiten- und Fersenschleifern ausgerüstet.
Erfahrungen von Nutzern
Viele Nutzer haben ihre Erfahrungen mit dem EnduroGuard Anzug geteilt. Einige bestätigen, dass der Anzug im Schritt nicht ganz dicht ist, während andere mit der Belüftung und dem Tragekomfort zufrieden sind. Die Steifigkeit des Materials wird anfangs bemängelt, soll aber nach mehrmaligem Tragen nachlassen. Einige Nutzer haben auch die Kulanz von BMW bei Problemen mit der Wasserdichtigkeit gelobt.
Details zum EnduroGuard Anzug
- Schnitt: Comfort Fit (unbedingt anprobieren oder eine Nummer kleiner bestellen)
- Material: Dynatec (Polyamid-Polyester-Mix in 3-Lagen-Laminat Verarbeitung)
- Herstellungsort: Bosnien
- Ausstattung:
- Breiter Rückenprotektor
- Dünne Kapuze im Kragen
- Anschluss für EnduroGuard Hose
- 2 RV Innentaschen (eine als Handytasche geeignet)
- Reichlich Außentaschen (teils abgedeckt, dicht aussehend)
- Abgedeckte YKK Aquaguard Reißverschlüsse für Sommertauglichkeit
- Durchsichtige Tasche am Unterarm (z.B. für Autobahn-Tickets)
- Ärmelabschluss per Druckknöpfen und Klett weitenverstellbar
- 7 Taschen außen (eine auf dem Rücken, eine Handytasche vorne)
- Knie und Innenseite der Unterschenkel in Leder
- Seitliche YKK Aquaguard RV‘ für Sommertauglichkeit an der Hose
- 2 seitliche dichte Beintaschen und eine Schlüsseltasche an der Hose
- Klett Weitenverstellung an der Hüfte
- Dynatec Material macht einen anpassungsfähigen und elastischen Eindruck
- Ab dem Knie abwärts wird vorne eine Art grobes SuperFabric Gewebe mit Keramikbesatz verwendet
Tabelle: Testberichte im Überblick
| Kombi | Preis (Set) | Passform | Sicherheit | Wetterschutz | Fazit |
|---|---|---|---|---|---|
| Alpinestars Durban | 999,90 Euro | Satter Sitz | Mangelhaft | Leicht feucht | Verlässlich |
| Rukka | 1398 Euro | Weit | Durchschnittlich | Undicht | Durchwachsen |
| Spidi | 1299,80 Euro | Eng | Vorbildlich | Undicht | Überfrachtet |
| Stadler | Ab 1618 Euro | Fest | Gut | Dicht | Zuverlässig |
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