Die BMW Motorrad Geschichte ist geprägt von Vorwärtsdrang, Herausforderungen und Erfolgen, aber auch von Rückschlägen und Durchhaltevermögen. Aufgeben war nie eine Option.
Sie handelt vor allem von Menschen, die eine Leidenschaft teilen: Abenteurer, Träumer, Tüftler, Sportler, Visionäre - Männer wie Frauen, die mit großen Ideen auf zwei Rädern die Straßen revolutionieren wollen. 100 Jahre Make Life a Ride Spirit.
In diesem Spirit blicken wir heute zurück und gleichzeitig nach vorne: auf Events und Highlights im Jubiläumsjahr 2023.
Die Anfänge: R 32 und die 1920er Jahre
Auf der Berliner Automobilausstellung im September 1923 fiel der Startschuss für den Bau von BMW Motorrädern: Die R 32 ist das erste Motorrad der Bayerischen Motoren Werke, entwickelt von Max Friz. Am 28. September 1923 präsentierte BMW in Berlin die R 32. Premierenort ist die 15. Deutsche Automobilausstellung - die Geburtsstunde der BMW Motorradsparte.
Bis dahin hatten sich die noch jungen Bayerischen Motoren Werke (Gründung 1916 als Bayrische Flugzeug-Werke AG) auf Flugzeug-, Boots- und Lkw-Motoren konzentriert. Die R 32, das erste von BMW selbst hergestellte Motorrad, zeigt bereits alle typischen Merkmale heutiger Boxermodelle: längs eingebauter Zweizylinder-Boxer, angeblocktes Getriebe und Kardanantrieb.
Aus 494 ccm Hubraum holen Max Friz (Technischer Direktor) und sein Team 8,5 PS bei 3.200 Touren - eine beachtliche Leistung für damalige Verhältnisse.
Innerhalb von drei Jahren entstehen 3.090 Einheiten der R 32, die BMW schon damals den Ruf eines Premiumherstellers einbringt - und jahrzehntelang das Design prägt.
Technisch setzt sie Maßstäbe: Der Wettbewerb orientiert sich in der Regel noch an der Fahrradgeometrie.
Die R 32 kostete 2.200 Reichsmark - ein kleines Vermögen. Stark in jedem Gelände: die BMW R 32 bei der „Allrussischen Zuverlässigkeitsfahrt“.
Nachdem BMW mit der R 32 eindrucksvoll die Motorradwelt betreten hat, kommt Rudolf Schleicher, später langjähriger Entwicklungsleiter der BMW-Rennabteilung, auf die glorreiche Idee, die Maschine für den harten Sporteinsatz zu überarbeiten.
Das Ergebnis ist die R 37. Erste Prototypen starten bereits 1924, dann gibt es das nicht darin enthalten: Lichtanlage, Hupe, Tacho und Soziussitz - „Straßenkram“, sozusagen. Die Produktion wird 1926 nach nur 152 Einheiten beendet. BMW konzentriert sich auf die R 42. Bis 1928 werden von BMWs zweiter Tourenmaschine 6.502 Einheiten gefertigt - doppelt so viele wie vom Premierenbike R 32.
Modelle der 1920er Jahre im Überblick:
| Modell | Bauzeit | Verkaufte Einheiten | Leistung | Hubraum |
|---|---|---|---|---|
| R 32 | 1923-1926 | 3.090 | 6,25 kW/8,5 PS | 494 ccm |
| R 37 | 1925-1926 | 152 | 12 kW/16 PS | 494 ccm |
Die 1930er und 1940er Jahre: Innovation und Krieg
Im Februar 1935 präsentierte BMW auf der 25. Automobilausstellung in Berlin die sportliche R 17 und ihr Schwestermodell R 12 (18/20 PS). Beide haben erstmals im Motorradbau eine hydraulisch gedämpfte Teleskopgabel (88 mm Federweg) statt der üblichen Blattfedergabel.
Die Technologie - heute bei nahezu allen Motorrädern und Kleinkrafträdern üblich - war im Rennsport ausgiebig erprobt worden, unter anderem bei Rundstreckenrennen und den Rekordfahrten von BMW-Werksfahrer Ernst Jakob Henne; als „Schneller Henne“ bringt er es von 1929 bis 1937 auf insgesamt 76 Geschwindigkeitsweltrekorde, unter anderem erreicht er 279,5 km/h auf einer voll verkleideten BMW 500 Kompressor.
Mit 33 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h zählt die BMW R 17 zu den stärksten und schnellsten Serienmotorrädern ihrer Zeit. Erstmals bei BMW hat sie einen Pressstahlrahmen und eine ins Hinterrad integrierte Halbnabenbremse.
BMW stellt im Frühjahr 1936 ein neues 500-ccm-Sportmodell vor: die R 5. Als erstes Sportmotorrad der Marke verfügt die ikonische R 5 über eine dreistufig dämpfende Teleskopgabel. Hinten bleibt der Rahmen weiterhin starr. Wie üblich gibt nur die Sattelfederung dem Fahrer Komfort. Der Motor ist eine komplette Neuentwicklung: Er verfügt über zwei Nockenwellen, die per Steuerkette angetrieben werden.
Mit 24 PS ist die R 5 für eine 500-ccm-Maschine nach damaligen Maßstäben bestens ausgestattet. Neu auf dem Markt ist auch das Vierganggetriebe mit Fuß- statt Handschalthebel. Bis in die Fünfzigerjahre bleibt die bis zu 140 km/h schnelle R 5 richtungsweisend.
Im 2. Weltkrieg kommt die R 12 als Wehrmachtsgespann zum Einsatz. Konzipiert als geländegängiges Gespann für den Militäreinsatz, präsentiert sich die R 75 mit neuentwickeltem OHV-Motor (oben hängende Ventile), Getriebe mit Gelände-Untersetzung und Rückwärtsgang.
Dazu besitzt die Maschine einen Antrieb für das Seitenwagenrad mit Differentialsperre, einen geschraubten Rohrrahmen und eine Öldruck-Bremse hinten.
Alle Motorrad-Fertigungseinrichtungen sowie Konstruktionsunterlagen, kriegsbedingt Anfang der vierziger Jahre nach Eisenach ausgelagert, sind für die Münchener unerreichbar geworden.
Die Demontage der Werksanlagen in München, Berlin und Eisenach scheint für BMW nach dem Krieg das Ende zu bedeuten.
Modelle der 1930er und 1940er Jahre im Überblick:
| Modell | Bauzeit | Verkaufte Einheiten (R 17/ R 12) | Leistung | Hubraum |
|---|---|---|---|---|
| R 17/ R 12 | 1935-1942 | 36.000 | 22 kW/33 PS | 736 ccm |
| Modell | Bauzeit | Verkaufte Einheiten | Leistung | Hubraum |
| R 5 | 1936-1937 | 2.652 | 18 kW/24 PS | 494 ccm |
Neubeginn und Erfolge in den 1950er Jahren
Nach den Kriegswirren gelingt BMW 1948 ein Neubeginn mit der Motorrad-Herstellung. Auf Basis einer Vorkriegsmaschine entsteht in München das erste BMW Nachkriegsmotorrad.
Geliehene Werkzeugmaschinen anderer Firmen machen den unendlich schwierigen Neubeginn möglich. Erforderlich ist auch eine Genehmigung der Alliierten, die zunächst nur den Bau eines auf 250 ccm beschränkten Einzylinder-Motorrades vorsieht.
Im Sommer liegen die Konstruktionspläne vor, aber erst kurz vor Weihnachten 1948 wird die erste BMW R 24 ausgeliefert. Im Fahrgestell der früheren R 23 sitzt nun ein modernisierter Einzylinder-Motor, ausgestattet mit fliehkraftgeregelter Zündverstellung.
Ebenfalls neu ist das Viergang-Getriebe mit Ratschen-Fußschaltung. Mit der R 24 ist BMW ein vielbeachtetes Comeback gelungen, zu den ersten Kunden zählt die Eskorte des Bundespräsidenten Theodor Heuss.
Drei Jahre später stellt BMW seine neue Modell- und Motorengeneration vor. Spitzenmodell wird die R 68, ein 600-ccm-Boxer-Modell mit 35 PS und circa 160 km/h Spitze.
Das schmale Vorderrad-Schutzblech und das optionale Sitzkissen hinter dem Fahrersitz unterstreichen den sportlichen Charakter. In erster Linie soll das Brötchen dem Fahrer - die Füße auf den hinteren Fußrasten - eine extrem flache Sitzposition ermöglichen; einen Beifahrer kann er bei Bedarf ebenfalls darauf platzieren.
Für die notwendige Verzögerung sorgt eine Duplexbremse im Vorderrad. Ein Hobby, das nur wenigen vergönnt ist: Der hohe Neupreis von 3.950,-- DM garantiert den Besitzern Exklusivität. Die meisten Fahrer sind froh, wenn sie sich in diesen Jahren ein Einzylindermotorrad leisten können.
Von den leichten Modellen R 25, R 25/2 und R 25/3 verkauft BMW von 1950 bis 1956 insgesamt fast 110.000 Einheiten.
Die 1950er Jahre sind von sportlichen Erfolgen geprägt.
Mit Modifizierungen wie einem gemeinsamen Ölkreislauf für beide Zylinder, schräg montierten Vergasern und verrippten Ventildeckeln dienen Motor und Chassis als Basis für die BMW 51/2, das erste Nachkriegs-Boxer-Modell von BMW (1950/51, 5.000 Einheiten).
Krise und Imagewandel in den 1960er Jahren
Ab Mitte der 1950er-Jahre erlebt die Motorradindustrie ihre bis dahin tiefste Krise. Kleinwagen lösen die Zweiräder als einfache Transportmittel ab, der Motorradmarkt bricht massiv ein.
Viele renommierte Hersteller verschwinden vom Markt oder konzentrieren sich auf die Produktion von Mofas und Mopeds. Auch BMW bekommt den Rückgang drastisch zu spüren: Werden 1954 noch knapp 30.000 Motorräder verkauft, sind es 1957 nur noch 5429 Exemplare, bis Ende der 1960er-Jahre bleiben die Verkaufszahlen im vierstelligen Bereich.
Mitte der 1960er-Jahre dann der Imagewandel des Motorrads - weg vom billigen Transportmittel hin zum sportlichen Instrument von Freiheit und Abenteuer. Filme wie „Easy Rider“ oder „On any Sunday“ transportieren ein neues Lebensgefühl: Motorradfahren ist plötzlich wieder cool.
Die /5-Baureihe und die 1970er Jahre
1968/69 wird der Markt mit neuen 750er-Modellen geradezu geflutet. Bikes rücken wieder ins öffentliche Interesse. Auch BMW überrascht 1969 mit einer neuen Modellgeneration: Mit der /5 spielen die Bayern wieder vorne mit. Von 1969 bis 1973 verkaufen sie fast 69.000 Stück.
Spitzenmodell wird die R 75/5. Mit 50 PS aus 745 ccm Hubraum ist sie die bis dahin stärkste Serien-BMW. Lediglich die Grundkonzeption - Boxermotor im Doppelschleifenrohrrahmen und Kardanantrieb zum Hinterrad - gleicht den Vorgängermodellen, ansonsten handelt es sich um eine komplette Neukonstruktion.
Das Motorrad ist ausschließlich auf Einspurbetrieb ausgelegt: Die immer kleiner werdende Gruppe der Gespannfahrer spielt als Zielgruppe keine Rolle mehr. Dass BMW auch optisch in der Neuzeit angekommen ist, zeigt die immer breiter werdende Farbpalette.
Die Verkaufszahlen ziehen stetig an. Erstmals in der BMW-Geschichte avanciert das Spitzenmodell zum meistverkauften Typ einer Baureihe.
Hans A. Mit Hans A. Muth ist ab 1971 erstmalig ein Designer bei BMW Motorrad. Seine Leidenschaft für Geschwindigkeit bringt er 1973 mit dem ersten Superbike von BMW Motorrad auf die Straße. Die R 90 S sorgt mit ihrem Styling für Begeisterung.
Mitte der 1970er-Jahre ist für BMW die Motorradkrise endgültig überwunden. Der Markt hat sich verändert, und BMW ist bestens aufgestellt mit begehrenswerten Maschinen, beispielsweise mit der BMW R 90 S mit lenkerfester Cockpitverkleidung und Zweifarb-Verlaufslackierung - heute ein gesuchter Designklassiker - oder mit der BMW R 100 RS mit der weltweit ersten im Windkanal entwickelten Vollverkleidung eines Serienmotorrads.
Die Reiseenduros der 1980er und 1990er Jahre
1980 folgt ein weiterer Meilenstein: die R 80 G/S, Mutter aller Reiseenduros und damit Wegbereiterin einer neuen, bis heute erfolgreichen Fahrzeugklasse. BMW spricht von einem „universell nutzbaren Freizeitinstrument für neue Erlebnisformen“.
Auf der einen Seite ist die G/S - das Kürzel steht für Gelände/Straße - ein komfortables Reisemotorrad für längere Strecken, auf der anderen Seite eine Maschine, die sich auch abseits befestigter Straßen handlich und sicher bewegen lässt. Wie perfekt die Offroad-Eigenschaften sind, belegt eindrucksvoll der Sieg von Hubert Auriol bei der Rallye Paris-Dakar 1981; drei weitere G/S-Triumphe sollen folgen.
Die Einarmschwinge zum Hinterrad hebt die Boxer-Ikone technisch und optisch von der Konkurrenz ab. Schnell avanciert die robuste BMW zum Liebling der Globetrotter. Reiseberichte aus aller Welt sind die denkbar beste Werbung. Bis heute dominiert „die große GS“ das Segment der hubraumstarken Reiseenduros und ist das wichtigste Modell von BMW Motorrad.
Nachfolgerinnen der R 80 G/S werden die BMW R 100 GS und die zehn PS schwächere R 80 GS. Bei ihrer Vorstellung im August 1987 gilt die R 100 GS als hubraumstärkste Reiseenduro der Welt. Bereits 1988 avanciert sie zum meistverkauften Motorrad in Deutschland.
60 PS stehen jetzt an bei 6.500 U/min. Dank ihrer Höchstgeschwindigkeit von 187 km/h hält die erste „große GS“ locker mit klassischen Straßenmaschinen mit. Die Lampenmaske hält den gröbsten Fahrtwind ab.
Mit der R 100 GS führt BMW die Paralever-Hinterradaufhängung ein. Lastwechsel steckt diese deutlich besser weg als die Monolever-Aufhängung.
Ab September 1990 und nach einer umfangreichen Modellpflegemaßnahme wird die GS vorerst nicht mehr weiterentwickelt: Der Boxer - konstruktiv noch auf dem Motor der R 32 beruhend - kann angesichts der immer strenger werdenden Abgas- und Lärmschutzbestimmungen nicht mehr mit modernen OHC-Motoren mithalten.
Im August 1994 läuft die Produktion des Serienmodells aus. Bis 1996 bleibt das Sondermodell R 100 GS „Paris-Dakar“ (PD) im Programm - eine Art Vorgängerin der GS Adventure, mit Zutaten wie größerem Tank und massiverem Motorschutz.
Inklusive der R 80 GS fertigt BMW im Werk Spandau insgesamt 45.390 Einheiten dieser GS-Baureihe.
Von 1994 bis 1999 baut BMW die R 1100 GS. Für Vortrieb sorgt ein luft-/öl-gekühlter Zweizylindermotor mit vier Ventilen pro Zylinder und jeweils einer oben liegenden Nockenwelle. Erstmals bei der GS-Reihe kann die Sitzhöhe variabel eingestellt werden (840/860 mm).
Dank einer Leistungssteigerung von 30 Prozent beißen jetzt 80 PS bei 6.750 U/min in den frei wählbaren Untergrund. Die Höchstgeschwindigkeit klettert auf 195 km/h, das Gewicht mit vollem Tank auf 243 kg. Mit 1085 ccm ist sie die erste Reiseenduro mit mehr als einem Liter Hubraum.
Beim Fahrwerk setzt BMW auf eine mittragende Motor-Getriebe-Einheit mit angeschraubtem Hilfsrahmen - ein Novum bei Enduros. Die neu konstruierte Telelever-Vorderradführung und die Paralever-Hinterradführung sorgen für ein komfortables, fast sänftenartiges Fahrerlebnis.
Der neue Vierventil-Boxer mit elektronischem Motormanagement und das BMW erste Einzylinder-Motorrad seit 1966 kommen in den 1990er Jahren auf den Markt.
Das 21. Jahrhundert: Innovation und Vielfalt
Von Herbst 1999 bis 2003 baut BMW die R 1150 GS. Mit der Weiterentwicklung der R 1100 GS treffen die bayerischen Ingenieure genau ins Schwarze: Schon im ersten Jahr steht die 1150er ganz oben in der Verkaufsstatistik und bleibt es bis zum Produktionsende.
Das Gesamtpaket aus Boxer, Kardanantrieb, mittragendem Motor und „Schnabel“-Design funktioniert einfach. Dank der erneuten Leistungssteigerung um fünf auf nun 85 PS kann man auf der bislang hubraumstärksten GS nun fast die 200er-Marke knacken: 199 km/h (solo) lautet die eingetragene Höchstgeschwindigkeit. Das Drehmoment beträgt satte 98 Nm bei 5.250 U/min.
Alternativ wird die 1150er auch als GS Adventure angeboten. Diverse Anbauteile verbessern die Offroad-Eigenschaften, ein größerer Tank (30 Liter) sorgt für mehr Reichweite.
Der ab 2004 eingesetzte 1200er-Boxer garantiert souveränen Durchzug, satten Sound und gute Performance. Und beweist, dass er auch nach acht Jahrzehnten noch längst nicht zum alten Eisen zählt.
Seit der R 80 G/S von 1980 setzt BMW die Maßstäbe im selbst geschaffenen Segment der großen Reiseenduros. Zuverlässiges Globetrotter-Bike und perfekter Allrounder, die große GS ist beides - und deutlich leichter als ihre Vorgängerin: 229 kg bringt sie betankt auf die Waage, die R 1150 GS wog noch 249 kg.
Weniger ist mehr: Die 1200er avanciert zum meistverkauften Motorradmodell der Welt. Und punktet mit Innovationen wie...
Etliche neue Modelle und technische Innovationen sorgen bei BMW Motorrad für Wachstum: die neue K-Baureihe geht jetzt mit einem quer eingebauten Motor an den Start; und die neu entwickelte F-Modellreihe befeuert das Segment der Mittelklasse-Maschinen.
Die 2010er sind eine Dekade voller Innovationen und Erfolge. Die Einführung der S 1000 RR setzt neue Maßstäbe im Superbike-Segment. Hinzu kommt ein völlig neues Segment - die Heritage Motorräder. Sie bringen jede Menge Retro-Charme in die Modellpalette, während die GS-Modelle weiterhin Abenteuerlustige begeistern.
Unter der Leitung von Edgar Heinrich entstanden seit 2012 neben vielen anderen Motorrädern die Reiseenduro-Ikone BMW R 1200 GS oder der Supersportler S 1000 RR.
BMW Motorrad im Jubiläumsjahr 2023
2023 zelebrieren wir unsere Historie mit zwei Editionsmodellen: der BMW R 18 100 Years und der BMW R nineT 100 Years. Die R nineT erinnert mit verchromtem Tank und Paint-on-Chrome-Technik an die R 75/5 von 1969. Die R 18 greift mit ihrem tropfenförmigen Tank das Design der R 5 von 1936 auf.
Die passen perfekt zum Jubiläum: unsere Edition 100 Years Bekleidung, Accessoires und Sonderausstattung. Unverkennbar sind die Stücke beispielsweise durch einzigartige Details, spezielle Stitchings oder Retroformen. Accessoires wie Taschen und Motorradteppich sind unter anderem am 100-Jahre-Emblem zu erkennen und in verschiedenen Ausführungen und Größen erhältlich.
Das Jubiläumsjahr 2023 begann für BMW mit einem Rekord: 202.895 Motorräder und Roller hat die Münchner Marke im vergangenen Jahr ausgeliefert - so viele wie noch nie in der exakt hundertjährigen Unternehmensgeschichte.
Und anders als bei den Automobilen, wo für viele Hersteller inzwischen China der größte Absatzmarkt ist, gab es für BMW Motorrad einmal mehr auf dem Heimatmarkt Deutschland das beste Ergebnis: 24.129 Verkäufe standen zu Buche.
Der Höhenflug dürfte 2023 weitergehen, denn zum Jubiläum werden ein paar besondere BMW-Bike Highlights erwartet.
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